Echt jetzt? Gendersensible Medizin in der Neurologie

Deutsche Gesellschaft für Neurologie e. V. (DGN)

Gender Bias findet statt! Und wir sind alle Teil davon. Obwohl Gendermedizin langsam aus seinem Nischendasein in die Öffentlichkeit tritt, werden biologische und soziokulturelle Geschlechterunterschiede in Forschung, Diagnostik und Therapie noch immer nicht konsequent berücksichtigt. Kein Wunder, das Thema ist mittelmäßig sexy und in seiner Umsetzung komplex. Warum wir uns trotzdem damit befassen müssen und warum es eben nicht „nur“ ein Frauenthema ist, darum geht es in dieser Serie. Echt jetzt? Gendersensible Medizin in der Neurologie ist ein Podcast der Deutschen Gesellschaft für Neurologie e. V.

Staffel 1

  1. Folge 2

    Unterdiagnostiziert und untertherapiert: Migräne bei Männern

    Obwohl sechs bis acht Prozent aller Männer an einer Migräne leiden, erhalten sie seltener diese Diagnose und dementsprechend auch seltener effektive Therapien. Die Gründe dafür sind vielfältig. Tief verankert ist der Gedanke – in Gesellschaft und in der Medizin – Migräne sei eine Frauenkrankheit. Frauen sind in diesem Bereich deutlich präsenter in klinischen Studien, die Symptome bei Männern zeigen sich atypisch und dann kommt auch noch das Stigma dazu, über diese Beeinträchtigung zu sprechen. Wie dieses Muster durchbrochen werden kann, wie sich eine Migräne manifestiert und welche Symptome bei Männern auftreten können, fasst Prof. Dr. Dagny Holle-Lee, Essen, in Folge 2 des neuen DGN-Podcasts Echt jetzt? Gendersensible Medizin in der Neurologie zusammen. Darum geht’s: ·         Spannungskopfschmerz vs. Migräne ·         Migränesymptome ·         Stigmatisierung ·         Einfluss von Hormonen auf die Migräne ·         Migräne bei Transpersonen Weitere Infos S2k-Leitlinie Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne Leitlinie im Fokus Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne (2025) Dagny Holle-Lee „Migräne Doc: Migräne und Kopfschmerzen verstehen. Wissen erlangen. Symptome lindern. Erfahrungsberichte aus der Migräne-Ambulanz“, erschienen im Februar 2026. Kontakt: Bei Fragen und Anregungen zum Podcast schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: redaktion@dgn.org. Disclaimer: In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten, dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen.

  2. Folge 3

    Kopfschmerzen in der Notaufnahme

    Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Symptomen in der Notaufnahme. Gleichzeitig sind sie eine diagnostische Herausforderung. Einerseits werden Schmerzen von Betroffenen subjektiv empfunden und beschrieben, andererseits kann ein Gender Bias bei einer schnellen Erstanamnese zu falschen Vorannahmen führen. Im dritten Teil der Serie „Echt jetzt?“ Stellen wir uns der Thematik: Wann handelt es sich um eine primäre Kopfschmerzerkrankung und welche potenziell gefährlichen sekundären Ursachen müssen so schnell wie möglich ausgeschlossen werden? Dr. med. Johannes Piel, Funktionsoberarzt für Neurologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel zeigt auf, wie schnell Vorannahmen die Einschätzung von Schmerzen, Diagnostik und Therapie beeinflussen können und warum eine komplett geschlechterneutrale Behandlung nicht der richtige Weg in der gendersensiblen Medizin ist. Darum geht’s Unterschiede bei Migräne und Cluster-KopfschmerzenHormonelle Risikofaktoren und atypische SchmerzpräsentationenRed-FlagsWarum gendersensible Medizin nicht genderneutrale Medizin ist Kapitel 00:00 Kopfschmerzen, Schmerzempfinden, Gender Bias01:26 Fallbeispiel: Migränepatientin und verzögerte leitliniengerechte Therapie03:07 Kopfschmerzen als Leitsymptom in Notaufnahme04:08 Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Migräne06:00 Neutrale Erstbegutachtung / Vermeidung vorschneller Diagnosen08:02 Evidenz zu Gender Bias in der Schmerzbehandlung11:32 Strukturierte Anamnese und objektivierbare Einschätzung13:53 Gender Bias in alle Richtungen14:52 Zentrale Empfehlungen für die Notaufnahme16:08 Zusammenfassung Der Text "Brave Men" and "Emotional Women"[...] wurde bereits 2018 publiziert: Samulowitz A, Gremyr I, Eriksson E, Hensing G. "Brave Men" and "Emotional Women": A Theory-Guided Literature Review on Gender Bias in Health Care and Gendered Norms towards Patients with Chronic Pain. Pain Res Manag. 2018 Feb 25;2018:6358624. doi: 10.1155/2018/6358624. PMID: 29682130; PMCID: PMC5845507. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29682130/ M. Guzikevits et al., Sex bias in pain management decisions, Proc. Natl. Acad. Sci. U.S.A.121 (33) e2401331121, https://doi.org/10.1073/pnas.2401331121(2024). B.N. Greenwood et al., Patient–physician gender concordance and increased mortality among female heart attack patients, Proc. Natl. Acad. Sci. U.S.A.115 (34) 8569-8574, https://doi.org/10.1073/pnas.1800097115(2018). Kontakt: Bei Fragen und Anregungen zum Podcast schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: redaktion@dgn.org. Disclaimer: In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten, dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen.

