Mental Darts Master - Der Podcast für mentale Stärke im Darts

Johannes Lipsius

Wieso packt Luke Littler gerade unter Druck seine besten Darts aus und wir zerbrechen am Druck? Wieso fällt es uns zu schwer die Trainingsleistung ins Ligaspiel oder Turnier zu übertragen? Und wieso kann ausgerechnet Mentaltraining Dein Dartspiel voranbringen? Mit diesem Podcast möchte ich eine Lücke schließen. Ich möchte dafür sorgen, dass Mentaltraining aus der dunklen Ecke geholt wird, dass es nichts ist, was Schwäche bedeutet und und vor allem kein Hokuspokus ist. Mentaltraining gehört für mich in der heutigen Zeit genauso dazu wie Athletiktraining oder das Techniktraining. Und dennoch wird es in meinen Augen viel zu wenig berücksichtigt, viel zu wenig diskutiert und viel zu wenig darüber gesprochen - sowohl in der Berichterstattung von Turnieren oder in anderen Podcasts. Und darum soll es in diesem Podcast um die mentale Seite des Dartsports gehen. Künftig werden wir uns hier immer mittwochs dem Dartsport von der mentalen Seite näher und analysieren, was Du für dein Dartspiel mitnehmen kannst. Herzlich willkommen zum Mental Darts Master, dem Podcast für mentale Stärke im Darts

  1. vor 3 Tagen

    Flow lässt sich nicht erzwingen – aber vorbereiten

    Was können Dartspieler von Tennis und der NFL lernen? Eine ganze Menge. In dieser Folge schaue ich bewusst über den Tellerrand und nehme Situationen aus verschiedenen Sportarten auseinander. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Flow entsteht – und warum Alexander Zverev ein starkes Beispiel dafür liefert, was passiert, wenn ein Athlet vollkommen im Prozess aufgeht. Bei der Flanders Darts Trophy wird es dann konkret: Wie geht Martin Schindler mit Druck und Erwartungen um? Welche Rolle könnten feste Coaches im professionellen Darts künftig spielen? Und warum reicht es manchmal nicht, einfach nur das eigene Spiel weiterzuspielen? An Beispielen von Gian van Veen, Niko Springer, James Wade und Ross Smith zeige ich, wie Rhythmus, Körpersprache, bewusstes Tempo und kleine Routinen ein Match beeinflussen können. Gerade dann, wenn Plan A nicht funktioniert. Der praktische Take-away dieser Woche: Trainiere das Absetzen vor dem dritten Dart ganz bewusst. Nicht, weil du es ständig einsetzen musst, sondern damit du im entscheidenden Moment eine echte Alternative hast. Denn auch Plan B funktioniert nur, wenn du ihn vorher trainiert hast. Außerdem starten am 16. September die Hypnosetage. Wenn du merkst, dass dich Nervosität, fehlendes Selbstvertrauen oder immer wiederkehrende mentale Blockaden ausbremsen, findest du alle Informationen und den Anmeldelink in den Shownotes. Mental Darts Master – dein Podcast für mentale Stärke im Dartsport.

    Flow lässt sich nicht erzwingen – aber vorbereiten
  2. 2. Sept.

    Bleib bei dir! Was Aspinall, Anderson und ein 12-Jähriger über mentale Stärke zeigen

