IT Skunk Works - ITAM and More

Jan Hachenberger

Der Podcast „ITAM and More“ bietet persönliche Einblicke in zentrale Themen der IT-Welt – von IT-Strategie und Architektur über Security bis hin zu Asset Management. Als privates Projekt ohne kommerzielle Ausrichtung reflektiert der Podcast reale Erfahrungen aus der Praxis eines CIOs und beleuchtet dabei sowohl operative Herausforderungen als auch strategische Perspektiven. 🎙️ Was erwartet dich? „Tagebuch eines CIOs – Report from the Trenches“: Ehrliche Erfahrungsberichte aus dem IT-Alltag, etwa zu Demand-Management, Dienstleisterwechseln oder der Einführung neuer IT-Systeme.Deep Dives und Experten Gespräche zu aktuellen Themen: Diskussionen über Trends wie Agentic AI oder Herausforderungen in Bereichen wie Data Governance, Enterprise Architkektur und FinOps.🚀 Warum „ITAM and More“? Der Podcast richtet sich an IT-Entscheider:innen, Architekt:innen, Strateg:innen und alle, die IT nicht nur verwalten, sondern gestalten wollen. Inspiriert von der Philosophie der „Skunk Works“ – maximale Autonomie, minimale Bürokratie – steht der Podcast für einen offenen Austausch über die Zukunft der IT. Über diesen privaten Podcast-Kanal teile ich meine persönlichen Einblicke in verschiedenste IT Bereiche wie IT Strategie, Architektur, Security und Asset Management. Die Inhalte stellen meine persönlichen Ansichten dar und sollten nicht als allgemeingültige, belastbare Aussagen verstanden werden. IT-SKUNK-WORKS ist eine inoffizielle "Interessengruppe", in der Ideen zur Zukunft von IT frei ausgetauscht werden. Aus offensichtlichen Gründen verweise ich auf Skunk Works, als Pseudonym für das Advanced Development Program von Lockheed Martin. Diese Organisation hat mit ihren Innovationen die Luftfahrtindustrie maßgeblich geprägt. Grundlage dafür war ein Maximum an Autonomie und ein Minimum an Bürokratie. Kreative Köpfe lassen sich nicht "einsperren" ... Jan Hachenberger

  1. 19. Juli

    Meine Daten gehören mir. Warum Exit-Fähigkeit in jeden SaaS-Vertrag gehört

    In dieser On-the-Road-Episode auf dem Weg nach Frankreich 🚗🎙️ wird es ausnahmsweise mal laut: eine neue Folge aus „The Life of a CIO, a Report from the Trenches" über ein Thema, bei dem ich mich ehrlich gesagt maximal aufrege. Eure Daten gehören euch. Oder etwa doch nicht? 😤 Kein Datenschutz-Vortrag, keine Security-Diskussion. Es geht um etwas viel Grundsätzlicheres: Wenn du eine SaaS-Lösung nutzt und dort kritische Unternehmensdaten liegen, kommst du dann eigentlich auch wieder heraus? Vollständig, strukturiert, revisionssicher, so dass ein Wirtschaftsprüfer damit arbeiten kann? 🔑 Bei uns bei der KWC Professional stand genau diese Frage an, nach dem Verkauf der KWC Home und dem Auslaufen des Transitional Service Agreements. Das Ergebnis war ernüchternd: Es gibt in der SAP Public Cloud keinen definierten Prozess dafür. Weder SAP selbst noch die empfohlenen Dienstleister konnten eine belastbare Antwort geben. Die Rechnung, die wir aufgemacht haben: rund 20 Tage Systemlaufzeit für vier bis fünf Jahre Daten. Und heraus kommen dutzende Flatfiles ohne Verknüpfungslogik, mit denen kein Auditor etwas anfangen kann. 📉 Kernbotschaft: Wenn kritische Unternehmensdaten in einer SaaS-Lösung liegen, lass dir vertraglich zusichern, dass du sie jederzeit vollständig und in dem von dir gewählten Format zurückbekommst. Ohne Wenn und Aber. Ich unterschreibe keinen Vertrag mehr für ein Kernsystem, in dem diese Regelung fehlt. 🚀

