Trainerfunk - Der Podcast der Trainerakademie Köln

Trainerakademie Köln des DOSB

Willkommen bei Trainerfunk – dem Podcast der Trainerakademie Köln des DOSB. In unserem Podcast tauchen wir tief in die faszinierende Welt des Leistungssports ein und beleuchten ausgewählte Themen, die über das Gewinnen und Verlieren hinausgehen. In unserem Podcast bieten wir euch spannende Perspektiven und fundierte Hintergrundinformationen, indem wir hochkarätige Expertinnen und erfahrene Trainerinnen zu Wort kommen lassen. Unser Ziel ist es, einen Raum für Austausch und Inspiration zu schaffen. Ob spannende Diskussionen über Trainingsmethoden, Einsichten in die Arbeit mit Athlet*innen oder Gespräche über die neuesten Entwicklungen im Leistungssport – bei Trainerfunk seid ihr genau richtig, wenn ihr euch für einen Blick hinter die Kulissen des Leistungssports interessiert. Viel Spaß beim Zuhören!

  1. vor 5 Tagen

    Trainerfunk - Folge 23 mit Tom Fox

    In der neuen Folge von Trainerfunk geht es im Expertengespräch mit Tom Fox um klinische Psychoneuroimmunologie, kurz kPNI, im Leistungssport. Im Mittelpunkt steht die Frage, was Trainer:innen aus dem Zusammenspiel von Psyche, Nerven- und Immunsystem für Training und Wettkampf mitnehmen können. Die Folge gibt Anregungen, Belastungen auch außerhalb des Trainings und Wettkampfs in den Blick zu nehmen, Regeneration bewusster zu begleiten und zu erkennen, wann zusätzliche Fachkompetenz gefragt ist. Tom Fox leitet die kPNI-Akademie in Bonn, arbeitet in eigener Praxis und ist als Dozent für klinische PNI, Ernährungstherapie und orthomolekulare Therapie tätig. In seiner Arbeit betrachtet er körperliche Beschwerden nicht isoliert, sondern fragt nach Zusammenhängen zwischen Ernährung, Bewegung, mentaler Belastung und den verschiedenen Systemen des Körpers. Für Trainer:innen bietet diese Perspektive einen Anlass, über einzelne Leistungswerte hinauszuschauen und die individuelle Situation ihrer Athlet:innen stärker einzubeziehen. Unser Host Thorsten Ribbecke spricht mit Tom Fox darüber, welche Perspektiven dieser Ansatz für den Leistungssport eröffnen kann, gerade dann, wenn Trainingsplanung und Leistungsdiagnostik allein nicht alle Fragen beantworten. Tom Fox erläutert, wo er im Zusammenspiel von Immunsystem, Verdauung und mentaler Stärke Ansatzpunkte für die Betreuung von Athlet:innen sieht. Dabei geht es auch darum, wie wissenschaftliche Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Praxis in seine Arbeit einfließen und warum er vertraute Erklärungsmodelle immer wieder hinterfragt. Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage, wie sich hohe sportliche Anforderungen, ausreichende Erholung und langfristige Belastbarkeit miteinander vereinbaren lassen. Für Trainer:innen ergeben sich daraus konkrete Fragen für den Austausch mit ihren Athlet:innen: Wie gut gelingt Erholung zwischen den Einheiten? Welche Rolle spielen Schlaf und Ernährung? Welche zusätzlichen Belastungen entstehen im Alltag? An Beispielen aus seiner Arbeit erläutert Tom Fox, warum er bei Erschöpfung und nachlassender Leistungsfähigkeit auf eine individuelle Anamnese und gezielte Diagnostik setzt, statt einzelne Beschwerden oder Messwerte für sich zu betrachten. Darüber hinaus geht es um die eigene Rolle als Trainer:in: Wo können Trainer:innen beobachten, nachfragen und unterstützen, und wo braucht es medizinische oder psychotherapeutische Fachkompetenz? Gerade bei mentalen Belastungen betont Tom Fox die Bedeutung klarer Zuständigkeiten und der Zusammenarbeit mit entsprechend qualifizierten Fachleuten. Der Impuls für die Trainingspraxis lautet dabei nicht, selbst Diagnosen zu stellen, sondern Auffälligkeiten ernst zu nehmen und bei Bedarf weitere Expertise einzubeziehen. Zum Abschluss dreht sich das Gespräch um Atemtechniken und die Möglichkeiten, die Tom Fox darin für die Arbeit mit Athlet:innen sieht. Zugleich benennt er offene Fragen und Grenzen seiner Arbeit, etwa beim Umgang mit anhaltender Erschöpfung. So bietet diese Folge Trainerfunk Anregungen, die eigene Trainingspraxis zu reflektieren, gezielter nachzufragen und Gesundheit und Leistungsfähigkeit gemeinsam zu betrachten.

