18 Schritte zum Tanzbrunnen

Mo-Torres und Tom Neumann

18 Jahre, 18 Folgen, ein Ziel: das bisher größte Konzert der Karriere von Mo-Torres im Tanzbrunnen Köln am 21. August 2026. Der Podcast begleitet Mo auf seinem Weg dorthin – persönlich und nahbar. Woche für Woche entsteht ein akustisches Tagebuch zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Musik.

Folgen

  1. vor 3 Tagen

    2013: Zwischen Ascheplatz und Underground, Erfolgen und Rückschlägen 

    Es gibt Jahre, die wirken wie ein Durcheinander aus offenen Tabs: Fußball, Studium, Job, Knieverletzung, Rap, Dropbox, HipHop.de, erste Bühnen — und mittendrin Mo-Torres, irgendwo zwischen Ascheplatz und Aufbruch. Bevor es zurückgeht, schauen wir kurz nach vorne: auf den Tanzbrunnen. Nicht aus dem Fenster, aber von der Bühne runter, gemeinsam mit Cat Ballou. Hat sich dieser Ort für Mo verändert – jetzt, wo er weiß, dass er dort bald bei seinem größten Konzert stehen wird? Und wo kommt eigentlich „Vielleichtsinn“ her? 2013 ist auch das Jahr, in dem Mo beginnt sein „Chaos“ zwischen Fußballplatz, Musik und Zukunftsfragen zu sortieren. Noch ist nicht klar, was davon Hobby bleibt und was einmal größer wird. Aufstieg mit Blau-Weiß Köln. Dann Knieverletzung, Studienbeginn, zum ersten Mal von Zuhause ausziehen, als Projektmanager Geld verdienen. Kein Studentenleben, eher Leben auf mehreren Spuren. Mo steht als Support-Act bei Olli Banjo im Kölner Underground auf der Bühne. Sein Gefühl: Live könnte mein Ding sein! Als Wegbegleiter ist Max „Sytros“ Schiele dabei — mit Blick auf Entwicklung, Akribie, Vision und einen Beat, aus dem später einmal „Liebe deine Stadt“ wird. Eine Folge über echte Pläne, erste Bühnen, Köln — und den Moment, in dem aus dem „Rapding“ langsam ein Weg wird. ⁠⁠⁠⁠⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠⁠⁠⁠⁠ Host: ⁠⁠⁠⁠⁠Mo-Torres⁠⁠⁠⁠⁠ Co-Host: ⁠⁠⁠⁠⁠Tom Neumann⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠Homepage Mo-Torres⁠⁠

    45 Min.
  2. vor 6 Tagen

    2012: Die erste eigene CD - Versandzentrale Elternhaus

    Es gibt Jahre, die kann man nicht einfach chronologisch erzählen. Man muss sie eher auskippen wie eine alteFestplatte: Songs, Videos, Kommentare, Interviews, Freundschaften, Bühnen, Festivals, Familie, Szene, Zweifel — und mittendrin Mo-Torres, im fünften Jahr als Musiker, plötzlich deutlich sichtbarer als vorher. Bevor wir zurückspringen, schauen wir kurz nach vorne: auf den Tanzbrunnen. Nicht als fertiges Bild, sondern als Sammlung aus Ideen, Bauchgefühl und kleinen offenen Baustellen. Was soll dieser Abend werden? Was muss passieren, damit er sich nach Mo anfühlt? Und wie sortiert man eigentlich ein Konzert, das im Kopf schon größer ist alsjede normale To-do-Liste? Dann geht es rein in 2012. Ein Jahr, in dem Mo-Torres plötzlich mehr ist als ein Name in den Kommentarspalten. Bei HipHop.de ist er nicht mehr nur eine Randnotiz, sonderneiner der spannenden Newcomer. Mit „Ambivalenz“ erscheint sein erstes Album, das seinen Titel ernst meint. Zwischen Haltung und Zweifel, Rap und Familie, Studio undAlltag, Freundschaft und Ehrgeiz. Plötzlich werden Netzwerke sichtbar: Timeless, Sickstie, Bosca, Nekst86. Ein Album wie ein Knotenpunkt — nicht glattgezogen, sondern voller Richtungen. Als Wegbegleiter ist Timey dabei. Einer, der Talent mitbringt, während Mo Struktur mitbringt. Es geht um unterschiedliche Wege, Rap, Drogen, Pop, Köln, Abstand, Liebe zur Zusammenarbeit — und darüber, warum manche Verbindungen bleiben, auch wenn sie gerade nicht stattfinden. Eine Folge über Newcomer-Energie, alte YouTube-Schätze, Freundschaft, Familie, und Ambivalenz. ⁠⁠⁠⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠⁠⁠⁠ Host: ⁠⁠⁠⁠Mo-Torres⁠⁠⁠⁠ Co-Host: ⁠⁠⁠⁠Tom Neumann⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠Homepage Mo-Torres⁠

