10 Folgen

Bei uns findest du keine Diätvorschläge und keine Ernährungstipps, dafür aber Gedanken, mit denen du dein Leben auf Trab bringen kannst.

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    • Religion und Spiritualität
    • 5,0 • 3 Bewertungen

Bei uns findest du keine Diätvorschläge und keine Ernährungstipps, dafür aber Gedanken, mit denen du dein Leben auf Trab bringen kannst.

    Abschluss

    Abschluss

    Mit dieser Folge verabschiedet sich der Podcast Raus aus den Federn. Sebastian Veits und Maximilian Röll blicken zurück auf eine spannende Zeit.

    • 11 Min.
    Aufbruch? Ja bitte, aber kann ich mein Haus behalten?

    Aufbruch? Ja bitte, aber kann ich mein Haus behalten?

    Es ist für viele ein Traum: Ein Haus, ein sicherer Job, Familie mit Kindern. Angekommen sein im Leben und in der Gesellschaft. Doch was, wenn auf einmal ein Ruf ergeht, der stört?

    Hast du ein Haus? Oder wünschst du dir eins? Dann bist du oder wirst du mit einem erheblichen Problem konfrontiert: In Deutschland sind in den vergangenen 10 Jahren die Immobilienpreise erheblich angestiegen. Eine Inflation, die das alte bürgerliche Versprechen Lügen straft: Wenn du hart und ehrlich arbeitest, dann kannst du dir mit deiner Familie ein eigenes Haus leisten. Heute geht das nur noch, wenn du entweder wirklich gut verdienst, viel geerbt hast oder bereit bist, dich bis zur Halskrause zu verschulden. Bei vielen ist letzteres der Fall. Und dann zahlst du Jahre bis Jahrzehnte an die Bank, der das Haus nach Schuldenstand im Grunde gehört. In manchen Familien geht einer der Partner überhaupt nur arbeiten, um den Schuldendienst leisten zu können. Aber wir bauen ein Haus ja nicht, um uns den Banken auszuliefern; sondern weil wir einen Ort wollen, der uns gehört, an dem wir uns wohl fühlen können, den wir frei und selbstständig gestalten können. Doch eine solche Heimat zu besitzen kann uns durchaus zu Knechten machen. Das lehnte Jesus für sich ab.
    Jesus radikalisiert sich
    Welche Konsequenzen das hat, darauf verweist uns der Evangelientext des kommenden Sonntags. „Zu einem anderen (der ihm nachfolgen wollte) sagte er: Folge mir nach! Der erwiderte: Lass mich zuerst weggehen und meinen Vater begraben! Jesus sagte zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes! Wieder ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber lass mich Abschied nehmen von denen, die in meinem Hause sind. Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.“

    Jesus wirkt hier nicht verständnisvoll. Er macht harte Ansagen. Da wollen Menschen Jesus nachfolgen und kriegen als Antwort auf ihre völlig berechtigten Bitten eine Watsche. „Dann taugst du nicht für das Reich Gottes“, das ist die Botschaft Jesu in diesem Moment. Dabei wollen sie nur die sozialen Standards ihrer Zeit einhalten.
    Raus aus der gewohnten Umgebung
    Wieso aber legt Jesus auf einmal einen so harten Maßstab an?

    Betrachten wir den Kontext der Evangelienstelle, so fällt uns auf, dass Jesus nach Jerusalem hinaufzieht. Er hat sich entschieden, den für ihn relativ sicheren Raum Galiläa zu verlassen und nach Jerusalem zu gehen, zum Showdown mit der Jerusalemer religiösen Elite, mit den Römern; und damit auch der Kreuzigung entgegen. Jesus macht jetzt richtig ernst.

    Und damit macht er auch für seine Jünger ernst. So ein bisschen mitlaufen, das reicht jetzt nicht mehr. Denn wer noch in die sozialen Systeme eingebunden und ihnen damit verpflichtet ist, der wird auch durch sie kontrolliert. Jesus weiß: Nachfolge wird nach dem Kreuz für seine Jünger nicht einfacher. Also fängt er an, härtere Maßstäbe anzulegen. Nachfolge meint jetzt den Ausbruch, das Loslassen aus sozialen Bindungen, sich befreien von dem, was einen festhält. Es bedeutet sich einlassen auf Jesus, ihm einen Vertrauensvorschuss geben; denn man weiß noch nicht, was er (mit einem) vorhat.
    Nachfolge gerne, aber lieber light
    Hand aufs Herz: Das erscheint uns heute doch ein bisschen viel des Guten. Wer will denn schon für Jesus aus seinen etablierten Sozialsystemen ausbrechen und sich radikal auf Nachfolge einlassen?

