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Die neuesten Beitraege im Audio-Portal der deutschsprachigen Freien Radios

  1. vor 19 Std.

    Außen abgekühlt doch voller Glut im Innern – Karl Brauner in Spanien (1934–1939)

    Gespräch mit dem Historiker Dieter Nelles über den Leipziger Spanienkämpfer Karl Brauner, der ab 1935 bei den anarchistischen Milizen aktiv war. Der Dokumentarfilm„Außen abgekühlt doch voller Glut im Innern – Karl Brauner in Spanien (1934–1939)“ von Dieter Nelles und Regisseur Volker Hoffmann porträtiert das Leben des Leipziger Antifaschisten Karl Brauner (1914–1994). Er berichtet von seiner Zeit in der sozialistischen Arbeiterjugendbewegung in Leipzig, seiner illegalen politischen Arbeit nach 1933, der Emigration nach Spanien und von seinem Kampf während der Spanischen Revolution und des Bürgerkrieges ab Juli 1936 gegen den faschistischen Putsch. Als Mitglied der anarchosyndikalistischen Bewegung beteiligte er sich am Aufstand in Barcelona und kämpfte u.a. in der Kolonne Durruti gegen die Faschisten. Karl Brauner hatte nach seiner Verwundung und ersten Verhaftung eine Odyssee von Flucht und Wiederverhaftung in Spanien und ab Januar 1939 in Frankreich (in Argelès-sur-Mer und in Gurs) zu ertragen. Auch dort organisierte er sich illegal und vor allem gegen die stalinistischen Mitgefangenen. 1941 wurde er im besetzten Frankreich von der Gestapo verhaftet und in Dresden wegen seiner Meutenmitgliedschaft 1933/34 zu 2 ½ Jahren Zuchthaus verurteilt, die er in Waldheim und in Glatz absitzen musste. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieg kehrte er schwerkrank nach Leipzig zurück. Der Film wird am Mittwoch, dem 21.10.2026 im Luru-Kino in Leipzig in Anwesenheit von Dieter Nelles und Volker Hoffmann gezeigt. https://www.planlos-leipzig.org/events/aussen-abgekuehlt-doch-voller-glut-im-innern-karl-brauner-in-spanien-1934-1939/ https://www.anarchismus.at/texte-anarchosyndikalismus/anarchistinnen-gegen-hitler/718-dieter-nelles-aussen-abgekuehlt-doch-voller-glut-im-inneren-karl-brauner

  2. vor 21 Std.

    Interview mit Erwin Aljukić, einer der bekanntesten Schauspieler mit Behinderung

    Einzigartige Lebensgeschichte und ein ganz besonderer Blick auf eine Münchner Persönlichkeit. Am 27. Oktober eröffnet im Alfons-Hoffmann-Haus der MÜNCHENSTIFT die außergewöhnliche Ausstellung „Ich-Landschaften“. ​Entstanden ist das Projekt aus einer beeindruckenden Verbindung von Bild und Wort: Die Fotografien stammen von Armin Smailovic, während der Schauspieler und Autor Erwin Aljukić die berührenden Texte dazu verfasst hat. ​Was genau sich hinter dem Titel „Ich-Landschaften“ verbirgt und welche Geschichte die Ausstellung erzählt – darüber sprach Sadija Klepo mit Erwin Aljukić. Erwin Aljukić wurde 1977 in Ulm als Sohn bosnischer (damals jugoslawischer) Gastarbeiter geboren. Schnell nach der Geburt wurde die so genannte Glasknochenkrankheit diagnostiziert; Heute ist Erwin Aljukić bereits seit nun 30 Jahren einer der bekanntesten Schauspieler mit Behinderung in Deutschland, bekannt aus Film und Fernsehen, seit 2020 Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. Er engagiert sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung und/oder einem Migrationshintergrund, sowie als offen bekennender homosexueller Mann in der LGBT*IQ- Community. Aljukić arbeitet heute als Dipl. Modejournalist, Schauspieler, Tänzer und Model. Armin Smailovic ist ein deutsch-bosnischer Fotograf und Fotojournalist. Er arbeitet in den Bereichen Dokumentar - Porträt und Theaterfotografie. Er lebt in München und Sarajevo. Die Fotoserie zeigt einen Menschen, genau so, wie er ist, objektiv und vorurteilsfrei. Zur Neutralität der schwarz-weißen Fotos stehen die persönlichen Zitate und Gedanken diesen einen besonderen Menschen - Erwin Aljukić.

4,3
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