    52 Min.
  3. 3. Juni

    2011: 100 Prozent Rap, erste positive Resonanzen und tausende Mixtape-Downloads

    Bevor irgendetwas groß wird, muss es erst einmal roh sein. Und genau so klingt dieses Jahr bei Mo-Torres: nach ersten echten Ansagen, nach Beats aus dem Freundeskreis, nach Videos, die plötzlich professioneller aussehen, und nach Songs, die nicht um Erlaubnis fragen, sondern einfach raus wollen. Mit „Moralapostel“ erscheint ein starkes Mixtape — ein Projekt wie eine offene Kellertür in seine damalige Welt. Nicht glatt, nicht vorsichtig, nicht weichgespült. Eher: Mikro an, Stadt im Kopf, Meinung im Bauch. Songs wie „Alles zahlt sich aus“, „Mein Bezirk“, „Alkohol im Blut“, „Mittelstand“, „MS Edelweiss“ oder „Nordwestkolonie“ erzählen von Herkunft, Haltung, Nachtluft und diesem Gefühl, dass da jemand seine eigene Sprache findet. Als Wegbegleiter ist diesmal Tim aka Sickstie dabei. Mit ihm gründete Mo die Zwei-Mann-Crew 571 Edelweiss, von Berlin nach Köln. Mit ihm entsteht Freundschaft und der erste eigene musikalische Kosmos wächst. Man merkt: Mo baut nicht nur Tracks. Er baut sich ein Umfeld. Im Songfokus steht „Zeitlupe“: ein Lied über Druck, Anspruch, Rastlosigkeit und den Wunsch, alles kurz langsamer zu drehen. Der Mo-Ment kommt diesmal von Lydia — und macht aus der Folge wieder mehr als eine Rückschau. Eine Episode über rohe Anfänge, frühes Echo, Freundschaft, Tempo und den Moment, in dem ein Künstler anfängt, wirklich Kontur zu bekommen. ⁠⁠⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠⁠⁠ Host: ⁠⁠⁠Mo-Torres⁠⁠⁠ Co-Host: ⁠⁠⁠Tom Neumann⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠Homepage Mo-Torres⁠

