Kurskorrektur

Christian Rieken

Du funktionierst. Seit Jahren. Und trotzdem fühlt sich dein Leben an, als würde es dir nicht gehören. Vielleicht sitzt du im Angestellten-Hamsterrad. Vielleicht im selbstgebauten der Selbstständigkeit — dem anstrengendsten von allen. Dann bist du hier richtig. Ich bin Christian Rieken. Vierzig Jahre lang habe ich mit Menschen gearbeitet, als Therapeut, Mentor und Unternehmer. Mehr als 30.000 Stunden. Und irgendwann konnte ich es nicht mehr übersehen: Es sind nicht tausend verschiedene Probleme. Es sind ein paar wenige, die sich immer wiederholen. Die gleiche Prägung. Die gleiche Konditionierung. Der gleiche Satz aus der Kindheit, der vierzig Jahre später eine Entscheidung blockiert. Deshalb bekommst du hier keine Tipps. Tipps helfen dir nicht, wenn das Problem woanders liegt. Und es liegt fast immer woanders. Ich kenne beide Welten: die, die dich zum Einzelkämpfer macht, und die, die dich trägt. In beiden habe ich ein Millionen-Unternehmen aufgebaut — eines im Coaching, eines im Empfehlungsmarketing. Die eine hat mich wohlhabend gemacht. Die andere hat mich getragen. Meine eigene Kurskorrektur hat mich mit meiner Familie nach Panama geführt. Wenn ich hier morgens auf den Ozean schaue, weiß ich, wofür der Weg war. In diesem Podcast reden wir Klartext über das, was dich wirklich festhält — und über die Schritte, die tatsächlich gehen. Von Herz zu Herz. Wie ein Gespräch mit einem Freund, der den Weg schon kennt. Wenn dich etwas davon trifft: Schreib mir auf Instagram, @christianrieken. Ich lese jede Nachricht und antworte selbst. Und wenn du wissen willst, wie der Ausweg konkret aussieht — meine kostenlose Masterclass „Der Ausweg" wartet hier auf dich: https://christianrieken.com/masterclass.html

  1. 29. Sept.

    Darum schaffen es die einen – und die anderen nicht

    Darum schaffen es die einen – und die anderen nicht. Es ist nicht die Herkunft. Es ist die Frage, die du dir jeden Tag stellst. Ich kenne beide Seiten. Berliner Hinterhof, mit 21 das erste Mal komplett platt, zehn Jahre Panikstörungen, vier Kliniken, zwei Pleiten. Und trotzdem ein Leben, das ich mir genau so gewünscht habe. Der Unterschied liegt nicht im Talent. Er liegt in zwei Dingen: Weißt du, was du willst — und weißt du noch genauer, was du auf keinen Fall willst? In dieser Folge: Warum die meisten die falsche Frage stellen — und welche Frage ich stattdessen gelernt habe. Freude, Sinn, Wert: die drei Werte, an denen ich jede Entscheidung gemessen habe — und warum ein Sicherheitsweg dann nicht mehr passt. Wie ich meinen Glauben betankt habe: Modeling of Excellence, oder warum man lernen kann, so zu denken, zu fühlen und zu handeln wie die, die es geschafft haben. Die Frage, die mich durch vier Kliniken getragen hat: Was ist alles möglich, wenn es funktioniert? Warum die Chance immer 50:50 ist — und wie du sie trotzdem verschiebst. Und die zweite Seite, die den meisten fehlt: „Das ist unter meiner Würde." 🎵 Der Song am Ende dieser Folge: „Ich trete in die Fülle" aus meinem Album „Hände im Sturm" Ich bin Christian Rieken — Mentor, Podcaster, Musiker. Vom Berliner Hinterhof zum eigenen Millionen-Unternehmen; heute lebe ich mit meiner Familie in Panama. 💬 Schreib mir direkt auf Instagram — ich antworte selbst: https://www.instagram.com/christianrieken 🎓 Kostenlose Masterclass „Der Ausweg": https://christianrieken.com/masterclass.html 🎵 Meine Alben „Kurskorrektur" & „Hände im Sturm" — überall, wo es Musik gibt 🌐 https://christianrieken.com Mein Weg ist Empfehlungsmarketing. Dazu stehe ich — und trotzdem gilt: Nicht die Firma macht dich erfolgreich, sondern deine Entscheidung für deine Entwicklung.