    Trainerfunk - Folge 23 mit Tom Fox
  2. 17. Aug.

    Trainerfunk - Folge 22 mit Erik Wudtke

    In unserer 22. Folge von Trainerfunk geht es um Talententwicklung, Führung im Leistungssport und die Frage, wie man als Trainer nah an seinen Athlet:innen bleibt, ohne dabei die eigene Ruhe zu verlieren. Zu Gast ist Erik Wudtke, aktuell Co-Trainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft der Männer und zugleich hauptverantwortlicher Bundestrainer der U-19. Erik begann seine Spielerlaufbahn beim TV Weiden, bevor es ihn nach Frankreich und später nach Belgien zog, wo er zweimal belgischer Meister wurde. Parallel dazu war er von Beginn an im Trainergeschäft aktiv – zunächst als Spielertrainer bei verschiedenen Vereinen, unter anderem in Aachen, dann zunehmend hauptamtlich im Nachwuchs- und Verbandsbereich. 2015 wurde er Co-Trainer der Junioren-Nationalmannschaft, übernahm sie 2017 als Cheftrainer, wurde 2018 Jugendnationaltrainer und stieg 2020 als Co-Trainer bei der A-Nationalmannschaft ein. Mit ihr holte er 2024 bei den Olympischen Spielen in Paris die Silbermedaille. Im Gespräch mit unserem Host Frank Wieneke, geht es zunächst um die Frage, warum er sich für den Team- statt für den Individualsport entschied – und was das über Verantwortung, gemeinsames Erleben und den Umgang mit Niederlagen aussagt. Von dort führt das Gespräch zu seiner Leidenschaft für die Arbeit mit jungen Talenten: Warum ihn die langfristige Begleitung von Nachwuchsspielern mehr reizt als eine Cheftrainerstelle im Verein, was für ihn ein echtes Talent ausmacht – vor allem Trainierbarkeit und Eigenmotivation – und wie er als Trainer möglichst viel über die Persönlichkeit seiner Athleten in Erfahrung bringt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Rückblick auf die vergangenen großen Turniere: die knappe Finalniederlage gegen Dänemark bei Olympia 2024, die deutlich engere Finalpartie bei der Europameisterschaft im eigenen Land sowie der Weltmeistertitel der deutschen U19 nach zwei Verlängerungen und Siebenmeterwerfen gegen Spanien. Wudtke ordnet ein, warum der Sprung junger deutscher Spieler in die Handball-Bundesliga trotz starker Nachwuchsarbeit so schwierig bleibt – und zieht dabei einen Vergleich zur englischen Premier League und deren Nationalmannschaft. Persönlich wird es, wenn es um Führung und Teamkultur geht: seine Rolle als ruhender Gegenpol zum emotionalen Cheftrainer Alfred Gislason, der Umgang mit unterschiedlichen Persönlichkeiten in der Kabine und warum für ihn Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit und Direktheit die zentralen Werte seiner Trainerphilosophie sind. Nicht zuletzt blickt Erik Wudtke zurück auf seine eigene Zeit als Student an der Trainerakademie Köln – und verrät, was ihm davon bis heute am meisten geblieben ist.

