RoadTalk - Der Straßenbau-Podcast

Claas Buse & Moritz Wübbelsmann

In RoadTalk sprechen Moritz und Claas, die beiden Gründer von RoadPartner, über die Themen, die die Branche bewegen. Der eine kommt aus dem Bauingenieurwesen und kennt die Baustelle, der andere aus der Wirtschaft und stellt die Fragen, die sich viele nicht trauen. Darum geht es: Einkauf und Beschaffung im StraßenbauPreise, Saison und Wetter: warum im Straßenbau kaum jemand den Preis von heute kenntMieten oder kaufen, Werkstatt, Wartung und Maschinen, die nur herumstehenDigitalisierung einer traditionsreichen BrancheBaustellenalltag, Praxis und FachkräfteWie Straßenbau in Zukunft funktioniertDie Reise von RoadPartner Mal zu zweit, mal mit Gästen aus der Praxis: Bauleiter, Poliere, Vermesser, Spediteure, Händler, Hersteller und Menschen, die die Branche prägen. Ehrlich und ohne Fachchinesisch. Jeden Dienstag eine neue Folge. Hören Sie rein, ob im Büro, zuhause oder auf dem Weg zur Baustelle. Mehr über die Einkaufsplattform hinter dem Podcast: roadpartner.de Feedback, Themenwünsche und Gäste-Vorschläge: podcast@roadpartner.de

  1. vor 12 Std.

    #13 Straße wie ein Erdbeerkuchen: Asphalt für Einsteiger

    Eine Straße ist aufgebaut wie ein Erdbeerkuchen: unten ein stabiler Boden, darüber weitere Lagen, oben das, was man sieht. In dieser Fachfolge gibt es Asphalt für Einsteiger. Moritz fragt, Claas erklärt, ohne Gast und ohne Fachchinesisch. Es geht darum, was guten von schlechtem Asphalt unterscheidet, woraus Asphalt eigentlich besteht und warum Teer schon lange nicht mehr verbaut wird. Claas erklärt, wie aus einem kleinen Riss über Wasser und Frost ein Schlagloch wird, warum Asphalt recycelbar ist und wie dick Tragschicht, Binderschicht und Deckschicht sind. Dann geht es auf die Baustelle: die ersten Minuten am Fertiger, warum gewalzt wird, wie lange Mischgut in der Thermomulde warm bleibt, was bei Regen passiert und wann das erste Auto über die frische Straße fahren darf. Dazu eine Zuhöherfrage, warum Gullydeckel nach der Sanierung mal zu hoch und mal zu tief liegen, und zwei steile Thesen: Hätte eine Straße, die nach zehn Jahren saniert werden muss, nie abgenommen werden dürfen? Und sind Deutschlands Straßen kaputt, weil gepfuscht wird? Zum Schluss dreht Claas den Spieß um und fragt Moritz nach Kalt- und Heißasphalt. Kapitel: 00:00 Intro 00:30 Was guten von schlechtem Asphalt unterscheidet 01:52 Woraus Asphalt besteht: Bitumen und Gesteinskörnung 03:36 Warum manche Straßen dunkler sind 04:06 Teer oder Bitumen? 05:36 Wie eine Straße kaputtgeht: vom Riss zum Schlagloch 07:14 Fräsen und Recycling 09:08 Tragschicht, Binderschicht, Deckschicht 12:03 Die ersten Minuten auf der Baustelle 14:01 Warum Asphalt gewalzt wird 16:05 Asphalt in der Thermomulde 17:35 Wie viel Zeit bleibt zum Einbauen? 19:17 Was passiert bei Regen? 20:41 Unterschiede je nach Deckschicht 21:29 Wann das erste Auto drüberfahren darf 22:38 Zuhörerfrage: Warum Gullydeckel zu hoch oder zu tief liegen 24:42 Steile These: Nach zehn Jahren kaputt? 26:17 Steile These: Wird beim Straßenbau gepfuscht? 29:02 Claas fragt Moritz: Kaltasphalt oder Heißasphalt? 30:38 Straßenbau in China und selbstfahrende Walzen 33:40 Verabschiedung RoadTalk ist der Podcast von Moritz und Claas, den Gründern von RoadPartner. Feedback, Themenwünsche oder Interesse an einem Gastauftritt: podcast@roadpartner.de

  2. 27. Okt.

