Lucky Loser

Gabs

Lucky Loser ist ein Podcast über Ehrgeiz, Rückschläge und die Frage, wie man sich ein außergewöhnliches Leben aufbaut, ohne so zu tun, als hätte man alles im Griff. Gabs spricht mit Menschen, die etwas aufgebaut, riskiert oder wirklich verstanden haben – über Erfolg, Geld, Körper, Beziehungen, Sinn und das Chaos dazwischen. Ehrlich, neugierig, manchmal lustig, manchmal ernst.

  1. vor 3 Tagen

    Vor dem ersten Schritt ist alles nur Kopfkino | mit John Smile

    John Smile ist Stand-up-Comedian, Entertainer und Content Creator aus Wien. Mit Gabriel sprichter darüber, warum der erste Auftritt nie perfekt sein muss, weshalb offene Bühnen für Comedianswie ein Gym funktionieren und was nach einem Bombing wirklich hilft.Es geht um kreative Erschöpfung, den Druck von Social-Media-Zahlen, das schmerzhafteAnalysieren des eigenen Materials und den langen Weg zur eigenen Bühnenfigur. John erklärt, wieRhythmus, Delivery und Crowdwork einen Witz verändern - und warum deutschsprachige Comedy nochmehr unterschiedliche Stimmen braucht.Dazwischen: Dave Chappelle und Chris Rock aus der ersten Reihe, Hip-Hop, Identität,Selbstzweifel, Humor als Überlebensstrategie und Johns Club-Tour "IN DA CLUB". Ein ehrlichesGespräch über das Lustigsein - und über die Arbeit dahinter. John Smile: https://www.instagram.com/iamjohnsmile/Tour: https://john-smile.de/ 0:00 Schwarzer Humor, John Smile und die zweite Tour1:11 Wie man in Wien mit Stand-up anfängt7:26 Set-up, Prämisse, Punchline - und Dave Chappelle live21:30 Offene Bühnen: das Gym für Comedians23:01 Kreativ ausbrennen - und rechtzeitig Pause machen26:27 Aus dem Loch: Druck, Tagebuch und dickere Haut29:41 Drei Jahre Material für die neue Tour33:31 Content testen, Insights lesen, besser werden35:51 Zwischen Humor und Ernsthaftigkeit37:51 Podcast-Druck, Vorbereitung und Authentizität44:49 Gabriels erster Stand-up-Spot und Johns Anfänge49:51 Funny Bones reichen nicht: Struktur lernen54:51 Wo Humor Grenzen bekommt57:51 Schwarz, Black und Selbstbezeichnungen1:03:51 Comedy hat Rhythmus - wie Hip-Hop1:09:51 Rap, Konzerte und musikalische Prägung1:29:52 Warum John deutschsprachige Comedy macht1:31:51 Touren zwischen Wien und Deutschland1:37:47 Was einen guten Witz ausmacht1:39:22 Witze schreiben, Riffing und Publikum1:44:35 Proben, Wiederholen und die Magie der Bühne1:54:03 Selbstglaube, Kindheit und Humor als Schutz1:56:37 Identität, Coolness und die Türkis-Grenze2:03:41 Johns chaotische Lehrjahre2:04:38 Zwei Stunden Podcast und das Schnitt-Geheimnis2:05:12 Der Lieblingssong fürs Leben2:06:26 Tourstart, Wien-Termin und Abschied

    Vor dem ersten Schritt ist alles nur Kopfkino | mit John Smile
  2. 12. Aug.