    Trainerfunk - Folge 22 mit Erik Wudtke
  3. 3. Juli

    Trainerfunk - Folge 21 mit Uwe von Renteln

    Wie hängen psychischer Stress, Immunsystem und sportliche Leistung zusammen – und was bedeutet das für die Ernährungsstrategie im Leistungssport? In unserer 21. Folge Trainerfunk spricht Thorsten Ribbecke mit dem Diplom-Ernährungsberater und Experten für angewandte Psychoneuroimmunologie (PNI) Uwe von Renteln. Uwe von Renteln berät seit über zwei Jahrzehnten nationale und internationale Athlet:innen – unter anderem für den Deutschen Judo-Bund und den Deutschen Leichtathletik-Verband. Sein Ansatz geht dabei deutlich über klassische Sporternährung hinaus: Als PNI-Experte betrachtet er Ernährung, Immunsystem und psychosoziale Belastung als ein zusammenhängendes System. Unser Gespräch beginnt mit einer grundlegenden Frage: Warum reagiert der Körper auf intensive Trainingsphasen oder Prüfungsstress mitunter so, als hätte er einen Gang zurückgeschaltet? Von Renteln erklärt, wie das Immunsystem in Stresssituationen Vorrang gegenüber Muskelaufbau und Energiebereitstellung erhält – und warum das für Trainer:innen eine relevante Größe in der Trainingssteuerung ist. Praktische Diagnostik kommt dabei nicht zu kurz: Ruhepuls, Schlafqualität und Hautbild als erste Indikatoren, der Stellenwert biochemischer Marker wie CRP, CRP und Vitamin D - und die Frage, wann ein einfaches Gespräch mehr verrät als ein aufwendiges Blutbild. In der zweiten Hälfte werden konkrete Themen der Sporternährung behandelt: die Rolle von Ketonen als Energielieferant und Signalgeber im Ausdauersport, die Paradoxie von Kohlenhydratreduktion beim Gewichtsmanagement, Eiweißversorgung in regenerativen Phasen und Verletzungssituationen sowie eine Einschätzung, welche Nahrungsergänzungsmittel tatsächlich Sinn ergeben – und welche nicht. Eine weitere Folge Trainerfunk mit einem absoluten Experten in seinem Fachgebiet. Reinhören lohnt sich!

    Trainerfunk - Folge 21 mit Uwe von Renteln
  4. 3. Juni

    Trainerfunk - Folge 20 mit André Henning

    In der 20. Folge von Trainerfunk geht es um moderne Führung im Spitzensport und um die Frage, wie Teams unter höchstem Druck leistungsfähig bleiben. Zu Gast ist André Henning, der als Bundestrainer der deutschen Hockey-Herren in den vergangenen Jahren große Erfolge feiern konnte und zugleich für einen Führungsstil steht, der auf Beteiligung, Vertrauen und gemeinsame Verantwortung setzt. André Henning war selbst in der Jugend Hockey-Nationalspieler, musste seine eigene sportliche Laufbahn jedoch verletzungsbedingt früh beenden. Umso bemerkenswerter ist sein weiterer Weg: Schon mit 23 Jahren wurde er Trainer in der 1. Bundesliga, gewann auf Vereinsebene alles, was es zu gewinnen gab, wurde 2013 U21-Weltmeister, gehörte 2016 beim erfolgreichen Olympiaturnier in Rio zum Trainerstab der Frauen-Nationalmannschaft und führte die deutschen Hockey-Herren seit Anfang 2022 als Bundestrainer unter anderem zum Weltmeistertitel 2023, zu Olympia-Silber 2024 und zum Europameistertitel 2025. Unser Host Lothar Linz spricht mit André Henning über seinen bemerkenswerten Entwicklungsweg als Trainer: von einem zunächst eher direktiven, stark kontrollierenden Führungsverständnis hin zu einer Haltung, die auf Zuhören, Mitgestaltung und geteilte Verantwortung baut. Dabei wird deutlich, dass moderne Führung für Henning kein starres Modell ist, sondern ein dynamischer Prozess, der sich an den Menschen, an der Situation und an den Anforderungen eines Teams orientiert. Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage, wie man eine Mannschaft so entwickelt, dass sie gerade dann zusammenrückt, wenn der Druck am größten wird. André Henning beschreibt, wie Beteiligung in seinem Verständnis nicht bedeutet, Verantwortung abzugeben, sondern Verantwortung im Team bewusst zu erweitern: durch Sichtbarkeit, Wirksamkeit und Entwicklungsmöglichkeiten für Spieler und Staff. So entsteht ein Umfeld, in dem Menschen sich einbringen, Entscheidungen mittragen und auch in kritischen Momenten handlungsfähig bleiben. Darüber hinaus geht es um konkrete Führungsfragen aus dem Hochleistungsalltag: Wie verändert sich Coaching unter Druck? Wann braucht ein Team Mitsprache, wann klare Ansagen? Wie gelingt es, Kontrolle loszulassen, ohne Orientierung zu verlieren? Und welche Rolle spielen Vertrauen, Feedback und ein belastbarer Staff, wenn sportlicher Erfolg nicht nur kurzfristig, sondern nachhaltig entstehen soll? André Henning spricht in dieser Folge Trainerfunk offen über Lernprozesse, über eigenes Scheitern, über die Mühe des Loslassens und über die Einsicht, dass echte Entwicklung oft dort beginnt, wo Führungskräfte bereit sind, ihr eigenes Rollenbild zu hinterfragen. So wird diese Folge nicht nur zu einem Gespräch über Hockey auf höchstem Niveau, sondern zu einer spannenden Auseinandersetzung mit Führung in Teams überhaupt.

