VERHALTENSORIGINELL - Der Katzenpodcast mit Frau Clickerlöwe - Mehr verstehen. Weniger abstempeln.

Jasmin Lindner

Ich bin Jasmin und als Katzentrainerin und Katzenverhaltensberaterin unter dem Namen Frau Clickerlöwe unterwegs. Seit 23 Jahren schlägt mein Herz besonders für verhaltensoriginelle Katzen im Tierheim Gelsenkirchen. In diesem Podcast schauen wir gemeinsam hinter Angst, Aggression, Rückzug und all das Verhalten, bei dem Menschen gerne mal vorschnell die Stirn runzeln. Dich erwarten echte Katzen, echte Geschichten, jede Menge Aha-Momente und Fachwissen, das nicht nach Lehrbuch klingt. Bereit für einen neuen Blick auf Katzen? Impressum: https://tierheim-gelsenkirchen.de/impressum/

  1. vor 1 Tag

    Wenn Katzen unterschiedliche Dialekte sprechen – Die Geschichte von Lemur und Yang / VERHALTENSORIGINELL #5

    Folge 5: Wenn Katzen unterschiedliche Dialekte sprechen – Die Geschichte von Lemur und Yang „Die beiden müssen sofort getrennt werden.“ Ein Satz, den wahrscheinlich viele gesagt hätten, wenn sie die ersten Sekunden von Lemur und Yang gesehen hätten. Die eine Katze faucht. Die andere rennt ihr ständig hinterher. Grenzen werden scheinbar ignoriert. Missverständnisse häufen sich. Doch was wäre passiert, wenn wir genau in diesem Moment entschieden hätten, dass diese beiden Katzen niemals zusammenpassen? In dieser Folge von VERHALTENSORIGINELL – Der Katzenpodcast mit Frau Clickerlöwe erzähle ich Dir die Geschichte zweier außergewöhnlicher Tierheimkatzen, die gezeigt haben, warum vorschnelle Urteile manchmal die schönsten Entwicklungen verhindern. Du lernst Lemur kennen – eine Katze, die nach einer schweren Hüftoperation mit Schmerzen, Unsicherheit und viel Geduld ihren Weg zurück ins Leben gefunden hat. Und Yang – eine taube Katze voller Energie, Lebensfreude und Neugier, die erst lernen musste, die Sprache einer anderen Katze zu verstehen. Du erfährst: 🐾 warum Geduld bei einer Vergesellschaftung oft wichtiger ist als schnelle Entscheidungen, 🐾 weshalb lautes Fauchen nicht automatisch bedeutet, dass zwei Katzen nicht zusammenpassen, 🐾 wie unterschiedliche Persönlichkeiten trotzdem zu einem großartigen Team werden können, 🐾 welche besondere Rolle Körpersprache bei tauben Katzen spielt, 🐾 warum Grenzen setzen und Grenzen respektieren gelernt werden muss, 🐾 und weshalb Verhalten immer im zeitlichen Verlauf betrachtet werden sollte – nicht nur in einem zehnsekündigen Video. Freu Dich auf eine berührende Geschichte aus meinem Tierheimalltag über Vertrauen, Lernen und die Kunst, einer Beziehung Zeit zu geben. Denn manchmal müssen Katzen gar nicht dieselbe Sprache sprechen. Es reicht, wenn sie bereit sind, den Dialekt der anderen zu lernen. Denn hinter jedem Verhalten steckt eine Geschichte. Mehr verstehen. Weniger abstempeln. Auf Instagram und Facebook erfährst Du noch mehr über meine Arbeit mit verhaltensoriginellen Katzen. Dort findest Du außerdem Informationen zu meinen Webinaren, meiner Lehrtätigkeit, meinem Buch und weiteren Projekten rund um Katzenverhalten und Katzentraining. 📷 Instagram: https://www.instagram.com/frau_clickerloewe/ 📘 Facebook: https://www.facebook.com/FrauClickerloewe/ ✉️ E-Mail: jlindner-tsv@tierheim-gelsenkirchen.de https://tierheim-gelsenkirchen.de/ Impressum: https://tierheim-gelsenkirchen.de/impressum/

  2. vor 4 Tagen ·  Bonus

    14: 🐾 Katzen sind Einzelgänger! Ach ja?

