LandMEDchen

Andrea Morawe

LandMEDchen - der Podcast rund um die medizinische Versorgung im ländlichen Raum. Dr. Andrea Morawe spricht im Podcast mit Menschen aus der Medizin, mit MFAs, Ärzt:innen, Pfleger:innen und allen, die mit den Patientinnen und Patienten arbeiten. Außerdem erklärt sie auch in ihren Episoden, wie das Leben als Landarzt ist, worauf man bei einer eigenen Praxis so achten soll und motiviert, sich als Ärztin oder Arzt auf dem Land niederzulassen. Jeden Donnerstag gibt es eine neue Folge!

  1. vor 5 Tagen

    Muss es immer ein Antibiotikum sein? | Dr. Andrea Morawe erklärt

    „Können Sie mir nicht etwas Stärkeres verschreiben?“ – diesen Wunsch hören Hausärzt:innen in der Praxis immer wieder. Genau deshalb beschäftigt sich Dr. Andrea Morawe in der neuen Folge von „LandMEDchen“ mit dem Thema Antibiotika. Den Wunsch nach einer möglichst schnellen Genesung kann Andrea gut nachvollziehen. Wer krank ist, möchte schließlich schnell wieder fit, belastbar und leistungsfähig sein. Doch Antibiotika sind nicht bei jeder Infektion die richtige Lösung. Antibiotika wirken gegen Bakterien, nicht gegen Viren. Bakterien sind eigenständige Lebewesen, bei denen Antibiotika beispielsweise in den Stoffwechsel eingreifen können. Bei Viren fehlen diese Angriffspunkte, weshalb ein Antibiotikum hier keine entsprechende Wirkung entfalten kann. Häufig befindet sich der Körper bereits mitten im natürlichen Heilungsprozess und Beschwerden wurden zuvor beispielsweise mit Hausmitteln behandelt. Wird zu diesem Zeitpunkt ein Antibiotikum eingesetzt, entsteht schnell der Eindruck, dass allein das Medikament für die deutliche Besserung verantwortlich war. Dabei möchte Andrea Antibiotika keinesfalls schlechtreden. Im Gegenteil: Sie gehören zu den größten medizinischen Errungenschaften und sind bei Erkrankungen wie bakterieller Lungenentzündung, Nierenbeckenentzündung oder Blutvergiftung unverzichtbar. Entscheidend ist jedoch, sie zielgerichtet und mit einer klaren Indikationsstellung einzusetzen. Viele Patient:innen verbinden Breitbandantibiotika mit einer besonders starken oder wirkungsvollen Therapie. Ist der Auslöser einer bakteriellen Infektion bekannt, sollte jedoch möglichst gezielt behandelt werden. Denn ein Breitbandantibiotikum trifft nicht ausschließlich die krankmachenden Bakterien, sondern kann auch die Bakterien unserer Darmflora und damit unser Mikrobiom beeinflussen. Eine mögliche Folge davon ist beispielsweise Durchfall. Andrea erklärt außerdem, wie Antibiotika-Resistenzen entstehen. Bakterien vermehren sich enorm schnell und bei diesem Prozess können immer wieder kleine Mutationen im Erbgut auftreten. Dadurch können einzelne Bakterien Eigenschaften entwickeln, die sie gegen bestimmte Antibiotika resistent machen. Je häufiger Antibiotika eingesetzt werden – insbesondere dann, wenn sie gar nicht notwendig sind – desto mehr Möglichkeiten bekommen Bakterien, solche Resistenzen zu entwickeln. Resistente Bakterien können anschließend auch von Mensch zu Mensch weitergegeben werden. Umso wichtiger ist der richtige Umgang mit Antibiotika. Sie sollten immer genau so eingenommen werden, wie es mit den behandelnden Ärzt:innen besprochen wurde. Medikamente eigenständig abzusetzen, erneut anzusetzen oder an andere Personen weiterzugeben, ist keine gute Idee. In der Folge nimmt Andrea außerdem verschiedene Mythen rund um Antibiotika unter die Lupe. Dabei spricht sie auch über die Erwartungshaltung in der Hausarztpraxis. Ärzt:innen sind keine Dienstleister:innen, bei denen eine bestimmte Behandlung einfach bestellt werden kann. Fragen, Vorschläge und offene Gespräche sind ausdrücklich erwünscht – Forderungen nach einem bestimmten Medikament ersetzen jedoch keine medizinische Indikationsstellung. Am Ende steht deshalb ein klarer Appell: Antibiotika sind wertvolle und teilweise lebensrettende Medikamente. Gerade deshalb liegt es in der ärztlichen Verantwortung, sie gezielt und nur dann einzusetzen, wenn sie tatsächlich notwendig sind. Denn ein verantwortungsvoller Umgang heute hilft dabei, Antibiotika-Resistenzen zu vermeiden und ihre Wirksamkeit auch für die Zukunft zu erhalten. Folg Andrea auf Instagram: https://www.instagram.com/andrea.morawe/ Zum Podcast auf YouTube: https://www.youtube.com/@landmedchen Zum Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/6fSmt4EgJeAPGGR1Il4BDu Zum Podcast bei Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/landmedchen/id1835667319s

    Muss es immer ein Antibiotikum sein? | Dr. Andrea Morawe erklärt
  2. 5. Aug.

