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Beröa-Verlag

Jeden Tag ein Bibelwort – direkt aus dem Herzen Gottes. Die Tagesandachten geben wertvolle Denkanstösse, schenken Hoffnung und machen Mut für den Alltag. Suchenden Menschen sind die Andachten ein Wegweiser zu Gott. Glaubenden Christen helfen sie, täglich mit Gott zu leben. Viel Freude und Gottes Segen beim Hören der Tagesandachten!

  1. vor 14 Std.

    Freitag, 30. Oktober 2026 – Wer seinen Gott kennt ...

    Das Volk, das seinen Gott kennt, wird sich stark erweisen und handeln. Daniel 11,32 Wer seinen Gott kennt ... Im heutigen Bibelwort ist von glaubenden Menschen die Rede, die den lebendigen Gott kennen. Sie stehen in einer persönlichen Beziehung zu Ihm. Aus der Bibel und durch Erfahrungen mit ihrem Gott wissen sie, wer Er ist. Als Folge davon besitzen sie Glaubenskraft und handeln so, wie es nach seinem Willen richtig und angemessen ist. Was über diese Gläubigen in alttestamentlicher Zeit gesagt wird, darf auch uns als Kinder Gottes kennzeichnen. Wir stehen zwar in einer engeren Beziehung zum grossen Gott im Himmel als jene: Er ist unser Vater, der uns liebt. Aber das Prinzip bleibt gleich. Je besser wir unseren Gott und Vater kennen, desto stärker ist unser Glaube. Dabei geht es nicht um Kopfwissen, sondern um eine Erkenntnis, die unsere Erfahrungen mit Gott einschliesst. Wir wissen aus der Bibel, dass unser Gott gnädig und barmherzig ist. Im Glaubensleben erfahren wir seine Gnade, die uns alles Notwendige gibt, und sein Erbarmen, wenn wir eine schwere Zeit durchmachen. Diese Erkenntnis gibt uns geistliche Kraft, um im Vertrauen auf unseren himmlischen Vater den Lebensweg weiterzugehen. Das Wort zeigt uns auch, wie heilig und gerecht unser Gott ist. Er schätzt es, wenn wir aufrichtig und gottesfürchtig sind. Diese Gewissheit macht uns Mut, nach seinem Willen zu leben. In allem, was wir tun und lassen, möchten wir unserem Vater im Himmel gefallen.

  2. vor 1 Tag

    Donnerstag, 29. Oktober 2026 – Hat Jesus dein Herz erreicht?

    Hieran haben wir die Liebe erkannt, dass er (Jesus) für uns sein Leben hingegeben hat. 1. Johannes 3,16 Hat Jesus dein Herz erreicht? Ich war acht, da kam mein Bruder zur Welt. Zwei Jahre später trennten sich meine Eltern. Als meine Mutter mit dem Kleinen fortging, brach mein Leben auseinander. Ich fühlte mich völlig abgelehnt. Von da an lebte ich bei meinen Grosseltern. Sie waren zwar nett, konnten mich aber nicht aufhalten, mein Leid durch Alkohol und Drogen zu betäuben. Meine Grossmutter wurde Christin, als ich 13 Jahre alt war. Nun erzählte sie mir immer wieder von Gott und Jesus Christus. Die meiste Zeit über hörte ich nicht zu. Trotzdem blieben die Worte der Liebe und des Friedens, die von einem besseren Leben reden, in meinem Gedächtnis haften. Ich versuchte den Drogenkonsum aufzugeben. Doch ich schaffte es nicht. Stattdessen sank ich immer tiefer ins Elend. Während zehn Jahren lud mich meine Grossmutter regelmässig zu christlichen Predigten ein. Ich ging nie hin – bis zum 29. Oktober 2006. An diesem Tag besuchte ich erstmals eine christliche Zusammenkunft. Der Verkündiger sprach vom Herrn Jesus, der uns so sehr liebte, dass Er für uns starb. Diese Worte berührten mein Herz. Als der Prediger zur Buße und zur Umkehr aufrief, nahm ich Jesus als meinen Retter und Herrn an. Seither hat der Erlöser eine grosse Arbeit an mir getan. Ich bin vom Rauschgift freigekommen und besuche nun mit anderen Christen Gefängnisse, um dort die gute Botschaft weiterzusagen.