  2. 22. Sept.

    Warum auch du lügst!

    Der Titel ist provokativ, ich weiß. Aber ich finde: Es ist besser, sich dabei zu erwischen, wie man sich selbst belügt, als überhaupt nicht darüber nachzudenken. Viele fragen mich, wie das alles angefangen hat. Zwei Unternehmen aufgebaut, heute mit meiner Familie am Wasser, Palmen vor der Tür. Das war eine lange Reise, nichts davon kam von heute auf morgen. Aber die interessantere Frage ist nicht meine. Sie ist deine: Warum bist du nicht da, wo du hin willst? Ich glaube, der Unterschied hängt an einer einzigen Sache. Ich habe mir andere Fragen gestellt. Unser Leben wird davon bestimmt, welche Fragen wir uns stellen. Immer. Der Verstand liefert brav Antworten auf genau die Frage, die gestellt wurde. Frag dich „warum habe ich dieses Problem", und du bekommst eine Masse von Antworten, warum du es hast. Frag nach, und du bekommst noch mehr. Mit KI geht das heute in Minuten: Eine Stunde später ist der ganze Schreibtisch voll mit Erklärungen, und nicht ein Hauch Lösung ist darin. Es gibt ein schönes deutsches Wort dafür. Das Ganze ist beschwert. Deshalb lohnt es sich nicht, sich zu beschweren. Drei Kernfragen gehen wir in dieser Folge durch. Das Rezept ist unspektakulär. Stell dir die Fragen. Schreib sie auf. Beantworte sie schriftlich. Was willst du wirklich? Wie lange weißt du das schon? Welche kleinen Ausbrüche hast du versucht, und was ist daraus geworden? Und soll es wirklich so weitergehen? Das ist eine kleine Lebensbilanz, und für die meisten ist sie längst überfällig. Eine große Lösung brauchst du dafür noch nicht. Nur die nächste Frage: Wie könnte ich es erreichen? Wie würde sich das anfühlen? Was wäre, wenn alles gut geht? Wenn dich das trifft, schick die Folge an zwei oder drei Menschen, die gerade nicht vorwärtskommen. Schreib mir einen Kommentar, und gib mir Sterne, wenn es bei dir möglich ist. 🎵 Der Song am Ende dieser Folge: „Es ist Zeit" aus meinem Album „Kurskorrektur" Ich bin Christian Rieken — Mentor, Podcaster, Musiker. Vom Berliner Hinterhof zum eigenen Millionen-Unternehmen; heute lebe ich mit meiner Familie in Panama. 💬 Schreib mir direkt auf Instagram — ich antworte selbst: https://www.instagram.com/christianrieken 🎓 Kostenlose Masterclass „Der Ausweg": https://christianrieken.com/masterclass.html 🎵 Meine Alben „Kurskorrektur" & „Hände im Sturm" — überall, wo es Musik gibt 🌐 https://christianrieken.com Mein Weg ist Empfehlungsmarketing. Dazu stehe ich — und trotzdem gilt: Nicht die Firma macht dich erfolgreich, sondern deine Entscheidung für deine Entwicklung.

  3. 15. Sept.

