Landleuchten

Kerstin Hoppenhaus und Sibylle Grunze

Der Podcast vom Lande, das nicht nur lebt, sondern auch leuchtet. Überall auf dem Land engagieren sich Menschen jeden Tag, um gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen und die Umbrüche im ländlichen Raum selbst zu gestalten. Von diesen Macher*innen und ihren Orten erzählen wir auf unserer Seite landlebtdoch.de und in diesem Podcast. 

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  1. Kenneth Anders

    23.10.2023

    Kenneth Anders

    Das Oderbruch ist eine besondere Landschaft mit einer sehr eigenen Geschichte. Das Oderbruchmuseum ist ein besonderes Museum, das sich nicht nur mit der Geschichte, sondern auch mit der Gegenwart der Landschaft befasst. Von einem klassischen Freilichtmuseum in einem historischen Dorf entwickelt es sich zu einem Ort der „regionalen Selbstbeschreibung“. Was das heißt und warum jeder Landschaftsraum so etwas haben sollte, erzählt uns Kenneth Anders, der das Museum leitet. Zusammen mit seinen Mitstreitern sucht er die Auseinandersetzung mit der heutigen ländlichen Wirklichkeit. Was ist überhaupt „das Land“? Woran kann man es erkennen? Und welche Möglichkeiten bietet es seinen Bewohnern? Diesen und anderen Fragen gehen sie mit Ausstellungen und vielen Kommunikationsprojekten nach. Seit 2022 trägt das Oderbruch außerdem das Europäische Kulturerbe-Siegel, als erste Kulturlandschaft überhaupt. Vierzig Orte sind beteiligt. Doch wie bringt man so viele verschiedene Akteure unter einen Hut? Kenneth Anders sagt: Mit einer gemeinsamen „landschaftlichen Erzählung“. _______________________ Landleuchten – Der Podcast vom Lande, das nicht nur lebt, sondern auch leuchtet Idee und Umsetzung: Kerstin Hoppenhaus und Sibylle Grunze Musik und Tonbearbeitung: Andreas T. Fuchs  Eine Produktion von Hoppenhaus & Grunze Medien [LINK https://hgmedien.com/ ] im Auftrag des Vereins Neulandgewinnen e.V. Redaktion: Eleonore Harmel und Andreas Willisch Gefördert durch die Robert Bosch Stiftung GmbH

    47 Min.
  2. Landinventur – Forschen am Dorf

    20.04.2021

    Landinventur – Forschen am Dorf

    Kaum jemand weiß heute noch, wie viele Dörfer es in Mecklenburg-Vorpommern oder in Brandenburg tatsächlich gibt. "Und über das Alltagsleben auf dem Land im 21. Jahrhundert weiß man noch weniger, denn die üblichen Statistiken zeichnen ein viel zu grobes Bild und sind oft "blind" für das, was auf dem Land wirklich passiert", sagen Andreas Willisch und Eleonore Harmel. Die beiden sind Wissenschaftler und Planer am Thünen-Institut in Schlemmin in Mecklenburg-Vorpommern. "Unsere Gesellschaften haben sich dramatisch verändert in den letzten Jahren. Und am dramatischsten hat sich wahrscheinlich der ländliche Raum verändert. Und das haben wir mit unseren klassischen Instrumentarien nicht gesehen – diese eigene interne Modernisierung und Transformation. Das ist echt ein Phänomen!"  Seit 2018 sind sie nun dabei, die Dörfer zurück auf die Landkarte zu bringen. Dazu haben sie die Landinventur entwickelt, ein Online-Werkzeug, mit dem die Dorfbewohnerinnen und -bewohner ihr Dorf selbst beschreiben können. Dieser bürgerwissenschaftliche Ansatz ist in der Sozialwissenschaft noch sehr neu und wir wollten wissen, wie sich das Projekt bisher bewährt und welche Erkenntnisse mit dieser neuen Methode gewonnen werden können. --- Mehr Informationen über die Landinventur gibt es hier: landinventur.de --- Landleuchten – Der Podcast vom Lande, das nicht nur lebt, sondern auch leuchtet Idee und Umsetzung: Kerstin Hoppenhaus und Sibylle Grunze Musik und Tonbearbeitung: Andreas T. Fuchs Eine Produktion von Hoppenhaus & Grunze Medien im Auftrag des Vereins Neulandgewinnen e.V. für landlebtdoch.de Gefördert durch die Robert Bosch Stiftung GmbH

    24 Min.

Info

Der Podcast vom Lande, das nicht nur lebt, sondern auch leuchtet. Überall auf dem Land engagieren sich Menschen jeden Tag, um gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen und die Umbrüche im ländlichen Raum selbst zu gestalten. Von diesen Macher*innen und ihren Orten erzählen wir auf unserer Seite landlebtdoch.de und in diesem Podcast.