    Vom Urlaub in die UFC: Alex Poppecks verrücktes Debüt

    Ein Anruf im Griechenlandurlaub, ein Gegner mit rund 22 Kilo mehr – und nur wenige Tage bis zum Kampf: Alexander Poppeck erzählt, wie er ohne Zögern sein UFC-Debüt annahm. Im Gespräch nimmt uns Alex vom „urgent, call me back“ seines Managers bis in die Arena nach Belgrad mit. Er spricht über die Unterstützung seiner Frau, die improvisierte Vorbereitung, den kurzfristig gebauten Gameplan gegen Jovan Leka und den Moment, der den Kampf beendete. Alex erklärt auch, warum er den entscheidenden Treffer eher im Rippen-/Solarplexusbereich als an der Leber gespürt hat – und weshalb ihm der Weg vom Finish bis in den Backstage teilweise fehlt. Doch diese Folge geht weit über einen einzelnen Kampf hinaus: Wie schafft man es in die UFC, wenn man erst mit 18 mit Kampfsport beginnt? Woher kommt echtes Selbstvertrauen vor einer Extremsituation? Was unterscheidet Muay Thai von MMA? Welche Rolle spielen Ernährung, Weight Cut, Ruhe, Training und ein gutes Team? Und warum sieht Alex eine Niederlage auf dem Papier trotzdem als erfüllten Lebenstraum? Außerdem sprechen wir über Trash Talk, Kampfsport für Anfänger, den nächsten für den 10. Oktober angekündigten UFC-Kampf, Manifestation ohne Handlung und Alex Weg von starker Social Anxiety zum professionellen Fighter, Unternehmer und Gym-Betreiber. Wenn dir das Gespräch gefällt, abonniere den Kanal und schreib in die Kommentare: Hättest du den UFC-Kampf mit rund 22 Kilo Gewichtsunterschied angenommen? KAPITEL 00:00 Der Anruf aus dem Griechenlandurlaub 03:21 Nur wenige Tage Vorbereitung 05:31 Gameplan gegen 22 Kilo mehr 10:02 Filmriss bis zum Backstage 12:39 Vom Contender-Series-Rückschlag zum UFC-Traum 17:52 Mit 18 erst angefangen 20:28 Wie schnell ist man bereit für den ersten Kampf? 23:14 Muay Thai vs. MMA 25:02 Performance-Ernährung und Weight Cut 29:20 Ruhe vor dem Kampf 31:17 Woher kommt echtes Selbstvertrauen? 35:06 Vorbilder, Trash Talk und Vermarktung 39:25 Sind MMA-Fighter aggressive Menschen? 42:52 Warum MMA statt Boxen? 46:00 Welcher Kampfsport eignet sich für Anfänger? 48:02 Der nächste UFC-Kampf 50:46 Niederlage auf Papier, Traum erfüllt 52:43 Alex’ Mindset fürs Leben 55:51 Warum Manifestieren allein nicht reicht 57:41 Den eigenen Weg gegen Zweifel gehen 01:02:25 Von Social Anxiety zum UFC-Interview 01:05:09 Was Alex seinem jüngeren Ich raten würde #AlexPoppeck #UFC #MMA #Kampfsport #Mindset

    Vom Urlaub in die UFC: Alex Poppecks verrücktes Debüt
  3. 5. Aug.