    🐾 Katzen sind Einzelgänger! Ach ja? Warum zwei Katzen nicht automatisch glücklicher sind – und manche trotzdem zusammengehören 🎙️ VERHALTENSORIGINELL – Der Katzenpodcast mit Frau Clickerlöwe Eine gemeinsame Folge mit dem Tierheim-Podcast. „Katzen sind doch Einzelgänger!“ – diesen Satz hört man immer wieder. Und wenn Tierheime dann auch noch darauf bestehen, bestimmte Katzen nur gemeinsam zu vermitteln, ist die Diskussion manchmal vorprogrammiert. Aber brauchen Katzen wirklich einen Artgenossen? Sind Geschwister automatisch unzertrennlich? Und woran erkennen wir überhaupt, ob zwei Katzen eine echte soziale Beziehung haben oder sich lediglich tolerieren? In dieser Folge schauen wir genauer hin. Mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, kritischen Fragen zur Vermittlungspraxis und echten Geschichten aus dem Tierheim Gelsenkirchen. Denn eine Katze ist nicht automatisch einsam, nur weil sie alleine lebt. Und sie ist nicht automatisch glücklich, nur weil eine zweite Katze neben ihr sitzt. 🎙️ Darum geht es in dieser Folge:🐾 Warum Katzen weder grundsätzlich Einzelgänger noch zwangsläufig Gruppentiere sind. 🐾 Was „fakultativ sozial“ bedeutet und weshalb individuelle Bedürfnisse entscheidend sind. 🐾 Woran wir erkennen können, ob Katzen tatsächlich miteinander befreundet sind. 🐾 Warum Geschwisterschaft keine Garantie für eine lebenslange Bindung ist. 🐾 Wie auch völlig fremde Katzen enge soziale Beziehungen entwickeln können. 🐾 Was die Geschichten von Lemur & Yang, Arjuna & Rhaenyra, Ralf & Sheyla sowie Hatschi & Puh über Katzenfreundschaften verraten. 🐾 Warum selbst gegenseitiges Putzen nicht immer ein eindeutiger Freundschaftsbeweis ist. 🐾 Was wissenschaftliche Untersuchungen über Paarvermittlungen, längere Tierheimaufenthalte und soziale Spannungen in Mehrkatzenhaushalten zeigen. 🐾 Weshalb sich Beziehungen nach einem Umzug verändern können. 🐾 Wann Einzelhaltung sinnvoll ist und warum gerade Kitten von passenden Artgenossen profitieren können. ❤️ Was mir besonders wichtig ist: Es geht nicht darum, möglichst viele Katzen gemeinsam zu vermitteln. Und auch nicht darum, jede Katze unbedingt als Einzelkatze unterzubringen. Es geht darum, ihre tatsächlichen Beziehungen zu erkennen, ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und Vermittlungsentscheidungen nachvollziehbar zu begründen. Denn zusammenleben und zusammengehören sind zwei unterschiedliche Dinge. 🎧 Für Katzenhüter, Menschen mit Adoptionswunsch, Tierschutzaktive, Pflegestellen, Katzentrainer und Katzenverhaltensberater. Katzen sind keine Zweierpackung. Aber manche Beziehungen sollte man trotzdem nicht auseinanderreißen. ❤️🐾 📚 Wissenschaftliche Quellen Crowell-Davis, Curtis & Knowles (2004): Social organization in the cat: a modern understanding Curtis, Knowles & Crowell-Davis (2003): Influence of familiarity and relatedness on proximity and allogrooming in domestic cats Rodan et al. (2024): 2024 AAFP intercat tension guidelines Engebrecht, Smith & Suchak (2023): Single vs multiple cat adoptions Van Belle et al. (2026): Unravelling feline social dynamics – A video-based observational study on allogrooming in domestic cats 📌 Impressum Tierschutzverein für Gelsenkirchen und Umgebung e. V. https://tierheim-gelsenkirchen.de/impressum/ VERHALTENSORIGINELL – Mehr verstehen. Weniger abstempeln. ❤️🐾

