Abgehakt | Vom Haken auf den Teller

Lino Walter

Ich bin Lino und in jeder Folge dreht sich alles um eine einzige Fischart. Gemeinsam finden wir heraus, wo sie lebt, wie sie sich verhält, welche Methoden und Köder wirklich funktionieren und worauf es beim Fang ankommt. Anschließend geht es in die Küche: mit leckeren, alltagstauglichen Rezepten, damit aus dem Fang mehr wird als nur ein Foto. Egal, ob du gerade deinen ersten Fisch fangen möchtest oder schon seit Jahren angelst und deinen Fang besser verwerten willst – hier bekommst du praxisnahe Tipps, ehrliche Erfahrungen und verständliche Erklärungen statt Geheimköder und Fanggarantien.

  1. 6. Sept.

    10 Angelmythen im Faktencheck – Was stimmt wirklich?

    Ostwind ist schlecht. Bei Vollmond beißen die Fische besser. Große Köder fangen große Fische. Und wenn Fisch auf dem Echolot steht, muss irgendwann einer beißen. Solche Sätze kennt wahrscheinlich jeder, der schon ein bisschen länger angelt. Ich habe viele davon selbst oft genug gehört – und ehrlich gesagt auch manche einfach übernommen, ohne wirklich zu wissen, ob da überhaupt etwas dran ist. Deshalb habe ich mir für diese Folge 10 bekannte Angelweisheiten vorgenommen und geschaut, was Studien und wissenschaftliche Untersuchungen tatsächlich dazu sagen. Unter anderem geht es um: Ostwind und Fangerfolgfallenden LuftdruckVollmond, Neumond und SolunarkalenderMorgen- und AbenddämmerungKöderfarbendie Frage, ob Fische lernen könnenAngeldruck und sinkende FangbarkeitCatch & Release„großer Köder = großer Fisch“Naturköder vs. KunstköderDas Spannende ist: Bei vielen dieser Aussagen ist die Antwort nicht einfach „stimmt“ oder „stimmt nicht“. Oft steckt ein wahrer Kern dahinter – aber Fischart, Gewässer, Jahreszeit, Licht, Temperatur und Angeldruck machen die Sache deutlich komplizierter, als es die typische Angelregel vermuten lässt. Und genau das finde ich momentan besonders interessant: weniger darüber reden, welcher Köder angeblich immer fängt, und stattdessen herausfinden, warum Fische in bestimmten Situationen reagieren – oder eben nicht. Einige dieser Mythen werde ich deshalb in Zukunft auch selbst am Wasser testen. Wenn ihr eine Angelweisheit kennt, die ihr ständig hört und schon immer mal überprüft haben wolltet, schreibt sie mir gerne. Vielleicht wird daraus eines der nächsten Experimente bei POV: Fishing. Studien und Quellen Ostwind / Wetter / FangerfolgShaw et al.: Angler and environmental influences on walleye and muskellunge angler catch in Escanaba Lake, Wisconsin 2003–2015https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0257882 Luftdruck, Mond und HechtfangKuparinen et al.: Abiotic and fishing-related correlates of angling catch rates in pike (Esox lucius)https://doi.org/10.1016/j.fishres.2010.03.011 Mondphase und SolunarkalenderQuigley et al.: Popular solunar tables fail to predict fishing success in North American recreational freshwater trout fisherieshttps://doi.org/10.1007/s42452-023-05379-8 Vinson & Angradi: Muskie Lunacy: Does the Lunar Cycle Influence Angler Catch of Muskellunge?https://doi.org/10.1371/journal.pone.0098046 Köderfarbe bei Largemouth BassMoraga, Wilson & Cooke: Does lure colour influence catch per unit effort, fish capture size and hooking injury in angled largemouth bass?https://doi.org/10.1016/j.fishres.2015.06.010 Köderfarbe und Wassertrübung beim WalleyeNieman et al.: You Can’t Just Use Gold: Elevated Turbidity Alters Successful Lure Color for Recreational Walleye Fishinghttps://doi.org/10.1016/j.jglr.2020.03.002 Lernen Fische, Haken zu vermeiden?Lovén Wallerius et al.: Hook Avoidance Induced by Private and Social Learning in Common Carphttps://doi.org/10.1002/tafs.10246 Louison et al.: Largemouth bass use prior experience, but not information from experienced conspecifics, to avoid capture by anglershttps://doi.org/10.1111/fme.12372 Ködergröße und HechtgrößeArlinghaus et al.: Size Selectivity, Injury, Handling Time, and Determinants of Initial Hooking Mortality in Recreational Angling for Northern Pikehttps://doi.org/10.1577/M06-263.1 Naturköder vs. KunstköderPredator responses in recreational fishing: Assessing selective pressure of bait types on behavioral diversity in northern pike (Esox lucius)https://doi.org/10.1016/j.fishres.2025.107299 Social Media Instagram: https://www.instagram.com/abgehakt_podcast/TikTok: https://www.tiktok.com/@pov..fishingYouTube: https://www.youtube.com/@POVFISHING-Youtube Wenn euch die Folge gefällt, freue ich mich über ein Abo oder eine Bewertung.

