11 Folgen

Die meisten haben schon von Stonewall gehört, gehen einmal im Jahr zum CSD, aber wer waren denn die Menschen, die gekämpft haben für queere Sichtbarkeit in der Politik? Wer hat sich getraut Filme mit schwulen und lesbischen Darsteller*innen zu drehen? Welche queeren Sportler*innen haben vor der Kamera den Mund aufgemacht? Welche queeren Musiker*innen und Schauspieler*innen haben sich geoutet, mit welcher Motivation und wie wird auf sie reagiert? In diesem Podcast tauchen unsere 3 queeren hosts Phenix, Meili Scheidemann und Florian Prokop in die Geschichte Deutschlands ein.
queer story ist eine Produktion von BosePark Productions aus Berlin. 
Wir haben diesen Podcast auch mithilfe von künstlicher Intelligenz in andere Sprachen übersetzt, damit ihr ihn in Eurer Muttersprache hören könnt:
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🇷🇺 queer story auf Russisch - История “Квир” - Link zu Spotify 🏳️‍🌈
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Wenn ihr Anmerkungen oder Fragen habt, schreibt uns gerne an queerstory@bosepark.com 
🏳️‍🌈 BosePark Productions GmbH 2024

queer story (german version‪)‬ BosePark Productions GmbH

    • Gesellschaft und Kultur
    • 4,5 • 26 Bewertungen

Die meisten haben schon von Stonewall gehört, gehen einmal im Jahr zum CSD, aber wer waren denn die Menschen, die gekämpft haben für queere Sichtbarkeit in der Politik? Wer hat sich getraut Filme mit schwulen und lesbischen Darsteller*innen zu drehen? Welche queeren Sportler*innen haben vor der Kamera den Mund aufgemacht? Welche queeren Musiker*innen und Schauspieler*innen haben sich geoutet, mit welcher Motivation und wie wird auf sie reagiert? In diesem Podcast tauchen unsere 3 queeren hosts Phenix, Meili Scheidemann und Florian Prokop in die Geschichte Deutschlands ein.
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    Politik

    Politik

    🏳️‍🌈 In der ersten Episode von "queer story" beleuchten Meili, Phenix und Flo die queere politische Geschichte Deutschlands, von bedeutenden Persönlichkeiten wie Klaus Wowereit bis zu aktuellen Herausforderungen, und diskutieren die Bedeutung von Sichtbarkeit und Akzeptanz in der Politik für eine gerechtere Gesellschaft.
    Im Gespräch: der Generalsekretär der SPD Kevin Kühnert, die ehemalige Bundesministerin Barbara Hendricks und die erste trans Abgeordnete im Bundestag Tessa Ganserer

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    🪩 Kapitel
    00:00:00 Einleitung von Meili und Florian
    00:02:20 Merz und die Sicht auf Homosexualität
    00:04:04 Tessa Ganser: Transfrauen in der Politik
    00:05:10 Queere Geschichte: Friedrich der Große
    00:06:38 Analyse: Historische Queer-Identitäten
    00:09:04 Ernst Röhm und das Dritte Reich
    00:11:43 Jutta Schwerin: Erste lesbische Politikerin
    00:14:19 Barbara Hendricks: Politik und Privatleben
    00:17:08 Klaus Wowereit: Outing als Durchbruch
    00:19:46 Wowereit's Einfluss auf queere Politik
    00:21:15 Kevin Kühnert: Politische und persönliche Identität
    00:24:29 Kühnert über Vorbilder und Engagement
    00:28:03 Rolle der Sexualität in der Politik
    00:32:15 Transpersonen in der deutschen Politik
    00:37:53 Zukunft queerer Politiker in Deutschland

