InSpektren - Der Podcast aus der deutschsprachigen A*spec-Community

InSpektren Redaktion

Wir reden über Asexualität, Aromantik, Aplatonik und andere queere Themen. Wer sind wir? Ende April 2021 hat sich auf Discord eine Gruppe Menschen gefunden, die sich auf dem asexuellen und/oder aromantischen Spektrum verorten, kurz: A*spec sind, und die sich in den Kopf gesetzt haben, einen deutschsprachigen Podcast ins Leben zu rufen, der sich mit Themen rund um diese beiden Spektren beschäftigen möchte.

  1. Menschen im Portrait: Martin

    04.12.2025

    Menschen im Portrait: Martin

    in dieser Folge aus dem Format Menschen im Portrat spricht Finn mit Martin (er/ihm). Martin ist asexuell panromantisch und weiß. Er beschreibt sich selbst als älterer Mann und cis-by-default. Er ist Geschäftsführer einer Firma und bei AktivistA im Ace-Aktivismus aktiv. Martin erzählt, was ihn motiviert, aktivistisch aktiv zu sein und teilt seine Überlegungen, was wir tun können, um unsere Vorstellungen einer guten Gesellschaft umzusetzen. Er spricht aber auch von seinem Coming Out und wie er zu AktivistA gekommen ist. Dann gibt es noch eine liegen gebliebene Dissertation in Philosophie, im Studium nicht gelesene Texte und am Ende gibt Martin uns noch jede Menge Buchempfehlungen mit. Moderation: Noir, FinnGastperson(en): MartinProduktionsleitung: FinnRedaktion: Noir, FinnSchnitt: FinnQualitätssicherung: Torsten, Noir This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License Content NotesAnmerkung: Je nach verwendetem Player können die Zeitstempel leicht von der tatsächlichen Zeit in der Folge abweichen.ganze Folge: 00:08:38-00:08:55 | Queerfeindlichkeit (queerfeindliche Politik, Erwähnung am Rande)00:10:44-00:12:00 | Entfremdungsgefühl, Alienation, Internalisierte A*spec-Feindlichkeit00:11:56-00:12:00 | Ableismus, ableistische Sprache (gleichsetzung von “normal” mit “gesund” und im Umkehrschluss “nicht normal” mit “nicht gesund”)00:15:33-00:16:32 | Politik, Faschismus, faschistische Strömungen00:22:39-00:22:56 | Ace-Feindlichkeit (Verwendung des Wortes “asexuell” als Vorwurf)00:27:25-00:27:40 | Exlusionismus in Ace-Communitys00:28:07-00:28:53  | Exklusionismus in Ace-Communitys00:28:02-00:29:38 | Coming Out00:38:15-00:39:13 | Faschismus00:40:52-00:41:08 | Erwähnung schwuler Sexszenen in einem Buch und fehlender CNs Kapitelmarken00:00:00 | Intro00:00:24 | Begrüßung und Einleitung00:02:04 | Vorstellung: Martin00:03:07 | Martins Alltag00:05:02 | Freizeitaktivitäten: Hobbys und Aktivismus00:06:40 | Musik machen und hören00:08:00 | Wer und was im Leben gerade wichtig ist00:09:15 | Menschen motivieren, sich einzusetzen00:10:24 | Aktuelle Lebenssituation00:11:08 | Motivation für den Aktivismus00:12:34 | Aktuelle Lebensfragen und -themen00:13:10 | Was können wir tun, um Ideen für eine gute Gesellschaft umzusetzen?00:16:04 | Aktivismus und politisches Engagement00:16:53 | Kindheit, Jugend und Erwachsen-Werden00:18:55 | Prägende Menschen und Erlebnisse im Leben00:22:28 | Inneres Coming Out00:28:02 | Äußeres Coming Out00:29:40 | Der Weg zu AktivistA00:32:03 | Rolle der eigenen Asexualität im Leben00:33:29 | Wünsche für die Zukunft00:37:45 | Buchempfehlungen00:42:23 | Mit Martin in Kontakt kommen00:43:22 | Mit wem würde Martin gern Kaffe trinken?00:45:30 | Reflektion00:48:04 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten00:50:55 | Outro Martins BuchempfehlungenCornelia Fleck. Queerfullness. Vom Glück einer solidarischen Protestkultur, Deutsch, 46 Seiten, ISBN: 978-3-89656-315-6 (Berlin: Querverlag 2022)=> Ist Martin noch nach der Aufnahme eingefallen. Jason Stanley, Wie Faschismus funktioniert, Deutsch, 216 Seiten, ISBN: 978-3-86489-443-5 (Neu-Isenburg: Westend Verlag 2024)Judith Holofernes, Die Träume andere Leute, 416 Seiten, Deutsch, ISBN: 978-3-462-00367-3 (Köln: Kiepenheuer & Witsch GmbH 2022)=> Würde Martin nach vollständigem Lesen nicht mehr uneingeschränkt empfehlen, da es viel darum geht, wie weit ein hetero- und amatonormatives Leben mit einem Kleinkind mit dem Leben als Rockstar auf Tour vereinbar oder eben nicht vereinbar ist.Kim de l’Horizon, Blutbuch, 336 Seite, Deutsch, ISBN: 978-3-8321-8208-3 (Köln: DuMont Buchverlag GmbH 2022) Von Martin erwähnte BandPolyphia:https://polyphia.com/https://www.youtube.com/channel/UCDe08Fs0s0YKJuk5h45csAQhttps://open.spotify.com/intl-de/artist/4vGrte8FDu062Ntj0RsPiZ Mit Martin in Kontakt kommen@dereisvogel (https://www.instagram.com/dereisvogel/) Shout-OutsIntrosprecher: KijargoIntro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player Uns findet ihr außerdem hierinspektren.euinstagram: inspektren_podcastfacebook: InSpektren.Podcasttwitch: InSpektren_Podcasttwitter: InSpektrenMastodon: chaos.social/@inspektrenDiscord: aspecgerman.deMail: info@inspektren.euYouTubeSpotifyAmazon MusicApple PodcastGoogle PodcastA*spec Vibes zum Anhören findet ihr auf unserer Spotify Playlist

    51 Min.
  2. 20.11.2025

    Aro*spec in der A*spec-Community (Mitschnitt Livefolge zum TAS 2025)

