KI AffAIrs

Claus Zeißler

KI AffAIrs ist der KI-Podcast für den Mittelstand – pragmatisch, ehrlich, ohne Hype. Claus Zeißler übersetzt aktuelle KI-Entwicklungen in echte Praxis: montags der Quicky (kurzer Alarm zum Thema der Woche), donnerstags der Deep Dive mit der Lösung zum Mitnehmen. DSGVO, EU AI Act und Datensouveränität immer mitgedacht – KI, die du Montag früh umsetzen kannst. Mehr dazu: 🇩🇪 Blog: https://kiaffairs.blogspot.com 🇬🇧 Blog (English): https://ai-affairs.blogspot.com 🎧 Podcast auf Englisch – AI-AffAIrs: https://open.spotify.com/show/1WVJb4BpnzxjTnh6YcrilY

  1. vor 8 Std.

    045 Wer dirigiert die KI in eurem Unternehmen? Die Antwort ist NICHT die IT

    Folge L045 Titel: Wer dirigiert die KI in eurem Unternehmen? Die Antwort ist NICHT die IT Am Montag haben wir gezeigt: Die meisten glauben, KI treffe die anderen, nicht sie selbst und genau diese Wahrnehmungslücke sorgt dafür, dass sich kaum jemand vorbereitet. Heute wird geliefert. 🎯 Willkommen zum KI-AffAIrs-Deep-Dive! Wir nehmen das Bild des Dirigenten wörtlich: Ein Dirigent muss nicht jedes Instrument selbst spielen, aber er muss die Partitur kennen und das Zusammenspiel verantworten. Genau daran hakt es gerade in deutschen Unternehmen. Die Insights dieser Folge: 🎻 Die Verantwortungslücke: Nach der Deloitte-Studie "The ROI of AI" (249 deutsche Führungskräfte) liegt KI-Verantwortung in 33 Prozent der deutschen Unternehmen beim IT-Leiter/CIO — deutlich mehr als der internationale Schnitt von 23 Prozent. Auf CEO-Ebene liegt sie dagegen nur bei 2 Prozent, der niedrigste Wert aller 14 verglichenen Länder (internationaler Schnitt: 10 Prozent). 📚 Die Qualifizierungslücke: Nur 21 Prozent der Erwerbstätigen haben eine KI-Fortbildung genutzt, 37 Prozent haben gar kein Angebot (Bitkom). Deloitte bestätigt das aus Unternehmenssicht: 35 Prozent nennen Fachkräftemangel als großes Hindernis (international: 29 Prozent), 19 Prozent bieten gar keine KI-Schulungen an (international: 15 Prozent). 👥 Der Generationen-Unterschied: Laut TU-Darmstadt-KI-Monitor halten 21,0 Prozent der Generation Z den eigenen Job für KI-ersetzbar — bei den Babyboomern sind es nur 7,7 Prozent. Ein One-Size-Fits-All-Fortbildungsprogramm funktioniert damit nicht. Kapitel: 00:00 Das Dirigenten-Bild: Wer steht vorne und gibt den Takt vor? 02:02 Die Verantwortungslücke: 33 Prozent IT, nur 2 Prozent CEO-Ebene 04:19 Die Qualifizierungslücke bei Bitkom und Deloitte 05:53 Der Optimism Bias vertieft: 44,0 Prozentpunkte und der Generationen-Unterschied 08:44 Praxis-Szenario: der Mittelständler ohne feste Adresse 10:29 Der KI-AffAIrs-Praxistipp: Verantwortung statt neuer Jobtitel 12:04 Fazit: Wer dirigiert, statt dirigiert zu werden Diskutiert kritisch: Ein Mittelständler hat KI-Tools längst im Einsatz, die Verantwortung liegt aber informell beim IT-Leiter — ohne Personalbudget, ohne Mandat für Qualifizierung. Genau in dieser Lücke zwischen Technik-Zuständigkeit und Personalentwicklung entsteht die Verunsicherung, die viele fälschlich der KI selbst zuschreiben. Der Praxistipp: Es braucht keinen neuen Jobtitel und keine neue Hierarchieebene — sondern eine explizit benannte Verantwortung, die IT-Kompetenz und Personalentwicklung zusammenbringt, plus ein Budget, das nicht erst beantragt werden muss, wenn das Problem schon da ist. Erster Schritt: ein einfacher Qualifizierungs-Check im Team. Ihr wollt diese Verantwortung in eurem Unternehmen sauber verankern, statt sie zwischen IT und HR zerfallen zu lassen? KI AffAIrs ist eure KI-Beratung für die echte Praxis im Mittelstand. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)

