Show Your Work! Edgar Rodehack

Edgar Rodehack

Edgar ist Teamwork-Enthusiast. Umso besser, dass er beruflich viel mit Teams macht. Er ist Organisationsberater, Teamentwickler, Business und Agile Coach. Show Your Work! ist Edgars Werkbank. Hier gibt er regelmäßig Einblick, welche Themen und Tools für ihn und seine Arbeit wichtig sind und womit er sich beschäftigt. Aktuell, grundsätzlich und überhaupt. Mehr erfahren? Dann gehe auf www.trellisterium.de und www.rodehack.de. Oder schreibe Edgar: info@rodehack.de

  1. vor 3 Tagen

    The Inner KORE #4 – Kein Theater! Als Führungskraft echt bleiben

    Echtheit und Aufmerksamkeit als Basis für gute Führung In dieser vierten und letzten Folge unserer Miniserie zu Sabines Wöllers Buch „The Inner KORE. Dein Weg zu innerer Klarheit und echter Wirksamkeit“ geht es um die Herausforderung, als Führungskraft authentisch zu bleiben – ohne sich in Rollen zu verlieren. Edgar Rodehack und Sabine Wöller sprechen darüber, warum wir uns oft in zwei Identitäten zerreißen – und wie wir ganzheitlich führen können, ohne uns selbst zu verstellen. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie schaffen wir es, Verantwortung zu tragen und gleichzeitig echt zu bleiben? Die zentralen Themen dieser Folge: Zwei Identitäten? Warum wir manchmal das Gefühl haben, mit zwei Ichs unterwegs zu sein – und wie wir das bewusst steuern können. Sabine Wöller betont: „Ich bin mit meiner Persönlichkeit und Identität hoffentlich immer einer oder eine. Aber ich habe Wahlfreiheit: Ich darf mich jederzeit entscheiden, welche Facetten von mir ich in einem Umfeld zeige.“ Authentizität vs. Professionalität: Warum Echtheit nicht bedeutet, alles preiszugeben – sondern zu wissen, was wir zeigen und was nicht. Edgar: „Authentizität ist eine Grundlage für gute Führung.“ Verantwortung als Führungskraft: Wie wir Selbstführung betreiben, um andere gut zu führen. Sabine: „Get your **** straight, bevor du ihn über andere auskippst.“ Führung als Grenzgänger: Warum wir Risiken eingehen – und wie wir sorgsam mit unserer Verrücktheit umgehen. Edgar: „Der Mensch ist ein Grenzgänger. Er will Grenzen ausloten – und geht dabei erstaunliche Risiken ein.“ Diese Folge zeigt, dass Führung und Authentizität kein Widerspruch sein müssen – wenn wir lernen, uns selbst und unsere Rollen bewusst zu steuern. Sabine Wöllers Ansatz aus „The Inner KORE“ und Edgars praktische Erfahrungen bieten konkrete Impulse, um Selbstführung und Führungskompetenzen in einer anspruchsvollen Arbeitswelt zu vereinen. Wer sich fragt, wie man als ganze Person führt – ohne sich in Erwartungen zu verlieren – findet hier Antworten und Denkanstöße. Mehr zu Sabine Wöller und ihrem Buch: Buch: „The Inner KORE. Dein Weg zu innerer Klarheit und echter Wirksamkeit“ (BusinessVillage Verlag) – hier erhältlich (zum Beispiel. Oder in jeder Buchhandlung) Website: sabinewoeller.com LinkedIn: Sabine Wöller auf LinkedIn Show Your Work: Der Arbeitsblock von Edgar Rodehack – Organisationsberatung, Teamentwicklung, Business Coaching Schreib mir: 📧 info@rodehack.de Mehr von, mit und über mich: trellisterium.de rodehack.de teamworkblog.de   🎵 Musik & Sounds: © 2025 Sandro Stahlmann, Esting/Germany, stahlmann@email.de

    16 Min.
  2. 16. Juni

    Inner KORE #3 - Mit nix zufrieden? Nie?