    Zumal: Es erscheint uns ja gar nicht mehr nötig. Wenn wir zu Jesus eine Beziehung haben möchten, dann können wir das in der Sonntagsmesse tun; manche gehen dafür auch nur in den Wald. Es ist ein recht bequemes Christentum, dass die meisten sich leisten.

    Als Christ, ja, auch einer, der Beziehung zu Jesus ernst nimmt, stellt sich der daher die Frage: Wie kann ich mein Leben, meine Gewohnheiten, meine Bedürfnisse, aber auch meine Verpflichtungen und Zwänge und die Forderungen, di

    • 10 Min.
    Wer ist Jesus für dich

    Wer ist Jesus für dich

    „Jesus ist der Christus, der Messias, der Sohn Gottes“, diese Antworten haben wir alle mal gelernt. Aber: Was verbirgt sich dahinter für dich? Umfragen sind keine Erfindung der heutigen Zeit. Scheinbar gab es sie schon zur Zeit Jesu. Er selber startet eines Tages eine kleine Umfrage unter seinen Jüngern: „Für wen halten mich die Leute?“ (Lk 9, 18) Auf diese Frage erhält er ganz verschiedenen Antworten: Die einen halten dich für Johannes den Täufer, andere für Elija und andere wiederum für einen der anderen Propheten (vgl. Lk 9, 19).
    Sehen heisst nicht verstehen
    Es scheint also unter den Leuten, denen Jesus begegnet ist, keine Einigkeit in dieser Frage zu geben. Ich frage mich immer wieder, warum das so ist. Diese Leute hatten doch uns gegenüber einen scheinbar sehr großen Vorteil: sie konnten Jesus von Angesicht zu Angesicht begegnen. Er hat unter ihnen gelebt, zog umher und hat gepredigt. Für die Leute damals muss es doch viel einfacher gewesen sein, als für uns, zu verstehen wer Jesus ist. Offensichtlich ist das aber nicht so. Jesus einmal zu begegnen oder etwas über ihn gehört zu haben reicht nicht aus, um zu verstehen, wer dieser Mann ist.Jesus stellt dann noch eine weitere Frage an seine Jünger: „Für wen haltet ihr mich?“. Die Antwort kommt von Petrus: „Für den Christus Gottes“ (Lk 9, 20). Immerhin haben die Jünger ein bisschen mehr verstanden als die übrigen Leute.
    Einstudierte Antworten
    Und Du? Was würdest Du auf diese Frage antworten? Wahrscheinlich würden viele, ich auch, sofort antworten: „Er ist der Christus, er ist der Sohn Gottes“. Aber wenn jemand genauer nachfragen würde, müsste ich wahrscheinlich erst einmal gut überlegen. Was heißt das denn genau? Und was bedeutet das für mein Leben? Sage ich das einfach, weil es mir so beigebracht wurde oder bin ich wirklich voll und ganz davon überzeugt?Jesus hat eine Antwort von seinen Jüngern erhalten, die ihn eigentlich zufrieden stellen müsste. Sie haben schließlich vollkommen richtig geantwortet. Jesus macht aber wieder einmal etwas sehr Merkwürdiges: Er befiehlt seinen Jüngern, es niemandem zu sagen (vgl. Lk 9, 21). Wenn wir den griechischen Originaltext des Evangeliums wörtlich übersetzen, heißt es sogar: „Indem er sie anfuhr, gebot er, dies keinem zu sagen“.Hätte er nicht vielmehr sagen sollen: Schön, dass ihr das verstanden habt. Erzählt es bei jeder Gelegenheit weiter! Sagt es den Leuten, damit auch sie endlich verstehen, wer ich bin und was ich tue!
    Weggemeinschaft, nicht Bewunderung
    Warum macht Jesus genau das nicht? Ich persönlich glaube, der Grund liegt in der Tatsache, dass es Jesus nicht so sehr darum geht, dass die Jünger über ihn reden. Sie sollen ihm nachfolgen. Und das sagt er auch ein paar Sekunden später, knallhart: „Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach“ (Lk 9, 23).Es wird viel über Jesus geredet. Er ist aber nicht auf der Suche nach Bewunderern. Er erwartet keine staunenden Mengen, die sagen, was für ein toller Mann er war. Oder besser gesagt: Jesus möchte, dass die Menschen über das Staunen hinausgehen. Jesus will Leute, die das in ihrem Leben konkret umsetzen, was sie von ihm, was sie vom Evangelium verstanden haben.Es geht also nicht darum, dass wir eine perfekte Definition für Jesus finden. Es geht darum, dass wir uns immer wieder bewusst machen, dass wir ihm begegnet sind und mit ihm unterwegs sind. In unserem konkreten Leben, in unserem Alltag sollen wir das umsetzen, was wir von Jesus verstanden haben. Verkündigung der Frohen Botschaft heißt nicht, dass wir Informationen - irgendwelche nackten Fakten - über Jesus verbreiten. Verkündigung bedeutet, dass wir erzählen, wo wir Jesus in unserem Leben begegnet sind und dass wir zeigen, dass uns diese Begegnung verändert hat.Also: Wer ist Jesus für Dich? Wo und wann bist Du Jesus begegnet? Was würdest Du anderen

