Wirtschaftsbrief

Jannis Altmann

Die wichtigsten Entwicklungen aus Wirtschaft, Technologie und Finanzen.

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  1. vor 1 Tag

    Volkswagen bindet NXP enger ein und Bayer startet Asundexian in China

    Außerdem: Mutares will eine Lieferplattform verkaufen, und Deutsche Bank bindet Zurich bis 2042. Volkswagen baut seine Chip-Strategie aus und bindet NXP enger an sich. Die Mikrocontroller des niederländischen Halbleiterkonzerns sollen ein Standardbaustein für die künftige Fahrzeugarchitektur werden. Damit will Volkswagen weniger Elektronikinseln im Auto und mehr gemeinsame Technik über Marken und Modelle hinweg erreichen. Für Kunden ist das vor allem wichtig, weil neue Softwarefunktionen und Updates leichter auf viele Fahrzeuge ausgerollt werden können. Bayer hat in China die Zulassung für Asundexian erhalten und bringt das Mittel dort unter dem Namen Sunharbo auf den Markt. Es soll das Schlaganfallrisiko nach bestimmten ischämischen Schlaganfällen oder Warnanfällen senken. Für Bayer ist das mehr als eine einzelne Länderzulassung, weil das Mittel dort als erster Wirkstoff seiner Klasse starten kann. Das stärkt die Pharmasparte in einem großen Markt und schafft Rückenwind für weitere Zulassungen in anderen Regionen. BioNTech hat zusammen mit DualityBio neue Daten zu einem Brustkrebsmedikament vorgelegt. Die Phase-3-Studie erreichte zwar ihr Hauptziel und zeigte eine statistisch belastbare Verlängerung der Zeit ohne Fortschreiten der Krankheit. Zugleich sprechen die Firmen aber selbst nur von einem begrenzten möglichen Nutzen, und sie verweisen auf eine höhere Rate von entzündlichen Lungenerkrankungen als in früheren Studien. Für BioNTech ist das wichtig, weil gerade diese späten Krebsprogramme zeigen sollen, wie tragfähig das Geschäft nach dem Corona-Impfstoff wird. Mutares aus München kann einen weiteren Umbau im Portfolio vorantreiben. Für die Lieferplattform Stuart liegt ein unwiderrufliches Kaufangebot von Quiver vor, der Abschluss wird noch im vierten Quartal erwartet. Stuart organisiert städtische Kurier- und Same-Day-Lieferungen in mehreren europäischen Ländern. Wenn der Verkauf gelingt, hätte Mutares wieder einen Beleg dafür, dass sich Sanierung und Weiterverkauf von Beteiligungen auszahlen können. Deutsche Bank und DWS verlängern ihre Vertriebspartnerschaften mit Zurich Deutschland vorzeitig bis Ende 2042. Verkauft werden über Deutsche Bank und Postbank weiter Versicherungen von Zurich und Fondsprodukte von DWS. Für die Bank ist das ein langfristiger Ausbau ihres Privatkundengeschäfts, statt eine neue Marke von Grund auf aufzubauen. Für Kunden heißt das vor allem: Das bekannte Angebot bleibt, soll digitaler werden und bekommt Planungssicherh Quellen: volkswagen-group.com · bayer.com · eqs-news.com · w.deutsche-bank.com This episode includes AI-generated content.

