Quo vadis... Soziale Arbeit? - Der Podcast zum Projekt „Weitblick in der Sozialen Arbeit"

Daniel Roos; Philipp Pilcher

„Quo vadis… Soziale Arbeit?“ ist der Podcast zum Projekt Weitblick in der Sozialen Arbeit. Die Hosts Daniel Roos und Philipp Pilcher, beide wissenschaftliche Mitarbeiter im Projekt, beschäftigen sich mit den Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Soziale Arbeit. In jeder Folge sprechen sie mit Gästen aus Wissenschaft und Praxis, die neue Perspektiven eröffnen, aktuelle Entwicklungen einordnen und zeigen, welche Chancen digitale Innovationen für Teilhabe, Bildung und professionelle Praxis bieten. Das Projekt ist an der Hochschule Koblenz verortet und wird von der Stiftung Innovation in der

Folgen

  1. Herbert Marcuses Technologiekritik im Zeitalter der KI – mit Peter Erwin Jansen

    4. Mai

    Herbert Marcuses Technologiekritik im Zeitalter der KI – mit Peter Erwin Jansen

    Wohin bewegt sich die Soziale Arbeit in einer Welt, die von Technologie und Kapitalismus durchdrungen ist? In dieser Folge sprechen wir mit dem Philosophen und Sozialwissenschaftler Peter Erwin Jansen über die erschreckende Aktualität von Herbert Marcuses Technologiekritik und darüber, was sie uns heute über künstliche Intelligenz, Konsumgesellschaft und den Verlust menschlicher Autonomie sagen kann.Marcuse erkannte bereits in den 1940er Jahren, was uns heute täglich begegnet. Gemeinsam diskutieren sie, was wir durch KI-Tools wie ChatGPT verlieren, warum der Kapitalismus Wünsche statt Bedürfnisse produziert und welche Rolle die Soziale Arbeit in einer entfremdeten Gesellschaft spielen kann. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, was eine gute Lehre ausmacht, die kritisches Denken wieder ins Zentrum stellt. Als Gesprächsgrundlage dient das Kapitel „Die absurde Rationalität des Fortschritts. Herbert Marcuses weitsichtige Technologiekritik", das Peter-Erwin Jansen in seinem Aufsatzband „Über Herbert den Greisen und Leo den Weisen" veröffentlicht hat. Zur Person: Peter Erwin Jansen Philosoph, Sozialwissenschaftler & Publizist Peter Erwin Jansen wurde 1957 in Zell an der Mosel geboren und studierte Philosophie, Soziologie, Germanistik und Politik in Frankfurt am Main, unter anderem bei Jürgen Habermas. Er arbeitete als wissenschaftlicher Publizist in Houston (Texas) sowie als Referent für politische Bildung beim Fritz-Bauer-Institut und dem Institut für Sozialforschung. Von 2009 bis 2024 lehrte er an der Hochschule Koblenz im Fachbereich Sozialwissenschaften. Jansen ist publizistischer und rechtlicher Vertreter der Nachlasseigentümer von Herbert Marcuse und Leo Löwenthal sowie Vorstandsmitglied der International Herbert Marcuse Society in Philadelphia. Von 2021 bis 2024 studierte er Holocaust Communication and Tolerance an der Touro University Berlin und New York. Weitere Infos: https://www.youtube.com/@P.-E.MarcuseuL%C3%B6wenthalhttps://zuklampen.de/buecher/philosophie-buecher/20-und-21-jahrhundert-philosophie-buecher/ueber-herbert-den-greisen-und-leo-den-weisen-9783866747906-buch/