    Schuppenflechte und wie du mit Ernährung dagegen steuern kannst | Dr. Andrea Morawe

    Was ist eigentlich Schuppenflechte bzw. Psoriaris? Rote, trockene Haut und Schuppen – das würden die meisten Menschen dazu sagen. Doch Schuppenflechte ist noch viel mehr. Sie kann Herz-Kreislauferkrankungen und Gelenkerkrankungen hervorrufen. Zudem hat sie Einfluss auf Psyche, Gewicht und Stoffwechsel. Darüber spricht Dr. Andrea Morawe in ihrer neuen Folge von LandMEDchen. Sie erzählt von einem jungen Mann, der wegen erhöhter Blutdruckwerte zu ihr in die Praxis kam. Sie entdeckte bei ihm rote Stellen entdeckte, die er mit dem Satz „das ist nur meine Schuppenflechte“ erklärte. Er erzählte zudem, dass er sich aktuell sehr abgeschlagen fühle, führte dies aber auf Stress zurück. Andrea wurde schnell hellhörig. Psoriaris ist eine Erkrankung, die durch eine Fehlregulation im Immunsystem hervorgerufen wird und ist somit eine Systemerkrankung. Diese führt dazu, dass die Erneuerung der Hautzellen deutlich schneller vonstatten geht als das normalerweise der Fall wäre. Denn normalerweise braucht eine Hautzelle vier Wochen, bis sie herangereift ist, bei der Psoriaris sind es nur wenige Tage – die vorherigen Hautzellen werden nicht so schnell abgebaut. Dadurch enstehen gerötete Hautstellen und silbrig glänzende Schuppen, vor allem an den Ellenbogen, den Knien, dem Sakralbereich und der Kopfhaut. Für viele Patient:innen bestimmt diese multifaktorielle Krankheit ihr ganzes Leben. Die Gene spielen eine Rolle und Umweltbedingungen können zum Ausbruch führen und die Erkrankung verstärken oder verbessern. Beispielhafte Auslöser sind Schlafmangel, Stress, Rauchen, Alkohol, Übergewicht aber auch bestimmte hormonelle Veränderungen oder Medikamente. Diese Mikroinflammationen können auch zu Veränderungen an den Gefäßwänden führen und somit auch zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen. Jeder dritte Person mit Schuppenflechte entwickelt im Laufe des Lebens eine Gelenkerkrankung, eine Psoriaris-Arthritis. Viele schieben das aufs Alter, dabei ist der Auslöser die Schuppenflechte. Diese chronischen Entzündungen kosten den Körper ganz viel Energie, das führt zu Erschöpfung und Müdigkeit. Dazu kommt eine psychische Belastung, denn viele werden angestarrt oder trauen sich beispielsweise nicht, kurze Hosen oder Kleider zu tragen. Dadurch entsteht Vermeidungsverhalten bis hin zu depressiven Störungen. Dabei ist Schuppenflechte nicht ansteckend! Doch als Betroffene:r kann man auch etwas tun. Ein erster Schritt ist, das Gewicht aktiv zu gestalten, schon eine leichte Gewichtsreduzierung kann einen guten Effekt haben. Auch Ernährung spielt eine große Rolle, allerdings gibt es keine Psoriaris-Diät. Einige Ernährungsweisen können allerdings unterstützen. Andrea sagt es immer wieder: Mediterrane Kost ist unschlagbar gut: Gemüse, Hülsenfrüchte, Seefisch, Nüsse, hochwertige Eisenquellen und hochwertige Öle. Sie empfiehlt zudem eine Mikronährstoffanalyse, um herauszufinden, welche Nährstoffe dem Körper gerade fehlen. Dies ist ihr lieber, als einfach Supplements zu nehmen. Sie geht auf Vitamin D, Omega 3-Fettsäuren, Zink, Selen und Vitamin B12 ein. Für sie ist es wichtig, den Patient:innen die Möglichkeiten aufzuzeigen und ganzheitlich zu behandeln. Folg Andrea auf Instagram: https://www.instagram.com/andrea.morawe/ Zum Podcast auf YouTube: https://www.youtube.com/@landmedchen Zum Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/6fSmt4EgJeAPGGR1Il4BDu Zum Podcast bei Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/landmedchen/id1835667319s