  2. Trailer zur Staffel 4, Folge 9

    045 Quicky Vom Sachbearbeiter zum Dirigenten: Der Job-Killer-Mythos ist B******T

    Folge Q045 Titel: Vom Sachbearbeiter zum Dirigenten: Der Job-Killer-Mythos ist B******T Vergiss die Horrorgeschichte, dass KI gerade reihenweise Jobs killt. Das ist komplett auf Sand gebaut. Die meisten Unternehmen übersehen dabei das eigentliche, viel gefährlichere Problem und wiegen sich in falscher Sicherheit. ⚠️ In diesem KI-AffAIrs-Quicky räumen wir mit dem Weltuntergangs-Mythos auf und zeigen, warum ausgerechnet die trügerische Ruhe zur echten Falle wird. Die Insights dieser Folge: 📉 Die Realität: Laut ifo-Institut kam es bislang nur bei 3,9 Prozent der KI-nutzenden Betriebe zu tatsächlichem Stellenabbau — bei satten 93 Prozent blieb die Beschäftigung komplett unverändert. 🧠 Der Optimism Bias: 59,7 Prozent der Erwerbstätigen erwarten allgemein KI-bedingten Jobersatz, aber nur 15,7 Prozent für den eigenen Job (TU Darmstadt/YouGov) — eine Selbsttäuschungs-Lücke von 44,0 Prozentpunkten. 🚨 Die Qualifizierungsfalle: 41 Prozent sagen, ihre Tätigkeit habe sich schon jetzt durch KI verändert (Bitkom) — trotzdem haben 37 Prozent KEIN KI-Fortbildungsangebot ihres Arbeitgebers, nur 21 Prozent haben eines genutzt. Kapitel: 00:00 Vergiss den Job-Killer-Mythos 00:30 Die ifo-Realität: nur 3,9 Prozent Stellenabbau 00:58 Der Optimism Bias: 59,7 gegen 15,7 Prozent 01:28 Die Qualifizierungsfalle: 37 Prozent ohne Fortbildung 01:58 Cliffhanger: Wer dirigiert eigentlich, wenn KI überall mitspielt? Wer im Unternehmen eigentlich dirigiert, wenn KI überall mitspielt, und wie ihr die Qualifizierungslücke schließt, bevor sie euch einholt, schauen wir uns diesen Donnerstag im großen Deep Dive ganz genau an. Hört unbedingt rein! 🚀 Ihr wollt eure Belegschaft sauber durch den KI-Wandel führen, statt sie im Ungewissen zu lassen? KI AffAIrs ist eure KI-Beratung für die echte Praxis im Mittelstand. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)

  3. 10. Sept.