  2. vor 4 Tagen

    Westfalen baut Kältemittel-Anlage und Generali streicht 800 Stellen

    Außerdem: Aios ist insolvent, und CVC sowie GBL sichern sich die Kontrolle bei Recordati. Die Westfalen-Gruppe hat in Münster-Gelmer eine neue Anlage für hochreines Propan in Betrieb genommen. Dafür steckt das Familienunternehmen einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag in den Standort. Das Gas wird als natürliches Kältemittel genutzt und ist vor allem für Wärmepumpen wichtig. Westfalen will sich damit früh Kapazität in einem Markt sichern, der bei einem neuen Heizungsboom schnell wachsen könnte. Generali Deutschland startet den nächsten Umbau. Der Versicherer will bis Ende 2030 Tätigkeiten im Umfang von 800 Arbeitsplätzen abbauen und mehrere Teams auf weniger Standorte zusammenziehen. Betroffen sind vor allem Aachen, Nürnberg und Stuttgart, während Köln, München und Karlsruhe die Zielstandorte werden. Das Unternehmen verspricht einen langen Vorlauf und will den Abbau vor allem über Ruhestand und Fluktuation schaffen. Beim Autozulieferer Aios im saarländischen Überherrn-Altforweiler ist die Krise in die nächste Stufe gegangen. Das Unternehmen hat Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Am Hauptsitz arbeiten rund 240 Menschen, insgesamt geht es laut Gewerkschaft um knapp 300 Jobs. Aios liefert Innenraumteile für Mercedes-Benz. Für die Beschäftigten heißt das erst einmal Unsicherheit, für den Autobauer wächst der Druck auf eine ohnehin angespannte Zulieferkette. In Italien haben CVC und die belgische Beteiligungsgesellschaft GBL ihr Übernahmeziel bei Recordati klar erreicht. Nach Ablauf des Angebots halten sie zusammen 74,3 Prozent an dem Arzneimittelhersteller. Damit haben sie die Kontrolle, aber noch nicht die Schwelle für einen Börsenrückzug erreicht. Das Angebot soll Anfang November noch einmal geöffnet werden. Für die europäische Pharmabranche ist das ein weiteres Signal, dass Finanzinvestoren auch bei etablierten Herstellern groß einsteigen. Quellen: presseportal.de · generali.de · tagesschau.de · de.marketscreener.com This episode includes AI-generated content.

  3. vor 5 Tagen

    EQT greift nach Qiagen und Siemens baut seine KI-Allianz aus

    Außerdem: Heidelberg Materials bremst ein CO2-Projekt in Geseke. LSEG kauft den Datenanbieter Octus. Qiagen aus Hilden soll von EQT übernommen werden. Der Finanzinvestor bietet 46 Euro 50 je Aktie in bar. Das bewertet den Diagnostikhersteller inklusive Schulden mit rund 10,8 Milliarden Euro. Vorstand und Aufsichtsrat unterstützen den Plan, weil Qiagen unter privater Kontrolle leichter langfristig investieren soll. Siemens baut seine Partnerschaft mit Nvidia weiter aus. Gemeinsam bringen die Konzerne neue KI-Werkzeuge für Chipentwicklung, Fabriken und Rechenzentren auf den Markt. Siemens sagt, im Werk Erlangen seien erste Anwendungen bereits erprobt. Für Industriekunden ist das wichtig, weil sich Planung und Produktionsanpassungen deutlich beschleunigen sollen. Heidelberg Materials stoppt sein CO2-Abscheideprojekt GeZero im westfälischen Geseke vorerst in der bisherigen Form. Der Konzern nennt fehlende Sicherheit bei Transport und Speicherung des abgeschiedenen Kohlendioxids. Das Werk selbst läuft weiter. Für Deutschland ist das ein Rückschlag, weil eines der wichtigsten Industrieprojekte zur Emissionssenkung erst einmal auf bessere Rahmenbedingungen wartet. Die London Stock Exchange Group kauft den Kreditanalyseanbieter Octus für rund 3,5 Milliarden Dollar. Damit stärkt LSEG sein Geschäft mit Daten und Analysen für den boomenden Markt der privaten Kredite. Gleichzeitig hat der Konzern seine Jahresziele erneut angehoben. Das ist auch für deutsche Banken, Fonds und Firmenkunden relevant, weil LSEG seine Rolle als wichtiger Daten- und Handelsanbieter weiter ausbaut. Quellen: corporate.qiagen.com · press.siemens.com · heidelbergmaterials.com · lseg.com This episode includes AI-generated content.

