Papa Mia!?

Bernhard Vosicky

Ein Podcast von Papas für Papas und für alle, die Papas mögen. Moderator und 2-fach Mädls Papa Bernhard Vosicky findet Familie super und macht Werbung dafür. Damit DU Familie auch super findest! Und unterstützt wird er dabei von anderen Papas, oder zahlreichen weiteren Expert:innen. die bei diesem Vorhaben hilfreich sein können...

  1. vor 5 Tagen

    #125 - Otto Jaus: "Ich war nur Erzeuger, nicht Vater"

    Dein Kind kommt auf die Welt – und du fühlst dich wie ein Kind, dem man ein Kind in die Hand gelegt hat. Otto Jaus ist alles: Schauspieler, Kabarettist, Musiker, Autor. Aber als seine Tochter 2020 geboren wurde, war er vor allem eines: heillos überfordert. In dieser Folge reden wir darüber, was wirklich passiert, wenn man Papa wird. Über das Gefühl, erstmal nur der Erzeuger zu sein. Über Liebe, die man mit Leistung verwechselt hat. Und darüber, warum Therapie das Beste sein kann, was du deinen Kindern schenkst. Der Satz, der mich noch Tage danach beschäftigt hat: "Mein Kind ist mein Spiegel – und ich muss ihn putzen. Je besser ich mich kenne, desto besser kann ich mit meinen Kindern umgehen." Ich kenne dieses Muster aus meinem eigenen Leben: Der schönste Tag war für mich der, an dem ich die Matura geschafft hatte und meine Eltern festlich den Tisch gedeckt haben. Wunderschön, aber gleichzeitig die Belohnung dafür, dass ich etwas geleistet habe. Otto nennt das Liebe mit Leistung verwechseln. Denn wer als Kind nur dann gefeiert wird, wenn er erfolgreich ist, lernt, dass Liebe an Bedingungen hängt. Deshalb reden wir nicht nur über die schönen Seiten. Wir reden über Überforderung, über das Streiten als Paar, über Paartherapie, und darüber, warum man als Mann nicht alles alleine lösen muss. Otto sagt einen Satz, der hängen bleibt: Wenn ihm der Fuß wehtut, geht er zum Arzt. Wenn ihm die Seele wehtut, eben auch. Diese Folge ist für dich, wenn du dich manchmal fragst, ob du als Vater eigentlich weißt, was du tust und ahnst, dass die Antwort darauf bei dir selbst anfängt. Kapitel (00:00) – Intro(02:37) – Der erste Vatertag, an dem die Tochter selbst gebastelt hat und die Tränen gekommen sind(13:43) – "Ich habe Liebe mit Leistung verwechselt" – wie der Einser zur Bedingung für Zuneigung wurde(23:19) – "Ich war nur der Erzeuger" – heillos überfordert mit dem eigenen Kind(41:33) – Warum Otto und seine Frau in Paartherapie gehen – obwohl es gut läuft(47:22) – Der eine Rat an sein früheres Ich: Mach eine TherapieWas du aus dieser Folge mitnimmst Du verstehst, warum du zum Vater nicht geboren wirst, sondern erst über die Jahre einer wirst Du erkennst, ob du selbst Liebe mit Leistung verwechselst Du weißt danach, warum an dir zu arbeiten kein Egotrip ist, sondern das Konkreteste, was du für dein Kind tun kannst.Du nimmst mit, warum Reden, Paartherapie und Sport keine Schwäche sind, sondern Werkzeug.Über Otto Jaus Otto Jaus ist Schauspieler, Kabarettist, Musikkabarettist und Autor. Aufgewachsen in Großebersdorf, war er als Kind bei den Wiener Sängerknaben. Heute lebt er mit seiner Frau Eva und den beiden gemeinsamen Kindern (Tochter, fast sechs; Sohn, zwei) in Perchtoldsdorf. In dieser Folge lässt er die Bühne bewusst draußen und redet als Vater offen über Überforderung, Therapie und das Aufarbeiten der eigenen Prägung. Über Papa Mia!? Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas – und für alle, die Papas mögen. Bernhard Vosicky spricht mit seinen Gästen über moderne Vaterschaft, Familie und das echte Leben mit Kindern. Ehrlich, persönlich und ohne erhobenen Zeigefinger. Mehr von uns Alle Links zu Papa Mia!?Alle Links zu Bernhard VosickyOtto Jaus – WebsiteOtto Jaus auf Facebook👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat.

