TaschenWeisheiten

Geli Weis und Timothy Tasch

TaschenWeisheiten ist der Podcast, der Business menschlicher, bunter und spielerischer macht. Geli und Timothy packen Themen aus, die sehr vielen begegnen – von New Work über Leadership und Kommunikation bis zu Diversity, Equity, Inclusion & Belonging. Eingeladene Personen bringen Geschichten aus ihrem (Berufs-)Alltag mit, die berühren, inspirieren und manchmal auch herausfordern. Weil kluge Gedanken am besten wirken, wenn sie mit einem Augenzwinkern kommen, hat jede Folge ein spielerisches Element – mal witzig, mal irritierend, mal tiefgründig. So entstehen Gespräche, die hängen bleiben und zum Mitnehmen gibt es sowohl Methodenideen als auch kleine Weisheiten. Hinter den Mikros: Geli Weis und Timothy Tasch – Möglichmacher*innen und Ideenfunken. Gemeinsam bringen wir Erfahrung aus Personal- und Organisationsentwicklung, Lehre, Trainings und Beratung mit. Love it, leave it, change it – or play with it. Spiele mit uns mit und hinterfrage die Regeln. YouTube: https://www.youtube.com/@Taschenweisheiten LinkedIn: Geli - https://www.linkedin.com/in/angelikaweis/ Timothy - https://www.linkedin.com/in/timothy-tasch/

  1. vor 1 Tag

    #34 Vielfalt, Zugehörigkeit und Gesundheit (live bei der AOK Rheinland/Hamburg)

    Was hält uns eigentlich gesund – und was hat das mit dem Gefühl zu tun, dazuzugehören? In dieser Folge sind wir zu Gast bei der AOK in Düsseldorf und beziehen ein Live-Publikum in unser tiefes Gespräch mit Lena Lemm und Clara Warmuth über Vielfalt, Zugehörigkeit und Gesundheit ein. Die beiden sind Diversity Managerinnen und befassen sich mit allen drei Themen täglich. Es wird schnell sehr persönlich und wir machen die drei großen Begriffe an eigenen Erfahrungen exemplarisch, wenn wir über Kindheit, Migration, soziale Herkunft, sexuelle Orientierung und unsere Privilegien sprechen. Dabei begegnen wir immer wieder Psychologischer Sicherheit und den Fragen, wo wir dazugehören und welche Rolle eine Gesundheitskasse beim Zugehörigkeitsgefühl der Versicherten spielt. Besonders schön: auch das Publikum bringt eigene Perspektiven und Beispiele ein. Im spielerischen Element dieser Folge bringen wir einen Holzturm zum Wanken und setzen uns mit jedem Stein mit Fragen zu Privilegien, Zugehörigkeit und/oder Psychologischer Sicherheit auseinander. Dabei beeinflussen unsere jeweiligen Antworten den weiteren Spielverlauf. Wo du es einsetzen kannst: in Trainings, Workshops, Teamentwicklung, betrieblicher Gesundheitsförderung (BGM), als Energizer, in Retros, ... Wofür das spielerische Element gut ist: Erfahrbarmachung von Privilegien und deren gesundheitlichen Auswirkungen, Gesprächsanlässe zu Zugehörigkeit und Psychologischer Sicherheit, Öffnung von Dialog- und Reflexionsräumen, spielerischer Wissenszugang, ... Wie du es abwandeln kannst: eigene Aussagen für deine Zielgruppe oder das Thema nutzen, Gruppengröße variieren, das Debriefing an entsprechende Themen knüpfen, Regelveränderungen, Zusatzaufgaben einfügen, Ziel definieren, ... Diese Folge ist für dich, wenn du … verstehen willst, warum Zugehörigkeit eine Gesundheitsfrage ist Diversity, Gesundheit und Zugehörigkeit zusammendenken möchtest einen anderen Gesprächszugang zu Privilegien suchst Zugehörigkeit intersektional uunter Einbezug verschiedener Diversitätsdimensionen denken willst Disclaimer: In dieser Folge teilen die Beteiligten persönliche Erfahrungen mit Gesundheit, chronischer Erkrankung, Schmerz und Einsamkeit. Sie ersetzt keine medizinische oder therapeutische Begleitung. Wenn dich eines der Themen gerade selbst betrifft: Du musst das nicht allein tragen – hol dir Unterstützung. Und du? Wo gehörst du dazu und was würde es für die Menschen um dich herum verändern, wenn ein „Turm“ einfach mal fallen dürfte? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren. Deine Bewertung des Podcasts hilft, dass mehr Menschen ihn finden und von den Gesprächen profitieren können. Vernetzt euch mit Lena und Clara hier: Lena auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lena-lemm-aa1b26a1/ Clara auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/clara-warmuth-0a06002b4/ AOK: https://www.linkedin.com/company/aok-rheinland-hamburg/posts/?feedView=all Weil uns das wunderbare Publikum so viele tolle Fragen gestellt hat und die Antworten von Lena und Clara zu gut sind, um sie nicht zu teilen, haben wir aus der Q&A direkt eine zweite Folge im Angebot für euch. Seht euch im Anschluss gerne Folge #33 “After the Show: Q&A – Runde” an. Vielleicht ist die Antwort auf eine deiner Fragen dabei!