    "Druck, Druck, Druck!"? - Oder gibt's auch noch was anderes? In dieser dritten Folge unserer Miniserie zu Sabines Wöllers Buch „The Inner KORE. Dein Weg zu innerer Klarheit und echter Wirksamkeit“ geht es um die Herausforderung, nach einer Krise wie einem Burnout nicht in alte Muster zurückzufallen, sondern sich weiterzuentwickeln. Edgar Rodehack und Sabine Wöller sprechen darüber, warum wir uns oft selbst unter Druck setzen – und wie wir lernen können, Leistungsbereitschaft nicht als Last, sondern als Kraftquelle zu erleben. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie schaffen wir es, unsere eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu erkennen, ohne uns selbst zu überfordern? Die zentralen Themen dieser Folge: Weiterentwicklung nach Krisen: Warum wir nicht einfach „zurück“ können – und wie wir Neues integrieren, ohne das Alte komplett zu verwerfen. Edgar schildert seine persönlichen Erfahrungen mit Burnout und der Erkenntnis: „Du kannst nicht zurück – und auch nicht der Alte werden, wenn du eine Krise hattest.“ Leistungsbereitschaft neu denken: Wie wir Leistung als erfüllend erleben – statt als Druck. Sabine Wöller betont: „Leistungsbereitschaft ist was Cooles. Das lässt uns wachsen und reifen.“ Das Paradox der Ideale: Warum Ideale frustrierend sind – und warum wir trotzdem nie aufhören, ihnen nachzujagen. Edgar: „Es ist schön, einem Ideal nachzulaufen – aber nicht, es zu erreichen.“ Wahlfreiheit statt Zwang: Wie wir bewusst entscheiden, wann wir Gas geben – und wann wir innehalten. Sabine: „Es ist immer wieder die Wahlfreiheit: dich für Leistung zu entscheiden – oder zu sagen: 'Heute schütze ich mich.'“ Diese Folge zeigt, dass Leistungsbereitschaft kein Fluch sein muss – wenn wir lernen, sie bewusst und wohlwollend einzusetzen. Sabine Wöllers Ansatz aus „The Inner KORE“ und Edgars praktische Erfahrungen bieten konkrete Impulse, um Selbstführung und Authentizität in einer anspruchsvollen Arbeitswelt zu leben. Wer sich fragt, wie man aus dem Hamsterrad der Unzufriedenheit aussteigt oder wie man Leistung mit innerer Klarheit verbindet, findet hier Antworten und Denkanstöße. Mehr zu Sabine Wöller und ihrem Buch: Buch: „The Inner KORE. Dein Weg zu innerer Klarheit und echter Wirksamkeit“ (BusinessVillage Verlag) – hier erhältlich (zum Beispiel. Oder in jeder Buchhandlung) Website: sabinewoeller.com LinkedIn: Sabine Wöller auf LinkedIn Show Your Work: Der Arbeitsblock von Edgar Rodehack – Organisationsberatung, Teamentwicklung, Business Coaching Schreib mir: 📧 info@rodehack.de Mehr von, mit und über mich: trellisterium.de rodehack.de teamworkblog.de   🎵 Musik & Sounds: © 2025 Sandro Stahlmann, Esting/Germany, stahlmann@email.de

    20 Min.
  3. 9. Juni

    Inner KORE #2 – Leistungskiller Zwang & Lob

    Warum Belohnungssysteme oft das Gegenteil bewirken – und wie echte Motivation entsteht In dieser zweiten Folge unserer Miniserie zu Sabines Wöllers Buch „The Inner KORE. Dein Weg zu innerer Klarheit und echter Wirksamkeit“ geht es um die Fallstricke klassischer Motivationsinstrumente. Edgar Rodehack und Sabine Wöller diskutieren, warum Belohnungssysteme wie Boni oder Performance-Management oft intrinsische Motivation zerstören – und wie das mit dem Ursprung der modernen Psychologie zusammenhängt. Die zentralen Themen dieser Folge: Belohnungssysteme als Motivationsfalle: Warum Incentives und äußere Anreize oft dazu führen, dass Menschen Dinge tun, die sie von sich aus nicht tun würden – und wie das langfristig der Unternehmung schadet. Selbstorganisation als Alternative: Warum agile Teams, die aus eigenem Antrieb handeln, nachhaltiger leistungsfähig sind – und wie das mit Struktur und Haltung zusammenhängt. Kritik an klassischen Ansätzen: Warum Zwang und äußerer Druck mittelfristig bis langfristig Schaden anrichten – und was das für Führungskräfte bedeutet. Diese Folge zeigt, dass echte Motivation nicht durch äußeren Druck, sondern durch Selbstbestimmung und innere Klarheit entsteht. Edgars Erfahrungen als Organisationsberater und Sabines Ansatz aus „The Inner KORE“ bieten konkrete Impulse, um Motivation und Führung neu zu denken – besonders für Führungskräfte und Teams, die in einer komplexen Arbeitswelt nachhaltig leistungsfähig bleiben wollen. Mehr zu Sabine Wöller und ihrem Buch: Buch: „The Inner KORE. Dein Weg zu innerer Klarheit und echter Wirksamkeit“ (BusinessVillage Verlag) – hier erhältlich Website: sabinewoeller.com LinkedIn: Sabine Wöller auf LinkedIn Show Your Work: Der Arbeitsblock von Edgar Rodehack – Organisationsberatung, Teamentwicklung, Business Coaching Schreib mir: 📧 info@rodehack.de Mehr von, mit und über mich: trellisterium.de rodehack.de teamworkblog.de   🎵 Musik & Sounds: © 2025 Sandro Stahlmann, Esting/Germany, stahlmann@email.de