    Undercover in Turkmenistan: So entstehen Galileo-Dokus | Jonah de Graaff

    Wie dreht man eine TV-Dokumentation in einem Land, in das ein klassisches Filmteam kaum hineinkommt? Jonah de Graaff arbeitet als Kameramann für Dokumentationen und Reportagen. Für einen Galileo-Dreh reiste sein Team mit Fahrrädern nach Turkmenistan, um als Reisende aufzutreten. Bei einem anderen Projekt verbrachte Jonah 48 Stunden in einer abgelegenen Höhle in Neuseeland – inklusive Übernachtung am tiefsten Punkt. In dieser Folge sprechen Gabriel und Jonah darüber, wie solche Produktionen wirklich ablaufen: Warum große Schulterkameras noch immer ihre Berechtigung haben, wie kleine TV-Teams funktionieren, weshalb ein Kameramann bereits beim Dreh an den Schnitt denken muss und warum Empathie oft wichtiger ist als perfektes Equipment. Es geht außerdem um Drehs in Papua-Neuguinea, 60 bis 70 Flüge pro Jahr, ein Leben fast ohne Routine, Fehler unter Produktionsdruck und die Frage, wie man in die professionelle TV- und Dokumentarfilmbranche einsteigt. Themen dieser Folge: - Als Fahrradreisende nach Turkmenistan - 48 Stunden Extrem-Caving in Neuseeland - Dreharbeiten mit Menschen in Papua-Neuguinea - Der echte Alltag hinter Galileo-, ZDF- und Arte-Produktionen - Große Kameras, kleine Teams und Arbeiten unter Zeitdruck - Warum Kameraleute Empathie und soziale Sicherheit brauchen - Reisen ohne Routine und Jonahs wichtigste Travel-Regel - Ausbildung, Learning by Doing und Netzwerken in der Filmbranche Gast: Jonah de Graaff Podcast: Lucky Loser 00:00 Die technisch schwierigste Podcast-Eröffnung 01:20 Was Jonah de Graaf als TV-Kameramann macht 03:07 Warum Profis noch mit großen Kameras drehen 05:24 Als Fahrradreisende nach Turkmenistan 11:27 Ukraine, Extremtourismus und Drehs am Limit 12:23 48 Stunden in einer Höhle in Neuseeland 14:02 Was darf eine Dokumentation heimlich filmen? 15:46 60 bis 70 Flüge im Jahr 18:05 Dreharbeiten in Papua-Neuguinea 20:47 Ein Leben ohne Routine 23:22 Warum Empathie zur Kameraarbeit gehört 26:35 So ist ein professionelles TV-Team aufgebaut 29:23 Wer entscheidet, wie der fertige Film aussieht? 32:28 Beim Dreh bereits an den Schnitt denken 34:04 Spontane Kreativität, Selbstvertrauen und Stress 36:14 Wenn Routine zu Fehlern führt 38:58 Mit 18 in die Branche und direkt nach Amerika 42:29 Erkennt ein Profi jeden Fehler in einer Doku? 44:10 Vom Drehtag bis zur Ausstrahlung 46:30 Wie verarbeitet man so viele Erlebnisse? 51:12 Gute Geschichten, Zuhören und Empathie 54:11 Reisen als Arbeit statt Urlaub 56:10 Jonahs wichtigste Travel-Regeln 59:38 So gelingt der Einstieg als TV-Kameramann 62:50 Sei kein A***h

    Undercover in Turkmenistan: So entstehen Galileo-Dokus | Jonah de Graaff
  4. 29. Juli

    Die FPÖ macht Social Media am besten. Sagt eine, die nicht für sie arbeitet.

    Julia Ramsmaier macht Wahlkämpfe. Vier seit 2020, Landes- und Gemeindeebene. Jedes Posting, jedes Videoskript. Sie war bei der Ungarn-Wahl vor Ort und 2024 am Wahltag in Washington. Wir reden über die KI-Flut im ungarischen Wahlkampf, über 900.000 Euro Meta-Budget für einen einzelnen Account, über die Frage welche Partei in Österreich Social Media wirklich verstanden hat, und darüber woran man am Wahlabend erkennt, wer gewinnt, bevor irgendwas ausgezählt ist. Julia: https://www.instagram.com/julia_letsgo/ 00:00 Wie man Politiker-Beraterin wird 01:39 Vom Biomüsli-Startup in die Kampagnenagentur 03:37 Meta verbietet politische Werbung in der EU 06:53 Warum trotzdem Parteianzeigen laufen 07:44 Ungarn: die KI-Flut im Wahlkampf 08:26 Sprechende Haushaltsgeräte und der Märchenbär 09:44 Hat der KI-Content Orbán geschadet? 13:00 Julias Mama, 70, und ihr KI-Feed 14:42 Megafon: die Influencer-Schmiede 16:01 900.000 Euro für einen "unabhängigen" Analysten 19:33 Warum sie zu Wahlen hinfliegt 22:27 Der Dixi-Klo-Indikator 24:03 7 Posts am Tag. Orbán 20. 25:38 Kickl zwei, die Grünen vier Tage nichts 27:21 KI-Songs, Suno und das Urheberrecht 28:36 Welche Partei macht es in Österreich am besten 28:57 Die Partei als Musiklabel 32:08 Social Media als Karriereweg in die Politik 34:24 Was die FPÖ wirklich besser macht 36:00 Politik und politische Kommunikation sind zwei Sachen 37:03 75 Minuten Pressekonferenz, 60 Sekunden Social Media 40:12 Der Fall Wadephul 42:21 Ich halte dagegen: Unterhaltung schlägt Inhalt 44:30 "Fang nicht mit ich an" 44:58 Die Ringleitung, die keiner versteht 47:48 Stories als Safe Space 48:25 Warum es für Frauen schwerer ist 50:01 Magyar und Mamdani: der virale Moment 53:36 Julia dreht die Frage um Spotify, Apple Podcasts, YouTube. luckyloser.at

