provokant rosarot (Provokant Rosarot)

Dorothee Töreki

beyond technology

  1. 13.10.2024

    Der digitale Friedhof: Eine Chance, Geschichte neu zu erfahren. Stefan Schumacher zu Gast

    Wozu braucht es einen digitalen Friedhof? Weil es neue Möglichkeiten erschließt, mit Trauer um zugehen aber auch ganz pragmatisch: Eine Friedhofs-App hilft dabei, ein Grab zu finden. Wie Google Maps sozusagen. Statt bei der Friedhofsverwaltung anzurufen, können wir einfach nach einem Namen suchen und die App navigiert uns zum Grab. Dort angekommen können wir etwas über die Lebensgeschichte des Verstorbenen lernen. Die Friedhofsapp bietet eine eigene Info-Seite für jeden Verstorbenen. Was hat diese Person ausgemacht? Was möchte sie/er selbst vielleicht der Nachwelt als Botschaft hinterlassen? Stellt Euch vor, ihr wandert über solch einen Friedhof und lest viele dieser Seiten. Nehmen wir den Melaten-Friedhof in Köln. Hier könnten mit Willi Millowitsch in einen Dialog gehen, aber auch in die Geschichten von Tausenden anderen unbekannten Verstorbenen eintauchen. Wenn wir an die Generation denken, die noch den zweiten Weltkrieg erlebt hat - dann erleben wir Geschichte ganz anders. Ein Friedhof kann so zugleich die Geschichte einer Stadt erlebbar machen. Welche Menschen haben die Geschicke geleitet und warum ist diese Stadt so, wie sie heute ist? So können Lebensgeschichten, die sonst im Dunkel der Zeitläufe verschwinden, unsterblich werden. Stefan Schumacher ist Bauingenieur, er hat ursprünglich ein Planungsbüro für Geoinformatik gegründet. Daraus hat sich im Laufe der Jahre das Spezialgebiet "Digitalisierung von Friedhöfen" entwickelt. https://pbsgeo.com/

    59 Min.
  2. 14.09.2024

    Zukunft wird im Gaming gemacht: Claudia Feiner zu Gast

    Unternehmen wie Claas, Mercedes, BMW oder gar eine Krankenkasse waren dort vertreten. Jedes Unternehmen kann vom Gaming profitieren Was machen die da? Claas ist mit seinen Geräten vertreten im größten Landwirtschaftsspiel - dem Farming Simulator. Man mag es kaum glauben, aber Landwirte verbringen ihre Freizeit gerne damit, Herausforderungen wie einen massiven Kälteeinbruch auf dem virtuellen Hof zu bewältigen. Wie im realen Leben können Gerätschaften erworben werden, um den eigenen Betrieb erfolgreicher zu machen. Und genau da ist das Geschäftsmodell für Claas, John Deere und Co: Die virtuelle Repräsentanz. Das stärkt die Marke. Gaming als Schlüssel für ein magisches Nutzererlebnis Das Thema “Marke” ist vielschichtig. Es geht nicht nur um ein virtuelles Erleben, sondern auch um die reale Welt. Das “In-Car-Gaming” bedeutet, dass der Beifahrer während der Fahrt etwas Spielen kann, der Fahrer, während er im Stau steht. Wenn wir an das autonome Fahren denken, wird das Thema noch einmal deutlich an Bedeutung gewinnen. Nutzererlebnis ist auch die Bedienung einer Webseite. Hier ist Einfachheit und schnell zum Ziel kommen entscheidend. Im Gaming verhält es sich genau anders: Durch das Überwinden von Hindernissen werden die Spielenden in die virtuelle Welt “hineingesaugt”. Das Ziel ist ja eine lange Verweildauer. Was Nutzererlebnis angeht, ist die Spielewelt weit voraus, angewandte Psychologie. Das sind nur einige der Themen, die ich mit Claudia Feiner in der neuesten Episode von Provokant Rosarot bespreche. Eines wird deutlich: Jedes Unternehmen braucht einen virtuellen Zwillling in den vielen Erscheinungsformen der immersiven Welt. Es geht ja nicht nur ums Spielen, sondern auch um menschliche Verbindungen, soziales Leben. Ach ja —- und was ist eigentlich aus Web 3.0 geworden? Lebt das noch oder alles nur Hype? Claudia ist Senior Manger Digital Transformation bei Diconium und hat viel Erfahrung in den Schnittstellen zwischen Industrie und Gaming. https://www.linkedin.com/in/claudia-feiner/

    1 Std. 2 Min.

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