    52 Min.
  2. 14. Juni

    #124 - Warum Vatertag nichts mit Feminismus zu tun hat

    Familie ist ein Hemmschuh. Steht nicht im Leitbild, aber es klingt durch – in Kommentaren, in Büros, in Werbekatalogen zwischen Grillzange und Whiskeyflasche. Und solange wir das so framen, braucht es uns nicht wundern, dass kaum einer freiwillig dort sein will. Das Zitat aus dieser Folge, das ich nicht mehr loswerde: „Meine Anliegen sind nicht feministisch, meine Anliegen sind tief egoistisch. Ich will, dass es mir besser geht und wenn das anderen hilft, ist es schön. Aber das ist nicht das Ziel." Worum es in dieser Folge geht Vatertag in Österreich. Dominik Gocumyan ist wieder da und wir reden, wie wir es immer tun: offen, direkt und ohne Scheuklappen. Diesmal geht es um die Frage, die mich eigentlich schon seit Jahren umtreibt, nämlich warum wir Väterkarenz immer als Problem behandeln, das gelöst werden muss – statt als etwas, das man wollen könnte. Denn das Paradoxe ist folgendes: Es gibt genug Männer, die länger in Karenz gehen wollen. Die es aber trotzdem nicht tun. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis davon, wie wir Familie als Gesellschaft beschreiben. Als Belastung. Als Karrierebremse. Als etwas, das einem passiert. Deshalb kämpfen wir seit Jahren um Prozentzahlen, statt an dem echten Problem zu arbeiten: dem Framing. Diese Folge ist für dich, wenn du das Gefühl hast, du willst eigentlich mehr Zeit mit deiner Familie – aber irgendwie sprichst du dafür nie davon, als wäre es etwas Verlorenes. Diese Folge ist Teil unserer Reihe über moderne Vaterschaft, Väterkarenz und das Framing von Familie. Kapitel (00:00) – Intro(01:15) – Vatertag in Österreich vs. Deutschland: Leiterwagen, Aschenbecher und Kresse-Igel(10:30) – Grillzange, Whiskey, Old Spice: Warum Vatertagsgeschenke so viel über Rollenbilder verraten(16:00) – FM4, Hero of Feminism und warum Bernhard den Preis lieber nicht feministisch nennt(21:00) – FOMO für Väter: Vom Müssen zum Wollen(36:00) – Der größte Hebel: Höherer Deckel, längere Mindestzeit, schwedisches Modell Das nimmst du mit Du verstehst, warum intrinsische Motivation der einzige Weg ist – und warum gesetzlicher Druck das Gegenteil bewirkt.Du weißt, welche zwei konkreten Stellschrauben Väterkarenz in Österreich wirklich verändern könnten.Du erkennst, wie das gesellschaftliche Framing von Familie dazu beiträgt, dass Menschen keine Kinder mehr wollen.Du hast einen Satz im Kopf, den du beim nächsten Gespräch über Vaterschaft brauchen wirst.Über Dominik Gocumyan Dominik Gocumyan ist Unternehmer, Werber und Papa. Er ist einer der wenigen Menschen, mit denen ich wirklich streiten kann – und trotzdem immer klüger rausgehe. In dieser Folge redet er zum zweiten Mal über das, was Vaterschaft für ihn bedeutet: nicht als Gesellschaftsprojekt, sondern als persönliche Entscheidung. Über Papa Mia!? Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas – und für alle, die Papas mögen. Bernhard Vosicky spricht mit Vätern, Expertinnen und Menschen, die moderne Vaterschaft und Familie aus unterschiedlichsten Perspektiven kennen. Ehrlich, direkt, manchmal unbequem. Alle Links zu Papa Mia!?Bernhard VosickyDominik Gocumyan – Die Schreibmaschine👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat.