    #12 Eine Baustelle mit Musik: FGSV-Kongress, Winterdienst und der Gallimarkt

    Eine Woche, zwei Welten. Erst drei Tage FGSV-Kongress in Wiesbaden, wo sich einmal im Jahr Regelwerk, Forschung, Verwaltung und Bauindustrie treffen. Dann vier, fünf Stunden zurück nach Ostfriesland, mitten in den 518. Gallimarkt in Leer. Moritz und Claas, die Gründer von RoadPartner, erzählen von beidem und davon, was die zwei Orte verbindet. Claas erklärt, was die FGSV eigentlich ist und warum ein Kongress anders funktioniert als eine Messe wie die NordBau. Dazu die Gespräche am Stand, ein Tipp für alle, die zum ersten Mal ausstellen, und der Ausblick auf die HOFMANN Expo. Dann wird es grundsätzlich: Sanierungsstau, fehlender Nachwuchs und die Frage, warum der deutsche Straßenbau sich im Vergleich mit den Niederlanden gar nicht verstecken muss. Deutschland ist Transitland, und ein Lkw belastet die Straße um ein Vielfaches mehr als ein Auto. Selbst die Römer wussten schon, dass eine Straße gepflegt werden muss. Zurück in Leer zeigt sich, was ein Volksfest eigentlich ist: eine riesige Baustelle mit Musik. Stadtwerke und Kommunalbetriebe verlegen Wasser und Strom, bauen Kabelbrücken, rampen Kanten mit Kaltasphalt an und räumen nachts auf. Und gleichzeitig beginnt der Winterdienst, und die Lager füllen sich. Zum Schluss ein Dank an alle, die das möglich machen, und eine Bitte an die FGSV für den Termin im nächsten Jahr. Kapitel: 00:00 Eine volle Woche: von Ostfriesland nach Wiesbaden 00:51 Wiesbaden und das Kongresszentrum 01:47 Was ist die FGSV? 03:14 Wer am Stand vorbeikam 03:49 Zwei Hallen: Hersteller hier, große Bauunternehmen und Länder dort 04:14 Kongress oder Messe: der Unterschied zur NordBau 05:43 Welche Gespräche hängen geblieben sind 06:47 Der Niederlassungsleiter, den Moritz von LinkedIn kannte 07:20 Ausblick auf die HOFMANN Expo 09:58 Sanierungsstau und Nachwuchs 11:31 Unterwegs nach Wiesbaden durchgerüttelt 11:59 Warum sich der deutsche Straßenbau nicht verstecken muss 12:40 Transitland Deutschland: was die Lkw mit der Straße machen 13:48 Die Römer, der Esel und der 40-Tonner 14:09 Instandhaltung statt Komplettsanierung 14:50 Winterdienst und Kaltasphalt: die Lager werden voll 15:49 Rabattaktionen zum Saisonende und Zuspruch aus der Branche 16:31 Vom Kongress direkt zum Gallimarkt 17:10 Ein Volksfest in einer Stadt mit 35.000 Einwohnern 17:27 Was Stadtwerke und Kommunalbetriebe vorbereiten 18:48 Anrampungen mit Kaltasphalt gegen Stolperkanten 19:16 Verkehr umleiten, Anwohner, Nachtarbeit 19:54 Eine riesige Baustelle mit Musik 20:29 518 Jahre Gallimarkt 21:34 Nachts unterwegs: Winterdienst 22:31 Danke an die Kommunalbetriebe und eine Bitte an die FGSV 23:33 Ausblick: Baustellensicherheit, Risse und Schlaglöcher 24:02 Aufruf und HOFMANN Expo am 26.11. 24:55 Bald mit einem Anbieter: Riss- und Schlaglochsanierung RoadTalk ist der Podcast von Moritz und Claas, den Gründern von RoadPartner. Feedback, Themenwünsche oder Interesse an einem Gastauftritt: podcast@roadpartner.de

  3. 20. Okt.

