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Die Leipziger Buchmesse und ihr Lesefest sind das Frühjahrsereignis der Buchbranche. Mit über 3.700 Veranstaltungen ist "Leipzig liest" das größte Lesefestival Europas. Diesen Bücherrausch gibt es hier auch zum Nachhören. Im Podcast „Leipzig liest“ präsentiert detektor.fm-Moderator Claudius Nießen die besten Gespräche. Damit sich die Zeit bis zur nächsten Buchmesse nicht ganz so endlos anfühlt.

Leipzig liest Leipziger Buchmesse

    • Kunst
    • 5,0 • 4 Bewertungen

Die Leipziger Buchmesse und ihr Lesefest sind das Frühjahrsereignis der Buchbranche. Mit über 3.700 Veranstaltungen ist "Leipzig liest" das größte Lesefestival Europas. Diesen Bücherrausch gibt es hier auch zum Nachhören. Im Podcast „Leipzig liest“ präsentiert detektor.fm-Moderator Claudius Nießen die besten Gespräche. Damit sich die Zeit bis zur nächsten Buchmesse nicht ganz so endlos anfühlt.

    Natalie Amiri: Afghanistan. Unbesiegter Verlierer

    Natalie Amiri: Afghanistan. Unbesiegter Verlierer

    20 Jahre lang hat der Globale Westen versucht, Afghanistan zu einem starken und demokratischen Land zu machen. Wie sehr der Westen an diesem Anspruch gescheitert ist, das hat sich gezeigt, als sich die internationalen Truppen im vergangenen Jahr zurückgezogen haben aus Afghanistan.
    Danach nämlich hatten die radikalislamischen Taliban das Land in kürzester Zeit wieder unter ihrer Kontrolle. Natalie Amiri hat das mit Schrecken beobachtet. Als Reporterin war sie lange Jahre für den Öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Nahen Osten unterwegs, hat sich für Frauenrechte eingesetzt und sie hat auch Afghanistan kennengelernt. 100 Tage nach der Machtübernahme der Taliban ist sie zurückgekehrt in das Land, von dieser Reise erzählt Natalie Amiri in ihrem Buch „Afghanistan. Unbesiegter Verlierer“.

    • 27 Min.
    Hadija Haruna-Oelker: Die Schönheit der Differenz

    Hadija Haruna-Oelker: Die Schönheit der Differenz

    Wie wollen wir zusammenleben? Was wollen wir morgen anders machen, um unser Miteinander gleichberechtigter zu gestalten? Über diese und andere Fragen spricht detektor.fm-Moderatorin Ina Lebedjew mit Hadija Haruna-Oelker. Die Journalistin, Politikwissenschaftlerin und Moderatorin beschäftigt sich seit Langem mit Rassismus und der Frage, wie sich unterschiedliche Diskriminierungsformen in einem Menschen überschneiden und gleichzeitig wirken können.
    In ihrem Buch „Die Schönheit der Differenz. Miteinander anders denken” erzählt Hadija Haruna-Oelker ihre eigene Geschichte, verbindet sie mit hochaktuellen gesellschaftlichen Fragen und versucht eine Vision davon zu entwickeln, wie wir einander mit Offenheit und Neugier begegnen können.

    • 25 Min.
    Nino Haratischwili: Das mangelnde Licht

    Nino Haratischwili: Das mangelnde Licht

    Geboren und aufgewachsen ist Nino Haratischwili in der georgischen Hauptstadt Tbilissi, hier in Deutschland besser bekannt als Tiflis. Dort hat sie als Kind die Unabhängigkeit von der Sowjetunion und die folgenden kriegerischen Auseinandersetzungen erlebte. Schon in jungen Jahren hat sie das Theater und das Schreiben für sich entdeckt. Später hat sie dann in Hamburg studiert, wo sie auch heute noch lebt. Mit ihrem Roman „Das achte Leben (Für Brilka)“ wurde sie einem großen Publikum als wichtige Stimme aus Georgien bekannt. Darin erzählt sie die Geschichte einer georgischen Familie über mehrere Generationen von Frauen. Auch in ihrem neuen Roman „Das mangelnde Licht“ stehen Frauen im Mittelpunkt, nämlich vier junge Frauen, die den Kampf um Unabhängigkeit seit den 80er-Jahren erleben. Moderatorin Charlotte Thielmann spricht mit Nino Haratischwili über ihr Buch, über die Post-Sowjet-Ära und auch über Krieg.

