Du willst Musik machen, Gigs spielen und deine Leute erreichen, sitzt am Ende der Woche aber wieder vor Rechnungen, Videoschnitt und einem halb fertigen Beitragstext. Genau da setzt diese Folge an, weil KI dir fast alles davon abnehmen kann, wenn du weißt, wo du sie ansetzt. Ich fange bei dem an, woran die meisten zuerst denken: Musikproduktion mit KI. Suno reicht für einen fertigen Release nicht, die Stems sind unbrauchbar, weil bewusst Temposchwankungen drin sind. Die MIDI-Files dagegen sind wirklich gut, und ein Chord-Set aus Suno ist am Ende nicht schlechter als ein Melodieloop von Splice, den vor dir schon tausend andere geladen haben. Danach gehe ich meine Use Cases durch: Acapellas und Stems direkt in FL Studio oder Ableton ziehen, Buchhaltung und Rechnungen automatisieren, Captions schreiben, die nicht nach KI klingen, automatisch posten, schneiden und Karussells bauen, Cover, Visuals und eine eigene Website aufsetzen, dazu die Analyse deiner Social-Zahlen. Der wichtigste Punkt dabei ist nicht das Tool, sondern der Kontext: Wer der KI in einer Projektdatei erklärt, wer er ist und wie er klingt, bekommt Ergebnisse, die man nicht mehr als generiert erkennt. Eine Grenze ziehe ich klar. Die Musik selbst gebe ich nicht ab, das Mastering auch nicht, weil genau das der Teil ist, der mir Spaß macht. Wenn du deine Übergänge im Set von einer KI bauen lässt, stellt sich die Frage, warum du überhaupt DJ geworden bist. Wenn du gerade zwischen Neugier und Überforderung hängst und wissen willst, was KI dir wirklich abnehmen darf, ist diese Folge für dich. **Wavewolf Studios** Website: https://www.wavewolfstudios.com #DJ #KI #Musikproduktion #ElectronicMusic #Artist #Podcast **Kapitel** 00:00 Intro 01:14 Worum es in dieser Folge geht 01:40 Musikproduktion mit KI: Suno im Realitätscheck 02:33 Wofür Suno taugt: Ideen statt Releases 03:50 Stems unbrauchbar, MIDI-Files richtig gut 04:43 Der Splice-Vergleich: neu ist daran nichts 05:48 Acapellas und Stems aus fertigen Songs ziehen 07:02 Buchhaltung, Rechnungen, Steuererklärung 07:37 KI ist wie das Internet damals 08:27 Der Grundgedanke: Zeit freischaufeln für die Musik 10:18 Wie ich meine Rechnungen automatisiert habe 11:08 Welches Tool? Claude Code als Haupt-Werkzeug 12:12 Das Wichtigste ist der Kontext 12:19 Captions, die nicht nach KI klingen 14:39 Schneiden, posten, Karussells bauen 15:42 Cover, Visuals und die eigene Website 16:50 E-Mails automatisieren, Zahlen analysieren 17:40 Mixtape filmen und daraus Content für Wochen 20:35 Die Grenze: die Musik gebe ich nicht ab 22:14 Warum bist du dann überhaupt DJ geworden? 22:36 Nächstes Projekt: KI räumt dein Projekt auf 24:58 Wie die Assistenten großer Mastering-Engineers 26:37 Die Faustregel mit dem Zwölfjährigen 27:18 Suno im Zeitverlauf: die Qualität stagniert 28:47 Fazit und deine Use Cases 30:00 Schreib mir auf Instagram