    Schuppenflechte und wie du mit Ernährung dagegen steuern kannst | Dr. Andrea Morawe
  3. 29. Juli

    Diese Werte solltest du mit 30 von deinem Körper kennen! | Dr. Andrea Morawe erklärt

    Du bist mittlerweile über 30 und denkst wahrscheinlich nicht täglich darüber nach, wie gesund dein Körper ist und wie lange du diese Gesundheit noch erhalten kannst. Doch chronische Erkrankungen entstehen nicht erst mit 50 oder älter, sondern die Weichen werden schon zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr gestellt. Darüber spricht Dr. Andrea Morawe in ihrer neuen Folge von „LandMEDchen“. Mit 30 verändern sich im Körper ein paar Prozesse, die Muskulatur nimmt langsam ab, der Grundumsatz wird niedriger, das Schlafverhalten wird schlechter und das Gewicht geht nach oben. Das liegt u.a. auch am Verhalten – wir konzentrieren uns in dieser Zeit auf Arbeit, Familie und die Kombination von beidem. Das erhöht auch den Stress. Deswegen ist es wichtig, achtsam zu sein und auch weitere Risikofaktoren mitzubetrachten: Mehrkonsum von Alkohol und Nikotin aber auch die familiäre Vorbelastung. Andrea empfiehlt, regelmäßig den Blutdruck zu checken. Denn dieser macht keine Schmerzen und ist deswegen so gefährlich. Langjähriger Bluthochdruck kann Herzschwächen verursachen und das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle erhöht sich. Ein weiterer wichtiger Wert ist der Blutzucker, der durch den Nüchternblutzucker bestimmt wird. Prädiabetes und Insulinresistenz entstehen schleichend, Symptome könnten Heißhungerattacken, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Zunahme von Bauchfettanteil und eine generelle Gewichtszunahme sein. Der nächste Wert, den man kennen sollte, ist das Cholesterin und hierbei besonders das LDL-Cholesterin sowie das HDL-Cholesterin und die Triglyceride. Diese geben auch Auskunft darüber, wie die Ernährung aussieht. In Zusammenhang damit schaut sich Andrea auch die Familie an und damit die Vorbelastung. Wenn man keine Möglichkeit hat für eine Bioimpedanzanalyse, dann empfiehlt Andrea eine Taillenumfang-Messung sowie Taille-Hüfte-Umfang-Messung. Das gibt Hinweise auf das viszerale Fett, also das Bauchfett, auch das untersucht Andrea in der Körperzusammensetzungsanalyse. Das Gewicht auf der Waage allein sagt wenig darüber aus, wie der Körper zusammengesetzt ist. Wichtig ist dabei die Muskelmasse, denn das stellt die Weichen für eine adäquate Stoffwechselaktion, sowie für Stabilität und Gangsicherheit im Alter. Der beste Blutwert und die beste Körperanalyse haben aber wenig Effekt, wenn wir nicht auf die mentale Gesundheit achten. Dazu gehört vor allem guter Schlaf ohne Störung. Das Stresslevel lässt sich über die HRV (Herzratenvariabilitätsmessung) bestimmen. Über den Tellerrand hinaus schaut Andrea allerdings auch mit ihren Patient:innen. Denn die „Standardwerte“, die im GKV-System im Check up enthalten sind, sind nicht bei allen genug. Beispielsweise empfiehlt sie nach manchen Familien-Anamnesen das Messen des Lipoprotein a (Lip a), ein Blutfettwert, der größtenteils genetisch bedingt ist. Dazu gehören für sie auch die Apolipoprotein b-Werte. Sie erklärt dies anhand eines Beispiels eines jungen Patienten. Mehr Diagnostik ist nicht immer mehr wert, sondern es geht um gezielte Diagnostik und individuelle Prävention. Folg Andrea auf Instagram: https://www.instagram.com/andrea.morawe/ Zum Podcast auf YouTube: https://www.youtube.com/@landmedchen Zum Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/6fSmt4EgJeAPGGR1Il4BDu Zum Podcast bei Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/landmedchen/id1835667319s

    Diese Werte solltest du mit 30 von deinem Körper kennen! | Dr. Andrea Morawe erklärt
  4. 22. Juli