    In dieser ursprünglich zum Tag des Aromantischen Spektrums 2025 aufgenommenen Folge unterhält Finn sich mit Noir, Chris und Rrhiza darüber, wie es ist, als demi- oder grauromantische Person in A*spec-Communitys unterwegs zu sein. Sie sprechen über ihre positiven und negativen Erlebnisse in unseren Communitys und ob ihre Erfahrungen dort genügend Platz finden, aber auch darüber welche Formen von Beziehung sie sich wünschen und was sie brauchen, um sich in unseren Communitys wohl zu fühlen. Moderation: Noir, Finn, ChrisGastperson(en): RrhizaProduktionsleitung: FinnRedaktion: Noir, Finn, Chris, RrhizaSchnitt: FinnQualitätssicherung: Noir, Chris This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License Content NotesAnmerkung: Je nach verwendetem Player können die Zeitstempel leicht von der tatsächlichen Zeit in der Folge abweichen.00:11:52-00:12:40 | Nicht Mitdenken von Aro*specs in Aro*- bzw. A*spec-Communitys00:15:25-00:18:13 | Entfremdungserfahrungen in der A*spec-Community, generalisierende Aussagen über alloromantische oder allosexuelle Personen, generalisierende Aussagen über Aros, Vergessen von Aro*-Spektrum-Erfahrungen innerhalb der Communitys, Romantik-Negativität00:18:48-00:19:11 | Sex-Negativität (Erwähnung), Romantik-Negativität00:20:15 -00:22:41 | Nicht Mitdenken von Aro*spec-Erfahrungen innerhalb der Communitys, Romantik-Negativität00:22:41-00:23:14 | Amatonormativität (Kurze Erwähnung)00:24:20-00:24:45 | Corona00:26:24-00:27:55 | Amatonormativität, Gatekeeping (Absprechen von Aro*-Identität)00:29:49-00:30:37 | Unsichtbarkeit von A*spec-Identitäten, A*spec-Feindlichkeit (Absprechen der Identität) und Stereotypen00:30:39-00:34:14 | Unsichtbarkeit von Ace* und Aro*-Identitäten und Erasure, Bi*-Feindlichkeit (Bi-Erasure), Denken in Binaritäten und Unverständnis daraus folgendes Nicht-Verstehen von Spektren (in Bezug auf Orientierung und Geschlecht)00:34:15-00:35:59 | Alloaro-Feindlichkeit (Erasure, Wahrnehmung von Aromantik als Unterkategorie zu As exualität bzw. Kopplung von Aromantik an Asexualität)00:35:47-00:37:22 | Romantik-Negativität, Einseitige Betrachtung von Romantik in A*spec-Communitys, Sex-Negativität, A*spec-Feindlichkeit00:37:23-00:40:33 | Hohes Einstiegsniveau in A*spec-Communitys, Klassismus, Gatekeeping, A*spec-Feindlichkeit, internalisierte A*spec-Feindlichkeit00:41:03-00:42:22 | Gatekeeping, Erwähnung der Diskussion über Veränderung der Definition von Asexualität00:42:38-00:44:45 | Engführung von Sexualität auf Penis-In-Vagina-Penetration00:46:37-00:46:49 | Kurze Erwähnung von Gatekeeping und Absprechen der eigenen Identität00:48:29-00:49:05 | Normative Aussage zum Thema Freund*innenschaften00:51:09-00:51:26 | Aro*spec-Feindlichkeit (Absprechen der Identität, Zitat einer a*spec-feindlichen Aussage)01:04:33-01:04:52 | Unsichtbarkeit von Aro*spec-Identitäten, Erasure, Demi-Feindlichkeit01:07:59-01:08:48 | Amatonormativität, Liebesnormen, Aro*-Feindlichkeit01:09:21-01:10:11 | Romantik-Negativität01:10:13-01:11:41 | Amatonormativität (und deren Auswirkung auf Aro*specs), gesellschaftliche Normen Kapitelmarken00:00:00 | Intro00:00:23 | Begrüßung und Einleitung00:03:09 | Tag des Aromantischen Spektrums (TAS)00:05:14 | Arospec*-Label und Erleben der Moderierenden00:10:47 | Wie erleben Aro*specs A*specs-Communitys?00:14:45 | Prägung der Communitys durch die Aroace-Perspektive00:19:42 | Unterschiede in Aro*-Communitys00:23:22 | Positive Erfahrungen in A*spec-Community00:35:38 | Negative Erfahrungen in A*spec-Communitys00:44:49 | Raum für Gray- und Demi-Themen und Identitäten in den Communitys00:50:31 | Gibt es den Raum, negative Erlebnisse und Romance-Negativität anzusprechen?00:53:50 | Wunsch nach romantischen Beziehungen und Raum darüber zu sprechen00:59:40 | Beziehungsformen01:03:25 | Werden Aro*specs von außen als Teil der Aro-Communitys wahrgenommen?01:09:00 | Wünsche an die A*spec-Communitys01:16:36 | Was nehmen wir aus der Folge mit?01:17:52 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten01:20:18 | Outro Erwähnte InSpektren-Folgen zu LimerenzInSpektren, Folge 66 – Fragen zu Limerenz, https://inspektren.eu/66-fragen-zu-limerenz InSpektren, Folge 67 – Limerenz, https://inspektren.eu/67-limerenz Erwähntes BuchClaudie Arseneault/C. T. Callahan/RoAnna Sylver (Hg.), Common Bonds. An Aromantic Anthology, Englisch, 306 Seiten, ISBN: 9781775312970 (2021) Shout-OutsIntrosprecher: KijargoIntro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player Uns findet ihr außerdem hierinspektren.euinstagram: inspektren_podcastfacebook: InSpektren.Podcasttwitch: InSpektren_Podcasttwitter: InSpektrenMastodon: chaos.social/@inspektrenDiscord: aspecgerman.deMail: info@inspektren.euYouTubeSpotifyAmazon MusicApple PodcastGoogle PodcastA*spec Vibes zum Anhören findet ihr auf unserer Spotify Playlist