    41 Min.
  3. 28. Mai

    #123 - sein Vater war nie da, deswegen ist er fast immer da. Mit Ö3 Moderator Thomas Kamenar

    Er ist seit über 20 Jahren die Stimme von Ö3. Aufgewachsen ist Thomas Kamenar mit einem Vater, der wochenlang nicht zu Hause war – weil die Familie aus der Tschechoslowakei geflüchtet ist, weil der Vater Volleyballtrainer war, weil er später als Unternehmer zwischen Wien und Bratislava unterwegs war. Thomas weiß deshalb sehr genau, wie es sich anfühlt, wenn der Papa fehlt. Und er hat sich früh entschieden, das bei seinen 2 Kindern anders zu machen. Thomas' ehrlichster Moment in dieser Folge: "Du stellst dir immer die Frage, wie wird das wohl sein, wenn ich Papa bin. Die viel wichtigere Frage ist eigentlich nicht, was bin ich für ein Papa – sondern was bin ich dann für ein Partner? Weil ohne diese Partnerschaft funktioniert das Papa-Sein gar nicht." Worum es in dieser Folge geht Thomas Kamenar ist 1979 in der Slowakei geboren und kurz darauf mit seiner Familie nach Österreich geflüchtet. Sein Vater war viel unterwegs, die Rollenaufteilung war klassisch – weil es damals kaum anders möglich war. Was das mit Thomas gemacht hat, merkt er erst jetzt, wo sein Vater versucht, das Verpasste nachzuholen und dadurch die Beziehung zwischen ihnen eine ganz neue Spannung bekommt. Mit 35 hat er Petra kennengelernt, mit 36 ist er zum ersten Mal Papa geworden. Für ihn war immer klar: Kinder kriegen ist die Krönung einer Beziehung und nicht die Hochzeit. Deswegen haben sie auch erst nach der Geburt von Emilia geheiratet. Was das Papa-Sein dann wirklich verändert hat, war trotzdem eine Überraschung – denn die entscheidende Frage war nicht, was er für ein Vater ist, sondern was er für ein Partner ist. Thomas redet in dieser Folge nicht davon, wie toll Papa-Sein ist. Er redet davon, wie oft er gestolpert ist, wie er sich irgendwann professionelle Hilfe geholt hat und was ihm dabei geholfen hat, wieder klaren Kopf zu bekommen. Er ist außerdem jemand, dessen Tochter Emilia das Ö3 Radio Christkindl mitmoderiert hat – und der seinem Sohn Jakob beim Fußball einen Batman-Satz zuruft, der eigentlich für uns alle gilt. Diese Folge ist für dich, wenn du weißt, dass du als Papa alles geben willst – aber ahnst, dass du dabei manchmal vergisst, auch noch ein guter Partner zu sein. Kapitel (00:00) – Intro(05:15) – Vater auf dem Papier, Papa als aktive Entscheidung(07:50) – Geflüchtet, geprägt, vermisst: Was ein abwesender Vater hinterlässt(18:58) – Mit 36 Papa geworden: Die eigentliche Frage war nie das Kind(23:00) – Rummikub, Muskateller und zehn Jahre Ehe: Was wirklich funktioniert(36:07) – Warum fallen wir, Mr. Wayne? Was Batman über Vaterschaft sagtDas nimmst du mit Du weißt danach, warum die Frage "Was bin ich für ein Partner?" wichtiger ist als "Was bin ich für ein Papa" Du verstehst, wie du durch deine eigene Kindheit geprägt wurdest – und was du daraus für dein Papa-Sein ableiten kannst, ohne es zu deiner Last zu machen.Du nimmst mit, warum professionelle Unterstützung in der Beziehung kein Zeichen von Schwäche ist, sondern genau das Gegenteil.Du nimmst einen Satz mit, den Thomas seinem Sohn beim Fußball zuruft – der aber genauso für dich gilt.Dein Gast heute: Thomas Kamenar Thomas Kamenar ist Ö3-Moderator, Studioinhaber und zweifacher Papa aus Tulln. Er ist seit 2003 fixer Bestandteil des österreichischen Radios – bekannt unter anderem durch das Radio Christkindl auf Ö3, das er zuletzt gemeinsam mit seiner Tochter Emilia moderiert hat. Mit Studio Kamenar begleitet er Unternehmen in der Multimedia-Kommunikation: von Podcast über Videoproduktion bis Fotografie und Voice-Over. Thomas Kamenar auf Ö3Thomas Kamenar auf InstagramThomas Kamenar auf LinkedIn Über Papa Mia!? Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Hier spricht Bernhard Vosicky mit Vätern, Expertinnen und Experten über alles, was modernes Vatersein ausmacht – ehrlich, direkt und ohne Schönreden. Alle Links zu Papa Mia!?Alle Links zu Bernhard Vosicky 👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat.