    Darauf darfst du jetzt auf gar keinen Fall hören

    Heute sprechen wir über das, was man uns nicht beigebracht hat. Und vor allem über die Menschen, die uns etwas beigebracht haben — und ob es schlau war, darauf zu hören. Wenn ich mit meinen 61 Jahren in die Welt blicke, sehe ich eins sehr deutlich, und es macht mich traurig: Die Menschen sind randvoll mit Träumen. In meiner Außendienstzeit habe ich sehr viele Wohnungen kennengelernt, und in jeder saß jemand mit Wünschen, Sehnsüchten, Vorstellungen, wie es sein könnte. Und unser Verstand vergleicht ständig: Was ist heute — und was wünsche ich mir eigentlich? Wenn da viel auseinanderliegt, tut das weh. Also verdrängen wir es. Wir müssen ja funktionieren. Und wer das lange genug tut, wird taub für seine eigenen Träume. Übersetzt heißt das: Ich verlerne, mir zuzuhören. Das ist nicht das Kernthema dieser Folge. Aber wir brauchen es dafür. Das Kernthema sind die Menschen um uns herum. Wir sind Herdenwesen. Unser Nervensystem braucht Sicherheit und Verbundenheit, sonst gerät alles in Schieflage. Und genau deshalb sind wir in der Lage, ein völlig falsches Konzept zu übernehmen, ohne es zu prüfen — weil es uns dazugehören lässt. Das wäre wunderbar in einem Umfeld voller Menschen, die ihr eigenes Leben leben. Aber wo findest du die? Die meisten von uns hatten permanent die falschen Lehrer um sich. Menschen mit Konzepten, die niemals zu einem freien, selbstbestimmten Leben führen. Niemals. Wenn du das ändern willst, hat es einen Preis: Du wirst dein Umfeld enttäuschen. Du wirst nicht mehr bestätigt. Und dann kommen die Sprüche. Pass auf. Das wird nichts. Ein Freund von mir hat es auch versucht. Diese Sätze ziehen dich wie ein Gummiband ins alte System zurück, damit du wieder dazugehörst. Mein wichtigster Tipp, und ich habe ihn mein ganzes Leben befolgt: Hör nicht auf dein Umfeld. Akzeptiere, dass sie einen anderen Weg gehen. Lass sie gehen. Und akzeptiere, dass sie dich dann vielleicht nicht mehr akzeptieren. Mein Umfeld fand es nicht witzig, dass ich mit Anfang zwanzig lieber an meiner Zukunft gearbeitet habe. Die meisten haben sich an meiner Seite schnell schlecht gefühlt — nicht, weil ich etwas getan hätte, sondern weil ich mich entwickeln wollte. Hinter meinem Rücken hieß es: Der glaubt, er ist was Besseres. Ob ich etwas Besseres bin? Nein. Wir sind alle randvoll mit Potenzial. Ich habe nur meinen Traum nicht hergegeben. Woher meine Vision kam? Aus einem Schwarz-Weiß-Fernseher in einem Berliner Hinterhof, zwischen Gewalt und Alkohol. Ein einziger Film, „Ein Herz und eine Krone", hat mich nach Rom mitgenommen, in eine Welt, die mir gefiel. Und mir wurde klar: Dafür braucht man Geld. Also habe ich als Kind beschlossen, Millionär zu werden. Meine Eltern hielten mich für bescheuert. Meine Stärke war nicht ein Gen, das du nicht hast. Meine Stärke war: Ich habe mir das gehalten. Vier Kliniken, Burnout, zehn Jahre Panikattacken, ein zerrüttetes Elternhaus — mein Leben hätte jedes Recht gehabt, in die Brüche zu gehen. Es ist ein Traum, den ich mir nicht habe nehmen lassen. Das ist Regel Nummer eins: Schütze deinen Traum. Vor jedem, der auch nur einen Hauch dagegen spricht oder die Augen verdreht. Das ist nicht dein Freund. Niemand hat das Recht, deinen Traum infrage zu stellen. Hast du dich mal gefragt, woher dein Traum überhaupt kommt? Wer das morgens in dich hineinlegt: Ich will ans Meer. Ich saß Jahre in einem großen Haus im Hochschwarzwald, alle schwärmten vom Blick auf den Kaiserstuhl, und ich bin morgens aufgewacht und wollte Palmen sehen. Ist nett. Ist nicht mein Traum. Heute habe ich das alles — weil ich nie auf die Idee gekommen bin, dass die anderen vielleicht recht haben. Und dann die Schulzeit. Frag dich mal: Wer von deinen Lehrern hat das erreicht, was du erreichen willst? Wer lebt seinen eigenen Traum? Ich hatte einen. Meinen Deutschlehrer. Bei ihm hatte ich Einsen, überall sonst Vieren, weil ich keinen Bock hatte. Bei ihm wollte ich lernen. Ich war gern sein Schüler. Er war wie ein Vater für mich. Und eines Tages hat e

  4. 8. Sept.