  3. vor 2 Tagen

    Mittwoch, 28. Oktober 2026 – Eine Wohltat

    Die Knechte aber, die gläubige Herren haben, sollen sie nicht verachten, weil sie Brüder sind, sondern ihnen umso mehr dienen, weil sie Treue und Geliebte sind, die die Wohltat empfangen. 1. Timotheus 6,2 Eine Wohltat Als der 1. Timotheus-Brief geschrieben wurde, gab es noch Sklaven und Herren. Durch die Verkündigung des Evangeliums kehrten aus beiden Gruppen einige zu Gott um und glaubten an den Herrn Jesus. Nun gab ihnen der Apostel Paulus Anweisungen, wie sie sich als Christen verhalten sollten. Heute kennen wir in unserem Land das Verhältnis von Herren und Sklaven nicht mehr. Dennoch können wir manches aus diesen Belehrungen auf uns als Mitarbeiter eines Unternehmens übertragen. Im heutigen Bibelwort fällt das Wort «Wohltat» auf. Damit ist die Arbeit der Sklaven gemeint. Es ist etwas Edles, wenn Gott unsere Arbeitsleistung als Wohltat bezeichnet. Das spornt zum Beispiel solche an, die in Pflegeberufen arbeiten. Ihre Aufgabe an alten und kranken Menschen ist oft anstrengend und innerlich belastend. Aber wenn sie mit Eifer und Freude getan wird, kann sie für die betroffenen Menschen eine Wohltat sein. Das gilt natürlich nicht nur für die Pflege, sondern betrifft alle anderen Berufsfelder ebenso. Auch der Einsatz einer Mutter für ihre Kinder ist eine Wohltat an ihnen. In einem weiteren Sinn können wir die Anweisung auf unseren Dienst für den Herrn oder auf unseren Umgang mit den Mitmenschen beziehen. Gott sieht solche Aufgaben ebenfalls als Wohltat an. In Sprüche 19,17 heisst es: «Wer sich des Geringen erbarmt, leiht dem Herrn; und er wird ihm seine Wohltat vergelten.»

  4. vor 3 Tagen

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Ein nützliches Selbstgespräch

    Was beugst du dich nieder, meine Seele, und bist unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihn noch preisen für die Rettung seines Angesichts. Psalm 42,6 Ein nützliches Selbstgespräch Es kommt vor, dass wir als Gläubige niedergedrückt sind und deshalb Gott nicht mehr vertrauen können. Solchen Tiefs im Glaubensleben sind wir nicht hilflos ausgeliefert. Wir können unserer Seele gut zureden und ihr wieder Mut machen. Das zeigt uns Psalm 42. Wir sehen in diesem Psalm einen gläubigen Israeliten, der sich danach sehnt, Gott wieder in seinem Tempel zu begegnen (Verse 2.3). Er wird von Feinden bedrückt, die ihn mit ihrer höhnischen Frage verunsichern: «Wo ist dein Gott?» (Vers 4). Die Erinnerung an die gute Zeit in der Vergangenheit wühlt ihn noch mehr auf (Vers 5). Doch dann spricht er zu sich selbst die Worte unseres Tagesverses. Er will nicht jammern über den äusseren und inneren Druck. Das würde ihm ja doch nicht helfen. Er spornt sich lieber mit guten Gedanken an, die von Glauben geprägt sind. Er sagt eigentlich zu seiner Seele: «Was ist mit dir los? Hast du keinen Gott mehr, der dir zugewandt ist und der alles in seiner Hand hält? Eines Tages werde ich Ihn für seine Rettung preisen.» Machen wir es doch auch so, wenn wir in Schwierigkeiten stecken und niedergeschlagen sind! Erinnern wir uns an die Verheissungen Gottes, die wir in der Bibel finden. Richten wir unsere eigene Seele mit diesen göttlichen Zusagen auf. Oft ist es nötig, das mehr als einmal zu tun, bis die Unruhe der Zuversicht Platz gemacht hat.