  3. 8. Okt. ·  Bonus

    13: 🐱 „WEGEN MEINER KATZE KANN ICH NICHT …“

    🐱 „WEGEN MEINER KATZE KANN ICH NICHT …“ (Bonusfolge) „Ich habe wegen meiner Tiere jahrelang keinen Urlaub gemacht. Jetzt muss ich erst einmal alles nachholen.“ Puh. Bei solchen Sätzen frage ich mich immer: Hat die Katze den Urlaub verboten – oder hast Du eine Entscheidung getroffen? Denn unsere Tiere haben uns nicht gezwungen, sie aufzunehmen. Und sie haben ganz sicher keinen Vertrag unterschrieben, in dem steht, dass wir ab sofort nie wieder verreisen dürfen. Natürlich verändert Tierhaltung unser Leben. Sie kostet Zeit, Geld und manchmal auch Spontaneität. Aber muss daraus wirklich irgendwann werden: „Wegen Dir musste ich verzichten“? Darüber spreche ich in dieser sehr persönlichen Bonusfolge. Über Urlaub und Verantwortung. Über Catsitter, Freunde, Familie und Nachbarn. Darüber, warum für mich die Betreuung meiner Katzen genauso selbstverständlich ins Urlaubsbudget gehört wie Hotel und Anreise – und warum „Futter rein, Klo sauber, tschüss“ für viele Katzen eben keine wirklich gute Urlaubsbetreuung ist. Und ja, ich erzähle auch, warum ich selbst selten verreise. Joshi und Peach sind Senioren und chronisch krank. Wenn ich wegfahre, möchte ich deshalb wissen, dass nicht nur Medikamente gegeben werden, sondern jemand wirklich hinschaut: Wie geht es ihnen? Fressen sie normal? Verhalten sie sich anders? Dazu gehören bei meinen Jungs auch ihre vertrauten Routinen – Schmuseeinheiten, Bürsten, Clickertraining und mittlerweile sogar Rotlicht. Und trotzdem war mein Urlaub mit Michelle im September übrigens herrlich erholsam, absolut köstlich und – man glaubt es kaum – komplett ohne Streit und Stress. Es geht also durchaus: Katzen haben, Verantwortung übernehmen und Urlaub genießen. Ich musste nur vorher wissen: Meine Jungs sind gut versorgt. Und wenn etwas passiert, kann ich ins Auto steigen und nach Hause fahren. Genau diese Sicherheit hat dafür gesorgt, dass ich tatsächlich abschalten konnte. Und bevor jetzt jemand „Helikopter-Katzenmama!“ ruft: Ja, vielleicht würde jemand anders weiter wegfliegen. Völlig okay. Ich bewerte niemanden dafür. Dann möchte ich aber bitte auch nicht dafür bewertet werden, dass meine Grenze woanders liegt. Denn vielleicht ist die spannendere Frage gar nicht: „Auf wie viel muss ich wegen meiner Katze verzichten?“ Sondern: „Welche Prioritäten habe ICH gesetzt?“ Niemand muss nach dem Tod seiner Katze wieder ein Tier aufnehmen. Man darf reisen wollen. Man darf spontaner leben wollen. Man darf sagen: „Ich möchte kein Tier mehr.“ Aber vielleicht müssen wir unsere Tiere dafür nicht rückwirkend zu den Schuldigen eines angeblich verpassten Lebens machen. Denn zwischen „Ich musste zehn Jahre verzichten.“ und „Zehn Jahre lang war mir etwas anderes wichtiger.“ liegen sprachlich nur ein paar Worte. Emotional liegen da für mich Welten. 🎙️ VERHALTENSORIGINELL – Der Katzenpodcast mit Frau Clickerlöwe Mehr verstehen. Weniger abstempeln. Impressum – Tierschutzverein für Gelsenkirchen und Umgebung e. V. 1880

  4. 1. Okt. ·  Bonus

    12: 🐱 „Aber wir haben doch einen Hund!“ Warum ein Kitten ein zweites Kitten braucht

