Plattenabend

Plattenabend Podcast

Ein Blick auf die Startseite der Streamingplattform der Wahl reicht aus, um mit Song-Empfehlungen, personalisierten Mixtapes und Releaseradars überschüttet zu werden. Irgendwo will immer irgendwer, dass wir uns neue Musik anhören. Nur sind das immer seltener Menschen und immer häufiger von Plattenfirmen gesponserte Algorithmen. Die Musik-Nerds Linda, Steffi, Stigy und Conor lassen sich zwar auch von diversen Musik-Plattformen influencen, treffen sich dann aber ganz analog, spielen sich ihre spannendsten Entdeckungen des Monats vor und sprechen miteinander darüber. Zufällig stehen beim gemütlichen Plattenabend der drei und ihren wechselnden Gästen auch noch ein paar Mikrofone im Raum, so dass ihr beim Philosophieren über Songs des Monats, popkulturelle Ereignisse oder auch Rückblicke in vergangene Jahrzehnte dabei sein könnt. Der Plattenabend Podcast erscheint immer am 1. und 15. des Monats jeweils mit einer Deepdive- und einer Songs des Monats Folge.

  1. 15.09.2025

    #21 shame, Deftones und die Charts

    Die beiden Millennial-Opas Stigy und Conor versuchen in dieser Folge mal wieder verzweifelt so zu tun, musikalisch zeitgeistig zu sein und wenden dafür teils zweifelhafte Tricks an. Stigy stellt beispielsweise eine Band mit über 30 Jahren Geschichte vor, die aber angeblich auf der ihm entfernt bekannten Plattform "TikTok" gerade gehypt wird. Von wem und warum die Deftones neuentdeckt werden, bleibt zwar unklar, dafür besprechen die beiden wie die sie auf ihrem neuen Album es schaffen eine Art Dreamy-Metal zu spielen. Conor wiederum stellt ein Album vor von dem er sich (mutmaßlich vergeblich) wünscht, es würde mal gehypt: "Cutthroat" von der britischen Post-Punk Band shame. Ein Album auf dem die Band so viel experimentiert wie noch nie in ihrer bisherigen Geschichte. Apropos Experimente: Stigy verstört im weiteren Verlauf der Folge Conor mit dem US-Projekt Ho99o9, einem sehr lauten, sehr experimentellen Gemisch aus Hyperpop, Hip-Hop und irgendwie auch Dupstep. Zur Beruhigung braucht es dann die extrem entspannten Klänge von Mac DeMarcos neuem, angeblich in seiner Küche, aufgenommenen Alubm "Guitar". Zum Abschluss wenden sich die beiden noch wiederwillig dem zu was "die Leute" aktuell wirklich hören, nämlich den Kpop Demon Hunters und Sabrina Carpenter. Welche Hot Takes ihnen dazu einfallen hört ihr in der Folge. Besprochene Acts: Deftones shame Ho99o9 Mac DeMarco The Beths K-Pop Demon Hunters Cast Sabrina Carpenter Playlists zur Folge: https://open.spotify.com/playlist/1jnAieXqn1AfEt26vwkwgq?si=5132c9ff656e413b https://tidal.com/playlist/5851cfb9-0288-44b6-90a4-f854c836355c

    53 Min.
  2. 17.07.2025

    #18 Das Jahr 1990 (Teil 1)

    Man könnte über so viele popkulturell relevante Jahre sprechen. Das Jahr als "Revolver" und "Pet Sounds" die Musik revolutionierten oder das Jahr als "Nevermind" den Grunge-Hype auslöste zum Beispiel... Oder man macht es wie Stigy, Conor und allen voran Gast Lennart und widmet sich genau einem Jahr das nicht für musikalische Großtaten bekannt ist. Nämlich das Jahr 1990. Ein Jahr in dem prägende Stile der 80er wie Synthie-Pop und Gothic auserzählt, der Sound der 90er in Form von Eurodance oder Grunge aber auch noch nicht so recht gestartet war. Stattdessen dominierte eine Mischung aus dem alten und dem kommenden Sound die Musik des Jahres. Conor zeigt das anhand von Depeche Mode und den Sisters of Mercy, die beide aus der düsteren Ecke der 80er kommend, versuchten mit der Aneignung neuer Stile ins Jahrzehnt zu starten - mit unterschiedlichem Erfolg. Stigy widmet sich dem aufkommenden Crossover aus Rock und Hip-Hop in Form von Faith No More und muss sich die Frage gefallen lassen, ob damit der Weg zu späteren Nu Metal Verbrechen geebnet wurde. Lennart gräbt wiederum den DNA Remix von Suzanne Vegas "Tom's Diner" aus, der erstaunlich gut gealtert ist und mit seiner Kombination eines Folk-Songs mit einem Hip-Hop Beat mutmaßlich den Trip-Hop vorwegnahm. Außerdem gibt es noch einen Blick auf die damaligen Charts, der wenigstens dank Sinéad o'Connors "I Do Not Want What I Haven't Got" ein überraschend gutes und abwechslungsreiches Album bereithält. Besprochene Songs und Alben: Depeche Mode - Clean (Violator) Sisters of Mercy - More (Vision Thing) Pandora's Box - Original Sin Faith No More - Epic Suzanne Vega, DNA - Tom's Diner Snap! - The Power Sinéad o'Connor - I Do Not Want What I Haven't Got The KLF - What Time Is Love? Alice In Chains - Man In The Box Playlist: https://open.spotify.com/playlist/24VJMSKAXjK87YdNXXeVzX?si=4b43b7d64c344a99

    59 Min.

Bewertungen und Rezensionen

5
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2 Bewertungen

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