    #11 Den Verkehr im Rücken: Wie sich eine Baustelle anfühlt, wenn man drin steht

    Vor derselben Absperrung stehen zwei Leute, die nichts voneinander wissen. Der eine sitzt im Auto und fragt sich, warum da keiner arbeitet. Der andere steht zwei Meter dahinter, mit dem Rücken zum Verkehr. Moritz und Claas, die Gründer von RoadPartner, nehmen in dieser Folge beide Seiten ein. Kein Fachthema, nur das, was jeden Tag wirklich passiert. Claas erzählt, wie ein Bautag anfängt, wer als Erster da ist und wie viele Leute in einer Kolonne arbeiten: zwei auf der Kleinbaustelle, acht in der Asphaltkolonne, zwanzig auf dem Streckenabschnitt. Dann der Verkehr einen Meter daneben. Warum Routine die Vorsicht frisst und warum der Fahrer im Radlader nicht sieht, wer hinter der Schaufel steht. Und die andere Richtung: die Leute, die die Absperrung einfach aufmachen, weil sie den Umweg nicht fahren wollen. Dazu die Frage, die alle stellen. Warum dauert das so lange? Aushärtezeiten, Wetter, Sperrfenster über Kilometer, Prüfungen, Nachträge, Personalmangel. Und das Bild, das jeder kennt: drei Kilometer gesperrte Spur und fünf Leute, die man dabei sieht. Zum Schluss die Baustelle als Nachbar, Moritz' Morgen in St. Gallen mit der Polizei an der Tür, und die Dame, die im heißen Sommer Wasser und Kuchen rausgestellt hat. Kapitel: 00:00 Worum es heute geht 00:42 Wer morgens als Erster auf der Baustelle ist 02:06 Absperrung, Einweisung und der Bauleiter 03:34 Einweisung auf Großbaustellen: mehrere Ordner Sicherheitsdatenblätter 04:29 In Fluchtrichtung parken und der Gasspeicher in Jemgum 05:29 Material über Nacht und Diebstahl im Kleinen 07:40 Wie viele Leute in einer Kolonne arbeiten 08:31 Großbaustelle: Erdbau, Grader, mehrere Kolonnen 09:26 Zwei Meter neben dem Verkehr: 30er-Zone oder Autobahn 10:30 Wenn Routine die Vorsicht frisst 10:55 Verkehrsrechtliche Absperrung: Genehmigung, Pläne, Vorwarnung 11:55 Auf Knien arbeiten, mit dem Verkehr im Rücken 12:08 Claas fragt zurück: Wie fährst du an Baustellen vorbei? 14:13 Wenn jemand zu nah dran steht 15:30 Was der Fahrer im Radlader nicht sieht 16:15 Wenn jemand die Absperrung einfach aufmacht 16:54 Morgens und abends kontrollieren, und die persönliche Haftung 18:08 Gefräste Flächen und Bitumenemulsion am eigenen Auto 19:01 Der Schotterhaufen im Dunkeln und die Asphaltschollen 20:03 Die Frau mit den Schuhen und dem Fahrrad 20:33 Warum niemand als Schrankenwärter dasteht 21:39 Da arbeiten Familienväter: der Appell 22:04 Hast du schon mal eine Baustelle durchbrochen? 23:04 Unfälle auf der Baustelle: was wirklich passiert 25:28 Warum eine Baustelle so lange dauert 27:14 Drei Kilometer gesperrt und fünf Leute zu sehen 28:57 Verkehr, Kosten, Bürokratie: immer Verständnis? 29:58 Die Baustelle als Nachbar: genervte Anwohner 31:43 St. Gallen: morgens stand die Polizei an der Tür 34:00 Zürich: Kanalsanierung vor der Haustür 35:43 Was ohne Kanal passiert, und ein Umweg über Mexiko 39:27 Wasser, Kuchen und die Rentner, die zuschauen 42:15 Abschluss und Aufruf RoadTalk ist der Podcast von Moritz und Claas, den Gründern von RoadPartner. Feedback, Themenwünsche oder Interesse an einem Gastauftritt: podcast@roadpartner.de

  4. 13. Okt.