    Wie kannst du dein Herz gesund halten? | Dr. Andrea Morawe erklärt

    Ein Organ, das eine wesentliche Funktion hat und trotzdem oft als selbstverständlich wahrgenommen wird: Unser Herz! Darüber spricht Dr. Andrea Morawe in ihrer neuen Folge von „LandMEDchen“. Sie vergleicht das Herz mit dem Motor eines Autos, den wir ja auch gerne pflegen. Viele kümmern sich allerdings um ihr Herz erst, wenn es zu spät ist und es schon Probleme gibt. Herz-Kreislauferkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Diese passieren nicht plötzlich, sondern entwickeln sich über Jahre hinweg. Andrea erklärt, was der Bluthochdruck damit zu tun hat und wie man selbst diesen im Auge behält und regelmäßig misst. In dem Zusammenhang erklärt sie auch, wie das Herz funktioniert und welche Probleme dabei entstehen können. Auch Blutfette und Blutzucker sollten regelmäßig in der Artzpraxis getestet werden. Um das Herz zu trainieren und gesund zu halten, ist vor allem Bewegung wichtig. Dabei geht es nicht um starkes Training oder das Fitnessstudio, sondern um kleine Entscheidungen im Alltag. Auch Krafttraining (gerne auch als kleine Einheiten im Alltag) ist wichtig. Viele denken beim Herz direkt an Cardio-Training, doch Krafttraining sorgt für einen besseren Energieverbrauch und eine bessere Insulinsensitivität. Der nächste wichtige Punkt ist die Ernährung. Gerade beim Gemüse werden 400 bis 500 Gramm pro Tag empfohlen, was viele Menschen nicht schaffen. Andrea empfiehlt zusätzlich Hülsenfrüchte und Nüsse. Komplexe Kohlenhydrate liefern Ballaststoffe und unterstützen die Darmgesundheit. Ein großer Trend ist Omega 3, den wir vor allem durch fettigen Seefisch erhalten. Dabei gilt aber: Ernährung vor Supplements! Außerdem ist wichtig: Omega 3 und 6 konkurrieren um denselben Rezeptor – so kann es bei einer ungleichmäßigen Aufnahme sogar zu Vorhofflimmern kommen. Omega 3 wirkt zudem antientzündlich – hat also noch weitere positive Effekte. Was wir meiden sollten, sind die Produkte, die viel in der Werbung beworben werden (Softdrinks etc.), denn diese sind meist stark verarbeitet. Schlaf ist der oft vergessene Herzschutz. Denn Schlafmangel bedeutet eine erhöhte Ausschüttung von Stresshormonen, einen höheren Blutdruck und vermehrten Appetit. Auch ein dauerhafter Stress kann Herzrhythmusstörungen begünstigen und Entzündungsprozesse im Körper fördern. Andrea empfiehlt zudem Journaling, um an der mentalen Gesundheit zu arbeiten und Stress besser in den Griff zu bekommen. Sie beendet jeden Tag mit 3 positiven und dankbaren Gedanken. Ein toxisches Thema, das eigentlich allen logisch und bekannt sein sollte und trotzdem viel konsumiert wird, sind Alkohol und Nikotin. Andrea empfiehlt, sich auch mit dem eigenen Gewicht und Bauchfett auseinanderzusetzen, das man über eine Bioimpedanz-Analyse erkennen kann. Bauchfett ist kein kosmetisches Problem, sondern es hat eine stoffwechselaktive Tätigkeit, fördert Entzündungsprozesse, Insulinresistenz und Bluthochdruck. Folg Andrea auf Instagram: https://www.instagram.com/andrea.morawe/ Zum Podcast auf YouTube: https://www.youtube.com/@landmedchen Zum Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/6fSmt4EgJeAPGGR1Il4BDu Zum Podcast bei Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/landmedchen/id1835667319s

    Wie kannst du dein Herz gesund halten? | Dr. Andrea Morawe erklärt
  5. 15. Juli

    Wie viel Sport ist gesund? Zwischen Hobby- und Spitzensport! | Dr. Andrea Morawe erklärt