    044 Die KI-Betriebsvereinbarung, die wirklich funktioniert — sieben Bausteine aus zwei Tarifseiten

    Folge L044 Titel: Die KI-Betriebsvereinbarung, die wirklich funktioniert — sieben Bausteine aus zwei Tarifseiten Am Montag haben wir gewarnt, heute wird geliefert. 🛠️ Nicht der Betriebsrat blockiert KI — die fehlende Einbindung von Anfang an tut es. Heute bauen wir gemeinsam die KI-Betriebsvereinbarung, die in der Praxis wirklich funktioniert. Willkommen zum KI-AffAIrs-Deep-Dive! Wir räumen mit dem größten Mythos der KI-Mitbestimmung auf, zeigen den oft übersehenen Kostenhebel und liefern sieben Bausteine, auf die sich Arbeitgeber- UND Gewerkschaftsseite unabhängig voneinander geeinigt haben. Die Insights dieser Folge: ⚖️ Der Überwachungsmaßstab: Laut BAG-Beschluss vom Juli 2024 (1 ABR 16/23) kommt es allein auf die OBJEKTIVE EIGNUNG zur Überwachung an — die Absicht des Arbeitgebers ist irrelevant. Praktisch jedes firmenintern gehostete KI-Tool fällt damit unter die Mitbestimmung. 🚫 Kein dauerhaftes Veto: Bei Nichteinigung entscheidet die Einigungsstelle, ihr Spruch ersetzt die Einigung (§ 87 Abs. 2 BetrVG). Ein Nein des Betriebsrats ist Zeitverlust, kein Stoppschild. 🔍 Der Hamburg-Mythos entlarvt: Der vielzitierte ChatGPT-Beschluss (ArbG Hamburg, Januar 2024) war ein Eilverfahren erster Instanz, trug NUR wegen privater Accounts ohne Arbeitgeberzugriff — und ließ die Unterrichtungspflicht ausdrücklich offen. Für ein eigenes Copilot-Deployment gilt er NICHT. 💰 Der wahre Streitpunkt: Seit 2021 gilt bei KI die Hinzuziehung eines Sachverständigen als erforderlich (§ 80 Abs. 3 BetrVG) — Kosten trägt der Arbeitgeber. Deshalb wird erbittert über die DEFINITION gestritten, nicht über KI an sich. 🏗️ Sieben Bausteine aus zwei Muster-Betriebsvereinbarungen (Bitkom + IG Metall/HUMAINE): Rahmenvereinbarung, Ampelmodell, Pilotphase, Verbot personenbezogener Auswertung, Qualifizierung, dauerhaftes Gremium, Eskalationspfad. Kapitel: 00:00 Intro: heute wird geliefert 01:04 Schritt 1: Warum der Betriebsrat überhaupt mitreden darf 01:52 Der BAG-Beschluss vom Juli 2024 und die objektive Eignung 03:22 Mythos: Der Betriebsrat kann für immer blockieren 04:14 Schritt 2: Der Hamburg-Mythos wird entlarvt 06:44 Schritt 3: Der übersehene Hebel — der Sachverständige 08:59 Schritt 4: Die Blaupause aus zwei Musterpapieren 09:54 Baustein 1: Rahmenbetriebsvereinbarung 10:10 Baustein 2: Risikostufen-/Ampelmodell 10:37 Baustein 3: Verpflichtende Pilotphase 11:01 Baustein 4: Verbot personenbezogener Auswertung 11:24 Baustein 5: Verbindliche Qualifizierung 11:38 Baustein 6: Dauerhaftes gemeinsames Gremium 11:56 Baustein 7: Eskalationspfad zur Einigungsstelle 12:13 Szenario: Der ungeduldige Mittelständler 13:26 Der KI-AffAIrs-Praxistipp 14:32 Fazit: Kein Nein zu KI, ein Nein zum Vorbeigehen Der KI-AffAIrs-Praxistipp: Beginnt euren KI-Rollout niemals mit der fertigen Betriebsvereinbarung auf dem Tisch. Ladet den Betriebsrat schon zur allerersten Planungsphase ein — das erfüllt sofort eure Pflicht aus § 90 BetrVG und klärt direkt die Definitionsfrage, bevor der teure Streit um den Sachverständigen entsteht. Der Betriebsrat sagt nicht grundsätzlich Nein zu KI. Er sagt Nein zu KI, die an ihm vorbei eingeführt wird. Wer ihn von Anfang an einbindet, verliert keine Zeit an der Einigungsstelle, sondern gewinnt eine Betriebsvereinbarung, die im Ernstfall trägt. Ihr wollt eure KI-Betriebsvereinbarung sauber aufsetzen? KI AffAIrs arbeitet mit Human-in-the-Loop by Default und begleitet euch von der ersten Planungsphase an. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)