    #34 Vielfalt, Zugehörigkeit und Gesundheit (live bei der AOK Rheinland/Hamburg)
  2. 20. Juli

    #32 Diversität und Komplexität in Museen – Mit Sandra Vacca 

    Was und für wen stellen wir eigentlich aus? Und wer entscheidet, was ins Museum kommt und was im Depot bleibt? Und wann wird aus einem „für Menschen“ ein „mit Menschen“? In dieser Folge ist Sandra Vacca zu Gast: Museologin und Kuratorin mit Schwerpunkt Partizipation. Sie ist Beiratsmitglied von ICOM COMCOL (Committee for Collecting) und des Museumsverbands NRW. Timothy und Sandra haben einige Jahre zusammen bei DOMiD gearbeitet, dem Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland. Dort war Sandra wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kuratorin und Partizipationsexpertin und leitete das DOMiDLabs und war in Projekte wie #Meinwanderungsland und das virtuelle Migrationsmuseum involviert. Sandra und Timothy lassen in diesem Gespräch hinter die Kulissen blicken, die für Museumsbesucher*innen sonst verschlossen bleiben. Es geht neben Diversität in Museen und Sammlungen, vor allem um die Komplexität rund um Repräsentation, Deutungshoheit, Mitbestimmung, Vertrauen, Abhängigkeiten, Neutralität und die verschiedenen Aufgaben von Museen. Diese lassen sich erstaunlich gut mit den Strukturen anderer Organisationen und Konzepte wie New Work vergleichen und bieten einige Lernmöglichkeiten. Im spielerischen Element werden Sandra und Timothy von Geli zum „Einkaufskomitee“ eines Museums gemacht und kuratieren (per fiktivem Budget) eine Ausstellung anhand Spielkarten aus fünf Gesellschaftsspielen. Wo du es einsetzen kannst: In Team- und Strategie-Workshops, in Diversity- und Inklusionsprozessen, im Onboarding, in Retrospektiven oder Reviews, in Kreativitäts- und Innovationsprozessen, teils als Icemelter und Check-in, … Wofür das spielerische Element gut ist: Sichtbarmachung von Perspektiv-Macht, Repräsentation, und Leerstellen; Üben von Entscheidungen unter Ressourcenknappheit; Besprechbarmachung von Macht, Privilegien und Deutungshoheit; Ziel-/Visionsschärfung, Aushandlungsprozesse provozieren, … Wie du es abwandeln kannst: statt Exponaten eure eigenen Projekte, Zielgruppen oder Werte „kuratieren“, die Auswahl anders begrenzen, um Priorisierung zu erzwingen, Etiketten für Rollen, Produkte oder Prozesse schreiben, einen Qualitätscheck ergänzen, Critical Friends oder externe Perspektiven dazuholen, digital übersetzen, … Diese Folge ist für dich, wenn du … mal fasziniert hinter die Kulissen von Kulturarbeit blicken möchtest die Verantwortung für Menschen und deren Geschichten trägst Partizipation ernst meinst und den Unterschied zwischen „für“ und „mit“ Menschen schärfen willst, ohne in symbolische Beteiligung zu verfallen dich für den Transfer von Macht, Privilegien und Repräsentation in Auswahlentscheidungen auf New Work und inklusive Organisationen interessierst Und du? Wann hast du zuletzt entschieden, was sichtbar wird und was „im Depot bleibt“? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren. Deine Bewertung des Podcasts hilft, dass mehr Menschen ihn finden und von den Gesprächen profitieren können. Vernetzt euch mit Sandra auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sandravacca/ Mehr zu ihrem Herzensprojekt DOMiDLabs: https://www.domidlabs.de/

