Facility Management Klartext

Alexander Odin

Facility Management gehört auf die C-Level-Ebene, weil die Verantwortlichen darunter das Budget wahren sollen, es aber nicht selbst definieren dürfen und kaum Entscheidungshoheit haben. Das sagt Alexander Odin, Geschäftsführer der Dr. Odin GmbH, in der ersten Folge von Facility Management Klartext im Gespräch mit Alexander Schmid. Sie erfahren, warum pauschale Kürzungen im Gebäudebetrieb die Steuerung schwächen, welche Frage im Schadensfall zählt und wie ein Einstieg über eine Performance-Analyse abläuft. Alexander Odin beschreibt Facility Management als Sekundär- oder Tertiärgeschäft: eine Kostenstelle, stark budgetgetrieben. Wer dort pauschal 20 Prozent kürzt, streicht nicht nur Kosten, sondern auch Ressourcen, und die Corporate Function im Corporate Real Estate Management wird zur reinen Umsetzung. Im Schadensfall muss die Geschäftsführung beantworten, ob sie alles Menschenmögliche getan hat, um den Schaden zu verhindern, und zwar nachweislich, dokumentiert, prozessual und organisatorisch. Einen Dienstleister zu beauftragen reicht dafür nicht: es braucht die richtige Auswahl und eine wiederkehrende Kontrolle, und genau daran scheitern laut Odin viele Auftraggeber, weil sie organisatorisch nicht dafür aufgestellt sind. Die Folge richtet sich an Geschäftsführer, Vorstände, Einkauf und Fachabteilungen, die Gebäude betreiben oder Facility Services einkaufen. Sie nehmen mit, warum Auftraggebersouveränität der Kern ist: wer sich von Dienstleistern abhängig macht, muss am Ende mit viel Geld nachsteuern.

Folgen

  1. 21. Okt.

    Die FM Haftungsfalle für Geschäftsführer: richtig delegieren statt haften

    Wer den Gebäudebetrieb an einen Dienstleister vergibt, gibt damit die Verantwortung nicht ab: ohne schriftliches Delegationsschreiben fällt die Haftung an die Geschäftsführung zurück. Das sagt Alexander Odin, Geschäftsführer der Dr. Odin GmbH, im Gespräch mit Alexander Schmid im Podcast Facility Management Klartext. Sie erfahren, was in ein Delegationsschreiben gehört, wie Sie einen Dienstleister auswählen und kontrollieren, und woran Sie erkennen, ob Ihre Organisation im Ernstfall standhält. Alexander Odin erklärt, warum Betreiberpflichten spätestens dann zum C-Level-Thema werden, wenn staatsanwaltlich geprüft wird: hat das C-Level nicht eindeutig delegiert, schwappt die Verantwortung wieder nach oben. Ein Delegationsschreiben hält schriftlich fest, welcher Fachbereich wofür verantwortlich ist, und muss die Fachabteilung tatsächlich in die Lage versetzen, diese Verantwortung zu tragen. Wird ein Budget um 20 Prozent gekürzt und soll mit weniger Power dasselbe erreicht werden, wird es laut Odin irgendwann eng. Die Auswahl des Dienstleisters folgt Eignungskriterien und Zuschlagskriterien: Zertifikate, Eintrag in der Handwerksrolle, gültige Konzessionen. Wer sich auf DIN-Normen beruft, ist nicht fertig: es braucht eine Durchführungskontrolle der Nachweise, also den Beleg, dass das Eingekaufte auch geleistet wurde. Die Folge richtet sich an Geschäftsführer, Vorstände und Verantwortliche im Corporate Real Estate Management, die den Gebäudebetrieb über Dienstleister und Fachabteilungen steuern. Sie nehmen mit, wie Delegation, Kontrolle und Nachweis ein System ergeben, und erhalten eine Checkliste zur Einordnung der eigenen Lage. Jetzt Checkliste zu Betreiberpflichten herunterladen: https://dr-odin.de/betreiberpflichten Alexander Odin, Dr. Odin GmbH Website: https://dr-odin.de Termin: https://link.dr-odin.de/termin LinkedIn Unternehmen: https://www.linkedin.com/company/dr-odin-gmbh Alexander Odin auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/alexanderodin/ Alexander Schmid, IRECC Instagram: https://www.instagram.com/alexander_schmid_podcast/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/alexander-schmid-podcast/ Hinweis: Dr. Odin ist eine Managementberatung und keine Rechtsanwalts- oder Steuerberatungsgesellschaft. Rechts- und Steuerberatungsleistungen, die gesetzlich zugelassenen Berufsträgern vorbehalten sind, werden von uns nicht erbracht. Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information.

  2. 23. Sept.