    Das Geheimnis derer, die es doch noch schaffen

    Wenn man in seiner eigenen Welt unterwegs ist, merkt man oft nicht, warum man etwas schafft. Oder warum nicht. Deshalb geht es heute ums Hinschauen: Warum kommen manche Menschen doch noch an — und andere nie, obwohl sie genauso viel wollen? Alle Menschen, die mir in vierzig Jahren über den Weg gelaufen sind, ausnahmslos, hatten Wünsche und Träume. Ein Leben, das Freude macht. Und wenn man tiefer schaut: ein Leben, das sich würdig anfühlt. Ich mag dieses Wort. Würde hat etwas mit Stolz zu tun. Stolz, der zu sein, der man ist. Und trotzdem gelingt dieses Leben viel zu wenigen. Ich glaube, ich weiß, warum. Ich habe mein erstes Seminar mit 21 gegeben, das ist vierzig Jahre her. Ein junger Klugscheißer mit viel Motivationslektüre im Kopf und nicht viel Weisheit. An einem Freitagabend habe ich auf der Bühne komplett verkackt, so hat es sich jedenfalls angefühlt. Ich wäre am liebsten weggelaufen. Stattdessen bin ich auf die Leute zugegangen, war bis drei Uhr nachts im Gespräch, habe drei Stunden geschlafen und am Samstag den besten Seminartag meines Lebens hingelegt. Ich habe damals nicht verstanden, warum. Heute weiß ich es: Ich bin durch drei Stufen gelaufen, ohne es zu merken. Diese drei Stufen begegnen mir seitdem überall — im Coaching, in der Unternehmensberatung, in jedem Team, das ich geführt habe. Stufe eins: „Ich will ein anderes Leben." Das ist eine Wahrnehmung, mehr nicht. Die eigene Person kommt darin gar nicht vor. Jemand anderes soll es richten — der liebe Gott, die Politik, das Schicksal. Aber Gott hat uns doch schon alles gegeben. Warum soll er jetzt auch noch unseren Job machen? Stufe zwei: „Ich will etwas verändern." Klingt besser, und es ist auch besser — hier nimmt sich jemand mit rein. Aber ich kenne unglaublich viele Menschen, die das sagen, und wochenlang später passiert nichts. Ein Wunsch ist ein Luftschloss. Wenn du keine Säulen darunter baust, ist es für die Katz. Können wir uns darauf einigen? Nach vierzig Jahren sage ich dir ganz ehrlich: Beide Stufen kannst du in die Tonne hauen. Stufe drei: „Ich verändere etwas." Nicht Zukunft. Gegenwart. Diesen Menschen kannst du fragen: Was denn? Und er hat die Antwort parat. Die Morgenroutine, die Checkliste, das Ziel, das er abends abhakt. Das kann man sehen, ablesen, spüren. Alles andere ist Kinderträumerei. Und jetzt der Punkt, der mir wichtig ist: Die Menschen auf Stufe eins und zwei haben einen Grund. Meistens einen Berg aus Angst. Angst, es nicht zu schaffen. Angst, nicht genug zu sein. Angst, dass alles zusammenbricht, wenn es endlich da ist. Ich kenne jedes einzelne dieser Gefühle. Fühl dich verstanden. Verstehe dich selbst. Aber hör nicht drauf. Wenn du einen Widerstand spürst, ist das der deutlichste Hinweis, dass genau da der Weg langgeht. Warum bleiben so viele trotzdem stehen? Weil die Herausforderung aussieht wie ein Berg. Und wer hat schon gern einen Berg vor sich. Wir überschätzen maßlos, was wir in kurzer Zeit schaffen können. Und wir unterschätzen massiv — massiv —, was entsteht, wenn wir Stück für Stück am Ball bleiben. Ein Cent, jeden Tag verdoppelt, ist nach dreißig Tagen mehr als fünf Millionen. Rechne es nach, es stimmt. Fast alle würden trotzdem die Million im Koffer nehmen. Sie sehen den Zinseszins des Lebens nicht. Und genauso verdoppeln sich deine Fähigkeiten, deine Einsichten, deine Weisheit. Das Rezept ist so einfach, dass du wahrscheinlich lachst: Wo willst du in einem Jahr stehen? Was müsste dafür im Monat passieren, in der Woche, heute? Und was kannst du heute ein kleines bisschen besser machen als gestern? Die Japaner nennen es Kaizen. Ich nenne es Babyschritte. Plötzlich hast du keinen Berg mehr vor dir, sondern einen kleinen Aufgabenweg. Und den darfst du so klein machen, wie er für dich passt. Ich bin keine Intelligenzbestie, war ich nie. Ehrlich gesagt bin ich eher faul und mag ein bequemes Leben. Und trotzdem bin ich ziemlich fleißig — weil mich die kleinen Schritte des Besserwerdens nicht anstrengen. Morgens plane ich,

  5. 1. Sept.