    • 4 Min.
    Von Pipi Langstrumpf zum Gott der Gemeinschaft

    Von Pipi Langstrumpf zum Gott der Gemeinschaft

    Trinität. Ein Gott in drei Personen. Wer soll das verstehen? Richtig verstehen tut es keiner. Aber es gibt eine wesentliche Botschaft dieser Lehre.

    Zwei mal drei macht vier.
    Widdewiddewitt und drei macht neune.
    Ich mach' mir die Welt.
    Widdewidde wie sie mir gefällt.

    Das ist die einfache mathematische Rechnung von Pipi Langstrumpf. Oder besser gesagt, sie schafft sich ihre eigene Realität, in der die Mathematik nicht ganz so wichtig ist. So machen Kinder das. In ihrer Welt sind die Dinge oft einfacher als in der komplizierten Welt der Erwachsenen.
    Der Glaube an den dreifaltigen Gott
    Am kommenden Sonntag feiert die Christenheit den Dreifaltigkeitssonntag. Und auch da könnte man meinen, wir rechnen als Christinnen und Christen im Stil von Pipi Langstrumpf. Eins, plus eins, plus ein gleich eins. Wie soll das denn gehen: Ein Gott in drei Personen? Der Vater ist Gott, der Sohn ist Gott, der Geist ist Gott. Aber sie sind nicht drei, sondern eins. Was soll das?

    Der Glaube an einen Gott in drei Personen, also an einen dreifaltigen oder dreieinen Gott ist eine tiefe christliche Glaubenswahrheit, die schon für die ersten christlichen Generationen in der heiligen Schrift begründet liegt. Aber was bedeutet es, an einen Gott zu glauben, der gleichzeitig drei ist?
    Ein Gott, der Gemeinschaft ist
    Gott, so glauben wir, ist in sich selbst Gemeinschaft. Wir glauben nicht an einen Gott, der sich selbst genügt, der niemanden braucht, der einfach für sich selbst existiert. Der christliche Glaube bekennt einen Gott der Liebe, einen Gott, der in sich selbst Liebe ist, einen Gott, der sich selbst verschenkt. Und das geht nur in Gemeinschaft. Aber damit nicht genug! Gott will uns in diese Gemeinschaft mit hineinnehmen. Indem der Sohn, die zweite Person der Dreifaltigkeit, in Jesus Christus Menschen geworden ist, hat Gott seine göttliche Gemeinschaft für immer für uns, Seine Geschöpfe, geöffnet. Er will uns teilhaben lassen an Seiner Liebe. Deshalb schenkt er uns Seinen Heiligen Geist.
    Lass dich hineinziehen!
    Und wenn das jetzt alles für dich ein wenig theologisch klingt, dann macht das nichts. Wichtig ist, dass dieser Gott Gemeinschaft haben möchte mit dir, dass Er dein Herz mit Seiner Liebe füllen möchte. Und Er kann das, weil er selbst in sich liebende Gemeinschaft ist. Und sich dort hineinziehen zu lassen, ist einfach wunderbar!