    1 Std. 21 Min.
  3. 06.11.2025

    Not giving a fuck. Gespräch mit Beate Absalon

    In dieser Folge sprechen Noir und Finn mit Beate Absalon über ihr Buch Not Giving a Fuck. Von lustlosem Sex und sexloser Lust: Gesellschaftlichen Zwang überwinden und lebendige Intimität finden. Sie unterhalten sich darüber, wie es überhaupt zu dem Buch kam und warum Zwangssexualität (oder Got-To-Fuck-Sex) nicht nur für Ace*specs sondern auch für allosexuelle Menschen ein wichtiges Thema ist.. Außerdem geht es darum, wie wichtig es ist, ein kategorisches “Nein” zu Sex formulieren können zu dürfen und warum Sex-Positivität und Sex-Negativität auch als zwei Seiten einer Medaille betrachtet werden können. Moderation: Noir, FinnGastperson(en): Beate AbsalonProduktionsleitung: FinnRedaktion: Noir, Gez, FinnSchnitt: TorstenQualitätssicherung: Finn This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License Content NotesAnmerkung: Je nach verwendetem Player können die Zeitstempel leicht von der tatsächlichen Zeit in der Folge abweichen.Ganze Folge: Allonormativität, Compulsory Sexuality00:04:28-00:06:13 | Sex-Negativität (Beschämung und Tabuisierung), Sex-Moralismus, Allonormativität (Beschämung von Lustlosigkeit, Nicht-Sexualität)00:06:41-00:09:28 | Allonormativität, Acespec*-Feindlichkeit, Pathologisierung von Nicht-Sexualität00:10:49-00:15:11 | Allonormativität in Beziehungen, Konnotation/Engführung von Körperkontakt mit Sexualität, Gesellschaftliche Konstruktion von Sex, Compulsory Sexuality (Zwangssexualität), Acespec*-Feindlichkeit, Abwertung von Nicht-Sexualität00:15:12-00:17:13 | Allonormativität in queerfeministischen Bewegungen, Reproduktion patriarchaler Strukturen, Compulsory Sexuality00:18:43-00:24:52 | Compulsory Sexuality (in partner*innenschaftlichen Beziehungen), Performance von Sexualität, Erwähnung von sexuellen Übergriffen/Coercion, Abwertung von sexlosen Beziehungen, Allonormativität00:24:52-00:26:49 | Compulsory Sexualitäty, Purity Culture, Kurze Erwähnung von Pornografie und Masturbation, Heteronormativität, Allonormativität00:28:46-00:31:39 | Allonormativität, Amatonormativität, Cis-Heterotemporalität, Relationship Escalator (Beziehungsrollttreppe), Compulsory Sexuality, Sexuelle Störungen/Dysfunktionen (Vaginismus)00:32:53-00:38:41 | Zwangssexualität, Engführung von Sexualität auf PiV (Penis-In-Vagina), Sexuelle Störungen/Dysfunktion, Zwang dass Sex gut sein muss, Stereotype Bilder und Narrative zu Sex und Nicht-Sexualität, A*spec-Feindlichkeit, Loveless-Feindlichkeit00:42:41-00:46:41 | Zwangssexualität, Dehumanisierung, Instrumentalisierung von Sex als Mittel zum Zweck, Sich selbst und andere als Mittel zum Zweck sehen, Patriarchale Strukturen/Mechanismus, Kapitalismus und kapitalistische Strukturen, Male Gaze, Engführung von Sexualität auf PiV, Sex-Moralismus00:46:41-00:48:00 | Ace*spec-Feindlichkeit, A*spec-Exklusionismus, Gatekeeping, Respectability Politics, Desirability Politics00:48:30-00:51:18 | Sex-Moralismus, sex-moralisierende Positionen, Zwangssexualität00:51:18-00:59:54 | Absprechen von Kritik, Allonormativität, Zwangssexualität, Gatekeeping und In-Fighting in sex-positiven Räumen, Sex-Moralismus, Erwähnung von Slut Shaming01:01:07-01:08:48 | Normen und Vorstellungen rund um Sex, Sprechen über Sexualität, Masturbation, Mono-Normativität01:09:49-01:14:08 | Bewertung von Problemen beim Sex als Mangel an der Person, Compulsory Sexuality, Allonormativität, Beschämung und Pathologisierung von Sexuellen Störungen/Dysfunktionen und Normabweichungen01:18:43-01:13:23 | Grausamer Optimismus in Bezug auf Sexualität, Allonormativität, Amatonormativität, Erwähnung von Gewalt in Paarbeziehungen01:28:21-01:29:48 | Compulsory Sexuality, Allonormativität Kapitelmarken00:00:00 | Intro00:00:23 | Begrüßung und Einleitung00:01:55 | Buchvorstellung: Not Giving a Fuck00:03:44 | Wie kam es zu dem Buch?00:09:28 | Zentrale Themen des Buches00:18:43 | Zwangssexualität00:26:49 | Notwendigkeit ein kategorisches “Nein” formulieren zu können00:38:52 | Sex-Positivität, Sex-Negativität und Sex-Moralismus00:51:18 | Reaktion auf Kritik an sex-positiven Räumen01:01:07 | Sprechen über Sexualität in Acespec*-Communitys01:09:49 | Sprechen über Probleme beim Sex01:14:08 | Beates Kontakt zu A*spec-Communitys01:18:43 | Grausamer Optimismus01:13:23 | Weitere Projekte?01:26:51 | Lexikon: Grausamer Optimismus01:27:30 | Kulturecke: Not Giving a Fuck. Von lustlosem Sex und sexloser Lust: Not Giving a Fuck. Von lustlosem Sex und sexloser Lust von Beate Absalon01:28:21 | Was nehmen wir mit?01:33:22 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten01:34:29 | Outro LexikonGrausamer Optimismus – Beschreibt eine Situation oder Haltung, in der eine Person an etwas festhält, das eigentlich dem eigenen Wohlergehen schadet oder hinderlich ist. Dabei wird an einer positiven Vorstellung festgehalten, obwohl das begehrte Objekt das eigene Wohlergehen und das ursprüngliche Ziel untergräbt.  KultureckeBeate Absalon, Not Giving a Fuck. Von lustlosem Sex und sexloser Lust: Not Giving a Fuck. Von lustlosem Sex und sexloser Lust, 192 Seiten, Deutsch, ISBN: 9783218013406 (Wien: Kremayr & Scheriau 2024) QuellenBeate Absalon, Not Giving a Fuck. Von lustlosem Sex und sexloser Lust: Not Giving a Fuck. Von lustlosem Sex und sexloser Lust, 192 Seiten, Deutsch, ISBN: 9783218013406 (Wien: Kremayr & Scheriau 2024)Angela Chen, Ace: What Asexuality Reveals about Desire, Society, and the Meaning of Sex (Boston: Beacon Press 2020)Ace_arovolution (InstagraM): https://www.instagram.com/ace_arovolution/Ela Przybylo, Asexual Erotics. Intimate Readings of Compulsory Sexuality, Abnormativities: Queer/Gender/Embodiment (Ohio State University Press 2019) Shout-OutsIntrosprecher: KijargoIntro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player Uns findet ihr außerdem hierinspektren.euinstagram: inspektren_podcastfacebook: InSpektren.Podcasttwitch: InSpektren_Podcasttwitter: InSpektrenMastodon: chaos.social/@inspektrenDiscord: aspecgerman.deMail: info@inspektren.euYouTubeSpotifyAmazon MusicApple PodcastGoogle PodcastA*spec Vibes zum Anhören findet ihr auf unserer Spotify Playlist

    1 Std. 35 Min.
  4. 09.10.2025

    Was ist eigentlich das aromantische Spektrum?

