18 Folgen

„People for Now“ ist der Podcast von Maren Heidemann für eine sinnorientierte Welt. Die Gründerin und Visionärin spricht über Persönlichkeit, Leadership, Emotionen, neues Wirtschaften und den globalen Wandel. Sie erforscht, was es braucht, damit Neues möglich wird. Sie zeigt Zusammenhänge zwischen der Persönlichkeit von Menschen in Führung und den Auswirkungen auf uns alle auf. Dabei erzählt sie von ihren Erfahrungen aus der Konzernwelt und aus ihrem Leben, gibt Impulse für alternative Sichtweisen und sortiert mit ihrem Wissen den Blick neu. Sie liebt es zu inspirieren. Gespräche mit ihr sind grundsätzlich tief. Derzeit erforscht sie als Gründerin eines Purpose Unternehmens, wie sich Mensch und Gesellschaft von innen heraus, organisch, selbstbestimmt entwickeln lassen. Zu alldem könnt ihr ihr Fragen stellen, die sie gern beantwortet. Der Podcast erscheint jeden Mittwoch. Wenn du Fragen und Themen einreichen möchtest, kannst du das hier tun: https://forms.gle/RZGMfD8KpF5qACoA6

People for Now Maren Heidemann

    • Wirtschaft
    • 4,5 • 10 Bewertungen

„People for Now“ ist der Podcast von Maren Heidemann für eine sinnorientierte Welt. Die Gründerin und Visionärin spricht über Persönlichkeit, Leadership, Emotionen, neues Wirtschaften und den globalen Wandel. Sie erforscht, was es braucht, damit Neues möglich wird. Sie zeigt Zusammenhänge zwischen der Persönlichkeit von Menschen in Führung und den Auswirkungen auf uns alle auf. Dabei erzählt sie von ihren Erfahrungen aus der Konzernwelt und aus ihrem Leben, gibt Impulse für alternative Sichtweisen und sortiert mit ihrem Wissen den Blick neu. Sie liebt es zu inspirieren. Gespräche mit ihr sind grundsätzlich tief. Derzeit erforscht sie als Gründerin eines Purpose Unternehmens, wie sich Mensch und Gesellschaft von innen heraus, organisch, selbstbestimmt entwickeln lassen. Zu alldem könnt ihr ihr Fragen stellen, die sie gern beantwortet. Der Podcast erscheint jeden Mittwoch. Wenn du Fragen und Themen einreichen möchtest, kannst du das hier tun: https://forms.gle/RZGMfD8KpF5qACoA6

    17: #Vom Kontrollverlust zur Hingabe

    17: #Vom Kontrollverlust zur Hingabe

    „Ich habe die Kontrolle verloren, bin frustriert, ernüchtert“. das sagen derzeit viele Menschen, wenn sie über sich und ihren Arbeitsplatz reden. Flächendeckende Krankmeldungen und Kündigungen zeigen den Ausnahmezustand vieler Branchen an, allen voran dort, wo es menschelt, wie im sozialen Bereich. Wer da die Kontrolle verloren hat, ist die Frage. Ist es wirklich der Mensch? oder ist es das System?

    Es ist wohl nicht zu übersehen, dass die bisherigen Systeme die Kontrolle verlieren. Menschen brechen weltweit das auf, wo ihr Leben unterdrückt ist und Kontrolle herrscht. Während die Proteste in anderen Teilen der Welt eruptiv sind, wählen Menschen in Deutschland den eher passiv aggressiven Weg wie innere Kündigungen. Zu groß ist die Angst, wirklich für sich aufzustehen, am Ende die Kontrolle zu verlieren.

    Woher kommt das Muster, kontrollieren zu wollen? Was sind das für Dynamiken, die uns im Griff haben? In früheren Zeiten war dieses Verhalten klug, sicherte das Überleben. wie der Biber, der den Fluss mit seinen Dämmen staut und kontrolliert, damit seine Wohnung unter Wasser geschützt ist.

    Was dem Biber hilft, ist für den Menschen nicht das Beste. Wie geht es, diese inneren Dämme abzubauen? in den Fluss des Lebens zu kommen? Sich hinzugeben anstatt zu kontrollieren? Anzunehmen, was ist. Antworten hierzu geben uns die Natur und die Achtsamkeitspraxis, in der es darum geht, sich seiner selbst gewahr zu werden. Gar nicht so leicht, wenn das Getöse im Außen groß ist und die Systeme alles daran setzen, einen kontrollieren zu wollen. Oder?