    Meine Daten gehören mir. Warum Exit-Fähigkeit in jeden SaaS-Vertrag gehört
  2. 17. Juli

    Process versus Progress. Vom Gefängnis der Routine zur Readiness für Veränderung

    In dieser On-the-Road-Episode auf dem Weg zurück ins Homeoffice 🚗🎙️ wird es wieder philosophisch: eine neue Folge aus „The Life of a CIO, a Report from the Trenches" über ein Spannungsfeld, das mir in fast jedem Projekt begegnet. Process versus Progress. Ein Satz, den ich neulich von Kamala Harris gehört habe, gefragt danach, was eigentlich Fortschritt verhindert. 🤔 Kein politisches Thema hier, aber ein hochspannender Gedanke. Denn wir Menschen lieben Routinen. Sie strukturieren unseren Tag, sie sind Risikovermeider, wir wissen: gleicher Input, gleicher Output. Und genau diese Liebe zur Routine wird zum Problem, wenn plötzlich ein Kernsystem ausgetauscht werden soll und alle nur noch in Schema F denken. „So steht das aber im Handbuch. So haben wir das immer gemacht." Der Prozess ist dann so hart in die DNA des Unternehmens gecodet, dass jede Veränderung auf Widerstand trifft. 🧬 Mein Plädoyer: Stabilität hat ihre Zeit. Nach jeder großen Einführung muss sich der Staub setzen, sonst siehst du nicht, wohin du reitest. Aber wer nur noch verwaltet, verliert die Readiness für den nächsten großen Sprung. Wie du diese Grundfitness für Veränderung erhältst, ohne dass die Leute im Dornröschenschlaf versinken, darum geht es heute. 🏃 Mit Praxiseinblicken aus meinem CDIO-Alltag bei der KWC Professional: warum wir unsere Key-User zuerst mit News versorgen, warum Zielkonflikte zwischen Umsatz und Transformation echte Killer sind und warum Angst der schlechteste aller Motivatoren ist. Plus ein kleiner Teaser: Mein zweiter Roman ist im finalen Review und kommt im Oktober. ☕📖 Kernbotschaft: Ein Unternehmen in Bewegung zu bringen, kostet Energie. Nichts bewegt sich von allein. Die Frage ist nur, ob dein Antrieb Angst ist oder die Lust auf etwas Besseres. 🚀

    Process versus Progress. Vom Gefängnis der Routine zur Readiness für Veränderung
  3. 12. Juli

    Wissen ist Macht!? Nichts wissen macht nichts?!

    In dieser On-the-Road-Episode auf dem Weg nach Basel 🚗🎙️ wird es wieder philosophisch: eine neue Folge aus „The Life of a CIO, a Report from the Trenches" über ein Thema, das in Zeiten von KI eine völlig neue Brisanz bekommt. Wissen ist Macht. Nichts wissen macht nichts. Ein Spruch, der genauso richtig wie falsch ist. 🤔 Wissensmanagement war schon immer schwierig. Nicht weil Menschen nichts wüssten, sondern weil sie ihr Wissen nicht teilen wollen. Und der Grund ist zutiefst menschlich: Wenn andere wissen, was ich weiß, bin ich nicht mehr einzigartig. Dann bin ich ersetzbar. Diese Angst wird durch KI nicht kleiner, sondern größer. Denn dieser „andere Mitarbeiter", dem ich mein Wissen zugänglich mache, könnte inzwischen ein KI Agent sein. 🤖 Dazu ein ehrlicher Blick auf die IT: Warum ITler oft nicht dokumentieren, warum die Ausrede „das ist doch morgen schon wieder veraltet" so verlockend ist und warum Detailverliebtheit im Sicherheitskontext richtig, im Business-Dialog aber fatal ist. Mit Beispielen von der Deutschen Post (Handbücher in mehreren Leitzordnern!) bis zu einem Konzern, der zwei Jahre in ein Architekturbild investiert hat, das drei Jahre später niemand mehr gepflegt hatte. 📚 Kernbotschaft: Es kommt nicht mehr darauf an, dass du etwas weißt. Es kommt darauf an, dass du mit diesem Wissen etwas schaffst, was eine KI nicht kann. Genau das sollten Unternehmen belohnen. Und dann fällt es auch leichter, Wissen zu teilen. 🚀