    In Folge 84 sprechen Sal, Noir, Finn und Delfin einmal über das aromantische Spektrum. Sie unterhalten sich über die Definition von Aromantik, das Spektrum rundherum und betrachten auch ein paar weitere Label genauer. Sie beschäftigen sich mit den unterschiedlichen Aspekten von Aromantik und damit, wie unterschiedlich Personen auf dem Spektrum eigentlich sind. Darüber hinaus sprechen sie darüber, was Aromantik nicht ist, und setzen sich mit aro-feindlichen Vorurteilen und Aussagen auseinander.Moderation: Sal, Noir, Finn, DelfinProduktionsleitung: FinnRedaktion: Sal, Noir, Finn, Delfin & eine anonyme PersonSchnitt: SalQualitätssicherung: Finn  This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License Content NotesAnmerkung: Je nach verwendetem Player können die Zeitstempel leicht von der tatsächlichen Zeit in der Folge abweichen.00:06:15-00:06:26 | Aro*-Feindlichkeit (kurze Nennung abwertender Umschreibungen für potenziell aromantische Personen und Aromantik)00:24:01-00:24:13 | Kurze Erwähnung von Gatekeeping00:34:38-00:34:42 | Corona-Pandemie (kurze Erwähnung)00:35:43-00:36:08 | Internalisierte Aro-Feindlichkeit00:39:58-00:40:47 | Amatonormativität, negative Aspekte gesellschaftlicher Bilder von Romantik (Erwähnung)00:57:12-01:01:11 | Aro*-Feindlichkeit, Loveless-Feindlichkeit01:02:06-01:11:12 | Aro*-Feindlichkeit (Absprechen von Aro*spec-Identitäten, Arofeindliche Aussagen, Pathologisierung), Amatonormativität01:01:12-01:13:20 | Aro*-Feindlichkeit (Pathologisierung), Stigmatisierung psychischer Erkrankungen01:13:25-01:21:23 | Aro*-Feindlichkeit (Arofeindliche Aussagen, Absprechen von Aro*spec-Identitäten), Amatonormativität01:21:23-01:31:27  | Aro*-Feindlichkeit (Arofeindliche Aussagen, Absprechen von Aro*spec-Identität), internalisierte Aro*-Feindlichkeit, Schwierigkeiten mit der eigenen Aro*spec-Identität, Absprechen von Urteilsfähigkeit über die eigene Identität01:31:39-01:38:55 | Diskussion von Vorurteilen über aromantische Personen, Amatonormativität, Mono-Normativität, Einsamkeit01:38:55-01:46:44 | Diskussion von aro-feindlichen Vorurteilen, Pathologisierung von Aromantik, Trennungsschmerz, schlechte Erfahrungen in/mit romantischen Beziehungen, Trauma01:47:52-01:49:04 | Normen (und Gatekeeping) innerhalb von A*spec-Communitys, Respectability Politics, Apl*spec-feindliche oder -ausschließende Aussagen, Loveless-feindliche oder -ausschließende Aussagen01:49:44-01:55:54 | Diskussion von Vorurteilen über Aro*specs, Amatonormativität, Aro*spec-Feindlichkeit, herausfordernde bis ungesunde Beziehungskonstellationen01:55:46-02:04:59 | Diskussion von arospec*-feindlichen Vorurteilen, Mononormativität, Poly-Feindlichkeit, Amatonormativität, ungesunde partner*innenschaftliche Beziehungen, Pathologisierung von Aromantik, Loveless-Feindlichkeit (Abwertung)02:05:03-02:09:07 | Arospec*-Feindlichkeit, Alloaro-Feindlichkeit, Abwertung von Sexualität02:09:10-02:17:20 | Diskussion von aro*spec-feindlichen Vorurteilen, Amatonormativität (und deren Auswirkungen auf Aro*specs), Abwertung von Kindern und Teenagern,02:17:20-02:26:04 | Diskussion von aro*spec-feindlichen Vorurteilen, queernegative A*spec und Aro*-Spaces (kurze Erwähnung) Kapitelmarken00:00:00 | Cold Open00:00:14 | Intro00:00:38 | Begrüßung und Einleitung00:01:57 | Inhaltswarnungen00:03:02 | Definition: Aromantik00:06:26 | Definition: Aromantisches Spektrum00:06:57 | Definition: Grauromantik00:07:17 | Definition: Aliquaromantik00:07:50 | Definition: Demiromantik00:08:17 | Arospec-Label: Cupioromantisch, Frayromantisch, Aroflux, Quoiromantisch (Wtf-Romantisch)00:11:21 | Schirmbegriff Aro00:11:53 | Aromantik und sexuelle Orientierung?00:12:45 | Definition: Aroace00:13:37 | Definition: Alloaro / Aroallo00:15:05 | Was bedeuten unsere Aro*spec-Identitäten für uns?00:36:43 | Einschub: Definition Reciproromantisch00:37:21 | Aros und Romantik00:44:37 | Partner*innenschaften00:49:57 | Aros und Sex00:51:12 | Kinder und Kinderwunsch00:52:21 | Beziehungsformen00:56:59 | Was ist Aromantik nicht?01:31:39 | Häufige Missverständnisse und Fragen02:28:51 | Lexikon: Zeroamerous02:29:34 | Kulturecke: Stepping off the Relationship Escalator. Uncommon Love and Life by Amy Gahran02:32:58 | Was nehmen wir mit?02:35:35 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten02:37:13 | Outro02:37:33 | Mission erfolgreich LexikonZeroamerous (Zeroamory, Nullamory, Zeramory) – Personen, die nicht nonamorous, soloamorous, self-partnering oder non-partnering sind, nutzen diesen Begriff, um ihr Single-Sein zu beschreiben. Dabei beschreibt Zeroamorous den Zustand, Single zu sein, während die Person aber nicht Single bleiben möchte. Der Begriff kann auch von Personen genutzt werden, die Aroflux sind und deren Einstellung zum Thema Partner*innenschaften beispielsweise zwischen Nonamorous und Zeroamorous fluktuiert. KultureckeGahran Amy, Stepping off the Relationship Escalator. Uncommon Love and Life, Englisch, 316 Seiten, ISBN 9780998647012 (Off the Escalator Enterprises LLC Februar 2017) Erwähnte InSpektren-FolgenInSpektren-Folge 06 – Aromantik und Beziehungen, https://inspektren.eu/episode-06-aromantik-und-beziehungenInSpektren-Folge 21 – Queerplatonische Beziehungen, https://inspektren.eu/episode-21-queerplatonische-beziehungen InSpektren-Folge 33 – Geschichte der Aro-Community, https://inspektren.eu/33-geschichte-der-aro-communityInSpektren-Folge 48 – Was ist eigentlich das Asexuelle Spektrum?, https://inspektren.eu/48-was-ist-eigentlich-das-asexuelle-spektrum QuellenAro Census 2020 Report, https://static1.squarespace.com/static/5cb6e4d565019f0c5aa6cf20/t/6155f54054f46f3d4568e6dc/1633023300767/Aro+Census+2020+Report.pdf The Aro Census 2020 Companion Report Additional Analyses, https://static1.squarespace.com/static/5cb6e4d565019f0c5aa6cf20/t/618c99dbf80848473f75dd75/1636604393105/Aro+Census+2020+Companion+Report_compressed.pdf  Shout-OutsIntrosprecher: KijargoIntro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player Uns findet ihr außerdem hierinspektren.euinstagram: inspektren_podcastfacebook: InSpektren.Podcasttwitch: InSpektren_Podcasttwitter: InSpektrenMastodon: chaos.social/@inspektrenDiscord: aspecgerman.deMail: info@inspektren.euYouTubeSpotifyAmazon MusicApple PodcastGoogle PodcastA*spec Vibes zum Anhören findet ihr auf unserer Spotify Playlist