  4. Trailer zur Staffel 4, Folge 8

    044 Quicky Der Betriebsrat sagt NEIN? Der eigentliche Fehler liegt woanders.

    Folge Q044 Titel: Der Betriebsrat sagt NEIN? Der eigentliche Fehler liegt woanders. Vergiss den B******t, dass KI-Einführungen reihenweise am sturen Betriebsrat scheitern. Der wahre Grund ist ein anderer und komplett hausgemacht. ⚠️ In diesem KI-AffAIrs-Quicky schalte ich die Warnblinkanlage an: Laut Weizenbaum-Institut stehen Datenschutz, Datenqualität und fehlendes Personal ganz oben auf der Liste der echten KI-Hürden. Der Betriebsrat taucht dort gar nicht auf. Die Insights dieser Folge: 📊 Die echten Hürden: Datenschutz 60 Prozent, Datenqualität 54 Prozent, fehlendes Personal 50 Prozent (Weizenbaum-Institut). Der Betriebsrat steht NICHT auf dieser Liste. ⚖️ Der Definitionsstreit: Nicht KI-Feindlichkeit, sondern die Frage „Was gilt hier als KI?" — dieser Streit ist bei Betriebsräten von 22 auf 28 Prozent hochgeschossen, weil daran ein arbeitgeberfinanzierter Sachverständiger hängt. 🚨 Der Alarm: Nur 13 Prozent der Betriebe mit Betriebsrat haben eine KI-Betriebsvereinbarung (2024 waren es 2 Prozent) — im Umkehrschluss haben 87 Prozent KEINE und fahren auf Sand gebaut. Kapitel: 00:00 Vergiss den Mythos vom blockierenden Betriebsrat 00:27 Die echten Hürden laut Weizenbaum-Institut 00:58 Der banale Definitionsstreit: Was gilt als KI? 01:22 Der Alarm: 87 Prozent ohne KI-Betriebsvereinbarung 01:48 Bezieht den Betriebsrat frühzeitig ein 01:55 Cliffhanger: Donnerstag im Deep Dive Wer aktuell keinen Betriebsrat hat: Für euch ist das jetzt absolute geschäftskritische Vorsorge. Wie ihr mit eurem Betriebsrat eine KI-Betriebsvereinbarung baut, die wirklich funktioniert, schauen wir uns diesen Donnerstag im großen Deep Dive ganz genau an. Hört unbedingt rein! 🚀 Ihr wollt eure KI-Einführung sauber mit dem Betriebsrat aufsetzen, statt an ihm vorbei? KI AffAIrs ist eure KI-Beratung für die echte Praxis im Mittelstand. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)

  5. 3. Sept.

    043 Schatten-KI steuern statt blind verbieten — die komplette Architektur

    Folge L043 Titel: Schatten-KI steuern statt blind verbieten — die komplette Architektur Am Montag haben wir gewarnt, heute wird geliefert. 🛠️ Eure Leute arbeiten längst heimlich mit KI, und der erste Reflex der meisten Unternehmen — pauschal verbieten — scheitert grandios. Willkommen zum KI-AffAIrs-Deep-Dive! Wir zeigen, warum sogar die deutschen Datenschutzbehörden vom Verbot abraten, welche Pflicht seit anderthalb Jahren gilt, welcher Hebel wirklich ans Firmenvermögen geht, und liefern die komplette Vier-Bausteine-Architektur zum Steuern statt Verbieten. Die Insights dieser Folge: 🛑 Verbieten ist der falsche Reflex: Die deutschen Datenschutzaufsichtsbehörden (DSK) schreiben in ihrer Orientierungshilfe vom 6. Mai 2024 wörtlich, dass ohne klare Regelungen das Risiko eigenmächtiger, unkontrollierter KI-Nutzung besteht — und empfehlen ausdrücklich KEIN Verbot, sondern klare interne Regeln. ⚖️ Die unterschätzte Pflicht: Artikel 4 der EU-KI-Verordnung verpflichtet seit dem 2. Februar 2025 auch BETREIBER (wer ChatGPT oder Copilot im Unternehmen einsetzen lässt) zu ausreichender KI-Kompetenz des Personals. Zwar nicht eigenständig bußgeldbewehrt — aber seit anderthalb Jahren geltendes Recht. 💰 Der Hebel, der wirklich wehtut: Das Geschäftsgeheimnisgesetz schützt Informationen nur, wenn „angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen" getroffen wurden. Ohne KI-Richtlinie wird genau diese Angemessenheit vor Gericht angreifbar — das eigene Firmenvermögen steht auf dem Spiel. 🏗️ Die Vier-Bausteine-Architektur der DSK: (1) dokumentierte interne Weisung mit konkreten Beispielen, (2) betriebliche Accounts über Funktions-E-Mail-Adressen statt privater Zugänge, (3) Schulung statt reiner Kontrolle, (4) eine feste Routine im Datenschutzmanagement. Kapitel: 00:00 Intro: heute wird geliefert 00:52 Warum der erste Reflex — Verbieten — scheitert 01:37 Die Bitkom-Zahlen: 23 % Regeln, 23 % Zugang, 12 % heimlich, 25 % wissen es 02:47 Die Datenschutzbehörden selbst raten vom Verbot ab 03:46 Artikel 4 EU-KI-Verordnung: die Pflicht für Betreiber 05:07 Advocatus Diaboli: „35 Millionen Euro stehen da doch gar nicht" 05:52 Der eigentliche Hebel: Geschäftsgeheimnisschutz 07:17 Szenario: die Vertriebsmitarbeiterin und die Kundendaten 07:52 Die Vier-Bausteine-Architektur der DSK 08:04 Baustein 1: dokumentierte interne Weisung 08:31 Baustein 2: betriebliche Accounts statt privater Zugänge 09:12 Baustein 3: Schulung statt reiner Kontrolle 09:46 Baustein 4: feste Routine im Datenschutzmanagement 10:02 Der KI-AffAIrs-Praxistipp: die KI-Positivliste 10:54 Fazit: Führungsversäumnis statt Disziplinproblem Der KI-AffAIrs-Praxistipp: Baut in den nächsten 30 Tagen eine einfache KI-Positivliste statt eines pauschalen Verbots. Legt ein oder zwei offiziell freigegebene KI-Tools mit Firmenaccount fest und schreibt in drei Sätzen auf, was hineindarf und was nicht — zum Beispiel niemals Kundendaten, niemals unveröffentlichte Kalkulationen. Schatten-KI ist kein Disziplinproblem eurer Belegschaft. Es ist ein Führungsversäumnis. Eure Leute nutzen KI, weil sie ihnen hilft — die einzige Frage ist, ob sie es mit euch tun oder ohne euch. Ihr wollt Schatten-KI steuern, statt sie zu verbieten? KI AffAIrs arbeitet mit Human-in-the-Loop by Default und baut mit euch die passende Governance-Architektur. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)