    • 22 Min.
    Olga Grjasnowa liest aus „Der verlorene Sohn“

    Olga Grjasnowa liest aus „Der verlorene Sohn“

    Olga Grjasnowa wurde in Baku, Aserbaidschan geboren. Der Vater war Rechtsanwalt und die Mutter Musikerin. 1996 ist die Familie nach Deutschland übergesiedelt. Sie kamen als Kontingentflüchtlinge und lebten von nun an in Friedberg in Hessen. Olga Grjasnowa studierte zunächst Kunstgeschichte und Slawistik in Göttingen, bevor sie ans Deutsche Literaturinstitut Leipzig wechselte, um Literarisches Schreiben zu studieren. 2010 machte sie ihren Bachelor. Im Anschluss an Studienaufenthalte in Polen, Russland (Maxim-Gorki-Literaturinstitut) und Israel studierte Grjasnowa Tanzwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Ihr neuer Roman „Der verlorene Sohn“ ist ein historischer Roman, der 1839 im Nordkaukasus spielt. In dieser Podcastfolge hören Sie die Autorin ein Stück vom Anfang des Buches lesen. Viel Spaß beim Zuhören!

    • 12 Min.
    Johanna Dürrholz im Gespräch mit Claudius Nießen „Die K-Frage: Was es heute bedeutet, (k)ein Kind zu wollen“

    Johanna Dürrholz im Gespräch mit Claudius Nießen „Die K-Frage: Was es heute bedeutet, (k)ein Kind zu wollen“

    Johanna Dürrholz, geboren 1989, ist seit 2017 Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET und schreibt außerdem regelmäßig im »Leben« der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Davor arbeitete sie als freie Online-Redakteurin für den Westdeutschen Rundfunk. Dürrholz lebt in Köln.
    Mit Anfang 30 stellt sie sich die Frage: Will ich ein Kind oder lieber nicht? In „Die K-Frage: Was es heute bedeutet, (k)ein Kind zu wollen“ (erschienen 2021 im Dudenverlag) spricht sie mit Müttern, Vätern, ungewollt Kinderlosen, Fortpflanzungsgegnern, Medizinern und Freunden über Rollenbilder, Erwartungsdruck und die viel diskutierte Work-Life-Balance. Im Podcast hören Sie die Autorin im Interview sowie ausgewählte Leseproben aus dem Buch. Viel Spaß beim Zuhören!

    • 43 Min.
    Andreas Winkelmann und Markus Knüfken lesen aus „Wilder wirds nicht – Auf der Suche nach Europas letzten Abenteuern“

    Andreas Winkelmann und Markus Knüfken lesen aus „Wilder wirds nicht – Auf der Suche nach Europas letzten Abenteuern“

    Andreas Winkelmann ist 1968 in Niedersachsen geboren, schreibt unter verschiedenen Pseudonymen und erreicht mit seinen Thrillern regelmäßig die Bestsellerlisten, u. a. mit „Das Haus der Mädchen“, „Die Lieferung“ und „Der Fahrer“. Neben dem Schreiben ist das Reisen seine große Leidenschaft - am liebster fernab der gewöhnlichen Reiserouten. Mit seinem guten Freund, dem Schauspieler Markus Knüfken, hat er sich auf den Weg gemacht, um Europas letzte wilde Ecken zu entdecken. Ihre Erlebnisse beschreiben sie in ihrem Buch „Wilder wird’s nicht – Auf der Suche nach Europas letzten Abenteuern“ (Rowohlt Taschenbuch). Im Rahmen von Leipzig liest extra erzählen sie im Leipziger Outdoorladen Tapir, wo in Europa noch wirklich wilde Orte zu entdecken sind. Viel Spaß beim Zuhören!

    • 48 Min.

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