    Ein Publikum, das klar auf der Seite des Gegners steht. Ein Gary Anderson, der vielleicht manchmal ein bisschen zu locker durch seine Matches cruised. Und ein zwölfjähriger Dartspieler, der bei einem Turnier mit 488 Teilnehmern zeigt, wie beeindruckend ruhig man mit Druck umgehen kann. In dieser Folge von „Mental Darts Masters“ geht es um ein ereignisreiches Dartswochenende – auf der European Tour und bei den MyDartCoach Championships in Bad Salzuflen. Ich schaue zunächst auf Nathan Aspinall und dessen Match gegen Gary Anderson. Aspinall lässt sich vom Publikum provozieren, reagiert auf äußere Einflüsse und macht entscheidende Momente dadurch möglicherweise noch größer. Ein gutes Beispiel dafür, warum es am Board so wichtig ist, die Energie bei den Dingen zu lassen, die man selbst kontrollieren kann. Bei Gary Anderson geht es um eine andere Seite derselben Medaille: Wie locker darf man eigentlich sein? Wo liegt die Balance zwischen Gelassenheit und der nötigen Spannung, um in den entscheidenden Momenten wirklich da zu sein? Das eindrucksvollste Beispiel des Wochenendes liefert aber Ben Schneider. Mit gerade einmal zwölf Jahren gewinnt er die MyDartCoach Championships gegen ein Feld aus 488 Teilnehmern. Johannes hat Ben vor Ort betreut und erklärt, was dessen Umgang mit Rückständen, langsamen Gegnern, Drucksituationen und eigenen Emotionen so bemerkenswert macht. Gleichzeitig gibt es einen klaren Appell: Freuen wir uns über einen außergewöhnlich talentierten jungen Spieler – aber laden wir ihm nicht schon jetzt Erwartungen auf, die er gar nicht tragen muss. Der Take-away dieser Woche ist dagegen ganz pragmatisch ;) Außerdem gebe ich einen Ausblick auf die nächsten Hypnose-Tage und das kommende Acht-Wochen-Trainingsprogramm.

    Bleib bei dir! Was Aspinall, Anderson und ein 12-Jähriger über mentale Stärke zeigen
  3. 26. Aug.

    „Gewonnen ist gewonnen“ – Olli Klein über Druck, Fokus und dreckige Siege

    Was passiert, wenn du am Board nicht dein A-Game findest? Wenn die Scores nicht kommen, das Spiel zäh wird und trotzdem irgendwie gewonnen werden muss? In dieser Folge ist Olli Klein zu Gast bei Mental Darts Master. Er ist seit Jahren auf Turnieren unterwegs, spielt Challenge Tour, Next Gen und regionale Ranglistenturniere – und hat gerade einen seiner bislang größten Erfolge gefeiert. Gemeinsam sprechen Olli und ich darüber, warum ein gutes Dartspiel nicht immer schön aussehen muss. Olli erzählt, wie er versucht, in schwierigen Matches die schlechten Aufnahmen nicht größer zu machen als sie sind und stattdessen in den entscheidenden Momenten da zu sein. Denn am Ende zählt nicht der Average auf dem Bildschirm, sondern das gewonnene Leg. Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um eine Veränderung, die Olli Anfang des Jahres bewusst angegangen ist: Darts ohne Alkohol. Er berichtet offen von einer zunächst schwierigen Umstellung, von Nervosität, schwachen Ergebnissen bei der Q-School und davon, warum er trotzdem überzeugt war, diesen Weg weiterzugehen. Einige Monate später folgten konstantere Leistungen, ein Neun-Darter im Halbfinale und inzwischen auch ein Turniersieg. Es geht außerdem darum, warum mehr Training nicht automatisch besseres Training bedeutet, weshalb Pausen manchmal genau die richtige Entscheidung sind und wie wichtig es ist, sich nicht ausschließlich über den Dartsport zu definieren. Zum Schluss gibt Olli einen einfachen Trainingstipp mit: 501 ohne App und ohne Average spielen – rechnen, Darts zählen und schauen, was an diesem Tag wirklich möglich ist. Eine Folge über Konstanz, Geduld und die Fähigkeit, auch dann ein Spiel zu gewinnen, wenn es sich alles andere als perfekt anfühlt.

    „Gewonnen ist gewonnen“ – Olli Klein über Druck, Fokus und dreckige Siege
  4. 19. Aug.