    17 Min.
  4. 2. Juni

    Inner KORE #1 – Lernen aus Leistungskrisen

    Krisen als Chance: Der Weg geht nie zurück, nur voran In dieser ersten Folge unserer Miniserie zu Sabines Wöllers Buch „The Inner KORE. Dein Weg zu innerer Klarheit und echter Wirksamkeit“ geht es um die Herausforderung, nach einer Krise nicht in alte Muster zurückzufallen, sondern gestärkt daraus hervorzugehen. Edgar Rodehack und Sabine Wöller sprechen darüber, warum der Weg nicht zurück, sondern nur voran führt und welche Rolle dabei Authentizität und der Inner Core spielen. Die zentralen Themen dieser Folge: Krisen als Wendepunkt: Warum wir nach einem Burnout oder einer Erschöpfung nicht in alte Strukturen zurückkehren können – und was das mit uns macht. Edgar schildert seine persönlichen Erfahrungen in der Klinik und die Erkenntnis: „Du trittst niemals in den gleichen Fluss.“ Authentizität und Inner Core: Sabine Wöller erklärt, was der Inner Core ist – der Kern dessen, was uns ausmacht – und warum es entscheidend ist, ihn bewusst zu machen und liebevoll mit ihm umzugehen. Wie können wir echt und authentisch bleiben, auch wenn wir Grundlegendes ändern müssen? Leistungsdenken hinterfragen: Warum unser aktuelles Verständnis von Leistung oft ein Holzweg ist und wie wir lernen, unsere eigenen Werte und Bedürfnisse zu erkennen – statt uns von äußeren Erwartungen leiten zu lassen. Zitate zum Mitnehmen: „Zurück gibt es nicht. Es gibt nur Voran.“ – Edgar Rodehack „Der Inner Core ist das, was mich im Unbewussten ausmacht, bewusst zu machen – um diesen Kern vollständig zu verstehen und mit ihm liebevoll umzugehen.“ – Sabine Wöller „Wir sind alle Opfer der Umstände. Gleichzeitig sind wir auch Täter.“ – Edgar Rodehack  „Leistung führt uns ins Paradies – das ist ein Holzweg.“ – Edgar Rodehack Warum diese Folge wichtig ist: Diese Folge zeigt, dass Krisen nicht nur Belastungen, sondern auch Chancen sind – wenn wir bereit sind, uns mit uns selbst auseinanderzusetzen. Sabine Wöllers Ansatz aus „The Inner KORE“ und Edgars praktische Erfahrungen bieten konkrete Impulse, um Selbstführung und Authentizität in einer anspruchsvollen Arbeitswelt zu leben. Wer sich fragt, wie man aus Burnout oder Erschöpfung gestärkt hervorgeht oder wie man Leistungsdruck mit innerer Klarheit verbindet, findet hier Antworten und Denkanstöße. Mehr zu Sabine Wöller und ihrem Buch: Buch: „The Inner KORE. Dein Weg zu innerer Klarheit und echter Wirksamkeit“ (BusinessVillage Verlag) – hier erhältlich Website: sabinewoeller.com LinkedIn: Sabine Wöller auf LinkedIn Show Your Work: Der Arbeitsblock von Edgar Rodehack – Organisationsberatung, Teamentwicklung, Business Coaching Schreib mir: 📧 info@rodehack.de Mehr von, mit und über mich: trellisterium.de rodehack.de teamworkblog.de   🎵 Musik & Sounds: © 2025 Sandro Stahlmann, Esting/Germany, stahlmann@email.de

    22 Min.
  5. 19. Mai

    Warum bringen Warum-Fragen so wenig?