    • 34 Min.
    16: #Komfortzone oder was Neues wagen?

    16: #Komfortzone oder was Neues wagen?

    Wir Menschen lieben die Komfortzone. Diesen Ort, wo es sicher und stabil ist, wo das Gefühl von Geborgensein da ist, wo alles klar zu sein scheint. Die Komfortzone ist der Ort, an dem wir es uns bequem machen, an dem wir bleiben wollen. Dass dies meistens aus einer Anpassung heraus geschieht, die im Kindesalter begonnen hat und nun das Erwachsenenleben überschattet, wissen wenige oder blenden viele aus. Welche Dynamiken liegen dahinter?

    Die Komfortzone hat viele Gesichter und Facetten. Für jeden ist sie etwas anderes. Eine Führungskraft eines Konzerns glaubte, sie sei am richtigen Platz, bis sie eines Tages spürte, wie stark ihr Korsett war, in dem sie steckte. Das, was sie sich lebenslang aufgebaut hatte, war plötzlich alles andere als Komfort. Wie sie ihr Aufbrechen bemerkte, welche Hin- und Herbewegungen darauf folgten und wie sie letztendlich ihre Komfortzone verließ, ist in dieser Folge zu hören.

    Was passiert, wenn Menschen sich erlauben, sich auszudehnen? zu dem zurück finden, wer sie wirklich sind? frei von gelernten Anpassungen, selbst auferlegten Vorstellungen und gesellschaftlichen Normen in ihre Größe gehen? Wenn Menschen ihre Natur wieder entdecken und aus ihrem Innersten heraus wählen, Entscheidungen treffen, anstatt sich an Expert:innen im Außen zu orientieren? Dann würden Impulsvorträge, wie einer, der letzte Woche in einem Unternehmen mit 500 Frauen statt gefunden hat, anders ablaufen - nämlich auf Augenhöhe... und dann wird es richtig spannend.

    • 29 Min.
    15: #Trauern & Loslassen

    15: #Trauern & Loslassen

    Jeden Tag gehen in unserem Leben Zyklen zu Ende. Ideen, Projekte, Unternehmen, Beziehungen sterben, meistens auf natürliche Weise. Die Intensität der Sterbeprozesse ist unterschiedlich und somit nur bedingt vergleichbar. Die Dynamiken, die dahinter liegen, sind es jedoch. Menschen scheuen sich, sich mit dem Sterben & Tod auseinander zu setzen. Zu schmerzhaft ist die Endlichkeit und die Tatsache, dass wir alle sterben werden.
    Es sind Menschen, die sterben. Lebenskonzepte, die aufbrechen, in Frage stehen. Es sind Beziehungen die zu Ende gehen. Partnerschaften, die sich auflösen. Freundschaften, die spürbar auslaufen. Arbeitsbeziehungen, die nicht mehr passen. Die bisherigen Systeme sind für viele Menschen nicht mehr tragbar. Das, was nicht mehr stimmt, stirbt. Wie gehen wir damit um? Auf diese Frage versuche ich Impulse und Antworten zu geben.
    Dabei spanne ich den Bogen weit. Ich erzähle vom frühen Tod meines Vaters, der starke Auswirkungen auf mein Leben hatte. Die jahrelang unverarbeitete Trauer, die im Hintergrund viel Kraft hatte, wirkte in jede Beziehung hinein. Von dort ziehe ich Vergleiche zu Trauerprozessen, die ich auf verschiedenen Ebenen in Unternehmen begleitet habe. Dadurch wird sichtbar, wie weit verbreitet das Unvermögen ist, sich der Trauer, dem Fühlen und Loslassen zu stellen. Trauer wabert überall in unserer Gesellschaft und hält die Energie zurück, die wir für den Wandel ins Neue brauchen.
    Hierzu passend fand gerade die Konferenz VE:22 der Purpose Bewegung für neues Wirtschaften statt. Die Location hatte es in sich: Es war das ehemalige Krematorium im Berliner Wedding. Was die zukunftsorientierte Bewegung mit dem Sterben der bisherigen Wirtschaft zu tun hat, wie die Bewegung eventuell selbst davon betroffen ist, welche Konsequenzen das hat, versuche ich aufzuzeigen. In diesem Sinne: Lasst uns sterben und werden. Wenn wir Altes loslassen, hat der Samen des Neuen Raum zum Wachsen.