    42 Min.
  4. 5. Mai

    #122 - Alleinerziehend? Weder Held noch Opfer!

    Du bist alleinerziehend? Dann bist du entweder ein Held oder ein Opfer. So funktioniert das in unserer Gesellschaft. Jubin Honarfar interessiert das nicht. Er ist CEO, zweifacher Papa, seit acht Monaten alleinerziehend – und er nennt sich einfach: Elternteil. Der Satz, der mich seit diesem Gespräch nicht loslässt:"Wenn mir zehn von zehn Mal gesagt wird, du bist ein Opfer, dann nehme ich entweder an, okay, ich bin ein Opfer – oder ich verkörpere vielleicht diese Rolle." Worum geht es in dieser Folge?Jubin Honarfar ist CEO von WhatchaDo, hat zwei Töchter im Alter von fünf und neun Jahren – und ist seit acht Monaten alleinerziehend. Nicht geplant, nicht vorbereitet, quasi über Nacht. Und trotzdem spricht er darüber ohne Selbstmitleid und ohne Heroisierung. Denn er findet: Beides ist falsch. Denn beides drängt in eine Schublade, die niemandem nützt. In dieser Folge reden wir deshalb darüber, was die Gesellschaft mit alleinerziehenden Elternteilen macht – und was es bedeutet, wenn du dich in keine der angebotenen Rollen hineindrängen lässt. Wir reden über Rollenbilder aus dem Elternhaus, über Therapie als Stärke, über Vier-Tage-Woche als gelebte Familienfreundlichkeit. Außerdem darüber, warum ein LinkedIn-Post zu einem Kurzfilm geführt hat, der im Mai beim Filmfestival in Mainz läuft – und warum es trotzdem noch zu wenig alleinerziehende Väter gibt, die über ihre Situation reden. Diese Folge ist für dich, wenn du das Gefühl kennst, dass die Welt von dir erwartet, in eine bestimmte Schublade zu passen – und du eigentlich keine davon willst. Diese Folge ist Teil unserer Reihe über moderne Vaterschaft, Care-Arbeit und Alleinerziehende.Kapitel(00:00) – Intro(03:04) – Der neugierige Bub, der immer Papa werden wollte(09:10) – Iran, Panikattacken und Pflichtbewusstsein – was das Elternhaus wirklich formt(19:20) – Über Nacht alleinerziehend: 100 Prozent Kinder, null Vorbereitung(21:04) – Weder Held noch Opfer – und warum beides in die falsche Richtung führt(35:40) – Ein LinkedIn-Post, ein Kurzfilm und ein Thema, das sichtbarer werden mussDas nimmst du mitDu weißt danach, warum die Opferrolle so verführerisch ist – und was sie wirklich kostet.Du verstehst, wie Rollenbilder aus dem Elternhaus weiterwirken, auch wenn man es nicht will.Du siehst, was strukturell passieren müsste, damit Alleinerziehen und Erwerbsarbeit wirklich zusammenpassen.Du bekommst den praktischsten Lebenstipp, den ich in 122 Folgen Papa Mia gehört habe.Über Jubin HonarfarJubin Honarfar ist CEO von WhatchaDo, einer Plattform, auf der Menschen aus eigener Berufserfahrung zeigen, was sie tun – damit andere ein ehrlicheres Bild möglicher Karrierewege bekommen. Als alleinerziehender Papa von Estella (9) und Lea (5) hat er auf LinkedIn eine Debatte ausgelöst, die weit über sein eigenes Netzwerk hinausgegangen ist. Das Ergebnis: ein Kurzfilm über alleinerziehende Elternteile, der im Mai 2025 beim Filmfestival in Mainz gezeigt wird. 🌐 Jubin → https://www.jubin.at🌐 WhatchaDo → https://www.whatchado.com📸 Jubin auf Instagram → https://www.instagram.com/jubin_honarfar/💼 Jubin auf LinkedIn → https://at.linkedin.com/in/jubin-honarfar🎙️ Papa Mia!? → https://papamia.at🔗 Alle Links → https://papamia.at/links👤 Bernhard → https://vosicky.at/linksÜber Papa Mia!?Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Hier reden wir über moderne Vaterschaft, Familienleben und Elternsein – ehrlich, direkt und ohne erhobenen Zeigefinger. Weil Väter diese Gespräche brauchen. 👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat.