    🐱 „Aber wir haben doch einen Hund!“ Warum ein Kitten ein zweites Kitten braucht (Bonusfolge) Diesen Satz hören wir im Tierheim tatsächlich immer wieder: „Jungkatzen vermitteln wir nicht alleine.“ Und dann kommt: „Aber wir haben doch einen Hund!“ Und ja – vielleicht ist dieser Hund großartig mit Katzen. Vielleicht spielen die beiden miteinander, schlafen zusammen und werden richtig gute Freunde. Aber: Der Hund ist trotzdem kein Kitten. In dieser Bonusfolge schauen wir uns an, warum der Kontakt zu Artgenossen gerade während der Entwicklung einer jungen Katze so wichtig sein kann. Denn wenn zwei Kitten raufen, jagen, sich gegenseitig stoppen, Grenzen setzen und wieder ins Spiel einsteigen, passiert viel mehr als nur niedliches Katzenchaos: Sie lernen Katze. Wie fest darf ich beißen?Wann ist Schluss?Was bedeutet die Körpersprache meines Gegenübers?Wie beginne und beende ich Sozialspiel? Und genau dieses Feedback kann weder ein Mensch noch ein Hund vollständig ersetzen. Trotzdem geht es ausdrücklich nicht um die pauschale Regel: „Jede Katze braucht immer eine zweite Katze.“ Denn natürlich gibt es Einzelfälle – auch junge Katzen, für die andere Katzen aufgrund ihrer individuellen Geschichte, Gesundheit oder Erfahrungen keine Bereicherung sind. Entscheidend bleibt immer das Tier, das tatsächlich vor uns sitzt. Wir sprechen außerdem darüber, warum eine ältere Katze nicht automatisch der passende Partner für einen zwölf Wochen alten kleinen Wirbelwind ist 😄, was Forschung über die soziale Entwicklung von Kitten zeigt und warum Freundschaften zwischen verschiedenen Tierarten trotzdem unglaublich wertvoll sein können. Denn vielleicht ist genau das die wichtigste Botschaft: Ein Hund kann ein fantastischer Freund sein.Ein Mensch kann eine unglaublich wichtige Bezugsperson sein.Aber manchmal braucht man eben jemanden, der dieselbe Sprache spricht. 🎙️ VERHALTENSORIGINELL – Der Katzenpodcast mit Frau Clickerlöwe Mehr verstehen. Weniger abstempeln.

  5. 29. Sept. ·  Bonus

    11: 🐾 Warum ich keine Hausbesuche mache – und warum mein Platz im Tierheim ist

    🐾 Warum ich keine Hausbesuche mache – und warum mein Platz im Tierheim ist (Bonusfolge) „Jasmin, machst Du eigentlich auch Hausbesuche?“ Die kurze Antwort lautet: Nein. Die etwas längere bekommt Ihr in dieser Bonusfolge. 😄 Denn obwohl ich Katzenverhaltensberaterin und Katzentrainerin bin, könnt Ihr mich nicht buchen, damit ich zu Euch nach Hause komme und herausfinde, warum Erna nachts um drei die Tapete frisst. Nicht, weil ich Verhaltensberatung im Privathaushalt unwichtig finde. Sondern weil ich irgendwann für mich entscheiden musste: Wo möchte ich meine Zeit, meine Erfahrung und meine Energie einsetzen? Und meine Antwort ist ziemlich eindeutig: Bei Tierheimkatzen. Ganz besonders bei denen, die ich so gerne verhaltensoriginell nenne. Bei Katzen, die fauchen, schlagen, sich verstecken oder Menschen lieber erst einmal aus sicherer Entfernung beobachten – und bei denen schnell Worte fallen wie aggressiv, schwierig, scheu oder unvermittelbar. Genau dann möchte ich wissen: Was steckt dahinter? Was braucht diese Katze? Und wie können wir ihr mehr Kontrolle, Vorhersehbarkeit und Wahlfreiheit geben? In dieser persönlichen Bonusfolge erzähle ich Euch, warum das Tierheim schon lange vor meiner Ausbildung mein Lernort war, warum mich gerade die schwierigen Fälle immer wieder zwingen, genauer hinzuschauen – und warum ein Trainingserfolg manchmal ganz anders aussieht, als wir Menschen ihn uns vorstellen. Manchmal ist der Erfolg: Sie bleibt sitzen. Sie flüchtet nicht. Sie schaut einen Targetstab an. Sie sagt Nein. Und wir hören zu. Außerdem geht es darum, warum Tierheim eben nicht Wohnzimmer ist, warum Training für mich viel mehr sein kann als Beschäftigung und warum Spezialisierung nicht bedeutet, dass man etwas anderes nicht kann. Manchmal bedeutet sie einfach: Ich weiß, wo mein Platz ist. Und meiner ist ziemlich klar geworden. Irgendwo vor einer Katzenbox, während ich mich darüber freue, dass eine Katze heute drei Zentimeter näher am Gitter sitzt als letzte Woche. 😂 Denn vielleicht müssen wir gar nicht aus jeder Katze eine andere Katze machen. Vielleicht müssen wir viel öfter herausfinden: Wer sitzt da eigentlich vor uns – und was braucht genau diese Katze? 🎙️ VERHALTENSORIGINELL – Der Katzenpodcast mit Frau Clickerlöwe Mehr verstehen. Weniger abstempeln.