  6. Trailer zur Staffel 4, Folge 7

    043 Quicky Deine Leute TRICKSEN. Schatten-KI ist längst euer Alltag.

    Folge Q043 Titel: Deine Leute TRICKSEN. Schatten-KI ist längst euer Alltag. Vergiss die Vorstellung, dass in deinem Unternehmen niemand heimlich KI benutzt. Genau diese Annahme kostet euch gerade die Kontrolle. ⚠️ In diesem KI-AffAIrs-Quicky schalte ich die Warnblinkanlage an: Aktuelle Bitkom-Zahlen zeigen schwarz auf weiß, dass Schatten-KI längst unkontrollierter Alltag ist — und die Ursache dafür ist hausgemacht. Die Insights dieser Folge: 📊 Die Arbeitnehmerrealität: 48 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland nutzen KI im Job. 12 Prozent davon TUN DAS HEIMLICH — mit privaten Accounts bei ChatGPT oder Copilot, ohne dass der Arbeitgeber es weiß. 🏢 Die Unternehmensperspektive: 25 Prozent der Firmen wissen sicher, dass Schatten-KI bei ihnen passiert (8 Prozent weit verbreitet, 17 Prozent Einzelfälle). Weitere 17 Prozent vermuten es zumindest. 🕳️ Die hausgemachte Ursache: Nur 23 Prozent der kleinen Unternehmen stellen offiziellen KI-Zugang bereit. Nur 23 Prozent ALLER Firmen haben überhaupt Regeln aufgestellt. Wer keine Werkzeuge gibt, baut seine Sicherheit auf Sand. Kapitel: 00:00 Vergiss die Vorstellung, niemand nutzt heimlich KI 00:31 Die Arbeitnehmerrealität: 48 % nutzen, 12 % heimlich 00:52 Die Unternehmensperspektive: 25 % wissen es 01:10 Die hausgemachte Ursache: nur 23 % Zugang, nur 23 % Regeln 01:34 Verbieten ist B******t — davor warnen sogar die Datenschutzbehörden 01:40 Cliffhanger: Donnerstag im Deep Dive Ein panisches Verbot ist jetzt aber völliger B******t — davor warnen sogar die deutschen Datenschutzbehörden selbst. Wie ihr Schatten-KI wirklich in den Griff bekommt, ohne alles zu verbieten, schauen wir uns diesen Donnerstag im großen Deep Dive ganz genau an. Hört unbedingt rein! 🚀 Ihr wollt eure KI-Nutzung in geordnete Bahnen lenken, statt sie zu verbieten? KI AffAIrs ist eure KI-Beratung für die echte Praxis im Mittelstand. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)

  7. 27. Aug.