    2 Std. 38 Min.
  5. Toxische Weiblichkeit? Teil II

    11.09.2025

    Toxische Weiblichkeit? Teil II

    In dieser Folge von InSpektren sprechen Finn, Noir und Delfin weiter über Toxische Weiblichkeit. Die Grundlage für ihre Auseinandersetzung mit dem Thema bildet weiterhin das Buch Toxische Weiblichkeit von Sophia Fritz. Sie unterhalten sich über die Aspekte der “Mutterrolle”, des “Passiven Opfers” und der “Bitch”, fragen sich, wo es Möglichkeiten des Widerstands in patriarchalen Systemen gibt und überlegen, was getan werden kann, um das System nicht zu reproduzieren.Moderation: Finn, Noir, DelfinGastperson(en): //Produktionsleitung: AnonymRedaktion: Noir, Finn, Delfin, AnonymSchnitt: TorstenQualitätssicherung: Finn This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License Content NotesAnmerkung: Je nach verwendetem Player können die Zeitstempel leicht von der tatsächlichen Zeit in der Folge abweichen.Ganze Folge: Misogynie, internalisierte Misogynie, Sexismus, Lookism, Geschlechterbinarität, Toxisch weibliches Verhalten, Cis-Heterosexismus, patriachale Strukturen00:01:43-00:1:038 | Patriarchale Strukturen, Kinderwunsch-Norm (Erwartung dass Frauen Kinder bekommen und Abwertung von Frauen, die keine haben), Cis-Heterosexismus, Unterdrückung von Ärger, Liebesnorm, Ableismus00:10:39-00:17:35 | Emotionale Übergriffigkeit, Shaming (Bodyshaming, Fatshaming, Shaming von Verhalten), fehlende Unterstützung zwischen Generationen, Schwierigkeit sich Hilfe zu holen00:17:35-00:24:07 | Fehlende offene Kommunikation, Manipulation, Schwierigkeit sich Hilfe zu holen, Nicht-Respektieren von Grenzen00:25:08-00:30:16 | Emotionale Manipulation, Geschlechterbinarität in der Erziehung von Kindern, toxisch männliche Geschlechterbilder00:30:40-00:32:22 | Abwertung von Emotionen, Kapitalismus, Frauen als Opfer des Patriarchats00:32:22-00:40:39 | Geschlechterbinarität, Tabuisierung “weiblicher Wut”, Patriarchale Strukturen, Emotionale Erpressung (fehlende offene Kommunikation), Übergehen der eigenen Bedürfnisse, Shaming, Ungesunde Beziehungen, Kapitalismus00:40:51-00:45:54 | Abwertung und Shaming weiblicher Wut, Allonormativität, Compulsory Sexuality, Misogynie, problematische und schädliche Männlichkeitsbilder, Shaming und Abwertung von “fehlender” Männlichkeit00:46:02-00:51:02 | Verbot als negativ konnotierte Gefühle zu benennen, Unterdrückung von Gefühlen, Fehlender Austausch zwischen Generationen, systemische Gewalt00:51:02-00:59:22  | Entfremdung vom eigenen Leid, Abwertung von Hilfebedürftigkeit, Ableismus, (internalisierte) Allonormativität und A*spec-Feindlichkeit01:00:05-01:01:58 | Öffentliches Lästern, Bloßstellen, Manipulation, Lügen, Falschheit, “Bitch-Moves”, Geschlechterstereotypen01:01:58-01:03:58 | Sexualisierung weiblich eingeordneter Personen01:04:51-01:08:17 | Nicht-Akzeptanz eines weiblichen “Nein”, Tricksen, Lügen, Ghosten, Shaming und Abwertung von Rebellion gegen patriarchale Strukturen (z. B. Infantilisierung), Ableismus, Rassismus01:08:17-01:15:51 | Zuschreibung von Manipulation, Täter-Opfer-Umkehr, (Sexuelle) Übergriffe, Cis-Heterosexismus, Binär-stereotypische Geschlechterrollen01:15:51-01:19:18 | Beschämung, Reproduktion von toxisch männlichen Verhalten durch nicht-männliche Personen, Gewalt01:19:28-01:21:47 | Patriarchat und seine Auswirkungen auf nicht-männliche Personen, Fehlende Solidarität unter Frauen Kapitelmarken00:00:00 | Intro00:00:23 | Begrüßung und Einleitung00:01:43 | Aspekt: “Selbstlose Frau” & “Mutter”00:05:04 | Mutterrolle und Liebe zu Kindern00:10:39 | Weibliche Übergriffigkeit00:17:35 | Als Geben getarntes Nehmen00:25:08 | Bemuttern als emotionale Manipulation00:30:26 | Aspekt: “Passivität” und “Opferrolle”00:32:22 | Tabuisierung Weiblicher Wut00:51:02 | Entfremdung vom eigenen Leid00:59:31 | Aspekt: “Die Bitch” & “Konträres Verhalten”01:01:58 | Sexualisierung01:04:51 | Bitch-Haltung und Privilegien01:08:17 | Manipulation und kalkulierendes Verhalten01:15:51 | Aneignung toxisch männlichen Verhaltens01:19:28 | Sister Shadows von Alexis Sabatino01:21:57 | Lexikon: Internalisierte Misogynie (Verinnerlichte Frauenfeindlichkeit)01:22:50 | Kulturecke: Toxische Weiblichkeit von Sophia Fritz01:23:38 | Was nehmen wir mit?01:26:59 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten01:28:45 | Outro01:29:03 | Willkommen in der Fragilen Männlichkeit LexikonInternalisierte Misogynie (Verinnerlichte Frauenfeindlichkeit) – Beschreibt von nicht-männlichen Personen verinnerlichte Abneigung, Hass oder die Ablehnung von Frauen beziehungsweise Weiblichkeit an sich und als “weiblich” wahrgenommenen Eigenschaften. Verinnerlichte Frauenfeindlichkeit zeigt sich zum Beispiel in verinnerlichten Vorurteilen, Slut-Shaming, dem Beharren auf engen Schönheitsnormen und dem Gatekeeping von Weiblichkeit anhand enger Geschlechterrollen.Internalisierte Misogynie ist nicht die Schuld nicht-männlicher Personen oder Frauen, sondern hat ihren Grund in Misogynie und Sexismus der patriarchalen Gesellschaftsordnung.  KultureckeSophia Fritz, Toxische Weiblichkeit, Deutsch, ISBN 978-3-446-27915-5, Hanser Berlin 2024 InSpektren-Folgen zu Männlichkeit, problematischen Männlichkeitsbildern und toxischer MännlichkeitInSpektren, Folge 11 – A*spec und Männlichkeit, https://inspektren.eu/inspektren-episode-11-aspec-und-maennlichkeitInSpektren, Folge 47 – Männlichkeit (aus A*spec-Sicht) kritisch betrachtet, https://inspektren.eu/47-maennlichkeit-aus-aspec-sicht-kritische-betrachtetInSpektren, Folge 56 – Toxische Männlichkeit Teil I, https://inspektren.eu/56-toxische-maennlichkeit-teil-iInSpektren, Folge 57 – Toxische Männlichkeit Teil II, https://inspektren.eu/56-toxische-maennlichkeit-teil-ii QuellenSophia Fritz, Toxische Weiblichkeit, Deutsch, ISBN 978-3-446-27915-5, Hanser Berlin 2024 Shout-OutsIntrosprecher: KijargoIntro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player Uns findet ihr außerdem hierinspektren.euinstagram: inspektren_podcastfacebook: InSpektren.Podcasttwitch: InSpektren_Podcasttwitter: InSpektrenMastodon: chaos.social/@inspektrenDiscord: aspecgerman.deMail: info@inspektren.euYouTubeSpotifyAmazon MusicApple PodcastGoogle PodcastA*spec Vibes zum Anhören findet ihr auf unserer Spotify Playlist