  6. 24. Sept. ·  Bonus

    10: 🐾 Blind, aber nicht blöd – Mythen und das echte Leben mit blinden Katzen

    🐾 Blind, aber nicht blöd – Mythen und das echte Leben mit blinden Katzen (Bonusfolge) Wenn wir hören, dass eine Katze blind ist, entsteht bei vielen von uns sofort ein Bild im Kopf: Sie braucht besonders viel Hilfe. Wir müssen sie beschützen. Dürfen bloß nichts in der Wohnung verändern. Müssen aufpassen, dass sie nirgendwo herunterfällt, sich nicht stößt und überhaupt sicher durch ihren Alltag kommt. Aber was, wenn wir blinden Katzen damit manchmal viel weniger zutrauen, als sie tatsächlich können? In dieser Folge spreche ich mit Anna, bei der Shadow, Loki und Odin leben. Drei Geschwister, zwei davon blind, einer mit einem verbliebenen Auge – und vor allem drei völlig unterschiedliche Persönlichkeiten. ❤️ Wir sprechen darüber, wie viel Selbstständigkeit blinde Katzen haben können, warum gut gemeinte Hilfe manchmal genau das Gegenteil bewirkt und weshalb Mitgefühl nicht bedeuten muss, einer Katze jede Herausforderung abzunehmen. Denn vielleicht müssen wir nicht ständig fragen: „Was kann diese Katze wegen ihrer Blindheit nicht?“ Sondern viel häufiger: „Was kann sie – wenn wir ihr die Chance geben, es selbst herauszufinden?“ Es geht um Klettern und Erkunden, um Möbel, die durchaus verrückt werden dürfen, um Lebensqualität, kleine Veränderungen im Verhalten und um die Gefahr, plötzlich alles, was eine Katze tut, mit ihrer Blindheit zu erklären. Und natürlich sprechen wir auch schon ein bisschen über Clickertraining mit blinden Katzen – denn für Anna war eigentlich nie die Frage, ob Shadow und Loki trainieren können. Sie hat einfach mit ihnen angefangen. ❤️ In Teil 2 steigen wir dann noch viel tiefer ins Training ein. Und wenn aus dieser Folge nur ein Gedanke hängen bleibt, dann vielleicht dieser: Eine blinde Katze braucht nicht automatisch unser Mitleid. Sie braucht eine Umgebung, in der sie zurechtkommen kann, Menschen, die hinschauen – und vor allem Menschen, die ihr etwas zutrauen. Oder, wie Anna es so wunderbar sagt: „Sie sind blind. Aber sie sind nicht blöd.“ 🐱❤️

  7. 22. Sept.