    📔 Zusammenfassung der Folge
    In der ersten Episode von "queer story" nehmen Euch Meili, Flo und Phenix mit auf eine fesselnde Reise durch die queere politische Geschichte Deutschlands. Diese Folge beleuchtet die bedeutenden Beiträge und Herausforderungen queeren Lebens in der Politik, von den Weimarer Jahren bis zur Gegenwart.
    Wir beginnen mit einer Einführung in die historische Bedeutung von queeren Persönlichkeiten wie Klaus Wowereit, dem ersten offen schwulen Bürgermeister Berlins, und erweitern dann den Blick auf weniger bekannte, aber ebenso einflussreiche Figuren. Ein besonderes Highlight ist das Interview mit Kevin Kühnert, dem damals stellvertretenden Bundesvorsitzenden und jetzigen Generalsekretär der SPD, der offen über seine Erfahrungen als schwuler Politiker spricht. Kühnert betont die politische Dimension seiner Identität und die Reaktionen, die sein Coming-out hervorrief.
    Die Episode schaut auch auf die dunkleren Zeiten der deutschen Geschichte, wie die Weimarer Republik und die NS-Zeit, in der queere Menschen extremen Verfolgungen ausgesetzt waren. Wir sprechen mit Barbara Hendricks, ehemalige Umweltministerin und Mitglied des Bundestags, die ihre Sichtweise auf das Outing in der Politik und den Umgang mit Homophobie im Bundestag teilt.
    Ein weiterer wichtiger Aspekt der Episode ist die Rolle von Transpolitikern in Deutschland. Phenix führt ein inspirierendes Gespräch mit Tessa Ganser, einer der ersten Transfrauen in der deutschen Politik. Ganser spricht über ihre persönlichen Herausforderungen und Errungenschaften und darüber, wie sich die Landschaft für transgeschlechtliche Personen in der Politik langsam ändert.
    Wir schließen die Folge mit einer Diskussion darüber, wie wichtig es ist, dass Politiker ihre queere Identität nicht verbergen müssen. "queer story" ist ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der queeren Geschichte und Gegenwart und eine Quelle der Inspiration und Information für alle, die sich für Gleichberechtigung und Gerechtigkeit einsetzen.

    Wenn ihr Anmerkungen oder Fragen habt, schreibt uns gerne an queerstory@bosepark.com 
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    • 46 Min.
    Film

    Film

    🏳️‍🌈 In dieser "queer story" Episode erkunden Phenix und Flo die deutsche queere Filmgeschichte, diskutieren Herausforderungen und Beiträge queerer Filmpersonen und betonen die Rolle des Films bei der Bekämpfung von Vorurteilen. Interviews mit Schlüsselfiguren und Diskussionen über Initiativen wie das Act Out Manifest unterstreichen die Bedeutung von Sichtbarkeit und fortlaufender Verbesserung in der Filmindustrie.
    Im Gespräch: Filmjournalist Knut Elstermann, Regisseur Rosa von Praunheim und Schauspieler Brix Schaumburg

    queer story ist eine Produktion von BosePark Productions aus Berlin. 
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    🪩 Kapitel
    00:00:00 Einführung in Queer Story Podcast
    00:04:18 Queere Geschichte: Unsichtbares sichtbar machen
    00:08:29 Meilensteine der deutschen queeren Filmgeschichte
    00:13:46 Queer Cinema in der Weimarer Republik
    00:18:11 Filmische Revolution: Rosa von Praunheims Einfluss
    00:22:43 Transidentität in Film und Gesellschaft
    00:27:03 Herausforderungen für queere Filmschaffende
    00:31:12 Act Out Manifest: Ein neuer Widerstand
    00:34:57 Diskriminierung in der Filmindustrie
    00:38:09 Repräsentation im Film: Trans Schauspieler erzählt
    00:42:08 Trans in der Filmbranche: Persönliche Erfahrungen
    00:45:32 Zukunft der queeren Repräsentation im Film
    00:48:41 Das Manifest Act Out und seine Bedeutung
    00:52:02 Bedeutung von queeren Filmen für sozialen Wandel
    00:55:36 Abschluss und Ausblick: Nächste Schritte in der queeren Filmwelt

