Es ist heiß. Sehr heiß. Vielleicht sogar historisch heiß. Und genau deshalb beginnt diese Episode natürlich mit einer Hitzeglocke, einem Hitzerekord und der berechtigten Frage, ob man bei gefühlten 100 Grad überhaupt noch podcasten sollte. Von dort aus geht es direkt weiter in ein sommerliches Themengewitter: Hagelkörner wie Mentos, stroboartige Blitze, Stromausfälle, Fußballfrust, schlechte Sommerhits und die große Frage, ob Deutschland wenigstens noch schlechte Musik kann, wenn es schon keine Tore schießt. Danach wird es überraschend gesellschaftlich: Es geht um Wälder, Jagd, Reproduktion im Aquarium, die Zukunft der Automobilindustrie, Wolfsburg als mögliches neues Detroit, chinesische E-Autos, Softwarefehler, brennende Akkus und die Frage, was eigentlich aus Werkstätten wird, wenn Autos irgendwann mehr Computer als Maschine sind. Zum Schluss landen wir bei Kindern, Medienkompetenz, KI, Drogenvergleichen, Rentenangst und der großen Hoffnung, dass künstliche Intelligenz uns entweder alle arbeitslos macht — oder so reich, dass sechs Monate Urlaub im Jahr völlig normal werden. Eine Episode wie ein heißer Sommertag: leicht chaotisch, stellenweise absurd, aber mit erstaunlich vielen Gedanken, die länger hängen bleiben als der Schweiß auf der Stirn.