    9: Körpersprache – Warum Katzen keine Vokabeln sprechen / VERHALTENSORIGINELL

    Körpersprache – Warum Katzen keine Vokabeln sprechen (Hauptfolge) „Meine Katze legt die Ohren an. Was bedeutet das?“ Eine der häufigsten Fragen, die ich als Katzenverhaltensberaterin höre. Wir Menschen wünschen uns oft einfache Antworten: Ohren nach hinten bedeutet Angst. Schwanz schlagen bedeutet Wut. Fauchen bedeutet Aggression. Doch so einfach ist Katzensprache nicht. In dieser Folge von VERHALTENSORIGINELL – Der Katzenpodcast mit Frau Clickerlöwe erfährst Du, warum Körpersprache keine Sammlung einzelner Vokabeln ist, sondern eine ganze Sprache – und warum jede Katze ihren ganz eigenen "Dialekt" spricht. Denn erst wenn wir aufhören, einzelne Signale isoliert zu betrachten, beginnen wir wirklich zu verstehen, was unsere Katzen uns sagen möchten. Du erfährst: 🐾 warum einzelne Körpersignale oft mehrere Bedeutungen haben können, 🐾 weshalb Körpersprache immer im gesamten Kontext betrachtet werden sollte, 🐾 warum jede Katze ihre eigene Art zu kommunizieren entwickelt, 🐾 wie Erfahrung Deinen Blick auf Katzen verändert, 🐾 weshalb zehn Sekunden Video oft nicht ausreichen, um Verhalten zu beurteilen, 🐾 und warum Neugier beim Beobachten wichtiger ist als vorschnelle Interpretationen. Freu Dich auf viele Beispiele aus meinem Tierheimalltag, spannende Vergleiche aus dem echten Leben und einen völlig neuen Blick auf die Sprache der Katzen. Denn Katzen sprechen nicht in einzelnen Wörtern. Sie erzählen Geschichten. Und je besser wir zuhören, desto besser können wir sie verstehen. Denn hinter jedem Verhalten steckt eine Geschichte. Mehr verstehen. Weniger abstempeln. Auf Instagram und Facebook erfährst Du noch mehr über meine Arbeit mit verhaltensoriginellen Katzen. Dort findest Du außerdem Informationen zu meinen Webinaren, meiner Lehrtätigkeit, meinem Buch und weiteren Projekten rund um Katzenverhalten und Katzentraining. 📷 Instagramhttps://www.instagram.com/frau_clickerloewe/ 📘 Facebookhttps://www.facebook.com/FrauClickerloewe/ ✉️ E-Mailjlindner-tsv@tierheim-gelsenkirchen.de https://tierheim-gelsenkirchen.de/ Impressum:https://tierheim-gelsenkirchen.de/impressum/ 🐾 Mehr von Frau Clickerlöwe🐾 Tierheim Gelsenkirchen

  8. 17. Sept. ·  Bonus

    8: ❤️ Katzen-Herzblatt, Runde 2 – Wer passt wirklich zu Euch?