    Trainerfunk - Folge 20 mit André Henning
  5. 6. Mai

    Trainerfunk - Folge 19 mit Dr. Daniel Kadlec

    In der 19. Folge von Trainerfunk richten wir den Blick weit über den Tellerrand hinaus: nach Australien. Zu Gast ist Dr. Daniel Kadlec, der den deutschen, britischen und australischen Leistungssport sehr gut aus eigener Erfahrung kennt. Daniel hat Sportwissenschaft an der Deutschen Sporthochschule Köln studiert und anschließend ein Masterstudium in Strength and Conditioning an der St. Mary’s University in England absolviert. Seine berufliche Laufbahn führte ihn zunächst nach Solingen zu Plus D Sports und an den Olympiastützpunkt Rheinland. Dort war er sieben Jahre als Athletiktrainer tätig und betreute unter anderem Athlet:innen aus Handball, Judo und Rugby. Anschließend ging es für ihn nach Australien, wo er weitere sieben Jahre als leitender Athletiktrainer für Claremont WFC am Western Australian Institute of Sport arbeitete. Heute verbindet er seine praktische Erfahrung als Coach mit seiner Tätigkeit als Wissenschaftler an der Edith Cowan University in Perth im Bereich Biomechanik und Bewegungslehre. Unser heutiger Host Thorsten Ribbecke spricht mit Daniel über seinen Weg im Leistungssport von Köln über England bis nach Down Under und darüber, was den australischen Sport in seiner Kultur, Struktur und täglichen Arbeit auszeichnet. Welche Unterschiede zeigen sich in Ausbildung, Trainerrolle und Athlet:innenbetreuung? Wie wird Leistung in Australien organisiert? Und was können deutsche Trainer:innen aus einem Sportsystem lernen, das stark von Offenheit, Pragmatismus und internationalem Austausch geprägt ist? Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem australischen Leistungssportsystem mit Blick auf die Olympischen Spiele 2032 in Brisbane. Daniel ordnet ein, ob die bevorstehenden Heimspiele bereits spürbare Auswirkungen haben: etwa in der Förderung junger Athlet:innen, in der strategischen Ausrichtung der Verbände oder in der Frage, wie Nachwuchsleistungssport langfristig gedacht wird. Denn viele Athlet:innen, die 2032 in Brisbane starten könnten, befinden sich heute bereits in entscheidenden Entwicklungsphasen. Darüber hinaus geht es um den internationalen Vergleich: Deutschland, England, Neuseeland und Australien haben Daniel unterschiedliche Perspektiven auf Trainerbildung, Sportkultur und Leistungssportstrukturen eröffnet. Im Gespräch stellt sich die Frage, welche „Kirschen“ er sich aus diesen Systemen herauspicken würde, wenn er ein ideales Leistungssportsystem bauen könnte. Natürlich bleibt auch Daniels eigener Trainerweg Thema. Welche Erfahrungen aus seiner Arbeit als Athletiktrainer haben ihn nachhaltig geprägt? Welche Inhalte sollten junge Coaches früher lernen, um im Trainingsalltag handlungsfähiger zu werden? Und wie hat die Arbeit mit Athlet:innen seine spätere Tätigkeit in Lehre und Forschung beeinflusst?