    Du musst nicht gewinnen - Du musst bereit sein

    Was können Dartspieler von einer Weitspringerin, einer Sprintstaffel und einem Altmeister lernen, der eigentlich schon fast raus war? In dieser Folge schaue ich wieder über den Rand des Oche hinaus. Bei der Leichtathletik-EM zeigt Malaika Mihambo eindrucksvoll, wie mentale Routinen helfen können, nach Fehlern wieder ins Hier und Jetzt zu kommen. Atmung, kurze Rückzugsphasen und sogar das Aufschreiben von Gedanken können dabei Werkzeuge sein, die genauso gut am Dartboard funktionieren. Ein ganz anderes Beispiel liefert Dragutin Horvat: Vor dem letzten Next-Gen-Turnier war seine Ausgangslage denkbar einfach – nur ein herausragendes Ergebnis hielt die Chance auf die Super League am Leben. Horvat liefert genau dann. Eine starke Erinnerung daran, nicht das gesamte Turnier gewinnen zu wollen, sondern Spiel für Spiel und Leg für Leg bei der nächsten Aufgabe zu bleiben. Beim New Zealand Darts Masters geht der Blick dann auf Johnny Clayton und Gerwyn Price. Clayton zeigt einmal mehr, warum er in entscheidenden Momenten so gefährlich ist: klare Körpersprache, Ruhe und eine enorme Qualität auf den Doppeln. Gleichzeitig sorgt eine ungewöhnliche Entscheidung bei einem Finish beinahe dafür, dass Price noch einmal zurück ins Match findet. Ein gutes Beispiel dafür, warum Mental Games gegen den Gegner schnell zum Problem für das eigene Spiel werden können. Und auch Local Hero Adam Leek liefert Anschauungsmaterial: Wie viel Spaß hilft auf der Bühne – und wann wird die Interaktion mit Publikum und Atmosphäre zur Ablenkung? Der praktische Takeaway dieser Woche: Bereite dich vor einem Match nicht nur körperlich am Practice Board vor. Nimm dir ein paar Minuten für deinen Kopf. Atme bewusst, sortiere deine Gedanken oder schreibe sie auf – und schaffe damit die bestmöglichen Voraussetzungen für die nächsten Darts. Außerdem gibt es einen Ausblick auf das nächste Webinar mit Kinesiologin und body'n brain-Trainerin Stephanie Voigt rund um Unterbewusstsein, Nervensystem und mentale Regulation.

    Du musst nicht gewinnen - Du musst bereit sein
  5. 12. Aug.

    „Ich hab das schon immer so gemacht“ – genau das ist das Problem

    Veränderung fühlt sich selten sofort gut an. Man verlässt Gewohntes, weiß nicht genau, was kommt – und manchmal sieht der erste Schritt sogar wie ein Rückschritt aus. In dieser Folge von Mental Darts Master wird es deshalb persönlich: Ich erzähle von einem beruflichen Tiefpunkt, der mein Leben zunächst ordentlich durcheinandergebracht hat. Der Umzug nach Wiesbaden, die geplante Arbeit als Mentalcoach an einer großen Tennis-Akademie und schließlich das schnelle Ende dieses Plans. Rückblickend war genau diese Erfahrung der Auslöser für das, was danach entstand: die Selbstständigkeit als Mentaltrainer und irgendwann auch die Arbeit mit Dartspielern. Was hat das mit deinem Spiel zu tun? Eine ganze Menge. Denn auch am Board halten wir gerne an Dingen fest, weil sie vertraut sind: am Setup, an Abläufen, an Gewohnheiten oder an dem Satz „Das habe ich schon immer so gemacht“. Dabei bedeutet etwas auszuprobieren nicht automatisch, dass das Alte falsch war. Vielleicht findest du eine bessere Lösung. Vielleicht stellst du fest, dass dein bisheriger Weg genau der richtige ist. Beides bringt dich weiter. Es geht um Veränderungen im Dartsport, um Professionalisierung, Mentaltraining, neue Gewohnheiten und auch um die Frage, welche Rolle Alkohol beim Dartspielen spielen sollte. Vor allem aber geht es darum, Veränderungen nicht grundsätzlich als Bedrohung zu sehen. Denn selbst wenn etwas nicht funktioniert, bleibt eine Erkenntnis. Oder wie es am Ende der Folge heißt: „Fehler sind nichts anderes als Helfer – nur anders buchstabiert.“