    #32 Diversität und Komplexität in Museen – Mit Sandra Vacca 
  3. 13. Juli

    #31 – Was können wir eigentlich messen? Von KPIs, Zielen und Vielfalt in Organisationen

    Was passiert, wenn wir versuchen, Diversität in KPIs zu pressen? Und was sagt eine Zahl eigentlich aus, wenn wir den Kontext dahinter nicht kennen? In dieser Folge ist Paco (Francisco Pelzing) zu Gast. Er ist seit über 30 Jahren umtriebig sowie entwicklungsbegierig in den Bereichen Lernen, Training, Coaching, Sales und Key Account Management. Paco ist passionierter Philanthrop, Ehemann, Vater, Freund, Denker, Leser und Sportler. Das Thema Messbarkeit schlug uns Paco unter einem LinkedIn-Posting einer anderen Folge von TaschenWeisheiten vor. Da das Interesse von Paco auch mit seinen unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen aus Vertrieb und Learning & Development matcht, freuten wir uns, dass er kurzerhand unserer Einladung folgte. Paco teilt in unserem Gespräch Geschichten über die unterschiedlichen Bedingungen, Funktionen und Messgrößen rund um Bewertungen. Es geht auch um die Frage, wer Zahlen für wen und zu welchem Preis interpretiert und wieso der Outcome manchmal die bessere Maßeinheit sein könnte. Gespielt wird in dieser Folge mehrfach: wir verknüpfen vier spielerische Elemente mit dem Thema und erleben die (Nicht-)Messbarkeit auf den Ebenen von Selbsteinschätzung, Fremdbewertung hin zu Gruppenentscheidungen. Das von Paco mitgebrachte Kartenspiel bietet uns Rollen, die durch die gesamte Folge tragen könnten. Wo du es einsetzen kannst: in Coachings, Stakeholder-Analysen, Trainings, Workshops, Retros, als Icemelter, in Teamrunden, überall wo Messbarkeit eine Rolle spielt, … Wofür das spielerische Element gut ist: um Rollen, Macht- und Beziehungsdynamiken zu benennen, zum Erleben von Bewertungsmaßstäben, zur Diskussion von Bewertungskriterien, für Perspektivwechsel und Vergleichbarkeitsdarstellung, für einen niedrigschwelligen Zugang zu einem abstrakten Thema, … Wie du es abwandeln kannst: teamspezifische Rollen entwickeln, Zeit variieren, Fragen oder Kategorien an das eigene Fachgebiet anpassen, Gruppengröße verändern, Uneinigkeit provozieren, digital übersetzen, … Diese Folge ist für dich, wenn du … - in einem KPI-getriebenen Umfeld arbeitest und wissen willst, wo Messbarkeit an ihre Grenzen stößt - zwischen Vertrieb, HR und Learning & Development navigierst und unterschiedliche Logiken verstehen und verbinden willst - den Unterschied zwischen Output und Outcome für dich schärfen willst erkennen willst, wie zum Bsp. Sprache und Sympathie unbemerkt Bewertungen beeinflussen - dich als Trainer*in oder Coach*in bei Bewertungs- und Feedbackformaten fragst, wie viel Kontext eine Zahl eigentlich braucht, um etwas zu bedeuten Und du? Wann hat dich eine Zahl in eine falsche Richtung geführt, weil dir der Kontext dazu fehlte? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren. Deine Bewertung des Podcasts hilft, dass mehr Menschen ihn finden und von den Gesprächen profitieren können. Vernetzt euch mit Paco hier: Paco auf LinkedIn: Francisco Pelzing | LinkedIn und pacoundjoe: Posts | LinkedIn

    #31 – Was können wir eigentlich messen? Von KPIs, Zielen und Vielfalt in Organisationen
  4. 1. Juli

    #30 Wie unbequem darf Facilitation sein?