    📔 Zusammenfassung der Folge
    Wir beginnen mit einer Einführung in die queere Geschichte und die Bedeutung von Sichtbarkeit im Film. Flo und Phenix diskutieren, wie Filme als Medium genutzt wurden und werden, um queere Lebensweisen darzustellen und Vorurteile zu bekämpfen. Sie heben hervor, wie wichtig es ist, die Geschichten von Menschen zu erzählen, die zuvor marginalisiert wurden, und wie der Film dabei helfen kann, gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen.
    Ein wesentlicher Teil der Episode sind Interviews mit bedeutenden Persönlichkeiten der deutschen Filmgeschichte wie dem Filmjournalisten Knut Elstermann und dem legendären Filmemacher Rosa von Praunheim. Elstermann gibt einen Überblick über die Meilensteine in der Entwicklung des queeren Kinos in Deutschland, von den Anfängen in der Weimarer Republik bis hin zu den Herausforderungen während des Nationalsozialismus und in der DDR. Praunheim teilt persönliche Erfahrungen und diskutiert seinen bahnbrechenden Film "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt", der als Katalysator für die schwule Emanzipation in Westdeutschland diente.
    Die Diskussionen werden durch das Hashtag Act Out Manifest bereichert, das die Sichtbarkeit und Akzeptanz queerer Schauspielerinnen und Schauspieler in der Filmindustrie fordert. Phenix und Flo sprechen auch mit Brix Schaumburg, einem der Unterzeichner des Manifests, der seine Erfahrungen als trans Schauspieler teilt und betont, wie wichtig es ist, echte Diversität in der Filmbranche zu fördern.
    Die Episode schließt mit einem Blick in die Zukunft und wir diskutieren, wie wichtig es ist, dass die Filmindustrie weiterhin Barrieren abbaut und eine Plattform für alle bietet, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität. Diese Folge von "queer story" ist nicht nur eine Hommage an die queeren Pioniere des deutschen Films, sondern auch ein Aufruf zum Handeln, um die Sichtbarkeit und Repräsentation in allen Medien zu verbessern. 

    Wenn ihr Anmerkungen oder Fragen habt, schreibt uns gerne an queerstory@bosepark.com 
    🏳️‍