    Wo verläuft eigentlich die Grenze zwischen gesunder Bewegung und Raubbau am eigenen Körper? Genau dieser Frage widmet sich Dr. Andrea Morawe in der neuen Folge von „LandMEDchen“. Wenn wir Spitzensport im Fernsehen verfolgen, sehen wir beeindruckende Leistungen und verbinden diese oft automatisch mit Gesundheit. Doch stimmt das tatsächlich? Regelmäßige körperliche Aktivität gehört zu den wichtigsten Säulen der Prävention. Sie verbessert den Schlaf, stabilisiert den Blutdruck, stärkt das Herz-Kreislauf-System und trägt langfristig zu einer besseren Herzgesundheit bei. Das eigentliche Problem in Deutschland ist deshalb nicht zu viel Sport, sondern zu wenig Bewegung: Rund 95 % der Menschen würden gesundheitlich von mehr regelmäßiger körperlicher Aktivität profitieren. Im Spitzensport gelten jedoch andere Maßstäbe. Dort stehen Höchstleistung, maximale Kraft und Schnelligkeit im Vordergrund – und genau das bleibt für den Körper nicht ohne Folgen. Besonders die Gelenke werden über Jahre hinweg stark belastet. Viele ehemalige Profifußballer berichten später über chronische Kniebeschwerden, Hüftgelenkarthrosen oder anhaltende Rückenprobleme. Auch das Herz reagiert unterschiedlich auf Bewegung. Während regelmäßiger Sport die Herzgesundheit fördert, kann die dauerhafte Extrembelastung im Spitzensport unter bestimmten Umständen Herzrhythmusstörungen oder Herzschwächen begünstigen. Eine einzelne intensive Trainingseinheit oder ein Marathon führt in der Regel nicht zu solchen Problemen. Im Spitzensport gehören regelmäßige medizinische Untersuchungen deshalb selbstverständlich dazu. Andrea empfiehlt jedoch auch Hobbysportler:innen, ihre Gesundheit regelmäßig überprüfen zu lassen. Ein hilfreicher Parameter ist dabei beispielsweise die Herzfrequenzvariabilität, die sie auch in ihrer eigenen Praxis anbietet. Neben den körperlichen Belastungen spielt auch die Psyche eine wichtige Rolle. Leistungsdruck, die Angst vor Fehlern, finanzielle Abhängigkeit vom sportlichen Erfolg und Existenzängste begleiten viele Leistungssportler:innen. Durch Social Media haben sich diese Belastungen in den vergangenen Jahren zusätzlich verstärkt. Außerdem spricht Andrea gesellschaftliche Herausforderungen im Sport an. So ist beispielsweise die Akzeptanz von Homosexualität im Profifußball nach wie vor nicht selbstverständlich. Ein weiteres sensibles Thema sind Essstörungen, die insbesondere in gewichtssensiblen Sportarten wie Ballett, Turnen oder Gewichtsklassensportarten auftreten können. Diese beeinflussen nicht nur das Essverhalten, sondern können auch Auswirkungen auf den Hormonhaushalt haben. Egal ob Leistungs- oder Freizeitsport – ein entscheidender Bestandteil jedes Trainings ist die Regeneration. Denn Muskeln wachsen nicht während der Belastung, sondern in den Erholungsphasen danach. Deshalb appelliert Andrea, Trainingspläne von Spitzensportler:innen nicht unkritisch zu übernehmen. Wer langfristig gesund bleiben möchte, sollte der Regeneration genauso viel Aufmerksamkeit schenken wie dem Training selbst. Am Ende sind es nicht einzelne Höchstleistungen, sondern vernünftige und nachhaltige Routinen im Alltag, die den größten gesundheitlichen Nutzen bringen. Folg Andrea auf Instagram: https://www.instagram.com/andrea.morawe/ Zum Podcast auf YouTube: https://www.youtube.com/@landmedchen Zum Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/6fSmt4EgJeAPGGR1Il4BDu Zum Podcast bei Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/landmedchen/id1835667319s

    Wie viel Sport ist gesund? Zwischen Hobby- und Spitzensport! | Dr. Andrea Morawe erklärt
  6. 8. Juli

    Wie gut kümmerst du dich um die Bakterien in deinem Darm? Das große Feld der Darmgesundheit!