    • 43 Min.
    14: #Übergriffe wahrnehmen & Grenzen setzen

    14: #Übergriffe wahrnehmen & Grenzen setzen

    Von Übergriffen können wir wohl alle viel erzählen. Die Bandbreite ist groß und vielfältig. Wo Menschen aufeinander treffen, sind diese Verletzungen nicht weit. In allen möglichen Alltagssituationen werden Grenzen nicht gewahrt und überschritten. Das geschieht oft unbemerkt, ohne Absicht oder unbewusst. Manchmal jedoch auch sehr gezielt.

    Die Beispiele von sexuellen Übergriffen an der Uni Münster und in einem Unternehmen erklären, wie die Reaktion von Opfern sein kann. Die Fragen, die im Nachklang offen sind: Wie hätte ich besser reagieren können? Mich besser schützen können? Genau das will diese Folge erforschen.

    Sexuelle Übergriffe sind die offensichtlichsten Formen von Grenzverletzungen. Es gibt jedoch ganz feine, subtile Formen, die genau dieselben Auswirkungen haben, jedoch viel weniger in der Öffentlichkeit diskutiert werden.

    Viele sensible, empathische Menschen haben das Problem, Opfer von Übergriffen zu werden. Welche Ursachen liegen dahinter? Was hat es mit dem aktuellen Hype von Hochsensibilität auf sich? Woher rührt dieser? Im Fokus stehen mangelnde intakte energetische Grenzen, die früh überschritten wurden.

    Wie können wir nun Übergriffe wahrnehmen und beantworten? Welche Rolle spielen das Nein sagen, der Augenkontakt und die eigene Wut? Wieso tun sich viele Menschen so schwer damit? Welche Ressourcen braucht es, um am Ende gesunde Grenzen zu setzen und sich klar zu schützen?

    • 40 Min.
    13: #Sucht & Kompensation - wie wir versuchen, uns zu regulieren

    13: #Sucht & Kompensation - wie wir versuchen, uns zu regulieren

    Diese Podcastfolge erzählt von uns Menschen, die sich selbst therapieren, um weiterhin in der Gesellschaft zu funktionieren. Anstatt uns aufrecht zu fragen: "Was erfüllt mich?", drehen wir uns gern weg. Viele greifen zu Alkohol, rauchen, arbeiten übermäßig, kompensieren mit Sex, Essen, Social Media oder nehmen Drogen.

    Dabei ist es egal, ob der Mensch einen Anzug trägt, mit seinem Arbeitskittel in der Produktion steht, einen Doktortitel inne hat oder im weißen Gewand mit der Gitarre Mantren chantet: Die meisten Menschen befinden sich im emotionalen Mangel - ich behaupte sogar: im emotionalen Ausnahmezustand. Die Schmerzen, unter denen viele leiden, sind dieselben. Da gibt es keinen Unterschied. Manche fühlen sie stärker, manche weniger, die meisten gar nicht. Im großen Stil dimmen wir Menschen uns weg, damit wir die Emotionen aushalten - anstatt sie zu beinhalten. Dies geschieht im persönlichen Bereich genauso wie auf gesellschaftlicher Ebene. Zum Beispiel sind aus meiner Sicht das Oktoberfest, der Karneval oder die Reeperbahn Symptome hierfür.

    Auch in der spirituellen Szene ist das sich Wegdimmen groß, was u.a. anhand des Trends von Ayahuasca Reisen sichtbar wird. Mit Hilfe der aus Südamerika stammenden, psychedelisch wirkenden Pflanze, versuchen viele Menschen, Bewusstseinserweiterung zu erlangen, anstatt sich und ihre Verletzungen in der Tiefe zu fühlen. Maren selbst war einmal auf einem Trip und erzählt von ihren Erfahrungen.

    Jede Sucht, jedes kompensatorische Verhalten ist in der Regel auf Mangel und fehlendes sicheres Gehaltensein in frühesten Bindungen zurück zu führen.