  2. 23. Aug.

    Fisch der 1.000 Würfe? So schwer ist Meerforellenangeln wirklich

    Heute geht's um die Meerforelle – und dafür habe ich mir Unterstützung geholt. Zu Gast ist Hannes Nielsen. Hannes kommt aus Hamburg und ist ein wahrer Mefo-Spezialist. Mit Fangzahlen im dreistelligen Bereich und etlichen Tagen am Wasser hat er wirklich Ahnung von dem, was er tut und steht mir in dieser Folge Rede und Antwort. Wir sprechen darüber, wie man als Anfänger überhaupt mit dem Meerforellenangeln startet, wie man gute Stellen an der Ostsee findet und warum Google Maps dabei ziemlich hilfreich sein kann. Hannes erklärt, worauf er bei der Spotwahl achtet, was es mit dem berühmten Leopardengrund auf sich hat und warum es ein ziemlich großer Fehler sein kann, am Strand anzukommen und sofort möglichst weit ins Wasser zu waten. Außerdem geht es um die Frage Blinker oder Fliege? Hannes hat selbst mit der Spinnrute angefangen, fischt mittlerweile aber fast ausschließlich mit der Fliegenrute – und erklärt, warum er damit gerade an schwierigen Tagen mehr Kontakte bekommt. Natürlich sprechen wir auch über die Verwertung. Hannes ist gelernter Koch und verrät, was er aus einer entnommenen Meerforelle am liebsten macht. Sein Favorit ist dabei erstaunlich simpel. Eine Folge für alle, die mit dem Meerforellenangeln anfangen wollen – und genauso für diejenigen, die schon länger an der Küste unterwegs sind. 🎣 Abgehakt – Vom Haken auf den Teller Aurum Fishing bei Instagram: https://www.instagram.com/aurum.fishing Abgehakt bei Instagram: https://www.instagram.com/abgehakt.podcast Kontakt: moin@abgehakt-podcast.de _____________________ 2026 | Lino Walter

  3. 16. Aug.

    Fische retten statt fangen? Niedrigwasser, Makrelen-Frust & ein verlorener Räuber