  3. Folge 4

    Ein Schlaganfall ist einfach zu erkennen! Oder?

    Gute Nachrichten in der Schlaganfallversorgung! Weibliche Betroffene erhalten in Deutschland nach einem Schlaganfall mittlerweile ebenso häufig Thrombektomien und Thrombolyse wie männliche. Konnte für diesen Bereich der Gender Health-Gap geschlossen werden? Ganz so einfach ist es natürlich nicht. In Folge 4 der Reihe Gendersensible Medizin in der Neurologie spricht Dr. med. Milani Deb-Chatterji, leitende Oberärztin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel, über geschlechtersensible Versorgung beim Schlaganfall. Neben großartigen Fortschritten weist sie auf kritische Punkte hin, etwa Diagnoseverzögerung bei atypischen Symptomen oder Gender Bias durch etwaige falsche Vorannahmen. Außerdem werden in der Folge Risikokonstellationen wie Schwangerschaft und Wochenbett besprochen, der Einfluss des sozialen Umfeldes und in welchen Bereichen besonderer Forschungsbedarf besteht, um langfristig eine noch bessere und vor allem schnellere Versorgung zu ermöglichen. Kapitel (00:07) Einführung: Warum Schlaganfall gendersensibel betrachtet werden muss (01:05) Atypische Schlaganfallsymptome und Diagnoseverzögerungen. (02:59) Gender Bias in der Schlaganfalldiagnostik (04:02) Fallbeispiel aus der Versorgung einer Transperson (05:17) Schlaganfallrisiko bei Transfrauen und Datenlage dazu (06:52) Risikogruppen für ein schlechteres Outcome (07:54) Geschlechterunterschiede beim juvenilen Schlaganfall (08:59) Akuter Schlaganfall in Schwangerschaft und Wochenbett (11:15) Hormonhaushalt und kardiovaskuläres Risiko (12:02) Ist die Schlaganfallversorgung bereits gendersensibel? (14:11) Forschungsbedarf und aktuelle Impulse (16:25) Zusammenfassung und Ausblick Kontakt: Bei Fragen und Anregungen zum Podcast schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: redaktion@dgn.org. Disclaimer: In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten, dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen.