    #10 Die Ersten und die Letzten auf der Baustelle: Rashid Jaafar über den Beruf des Vermessers

    Rashid Jaafar ist Vermessungsingenieur bei STRABAG und auf jeder Baustelle der Erste und der Letzte: Vor dem ersten Bagger macht er die Bestandsaufnahme, nach der letzten Walze misst er auf, was gebaut wurde. In dieser Folge erklärt er Moritz und Claas, was ein Vermesser den ganzen Tag macht, und warum sauberes Messen nichts bringt, wenn nicht sauber kommuniziert wird. Es geht um den Arbeitstag zwischen Büro und Baustelle, um GNSS-Rover, Totalstation und Drohne, und darum, wie die Daten heute über die Cloud direkt auf den Feldrechner des Baggerfahrers kommen. Früher lief das per USB-Stick und mit zwei Stunden Anfahrt, heute betreut Rashid sieben bis zehn Baustellen gleichzeitig. Dazu die Fehler: Was passiert, wenn der Plan nicht zum Bestand passt, und warum die großen Fehler Kommunikationsfehler sind. Rashid hat in Aleppo studiert, in Kurdistan gearbeitet und ist 2015 nach Deutschland gekommen. Er erzählt vom ersten Job über das Jobcenter, von der ersten Baustelle in Wittlich und davon, warum er nach elf Jahren immer noch jeden Tag Deutsch lernt. Und wie eine Schülerin auf einer Messe der Auslöser war, seine Arbeit auf LinkedIn zu zeigen, bis er auf einer Werbefläche an der B9 in Koblenz zu sehen war. Zum Schluss drei steile Thesen und seine drei Tipps für alle, die aus dem Ausland kommen und im Straßenbau anfangen wollen. Kapitel: 00:00 Worum es heute geht 00:57 Wer ist Rashid Jaafar 01:29 „Wir übersetzen die Baupläne in die Wirklichkeit" 02:36 Die Ersten und die Letzten auf der Baustelle 04:22 Ein Arbeitstag: Wecker um sechs, Feierabend um fünf 06:10 Vorbereitung und Auswertung im Büro 07:17 Zweimal kontrollieren und sauber kommunizieren 08:32 Wenn die Höhen nicht passen 09:34 Tachymeter in Aleppo, GNSS und Drohne in Deutschland 11:52 Für Laien: GNSS, Totalstation und Drohne 13:01 Nivellieren, Genauigkeit und Bestandspläne 15:09 Maschinensteuerung: vom USB-Stick zum Feldrechner 17:42 Sieben bis zehn Baustellen gleichzeitig 18:38 Daten über die Cloud statt zwei Stunden Anfahrt 20:34 Jeder Polier hat seinen eigenen Rover 22:02 Ältere Poliere und die neue Technik 23:21 Macht die Technik neue Fehler? 24:33 Wenn der Plan nicht zum Bestand passt 26:55 Der größte Fehler als junger Vermesser 27:57 Die Schülerin auf der Messe und der Anfang auf LinkedIn 30:47 Die Werbefläche an der B9 in Koblenz 32:15 Von Aleppo über Kurdistan nach Deutschland 33:56 Sprache, Jobcenter und der erste Job 2016 37:25 Deutsch lernen, bis heute jeden Tag 40:33 Die erste Baustelle in Wittlich 42:43 Fachbegriffe und die Übersetzungs-App 44:34 Was ihn an deutschen Baustellen überrascht hat 45:56 Drei Tipps für den Start in Deutschland 46:44 Warum Vermessung nie langweilig wird 48:01 These: Die Drohne ersetzt den Vermesser 49:18 These: Kommunikationsfehler statt Messfehler 49:58 These: Ohne Zuwanderung steht der Bau still 50:45 Das Werkzeug, das er nicht missen will 52:12 Was er im Straßenbau ändern würde 53:41 Fachkräftemangel: Wer baut in zehn Jahren? 57:37 Abschluss: Wo ihr Rashid findet Rashid findet ihr auf LinkedIn als Rashid Jaafar und auf Instagram als @ishowrashid. RoadTalk ist der Podcast von Moritz und Claas, den Gründern von RoadPartner. Feedback, Themenwünsche oder Interesse an einem Gastauftritt: podcast@roadpartner.de

  5. 6. Okt.