    Wann hast du dich zuletzt bewusst um deine Darmgesundheit gekümmert? Die meisten Menschen beschäftigen sich erst dann mit ihrem Darm, wenn Beschwerden wie Blähungen, Verstopfung oder eine Reizdarmsymptomatik auftreten. Dabei beginnt eine gesunde Darmflora lange vorher. Dr. Andrea Morawe erklärt in der neuen Folge von „LandMEDchen“, dass drei Säulen dabei besonders wichtig sind: fermentierte Lebensmittel, Ballaststoffe und Vielfalt. Der Darm ist weit mehr als nur ein Verdauungsorgan. Er spielt eine wichtige Rolle für das Immunsystem, die Energiebereitstellung, Entzündungsprozesse und zahlreiche Stoffwechselvorgänge. Spätestens durch die Diskussion rund um die Abnehmspritze wurde vielen bewusst, wie eng der Darm mit hormonellen Regelkreisen verbunden ist. In unserem Darm leben Billionen von Mikroorganismen – darunter Bakterien, Pilze und Viren. Das ist keineswegs etwas Schlechtes, sondern ein wichtiger Bestandteil unserer Gesundheit. Diese Mikroorganismen unterstützen zahlreiche Stoffwechsel- und Verdauungsprozesse und stehen über die Darm-Hirn-Achse sogar mit unserem Gehirn in Verbindung. Deshalb essen wir nicht nur für uns selbst, sondern versorgen gleichzeitig ein komplexes Ökosystem. Wichtig ist dabei: Vielfalt. Andrea hat in den vergangenen Jahren beobachtet, dass Ernährung häufig mit Verzicht verbunden wird. Genau das hat ihr Interesse an der Ernährungsmedizin geweckt. Heute orientiert sie sich am Prinzip „30 Pflanzen pro Woche“. Dieses Konzept stammt aus dem American Gut Project, bei dem die Ernährungsgewohnheiten zahlreicher Menschen untersucht wurden. Das Ergebnis: Wer etwa 30 verschiedene pflanzliche Lebensmittel pro Woche verzehrte, weist eine größere Vielfalt des Darm-Mikrobioms auf. Für Andrea beginnt gesunde Ernährung deshalb nicht mit dem Weglassen, sondern mit dem Hinzufügen. Den Darm vergleicht sie mit einem Garten: Wird dort immer nur eine einzige Pflanzenart ausgesät, entsteht eine anfällige Monokultur. Je vielfältiger die Bepflanzung, desto robuster und widerstandsfähiger wird das gesamte Ökosystem. Die zweite wichtige Säule sind Ballaststoffe. Obwohl sie häufig unterschätzt werden, dienen sie den Darmbakterien als wertvolle Nahrungsquelle. Aus ihnen entstehen kurzkettige Fettsäuren, die wiederum eine wichtige Rolle für die Darmgesundheit spielen. Gute Ballaststofflieferanten sind unter anderem Haferflocken, Vollkornprodukte, Bohnen, Linsen, Kichererbsen sowie Nüsse und Samen. Allerdings erreichen die meisten Menschen die empfohlene tägliche Aufnahme von 30 Gramm Ballaststoffen nicht. Als dritte Säule nennt Andrea fermentierte Lebensmittel. Schon lange bevor Fermentation zum Social-Media-Trend wurde, machten sich unsere Vorfahren diese Methode zunutze. Auch wissenschaftlich gibt es hierzu interessante Daten, beispielsweise von der Stanford University. Dort zeigte sich, dass Menschen mit regelmäßigem Verzehr fermentierter Lebensmittel niedrigere Entzündungsmarker (Inflammation) und eine größere mikrobielle Vielfalt aufwiesen. Zu fermentierten Lebensmitteln zählen Naturjoghurt, Kefir, Sauerkraut, Sauerteig, Kimchi und weiteres fermentiertes Gemüse. Entscheidend ist dabei nicht die Menge, sondern die Regelmäßigkeit. Zum Schluss greift Andrea noch einmal ihre Garten-Metapher auf: Die verschiedenen Pflanzen decken den Tisch für die Darmbakterien, die Ballaststoffe sorgen dafür, dass alle satt werden, und die fermentierten Lebensmittel bringen noch ein paar neue Gäste mit. So entsteht ein vielfältiges und stabiles Darm-Mikrobiom. Folg Andrea auf Instagram: https://www.instagram.com/andrea.morawe/ Zum Podcast auf YouTube: https://www.youtube.com/@landmedchen Zum Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/6fSmt4EgJeAPGGR1Il4BDu Zum Podcast bei Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/landmedchen/id1835667319s

    Wie gut kümmerst du dich um die Bakterien in deinem Darm? Das große Feld der Darmgesundheit!
  7. 1. Juli