    Thermacell Mückenabwehr: https://www.awin1.com/cread.php?awinmid=15089&awinaffid=2998753&ued=https%3A%2F%2Fwww.angelplatz.de%2Fthermacell-halo-mini-graphit-20qm-schutzbereich-keine-wirkstoffplaettchen-und-gas-enthalten--zi0234 * Deutschland kämpft mit extrem niedrigen Wasserständen – und das bekommen nicht nur Schifffahrt und Landwirtschaft zu spüren, sondern vor allem auch die Fische. In dieser Folge von Abgehakt – Vom Haken auf den Teller geht es darum, was Hitze und Niedrigwasser für unsere Gewässer bedeuten und warum Angler mancherorts inzwischen selbst losziehen, um Fische zu retten. Außerdem erzähle ich von meinen letzten Angeltrips: Früh morgens ging es nach Kiel, um endlich ein paar Makrelen von der Ostseeküste zu erwischen. Nach mehreren Stunden war die Bilanz allerdings eher ernüchternd – statt Makrelen gab es Grundel und Klippenbarsch. Also musste am selben Tag noch ein Plan B her. An der Elbe startete ich einen klassischen Aal-Ansitz und kurze Zeit später ging es noch einmal an Dove- und Gose-Elbe. Mit Tauwurm, frisch gefangenen Grundeln als Köderfisch und einem ziemlich vielversprechenden Spot an der Kante sah zunächst alles gut aus. Und tatsächlich kam der Biss. Ob Zander oder Wels, werde ich wohl nie erfahren – denn kurz vor dem Ufer landete das Blei in der Steinpackung und der Fisch verabschiedete sich. Außerdem in dieser Folge: Warum Niedrigwasser für Fische schnell gefährlich wirdWeshalb ich beim Makrelenangeln in Kiel ziemlich leer ausgegangen binNachtangeln mit Tauwurm und GrundelDer verlorene Räuber an der Dove-ElbeWarum mein neues Mückenabwehrgerät beim Angeln überraschend gut funktioniertWas im September und Oktober bei Abgehakt und POV Fishing geplant istAngeln auf Sylt, Wattwürmer sammeln und die Hoffnung auf Dorsch und WolfsbarschAusblick auf zehn Tage Angeln in Schweden🎣 Mehr von Abgehakt & POV Fishing Instagram: @abgehakt_podcastTikTok: @pov..fishingYouTube: @POVFISHING-Youtube E-Mail: moin@abgehakt-podcast.de Wenn euch die Folge gefällt, lasst dem Podcast gerne ein Abo und eine Bewertung da. Auf YouTube gibt es außerdem die passenden Angelvideos und in den kommenden Wochen noch einiges Neues von der Ostsee, Sylt und aus Schweden. Abgehakt – Vom Haken auf den Teller. *Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate Link. Ich werde nicht dafür bezahlt, den Link hier zu platzieren, aber wenn du über den Link etwas kaufst, bekomme ich eine kleine Provision. Das Produkt wird dadurch nicht teurer.

  4. 2. Aug.