    #9 Mieten oder kaufen: Was eine Maschine kostet, die nur herumsteht

    Auf fast jedem Betriebshof steht ein Minibagger. Und trotzdem kommt der Moment, in dem fünf davon nicht reichen. Moritz und Claas, die Gründer von RoadPartner, sprechen in dieser Folge über eine Frage, die in jedem Bauunternehmen regelmäßig auf dem Tisch liegt: Maschine kaufen oder mieten? Claas erklärt, welche Maschinen zur Grundausstattung gehören, vom Minibagger über Rüttelplatte und Radlader bis zu Fertiger, Walze und kleiner Fräse, und warum Anbaugeräte oft die eigentliche Entscheidung sind. Dann geht es ums Geld: Was eine Maschine kostet, die nur auf dem Hof steht. Vorhaltezeiten, Finanzierung, Service, Schmierstoffe, Lagerplatz. Und warum niemand für einen einzelnen Einsatz einen Beschicker für 300.000 bis 500.000 Euro kauft. Die beiden gehen die Kriterien durch. Bedarf feststellen, wenn der Chef aus dem Fenster schaut und fünf Minibagger sieht, die nächste Woche alle im Einsatz sind. Personal, das eine Großfräse überhaupt fahren kann. Werkstattkapazität, Zinsen, Tilgung. Und der 20-Tonnen-Bagger, den der Geschäftsführer aus Lust und Laune kauft und der dann drei Viertel des Jahres auf dem Platz steht. Miete hat auch Nachteile, und Claas nennt sie aus eigener Erfahrung: die falsche Maschine für den Anwendungsfall, wenn der Kanal doch tiefer liegt als geplant. Bedienungsschwierigkeiten bei fremden Geräten. Der Bagger, der von der Baustelle abgeholt wird, weil er schon weitervermietet ist. Die verrauchte Kabine. Und die Gemütlichkeitsfalle beim Mietkauf, wenn die Maschine einfach stehen bleibt und die Baustelle jeden Tag mitbezahlt. Zum Schluss der Blick darauf, wie Mieten heute läuft: drei Kontakte im Umkreis, kein Vergleich, Tagessätze, die keiner hinterfragt. Warum kaum ein Vermieter seine Konditionen öffentlich zeigt und wie RoadPartner Preisstaffeln, Verfügbarkeiten und Direktbuchung abbildet. Dazu die Frage, wie man einen Bagger eigentlich wäscht, was eine abgesprungene Kette wiegt und warum blitzblanke Maschinen auch ein schlechtes Zeichen sein können. Kapitel: 00:00 Worum es heute geht 00:46 Welche Maschine auf jedem Hof steht: Minibagger, Rüttelplatte, Radlader 03:40 Warum es bei RoadPartner noch keine Bagger gibt 04:47 Was man eher mietet: Spezialgeräte und der sechste Minibagger 05:39 Vorhaltezeiten: was eine Maschine kostet, die nur herumsteht 07:43 Markentreue und Stolz auf die eigene Maschine 09:36 Fuhrpark erneuern: Betriebsstunden statt Kilometer 10:05 Leasing, Mietkauf und der Nachbarbetrieb 11:35 Kaufen oder mieten: die Kriterien 13:03 Bedarf feststellen: fünf Minibagger auf dem Hof und trotzdem zu wenig 14:01 Habe ich überhaupt das Personal dafür? 15:24 Der 20-Tonnen-Bagger als Deko 16:10 Was die eigene Werkstatt kann und was nicht 16:55 Nachteile der Miete: falsche Maschine, Transport, Bedienung 19:04 Reinigung, Rauchen in der Kabine und Versicherung 19:47 Wenn der Mietzeitraum nicht reicht 20:56 Mietkauf und die Gemütlichkeitsfalle 22:00 Wie Mieten heute abläuft: drei Kontakte und keine Transparenz 23:43 Vermietung auf RoadPartner: Konditionen sehen und vergleichen 24:36 Wird bei der Miete verhandelt? 26:46 Preisstaffeln, Direktbuchung und Verfügbarkeiten 28:43 Wie eine Baumaschine gewaschen wird 29:48 Folierung, Chromketten und das Aushängeschild 30:20 Wenn die Kette abspringt 31:14 Eure Meinung: mieten oder kaufen? Abschluss RoadTalk ist der Podcast von Moritz und Claas, den Gründern von RoadPartner. Feedback, Themenwünsche oder Interesse an einem Gastauftritt: podcast@roadpartner.de

  6. 29. Sept.