  4. Folge 5

    Epilepsie: Hormone beeinflussen Anfälle

    Auf den ersten Blick scheint die Epilepsie recht gut erforscht. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch deutlich, dass gerade in der gendersensiblen Behandlung Nachholbedarf besteht. Obwohl bekannt ist, dass Epilepsie und Anfallssuppressiva hormonelle Prozesse beeinflussen können, wurden Hormonveränderungen lange Zeit systematisch kaum berücksichtigt. In der fünften Folge des DGN-Podcasts „Echt jetzt? Gendersensible Medizin in der Neurologie“ fordert Prof. Dr. Yvonne Weber, Aachen, deshalb, diese Aspekte im klinischen Alltag aktiver mitzudenken und gezielter in die Beratung einzubeziehen. Darum geht’s in dieser Folge: Hormonelle Einflüsse auf die AnfallsaktivitätWechselwirkungen zwischen Anfallssuppressiva und HormontherapienEpilepsie und Kinderplanung (bei Mann und Frau)Frühzeitige und individuelle Beratung für LebenswegeInhaltsverzeichnis (00:07) Warum Epilepsie trotz gleicher Inzidenz ein Genderthema ist (01:55) Gender Bias in der Anamnese: ein Fallbeispiel aus dem Videomonitoring (05:35) Hormonelle Lebensphasen und ihr Einfluss auf die Anfallsaktivität (06:52) Sexualität, Fertilität und Nebenwirkungen anfallssuppressiver Medikamente (08:16) Katameniale Anfälle und mögliche hormonelle Therapieansätze (09:35) Wechselwirkungen zwischen Hormontherapien und Lamotrigin (10:58) Interdisziplinäre Beratung bei sexueller Dysfunktion und Fertilitätsstörungen (11:28) Teratogenität, Kinderwunsch und sichere Medikamentenwahl (15:54) Schwangerschaftsplanung: Anfallstyp, Medikation, Folsäure und Aufklärung (19:41) Schwangerschaft (geplant/ungeplant), Geburt und Wochenbett (25:28) Sozioökonomische Faktoren, Beruf, Transition und Krankheitsverlauf (29:24) wohin wird es gehen? Zukunft der gendersensiblen Epileptologie (31:00) Zusammenfassung und Ausblick auf die nächste Folge   Kontakt: Bei Fragen und Anregungen zum Podcast schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: redaktion@dgn.org. Disclaimer: In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten, dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen.

  5. Folge 6

    Neuroonkologie im Gender-Check

    Geschlechts- und genderspezifische Einflüsse haben einen hohen Einfluss auf neuroonkologische Erkrankungen. Obwohl das mittlerweile keine Neuigkeit mehr ist, konnte die Frage nach dem Warum bisher noch nicht geklärt werden. Im 6. Teil dieses Podcasts gehen wir dieser Frage gemeinsam mit Prof. Dr. Ghazaleh Tabatabai, vom Universitätsklinikum Tübingen, auf den Grund. Wir sprechen über Glioblastome, von denen häufiger Männer betroffen sind und Meningeome, die häufiger bei Frauen auftreten und unter anderem mit hormonellen Einflüssen in Verbindung gebracht werden. Darüber hinaus widmet sich die Folge der Frage, warum Transpersonen ein deutlich schlechteres Outcome haben als betroffene cis-Personen. Inhaltsverzeichnis (00:07) Einführung: Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Neuroonkologie (04:05) Meningeome und hormonelle Einflüsse (06:37) Einfluss von Hormonveränderungen auf Tumorwachstum (07:32) Symptome von ZNS-Tumoren (08:46) Auswirkung soziokultureller Faktoren auf Behandlung (10:32) Umgang mit psychiatrischen Komorbiditäten. (14:38) Transpersonen in Krebsforschung und Versorgung (19:10) aktueller Forschungsstand unter dem Genderaspekt (20:57) die Wirkung von patientenzentrierter Kommunikation (22:35) Zusammenfassung und Ausblick Kontakt: Bei Fragen und Anregungen zum Podcast schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: redaktion@dgn.org. Disclaimer: In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten, dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen.