    Tock! So überlistest du den Zander – inklusive Lieblingsrezept

    Der Zander gilt als vorsichtiger, launischer und nicht immer leicht zu fangender Raubfisch. Genau das macht das Zanderangeln für mich so spannend. In dieser Folge von „Abgehakt“ dreht sich deshalb alles um den beliebten Stachelritter: Wo hält er sich auf, wann lohnt sich das Angeln besonders und mit welchen Ködern und Methoden steigen die Fangchancen? Ich erkläre, an welchen Stellen du in Flüssen und Seen gezielt nach Zandern suchen solltest. Dazu gehören beispielsweise Strömungskanten, Buhnenfelder, Hafeneinfahrten, Steinpackungen, tiefe Rinnen und markante Unterwasserkanten. Außerdem geht es darum, wie sich die Standplätze im Laufe des Tages und über die verschiedenen Jahreszeiten verändern können. Natürlich geht es auch um die passende Ausrüstung: Welche Rute eignet sich zum Zanderangeln? Welche Schnur sorgt für eine gute Bisserkennung? Wie lang sollte das Vorfach sein? Und wann ist ein Stahl- oder Titanvorfach sinnvoll, wenn im Gewässer jederzeit mit Hechten gerechnet werden muss? In dieser Folge erfährst du: wo sich Zander in Flüssen und Seen bevorzugt aufhalten welche Plätze tagsüber, in der Dämmerung und nachts interessant sind wie Jiggen und Faulenzen mit dem Gummifisch funktionieren wann sich flach laufende Wobbler anbieten wie du Köderfarbe, Ködergröße und Jigkopfgewicht auswählst worauf es bei Bisserkennung, Anhieb und Drill ankommt welche Fehler beim Zanderangeln besonders häufig passieren wie du einen entnommenen Zander einfach und lecker zubereitest Zum Abschluss landet der Zander natürlich auch in der Küche. Dafür gibt es ein unkompliziertes Rezept, bei dem der Eigengeschmack des Fisches erhalten bleibt und die Haut richtig schön knusprig wird. KNUSPRIGES ZANDERFILET MIT KNOBLAUCH-KRÄUTERBUTTER Zutaten für zwei Personen: 2 küchenfertige Zanderfilets mit Haut 1 Esslöffel Mehl 1 Esslöffel neutrales Pflanzenöl 1 Esslöffel Butter 1 Knoblauchzehe etwas frische Petersilie oder Dill eine halbe Zitrone Salz und Pfeffer Zubereitung: Zuerst kontrolliere ich die Zanderfilets sorgfältig auf verbliebene Gräten und tupfe sie anschließend mit Küchenpapier trocken. Besonders die Hautseite sollte möglichst trocken sein, damit sie beim Braten knusprig wird. Die Haut schneide ich an einigen Stellen vorsichtig ein, ohne dabei tief in das Fleisch zu schneiden. Dadurch wölbt sich das Filet in der Pfanne weniger stark. Anschließend würze ich die Filets mit Salz und etwas Pfeffer. Die Hautseite bestäube ich nur ganz leicht mit Mehl und klopfe überschüssiges Mehl wieder ab. Nun erhitze ich das Öl in einer beschichteten Pfanne. Sobald die Pfanne heiß ist, lege ich die Filets mit der Hautseite nach unten hinein. In den ersten Sekunden drücke ich sie vorsichtig mit einem Pfannenwender an, damit die gesamte Haut Kontakt zum Pfannenboden behält. Die Filets brate ich – abhängig von ihrer Dicke – ungefähr vier bis fünf Minuten auf der Hautseite. Die Haut sollte dabei goldbraun und knusprig werden. Gleichzeitig lässt sich gut beobachten, wie das Fischfleisch langsam von unten nach oben gart. Kurz bevor der Zander vollständig durchgegart ist, wende ich die Filets vorsichtig. Dann gebe ich die Butter, eine leicht angedrückte Knoblauchzehe und die gehackten Kräuter in die Pfanne. Die Filets brauchen auf der Fleischseite meistens nur noch ein bis zwei Minuten. Währenddessen übergieße ich sie mehrmals mit der aromatischen, aufgeschäumten Butter. Zum Schluss kommt etwas frischer Zitronensaft über den Fisch. Als Beilage passen Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Ofengemüse oder ein frischer Gurkensalat. Wichtig ist, den Zander nicht zu lange zu braten: Das magere Fleisch kann schnell trocken werden. Mit welcher Methode hast du bisher deine besten Zander gefangen – beim Jiggen, nachts mit dem Wobbler oder mit Naturköder? Schreib mir gerne deine Erfahrungen und abonniere „Abgehakt“, damit du keine neue Folge rund ums Angeln und die Zubereitung meiner Fänge verpasst. Youtube

  5. 26. Juli

    Flunder angeln vom Boot: Wattwürmer plümpern & einfach lecker kochen

    Wie fängt man erfolgreich Plattfisch? Und warum beginnt ein guter Angeltag oft schon vor dem ersten Wurf? In dieser Folge von Abgehakt – Vom Haken auf den Teller dreht sich alles um die Flunder – einen der beliebtesten Speisefische in Nord- und Ostsee. Bevor wir die Ruten auswerfen, geht es in eine Bucht am Strand, um Wattwürmer zu plümpern. Denn frische Naturköder gehören für viele Plattfischangler noch immer zu den effektivsten Ködern überhaupt. Anschließend geht es mit dem Boot raus auf die Ostsee, wo ich zeige, welche Stellen sich für das Plattfischangeln eignen, welche Montage ich verwende und worauf es beim Angeln vom Boot ankommt. Natürlich endet die Reise nicht mit dem Fang. In der Küche bereiten wir aus der Flunder ein klassisches Gericht zu: goldbraun gebratene Flunder mit Salzkartoffeln und einer cremigen Senfsoße. Wie man Wattwürmer plümpertWarum frische Naturköder oft den Unterschied machenWie erfolgreiches Plattfischangeln vom Boot funktioniertWelche Montage ich verwendeWorauf es bei der Spotwahl auf der Ostsee ankommtTypische Fehler beim PlattfischangelnWie du Flunder einfach und lecker zubereitestFür die Flunder 2 küchenfertige FlundernSalz und PfefferMehl zum WendenButter und etwas PflanzenölFür die Kartoffeln 600 g festkochende KartoffelnPetersilieButterFür die Senfsoße 30 g Buttereine Zwiebel300 ml Weißwein100 ml Sahne2 EL mittelscharfer Senf1 TL körniger Senf Kartoffeln kochen und warm halten.Flundern trocken tupfen, leicht salzen, pfeffern und in Mehl wenden.In Butter und etwas Öl von beiden Seiten goldbraun braten, bis sich das Fleisch leicht von der Gräte löst.Für die Soße Butter schmelzen, Zwiebeln anschwitzen, mit Wein und Sahne aufgießen und glatt rühren. Senf einrühren und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend pürieren.Flunder zusammen mit den Kartoffeln anrichten und großzügig mit der Senfsoße servieren. Meine Socials: Youtube Instagram