    042 Die KI-Schonfrist ist echt. Und genau deshalb wird sie zur Haftungsfalle.

    Folge L042 Titel: Die KI-Schonfrist ist echt. Und genau deshalb wird sie zur Haftungsfalle. Am Montag haben wir gewarnt, heute wird geliefert. 🛠️ Und heute räumen wir zuerst mit den Mythen auf, die gerade durch jedes Beratungs-Posting geistern. Willkommen zum KI-AffAIrs-Deep-Dive! Wir trennen sauber, was wirklich verschoben ist und was weiter gilt, klären warum es kein KI-Sonderhaftungsrecht gibt, und zeigen, welches Schwergewicht ab Dezember 2026 dazukommt. Die Insights dieser Folge: 📌 Der gefährlichste Mythos zuerst: Der AI Act ist NICHT gekippt. Verschoben sind ausschließlich die Hochrisiko-Pflichten. Weiter gelten die Verbote aus Artikel 5 und die KI-Kompetenzpflicht aus Artikel 4, beide seit Februar 2025, sowie Artikel 50 ab dem 2. August 2026. Neue Verbote, etwa gegen sexualisierte Deepfakes, greifen ab dem 2. Dezember 2026. ⚖️ Kein KI-Sonderrecht: Die KI-Haftungsrichtlinie wurde im Februar 2025 zurückgezogen. Gegenüber einem Geschädigten könnt ihr euch nicht darauf berufen, dass die Aufsichtspflicht erst 2027 greift. Diese Frist bindet Behörden, keine Zivilgerichte. 🏭 Ab Dezember 2026 kommt die neue Produkthaftung: Software ist dort ausdrücklich ein Produkt, egal ob auf dem Gerät, aus der Cloud oder als Software as a Service. Anbieter von KI-Systemen gelten als Hersteller, die Haftung ist verschuldensunabhängig. 🚫 Zwei Präzisierungen, die fast überall fehlen: Es gilt NICHT rückwirkend, maßgeblich ist das Inverkehrbringen nach dem 9. Dezember 2026. Und es ist KEINE Beweislastumkehr, der Gesetzestext schließt sie ausdrücklich aus. Was es gibt, sind widerlegbare Vermutungen und ein abgesenktes Beweismaß. 🧠 Die eigentliche Pointe: Genau bei KI greifen diese Vermutungen besonders leicht. Der Rechtstext nennt maschinelles Lernen ausdrücklich als Komplexitätsfaktor, und der Kläger muss die Funktionsweise eures Systems nicht erklären. Die Beweiserleichterung, die die gescheiterte KI-Haftungsrichtlinie bringen sollte, steckt längst im Produkthaftungsrecht. Kapitel: 00:00 Intro: heute wird geliefert 01:30 Was die Digital-Omnibus-Verordnung wirklich verschiebt 03:00 Kann man sich jetzt zurücklehnen? 03:46 Was unverändert weitergilt: Artikel 5, Artikel 4, Artikel 50 04:30 Neue Verbote ab Dezember 2026 05:16 Kein KI-Sonderhaftungsrecht: die Richtlinie ist zurückgezogen 06:02 Szenario: ein KI-Schaden heute 06:47 Das neue Schwergewicht: Produkthaftung ab Dezember 2026 07:30 Software, Cloud und Software as a Service sind Produkte 08:16 Keine Rückwirkung: es zählt das Inverkehrbringen 09:00 Mythos Beweislastumkehr, sauber widerlegt 09:46 Widerlegbare Vermutungen und maschinelles Lernen 10:30 Die Lösung: Verantwortung architektonisch verankern 11:22 Warum die formale Unterschrift keine Aufsicht ist 12:48 Fallbeispiele: wenn die Aufsicht nur auf dem Papier steht 14:17 Der KI-AffAIrs-Praxistipp: die Verantwortungsklärung 15:46 Automation Bias und warum es Stichproben braucht 16:30 Fazit: Vorbereitungszeit statt Aufschub Der KI-AffAIrs-Praxistipp: Legt für jeden KI-Prozess eine einseitige Verantwortungsklärung an, bevor er produktiv geht. Welche Entscheidung trifft die Maschine, welche der Mensch? Wer darf namentlich widersprechen, und hat Zeit dafür? Was wird protokolliert? Wann wird stichprobenartig gegengeprüft? Die Fristverlängerung ist echt. Aber sie ist eine Verlängerung für die Behörden, nicht für eure Verantwortung. Wer sie als Aufschub liest, hat sie missverstanden. Wer sie als Vorbereitungszeit nutzt, hat einen echten Vorteil. Ihr wollt Verantwortung verankern, statt auf Fristen zu warten? KI AffAIrs arbeitet mit Human-in-the-Loop by Default und klärt mit euch, wer im Ernstfall wofür geradesteht. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)