    Wie viel Bequemlichkeit braucht gute Facilitation, oder braucht es das Unbequeme? Und wann kippt „unangenehm“ in entwürdigend? In dieser Folge ist der Organisationspsychologe Janek Panneitz zu Gast. Er arbeitet mit Neugier an der Entwicklung neuer Methoden, um in der Facilitation Inhalte sowohl über Visualisierungen verständlicher als auch durch Interaktionen und Spielelemente erlebbar zu machen. Was als Frage nach Störungen und was „unbequem“ wirklich heißt, beginnt, entwickelt sich zu einem Gespräch über die Rolle externer Begleitung, Macht in Gruppen und über die Frage, wann Reibung produktiv ist, wann sie schützt und wer oder was geschützt werden muss. Es geht um die Trennung von Person und Funktion, um Scheitern als Lernfeld und um Grenzen. Im spielerischen Element wandelt Janek das Spiel „Top Ten“ ab, um unangenehme Situationen in der Facilitation besprechbar zu machen und empathisch einzuordnen. Du kannst mitraten. Wo du es einsetzen kannst: im Check-in, als Icebreaker, in Team- und Führungskräfteentwicklung, in Retrospektiven und Lessons-Learned-Runden, in Supervision, … Wofür das spielerische Element gut ist: niedrigschwelliger Einstieg in heikle Themen oder Eigenerfahrungen, empathisches Zuhören und Abgleichen, Erzählen „neuer“ Situationen statt der „schlimmsten“, Kreativitätsförderung, Perspektivübernahme, Normalisierung unangenehmer Momente, Trennung von Person und beschriebener Situation, … Wie du es abwandeln kannst: die Skala an euer Thema anpassen (z. B. von „leicht“ bis „konfliktreich“), pantomimisch statt verbal spielen, Punkte weglassen oder einführen, in Kleingruppen parallel spielen, an Reflexionsfragen zu Rolle, Macht und psychologische Sicherheit anknüpfen, … Diese Folge ist für dich, wenn du … als Facilitator*in, Trainer*in oder Moderator*in mit unangenehmen Situationen umgehst und Dinge aussprechen willst, was intern niemand sagen kann den Unterschied zwischen unangenehm und entwürdigend schärfen und die Trennung von Person und Funktion anders angehen magst, ohne Menschen vorzuführen Scheitern als Lernfeld gestalten willst und Machtdynamiken in Gruppen erkennen und ansprechbar machen möchtest Und du? Wann hast du zuletzt erlebt, dass es zwar unangenehm wurde aber hilfreich war? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren. Deine Bewertung des Podcasts hilft, dass mehr Menschen ihn finden und von den Gesprächen profitieren können. Vernetzt euch mit Janek auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/janek-panneitz-thinking-without-boxes/ Mehr zu ihm auf der Website: https://www.thinking-without-boxes.de

    #30 Wie unbequem darf Facilitation sein?
  5. 14. Juni

    #29 Unpacking Performance

    Worüber sprechen wir eigentlich, wenn wir über Performance sprechen? Und wer gilt als High-, wer als Low-Performer*in? In dieser Folge ist Alicia Prahm zu Gast: Alicia ist immer im Auftrag für gute Arbeit unterwegs – als Gleichstellungsbeauftragte, zertifizierte Diversity Managerin und Team-Facilitatorin. Ihr Herz gehört der Arbeitssoziologie und ihr Körper dem Krafttraining. Was als Begriffsklärung beginnt, wird schnell zu einem vielschichtigen Gespräch über Leistung, Output/Outcome-Logik und die Frage, wer sich in Organisationen eigentlich beweisen muss und wer Potenzial einfach zugesprochen bekommt. Es geht um den Unterschied zwischen Performance, Funktionieren und Sich-Beweisen-Müssen, um Masking und Code-Switching, um unsichtbare Leistung, um Privilegien beim Ausbrechen aus Leistungsmustern und um die Führungsrolle in all diesen Paradoxien rund um Performance. Im spielerischen Element binden wir das Kooperationsspiel “Catch the Moon” ein und bauen Leitern, um die Tropfen zu behalten. Der Spielverlauf gibt eine Menge Reflexionsmöglichkeit rund um Performance und die Rollen rund um Leistung. Wo du es einsetzen kannst: in Team- und Führungskräfteentwicklung und Workshops rund um Performance-Kultur, Feedback und Fehlerkultur, in Onboarding-Prozessen, im Coaching, in Change-Prozessen mit Bewertungslogik, … Wofür das spielerische Element gut ist: Sichtbarmachung von Rahmensetzung und Sprachwirkung in Führungsrollen, Einüben von Lernkultur, Unterschiedsdarstellung von Output und Outcome, Reflexion über Kooperation statt Konkurrenz, Erfahrung von Stärkenorientierung, Einstieg in Gespräche über psychologische Sicherheit und Verantwortlichkeit, … Wie du es abwandeln kannst: mit echten Aufgaben aus dem Team-Alltag verknüpfen, die Führungs-Reaktion gezielt variieren, mehrere Teams parallel spielen lassen und gemeinsam reflektieren, mit weiteren Reflexionsfragen verbinden, an Frameworks wie OKR oder Psychologisches Empowerment anknüpfen, … Diese Folge ist für dich, wenn du … den Performance-Begriff in deiner Organisation hinterfragen willst in der Führungsrolle den Rahmen für Teamperformance gestalten möchtest den Unterschied zwischen Output- und Outcome-Orientierung schärfen möchtest wissen willst, was Performance mit Privilegien, Zugang und Chancengerechtigkeit zu tun hat mit Teams an Stärkenorientierung, Fehlerkultur oder psychologischer Sicherheit arbeitest Und du? Wie bewertest du Performance bei dir selbst und bei anderen? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren. Deine Bewertung des Podcasts hilft, dass mehr Menschen ihn finden und von den Gesprächen profitieren können. Vernetzt euch mit Alicia hier: Alicia auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/aliciaprahm/