    Wissen ist Macht!?  Nichts wissen macht nichts?!
  4. 24. Juni

    KI. Gut oder schlecht? Sinn oder Unsinn? Eine (etwas philosophische) Bestandsaufnahme

    In dieser On-the-Road-Episode aus den Vereinigten Arabischen Emiraten 🇦🇪🎙️ wird es philosophisch: eine neue Folge aus „The Life of a CIO, a Report from the Trenches" zur Frage, die gerade alle beschäftigt. KI. Gut oder schlecht? Sinn oder Unsinn? 🤔 Ich bin KI-Fan. Und trotzdem stelle ich Fragen, die unbequem sind. Denn wenn man es abstrahiert, hat KI genau zwei Einsatzbereiche: In großen Datenmengen Relevantes finden und aus vorhandenen Daten etwas Neues generieren. Beides mächtig. Beides nützlich. Aber keines davon ersetzt die entscheidende Frage: Was willst du eigentlich sagen, und warum? 🎯 Mit echten Beispielen aus meinem Alltag: Wie ich Claude nutze, um meinen neuen Roman auf Kontinuitätsfehler zu prüfen. Wie wir bei der KWC Professional mit Kinisto hunderte Seiten Leistungsverzeichnisse in Minuten auswerten statt tagelang mit Steuerung-F zu suchen. Und warum Copilot eine E-Mail schreiben kann, aber nicht weiß, was die Botschaft sein soll. ⚙️ Dazu die philosophische Kernfrage: Von der Steintafel über die Feder zur Schreibmaschine zum Computer zur KI. Jedes Werkzeug hat uns Zeit geschenkt. Aber was machen wir mit dieser gewonnenen Zeit? Mehr Content in gleicher Qualität? Oder bessere Gedanken, weil wir endlich Zeit zum Nachdenken haben? 🧠 Kernbotschaft: KI ist ein Werkzeug. Nicht mehr, nicht weniger. Die Frage ist nicht, ob es funktioniert. Die Frage ist, ob wir wissen, wofür. 🚀

    KI. Gut oder schlecht? Sinn oder Unsinn? Eine (etwas philosophische) Bestandsaufnahme
  5. 7. Juni