    #8 Warum auf der Baustelle noch kein Strom fährt

    Auf der Baustelle fährt fast alles Diesel. Nanno Janssen fährt 60 Lkw elektrisch. In dieser Folge sprechen wir mit ihm darüber, warum beides gleichzeitig stimmt. Nanno führt in fünfter Generation eine Spedition aus Ostfriesland und hat eine der größten E-Lkw-Flotten Deutschlands aufgebaut. Angefangen haben sie mit einem Antrag über 20 Fahrzeuge und 20 Ladepunkten, heute fahren 60 Lkw elektrisch. Er erklärt, warum ein Silofahrzeug mit Kompressor elektrisch schwierig wird, wo der Platz für Nebenaggregate fehlt, und warum sich Elektro vor allem dort rechnet, wo viele Autobahnkilometer und ein eigenes Depot zusammenkommen. Es geht um Zahlen, die man nachrechnen kann: 35 Cent Maut pro Kilometer, von denen E-Lkw bis Mitte 2031 befreit sind, 20.000 bis 30.000 Euro Ersparnis bei 80.000 Kilometern im Jahr, und die Frage, was nach 2031 von diesem Vorteil übrig bleibt. Außerdem: was die Fahrer nach der Umstellung sagen, warum Einkäufer in Konzernen Nachhaltigkeit leichter durchbekommen, wenn der Preisunterschied klein ist, und warum Nanno die deutschen Strompreiszonen für den größten offenen Hebel der Politik hält. Für Bauunternehmen ist das mehr als ein Randthema. Transport steckt in jeder CO2-Bilanz, und die ersten Auftraggeber werten Nachhaltigkeit in der Vergabe bereits mit. Kapitel: 00:00 Worum es heute geht 00:26 Nanno Janssen: fünfte Generation, 60 E-Lkw, quer durch Europa 02:10 Warum auf der Baustelle fast nur Diesel fährt 04:24 Die Klimaziele der Baukonzerne und was Transport dazu beiträgt 07:19 Die Rechnung: 35 Cent Maut, Strompreis, Anschaffung 09:42 Was nach 2031 von der Mautbefreiung übrig bleibt 13:01 Generationswechsel: warum sie sich überhaupt entschieden haben 13:57 20 Lkw beantragt, 60 geworden: warum Skalierung alles ändert 16:16 Was die Fahrer sagen 19:45 Nachfrage aus Konzernen und Nachhaltigkeitsberichten 21:19 Wäre der Bau ein Markt für euch? 22:59 Rat an Transporteure: einfach anfangen 24:36 CO2 als Wertungskriterium in der Vergabe 25:47 Der größte Hebel der Politik: Strompreiszonen 30:30 Abschluss RoadTalk ist der Podcast von Moritz und Claas, den Gründern von RoadPartner. Feedback, Themenwünsche oder Interesse an einem Gastauftritt: podcast@roadpartner.de

  7. 22. Sept.

    #7 Keiner kennt den Preis von heute: Saison, Wetter und Preistransparenz im Straßenbau