  8. Trailer zur Staffel 4, Folge 6

    042 Quicky Brüssel verschiebt die KI-Aufsicht. Eure Haftung verschiebt sich nicht.

    Folge Q042 Titel: Brüssel verschiebt die KI-Aufsicht. Eure Haftung verschiebt sich nicht. „Ab dem 2. August 2026 zwingt euch der EU AI Act zur menschlichen Aufsicht." Diesen Satz könnt ihr streichen. Seit dem 29. Juni 2026 stimmt er nicht mehr. ⚠️ In diesem KI-AffAIrs-Quicky schalte ich die Warnblinkanlage an: Die EU hat die Pflichten für Hochrisiko-KI um 16 Monate verschoben. Ein Großteil der Branche feiert das als Freifahrtschein. Genau das ist die Falle. Die Insights dieser Folge: 📅 Die Verschiebung ist echt: Die Anforderungen an Hochrisiko-KI gelten erst ab dem 2. Dezember 2027, für KI in regulierten Produkten sogar erst ab dem 2. August 2028. Artikel 14, die menschliche Aufsicht, gehört genau zu diesem Block. 🧱 Der Grund steht im Gesetz selbst: Die EU verschiebt, weil SIE nicht fertig ist. Der Rechtsakt nennt fehlende Normen, fehlende Spezifikationen und noch nicht eingerichtete nationale Behörden. Die Pflicht bleibt inhaltlich unverändert. Wer wartet, baut später dieselbe Architektur, nur unter Zeitdruck. ⚖️ Verschoben ist die Aufsicht, nicht die Haftung: Das ist der Kern. Die geplante KI-Haftungsrichtlinie wurde im Februar 2025 zurückgezogen. Für KI-Schäden gilt damit das ganz normale Haftungsrecht, und das kennt keine Übergangsfrist. 🧑‍💼 Der Schmerzpunkt für HR: KI im Personalbereich steht ausdrücklich in Anhang III der KI-Verordnung, also Bewerbungen sichten, Bewerber bewerten, Leistung beurteilen. Für Personalverantwortliche ist diese Verschiebung unmittelbar relevant. Kapitel: 00:00 Vergiss den 2. August 2026 00:34 Warum 16 Monate mehr Zeit gefährlich sind 00:54 Verschoben, weil die EU selbst nicht fertig ist 01:11 Aufsicht verschoben, Haftung nicht 01:33 Der echte Schmerzpunkt für HR 01:48 Die Frist gilt der Bürokratie, nicht eurer Verantwortung 01:56 Cliffhanger: Donnerstag im Deep Dive Der TÜV erlässt euch die Prüfpflicht für die Bremsen um ein Jahr. Baut ihr heute einen Unfall, haftet ihr trotzdem voll. Genau so verhält es sich mit dieser Fristverlängerung. Wie ihr Verantwortung sauber verankert, ohne auf 2027 zu warten: diesen Donnerstag im großen Deep Dive. Hört unbedingt rein! 🚀 Ihr wollt Verantwortung klären, bevor es jemand anders für euch tut? KI AffAIrs ist eure KI-Beratung für die echte Praxis im Mittelstand. 👉 Vernetzt euch mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clauszeissler/ 👉 Mehr zur Beratung: https://www.affairs-consulting.de/ (Hinweis: Diese Podcast-Folge wurde mit Unterstützung von KI produziert. Im Wesentlichen kamen Googles NotebookLM (Gemini) und verschiedene Tools über Claude Code zum Einsatz.)

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KI AffAIrs ist der KI-Podcast für den Mittelstand – pragmatisch, ehrlich, ohne Hype. Claus Zeißler übersetzt aktuelle KI-Entwicklungen in echte Praxis: montags der Quicky (kurzer Alarm zum Thema der Woche), donnerstags der Deep Dive mit der Lösung zum Mitnehmen. DSGVO, EU AI Act und Datensouveränität immer mitgedacht – KI, die du Montag früh umsetzen kannst. Mehr dazu: 🇩🇪 Blog: https://kiaffairs.blogspot.com 🇬🇧 Blog (English): https://ai-affairs.blogspot.com 🎧 Podcast auf Englisch – AI-AffAIrs: https://open.spotify.com/show/1WVJb4BpnzxjTnh6YcrilY