    Es geht nicht ums Geld

    Es geht nicht ums Geld. Und die wirklich verrückte Erfahrung ist: Wenn du Geld hast, merkst du erst, wie wenig es ums Geld geht. Diese Folge ist wieder um fünf Uhr morgens entstanden. Das ist offenbar meine neue Podcastzeit — ich wache inspiriert auf, und dann sitze ich hier. Nicht weil ich muss, sondern weil ich es möchte. Und genau um diesen Unterschied geht es heute. Ich komme aus einem Berliner Hinterhof. Meine Eltern hatten immer Geldsorgen, das Thema zieht sich durch die ganze Herkunftsfamilie, und ich habe als junger Kerl gedacht: Wenn ich mal 5.000 im Monat verdiene, dann habe ich viel weniger Probleme. Ich habe das dann auch ziemlich schnell verdient. Und durfte merken, dass die Rechnung so nicht funktioniert — der Lebensstil wächst mit, die Ziele wachsen mit, und die Probleme ziehen einfach um. Dann kam die Gesundheit dazwischen. Kliniken, zehn Jahre Panikattacken — wer den Podcast kennt, kennt die Geschichte. Und da lernst du etwas, das dir kein Kontostand beibringt: Wenn du nicht genießen kannst, was du hast, ist es nichts wert. Geld ist gut. Gesundheit ist mehr. Die nächste Ehrlichkeit hat länger gedauert: Ich war viele Jahre richtig gierig. Und ich habe lange gebraucht, bis ich verstanden habe, dass diese Gier ein Sicherheitsbedürfnis war. Es war mir nie sicher genug. Unser Nervensystem will Sicherheit — und solange die fehlt, ist keine Summe genug. Also erzähle ich dir in dieser Folge, was Geld für mich heute wirklich ist: Möglichkeiten. Die Möglichkeit, auszuwandern, als Deutschland sich für mich nicht mehr richtig angefühlt hat. Die Möglichkeit, an der Börse zu lernen — nirgendwo lernst du dich selbst so gut kennen, das war teilweise fast Therapie. Die Möglichkeit, in Menschen und in die eigene Entwicklung zu investieren, in Mentoren, Seminare, Wegbegleiter. Und dann kam mein Sohn. Und mit ihm die wichtigste Möglichkeit von allen, über die kaum jemand spricht: da sein zu können. Wir sind in der Schwangerschaft gereist bis zum letzten möglichen Monat. Ich habe im Wochenbett gekocht und mich gekümmert, weil ich es konnte — ich musste ja morgens nirgendwo hin. Und wenn ich heute meinen Sohn im Arm habe und weiß, ich muss jetzt nicht gehen, ich kann bleiben: Das ist eine Lebensqualität, die ist durch nichts zu toppen. Durch nichts. Der Kern der Folge in zwei Sätzen: Der erste Schritt ist, dir etwas aufzubauen, damit du über dein Geld bestimmen kannst — über deine Möglichkeiten. Der zweite Schritt ist, über deine Zeit bestimmen zu können. Börsenverluste kannst du in ein, zwei Jahren zurückholen. Lebenszeit kommt nie wieder. Nie. Am Ende bekommst du von mir keinen Verkaufslink, sondern eine Aufgabe: Meld dich bei dir selber. Klopf bei dir an und frag dich, ob das nicht eigentlich auch dein Lebenstraum ist — und such dir dann einen Ort und einen Menschen, dem du vertraust, um es zu bauen. Wenn dich diese Folge anspricht: Schreib mir einen Kommentar, gib mir fünf Sterne, wenn es möglich ist, und schick sie an Menschen, die gerade weder über ihr Geld noch über ihre Zeit bestimmen können. Das dürften mehr sein, als du denkst. 🎵 Der Song am Ende dieser Folge: „Champagner, Première Classe" aus meinem Album „Hände im Sturm" Ich bin Christian Rieken — Mentor, Podcaster, Musiker. Vom Berliner Hinterhof zum eigenen Millionen-Unternehmen; heute lebe ich mit meiner Familie in Panama. 💬 Schreib mir direkt auf Instagram — ich antworte selbst: https://www.instagram.com/christianrieken 🎓 Kostenlose Masterclass „Der Ausweg": https://christianrieken.com/masterclass.html 🎵 Meine Alben „Kurskorrektur" & „Hände im Sturm" — überall, wo es Musik gibt 🌐 https://christianrieken.com Mein Weg ist Empfehlungsmarketing. Dazu stehe ich — und trotzdem gilt: Nicht die Firma macht dich erfolgreich, sondern deine Entscheidung für deine Entwicklung.