    Trainerfunk - Folge 19 mit Dr. Daniel Kadlec
  6. 17. Apr.

    Trainerfunk - Folge 18 mit Elke Bartschat und Kordula Striepecke

    Zwei Wege in den Trainerberuf – zwei Stimmen aus dem Alumni-Netzwerk. Darum geht es in unserer 18.Folge Trainerfunk. Zu Gast sind Kordula Striepecke und Elke Bartschat. Kordula war in den Neunzigern eine der erfolgreichsten deutschen Kanuslalom-Athletinnen, wurde Weltmeisterin im Team, gewann den Gesamtweltcup und war zweimal bei Olympischen Spielen dabei. Heute arbeitet sie als Landestrainerin in Nordrhein-Westfalen. Elke, früher selbst Weitspringerin, ist Chef-Bundestrainerin Nachwuchs U18 im Deutschen Leichtathletik-Verband und dort für alle Disziplinen und beide Geschlechter verantwortlich. Im Gespräch mit unserem Gastgeber Lothar Linz erzählen die beiden, wie sie zum Trainerberuf gekommen sind und was sie bis heute daran begeistert. Kordula blickt darauf zurück, wie ihre eigene Laufbahn als Athletin ihren Blick auf das Training geprägt hat, was den Reiz des Kanuslaloms ausmacht und was sie am Trainerberuf schätzt – aber auch, was sie gerne verändern würde. Elke beschreibt, wie sie die Vielfalt ihrer Aufgaben im DLV bewältigt und was für sie eine gute Trainerin, einen guten Trainer ausmacht. Ein zweiter roter Faden ist die Zeit an der Trainerakademie Köln. Warum haben sich die beiden damals für das Studium entschieden, was hat es ihnen gebracht und warum würden sie jungen Trainer:innen heute empfehlen, diesen Weg zu gehen? Außerdem sprechen sie über das Alumni-Netzwerk der Trainerakademie: wie sie dazugekommen sind, was ihnen der Austausch mit ehemaligen Kommiliton:innen bedeutet und worin für sie persönlich der Mehrwert liegt. Sie nehmen uns mit zum Treffen der Alumni-Vorbereitungsgruppe im Dezember in Dortmund und geben einen Ausblick auf das, was sie sich für dieses Jahr vorgenommen haben.

    Trainerfunk - Folge 18 mit Elke Bartschat und Kordula Striepecke
  7. 9. März

    Trainerfunk - Folge 17 mit David Gröger

    In der 17. Folge des Trainerfunk-Podcasts hat Host Thorsten Ribbecke einen echten Experten für Athletik- und Rehatraining im Spitzensport zu Gast: David Gröger. Als ehemaliger Bundestrainer Athletik beim Deutschen Handballbund, erfahrener Reha-Trainer im Profifußball und Geschäftsführer des Trainings- und Gesundheitszentrums „Plus-D-Sports“ in Solingen bringt er detaillierte Einblicke aus der täglichen Praxis mit. In dieser Folge sprechen die beiden über Davids eigenen sportlichen Hintergrund und sein aktuelles Arbeitsfeld. Darüber hinaus erwarten Euch spannende Diskussionen zu folgenden Themen: • Berufsbilder im Wandel: Die Bereiche Rehatraining und Athletiktraining haben sich in den letzten Jahren immer stärker differenziert. David erklärt die wesentlichen Unterschiede und Schnittmengen. • Erfahrungen aus Handball und Fußball: Passend zur gerade beendeten Handball-Europameisterschaft blicken wir auf seine Zeit beim DHB. Zudem analysiert er, in welchen Bereichen der Profifußball aus athletischer Sicht noch ungenutztes Potenzial hat. • Internationale Qualifikationen: David hat unter anderem Ausbildungen bei EXOS (ehemals Athletes Performance) in den USA absolviert. Er vergleicht diese internationalen Ansätze mit deutschen Ausbildungsformaten. • Die Zukunft der Lehre: Als langjähriger Referent an der Akademie und bei SPT-Education schildert er, wie sich die Didaktik und die Ausbildung von Trainerinnen, Trainern und Physiotherapeuten in den letzten Jahren verändert haben. Hört rein und nehmt wertvolle Impulse für Eure eigene Trainings- und Ausbildungspraxis mit!