    Mutterschutz in der Niederlassung - ein Systemproblem | Nadja Jesswein

    Wie ist das eigentlich, wenn man als selbstständige Hausärztin schwanger wird? Genau dieser Frage widmen sich Dr. Andrea Morawe und Nadja Jesswein in der neuen Folge von „LandMEDchen“. Nadja ist niedergelassene Hausärztin, Co-Sprecherin des Bundesforums Hausärztinnen im Hausärztinnen- und Hausärzteverband sowie in der Ärztekammer Niedersachsen engagiert. Heute sind rund zwei Drittel der Absolvent:innen des Medizinstudiums weiblich. Gleichzeitig gibt es für niedergelassene Ärztinnen während einer Schwangerschaft kaum soziale Absicherung. Während angestellte Ärztinnen sechs Wochen vor der Geburt freiwilligen Mutterschutz und anschließend acht Wochen verpflichtenden Mutterschutz mit finanzieller Absicherung durch den Mutterschutzlohn erhalten, existiert eine vergleichbare Regelung für Selbstständige nicht. Ein zentrales Problem sehen Andrea und Nadja darin, dass Schwangerschaft im Sozialrecht häufig ähnlich behandelt wird wie eine Erkrankung – obwohl sie keine Krankheit ist. Hinzu kommt der sogenannte Sicherstellungsauftrag. Mit der Zulassung durch die Kassenärztliche Vereinigung verpflichten sich niedergelassene Ärzt:innen dazu, die Versorgung ihrer Patient:innen sicherzustellen. Deshalb kann eine Praxis auch während Urlaub oder Schwangerschaft nicht einfach geschlossen werden. Stattdessen muss eine geeignete Vertretung organisiert werden. Genau hier entstehen weitere Schwierigkeiten. Vertretungsbörsen oder entsprechende Netzwerke sind vielerorts kaum vorhanden. Zusätzlich unterscheiden sich die Regelungen je nach Bundesland. In Niedersachsen ist es beispielsweise nicht möglich, am selben Tag gemeinsam mit einer Vertretung in der Praxis tätig zu sein. Der Vertreter arbeitet dann auf eigene Rechnung. Eine weitere Möglichkeit ist die sogenannte Entlastungsassistenz. Dabei wird eine Ärztin oder ein Arzt befristet angestellt, um die Praxis zu unterstützen. Allerdings entstehen dadurch Sozialabgaben, gleichzeitig besteht unter bestimmten Voraussetzungen das Risiko einer Scheinselbstständigkeit. Hinzu kommt, dass die Praxisinhaberin weiterhin für mögliche Regresse haftet. Wie hoch die finanzielle Belastung werden kann, zeigt Nadja anhand ihrer eigenen Erfahrung: Die Vertretung während ihres Mutterschutzes kostete rund 750 Euro pro Tag. Neben diesen Kosten laufen auch sämtliche weiteren Praxisausgaben unverändert weiter. Gehälter für Mitarbeitende, Miete und laufende Betriebskosten lassen sich während einer Schwangerschaft schließlich nicht einfach aussetzen. Andrea begegnet in diesem Zusammenhang immer wieder Kommentaren wie „Das wusste man doch vorher“ oder „Eine Schwangerschaft muss man eben planen“. Für sie greift diese Sichtweise deutlich zu kurz. Auch Ärztinnen führen ein ganz normales Leben – und nicht jede Lebensentscheidung lässt sich bis ins Detail planen. Auch Nadja betont, dass eine Schwangerschaft aus ihrer Sicht nicht zu den üblichen unternehmerischen Risiken einer Selbstständigkeit gehört. Gleichzeitig geht es ihr nicht ausschließlich um Frauen. Vereinbarkeit betrifft ebenso Männer, die Väter werden und Familie und Beruf miteinander vereinbaren möchten. Dabei existiert bereits eine EU-Richtlinie, die eine Unterbrechung der Erwerbstätigkeit für Selbstständige ermöglichen soll. Deutschland hat diese Vorgaben bislang jedoch nur unzureichend umgesetzt – obwohl entsprechende Ziele sogar im Koalitionsvertrag festgehalten wurden. Auch innerhalb der Ärzteschaft wächst der Wunsch nach Veränderungen. Ein gemeinsamer Antrag von Andrea und Nadja wurde bereits von der Bundesdelegiertenversammlung beschlossen und wird nun durch den Vorstand des Deutschen Ärztetags beraten. Für beide endet die Diskussion jedoch nicht beim Mutterschutz. Sie wünschen sich insgesamt flexiblere Regelungen im KV-Recht, beispielsweise mehr Möglichkeiten für Teilzeitmodelle und bessere Rahmenbedingungen, um Familie und Beruf miteinander vereinbaren zu können. Abschließend sprechen Andrea und Nadja auch über politische Vorstellungen traditioneller Familienbilder. Dabei diskutieren sie unter anderem die Positionen der AfD und wie viel Entscheidungsfreiheit diese Frauen bei der Gestaltung ihres eigenen Lebens und Berufswegs geben wollen. Folg Andrea auf Instagram: https://www.instagram.com/andrea.morawe/ Zum Podcast auf YouTube: https://www.youtube.com/@landmedchen Zum Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/6fSmt4EgJeAPGGR1Il4BDu Zum Podcast bei Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/landmedchen/id1835667319s

    Mutterschutz in der Niederlassung - ein Systemproblem | Nadja Jesswein
  8. 24. Juni

    Reiseapotheke: Was wirklich mit muss für einen entspannten Urlaub | Dr. Andrea Morawe