  6. Folge 6

    It's a match? MS und Kinderwunsch

    Familiengründung und MS schließen sich nicht aus. Obwohl diese Tatsache seit Jahrzehnten bekannt ist, gibt es Unsicherheiten auf Seiten der Betroffenen und der Behandelnden. Und diese sollen in der Folge überwunden werden. Expertin: Prof. Dr. Kerstin Hellwig, leitet das deutschsprachige Multiple Sklerose und Kinderwunsch Register (DMSKW) und ist niedergelassene Neurologin in der neurologischen Gemeinschaftspraxis Castrop-Rauxel. Darum geht‘s Bester Zeitpunkt, um über Familienplanung zu sprechenIndividuelle Therapie bei Kinderwunsch, in Schwangerschaft und StillzeitSchubraten nach der SchwangerschaftDer Umgang mit Immuntherapeutika und AntikörpertherapienForschungsschwerpunkte in der Zukunft Kapitel: (01:12) Unsicherheiten und der perfekte Zeitpunkt (05:37) Versorgungssituation von Frauen mit MS (08:08) Die ideale MS-Therapie (11:15) Medizinische Betreuung bei ungeplanter Schwangerschaft (13:30) Schwangerschaft und Stillen mit MS (14:48) Schubgefahr nach der Geburt (17:00) 20 Jahre Kinderwunschregister (21:21) Erkenntnisse durch das Schwangerschaftsregister (24:50) Herausforderungen in den nächsten Jahren (27:37) abschließende Empfehlung Weitere Inhalte - Empfehlung Leitlinie im Fokus Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose... zur Leitlinie Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose, Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung (NMOSD) und MOG-IgG-assoziierten Erkrankung (MOGAD) DGN-Deep-Dive: Patientenzentrierte Kommunikation Range, Nele & Thiel, Sandra & Hellwig, Kerstin & Gold, Ralf. (2023). Impact of Assisted Reproductive Technologies (ART) on Relapse Risk in Women with Multiple Sclerosis (S31.005). Neurology. 100. 3021. 10.1212/WNL.0000000000202966.   Bove R, Hellwig K, Pasquarelli N, Borriello F, Dobson R, Oreja-Guevara C, Lin CJ, Zecevic D, Craveiro L, McElrath T, Vukusic S. Ocrelizumab during pregnancy and lactation: Rationale and design of the MINORE and SOPRANINO studies in women with MS and their infants. Mult Scler Relat Disord. 2022 Aug;64:103963. doi: 10.1016/j.msard.2022.103963. Epub 2022 Jun 11. PMID: 35753176. Kontakt: Bei Fragen und Anregungen zum Podcast schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: redaktion@dgn.org. Disclaimer: In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten, dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen.

  7. Folge 8

    Die Hormone kippen: MS in den Wechseljahren

    "Man kann doch nicht immer nur eine einzige Erkrankung für alles verantwortlich machen?" Werden Wechseljahresbeschwerden bei MS-Patientinnen nicht ernst genommen? Wird eine Late Onset MS zu spät erkannt, weil die Symptome auch klimakterisch bedingt sein könnten? Wie Patientinnen begleitet werden können in Zeiten der Hormonumstellungen, ob Therapiepausen sinnvoll sind und warum wir immer wieder bei der patientenzentrierten Versorgung landen. Darum geht es in dieser Folge. Expertin: Dr. Birte Elias-Hamp, Leiterin der Nervenpraxis Elias in Hamburg Darum geht's: Einfluss des Klimakteriums auf die MSWann eine Hormontherapie sinnvoll sein kannMögliche Therapiepause während der WechseljahreHormonelle Veränderung bei Männern im AlterWie Patienten gestärkt werden können Kapitel: (01:13) gendersensible Neurologie: Stellenwert auf dem AAN-Kongress (05:14) Warum Frauen seltener Zugang zu hocheffektiven Therapien erhalten (08:23) Darauf sollten Behandelnde immer achten in der MS-Therapie (11:16) Geschlechtsspezifische Fragen bei Männern mit MS (13:09) Welches Risiko an einer MS zu erkranken haben Transpersonen? (15:29) Wenn die Hormone kippen - Klimakterium und MS (18:27) Wie früh lässt sich eine LOMS abgrenzen (20:44) Symptomregister fürs Klimakterium - sinnvoll oder nicht? (27:14) Therapiemaßnahmen während des Klimakteriums (31:51) Therapiedeeskalation während des Klimakteriums - eine gute Idee? (37:35) MS und die männliche Perspektive Kontakt: Bei Fragen und Anregungen zum Podcast schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: redaktion@dgn.org. Disclaimer: In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten, dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen.

  8. Folge 9

    Parkinson: Abschied von one size fits all

    Parkinson ist keine „Alte-Männer-Erkrankung.“ Ein nicht unerheblicher Teil der Betroffenen ist weiblich und nun muss nachgeholt werden. Welche atypischen Symptome bereits in der Prodromalphase auftreten, warum Frauen seltener eine Tiefe-Hirnstimulation erhalten, welchen Einfluss Hormone haben und warum am Ende eine personalisierte Medizin der Schlüssel sein muss, erfahren Sie in dieser Folge. Experte Prof. Dr. Lars Timmermann, Marburg   Inhalt (01:02) Gender Bias bei Parkinson (05:31) atypische nicht motorische Symptome und spätere Diagnose bei Frauen (08:07) Einfluss von Hormonen auf Krankheitsaktivität (11:19) Familienplanung und Parkinson (15:13) Auswirkung sozialer und gesellschaftlicher Komponenten (18:09) THS und das Zögern der Frauen (23:30) Wie sich Gender weiter auf die Therapie auswirken kann (25:21) Individualisierte Therapie als Zukunftsziel (27:29) Zusammenfassung/Schluss Kontakt Bei Fragen und Anregungen zum Podcast schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: redaktion@dgn.org. Disclaimer In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten, dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen.