    Ja, manchmal ist die Welt der Erwachsenen, unsere Welt, kompliziert. Da tut es gut zu wissen, dass ich an einen Gott der Liebe glauben darf, mit kindlichem Vertrauen, das mich tiefer erkennen lässt, dass eins, plus eins, plus eins tatsächlich eins sein kann.
    P. André Kulla OMI

    • 3 Min.
    Einfach mal machen lassen

    Einfach mal machen lassen

    Jeder Tag ist ein Kampf. Anstrengung, Power, Einsatz. Damit du was wirst. Noch immer ist das eine geläufige Philosophie. Die Kirche stellt mit Pfingsten ein anderes Modell vor.

    Heute feiert die Kirche das Fest vom „Einfach mal machen lassen“ – oder auch Pfingsten genannt. Pfingsten bedeutet nichts anderes, als den Heiligen Geist einfach machen zu lassen. Dabei geht es nicht um ein stures Abtreten von Aufgaben an andere. Im Evangelium und der Apostelgeschichte liest sich das so: Nach der Auferstehung Jesu scheint im Leben der Apostel und Jünger erstmal nicht viel zu passieren. Ok, da ist eine riesige Freude und wahnsinnige Überraschung, dass der am Kreuz gestorbene Jesus wieder leibhaftig vor ihnen steht, aber trotzdem hört man nach diesem Ereignis nichts Ungewöhnliches von den Jüngern. Die gehen einfach weiter ihren Berufen nach, und ab und zu scheinen sie sich dann auch zu treffen, sich auszutauschen und zu beten. Auch nachdem Jesus ihnen einen ganz klaren Auftrag gegeben hat: „Geht in die ganze Welt und tauft alle“, geschieht – nichts. Die Apostel sind weiterhin in Jerusalem und warten.

    Und während sie warten passiert es: Mit Brausen und Dröhnen erfüllt der Heilige Geist den Raum, in dem die Apostel sind, und sie fangen an in fremden Sprachen zu reden – das ist ja an sich schon recht ungewöhnlich – aber noch ungewöhnlicher ist der Mut, den die Apostel auf einmal haben. Sie trauen sich, rauszugehen, altes zu verlassen, und neues zu wagen. Die Zeit des Wartens und Alltag-weiterlaufen-lassens ist vorbei. Jetzt beginnt für die Apostel die Zeit, den Heiligen Geist machen zu lassen.

    Dieser Heilige Geist – das ist immer so ein bisschen schwer vorstellbar, wer das ist. Da kommt vielleicht noch das Bild von der Taube in den Sinn, und das der ja auch irgendwie zu Gott dazugehört. Aber einfacher, als zu erkennen wer er ist, kann man ihn eben an dem erkennen, was er tut. Die Liturgie vom heutigen Pfingstfest hat dazu eines der schönsten Gebete hervorgebracht, die Pfingstsequenz. Sie beschreibt das, was wir vom Heiligen Geist erwarten können, und was er in unserem Leben tut:

    Komm herab, o Heil’ger Geist,
    der die finstre Nacht zerreißt,
    strahle Licht in diese Welt.

    Komm, der alle Armen liebt,
    komm, der gute Gaben gibt,
    komm, der jedes Herz erhellt.

    Höchster Tröster in der Zeit,
    Gast, der Herz und Sinn erfreut,
    köstlich Labsal in der Not,

    in der Unrast schenkst du Ruh,
    hauchst in Hitze Kühlung zu,
    spendest Trost in Leid und Tod.

    Komm, o du glückselig Licht,
    fülle Herz und Angesicht,
    dring bis auf der Seele Grund.

    Ohne dein lebendig Wehn
    kann im Menschen nichts bestehn,
    kann nichts heil sein noch gesund.

    Was befleckt ist, wasche rein,
    Dürrem gieße Leben ein,
    heile du, wo Krankheit quält.

    Wärme du, was kalt und hart,
    löse, was in sich erstarrt,
    lenke, was den Weg verfehlt.

    Gib dem Volk, das dir vertraut,
    das auf deine Hilfe baut,
    deine Gaben zum Geleit.

    Lass es in der Zeit bestehn,
    deines Heils Vollendung sehn
    und der Freuden Ewigkeit.