    • 54 Min.
    Christopher Street Day

    Christopher Street Day

    🏳️‍🌈 In der neuesten Episode des Podcasts „queer story“ untersuchen Phenix und Meili die Entstehung und Evolution des Christopher Street Days, unterlegt mit persönlichen Anekdoten und Experteninterviews. Sie beleuchten die politischen Wurzeln und aktuellen Herausforderungen der Bewegung.
    Im Gespräch: Mitbegründer des CSD Bernd Gaiser, Monique King und Drag Queen Vava Vilde
    queer story ist eine Produktion von BosePark Productions aus Berlin. Wir haben diesen Podcast auch mithilfe von künstlicher Intelligenz in andere Sprachen übersetzt, damit ihr ihn in Eurer Muttersprache hören könnt:
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    🪩 Kapitel
    00:00:00 Einführung durch Phenix und Meili
    00:00:39 Ziele und Visionen von queer story
    00:01:09 Persönliche CSD-Erfahrungen und Vorfreude
    00:01:57 Erste CSD-Erlebnisse und familiäre Einflüsse
    00:03:26 Geschichtliche Wurzeln des CSD
    00:04:14 Ursprünge der CSD-Demos in Deutschland
    00:05:01 Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen
    00:06:01 Historische queere Bewegungen und WHK
    00:07:03 Queere Repression in der NS-Zeit
    00:08:22 Bedeutung der Stonewall Riots
    00:10:14 Erste Schwulendemo in Deutschland
    00:12:06 Einfluss von Rosa von Praunheims Film
    00:14:00 Der erste deutsche Christopher Street Day
    00:16:28 Zentrale Forderungen der ersten CSD-Demo
    00:18:10 Integration von lesbischen Frauen in die CSDs
    📔 Zusammenfassung der Folge
    In der neuesten Episode des Podcasts „queer story“ beleuchten Phenix und Meili die Wurzeln und die andauernde Relevanz des Christopher Street Days (CSD), bekannt auch als Pride. Wir ergründen, wie der CSD aus den Stonewall-Aufständen von 1969 hervorging und wie er sich über die Jahre sowohl in Deutschland als auch international entwickelt hat.
    Die Episode beginnt mit einer persönlichen Note, indem Phenix und Meili ihre eigenen Erfahrungen und die Bedeutung des CSD teilen. Phenix erzählt von ihren sorgfältig geplanten Outfits und einem selbstgenähten Regenbogencape, während Meili ihre erste Begegnung mit dem CSD als Kind beschreibt, ein Erlebnis, das tiefen Eindruck bei ihr hinterlassen hat. Durch Interviews mit Zeitzeugen und Experten wie Bernd Gaiser, einem der Mitbegründer des ersten deutschen CSD, und Vava Vilde, einer bekannten Drag Queen, geben wir Einblicke in die Anfänge und die Entwicklung der Bewegung.
    Ein besonderer Fokus liegt auf der Transformation des CSD von einer reinen Demonstration zu einem Event, das auch kritische Stimmen aufgrund seiner zunehmenden Kommerzialisierung hervorruft. Phenix und Meili diskutieren kontroverse Themen wie die Inklusivität des CSD, die Repräsentation von transsexuellen Personen, Lesben und queeren People of Color sowie die Notwendigkeit, die politische Bedeutung des CSD beizubehalten. Die Episode geht auch auf weniger bekannte, alternative CSD-Veranstaltungen ein, wie die Dyke Marches und den transgenialen CSD, und erörtert, wie diese Events darauf abzielen, die Sichtbarkeit marginalisierter Gruppen innerhalb der queeren Gemeinschaft zu erhöhen.
    Abschließend reflektieren Phenix und Meili über die Zukunft des CSD und betonen die Notwendigkeit, die ursprünglichen politischen Intentionen zu bewahren, während sie gleichzeitig eine Feier der erreichten Freiheiten und der Vielfalt der queeren Gemeinschaft darstellen.
    Diese Podcast-Episode ist nicht nur ein Tribut an die Geschichte des CSD, sondern auch eine kritische Auseinandersetzung mit den aktuellen Herausforderungen und Chancen, die sich der LGBTQ+ Gemeinschaft heute stellen. Sie ist ein Muss für alle, der sich für die Geschichte und die Entwicklung der queeren Rechte interessieren und bietet tiefe Einblicke in die vielen Facetten des CSD.

    Wenn ihr Anmerkungen oder Fragen

    • 42 Min.
    Ehe

    Ehe

    🏳️‍🌈 In dieser Episode des queer story Podcasts beleuchten die Hosts Phenix und Meili die Geschichte der Ehe für alle in Deutschland, indem sie Interviews führen und tief in die Kämpfe und Entwicklungen eintauchen, die zur Legalisierung gleichgeschlechtlicher Ehen geführt haben. Sie diskutieren die rechtlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen sowie die bedeutenden Meilensteine und persönlichen Geschichten von Aktivisten wie Volker Beck, die den Weg zur Gleichstellung geebnet haben.
    Im Gespräch: der ehemalige Bundestagsabgeordnete Volker Beck
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    🪩 Kapitel
    00:00:00 Thema der Episode: Ehe für alle
    00:02:25 Interview Einleitung mit Volker Beck
    00:04:00 Die Vorgeschichte der Ehe für alle
    00:05:32 Historischer Kampf gegen Paragraf 175
    00:06:23 Volker Beck: Persönliche Geschichten zum Engagement
    00:08:05 Interne Meinungen zur Eheöffnung
    00:09:28 Einfluss der ersten Lebenspartnerschaften
    00:10:05 Die Aktion Standesamt 1992
    00:11:08 Medienwirkung der Standesamt Aktion
    00:13:13 Verhandlungen zur eingetragenen Partnerschaft
    00:15:41 Rechtliche Fortschritte bis 2001
    00:17:05 Herausforderungen in der Rechtspraxis
    00:19:49 Durchbruch 2017: Gesetzliche Änderungen
    00:21:48 Strategische Planungen zur Eheöffnung
    00:24:28 Gewissensentscheidung im Bundestag
    00:25:43 Diskussion und Abstimmung im Bundestag
    00:27:10 Bedeutung der Eheöffnung für die Gemeinschaft
    00:29:31 Offizielles Abstimmungsergebnis
    00:30:47 Fazit und Ausblick auf offene Fragen