    Welche alternativen Wege es gibt, sich abseits von Substanzen oder Kompensationen selbst zu regulieren, ist die Frage. Es beginnt wie immer damit, sich erst einmal selbst ehrlich selbst in Frage zu stellen: Wie sehr kompensiere ich? Was sind meine Strategien, um mich nicht fühlen zu müssen? Welche Ressourcen habe ich, es anders zu machen?

    • 39 Min.
    12: #Narzissmus erkennen & damit umgehen

    12: #Narzissmus erkennen & damit umgehen

    Sie sitzen an entscheidenden Stellen, häufen Macht an, kontrollieren andere, kreieren Gefolgschaften, errichten Imperien und lieben sich selbst: Narzissten. Im ersten Kontakt wirken sie offen, charmant, einnehmend. Sie wissen, wie sie sich verhalten müssen. Für das Bewundertwerden tun sie viel. Sie nutzen andere schamlos für ihre Zwecke aus. Wer es mit einem Narzissten zu tun hat, ist gefordert oder besser: überfordert, hilflos, ohnmächtig.

    Die Bandbreite von Narzissmus ist groß. Es gibt harmlose Varianten, die wir alle haben, und es gibt Extreme, die als pathologisch zu bezeichnen sind. Welche Symptome Narzissmus ausmachen und was Narzissten um jeden Preis vermeiden wollen, ist Inhalt der Folge.

    Worüber Maren sich Gedanken macht, sind die vielen Menschen, die sich von Narzissten abhängig fühlen und abhängig machen – am Arbeitsplatz oder in privaten Beziehungen. Es braucht Zeit, diese verwickelten, häufig toxischen Abhängigkeiten zu durchschauen und Mut, sich aus ihnen zu lösen. Wer es jedoch schafft, wächst über sich hinaus.

    Maren gibt Einblick in einen Fall, in dem ein ganzer Geschäftsbereich über Jahre dem Martyrium eines Narzissten ausgesetzt war. Sie unterstützte den verantwortlichen Bereichsleiter, sich von der mitarbeitenden narzisstischen Führungskraft abzugrenzen und letztendlich zu trennen. Dieser Befreiungsprozess dauerte ein Jahr und ließ am Ende alle aufatmen.

    Für unsere Gesellschaft ist Narzissmus besonders kritisch, da Menschen, die nur an sich denken, das bisherige ego-getriebene Menschenbild füttern. Der Wandel kommt jedoch aus der Gegenrichtung, aus dem Wir. Deswegen muss es ein Ende haben, Narzissten weiterhin zu unterstützen und in Machtpositionen zu fördern. Dafür setzt Maren sich konsequent ein. Wie ist es mit dir? An welchen Stellen unterstützt du Narzissmus? - deinen eigenen und den von anderen?

    • 35 Min.

Kundenrezensionen

4,5 von 5
10 Bewertungen

10 Bewertungen

Alltagspionier ,

Brave New Woman

Wirklich ein Genuss dieser reifen, mutigen und humorvollen Frau dabei zu lauschen, wie sie klug und pointiert und aus eigener Erfahrung über die Abgründe unserer Arbeitswelt plaudert. Manchmal ist es sogar etwas unangenehm als Zuhörer so dicht dabei zu sein, wenn Maren von ihren Begegnungen in der Konzernwelt berichtet, aber das macht dann wohl auch den Reiz aus dranzubleiben.

diana stier ,

Feinste Hörempfehlung!

Maren Heidemann inspiriert und macht Mut. Statt an der Oberfläche zu kratzen gibt sie tiefe Einblicke und macht Zusammenhänge sichtbar zwischen Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und unserer eigenen Persönlichkeit. Wie hängen unsere ureigenen Bedürfnisse nach Nähe und Verbindung mit Konsum, Macht und Arbeitswelten zusammen? Wie gelingt es uns gesamtgesellschaftlich das Leben wieder mit dem Fokus auf elementare Werte zu lenken? Jede Folge von diesem Podcast gibt dafür feinste Impulse. DANKE

Isabel García ,

Sehr bewegend und inspirierend

Eine sehr wichtige Sichtweise, die hier geschildert ist. Es ist nicht so wichtig, ob Sie Frau Heidemann zu 100 Prozent zustimmen. Doch die Denkanstöße sind umso wichtiger.

Reinhören, abonnieren, nachdenken, vordenken und in sich wirken lassen.

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