    🎙 Hoffnung. Professionelle Pflicht. Und wichtigstes Werkzeug.I Warum wir als Berater:innen Hoffnung nicht aufgeben dürfen – und wie das Veränderung erst ermöglicht. In dieser Episode geht es darum: * Was passiert, wenn wir die Hoffnung aufgeben? – und warum Hoffnung kein Luxus, sondern die Basis unserer Arbeit ist. Anstoß dafür war ein LinkedIn-Post meines Kollegen Jan Fischbach: Viele Berater:innen geben große Firmen auf – weil sie denken: „Da ändert sich eh nichts.“ Doch was, wenn wir selbst die Hoffnung verlieren? Ist es nicht unsere Pflicht, an unsere Kunden zu glauben? Meine klare Antwort: Ohne Hoffnung können – und sollten – wir unsere Arbeit gleich sein lassen. Denn Hoffnung ist nicht nur eine sympathische Eigenschaft, sondern: Die systemische Voraussetzung, damit Beratung überhaupt wirken kann, Unser wichtigstes Werkzeug, um Anschlussfähigkeit herzustellen, Die Grundlage für gemeinsame Sprache und Handlungsfähigkeit. Warum das so ist – und was das konkret bedeutet: Selbstbeschreibungen formen Realität (radikal konstruktivistisch): Wenn wir denken „Die schaffen das nie“, erhöhen wir die Wahrscheinlichkeit, dass es so kommt. Hoffnung geben ≠ naiver Optimismus: Es geht um realistische Möglichkeiten aufzeigen – nicht um falsche Versprechungen. Unsere erste Aufgabe: Herauszufinden, ob der Wille zur Veränderung ansatzweise echt ist. Falls nein: Auftrag ablehnen. Falls ja: Hoffnung als Pflicht. Auch bei „hoffnungslosen“ Aufträgen: Selbst dann bleibt unsere Aufgabe, die Möglichkeit von Veränderung offen zu halten – für diejenigen im System, die sie wollen. Die „Magie“ unserer Arbeit: Bewegung entsteht oft dort, wo sie niemand erwartet – weil jemand es wagte, eine bessere Zukunft auszudenken. Mein Appell: Hoffnung ist kein Soft Skill, sondern der Kern unseres Jobs. Die Folge zum Nachlesen: https://www.teamworkblog.de/2026/03/hoffnung-professionelle-pflicht-und.html Die Folge zum Nachlesen: Warum bringen Warum-Fragen so wenig Schreibe mir: 📧 info@rodehack.de Mehr von, mit und über mich: * trellisterium.de * rodehack.de * teamworkblog.de   🎵 Musik & Sounds: © 2025 Sandro Stahlmann, Esting/Germany, stahlmann@email.de

    7 Min.
  6. 12. Mai

    Hoffnung. Professionelle Pflicht. Und wichtigstes Werkzeug.

    🎙 Hoffnung. Professionelle Pflicht. Und wichtigstes Werkzeug.I Warum wir als Berater:innen Hoffnung nicht aufgeben dürfen – und wie das Veränderung erst ermöglicht. In dieser Episode geht es darum: * Was passiert, wenn wir die Hoffnung aufgeben? – und warum Hoffnung kein Luxus, sondern die Basis unserer Arbeit ist. Anstoß dafür war ein LinkedIn-Post meines Kollegen Jan Fischbach: Viele Berater:innen geben große Firmen auf – weil sie denken: „Da ändert sich eh nichts.“ Doch was, wenn wir selbst die Hoffnung verlieren? Ist es nicht unsere Pflicht, an unsere Kunden zu glauben? Meine klare Antwort: Ohne Hoffnung können – und sollten – wir unsere Arbeit gleich sein lassen. Denn Hoffnung ist nicht nur eine sympathische Eigenschaft, sondern: Die systemische Voraussetzung, damit Beratung überhaupt wirken kann, Unser wichtigstes Werkzeug, um Anschlussfähigkeit herzustellen, Die Grundlage für gemeinsame Sprache und Handlungsfähigkeit. Warum das so ist – und was das konkret bedeutet: Selbstbeschreibungen formen Realität (radikal konstruktivistisch): Wenn wir denken „Die schaffen das nie“, erhöhen wir die Wahrscheinlichkeit, dass es so kommt. Hoffnung geben ≠ naiver Optimismus: Es geht um realistische Möglichkeiten aufzeigen – nicht um falsche Versprechungen. Unsere erste Aufgabe: Herauszufinden, ob der Wille zur Veränderung ansatzweise echt ist. Falls nein: Auftrag ablehnen. Falls ja: Hoffnung als Pflicht. Auch bei „hoffnungslosen“ Aufträgen: Selbst dann bleibt unsere Aufgabe, die Möglichkeit von Veränderung offen zu halten – für diejenigen im System, die sie wollen. Die „Magie“ unserer Arbeit: Bewegung entsteht oft dort, wo sie niemand erwartet – weil jemand es wagte, eine bessere Zukunft auszudenken. Mein Appell: Hoffnung ist kein Soft Skill, sondern der Kern unseres Jobs. Die Folge zum Nachlesen: https://www.teamworkblog.de/2026/03/hoffnung-professionelle-pflicht-und.html Die Folge zum Nachlesen: Hoffnung. Professionelle Pflicht. Und wichtigstes Werkzeug Schreibe mir: 📧 info@rodehack.de Mehr von, mit und über mich: * trellisterium.de * rodehack.de * teamworkblog.de   🎵 Musik & Sounds: © 2025 Sandro Stahlmann, Esting/Germany, stahlmann@email.de