    1 Std. 29 Min.
  6. Toxische Weiblichkeit? Teil I

    28.08.2025

    Toxische Weiblichkeit? Teil I

    In dieser Folge von InSpektren unterhalten sich Finn, Noir und Delfin über Toxische Weiblichkeit. Sie schauen, was mit dem Begriff eigentlich gemeint ist und wie er sich von der bekannteren Toxischen Männlichkeit unterscheidet. Sie fragen sich, wer jetzt eigentlich toxisch weiblich sein kann und beschäftigen sich anhand des Buchs Toxische Weiblichkeit von Sophia Fritz mit verschiedenen Aspekten toxisch weiblichen Verhaltens.Moderation: Noir, Finn, DelfinProduktionsleitung: AnonymRedaktion: Finn, Noir, Orca, AnonymSchnitt: TorstenQualitätssicherung: Maxine, Finn This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License Content NotesAnmerkung: Je nach verwendetem Player können die Zeitstempel leicht von der tatsächlichen Zeit in der Folge abweichen.Ganze Folge: Misogynie, internalisierte Misogynie, Sexismus, Lookism, Geschlechterbinärität, Toxisch weibliches Verhalten, Cis-Heterosexismus, patriachale Strukturen00:06:58-00:16:22 | Anpassung an patriarchale Erwartungshaltungen, Misogynie, internalisierte Misogynie, soziale Angst, Queerfeindlichkeit, feindseliges Verhalten00:16:22-00:28:40 | Patriarchale Konditionierung, Sexismus, erzwungene Geschlechterbinarität (Erasure anderer Geschlechtsidentitäten), Entfremdung von sich selbst und anderen, Unehrlichkeit mit und Performance von Intimität00:28:40-00:29:36 | Mobbing in der Schule, Angst vor psychischer Gewalt, emotionale Übergriffigkeit, Angst vor “männlichen Personen”00:31:53-00:37:47 | Misogynie, Shaming (Bodyshaming, Fatshaming, Shaming von Verhalten, etc.), Durchsetzen binärer Geschlechterrollen und “angebrachten Verhaltens”, Cis-Heterosexismus, fehlende Solidarität zwischen Generationen und nicht-männlichen Personen, Lookismus00:37:48-00:41:09  | Stereotypische Geschlechterrollen und Druck diese zu erfüllen00:41:20-00:53:38 | Misogynie, internalisierte Misogynie (Abwertung von Weiblichkeit), Konkurrenz und Hierarchisierung zwischen nicht-männlichen Personen, Angst vor Ablehnung00:57:07-01:07:21 | Schönheitsideale, Lookism, Sexismus (Abwertung von Femininität) Kapitelmarken00:00:00 | Cold Open00:00:21 | Intro00:00:42 | Begrüßung und Einleitung00:02:08 | Hinweis: Primärer Erfahrungshintergrund00:02:36 | Definition und Begriffskritik: Toxische Weiblichkeit00:06:58 | Aspekt: “Das gute Mädchen”00:16:22 | Konditionierung und Daseinsberechtigung00:22:23 | Performance von Intimität00:31:53 | Hierarchisierung und Shaming00:37:48 | Ausweichendes Verhalten00:41:20 | Aspekt: “Die Powerfrau” & “Konditionale Unabhängigkeit” 00:53:38 | Bedürfnisbefriedigung00:57:07 | Kontrolle über den eigenen Körper01:07:21 | Infantilisierung01:12:22 | Info zu Teil II, Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten01:14:17 | Outro01:14:35 | Its a Määhns-World InSpektren-Folgen zu Männlichkeit, problematischen Männlichkeitsbildern und toxischer MännlichkeitInSpektren, Folge 11 – A*spec und Männlichkeit, https://inspektren.eu/inspektren-episode-11-aspec-und-maennlichkeitInSpektren, Folge 47 – Männlichkeit (aus A*spec-Sicht) kritisch betrachtet, https://inspektren.eu/47-maennlichkeit-aus-aspec-sicht-kritische-betrachtetInSpektren, Folge 56 – Toxische Männlichkeit Teil I, https://inspektren.eu/56-toxische-maennlichkeit-teil-iInSpektren, Folge 57 – Toxische Männlichkeit Teil II, https://inspektren.eu/56-toxische-maennlichkeit-teil-ii QuellenSophia Fritz, Toxische Weiblichkeit, Deutsch, ISBN 978-3-446-27915-5, Hanser Berlin 2024 Shout-OutsIntrosprecher: KijargoIntro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player Uns findet ihr außerdem hierinspektren.euinstagram: inspektren_podcastfacebook: InSpektren.Podcasttwitch: InSpektren_Podcasttwitter: InSpektrenMastodon: chaos.social/@inspektrenDiscord: aspecgerman.deMail: info@inspektren.euYouTubeSpotifyAmazon MusicApple PodcastGoogle PodcastA*spec Vibes zum Anhören findet ihr auf unserer Spotify Playlist