    Ende September ist im Straßenbau der Moment, in dem alles gleichzeitig raus soll. Die Saison läuft auf die Zielgerade, das Wetter wird unberechenbar, und genau dann fängt der Preis an, sich zu bewegen. Moritz und Claas, die Gründer von RoadPartner, nehmen sich das Jahr im Straßenbau vor und landen dabei zwangsläufig beim Preis. Claas erklärt, warum der Asphalteinbau an Temperaturen hängt und was passiert, wenn ein Auftraggeber trotzdem auf Ausführung besteht. Bedenken anmelden, Gewährleistung ausschließen, und im schlimmsten Fall fährt ein halbes Jahr später die Fräse wieder über die Fläche. Dazu Regen und Bitumenemulsion, volle Auftragsbücher im Herbst und die Frage, wann die Kolonnen wirklich in die Winterpause gehen. Für Kommunen und Bauhöfe beginnt genau dann die eigene Saison. Winterdienst, freie Straßen für Schulbus und Berufsverkehr, und danach die Schäden, die im Winter entstanden sind. Nebenbei klärt sich, warum Händler und Nachunternehmer erst dann den Kopf für neue Themen haben. Im zweiten Teil geht es um den Preis. Warum man im Straßenbau nicht in zwei Minuten herausfindet, was ein Eimer Kaltasphalt kostet, was Rohstoffpreise damit zu tun haben und warum es Preislisten gibt, die Neukunden bewusst zu hoch begrüßen. Die beiden sprechen darüber, was Transparenz wirklich heißt. Nicht, dass der Billigste gewinnt, sondern dass man vergleichen kann. Der billigste Kaltasphalt ist oft der teuerste, weil die Kolonne eine Woche später wieder am selben Schlagloch steht. Zum Schluss die Rechnung, an die niemand denkt. Der Probeeimer. Wer ihn palettenweise kauft statt einzeln über das Mischwerk, spart im Jahr eine vierstellige Summe. Über alle Verbrauchsmaterialien hinweg landet selbst ein kleiner mittelständischer Betrieb schnell bei 50.000 bis 100.000 Euro im Jahr. Kapitel: 00:00 Worum es heute geht 00:36 Warum der Asphaltbau ein Saisongeschäft ist 02:01 Einbau bei Grenztemperaturen und die Bedenkenanmeldung 02:54 Regen, Bitumenemulsion und der Schichtenverbund 03:47 Kurzer Winter, früher Start, lange Tage 05:14 Kommunen und Bauhöfe: wenn der Winterdienst beginnt 06:11 Warum die Schäden im Winter entstehen 06:46 Wie ein Schlagloch entsteht 09:03 Frost-Tau-Wechsel: warum der Nullpunkt das Problem ist 09:53 Ohne Winterdienst sieht man die Schäden nicht 11:02 Was das Mischwerk im Winter macht 12:16 Händler und Nachunternehmer: im Winter ist der Kopf frei 12:47 Warum ein Dispositionstool in die Winterpause gehört 14:59 Warum die Preise im Straßenbau intransparent sind 17:55 Qualität und Preis: der billigste Kaltasphalt 18:25 Wenn die Kolonne eine Woche später wieder anrücken muss 20:10 Geiz ist nicht geil 20:51 In jeder anderen Branche vergleicht man Preise 21:22 Wie heute verglichen wird, und die Preisliste für Neukunden 22:46 Weniger Aufwand im Einkauf und im Vertrieb 23:53 Wie viel Transparenz verträgt der Markt 25:36 Was Anbieter von öffentlichen Preisen haben 28:06 Gleicher Preis für alle, und wann Konditionen berechtigt sind 29:22 Mengenstaffeln, Lagerkosten und der Jahresbedarf 30:55 Der Probeeimer 33:03 Was ein Preisvergleich an Zeit spart 33:47 Ausblick und Abschluss RoadTalk ist der Podcast von Moritz und Claas, den Gründern von RoadPartner. Feedback, Themenwünsche oder Interesse an einem Gastauftritt: podcast@roadpartner.de

  8. 15. Sept.

    #6 230 Grad statt Hörsaal: Wie Léon Heß mit 25 Polier und Straßenbaumeister wurde