    43 Min.
  5. 28. Apr.

    121 - Beim Bundeskanzler in Elternzeit: mit Peter L. Eppinger

    Eigentlich solltest du so viel arbeiten, als hättest du keine Familie. Und gleichzeitig so viel für die Familie da sein, als hättest du keine Arbeit. Das geht sich nicht aus. Peter L. Eppinger hat diesen Spagat jahrelang versucht und ihn irgendwann verweigert. Peters ehrlichster Moment in dieser Folge: "Ich habe die glücklichsten Momente in meinem Leben um halb vier in der Nacht gehabt. Saumüde, komplett fertig – aber du hältst einen kleinen Kerl, der sich beruhigt, weil du ihn hältst. Das ist mörderisch stark." Darum geht es in dieser Folge Peter L. Eppinger hat Österreich geweckt als Ö3-Morningshow-Moderator. Danach wechselte er in die Politik, wurde mitten darin zweifacher Papa und ist heute Kommunikationscoach und -trainer. Seinen ersten Sohn bekam er mit 42. In dieser Folge redet er darüber, warum er so lange gewartet hat, wie er seinem damaligen Chef – dem Bundeskanzler – einfach mitgeteilt hat, dass er jetzt in Elternzeit geht, und was er seinem jüngeren Ich heute raten würde. Was mich in diesem Gespräch nicht losgelassen hat, ist eine Beobachtung, die ich selbst immer wieder mache: Familie hat ein Imageproblem. Wir definieren Erfolg über Status, Geld und Karriere – und übersehen dabei, was uns laut der Harvard Study of Adult Development wirklich glücklich macht. Nämlich Beziehungen. Das klingt banal, ist es aber nicht, weil wir trotzdem immer wieder das Falsche priorisieren. Deshalb ist mein Ziel mit diesem Podcast, Familie als etwas darzustellen, wo ich sein will – nicht als Hemmschuh. Diese Folge ist für dich, wenn du weißt, dass du mehr Zeit mit deinen Kindern verbringen willst – aber irgendwie immer ein Argument findest, warum es gerade nicht geht. Diese Folge ist Teil unserer Reihe über moderne Vaterschaft, Elternzeit und die Frage, was Papasein heute wirklich bedeutet. Kapitel (00:00) – Intro(02:26) – 22 Jahre Ö3, dann Politik, jetzt Coach: Wer ist Peter L. Eppinger wirklich?(04:15) – Arbeiten wie ohne Familie, da sein wie ohne Job: Der Spagat, der nicht aufgeht(13:55) – Beim Bundeskanzler in Elternzeit – ohne Diskussion, aber auch ohne Freude(15:05) – Make Family Great Again: Warum Familie ein Imageproblem hat(29:52) – Mit 42 Papa geworden: Der perfekte Moment kommt nieDas nimmst du aus dieser Folge mit Du weißt danach, warum der Druck, immer liefern zu müssen, kein persönliches Versagen ist – und was wirklich dahintersteckt.Du bekommst einen anderen Blick auf Elternzeit: nicht als Ausnahme, sondern als Haltung, die man einfordern kann.Du verstehst, warum Familie ein Imageproblem hat – und was wir gemeinsam tun können, um das zu ändern.Du hörst von einem Mann, der bis 42 gewartet hat – und dir sagt, was er seinem jüngeren Ich heute raten würde.Über Peter L. Eppinger Peter L. Eppinger ist Radiomoderator, ehemaliger Politiker und Kommunikationscoach. Er hat bei Ö3 die größte Morningshow des Landes moderiert, war danach im politischen Betrieb tätig und ist heute selbstständig als Kommunikationstrainer und Berater. Zweifacher Papa – und jemand, der Dinge ausspricht, die viele denken, aber nicht sagen. peterleppinger.atInstagram: @peter.eppingerLinkedIn: Peter L. EppingerÜber Papa Mia!? Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Ich bin Bernhard Vosicky – und ich rede hier mit Vätern, die ihren eigenen Weg gehen. Über Vaterschaft, Papasein, Care-Arbeit und das, was modernes Elternsein heute wirklich bedeutet. papamia.atpapamia.at/linksvosicky.at/links👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat.