  5. vor 4 Tagen

    Montag, 26. Oktober 2026 – Die Schuld ist bezahlt

    Wir sind vor dir in unserer Schuld; denn deswegen kann man nicht vor dir bestehen. Esra 9,15 Die Schuld ist bezahlt Was im Tagesvers steht, ist für alle Menschen wahr: Sie sind vor Gott schuldig und können deshalb nicht vor Ihm bestehen. Wer jedoch seine Verlorenheit einsieht und mit einem Sündenbekenntnis zu Gott umkehrt, macht eine erstaunliche Entdeckung: Seine ganze Schuld ist getilgt worden! Er darf im Glauben für sich in Anspruch nehmen, dass Jesus Christus am Kreuz den vollen Preis zu seiner Erlösung bezahlt hat. Gegenüber Gott hat der Glaubende keine Rechnung mehr offen. Alles, was er wegen seiner Sünden einem heiligen Gott schuldig war, hat der Heiland erstattet. Warum können wir als Gläubige so sicher sein, dass unsere ganze Schuld vor Gott getilgt ist? Weil Er uns eine Bestätigung gegeben hat. Er hat Jesus Christus aus den Toten auferweckt und damit bezeugt: Das Erlösungswerk des Heilands am Kreuz ist vollgültig! Nun gilt für alle, die an den Herrn Jesus glauben, die Erklärung Gottes: «Ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nie mehr gedenken» (Hebräer 10,17). Lasst uns im Glauben festhalten, dass unsere ganze Schuld vor Gott bezahlt ist. Das gibt uns einen tiefen Frieden, denn wir wissen: Unser Verhältnis zu Gott ist für Zeit und Ewigkeit geordnet. Wir kennen Ihn nicht mehr als einen Gott, der eine Strafe fordert. Nein, Er ist unser Vater geworden, der seine Kinder liebt. Ihm können wir uneingeschränkt vertrauen.

  6. vor 5 Tagen

    Sonntag, 25. Oktober 2026 – In den drei Stunden der Finsternis

    Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen, bist fern von meiner Rettung, den Worten meines Gestöhns? Mein Gott! Ich rufe am Tag, und du antwortest nicht; und bei Nacht, und mir wird keine Ruhe. Psalm 22,2.3 In den drei Stunden der Finsternis Um das Problem der Sünde und unserer Sünden zu lösen, musste der Herr Jesus im göttlichen Gericht leiden. Als Er am Kreuz hing und es für drei Stunden dunkel wurde, strafte Ihn Gott für fremde Schuld und verurteilte an Ihm die Sünde. Am Ende dieser Stunden rief der Heiland: «Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?» Das war ein Ruf, der seine grenzenlose Seelennot ausdrückt. Warum musste Jesus, der als Einziger nie eine Sünde getan hat und völlig sündlos ist, von Gott verlassen werden? Weil Er mit unseren Sünden beladen war und Gott zu rein ist, um Böses zu sehen! Unfassbare Leiden für den Erlöser, der selbst rein und heilig ist. Jesus Christus war der Einzige, der wie kein anderer die Nähe Gottes kannte, denn Er lebte immer in völliger Übereinstimmung mit dem Willen Gottes. Doch jetzt stand Er in der grössten Distanz zu Gott, die man sich überhaupt denken kann. Er rief zu seinem Gott und erhielt keine Antwort. Gott schwieg. Auf seine Frage, warum Gott Ihn verliess, antwortet der leidende Erlöser in Psalm 22,4 selbst: «Doch du bist heilig.» Damit sagt Er: Es geht nicht anders. Du musst wegen deiner Heiligkeit so handeln. Was Du tust, ist richtig! Wir staunen über diese vollkommene Unterordnung des Herrn Jesus. Dabei wollen wir nie vergessen, dass Er für dich und mich so furchtbar leiden musste.