    📔 Zusammenfassung der Folge
    In der neuesten Episode des Queer Story Podcasts tauchen unsere Hosts Phenix und Meili in die bewegte Geschichte der Ehe für alle in Deutschland ein. Diese Episode ist nicht nur ein Rückblick auf die historischen Aspekte der Ehe, sondern auch eine tiefgründige Untersuchung der rechtlichen Kämpfe und gesellschaftlichen Veränderungen, die zur Anerkennung gleichgeschlechtlicher Ehen geführt haben.Phenix und Meili stellen die zentrale Frage: Wie hat sich der Kampf um die Ehe für alle entwickelt und was bedeutet das heute für die LGBTIQ+ Community? Mit einem speziellen Fokus auf Deutschland erkunden sie die historischen Wurzeln dieses Kampfes und dessen Auswirkungen bis in die Gegenwart.
    Ein Highlight der Episode ist das Interview mit Volker Beck, einem ehemaligen Politiker der Partei "Bündnis 90/Die Grünen", der eine Schlüsselrolle im Kampf um die Ehe für alle spielte. Beck gibt Einblick in die strategischen und emotionalen Herausforderungen, die mit dieser bedeutenden politischen Veränderung verbunden waren. Die Erzählungen decken die Zeit von den Anfängen der Aids-Krise über die Einführung der eingetragenen Lebenspartnerschaft im Jahr 2001 bis hin zur endgültigen Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe im Jahr 2017 ab.
    Die Episode beleuchtet auch die weniger bekannten Aspekte der Ehe für alle, wie den langen und oft unsichtbaren Kampf gegen Paragraph 175, der homosexuelle Handlungen unter Strafe stellte, und die Auswirkungen der Nazi-Zeit auf die LGBTQ+ Community. Wir diskutieren in dieser Folge, wie historische Ereignisse wie die Stonewall-Aufstände und die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts die Wege zur Gleichstellung ebneten.
    Wenn ihr Anmerkungen oder Fragen habt, schreibt uns gerne an queerstory@bosepark.com 

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    • 35 Min.
    Medien

    Medien

    🏳️‍🌈 Phenix und Flo tauchen tief in die Entwicklung der LGBTQIA+-Repräsentation im deutschen Fernsehen ein und decken dabei Meilensteine, Kontroversen und neue Perspektiven auf. In spannenden Interviews und Diskussionen nehmen sie dich mit auf eine Reise von den ersten Anfängen bis zu den aktuellen Herausforderungen und zeigen, warum Vielfalt in den Medien immer wichtiger wird.
    Im Gespräch: Moderator Malcom Ohanwe, Produzentin Mahide Lein und Manuela Kay, ehemalige Chefredakteurin Magazin Siegessäule
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    🪩 Kapitel
    00:00:00 Die Bedeutung queerer Sichtbarkeit
    00:03:03 Einflussreiche Queere in den Medien
    00:04:55 Queere Mediengeschichte: Ein Rückblick
    00:07:15 Erste homosexuelle Zeitschriften in Berlin
    00:09:01 Filmgeschichte: Nicht der Homosexuelle ist pervers
    00:11:46 Lindenstraße und ihre queeren Momente
    00:15:12 Von Zeitschriften zu queerem Fernsehen
    00:19:10 Die Anfänge von Eldoradio und Siegessäule
    00:23:28 Heteronormativität in den 90ern
    00:26:09 Talkshows und ihre Wirkung auf die LGBTQIA+ Darstellung
    00:31:06 Lesbisch TV: Pionierarbeit im Fernsehen
    00:34:01 Neue Entwicklungen in der queeren Fernsehwelt
    00:37:18 Zukunft der queeren Repräsentation in Medien
    00:41:52 Rundfunkräte und die Notwendigkeit von Diversität