  6. 25. Aug.

    Herr oder Sklave, wo stehst du?

    Herr oder Sklave, wo stehst du? — Angestellte, Selbstständige, Unternehmer, und die Frage, die fast keiner beantwortet hat. Diese Folge ist um halb fünf Uhr morgens entstanden. Unser kleiner Sohn hat uns nicht schlafen lassen, und bei mir ist das seit jeher so: Wenn ich einmal wach bin, kommen die Gedanken. Ganz viele Dinge in meinem Leben sind sehr früh am Morgen entstanden. Also habe ich das Mikrofon angemacht, ohne Plan und ohne Strategie, und einmal aufgeräumt. Es geht um die Prägung, die wir alle mitbekommen, lange bevor wir überhaupt etwas wählen können. Bis zum siebten Lebensjahr ist das meiste drin. Wir basteln uns aus dem, was man uns beigebracht hat, eine Identität, und diese Identität gibt uns Sicherheit. Und genau diese Sicherheit wirst du irgendwann in Frage stellen müssen, wenn du etwas Eigenes aus deinem Leben machen willst. Dazu kommt das Leistungssystem: Ohne gute Noten, ohne Bravsein, ohne Funktionieren sind wir offenbar nichts wert. So starten die meisten von uns mit acht, neun Jahren mit einem Minderwertigkeitsgefühl ins Leben, das später alles steuert. Dann die drei Welten. Die Welt der Angestellten: Du verkaufst deine Lebenszeit, acht, zehn Stunden am Tag, für eine Summe, die immer unter deinem Wert liegen muss, sonst rechnet sich die Firma nicht. Das ist kein Vorwurf, das ist die Bauart. Du kannst den Job wechseln, aber meistens wechselst du nur den Schreibtisch und nicht das System dahinter. Und weil du innerlich genau weißt, dass da mehr ist, kompensierst du: das Auto, das Haus, die Verpflichtungen. Und dann bist du drin. Null Hebel. Wenn du nicht antrittst, ist es vorbei. Die Welt der Selbstständigen: Der Ausbruch, der so oft im schlimmsten Hamsterrad endet, das es gibt, nämlich im eigenen. Selbst und ständig. Viele trauen sich nicht, ihren Stundenlohn auszurechnen. Viele würden einmal in der Woche am liebsten alles hinschmeißen. Und die, die es schaffen, landen im 12-, 14-Stunden-Tag, mit der Verantwortung für andere obendrauf. Der Preis, das eigene Kind nicht jederzeit im Arm haben zu können, ist zu hoch. Ich weiß, wie sich das anfühlt. Die Welt der Unternehmer: Du bist kein Unternehmer, wenn du ständig da sein musst. Dann hast du keine Firma, die Firma hat dich. Du bist Sklave deines eigenen Unternehmens statt des Unternehmens eines anderen. Und die Frage, die bleibt: Warum sind wir eigentlich hier? Um etwas zu erschaffen, das am Ende einen finanziellen Wert hat? Oder um zu sein? Zum Schluss lege ich dir noch einen vierten Weg aufs Buffet, mit dem ich selbst seit 23 Jahren lebe. Keine Verkaufsschau. Ich bitte dich nur um eins: Schau ihn dir mit derselben Unvoreingenommenheit an, mit der du gerade die anderen drei angeschaut hast. Und dann steht da eine Frage, die fast niemand für sich beantwortet hat: Wie geht es für mich gut weiter? In einer Zeit, in der Technologie und KI schneller denn je Arbeitsplätze ersetzen, darf man sich die ehrlich stellen. Mein Tipp am Ende: Rede am besten dein ganzes Leben lang nur mit Menschen, die da sind, wo du hinwillst, oder richtig gut auf dem Weg dorthin. Alles andere ist vergebene Mühe. Wenn dich diese Folge anspricht: Schreib mir einen Kommentar, gib mir fünf Sterne, wenn es möglich ist, und schick sie an Menschen, die du zum Nachdenken bringen möchtest. 🎵 Der Song am Ende dieser Folge: „Ich geh' meinen eigenen Weg" aus meinem Album „Hände im Sturm" Ich bin Christian Rieken — Mentor, Podcaster, Musiker. Vom Berliner Hinterhof zum eigenen Millionen-Unternehmen; heute lebe ich mit meiner Familie in Panama. 💬 Schreib mir direkt auf Instagram — ich antworte selbst: https://www.instagram.com/christianrieken 🎓 Kostenlose Masterclass „Der Ausweg": https://christianrieken.com/masterclass.html 🎵 Meine Alben „Kurskorrektur" & „Hände im Sturm" — überall, wo es Musik gibt 🌐 https://christianrieken.com Mein Weg ist Empfehlungsmarketing. Dazu stehe ich — und trotzdem gilt: Nicht die Firma macht dich erfolgreich, sondern deine Entscheidung für deine Entwickl