    Léon Heß hat Abitur, zwei Semester Pharmatechnik und dann die Reißleine gezogen. Heute ist er 25, Polier und Straßenbaumeister, baut Walzasphalt und Gussasphalt und zeigt seinen Job täglich auf TikTok und Instagram. Gerade steht er als Finalist im Rennen um Mister Handwerk 2027. In dieser Folge erklärt er, warum er lieber bei 230 Grad auf der Bohle steht als im Büro. Es geht um den Unterschied zwischen Walzasphalt und Gussasphalt: warum der eine in der Mulde kommt und der andere im Kocher mit Rührwerk, warum Gussasphalt nicht gewalzt, sondern gegossen und mit Vorlegestreifen gebaut wird, und warum ein Sommertag auf der Gussbohle bei 220 Grad ein Dampfbad ist, gegen das Walzasphalt „quasi kalt" wirkt. Léon erzählt, wie man mit 25 eine Kolonne führt, in der die einen gleich alt sind und die anderen Anfang 60: Kumpel und Führungskraft zugleich, Berufliches und Privates trennen, die Erfahrenen einbinden statt ihnen die Welt erklären. Er spricht über den Ruf des Handwerks („wenn du in der Schule nicht aufpasst, wirst du Bauarbeiter"), über den Zeitungsartikel zu seinem Gehalt und darüber, was Betriebe ändern müssen, damit Azubis nach der Ausbildung nicht wieder weg sind. Claas erzählt dagegen, wie er als Werkstudent ohne Ausbildung plötzlich Asphalt-Bauleiter war und die Kolonne ihn stehen ließ. Dazu der Alltag eines Poliers: 6 Uhr auf der Baustelle, Dispo für den nächsten Tag, 400 Tonnen Tragschicht und acht Lkw im Umlauf, Kolonnenfächer beim Lageristen, Bautagesbericht am Abend. Und die steile These zum Schluss: Ab 2027 gilt der Arbeitsplatzgrenzwert für Bitumendämpfe auch im Walzasphalt. Léon baut schon jetzt temperaturabgesenkt und beschreibt, was das im Herbst auf der Baustelle bedeutet: kurze Verarbeitungsfenster, Nester, mehr Walzen, zwei Kolonnen bei Ortsdurchfahrten. Kapitel: 00:00 Worum es heute geht 01:08 Léon Heß: 25, Straßenbaumeister, gerade im Walzasphalt 02:04 Walzasphalt und Gussasphalt: Kocher statt Mulde 04:01 Was ist lieber? Ruf, Logistik und Kreisverkehre 06:30 230 Grad auf der Bohle: Sommer, Dampfbad, Schutzausrüstung 08:53 Polier mit 25: Kumpel und Führungskraft zugleich 11:28 Ältere Kollegen einbinden 12:32 Nachwuchs und der Ruf des Handwerks 14:26 Was Betriebe ändern müssen 18:07 Sein Weg: Studium abgebrochen, Ausbildung, Meister 22:38 Asphalttechnik-Studium in Braunschweig 23:33 Der Zeitungsartikel übers Gehalt 25:51 Ausbildung vor dem Studium: Claas' erste Wochen als Bauleiter 29:33 Holt Social Media Leute in die Branche? 31:38 Wie das Filmen anfing: Handy, Voice-Over, Feedback 34:15 Ein Tag als Polier: 6 Uhr, Dispo, Lkw-Umlauf, Lagerist 38:30 Vermietung nebenbei: warum er es gelassen hat 42:21 Steile These: temperaturabgesenkter Asphalt ab 2027 47:37 Schulung zum neuen Regelwerk: Theorie trifft Baustelle 49:43 Abschluss: zweite Folge im Dezember, Voting Anfang Januar Léon findet ihr auf TikTok als @leonderasphaltprofi, auf Instagram als @leonhessi66 und auf YouTube als LéonDerAsphaltProfi. RoadTalk ist der Podcast von Moritz und Claas, den Gründern von RoadPartner. Feedback, Themenwünsche oder Interesse an einem Gastauftritt: podcast@roadpartner.de

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In RoadTalk sprechen Moritz und Claas, die beiden Gründer von RoadPartner, über die Themen, die die Branche bewegen. Der eine kommt aus dem Bauingenieurwesen und kennt die Baustelle, der andere aus der Wirtschaft und stellt die Fragen, die sich viele nicht trauen. Darum geht es: Einkauf und Beschaffung im StraßenbauPreise, Saison und Wetter: warum im Straßenbau kaum jemand den Preis von heute kenntMieten oder kaufen, Werkstatt, Wartung und Maschinen, die nur herumstehenDigitalisierung einer traditionsreichen BrancheBaustellenalltag, Praxis und FachkräfteWie Straßenbau in Zukunft funktioniertDie Reise von RoadPartner Mal zu zweit, mal mit Gästen aus der Praxis: Bauleiter, Poliere, Vermesser, Spediteure, Händler, Hersteller und Menschen, die die Branche prägen. Ehrlich und ohne Fachchinesisch. Jeden Dienstag eine neue Folge. Hören Sie rein, ob im Büro, zuhause oder auf dem Weg zur Baustelle. Mehr über die Einkaufsplattform hinter dem Podcast: roadpartner.de Feedback, Themenwünsche und Gäste-Vorschläge: podcast@roadpartner.de