    Erst das Warum, dann die Zahlen: Geschäftsziele für die IT, die wirklich tragen

    In dieser Homeoffice-Episode 🏠🎙️ drehe ich die Perspektive um: Bevor ihr das Richtige messen könnt, müsst ihr wissen, worauf ihr eigentlich hinarbeitet. Eine neue Folge aus „The Life of a CIO – a Report from the Trenches". 🎯🔥 Stellt euch vor, ihr sollt eine Brücke bauen, aber niemand sagt euch, wohin sie führen soll, wer sie nutzt oder was darüber muss. Nur Budget, Termin und „baut eine gute Brücke". Genau in dieser Situation ist die IT jeden Tag. Denn die meisten Zielbeschreibungen, die ich sehe, sind gar keine Ziele, sondern Aufgabenlisten, Aktivitäten oder schlimmstenfalls Ankündigungen: „Wir migrieren 70 % in die Cloud", „Wir machen irgendwas mit KI". Schön und gut, aber keine Antwort auf das Einzige, was zählt: Warum? 🤔 Ich zeige euch die drei Quellen tragfähiger Geschäftsziele: die Unternehmensstrategie (Ausgangspunkt, nicht Ziel), die operativen Schmerzpunkte (das Gold, das gerne übersehen wird) und die externen Verschiebungen, von NIS2 über AI Act bis zum Wettbewerber, der plötzlich mit dem sexy Produkt um die Ecke fliegt. Dazu mein Vier-Fragen-Test, mit dem aus zwanzig Kandidaten am Ende drei bis fünf Ziele werden, egal wie groß das Unternehmen ist. 🔍 Danach wird's ehrlich: die Falle der stillen Verantwortungsübernahme, bei der die IT mit einer Lösung dasteht, die keiner nutzt. Mein Gegenmittel ist der Co-Owner aus dem Geschäft, mit Namen, Budget und Bonuszielen, plus der eine simple Test, der euch Monate falscher Hoffnung erspart. Und wie ihr das Gespräch wirklich führt: nicht mit einer Lösung, sondern mit einer Hypothese. ⚙️ Mit vier echten Praxisbeispielen, von der Filiale, die statt in zwölf in dreieinhalb Wochen öffnet, über das 48-Stunden-Angebot bis zum siebenstellig vermiedenen Bußgeld und dem Erfahrungswissen, das mit der Belegschaft nicht in Rente gehen darf. 🚀 Kernbotschaft: Kennzahlen sind nur das Echo eurer Ziele. Stimmen die Ziele nicht, klingt das Echo hohl, egal wie schön das Dashboard ist. Also: Fragt nach dem Warum, bevor ihr das Wie plant. 🧭

    Erst das Warum, dann die Zahlen: Geschäftsziele für die IT, die wirklich tragen

Bewertungen und Rezensionen

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Der Podcast „ITAM and More“ bietet persönliche Einblicke in zentrale Themen der IT-Welt – von IT-Strategie und Architektur über Security bis hin zu Asset Management. Als privates Projekt ohne kommerzielle Ausrichtung reflektiert der Podcast reale Erfahrungen aus der Praxis eines CIOs und beleuchtet dabei sowohl operative Herausforderungen als auch strategische Perspektiven. 🎙️ Was erwartet dich? „Tagebuch eines CIOs – Report from the Trenches“: Ehrliche Erfahrungsberichte aus dem IT-Alltag, etwa zu Demand-Management, Dienstleisterwechseln oder der Einführung neuer IT-Systeme.Deep Dives und Experten Gespräche zu aktuellen Themen: Diskussionen über Trends wie Agentic AI oder Herausforderungen in Bereichen wie Data Governance, Enterprise Architkektur und FinOps.🚀 Warum „ITAM and More“? Der Podcast richtet sich an IT-Entscheider:innen, Architekt:innen, Strateg:innen und alle, die IT nicht nur verwalten, sondern gestalten wollen. Inspiriert von der Philosophie der „Skunk Works“ – maximale Autonomie, minimale Bürokratie – steht der Podcast für einen offenen Austausch über die Zukunft der IT. Über diesen privaten Podcast-Kanal teile ich meine persönlichen Einblicke in verschiedenste IT Bereiche wie IT Strategie, Architektur, Security und Asset Management. Die Inhalte stellen meine persönlichen Ansichten dar und sollten nicht als allgemeingültige, belastbare Aussagen verstanden werden. IT-SKUNK-WORKS ist eine inoffizielle "Interessengruppe", in der Ideen zur Zukunft von IT frei ausgetauscht werden. Aus offensichtlichen Gründen verweise ich auf Skunk Works, als Pseudonym für das Advanced Development Program von Lockheed Martin. Diese Organisation hat mit ihren Innovationen die Luftfahrtindustrie maßgeblich geprägt. Grundlage dafür war ein Maximum an Autonomie und ein Minimum an Bürokratie. Kreative Köpfe lassen sich nicht "einsperren" ... Jan Hachenberger

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