    📔 Zusammenfassung der Folge
    In dieser Episode tauchen die Hosts Phenix und Flo tief in die Entwicklung der LGBTQIA+-Repräsentation im deutschen Fernsehen ein. Sie beleuchten dabei die Veränderungen der letzten Jahrzehnte, beginnend bei der ersten lesbischen Beziehung in der "Lindenstraße" bis hin zu aktuellen TV-Formaten, in denen queere Charaktere prominenter und facettenreicher dargestellt werden. Die Hosts beginnen mit einem Rückblick auf die "Lindenstraße" und wie diese Serie mit Tanja Schildknechts Affäre mit Sonja Besirsky im Jahr 1996 die erste lesbische Beziehung im deutschen Fernsehen zeigte.
    Phenix und Flo diskutieren auch die Veränderungen in den 2000er-Jahren, als immer mehr schwule und lesbische Charaktere in Serien wie "Verbotene Liebe" oder "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" auftauchten. Sie reflektieren die Rolle von Talkshows wie "Vera am Mittag", die einerseits Plattformen für homophobe und transphobe Äußerungen boten, aber auch Persönlichkeiten wie Vera Int-Veen, die offen lesbisch ist, sichtbarer machten. Im Interview mit Mahide Lein erfährt man, wie das weltweit erste lesbische Magazin, "Lesbisch TV", von 1991 bis 1993 ausgestrahlt wurde. Lein beschreibt die Herausforderung, ein solches Format ohne Internet und fast ausschließlich durch Spenden zu finanzieren. Die Hosts heben hervor, wie wichtig dieses Pionierwerk für die Sichtbarkeit von Lesben im Fernsehen war.
    Aktuelle Daten, die von Dr. Elisabeth Prommer an der Universität Rostock gesammelt wurden, zeigen, dass die Mehrheit der Charaktere im deutschen Fernsehen immer noch überwiegend heterosexuell ist. Nur eine Handvoll Figuren ist eindeutig als queer erkennbar. Die Hosts diskutieren, wie die ARD daran arbeitet, mit neuen Serien wie "All You Need" queere Charaktere in den Vordergrund zu stellen. Malcolm Ohanwe, ein prominenter queerer Medienschaffender, teilt seine Sicht auf die Darstellung von LGBTQIA+-Charakteren. Er kritisiert die stereotype und exotisierende Darstellung von queeren Menschen in den Medien und plädiert für eine authentische und vielfältige Repräsentation.
    Wenn ihr Anmerkungen oder Fragen habt, schreibt uns gerne an queerstory@bosepark.com 

    🏳️‍🌈BosePark Productions GmbH 2024 
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    • 46 Min.
    Musik

    Musik

    🏳️‍🌈 In dieser Podcast-Episode führen euch Phenix und Meili durch die Geschichte der queeren Musik und beleuchten ikonische Künstlerinnen, die auf nationaler und internationaler Ebene den Weg für mehr Sichtbarkeit und Akzeptanz geebnet haben. Sie analysieren, wie diese Musikerinnen trotz gesellschaftlicher Hürden den Mainstream prägten und heute für queere Repräsentation und Vielfalt sorgen.
    Im Gespräch: die Schlagzeugerin Philo Tsoungui, die Rapperin Sookee und die Sängerin Wilhelmine
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    🪩 Kapitel
    00:00:00 Intro: Queere Musikgeschichte entdecken
    00:00:35 Bruno Balz: Einfluss trotz Verfolgung
    00:02:54 Eurovision Song Contest als queere Bühne
    00:04:30 ESC-Queerness: Conchita Wurst und mehr
    00:11:01 Rio Reiser und der Protestrock
    00:14:32 Romy Haag: Kabarett und queere Kultur
    00:16:00 Patrick Lindner: Queere Elternschaft im Rampenlicht
    00:18:00 Rosenstolz: Popmusik und queere Identität
    00:20:30 Sookee: Hip-Hop und der Kampf gegen Queerfeindlichkeit
    00:24:35 Kim Petras: Trans Vorbild im Pop
    00:28:00 Wilhelmine: Homophobie in der Musikbranche
    00:31:05 Kerstin Ott: Queere Repräsentation im Schlager
    00:36:15 Herausforderungen und Entwicklungen in der Musikbranche