  7. vor 6 Tagen

    Samstag, 24. Oktober 2026 – Eine grundlegende Veränderung

    Ihr habt euch von den Götzenbildern zu Gott bekehrt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen und seinen Sohn aus den Himmeln zu erwarten. 1. Thessalonicher 1,9.10 Eine grundlegende Veränderung Das Leben eines Menschen, der zu Gott umkehrt und an den Herrn Jesus glaubt, bekommt eine neue Ausrichtung. Seine äussere Situation mag sich kaum verändern. Aber die Ausrichtung in der Gegenwart und die Hoffnung für die Zukunft werden ganz anders: Der Sinn des Lebens: Vor unserer Umkehr zu Gott lebten wir für uns selbst und für die Welt. Seit wir an den Herrn Jesus glauben, dienen wir Gott. Wir stellen Ihm unser ganzes Leben zur Verfügung. In allen Bereichen möchten wir Ihn durch unser Verhalten ehren. Anstatt unserem Egoismus zu frönen, was uns nur unglücklich macht, wollen wir Gott gefallen und seinen Willen tun. Diese freiwillige Hinwendung zu Gott gibt unserem Leben einen echten Sinn. Wir werden praktisch vom eigenen Ich befreit. Welch ein Glück!Die himmlische Hoffnung: Vor der Bekehrung hofften wir vielleicht auf ein langes, gesundes Leben in glücklichen Beziehungen. Wir hatten Träume und Visionen für die kurze Zeit, die wir auf der Erde leben. Aber den Tod und die Frage nach dem Danach verdrängten wir. Jetzt ist es ganz anders. Als gläubige Christen erwarten wir Jesus Christus, den Sohn Gottes, aus dem Himmel. Er wird bald wiederkommen und alle, die an Ihn glauben, zu sich in die himmlische Heimat entrücken. Diese Hoffnung ist uns in der Bibel fest zugesagt (Johannes 14,2.3; 1. Thessalonicher 4,15-18). Welch eine Perspektive!

  8. 23. Okt.

    Freitag, 23. Oktober 2026 – Selbstlos helfen

    Wer irgend unter euch der Erste sein will, soll euer Knecht sein. Matthäus 20,27 Selbstlos helfen Wer von Herzen demütig ist, wird anderen behilflich sein, ohne die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dazu eine Erzählung von früher: Ein Prediger war im Winter zu Fuss unterwegs, als ein schwerer Schneesturm einsetzte. Bald verlor er in der unbekannten Gegend die Orientierung und befürchtete, schutzlos erfrieren zu müssen. Verzweifelt blieb er stehen, weil er nicht wusste, in welche Richtung er gehen sollte. In diesem Augenblick kam ein Mann mit einem Wagen vorbei und rettete den Prediger. Er brachte ihn ins nächste Dorf und sorgte für eine gute Unterkunft. Als der Mann am nächsten Morgen weiterreisen wollte, fragte ihn der Gerettete: «Bitte sagen Sie mir Ihren Namen, damit ich im Gebet vor Gott dankbar an Sie denken kann.» Der Mann, der nun erkannte, wem er geholfen hatte, gab zur Antwort: «Sie sind ja ein Prediger. Bitte nennen Sie mir den Namen des barmherzigen Samariters.» «Das kann ich nicht, denn die Bibel teilt ihn nicht mit.» Nun erklärte sein Wohltäter mit einem Augenzwinkern: «Da Sie mir nicht sagen können, wie der Samariter hiess, werde auch ich meinen Namen verschweigen.» Der Herr Jesus hat den Menschen in selbstloser Liebe gedient. Nie wollte Er damit die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Lasst uns seinem Vorbild folgen! Es spielt keine Rolle, ob die Leute unseren Namen kennen, wenn nur unser gütiges Verhalten sie auf Jesus Christus hinweist.

Info

Jeden Tag ein Bibelwort – direkt aus dem Herzen Gottes. Die Tagesandachten geben wertvolle Denkanstösse, schenken Hoffnung und machen Mut für den Alltag. Suchenden Menschen sind die Andachten ein Wegweiser zu Gott. Glaubenden Christen helfen sie, täglich mit Gott zu leben. Viel Freude und Gottes Segen beim Hören der Tagesandachten!