    50 Min.
  6. 21. Apr.

    #120 - Eltern-WhatsApp-Gruppe: Typen, Dramen und warum dort kein Streit je besser wird

    Die Eltern-WhatsApp-Gruppe ist dafür da, Informationen auszutauschen. Stattdessen tauscht sie vor allem eines aus: Konflikte. Und zwar solche, die dort nie besser werden – sondern immer eskalieren. Der Satz, der eigentlich alle wissen – aber noch nie jemand so klar gesagt hat:„Ich glaube, es gibt weltweit keinen einzigen Konflikt zwischen Menschen, der durch eine Diskussion auf WhatsApp besser geworden ist. Das eskaliert immer." Darum geht'sIn Folge 120 hat Dominik bei mir Platz genommen – Papa, ehemaliger Jugendfußballtrainer und ehemaliger Zivi in genau dem Kindergarten, in dem heute sein Sohn Konsti ist. Wir reden über die Typen, die jede Elterngruppe kennt: die Supermom mit pädagogisch wertvollen Theatertickets, die stillen Beobachter, die einmal im Jahr ein einziges Wort posten – und damit den ganzen Chat treffen. Außerdem geht es darum, warum Konflikte auf WhatsApp trotzdem immer eskalieren, was Eltern von der Perspektive der Pädagoginnen und Trainer lernen können, und was passiert, wenn Kinder ihre Eltern nicht mehr sehen können – auf dem Fußballfeld genauso wie im Kindergarten. Diese Folge ist für dich, wenn du dich schon mal dabei ertappt hast, in der Elterngruppe mitzulesen – und innerlich die Augen verdreht hast. Oder selbst mitgeschrieben hast. Beides ist erlaubt. Diese Folge ist Teil unserer Reihe über Elternsein, Kommunikation im Familienalltag und modernes Papasein.Kapitel(00:00) – Intro(02:43) – Die drei Typen, die jede Eltern-WhatsApp-Gruppe kennt(04:43) – „Bianca Mama Konstantin" – Wie Eltern sich gegenseitig einspeichern(07:43) – Kein Streit der Welt wurde je durch WhatsApp gelöst(09:29) – Als Trainer und Zivi: Was Dominik über die andere Seite gelernt hat(12:02) – Warum Bernhard 2026 fremde WhatsApp-Gruppen crashen willDas nimmst du mitDu weißt danach, welche Typen jede Elterngruppe kennt – und zu welchem du selbst gehörst.Du verstehst, warum Konflikte auf WhatsApp nie gelöst werden – und was stattdessen funktioniert.Du bekommst die Perspektive von jemandem, der wirklich auf der anderen Seite war – als Trainer und als Zivi im Kindergarten.Du hörst, was mit Kindern passiert, sobald ihre Eltern aus der Sichtweite verschwinden.Über DominikDominik ist Papa, ehemaliger Kinder- und Jugendfußballtrainer und hat seinen Zivildienst in jenem Wiener Kindergarten absolviert, den heute sein Sohn Konsti besucht. Er kennt die Dynamik zwischen Eltern, Pädagoginnen und Kindern deshalb aus zwei sehr unterschiedlichen Perspektiven – und hat eine klare Meinung dazu. Mehr von Dominik gibt es auf www.dieschreibmaschine.at. Über Papa Mia!?Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Bernhard Vosicky spricht mit Vätern, Expertinnen und Experten über moderne Vaterschaft, Elternsein, Väterkarenz und alles, was dazugehört – ehrlich, direkt und nah am Alltag. LinksPapa Mia!? – alle LinksBernhard Vosicky – alle LinksDominik – Die Schreibmaschine👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat.