    47 Min.
  4. 31. Mai

    2010: Im Jugendzentrum gefördert, in Internetforen zerrissen

    Mo-Torres ist zurück in Deutschland, wir sitzen im Podcaststudio in Köln — und bevor es richtig tief wird, müssen erst einmal die Brücken der Stadt sortiert werden. Hohenzollernbrücke, Severinsbrücke, Südbrücke? Köln macht es einem nicht leicht. Und irgendwo zwischen Stadtplan, Studio und Erinnerungen ist auch schnell klar: Vuvuzelas sind keine Option. Nicht 2010, nicht heute, eigentlich nie. Zum ersten Mal holen wir einen Wegbegleiter dazu: Paul. Für Mo nicht einfach irgendein früher Bekannter, sondern sein erster großer Förderer. Damit bekommt diese Folge eine neue Ebene: Es geht nicht nur darum, was Mo damals gemacht hat — sondern auch darum, wer an ihn geglaubt hat. Beim Blick auf 2010 landen wir in einer Zeit, in der Mo-Torres online noch nicht laut war, aber schon Spuren hinterließ. Wir sprechen über seinen ersten Facebook-Eintrag — und den einzigen in diesem Jahr. Über Internetforen, in denen seine Musik von den einen gefeiert, von den anderen zerrissen wurde. Über frühe Veröffentlichungen, die heute wie kleine Zeitkapseln wirken: die Mixtapes „27 Revue“  und „2 unter 1 Million“. Es ist die Phase, in der noch nicht alles groß, glatt oder geplant wirkt. Eher wie ein Kabelsalat aus Talent, Hunger, Freundschaft und ersten Reaktionen von draußen. Aber genau darin liegt der Zauber: Man hört einem Künstler dabei zu, wie er langsam Kontur bekommt. Der Mo-Ment kommt dieses Mal von Jessi und Saskia — und bringt wieder das in die Folge, worum es auf dieser Reise immer auch geht: Menschen, Erinnerungen und Songs, die mehr auslösen, als man beim Schreiben ahnen konnte. Eine Folge über erste Förderer, frühe Forenliebe, Kölner Brücken, Mixtapes und die schöne Frage, wann aus „der macht Musik“ eigentlich „der hat was zu sagen“ wird. ⁠⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠⁠ Host: ⁠⁠Mo-Torres⁠⁠ Co-Host: ⁠⁠Tom Neumann⁠⁠ ⁠⁠Homepage Mo-Torres⁠

    46 Min.
  5. 27. Mai

    2009: Von Fischbrötchen und (fast) Abmahnungen wegen Musik

    Mo-Torres ist noch in Andalusien — irgendwo zwischen Songideen, Sonnenlicht und der bitteren Erkenntnis, dass ein Frühstück ohne Nutella zwar möglich, aber moralisch fragwürdig ist. Die ersten neuen Songs stehen zumindest schon mal auf eigenen Beinen, im Kopf rattert es, die kreative Phase läuft. Spanien macht gerade genau das, was Spanien machen soll: Platz im Kopf, Ideen in den Rechner, Wärme auf der Haut. Wir sprechen über den Künstlernamen Mo-Torres, der seine Wurzeln ebenfalls in Spanien hat, wo die Kids in wegen seiner Größe einst den „Turm“ nannten. Aus einem Spitznamen wurde ein Künstlername, aus einem Witz ein Stück Identität. Während in Andalusien neue Songs entstehen, ist der Tanzbrunnen längst im Sinn. Mo sortiert Ideen und Visionen. Fest steht schon: Es wird wieder einen Kabuki (Vorhang) geben — dieser magische Moment, wenn der Vorhang fällt und alles auf Anfang und Gänsehaut steht, darf nicht fehlen. Wir springen auf der Reise durch 18 Jahre Mo-Torres dieses Mal ins Jahr 2009: Mo jobbt unter anderem bei Nordsee, isst aber keinen Fisch. Er sammelt erste Alltagserfahrungen zwischen Job und Musik — und kassiert fasst eine Abmahnung. Dazu sprechen wir passend zu Andalusien und dieser besonderen Mischung aus Fernweh und Rückblick über den Song „Balkon von Europa“. Eine Folge über Türme, Vorhänge, Fischbrötchen und die Frage, wie viel Spanien eigentlich in Mo-Torres steckt. ⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠ Host: ⁠Mo-Torres⁠ Co-Host: ⁠Tom Neumann⁠ ⁠Homepage Mo-Torres

    55 Min.

Info

18 Jahre, 18 Folgen, ein Ziel: das bisher größte Konzert der Karriere von Mo-Torres im Tanzbrunnen Köln am 21. August 2026. Der Podcast begleitet Mo auf seinem Weg dorthin – persönlich und nahbar. Woche für Woche entsteht ein akustisches Tagebuch zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Musik.

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