    #29 Unpacking Performance
  6. 19. Mai

    #28 Geschichten, Narrative und wer sie erzählt

    (Wie) würdest du zwischen Storytelling, Geschichten-erzählen und Narrativen unterscheiden? Und was hat das mit dem Job zu tun? In dieser Folge ist Markus Schönell zu Gast: Facilitator und interner agiler Organisationsentwickler, der mit Spielen, Geschichten und gemeinsamen Erlebnissen in Veränderungsprozessen menschliche Verbindung schafft. Er bringt eine Menge Erfahrung aus Pen & Paper Rollenspielen, LARP und Organisationsentwicklung mit und denkt Geschichten dort weiter, wo viele beim Drei-Akter und der Held*innenreise stehen bleiben. Was als Begriffsklärung zwischen Storytelling, Narrativ und Geschichte beginnt, wird schnell zu einem vielschichtigen Gespräch über Wahrheit, Macht und die Frage, wer als laut gilt – und wessen Erzählung in Organisationen unhörbar bleibt. Es geht um Storylistening statt Storytelling, um die Heroines Journey jenseits des Heldentypus, um Truth-Telling im Recruiting und um die Geschichten, die wir uns über uns selbst erzählen. Im spielerischen Element lädt uns Markus auf einen Prototypen mit zwei Kartendecks ein, inspiriert vom Rollenspiel Dialect. Wir entwerfen gemeinsam Sprache für eine fiktive Gruppe in ihrem Kontext und gehen in die Transferreflexion. Wo du es einsetzen kannst: in Team-, Führungskräfte- und Organisationsentwicklung, Kulturarbeit, Change-Prozessen, Workshops, Onboarding, Recruiting-Reflexion, als Icemelter, Energizer, Check-In, … Wofür das spielerische Element gut ist: Sichtbarmachung der Machtregulation durch Sprache, Reflexion über interne Codes und Sprachgebrauch, Öffnung von Räumen für bisher unerzählte Geschichten, Storylistening, … Wie du es abwandeln kannst: Gemeinschafts- und Wortprompts auf den Kontext der Gruppe zuschneiden, mit echten Begriffen aus der eigenen Organisation arbeiten, in Kleingruppen parallel spielen und Ergebnisse zusammenführen, mit Reflexionsfragen zu Macht und Zugehörigkeit verbinden, digital übersetzen, … Diese Folge ist für dich, wenn du … über Storytelling hinausdenken und Narrative verstehen willst Du organisationale Lücken der Geschichte füllen möchtest dich fragst, was Geschichten mit Wahrheit, Macht und Sichtbarkeit zu tun haben mit Rollenspielen, spielerischen Formaten oder narrativer experimentierst den Unterschied zwischen Storytelling und Storylistening erschließen möchtest Und du? Welche Wörter benutzt deine Organisation immer wieder und was erzählen sie über euch? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren. Deine Bewertung des Podcasts hilft, dass mehr Menschen ihn finden und von den Gesprächen profitieren können. Vernetzt euch unbedingt mit Markus und lernt mehr über ihn und von ihm: Markus auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/markusschoenell/ Roll for Change: https://roll-for-change.de