  7. 18. Aug.

    Wenn Treue dich Lebenszeit kostet

    Wenn Treue dich Lebenszeit kostet — über Kämpfer, die nicht vorwärtskommen, und den Moment, an der Tankstelle das Auto zu wechseln. Ich habe gerade ein Gespräch geführt, das mich nicht losgelassen hat. Mir gegenüber saß eine Frau, die eigentlich mir etwas anbieten wollte. Alleinerziehend, zwei kleine Kinder, ein Hauptjob — und nebenbei baut sie sich seit einem Jahr etwas auf. Vor solchen Menschen habe ich großen Respekt. Und dann sagte sie einen Satz, der das ganze Gespräch gedreht hat: „Ich stehe gerade erst am Anfang." Ein Jahr Einsatz. Und immer noch am Anfang. Da darf man eine Frage stellen, die man von innen fast nie sehen kann, sondern fast nur von außen: Was ist hier eigentlich los? Und meine Antwort an sie war: Es ist nicht dein Fehler. Es liegt nicht an dir. Wer neben Job und Kindern noch eine Extra-Runde geht, macht offensichtlich wahnsinnig viel richtig. Aber manchmal ist das System nicht das richtige. Manchmal sitzt du in einem Fahrzeug, das dich einfach nicht dahin bringt, wo du hinwillst. In dieser Folge erzähle ich dir das Fahrzeug-Gleichnis: Du willst von Hamburg nach Rom, und an jeder Tankstelle steht ein vollgetanktes, nagelneues Auto für dich bereit. Du darfst wählen: dein altes volltanken oder umsteigen. Wenn dein Auto dich sicher und schnell trägt — wunderbar, kein Grund zu wechseln. Aber wenn es seit Monaten Mucken macht und nicht vorwärtsgeht? Es geht nicht um die Autos. Du willst nach Rom. Und es geht um Treue. Treue ist eine Auszeichnung — Menschen, die nicht alles hinschmeißen, sind genau die, die wirklich etwas bewegen. Aber Treue hört da auf, wo sie dich einen Preis kostet. Und wenn der Preis Lebenszeit ist, jeden Tag, dann ist Schluss mit lustig. Dazu bekommst du eine Angewohnheit, die ich jedem Menschen ans Herz lege: Zieh vierteljährlich Bilanz über dein Leben, so wie börsennotierte Unternehmen ihre Quartalszahlen vorlegen. Was habe ich in diesem Quartal reingeholt an Wissen, an Entwicklung, an Cashflow? Was ist mein Ausblick? Und dann die ehrlichste Frage von allen: Würdest du deine eigene Aktie kaufen? Wenn zwei Quartale hintereinander die Antwort Nein ist, dann ändere etwas. Ganz am Ende geht es um die Sauerstoffmaske im Flugzeug: erst deine Maske, dann links und rechts schauen. Auch wenn deine Kinder links und rechts sitzen. Auf dich zu schauen ist kein Egoismus. Es ist Sicherheitsregel Nummer eins. Ich rede da nicht aus dem Lehrbuch. Ganz am Anfang habe ich abends in einem Imbiss in Schwarzenbek bei Hamburg Currywürste verkauft. Mit 21 habe ich mein erstes großes Persönlichkeitsseminar gegeben — die Leute im Raum hätten meine Eltern sein können. Das ist jetzt 40 Jahre her. Und der zäheste, komplizierteste Klient in diesen 40 Jahren Menschenentwicklung sitzt hier vor dem Mikrofon: ich selber. Wenn du nebenbei etwas machst, das dich nicht dahin bringt, wo du hinwillst — oder wenn du dir etwas bauen möchtest, das dich und deine Familie wirklich trägt: Melde dich gern bei mir. Wir führen einfach ein ehrliches Gespräch. Kein Muss, keine Eile. 🎵 Der Song am Ende dieser Folge: „Die Löwin" aus meinem Album „Hände im Sturm" Ich bin Christian Rieken — Mentor, Podcaster, Musiker. Vom Berliner Hinterhof zum eigenen Millionen-Unternehmen; heute lebe ich mit meiner Familie in Panama. 💬 Näher dran? Mein Telegram-Kanal — ehrliche Gedanken direkt aufs Handy: https://t.me/+uNoaz3ALQ_RkY2Vi 🎓 Kostenlose Masterclass „Der Ausweg": https://christianrieken.com/masterclass.html 🎵 Meine Alben „Kurskorrektur" & „Hände im Sturm" — überall, wo es Musik gibt 🌐 https://christianrieken.com Mein Weg ist Empfehlungsmarketing. Dazu stehe ich — und trotzdem gilt: Nicht die Firma macht dich erfolgreich, sondern deine Entscheidung für deine Entwicklung.