  6. 19. Juli

    Warum ich diesen Angelpodcast gestartet habe (und wie es damit weitergeht)

    Spezialfolge: Wer steckt hinter „Abgehakt“ – und was erwartet euch im Angelpodcast? Wer steckt eigentlich hinter „Abgehakt“ – und warum habe ich überhaupt noch einen Angelpodcast gestartet? In dieser Spezialfolge stelle ich mich euch persönlich vor und erzähle, wie aus meinen ersten Würfen auf Sylt, einer längeren Angelpause und einem Urlaub in Schweden schließlich eine ziemlich ausgeprägte Angelbesessenheit geworden ist. Ich nehme euch mit in die Entstehungsgeschichte von „Abgehakt“ und erkläre, welche Idee hinter diesem Podcast steckt. Mir geht es nicht um unrealistische Fangserien, perfekte Angeltage oder Fische auf Bestellung. Ich möchte das Angeln so zeigen, wie es wirklich ist: mit Schneidertagen, schwierigen Bedingungen, überraschenden Erkenntnissen und der Frage, warum ein Fisch an einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Jahreszeit und auf einen bestimmten Köder reagiert. In den regulären Folgen widme ich mich jeweils einer Fischart. Dabei geht es nicht nur darum, wie man Hecht, Barsch, Hering und andere Fische fängt. Ich möchte auch erklären, wo die Fische stehen, warum sie sich dort aufhalten, wie Gewässer, Temperatur und Jahreszeit ihr Verhalten beeinflussen und welche Köder und Angelmethoden dazu passen. Genauso wichtig ist mir der Weg vom Wasser bis auf den Teller. Wenn ich einen Fisch entnehme, möchte ich ihn möglichst sinnvoll und vollständig verwerten. Deshalb gehört zu jeder Folge auch die Frage, wie man den jeweiligen Fisch ausnimmt, filetiert und lecker zubereitet. Dabei darf es ruhig auch mal etwas ungewöhnlicher werden – zum Beispiel mit asiatischem Hering oder Fischarten, die in der Küche oft völlig unterschätzt werden. Außerdem spreche ich in dieser Folge über verantwortungsvolles Angeln bei hohen Wassertemperaturen, die Herausforderungen eines wöchentlichen Podcasts und meine Pläne für die kommenden Monate. Euch erwarten weiterhin neue Audio- und Videofolgen, spannende Gäste, Raubfischangeln, Meeresangeln und eine besondere Challenge: Ich möchte möglichst viele heimische Fischarten selbst fangen und anschließend kulinarisch ausprobieren. Diese Folge ist der perfekte Einstieg für alle, die „Abgehakt“ neu entdeckt haben und wissen möchten, was euch künftig jeden Sonntag erwartet. Abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und schreibt mir gerne in die Kommentare, welche Fischarten, Angelmethoden oder Rezepte ich in einer der nächsten Folgen behandeln soll. Petri Heil und viel Spaß mit der Folge!