    Warum Facility Management auf die Vorstandsagenda gehört

    Facility Management gilt in vielen Unternehmen als Randthema. Als Kostenstelle, als Block im Budget, als etwas, das die Fachabteilung schon irgendwie erledigt. Genau das ist der Fehler. In der allerersten Folge von Facility Management Klartext sprechen Alexander Odin, Geschäftsführer der Dr. Odin GmbH, und Alexander Schmid darüber, warum Gebäudebetrieb auf die Management-Agenda gehört und was passiert, wenn er dort nicht ankommt. Alexander Odin bringt die Erfahrung aus 28 Jahren Beratung in einer Branche mit, die seine Familie mit aufgebaut hat. Alexander Schmid ist Architekt und Projektsteuerer und stellt die Fragen, die sich Entscheider stellen, aber selten aussprechen. Es geht um die Mechanik dahinter: Facility Management ist Sekundär- oder Tertiärgeschäft, also budgetgetrieben. Die Verantwortlichen sollen die Budgethoheit wahren, dürfen das Budget aber nicht selbst definieren und haben in dem Rahmen, in dem sie sich bewegen, kaum Entscheidungshoheit. Wer pauschal 20 Prozent kürzt, streicht nicht nur Kosten, sondern auch Ressourcen. Am Ende steht eine Corporate Function, die umsetzt statt zu steuern. Oder wie Alexander Odin es formuliert: Sie können nicht steuern, was Sie nicht verantworten. Der zweite grosse Strang ist die Haftung. Die Frage, die im Ernstfall zählt, lautet: Habe ich alles getan, was menschenmöglich war, um diesen Schaden zu verhindern? Und darauf mit Ja zu antworten reicht nicht. Es muss nachweisbar sein, dokumentiert, prozessual und organisatorisch abgebildet. Wer Betreiberpflichten an einen Dienstleister delegiert, ist damit nicht aus der Verantwortung. Es braucht Selektion, Sourcing und vor allem wiederkehrende Kontrolle. Genau daran scheitern die meisten Auftraggeber, weil sie organisatorisch nie dafür aufgestellt wurden. Ausserdem in dieser Folge: warum es diesen Podcast überhaupt gibt, was die Dr. Odin GmbH von der Strategieberatung bis zur Dienstleistersteuerung macht, warum Facility-Management-Verträge Verträge eigener Gattung sind und Dienstleister Freiräume brauchen statt Micromanagement, was die Lünendonk-Liste über den Markt verrät und wie ein Einstieg über eine Performance-Analyse konkret abläuft. Mit Pareto, Mustererkennung und dem Blick auf Potenziale statt auf Fehler. In Folge 2 geht es um Haftung und Betreiberpflichten. Danach folgen Kosten- und Leistungssteuerung, Dienstleistersteuerung, ESG sowie Organisation, Rollen und Auftraggeberfähigkeit. Alexander Odin, Dr. Odin GmbH Website: https://dr-odin.de Termin: https://link.dr-odin.de/termin LinkedIn Unternehmen: https://www.linkedin.com/company/dr-odin-gmbh Alexander Odin auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/alexanderodin/ Alexander Schmid, IRECC Instagram: https://www.instagram.com/alexander_schmid_podcast/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/alexander-schmid-podcast/ Hinweis: Dr. Odin ist eine Managementberatung und keine Rechtsanwalts- oder Steuerberatungsgesellschaft. Rechts- und Steuerberatungsleistungen, die gesetzlich zugelassenen Berufsträgern vorbehalten sind, werden von uns nicht erbracht. Die Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information.

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Facility Management gehört auf die C-Level-Ebene, weil die Verantwortlichen darunter das Budget wahren sollen, es aber nicht selbst definieren dürfen und kaum Entscheidungshoheit haben. Das sagt Alexander Odin, Geschäftsführer der Dr. Odin GmbH, in der ersten Folge von Facility Management Klartext im Gespräch mit Alexander Schmid. Sie erfahren, warum pauschale Kürzungen im Gebäudebetrieb die Steuerung schwächen, welche Frage im Schadensfall zählt und wie ein Einstieg über eine Performance-Analyse abläuft. Alexander Odin beschreibt Facility Management als Sekundär- oder Tertiärgeschäft: eine Kostenstelle, stark budgetgetrieben. Wer dort pauschal 20 Prozent kürzt, streicht nicht nur Kosten, sondern auch Ressourcen, und die Corporate Function im Corporate Real Estate Management wird zur reinen Umsetzung. Im Schadensfall muss die Geschäftsführung beantworten, ob sie alles Menschenmögliche getan hat, um den Schaden zu verhindern, und zwar nachweislich, dokumentiert, prozessual und organisatorisch. Einen Dienstleister zu beauftragen reicht dafür nicht: es braucht die richtige Auswahl und eine wiederkehrende Kontrolle, und genau daran scheitern laut Odin viele Auftraggeber, weil sie organisatorisch nicht dafür aufgestellt sind. Die Folge richtet sich an Geschäftsführer, Vorstände, Einkauf und Fachabteilungen, die Gebäude betreiben oder Facility Services einkaufen. Sie nehmen mit, warum Auftraggebersouveränität der Kern ist: wer sich von Dienstleistern abhängig macht, muss am Ende mit viel Geld nachsteuern.