    ❤️ BONUSFOLGE: Katzen-Herzblatt, Runde 2 – Wer passt wirklich zu Euch? Da sind wir wieder. Beim Katzen-Herzblatt! ❤️🐱 Und diesmal trifft VERHALTENSORIGINELL wieder auf Tiere aus'm Pott – den Tierheim-Podcast. Denn wir öffnen zum zweiten Mal den imaginären Vorhang und fragen: Wer ist Euer Herzblatt? Aber bevor neue Kandidatinnen und Kandidaten einziehen, gibt es natürlich ein Update aus Runde 1. Denn Tierheimgeschichten hören nicht auf, nachdem wir eine Podcastfolge veröffentlicht haben. Lori hat sich ausgerechnet in ihren WG-Partner verliebt und durfte gemeinsam mit ihm ausziehen. Kuni und Kiko haben zusammen ihr Zuhause gefunden. Yin und Joachim sind ausgezogen. Elvis ebenfalls. ❤️ Aber nicht jede Geschichte verläuft geradeaus. Shiva ist wieder bei uns und sucht erneut ein Zuhause. Und Romy hat uns inzwischen gezeigt, dass sie auf ihre bisherige Katzen-WG gut verzichten kann und zukünftig gerne Einzelkatze sein darf. Und dann heißt es: Vorhang auf für Runde 2! 🎭🐾 Diesmal haben wir wirklich alles dabei. ❤️ Snoopy möchte am liebsten in seinen Menschen hineinkriechen. Der freundliche, taube Kater sucht Nähe, Körperkontakt und Menschen, die bitte nicht nach fünf Minuten Schmusen behaupten, das müsse jetzt reichen. 👵 Giselle ist 17 Jahre alt und sucht einen ruhigen Senioren- oder vielleicht sogar Hospizplatz. Sie braucht keine Menschen mehr, die ihr die Welt zeigen. Sie braucht Menschen, die ihr ihre kleine Welt schön machen. 🐱🐱 Leo & Lenny gibt es nur im Doppelpack. Zwei junge Brüder, die gemeinsam spielen, raufen, schlafen, lernen und vermutlich gelegentlich der Meinung sind, menschliche Einrichtungsvorschläge seien lediglich unverbindliche Empfehlungen. 🌶️ Zicke – ja, sie heißt wirklich so – kann unglaublich verschmust sein. Aber sie möchte mitentscheiden, wann Berührung wieder aufhört. Für ihre Menschen bedeutet das: Körpersprache lesen, Grenzen akzeptieren und ein Nein nicht persönlich nehmen. 👑 Kelly hat ihre Kontaktanzeige dagegen ziemlich eindeutig formuliert: Menschen? JA! Andere Katzen? Nein, danke. Sie möchte ihre Menschen bitte exklusiv. Und dann ist da noch Spicy. Spicy ist halbwild und möchte momentan keinen Körperkontakt. Und bei ihr müssen wir vielleicht unsere menschliche Vorstellung davon überprüfen, wie ein Happy End auszusehen hat. Vielleicht ist ihr perfektes Zuhause kein Sofa. Vielleicht ist es ein geeigneter Hof, ein sicherer Schlafplatz, tägliche Versorgung, später Freigang – und Menschen ohne Kuschelmission. Und genau deshalb heißt diese Reihe: ❤️ DAT MUSS PASSEN. Denn Snoopy möchte ganz viel Nähe. Spicy lieber Abstand. Giselle Ruhe. Leo und Lenny Action zu zweit. Zicke Mitspracherecht. Kelly ihre Menschen für sich. Shiva braucht Zeit und Romy Menschen, die bereit sind, Beziehung vielleicht ein bisschen anders zu denken. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht: „Welche Katze gefällt mir am besten?“ Sondern: „Welche Katze passt wirklich zu meinem Leben – und was kann ICH dieser Katze bieten?“ Also: Verlieben ausdrücklich erlaubt. ❤️ Fotos anschauen. Dreimal reinzoomen. Dem Partner schicken. Schon mal heimlich Namen auf einen Napf schreiben. Aber danach bitte: Hinschauen. Nachdenken. Ehrlich sein. Und wenn Ihr bei Snoopy, Giselle, Leo & Lenny, Zicke, Kelly, Spicy, Shiva oder Romy hängen geblieben seid: Meldet Euch bei unserem Katzenteam. 🐾 Vielleicht wartet Euer Herzblatt tatsächlich schon bei uns. Und dann muss eigentlich nur noch eins passieren: Dat muss passen. ❤️🐱

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Ich bin Jasmin und als Katzentrainerin und Katzenverhaltensberaterin unter dem Namen Frau Clickerlöwe unterwegs. Seit 23 Jahren schlägt mein Herz besonders für verhaltensoriginelle Katzen im Tierheim Gelsenkirchen. In diesem Podcast schauen wir gemeinsam hinter Angst, Aggression, Rückzug und all das Verhalten, bei dem Menschen gerne mal vorschnell die Stirn runzeln. Dich erwarten echte Katzen, echte Geschichten, jede Menge Aha-Momente und Fachwissen, das nicht nach Lehrbuch klingt. Bereit für einen neuen Blick auf Katzen? Impressum: https://tierheim-gelsenkirchen.de/impressum/

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