    14 Min.
  7. 14. Apr.

    #119 - Warum "stark sein" Väter kaputt macht. Mit Christian Anderl

    Es gibt Momente im Leben als Vater, auf die dich nichts vorbereitet. Nämlich dann, wenn du merkst, dass deine eigenen Krisen – so schwer sie auch waren – gegen das verblassen, was deinem Kind passiert. Christian Anderl hat das erlebt. Deshalb ist er in dieser Folge zu Gast bei „Papa Mia!?" „Eine eigene Krebsdiagnose und sich mit der eigenen Sterblichkeit konfrontieren zu müssen, ist im Vergleich ein grippaler Infekt. Wenn du dann plötzlich mit demselben Thema konfrontiert bist, aber es betrifft dein Kind – dieses Maß an Machtlosigkeit, Angst und Verzweiflung. Du weißt einfach, du kannst nichts tun. Außer da sein." Wer ist Christian Anderl?Christian Anderl ist Ex-Ö3-Moderator, Fotograf, Videograf und Berater für Selbstständige. Außerdem ist er zweifacher Vater von zwei Söhnen und jemand, der gelernt hat, aus Krisen etwas Konstruktives zu machen. So hat er zum Beispiel die Väter-Porträts ins Leben gerufen: ein Fotoprojekt, bei dem er Väter vor die Kamera holt und Gespräche führt, die Männer sonst selten führen. Weil ihn bewegt, was mit Männern passiert, wenn sie wirklich reden (was wir - Spoiler - nämlich viel zu selten tun). In dieser Folge sprechen wir deshalb über seine Krebsdiagnose 2012, die gleichzeitig mit dem ersten Kind und dem Ende beim Radio zusammenfiel. Wir sprechen außerdem über Wochen auf der Kinderintensivstation, über sein neues Projekt Männerbilder, über Pubertät und darüber, was er seinem jüngeren Ich als Vater mitgeben würde. Weil Vaterschaft und Papasein eben nicht nur schöne Momente bedeuten – sondern auch die Fähigkeit, in den härtesten Momenten da zu sein. Themen dieser FolgeVaterschaft, Papasein, Elternsein, moderne Väter, Männerbilder, Väterporträts, Resilienz, Krise, Männergesundheit, Pubertät, Care-Arbeit, Emotionen bei Männern, Selbstständigkeit, Tod und Kinder Kapitel(00:00) – Intro(03:18) – Warum dein Sohn dich gerade für k***e hält – und warum das evolutionär so sein muss(10:28) – Krebsdiagnose, erstes Kind, erste Panikattacke – alles innerhalb eines Jahres(14:53) – Intensivstation mit dem Sohn: „Die eigene Krebsdiagnose war dagegen ein grippaler Infekt"(20:46) – Wie die Väter-Porträts entstanden – und was passiert, wenn Männer wirklich reden(31:05) – Das Fass läuft über: Warum Männer jetzt Stellung beziehen müssenDas sprechen wir in dieser Folge anWarum Pubertät aus evolutionärer Sicht Sinn ergibt – und warum das trotzdem kein Trost istWarum Christian seine Radiokarriere hinter sich gelassen hatKrebsdiagnose Mitte 30: Was das mit einem machtSechs Wochen Kinderintensivstation und was das über Machtlosigkeit als Vater lehrtWarum Väter kaum miteinander redenMännerbilder 2026: Warum Schweigen als Mann keine Option mehr istÜber den Tod normal reden mit Kindern. Und warum das wichtiger ist, als wir denkenWas er seinem jüngeren Ich als Vater mitgeben würdeÜber Papa Mia!?Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Ich bin Bernhard Vosicky, und ich spreche hier wöchentlich über alles, was modernes Papasein heute bedeutet: Väterkarenz, Care-Arbeit, Elternsein, Beziehung und den Alltag zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Weil Väter eine Stimme verdienen. Und weil wir voneinander lernen können. 👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat. Alle Links zu Papa Mia!? Alle Links zu Bernhard Vosicky Christian Anderl – Website Christian Anderl – Instagram Christian Anderl – Facebook