  9. Folge 10

    Altersdepression mit Gendergap

    Es gibt Erkrankungen, über die gesprochen werden kann, andere sind „Tabuthemen.“ Depressionen sind ein Grenzfall: Mittlerweile werden sie gesellschaftlich eher akzeptiert, primär jedoch bei Frauen, im Jugendalter und in der sogenannten Rushhour des Lebens. Weniger präsent sind sie im Alter, dabei ist der Anteil Betroffener nicht gerade gering. Und Männer fallen schneller durchs Raster. Aus Scham, aufgrund ihrer eigenen Sozialisation, durch gesellschaftliche Prägung und atypische Symptome. In dieser Folge sprechen wir über geschlechts- und genderspezifische Risikofaktoren, Symptome, diagnostische Herausforderungen, den Zusammenhang mit neurologischen Erkrankungen, beispielsweise Demenz, über Therapie und (Suizid-)prävention. Expertin Prof. Dr. med. Marija Djukic, Göttingen Darum geht’s Geschlechtsspezifische UnterschiedeAtypische Symptome im AlterDepressionen und neurologische ErkrankungenDiagnostik, Therapie und SuizidpräventionPrävention und soziale Teilhabe Inhalt (01:14) Warum Depressionen ein Thema für die Neurologie sind (02:26) Geschlechtsspezifische Unterschiede und Risikofaktoren (04:08) Atypische Symptome der Depression im Alter (05:58) Manifestation durch Stereotype und Entstigmatisierung (09:36) Therapieoptionen (11:06) Depressionen bei neurologischen Erkrankungen und medikamentöse Auslöser (14:19) Abgrenzung Demenz und Depression (16:59) Suizidrisiko im höheren Lebensalter (21:45) Prävention durch Teilhabe (25:05) Forschung und zukünftige diagnostische Ansätze Kontakt Bei Fragen und Anregungen zum Podcast, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: redaktion@dgn.org Disclaimer In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten, dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen.

  10. 10. Juni

    Echt jetzt! Warum wir über gendersensible Medizin sprechen müssen

    Gender Bias findet statt! Und wir sind alle Teil davon. Obwohl Gendermedizin langsam aus seinem Nischendasein in die Öffentlichkeit tritt, werden biologische und soziokulturelle Geschlechterunterschiede in Forschung, Diagnostik und Therapie noch immer nicht konsequent berücksichtigt. Kein Wunder, das Thema ist mittelmäßig sexy und in seiner Umsetzung komplex. Warum wir uns trotzdem damit befassen müssen und warum es eben nicht „nur“ ein Frauenthema ist, darum geht es in dieser Auftaktfolge der Serie „Gendersensible Medizin in der Neurologie.“ Zu Wort kommen: Dr. Melanie Schütte, Oberärztin am Universitätsklinikum Münster (während des Interviews noch Oberärztin am Universitätsklinikum Düsseldorf) und Prof. Dr. Ute Seeland, Lehrstuhlinhaberin für geschlechtersensible Medizin, Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg. Moderation: Kristina Taube, Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Kapitel 00:00 Einleitung01:58 Intention für dieses Thema03:15 Mehr als "nur" ein Frauenthema05:55 Ein ethisches Problem?06:56 Positive Entwicklungen in den letzten Jahren09:06 Auswirkungen von Hormonen auf neurologische Erkrankungen11:15 Neue Methoden entwickeln / Grundlagenforschung13:37 Gender Bias betrifft auch Männer14:53 Sexuelles und soziokulturelles Geschlecht18:05 Vorsicht vor Fixierungsfehlern21:02 Drei zentrale Themen: Entpolarisierung, Bewusstsein, Forschung Kontakt: Bei Fragen und Anregungen zum Podcast schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: redaktion@dgn.org. Disclaimer: In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten, dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen.

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