    📔 Zusammenfassung der Folge
    Taucht mit Phenix und Meili in eine besondere Episode ein, die euch auf eine umfassende Entdeckungsreise durch die deutsche Geschichte der queeren Musik mitnimmt. In dieser Folge konzentrieren sich Phenix und Meili darauf, wie queere Musikerinnen und Musiker trotz zahlreicher gesellschaftlicher Hürden ihren Platz im Rampenlicht gefunden und dort queere Identität sichtbar gemacht haben. Die Episode startet mit einem Blick auf die revolutionäre Rolle des Eurovision Song Contest (ESC) als Bühne für queere Selbstverwirklichung. Phenix und Meili berichten, wie Persönlichkeiten wie Conchita Wurst, Dana International und Jendrik mit ihren kraftvollen Auftritten neue Maßstäbe setzten und den ESC zur ultimativen Plattform für queere Künstler*innen machten. 
    Danach führt die Episode euch zu den subkulturellen Errungenschaften von Rio Reiser, der als schwuler Sänger von "Ton Steine Scherben" den Protestrock der 1970er in Deutschland formte. Romy Haag, die legendäre trans Künstlerin, schuf mit ihrem "Chez Romy Haag" einen sicheren Raum für queere Kultur und Akzeptanz. Patrick Lindner, ein bekannter Schlagersänger, setzt ein klares Zeichen für queere Elternschaft in der Öffentlichkeit. Peter Plate und Anna R., die kreativen Köpfe hinter Rosenstolz, und Plates Partner Ulf Leo Sommer, zeigen, wie queere Liebe und Identität im Pop zum Ausdruck kommen können.
    Die Episode hebt dann Sookee hervor, eine Rapperin, die im Hip-Hop für Queerness kämpft und den Kampf gegen Queerfeindlichkeit im Genre vorantreibt. Die Bedeutung ihrer Botschaft betont, wie wichtig gegenseitige Unterstützung in marginalisierten Gemeinschaften ist. Im internationalen Kontext erstrahlt Kim Petras als trans Pop-Vorbild, inspiriert von ihrer Geschichte und ihrem Mut. Wilhelmine, die ihre Sexualität schon in ihrer Debütsingle klar thematisierte, setzt sich für eine klare Haltung gegen Homophobie in der Musikindustrie ein. Kerstin Ott, bekannt für ihren Hit "Die immer lacht", steht als weiteres starkes Beispiel für queere Repräsentation im Schlager.
    Phenix und Meili analysieren Entwicklungen und Herausforderungen in der Musikwelt und zeigen, dass queere Musikerinnen schon immer die Branche mitgestaltet haben. Durch ihr Engagement ermutigen sie zu einer Branche, die Pluralismus, Vielfalt und Inklus

    • 45 Min.

Kundenrezensionen

4,5 von 5
26 Bewertungen

26 Bewertungen

urbanclusterfck ,

super

mag euren podcast sehr :)
scheint gut recherchiert zu sein, und ist angenehm zu hören.

ich würde mir nur wünschen, dass ihr für nicht-binäre menschen auch den deutschen begriff benutzt, so wie ihr das für alle anderen geschlechtsidentitäten auch macht. dafür als einziges den englischen begriff zu benutzen wirkt unterbewusst möglicherweise so, als gäbe es keinen deutschen begriff. das reduziert die wahrgenommene legitimität von uns.

ansonsten weiter so!
cheers queers <3

sophierosalie ,

Love it

Sehr interessanter und gut recherchierter Podcast. Gestern angefangen und schon halb durchgehört. 😍 Danke!

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