    Die Urlaubszeit steht bevor! Doch was sollte eigentlich in einer gut vorbereiteten Reiseapotheke nicht fehlen? Und worauf müssen Menschen achten, die regelmäßig Medikamente einnehmen? Darüber spricht Dr. Andrea Morawe in der aktuellen Folge von „LandMEDchen“ und gibt praktische Tipps für eine sichere Reisevorbereitung. Zum Einstieg berichtet sie von zwei Familien, die wichtige Bestandteile ihrer Reiseapotheke zuhause vergessen hatten. Genau deshalb kann eine reisemedizinische Beratung hilfreich sein. Dabei geht es nicht nur um Impfungen, sondern auch um individuelle Empfehlungen zur Reiseapotheke und Reisevorbereitung – besonders bei Kindern, älteren Menschen oder anderen Risikogruppen. Doch warum werden viele Menschen ausgerechnet im Urlaub krank? Unser Alltag ist meist von festen Gewohnheiten geprägt. Schlafzeiten, Essensrhythmus und Tagesabläufe laufen oft nach einem ähnlichen Muster ab. Im Urlaub verändert sich vieles gleichzeitig. Hinzu kommen neue klimatische Bedingungen, eine ungewohnte Flora und Fauna sowie andere Keime als zuhause. Auch aus der Stressmedizin ist bekannt, dass viele Menschen über längere Zeit unter hoher Belastung funktionieren. Fällt diese Anspannung im Urlaub plötzlich weg, reagiert der Körper nicht selten mit gesundheitlichen Beschwerden. Wer dauerhaft Medikamente einnimmt, sollte diese unbedingt in ausreichender Menge mitführen. Andrea empfiehlt sogar, eine Reserve einzuplanen, falls sich die Rückreise verzögert oder unerwartete Situationen eintreten. Ebenso wichtig ist eine vollständige Dokumentation der Medikation. Neben den Medikamenten selbst sollten auch Impfpass, Unterlagen der Auslandskrankenversicherung und relevante medizinische Dokumente mitgeführt werden. Zusätzlich empfiehlt sie, diese Unterlagen digital zu sichern. Dauermedikamente gehören grundsätzlich ins Handgepäck. In jede Reiseapotheke gehört außerdem ein Medikament gegen Fieber und Schmerzen. Andrea nennt hier Paracetamol oder Ibuprofen, bei Kindern selbstverständlich in einer altersgerechten Form. Ein Fieberthermometer sollte ebenfalls nicht fehlen. Magen-Darm-Beschwerden zählen zu den häufigsten Reiseerkrankungen. Neue Gewürze, veränderte Ernährungsgewohnheiten und ein unbekanntes Keimumfeld können den Verdauungstrakt belasten. Problematisch ist dabei häufig weniger die Diarrhoe selbst als vielmehr der damit verbundene Flüssigkeits- und Elektrolytverlust. Deshalb empfiehlt Andrea, Elektrolyte mit auf die Reise zu nehmen. Auch kleinere Verletzungen oder Unfälle können im Urlaub schnell passieren. Zur Grundausstattung gehören deshalb Desinfektionsmittel, sterile Kompressen, eine Binde, Pflaster, eine Pinzette und eine Zeckenkarte. Wer viel zu Fuß unterwegs ist, profitiert außerdem von Blasenpflastern. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Reiseapotheke ist der UV-Schutz. Sonnencreme und UV-Schutzkleidung sollten selbstverständlich sein. In einigen Reisezielen ist zusätzlich Insektenschutzkleidung sinnvoll. Besonders praktisch findet Andrea eine Cap mit Nackenschutz, die sowohl vor intensiver Sonneneinstrahlung als auch vor Insekten schützt. Ergänzend können Insektenschutzmittel mit geeignetem DEET-Wert verwendet werden. Auch in Deutschland gibt es zahlreiche FSME-Risikogebiete. Während gegen Borreliose bislang keine Impfung verfügbar ist, kann man sich gegen FSME impfen lassen. Darüber hinaus empfiehlt Andrea ein Antihistaminikum für den Fall von stärkeren Reaktionen auf Insektenstiche. Besondere Aufmerksamkeit widmet sie Menschen mit Diabetes. Insulin reagiert empfindlich auf Temperaturveränderungen und sollte weder starker Hitze noch Frost ausgesetzt werden. Da sich im Urlaub häufig auch das Bewegungsverhalten verändert, kann unter Umständen eine Anpassung der Insulin-Dosis erforderlich werden. Dies sollte immer gemeinsam mit dem Hausarzt oder Diabetologen besprochen werden. Zusätzlich verändert Wärme die Hautdurchblutung. Dadurch kann Insulin schneller aufgenommen werden als gewohnt. Deshalb erklärt Andrea in der Folge auch, woran Außenstehende eine Unterzuckerung erkennen können und warum dieses Wissen gerade auf Reisen von großer Bedeutung sein kann. Folg Andrea auf Instagram: https://www.instagram.com/andrea.morawe/ Zum Podcast auf YouTube: https://www.youtube.com/@landmedchen Zum Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/6fSmt4EgJeAPGGR1Il4BDu Zum Podcast bei Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/landmedchen/id1835667319s

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LandMEDchen - der Podcast rund um die medizinische Versorgung im ländlichen Raum. Dr. Andrea Morawe spricht im Podcast mit Menschen aus der Medizin, mit MFAs, Ärzt:innen, Pfleger:innen und allen, die mit den Patientinnen und Patienten arbeiten. Außerdem erklärt sie auch in ihren Episoden, wie das Leben als Landarzt ist, worauf man bei einer eigenen Praxis so achten soll und motiviert, sich als Ärztin oder Arzt auf dem Land niederzulassen. Jeden Donnerstag gibt es eine neue Folge!

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