    Der Heilige Geist ist der, der einfach macht. Aber er macht nichts allein. Wie er nach Ostern angefangen hat, durch die Apostel zu wirken, ihnen Mut zum Aufbruch gegeben hat, so will er auch in und durch uns einfach machen. Lassen wir ihn! Denn er macht alles gut.
    Text und Ton: Christian Orth

    • 4 Min.
    Der Spieler auf den es ankommt

    Der Spieler auf den es ankommt

    Messias. Retter. Der, der das Reich Gottes bringt. Die Hoffnung, die die Jünger in Jesus gesetz haben, war riesig. Und sein Tod am Kreuz eine Katastrophe. Aber Jesus kam zurück - mit einer wichtigen Botschaft: IHR werdet meine Zeugen sein.

    Fußballfans und Sportbegeisterte kennen es: Selbst wenn es schlecht aussieht, das Spiel schon verloren scheint und fast zu Ende ist – ist eben noch nicht alles vorbei. Wie oft schon, ist der entscheidende Treffer gerade in der Nachspielzeit gefallen? Der Ausgleich in letzter Sekunde, der die Mannschaft vor dem Abstieg rettet. Der Siegtreffer quasi zeitgleich mit dem Abpfiff und die Meisterschale ist sicher. Und so manches Endspiel entscheidet sich ja auch erst im Elfmeterschießen, längst nach der Nachspielzeit.

    Immer wieder wird dabei die Hoffnung auf einen einzelnen Spieler gesetzt. Jetzt wird nochmal jemand eingewechselt, von dem man sich erhofft, dass er das Spiel noch dreht, jetzt liegt der Blick ganz besonders auf dem Star der Mannschaft, von dem man weiß, dass er die entscheidenden Tore besonders gut kann.
    Jesus, der Hoffnungsträger
    Für die Jüngerinnen und Jünger Jesu war es kein Spiel, sondern eine sehr ernsthafte Sache. Jesus haben sie als Messias erkannt und ihre ganze Hoffnung auf ihn gesetzt. Endlich! Der, der Rettung bringt, Befreiung, das Reich Gottes. Und sicher hatten sie ganz unterschiedliche Vorstellungen, was das bedeutet und wie das konkret aussieht.

    Sein Tod am Kreuz – die Katastrophe schlechthin. Nicht nur, dass sie einen guten Freund und Vertrauten verloren haben – die Hoffnung auf den Messias muss in diesem Augenblick ebenso zerbrochen sein.

    Da scheint es ganz klar, dass nach der Auferstehung die Hoffnung wieder aufflammt. Es ist doch noch nicht alles verloren. Noch ist alles möglich, jetzt muss Jesus doch handeln – und so bricht die Frage aus ihnen heraus: „Stellst du JETZT das Reich Gottes her?“
    Die falsche Perspektive: Es liegt in UNS
    Die Antwort Jesu wird in der Apostelgeschichte berichtet. Aber er sagt weder Ja noch Nein. Ein wenig ausweichend antwortet er und doch sehr klar und direkt: IHR, sagt er zu denen, die ihm zuhören, IHR werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und meine Zeugen sein.
    Was beim Fußball Binsenweisheiten sind, nämlich, dass das Spiel 90 Minuten dauert und manchmal auch 120 oder bis ins Elfmeterschießen und dass es darum immer noch zu gewinnen ist. Und dass kein Spieler allein das Spiel gewinnt, sondern es immer auf die Mannschaft ankommt -  das gilt im Glauben an den Messias bis heute. Es ist immer und überall möglich, dass was im Leben und in der Welt geschieht, nochmal neu in die Hand zu nehmen. Auch wenn es aussieht, als wäre kaum noch etwas machbar: die Hoffnung, dass das Leben siegt, die können wir immer haben.

    Wir alle können den Unterschied machen
    Aber wer dann die Hände in den Schoß legt und sagt: Jetzt muss Jesus ran, er ist schließlich der Messias, der uns rettet – der vergisst, dass er schon seinen Jüngern klar gemacht hat, dass das Leben und diese Welt in unserer Hand liegen. Er wirkt und hilft und stärkt – das macht er ebenfalls klar – durch seinen Heiligen Geist, der in uns lebt. Aber entscheidend ist das, was wir tun, mit seiner Hilfe und Unterstützung und in seinem Sinn. Denk daran: du hast die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und du wirst Gottes Zeuge sein! Heute ist der Tag, um damit zu beginnen.
    Autor und Sprecher: P. Jens Watteroth OMI

    • 4 Min.

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