    1 Std. 15 Min.
  7. 03.07.2025

    Wahlfamilie

    In dieser Folge von InSpektren sprechen Finn, Delfin und DasTenna über Wahlfamilien (eng. Chosen Family). Sie unterhalten sich darüber, was eigentlich eine Wahlfamilie ist und was sie sich von dieser wünschen. Sie überlegen, warum das Konzept der Wahlfamilie für sie persönlich, aber auch allgemein und vielleicht besonders für queere Personen wichtig ist. Außerdem sprechen sie über ihre eigenen Wahlfamilien, darüber, wie sie diese gefunden haben und wie sie sich über die Zeit verändert haben. Moderation: Finn, Delfin, DasTennaProduktionsleitung: FinnRedaktion: Noir, Luna, Finn, Delfin, DasTenna, ChrisSchnitt: CaroQualitätssicherung: Rrhiza, Finn, Maxine, Delfin This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License Content NotesAnmerkung: Je nach verwendetem Player können die Zeitstempel leicht von der tatsächlichen Zeit in der Folge abweichen.00:13:31 – 00:14:28 | Normative Rollenzuschreibungen in Bezug auf biologische Familie00:15:37 – 00:15:58 | Verlust einer Wahlfamilie00:28:48 – 00:29:09 | Fehlende emotionale Nähe in der (Herkunfts-)Familie, Vergleich mit Verhungern00:31:41 – 00:32:17 | Verlust von Wahlfamilie00:35:09 – 00:36:44 | Ablehnung beim Versuch Zuneigung auszudrücken, Angst vor Ablehnung/Verurteilung, Normen zum Ausdruck von körperlicher Nähe, fehlende Nähe in der Herkunftsfamilie, Vergleich mit Verhungern00:41:08 – 00:42:29 | Kontaktabbruch/-einschränkung zur Herkunftsfamilie (Erwähnung), Gesellschaftlicher Fokus auf biologische Kernfamilie, Amatonormativität00:43:56 – 00:44:29 | Fehlende Barrierefreiheit00:44:29 – 00:51:26 | Entfremdung von und Ablehnung durch die Herkunftsfamilie, Ableismus, Diskriminierung von Personen mit AIDS, Diskriminierung von Personen mit HIV, Verwendung des Begriffs “AIDS-Krise”, Queer/LGBTQIANP+feindlichkeit, Wohnungslosigkeit, gefährliche familiäre Strukturen/Gegebenheiten, fehlende rechtliche Anerkennung von Wahlfamilien, Gesellschaftlicher Fokus auf die biologische Kernfamilie und Elternschaft, Familismus00:53:37 – 00:57:03 | Familismus, Poly*feindlichkeit, für Kinder nicht verlässliche Bezugspersonen01:03:07 – 01:03:45 | potentiell ableistische Körperbeschreibung01:09:20 – 01:13:51 | Toxische Familienstrukturen01:20:32 – 01:20:40 | Kurze Erwähnung internalisierter Queer/LGBTQIANP+feindlichkeit01:38:16 – 01:39:39 | Diskriminierung, Verlust von Wahlfamilie01:40:02 – 01:40:35 | Verlust von Wahlfamilie, sich auseinanderleben01:41:03 – 01:45:22 | Verlust bzw. Veränderung von Wahlfamilie, Zerbrechen einer Freund*innenschaft01:45:48 – 01:53:48 | Konflikte innerhalb von Wahlfamilie/Freund*innengruppen, Ängste Grenzen zu setzen und Bedürfnisse anzusprechen, Auseinanderleben, Verlust von Freund*innenschaft(en) bzw. Wahlfamilie02:01:20 – 02:04:47 | Verlust eines Familienmitglieds und queeren Vorbilds/Supports, Erwähnung der AIDS-Epidemie, Homo/Queer-Feindlichkeit, politische queer-feindliche Gesetze, Unsichtbarmachung von queerem Leben Kapitelmarken00:00:00 | Cold Open00:00:09 | Intro00:00:32 | Begrüßung und Einleitung00:01:58 | Definition: Wahlfamilie (Chosen Family)00:07:06 | Community-Umfrage00:07:26 | Wie definieren wir “Wahlfamilie” für uns?00:14:29 | Unsere Wahlfamilien und Wünsche00:26:27 | Warum sind Wahlfamilien wichtig?00:57:12 | Unterschied Verwandtschaft und Familie01:15:42 | Wie haben wir unsere Wahlfamilie gefunden?01:37:55 | Wie hat sich unsere Wahlfamilie über die Zeit verändert?01:59:25 | Lexikon: Familismus02:01:20 | Kulturecke: We Need To Talk About The “Queer Elder” Crisis by Rowan Ellis (YouTube-Video)02:04:47 | Was nehmen wir mit?02:07:19 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten02:09:37 | Outro02:09:57 | Orcademisches Viertel LexikonFamilismus (auch Familialismus) – Ein Begriff aus der Soziologie, der zugleich eine Ideologie bezeichnet, die besonders in westlich geprägten Gesellschaften im globalen Norden verbreitet ist. In familistischen Gesellschaften ist die bürgerliche Kleinfamilie Dreh- und Angelpunkt der gesellschaftlichen Ordnung. Das heißt, das System aller Familien bildet das Gemeinwesen, das wiederum auf den Nationalstaat bezogen wird. Dadurch entsteht ein Zusammenhang zwischen den Konzepten des Selbst, der Familie, der Staatsbürgerschaft und der Nationalstaatlichkeit.In familistischen Gesellschaften werden Care- und Sorgearbeit ins Private, also in die Familie, verlagert. Auch sieht der Familismus keine Menschen ohne Familie, da davon ausgegangen wird, dass diese früher oder später eine Kleinfamilie gründen oder in seltenen Fällen zu ihrer Stammfamilie zurückkehren. In familistischen Gesellschaften herrschen darüber hinaus binäre, komplementäre Geschlechterrollenaufteilungen vor.Auch werden Menschen als Individuen im Endeffekt nicht benötigt, da alle Menschen in ihren Familien aufgehen.  KultureckeRowan Ellis, We Need To Talk About The “Queer Elder” Crisis, YouTube-Video, https://www.youtube.com/watch?v=pUdH4J9sF8I, Länge: 01:03:37, veröffentlicht am 10.03.2025 QuellenDissens – Institut für Bildung und Forschung e.V., Familienformen: 3 wichtige Punkte, https://genderdings.de/familie/familienformen/Kritik des Familismus: Theorie und soziale Realität eines ideologischen Gemäldes, Gisela Notz, 2015, 1. AuflageLinksjugend [‘solid] Berlin, Kritik des Familismus – von Gisela Not, YouTube Video, https://www.youtube.com/watch?v=xEZdoA3UxNQ, Länge: 01:42:55, veröffentlicht am 09.10.2021Mdr Wissen, Zukunft der Familie. Wahlverwandtschaft: Wenn Freunde zur Familie werden, https://www.mdr.de/wissen/zukunft-der-familie-wahlfamilie-100.html Sarah Kohlehoff, Wahlverwandtschaften. Können Freunde Familie ersetzen?, https://www.spektrum.de/news/wahlfamilie-koennen-freunde-die-familie-ersetzen/2092302 Sophia Volkhardt, Neue Beziehungsmodelle im demografischen Wandel. Wahlfamilie und Verantwortungsgemeinschaft: Die neue Bedeutung von Freunden, https://www.swr.de/swrkultur/leben-und-gesellschaft/neue-beziehungsmodelle-freundschaft-als-wahlfamilie-und-verantwortungsgemeinschaft-100.html Wikipedia-Eintrag: Family of Choice, https://en.wikipedia.org/wiki/Family_of_choice  Shout-OutsIntrosprecher: KijargoIntro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player Uns findet ihr außerdem hierinspektren.euinstagram: inspektren_podcastfacebook: InSpektren.Podcasttwitch: InSpektren_Podcasttwitter: InSpektrenMastodon: chaos.social/@inspektrenDiscord: aspecgerman.deMail: info@inspektren.euYouTubeSpotifyAmazon MusicApple PodcastGoogle PodcastA*spec Vibes zum Anhören findet ihr auf unserer Spotify Playlist