    44 Min.
  8. 7. Apr.

    #118 - Was Unternehmen wirklich von Elternzeit-Papas halten!

    40 Prozent der Väter wollen in Karenz gehen. 16 Prozent tun es wirklich. Die Lücke dazwischen ist kein Zufall – sie hat einen Namen: Unternehmenskultur. Und die ist oft freundlicher auf dem Papier als im echten Büroalltag. Bernhard spricht mit André Romano – langjähriger Experte bei Great Place to Work, heute bei Teach for Austria – darüber, was wirklich passiert, wenn ein Papa seinem Chef sagt: „Ich möchte in Karenz." André kennt beide Seiten: als Experte für Vertrauenskultur in Organisationen – und als Vater, der beim zweiten Kind die Karenz ausgelassen hat. Und es bis heute bereut. „Die meisten Mitarbeiterinnen sind froh, einen guten Job zu haben. Aber umgekehrt sollte das Unternehmen genauso stolz und froh sein, dass es gute Leute hat – und auf sie angewiesen ist." – André Romano Das sind die Themen Warum 40% der Väter in Karenz wollen – und nur 16% wirklich gehenWie Unternehmenskultur auf dem Papier und im Führungsalltag auseinanderfallenWas Sprache mit Rollenbildern macht – und warum „Familienvater" kein Kompliment istWarum Männer in Care-Berufe kaum beworben werden – und was das mit Löhnen zu tun hatWas Unternehmen wirklich davon haben, wenn sie Eltern echte Flexibilität gebenDas schwedische Modell: Firmen, die die Differenz zum Karenzgeld ausgleichen – kein Geschenk, sondern KalkülAndrés persönliche Karenz-Reue – und was er seinem jüngeren Ich raten würdeWarum „Family first" bei Vätern und Müttern oft etwas völlig anderes bedeutetDer eine Hebel: Polarisierung überwinden – zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Männern und FrauenKapitel (00:00) – Intro(01:06) – Familienvater, Powerfrau – warum wir Adjektive brauchen, die wir eigentlich nicht bräuchten(07:42) – 40% wollen, 16% gehen: Was hält Väter wirklich von der Karenz ab?(13:16) – Familienfreundlich auf dem Papier, schwierig beim Chef: Wo Kultur wirklich entscheidet(20:01) – Was Unternehmen davon haben, wenn Eltern bei ihnen arbeiten dürfen statt müssen(29:37) – Schweden zahlen den Unterschied: Kein Geschenk, sondern Kalkül(37:57) – Der eine Hebel: Weg von der Polarisierung, hin zur gemeinsamen SacheAndré Romano 💼 LinkedIn – André RomanoPapa Mia!? – Der Podcast von Papas für Papas 🎙️ Papa Mia!? – alle Links👤 Bernhard Vosicky – alle Links👉 Abonniere „Papa Mia!?" und bewerte den Podcast, wenn dir die Folge gefallen hat.

    45 Min.

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