Info

Du funktionierst. Seit Jahren. Und trotzdem fühlt sich dein Leben an, als würde es dir nicht gehören. Vielleicht sitzt du im Angestellten-Hamsterrad. Vielleicht im selbstgebauten der Selbstständigkeit — dem anstrengendsten von allen. Dann bist du hier richtig. Ich bin Christian Rieken. Vierzig Jahre lang habe ich mit Menschen gearbeitet, als Therapeut, Mentor und Unternehmer. Mehr als 30.000 Stunden. Und irgendwann konnte ich es nicht mehr übersehen: Es sind nicht tausend verschiedene Probleme. Es sind ein paar wenige, die sich immer wiederholen. Die gleiche Prägung. Die gleiche Konditionierung. Der gleiche Satz aus der Kindheit, der vierzig Jahre später eine Entscheidung blockiert. Deshalb bekommst du hier keine Tipps. Tipps helfen dir nicht, wenn das Problem woanders liegt. Und es liegt fast immer woanders. Ich kenne beide Welten: die, die dich zum Einzelkämpfer macht, und die, die dich trägt. In beiden habe ich ein Millionen-Unternehmen aufgebaut — eines im Coaching, eines im Empfehlungsmarketing. Die eine hat mich wohlhabend gemacht. Die andere hat mich getragen. Meine eigene Kurskorrektur hat mich mit meiner Familie nach Panama geführt. Wenn ich hier morgens auf den Ozean schaue, weiß ich, wofür der Weg war. In diesem Podcast reden wir Klartext über das, was dich wirklich festhält — und über die Schritte, die tatsächlich gehen. Von Herz zu Herz. Wie ein Gespräch mit einem Freund, der den Weg schon kennt. Wenn dich etwas davon trifft: Schreib mir auf Instagram, @christianrieken. Ich lese jede Nachricht und antworte selbst. Und wenn du wissen willst, wie der Ausweg konkret aussieht — meine kostenlose Masterclass „Der Ausweg" wartet hier auf dich: https://christianrieken.com/masterclass.html

Das gefällt dir vielleicht auch