    Trainerfunk - Folge 17 mit David Gröger
  8. 3. Feb.

    Trainerfunk - Folge 16 mit Karl Schwarzenbrunner

    In der 16. Folge von Trainerfunk begrüßen wir einen Experten, der die Brücke zwischen Wissenschaft und sportlicher Praxis schlägt: Karl Schwarzenbrunner. Als Bundestrainer für Wissenschaft und Ausbildung beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) verantwortet er die Trainerbildung sowie den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in den Profisport. Karl Schwarzenbrunner bringt dabei eine außergewöhnliche Perspektive mit: Er war selbst nie Eishockeyspieler, sondern ist studierter Sportwissenschaftler und Physiotherapeut. Sein Weg führte ihn über verschiedene Disziplinen wie Fußball, Tennis und australisches Rugby bis hin zur Spitzenposition im Eishockey, was ihm einen wertvollen Blick über den Tellerrand ermöglicht. Mit unserem heutigen Host Thorsten Ribbecke blickt Karl auf die bevorstehenden Olympischen Winterspiele in Mailand 2026 und erläutert die Besonderheiten dieses Turniers, bei dem erstmals seit 2014 wieder die NHL-Stars vertreten sind und sich sowohl das deutsche Frauen- als auch das Männerteam qualifiziert haben. Er schildert den Reiz des „Teams Deutschland“ und warum die weichen Faktoren der Führung im modernen Coaching den entscheidenden Unterschied machen. Ein zentraler Schwerpunkt der Folge ist die Zukunft der Trainerausbildung. Karl Schwarzenbrunner spricht sich leidenschaftlich gegen den Begriff des „Übungsleiters“ aus und plädiert stattdessen für den Coach als „Menschenfänger“, der emotionale Spitzen setzen kann. Er gibt Einblicke, wie KI (Künstliche Intelligenz) als Werkzeug zur Problemlösung unterstützen kann, warum kompetenzorientierte Prüfungsformate – wie das Filmen von Coaching-Situationen – unerlässlich sind und was Deutschland von der Sportkultur in Australien lernen kann. Zudem diskutieren wir die strukturellen Herausforderungen des deutschen Eishockeys. Karl erläutert das Strategiepapier „Powerplay 2026“, spricht über die problematische Infrastruktur bei Eishallen und erklärt, wie der Verband trotz vergleichsweise geringer Mitgliederzahlen im Vergleich zum Fußball eine enorme öffentliche Wirkung erzielt. Eine Folge über die Metaebene des Coachings, die Bedeutung von Haltung und warum man als Trainer niemals aufhören darf, Fragen zu stellen. Unbedingt anhören – Trainerfunk Folge 16 mit Karl Schwarzenbrunner.

    Trainerfunk - Folge 16 mit Karl Schwarzenbrunner

Info

Willkommen bei Trainerfunk – dem Podcast der Trainerakademie Köln des DOSB. In unserem Podcast tauchen wir tief in die faszinierende Welt des Leistungssports ein und beleuchten ausgewählte Themen, die über das Gewinnen und Verlieren hinausgehen. In unserem Podcast bieten wir euch spannende Perspektiven und fundierte Hintergrundinformationen, indem wir hochkarätige Expertinnen und erfahrene Trainerinnen zu Wort kommen lassen. Unser Ziel ist es, einen Raum für Austausch und Inspiration zu schaffen. Ob spannende Diskussionen über Trainingsmethoden, Einsichten in die Arbeit mit Athlet*innen oder Gespräche über die neuesten Entwicklungen im Leistungssport – bei Trainerfunk seid ihr genau richtig, wenn ihr euch für einen Blick hinter die Kulissen des Leistungssports interessiert. Viel Spaß beim Zuhören!