  7. 12. Juli

    Nach zwei Monaten aufgeben? So fängt man wirklich den ersten Fisch und macht daraus leckere Burger

    In dieser Folge von Abgehakt – Vom Haken auf den Teller geht es um eine der wichtigsten Fragen für alle Angel-Einsteiger: Wie fängt man eigentlich den ersten Fisch? Viele wollen mit dem Angeln anfangen, wissen aber nicht, wo sie starten sollen. Welche Ausrüstung braucht man wirklich? Welcher Fisch ist für Anfänger geeignet? Wo findet man überhaupt einen guten Angelplatz? Und wie schafft man es, nicht nur ans Wasser zu fahren, sondern am Ende auch wirklich den ersten Fisch zu fangen? In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Friedfische wie Rotauge, Rotfeder oder Brasse perfekte Einstiegsfische sein können, wie einfaches Posenangeln funktioniert, welche Köder sich eignen und worauf man beim ersten Angeltag achten sollte. Es geht nicht um Profi-Methoden, teures Tackle oder komplizierte Montagen, sondern um einen realistischen Einstieg ins Angeln. Außerdem geht es um die Frage, was man aus kleinen Weißfischen wie Rotaugen machen kann. Denn auch unscheinbare Fische können in der Küche richtig stark sein – wenn man sie passend verarbeitet. Deshalb gibt es in dieser Folge ein einfaches Rezept für Rotaugen-Fishburger im knusprigen Backteig: perfekt für alle, die ihren ersten selbst gefangenen Fisch nicht nur fangen, sondern auch sinnvoll verwerten wollen. Themen der Folge: Wie man den ersten Fisch fängt Angeln für Anfänger Einfache Ausrüstung für den Einstieg Posenangeln einfach erklärt Gute Anfängerfische: Rotauge, Rotfeder, Brasse & Co. Welche Köder für den ersten Fisch funktionieren Typische Fehler beim ersten Angeltag Warum kleine Weißfische kulinarisch unterschätzt werden Rotaugen verwerten Rezept: Fishburger mit Rotauge im Backteig Rezept: Rotaugen-Fishburger im Backteig Zutaten für 2 Burger: Für den Fisch: 4–6 Rotaugenfilets oder ausgelöste Stücke vom Rotauge Salz Pfeffer etwas Zitronensaft Öl zum Frittieren oder Ausbacken Für den Backteig: 100 g Mehl 1 Ei ca. 120 ml kaltes Bier oder kaltes Sprudelwasser 1 TL Backpulver 1 Prise Salz optional: Paprikapulver, Knoblauchpulver oder etwas Pfeffer Für den Burger: 2 Burger Buns Salat Gewürzgurken rote Zwiebeln Remoulade, Aioli oder Joghurt-Dill-Soße optional: Käse, Krautsalat oder etwas Chili Zubereitung: Die Rotaugen schuppen, ausnehmen, filetieren oder das Fleisch sauber von den Gräten lösen. Die Fischstücke mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft würzen. Für den Backteig Mehl, Ei, Backpulver, Salz und kaltes Bier oder Sprudelwasser verrühren, bis ein glatter, leicht dickflüssiger Teig entsteht. Das Öl in einer Pfanne oder einem Topf erhitzen. Die Fischstücke durch den Backteig ziehen und direkt ins heiße Öl geben. Goldbraun und knusprig ausbacken. Kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen. Burger Buns anrösten, mit Soße bestreichen und mit Salat, Gurken, Zwiebeln und dem knusprigen Fisch belegen. Sofort servieren. Tipp:Rotaugen haben viele feine Gräten. Für Burger eignen sich deshalb kleine, dünne Stücke besonders gut, die knusprig ausgebacken werden. Alternativ kann man das Fleisch auch durch den Fleischwolf drehen oder sehr fein hacken und daraus Fischpatties machen. Über den Podcast Neue Folgen erscheinen immer sonntags. Folg mir auf ⁠TikTok⁠ und ⁠Youtube⁠ ·

Bewertungen und Rezensionen

5
von 5
3 Bewertungen

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Ich bin Lino und in jeder Folge dreht sich alles um eine einzige Fischart. Gemeinsam finden wir heraus, wo sie lebt, wie sie sich verhält, welche Methoden und Köder wirklich funktionieren und worauf es beim Fang ankommt. Anschließend geht es in die Küche: mit leckeren, alltagstauglichen Rezepten, damit aus dem Fang mehr wird als nur ein Foto. Egal, ob du gerade deinen ersten Fisch fangen möchtest oder schon seit Jahren angelst und deinen Fang besser verwerten willst – hier bekommst du praxisnahe Tipps, ehrliche Erfahrungen und verständliche Erklärungen statt Geheimköder und Fanggarantien.