  4. vor 6 Tagen

    thyssenkrupp plant tk-accelis-Börsengang und Siemens baut KI-Fertigung aus

    Außerdem: SAP bringt neue autonome Vertriebs- und Servicefunktionen, und EQT will QIAGEN für 46,50 Euro je Aktie übernehmen. thyssenkrupp will seine Werkstoffhandelssparte tk accelis am 28. Oktober im Prime Standard in Frankfurt abspalten und den eigenen Aktionären je 20 thyssenkrupp-Aktien eine tk-accelis-Aktie zuteilen, während der Konzern 51 Prozent behält und dem Geschäft mehr Spielraum für sein serviceorientiertes Materials-as-a-Service-Modell geben will. Siemens erweitert die Partnerschaft mit NVIDIA um eine KI-gestützte Leiterplatteninspektion, die laut Unternehmen den manuellen Engineering-Aufwand um bis zu 85 Prozent senken, Fehlalarme um mehr als 40 Prozent verringern und die Erstausbeute in Elektronikfabriken um mehr als 5 Prozent verbessern soll. SAP schaltet in seinem CX-Quartalsrelease neue autonome Funktionen für Vertrieb, Service, Marketing und Handel für ausgewählte Kunden frei und verschiebt damit sein KI-Angebot vom Assistenten hin zu Systemen, die Aufgaben entlang der Kundenprozesse selbst ausführen und koordinieren. Der Finanzinvestor EQT hat mit QIAGEN ein empfohlenes Barangebot von 46,50 Euro je Aktie vereinbart, das den Diagnostikspezialisten mit rund 9,6 Milliarden Euro bewertet und dem Unternehmen während des laufenden Verfahrens die Jahresprognose aussetzt. Quellen: thyssenkrupp.com · news.siemens.com · news.sap.com · prnewswire.com This episode includes AI-generated content.

  5. 16. Okt.

    Trumpf steigert den Gewinn und Berlin plant KI-Pakt mit Nvidia

    Außerdem: Offshore-Wind gefährdet 23.000 Jobs, der Mittelstand verlagert Produktion und TSMC meldet Rekordgewinn. Trumpf hat im Geschäftsjahr 2025 bis 2026 den Umsatz mit 4,34 Milliarden Euro stabil gehalten und das operative Ergebnis von 59 auf 480 Millionen Euro gesteigert, gestützt von Halbleitern und Rechenzentren. Die Bundesregierung will nach Handelsblatt-Informationen in der kommenden Woche eine KI-Kooperation mit Nvidia ankündigen, für die der Bund einen dreistelligen Millionenbetrag und deutsche Industriekonzerne Rechenleistung und Daten beisteuern sollen. In der deutschen Offshore-Windindustrie könnten laut neuen Branchenzahlen bis 2030 bis zu 23.000 von 49.000 Arbeitsplätzen wegfallen, weil hohe Zinsen, steigende Kosten und verzögerte Ausschreibungen die Auftragslage belasten. Im industriellen Mittelstand verlagern oder planen laut einer Forsa-Umfrage 15 Prozent der Unternehmen Produktionsstätten ins Ausland, bei Firmen mit mehr als 100 Millionen Euro Umsatz sind es 31 Prozent. In Großbritannien ist das Bruttoinlandsprodukt im August um 0,1 Prozent zum Vormonat und in den drei Monaten bis August um 0,7 Prozent gewachsen, was für deutsche Exporteure ein etwas robusteres Umfeld im wichtigen Nachbarmarkt signalisiert. Der taiwanische Chipfertiger TSMC hat seinen Quartalsgewinn dank des KI-Booms um 69 Prozent auf 763,1 Milliarden Taiwan-Dollar gesteigert und damit die hohe globale Nachfrage nach Spitzenhalbleitern für Europas Industrie untermauert. In den USA stiegen die Einzelhandelsumsätze im September um 0,8 Prozent auf 745,0 Milliarden Dollar, was die Nachfrage robust erscheinen lässt und den Druck auf die Kapitalmärkte hoch hält, die für deutsche Unternehmen weiter mitentscheidend sind. Danke fürs Zuhören. Bis morgen. Quellen: trumpf.com · handelsblatt.com · handelsblatt.com · handelsblatt.com · ons.gov.uk · apnews.com · census.gov This episode includes AI-generated content.

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