    „Ich hab das schon immer so gemacht“ – genau das ist das Problem
  6. 29. Juli

    Schlecht spielen und trotzdem gewinnen - Erkenntnisse aus dem World Matchplay

    Was war das bitte für ein World Matchplay? Luke Littler lässt eine ohnehin brutale Sportart beinahe mühelos aussehen, spielt sich durch das Turnier und wirft damit eine große Frage auf: Sehen wir hier bereits einen der besten Spieler, die der Dartsport je hervorgebracht hat? Ich analysiere, was Littler mental und spielerisch so stark macht – und warum seine Dominanz den Dartsport nicht langweilig machen muss. Es geht um seinen flüssigen Wurf, seinen Umgang mit Pfiffen und die Fähigkeit, störende Gedanken rechtzeitig wieder loszulassen. Doch mentale Stärke zeigt sich nicht nur dann, wenn alles läuft. Gerwyn Price gewinnt gegen Martin Schindler trotz einer schwachen eigenen Leistung. Gian van Veen kämpft sich durch unangenehme Spiele und bleibt selbst gegen die Mental Games von James Wade bei sich. Nathan Aspinall stemmt sich gegen Littlers Rhythmus und zeigt, wie wichtig es ist, den Gegner nicht einfach in dessen bevorzugtem Tempo spielen zu lassen. Auch Martin Schindlers Niederlage wird genauer betrachtet. Nicht das spielerische Niveau scheint das Problem zu sein, sondern ein negatives Muster, das in bestimmten Situationen immer wieder anspringt. Statt vorschneller Kritik braucht es die Frage: Was lässt sich im entscheidenden Moment verändern? Der zentrale Gedanke dieser Folge lautet deshalb: Wenn du so weiterspielst wie bisher, wirst du verlieren. Das klingt zunächst negativ, kann aber genau der Impuls sein, der dich aus einem festgefahrenen Muster holt. Eine Folge über Dominanz, Körpersprache, mentale Muster und die besondere Kunst, auch an schlechten Tagen zu gewinnen.

    Schlecht spielen und trotzdem gewinnen - Erkenntnisse aus dem World Matchplay

Bewertungen und Rezensionen

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Wieso packt Luke Littler gerade unter Druck seine besten Darts aus und wir zerbrechen am Druck? Wieso fällt es uns zu schwer die Trainingsleistung ins Ligaspiel oder Turnier zu übertragen? Und wieso kann ausgerechnet Mentaltraining Dein Dartspiel voranbringen? Mit diesem Podcast möchte ich eine Lücke schließen. Ich möchte dafür sorgen, dass Mentaltraining aus der dunklen Ecke geholt wird, dass es nichts ist, was Schwäche bedeutet und und vor allem kein Hokuspokus ist. Mentaltraining gehört für mich in der heutigen Zeit genauso dazu wie Athletiktraining oder das Techniktraining. Und dennoch wird es in meinen Augen viel zu wenig berücksichtigt, viel zu wenig diskutiert und viel zu wenig darüber gesprochen - sowohl in der Berichterstattung von Turnieren oder in anderen Podcasts. Und darum soll es in diesem Podcast um die mentale Seite des Dartsports gehen. Künftig werden wir uns hier immer mittwochs dem Dartsport von der mentalen Seite näher und analysieren, was Du für dein Dartspiel mitnehmen kannst. Herzlich willkommen zum Mental Darts Master, dem Podcast für mentale Stärke im Darts