    Die FPÖ macht Social Media am besten. Sagt eine, die nicht für sie arbeitet.
  5. 22. Juli

    Ohne Frust funktionierst du später nicht - mit Julia Cammann

    Julia Cammann ist Bindungsexpertin mit Spiegel-Bestseller. Wir reden darüber, warum Kinder Frust brauchen statt ständig geschützt zu werden, warum die "Trotzphase" eigentlich Autonomiephase heißt, und wo aus liebevoller Erziehung Vernachlässigung wird. Es geht um Erziehung, aber es trifft dich auch ohne Kinder — weil du dieses Kind mal warst. Dazu: warum ein verschwommenes Foto reicht, damit eine AI dein Kind findet, was Cocomelon mit deinem Instagram-Feed gemeinsam hat, und warum ein Spiegel-Bestseller den Kühlschrank nicht füllt. Julia: https://www.instagram.com/juliacammann Kapitel: 00:00 Der Schmarrn, den Social Media über Erziehung erzählt 06:40 "Trotzphase" heißt eigentlich Autonomiephase 14:30 Manipulation ist meistens hausgemacht 17:15 Ohne Frust lernst du nichts fürs Leben 22:00 Disziplin oder Liebe — den Mittelweg finden 24:10 Wunsch oder Bedürfnis? 30:10 Status-Spiele 35:00 Julias Burnout — und was Disziplin damit zu tun hat 42:00 Ist die Schule wertlos? 52:45 Eine kaputte Bindung reparieren 57:30 So baust du garantiert eine schlechte Bindung auf 1:00:00 Warum du keine Fotos von deinem Kind posten sollst 1:03:00 Kinderfotos im Darknet 1:12:40 Kinder als Content: der Bindungsschaden 1:13:00 Wenn Kinder lügen 1:29:00 Bildschirmzeit: möglichst spät, möglichst wenig 1:32:00 Cocomelon ist auf Sucht gebaut 1:35:40 Der Algorithmus macht auch dich zum Dreijährigen 1:38:30 Resilienz: der Sweet Spot zwischen Watte und Hagel 1:52:45 Spiegel-Bestseller — und trotzdem nicht reich 2:06:00 Warum soziale Arbeit unterbezahlt ist 2:08:15 Was sollen deine Kinder in 30 Jahren über dich denken? LUCKY LOSER auf Spotify, Apple Podcasts & YouTube. luckyloser.at

    Ohne Frust funktionierst du später nicht - mit Julia Cammann
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Lucky Loser ist ein Podcast über Ehrgeiz, Rückschläge und die Frage, wie man sich ein außergewöhnliches Leben aufbaut, ohne so zu tun, als hätte man alles im Griff. Gabs spricht mit Menschen, die etwas aufgebaut, riskiert oder wirklich verstanden haben – über Erfolg, Geld, Körper, Beziehungen, Sinn und das Chaos dazwischen. Ehrlich, neugierig, manchmal lustig, manchmal ernst.

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