    2 Std. 10 Min.
  8. 05.06.2025

    Autoromantik Teil II

    In der aktuellen Folge sprechen Noir und Finn mit Sash wieder über Autoromantik. Sie unterhalten sich darüber, wie Sash den Begriff eigentlich gefunden hat und welche Reaktionen they auf das eigene Coming Out bekommen hat. Außerdem geht es darum, was Autoromantik nicht ist und welche Vorurteile es gegenüber autoromantischen Personen gibt. Auch wie Autoromantik gegen die Amatonormativität verstößt wird angesprochen und zu guter Letzt geht es auch noch darum, was das Tollste an Autoromantik ist und wie autoromantische Menschen empowered werden können.Sashs Instagram: @saschathierry.rubelSashs Website: https://ster-ubel-n.jimdofree.com/Sashs Linktee: https://linktr.ee/saschathierrykModeration: Noir, FinnGastperson(en): SashProduktionsleitung: NoirRedaktion: Sash, Noir, Leeve, Finn, DelfinSchnitt: CaroQualitätssicherung: Finn, Delfin This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License Content NotesAnmerkung: Je nach verwendetem Player können die Zeitstempel leicht von der tatsächlichen Zeit in der Folge abweichen.Ganze Folge: Aro*spec-Feindlichkeit (konkret gegen autoromantische Personen)00:02:41 – 00:03:01 | Fehlende Informationen zum Thema Autoromantik (und queeren/LGBTQIANP+ Identitäten generell)00:08:57 – 00:10:21 | Negative Reaktionen auf Coming Out00:08:57 – 00:24:00 | Aro*spec-Feindlichkeit und Ableismus (gegen Autoromantik, Vergleich/Gleichsetzung mit Narzissmus), Narzisstische Persönlichkeits”störung”, Ungesunde Beziehungsdynamiken (Manipulation, Love-Bombing, Trauma-Bonding, kontrollierendes Verhalten, etc.), Ableismus (Abwertung von narzisstischen Personen)00:24:01- 00:28:30 | Aro*spec-Feindlichkeit (gegen Autoromantik, Vergleich/Gleichsetzung mit einem Empowerment-Lifestyle), Selbstliebe-Bewegung/Slogans, Abschieben der Lösung struktureller Probleme auf Individuen, Strukturelle gesellschaftliche Probleme00:28:30 – 00:33:25 | Vorurteile gegen Autoromantik (Gleichsetzung mit Introvertiertheit)00:40:06 – 00:57:34 | Amatonormativität, Liebesnorm, Trennung (kurze Erwähnung), Stereotypen zu romantischen Beziehungen, Liebe und Familie (sowie deren mediale Darstellung), Cis-Heteronormativität, Mononormativität, Poly*feindlichkeit, Unsichtbarmachung, Aro*spec-Feindlichkeit und Ableismus (gegen Autoromantik, Vergleich/Gleichsetzung mit Narzissmus)00:57:34 – 01:01:27 | Unterdrückende Strukturen, Amatornoamtivität, Aro*spec-Feindlichkeit (gegen Autoromantik), schlechte Arbeitsbedingungen01:01:28 – 01:04:57 | Gesellschaftliche Normen, Amatonormativität, Mononormativität, Nicht-Berücksichtigen von Neurodiversität und verschiedenen Beziehungsformen, Diskriminierung, Rassismus, Ableismus, “Christliche” Norm (bezogen auf den Globalen Norden)01:05:33 – 01:07:42 | Performatives Allyship, Narzissmus (Erwähnung), Lebenskrisen (Erwähnung)01:07:42 – 01:13:24 | Unsichtbarkeit und -machung Kapitelmarken00:00:00 | Intro00:00:23 | Begrüßung und Einleitung00:01:39 | Weg zum Begriff Autoromantisch00:03:02 | Woran merke ich, dass ich autoromantisch bin?00:05:40 | Coming Out als Autoromantisch00:10:33 | Was ist Autoromantik nicht?00:40:06 | Autoromantik und Amatonormativität01:01:28 | Welche Normen wollen autoromantische Menschen aufbrechen?01:04:58 | Wie können wir Allys für autoromantische Personen sein?01:13:24 | Was ist das Tollste an Autoromantik?01:15:38 | Lexikon: Masturdating01.16:03 | Kulturecke: @Saschathierry.rubel (Instagram)01:17:30 | Was nehmen wir mit?01:19:29 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten01:20:52 | Outro01:21:12 | Hier sind Menschen LexikonMasturdating – Anlehnung an das Wort masturbieren. Beschreibt, wenn eine Person mit sich selbst auf ein Date geht. KultureckeSashs Instagram: @Saschathierry.rubel (https://www.instagram.com/saschathierry.rubel/) BegriffserklärungAutopolyamor – Ein Label für Personen, die autoromantische Anziehung zu sich selbst fühlt oder in einer autoromantischen Beziehung mit sich selbst lebt, aber zugleich auch Anziehung zu anderen Menschen erlebt und/oder Beziehungen mit weiteren Personen führt. Shout-OutsIntrosprecher: KijargoIntro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player Uns findet ihr außerdem hierinspektren.euinstagram: inspektren_podcastfacebook: InSpektren.Podcasttwitch: InSpektren_Podcasttwitter: InSpektrenMastodon: chaos.social/@inspektrenDiscord: aspecgerman.deMail: info@inspektren.euYouTubeSpotifyAmazon MusicApple PodcastGoogle PodcastA*spec Vibes zum Anhören findet ihr auf unserer Spotify Playlist

    1 Std. 22 Min.

Bewertungen und Rezensionen

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Info

Wir reden über Asexualität, Aromantik, Aplatonik und andere queere Themen. Wer sind wir? Ende April 2021 hat sich auf Discord eine Gruppe Menschen gefunden, die sich auf dem asexuellen und/oder aromantischen Spektrum verorten, kurz: A*spec sind, und die sich in den Kopf gesetzt haben, einen deutschsprachigen Podcast ins Leben zu rufen, der sich mit Themen rund um diese beiden Spektren beschäftigen möchte.