    #28 Geschichten, Narrative und wer sie erzählt
  7. 4. Mai

    #27 Reverse Mentoring

    Was passiert, wenn die Person mit weniger Berufsjahren die Mentor*innenrolle übernimmt – und die mit mehr Erfahrung zu Mentee wird? Und wenn dann auch noch beide Menschen voneinander lernen? In dieser Folge ist Rita Rjabow zu Gast: PR-Managerin und Kommunikationsberaterin, Vorstand von Gesellschaftsdenken e.V. und leidenschaftlich engagiert bei LifeTeachUs als LifeChamp in Hamburg. Sie teilt aus fünf Jahren Praxis als Mentorin und Aufbau-Begleiterin von Mentoring-Programmen, was Reverse Mentoring tatsächlich leisten kann – jenseits von Buzzword und Hochglanz-Programmbroschüre. Was als Begriffsklärung beginnt, wird schnell zu einem vielschichtigen Gespräch über Lebenserfahrung, Zugang, Privilegien und die Frage, wer eigentlich als wissend gilt und wer übersehen wird, wenn wir Mentoring nur als Einbahnstraße denken. Im spielerischen Element dieser Folge gibt Geli einen Weg durchs Labyrinth vor, an dessen Ziel Rita und Timothy gemeinsam navigieren. Bei drei richtigen Feldern gibt es Zusatzfragen, die bei einem “Ja” weitere drei Felder als Bonus freilegen. Wo du es einsetzen kannst: in Mentoring-Programmen, Onboarding-Prozessen, Trainings, Team- und Führungskräfteentwicklung, Karriereberatung, Berufsorientierung, Hochschullehre, Coaching, als Icemelter, ... Wofür das spielerische Element gut ist: Erlebbarmachung von Zugangsbarrieren und Privilegien, Aufzeigen von Ressourcen als Karriereboost, Öffnung von Gesprächen und Reflexionsräumen ohne Schuldzuweisung, übersetzt das Prinzip von Reverse Mentoring in eine gemeinsame Erfahrung, verbindet biografische Reflexion mit struktureller Analyse, … Wie du es abwandeln kannst: eigene Aussagen passend zur Zielgruppe formulieren, Anzahl der Bonusfelder und Aussagen an Gruppengröße und Zeitrahmen anpassen, in Kleingruppen oder im Plenum spielen, auf digitale Formate übertragen, mit Debriefing-Fragen verbinden, Aussagen umkehren und nach Hürden statt Privilegien fragen… Diese Folge ist für dich, wenn du … verstehen möchtest, was Reverse Mentoring wirklich bedeutet – jenseits von Buzzwords und HR-Folien darüber nachdenkst, ein Mentoring-Programm in deiner Organisation aufzubauen in einer Position bist, in der du Räume für andere öffnen könntest selbst gerade am Berufseinstieg bist und dich fragst, was deine Perspektive eigentlich wert ist, nach einem spielerischen Tool suchst, das das Thema Mentoring erfahrbar macht Mentoring intersektional denken möchtest – unter Einbezug von Alter, Migrationsgeschichte, Bildungsbiografie und sozialer Herkunft Und du? Wer hat dir auf deinem Weg Türen geöffnet und wem öffnest du gerade welche? Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren. Deine Bewertung des Podcasts hilft, dass mehr Menschen ihn finden und von den Gesprächen profitieren können. Vernetzt euch mit Rita hier: Rita auf LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/rita-rjabow Gesellschaftsdenken e.V.: https://gesellschaftsdenken.org LifeTeachUs: https://www.lifeteachus.org

    #27 Reverse Mentoring

Bewertungen und Rezensionen

5
von 5
4 Bewertungen

Info

TaschenWeisheiten ist der Podcast, der Business menschlicher, bunter und spielerischer macht. Geli und Timothy packen Themen aus, die sehr vielen begegnen – von New Work über Leadership und Kommunikation bis zu Diversity, Equity, Inclusion & Belonging. Eingeladene Personen bringen Geschichten aus ihrem (Berufs-)Alltag mit, die berühren, inspirieren und manchmal auch herausfordern. Weil kluge Gedanken am besten wirken, wenn sie mit einem Augenzwinkern kommen, hat jede Folge ein spielerisches Element – mal witzig, mal irritierend, mal tiefgründig. So entstehen Gespräche, die hängen bleiben und zum Mitnehmen gibt es sowohl Methodenideen als auch kleine Weisheiten. Hinter den Mikros: Geli Weis und Timothy Tasch – Möglichmacher*innen und Ideenfunken. Gemeinsam bringen wir Erfahrung aus Personal- und Organisationsentwicklung, Lehre, Trainings und Beratung mit. Love it, leave it, change it – or play with it. Spiele mit uns mit und hinterfrage die Regeln. YouTube: https://www.youtube.com/@Taschenweisheiten LinkedIn: Geli - https://www.linkedin.com/in/angelikaweis/ Timothy - https://www.linkedin.com/in/timothy-tasch/