    48 Min.
  2. Digitalisierung, KI und Suchthilfe – mit Prof. Dr. Martin Schmid

    5. März

    Digitalisierung, KI und Suchthilfe – mit Prof. Dr. Martin Schmid

    In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Martin Schmid von der Hochschule Koblenz über die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung in der Sucht- und Drogenhilfe sowie die Frage, wie digitale Technologien und Künstliche Intelligenz die Soziale Arbeit verändern können. Gemeinsam werfen wir einen Blick darauf, welche digitalen Angebote in der Suchthilfe bereits existieren, welche Chancen sie für Prävention, Beratung und Unterstützung bieten und welche fachlichen, ethischen und strukturellen Fragen damit verbunden sind. Themen der Folge: Digitalisierung in der Sucht- und Drogenhilfe Zugänge zu Beratung und Prävention durch digitale Angebote Chancen und Grenzen von Künstlicher Intelligenz in der Suchthilfe Digitale Plattformen und niedrigschwellige Informationsangebote Zukunftsperspektiven digitaler Sozialer ArbeitÜber unseren Gast: Prof. Dr. Martin Schmid ist Professor an der Hochschule Koblenz und beschäftigt sich in Forschung und Lehre u. a. mit Digitalisierung, Suchthilfe und digitalen Transformationsprozessen in der Sozialen Arbeit. Mehr unter: https://www.hs-koblenz.de/profile/marschmid Erwähnte Literatur und Materialien: Schmid, Martin; Arendt, Ines; Keitsch, Julian (2026): Digitalisierung in der Sucht- und Drogenhilfe. In: Kutscher, Nadia et al. (2026): Handbuch Soziale Arbeit und Digitalisierung. 2. Aufl. (im Druck).Zum Thema KI in der Suchthilfe: Rosengarten, Wolfgang (2024): Erfahrungsbericht KISucht Hackathon 2024: Ideen für die Suchtarbeit von morgen. Suchtmagazin 2024:41–43.Zum Thema KI in der Suchthilfe: Rosengarten, Wolfgang (2024): Erfahrungsbericht KISucht Hackathon 2024: Ideen für die Suchtarbeit von morgen. Suchtmagazin 2024:41–43.Brandenburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V. 2025. Potsdamer Memorandum zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Suchthilfe. Online unter https://www.blsev.de/fachbereiche/digitalisierung/ki-sucht/ drugcom.de: Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit (BIÖG) (2025): drugcom.de Jahres- und Evaluationsbericht 2024. Online unter https://www.drugcom.de/fileadmin/user_upload/meta/downloads/Jahresbericht_drugcom_2024-bf.pdf„Quo vadis… Soziale Arbeit" ist der Podcast zum Projekt „Weitblick in der Sozialen Arbeit (WeSA)" an der Hochschule Koblenz. https://www.hs-koblenz.de/sozialwissenschaften/projekte/weitblick-in-der-sozialen-arbeit-wesa

    41 Min.
  3. Let’s connect! – Einsamkeit bei jungen Menschen und Digitale Medien (mit Alicia & Anika)

    29. Jan.

    Let’s connect! – Einsamkeit bei jungen Menschen und Digitale Medien (mit Alicia & Anika)

    In dieser Episode sprechen wir mit Alicia und Anika über ihr Projekt „Let’s connect!“. Gemeinsam schauen wir darauf, warum Einsamkeit bei jungen Menschen häufiger vorkommt, als viele vermuten und welche Wege es gibt, Isolation zu durchbrechen, ins Gespräch zu kommen und wieder Anschluss zu finden. Das Projekt setzt auf Enttabuisierung, Aufklärung und niedrigschwellige Begegnungsangebote. Außerdem sprechen wir über den Einfluss sozialer Medien: Wie Plattformen gleichzeitig Verbindung ermöglichen, aber auch Vergleichsdruck, Unsicherheiten und das Gefühl verstärken können, „außen vor“ zu sein – und was im Umgang damit helfen kann. Worum geht’s in der Folge? Einsamkeit bei jungen Menschen: Mythen, Realitäten, WarnsignaleÜbergänge & Belastungen (z. B. Studienstart) und warum Einsamkeit „leise“ sein kannWas „Let’s connect!“ konkret macht: Social Media + reale Treffen/EventsWas hilft im Alltag: kleine Schritte, Kontaktanlässe, dranzubleibenÜber „Let’s connect!“ „Let’s connect!“ ist ein Projekt, das Einsamkeit bei jungen Menschen sichtbar macht und Kontaktmöglichkeiten schafft – online und offline. Ziel ist es, das Thema aus der Tabuzone zu holen und konkrete Wege in Verbindung zu eröffnen. Erwähnt in der Folge ZDF-Bezug: Beitrag in „Volle Kanne“ vom 18.06.2024 (laut HS-Beitrag Einstieg ab Minute 04:39).Kooperation/Ort: Katholische Familienbildungsstätte Koblenz, Thielenstraße 13, 56073 Koblenz (Details/Termine über die Projektkanäle). Kommt in Kontakt mit Alicia und Anika  Instagram:  https://www.instagram.com/let.s_connectKontakt zu Alicia Telefon: 0261/97372950 E-Mail: lets_connect@fbs-koblenz.de

    41 Min.

Info

„Quo vadis… Soziale Arbeit?“ ist der Podcast zum Projekt Weitblick in der Sozialen Arbeit. Die Hosts Daniel Roos und Philipp Pilcher, beide wissenschaftliche Mitarbeiter im Projekt, beschäftigen sich mit den Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Soziale Arbeit. In jeder Folge sprechen sie mit Gästen aus Wissenschaft und Praxis, die neue Perspektiven eröffnen, aktuelle Entwicklungen einordnen und zeigen, welche Chancen digitale Innovationen für Teilhabe, Bildung und professionelle Praxis bieten. Das Projekt ist an der Hochschule Koblenz verortet und wird von der Stiftung Innovation in der