    10 Min.
  7. 5. Mai

    Wenn Leisten Leistung kostet

    🎙 Wenn Leisten Leistung kostet – Warum wir Pausen brauchen, um wirklich etwas zu bewegen Dauerleistung macht uns nicht stärker – sie macht uns starr, schwach und unkreativ. Wie wir stattdessen klug mit unserer Energie umgehen. In dieser Episode geht es um ein Paradox unserer Zeit: Wir leben in einer Welt der Dauerleistung – „Immer on. Immer mehr. Immer schneller. Immer besser.“ Doch dieser Modus hat seinen Preis: Wir verlieren Sinn, Kreativität und am Ende sogar die Fähigkeit, wirklich zu leisten. Warum das so ist – und was wir stattdessen tun können: Leistung braucht Pausen – wie ein Marathon Laufpausen: Ohne Wechsel aus Anspannung und Erholung verlieren wir Flexibilität, Selbstkontrolle und den Blick für das Wesentliche. Der „Habacht-Abarbeitungs-Modus“: Bei Dauerstress funktionieren wir wie Maschinen – hochkonzentriert, aber unkreativ, unempathisch und auf Dauer unzufrieden. Emotionaler Sinn als Treibstoff: Nur wenn Aufgaben für uns persönlich bedeutsam sind, bleiben wir dauerhaft leistungsfähig – und zufrieden. Die Kosten der Dauerbelastung: Burnout, depressive Phasen und verlorene Motivation sind keine Zufälle, sondern logische Folgen von ignorierten Grenzen. Leistung neu denken: Es geht nicht um „Wellness“, sondern um professionelles Selbstmanagement – für Einzelne und Teams. Für Teams/Organisationen: Klare Ziele, Strukturen für Erholung und Rhythmen, die Leistung ermöglichen, ohne Substanz zu fressen. Für uns selbst: Bewusst kleinere Pausen machen, atmen, bewegen, abschalten – nicht als „nettes Extra“, sondern als Grundlage für nachhaltige Leistung. Die einfache Wahrheit: Leistung entsteht im Wechsel – Anspannung, Entspannung, Erholung. Wer das ignoriert, zahlt den Preis: Weniger Qualität, Kreativität, Motivation – und früher oder später auch Gesundheit. Mein Appell: Achten wir auf uns und unsere Mitmenschen – um dauerhaft gut zu arbeiten und zu leben. Denn am Ende zählt nicht, wie viel wir schaffen, sondern ob es sich gelohnt hat – für uns, unsere Teams und die, die auf uns zählen. Die Folge zum Nachlesen: Wenn Leisten Leistung kostet Schreibe mir: 📧 info@rodehack.de Mehr von, mit und über mich: * trellisterium.de * rodehack.de * teamworkblog.de   🎵 Musik & Sounds: © 2025 Sandro Stahlmann, Esting/Germany, stahlmann@email.de

    12 Min.
  8. 28. Apr.

    Schuld war gestern - Verantwortung ist heute

    🎙 Schuld war gestern – Verantwortung ist heute Warum die Frage „Wer hat’s verbockt?“ uns blockiert – und wie wir stattdessen Lösungen finden. Wir alle kennen das Ritual:  Etwas läuft schief – und sofort beginnt die Suche nach dem Schuldigen. Doch diese Frage führt selten weiter. Im Gegenteil: Sie lenkt ab, blockiert und zerstört Vertrauen. Warum das so ist – und was wir stattdessen tun können: Schuld ist ein kulturell tief verankertes Konzept – von der Schule bis zur Justiz. Doch in komplexen Systemen (Teams, Projekte, Organisationen) funktioniert sie nie als Lösungsansatz. Denn: Probleme entstehen selten durch eine einzelne Entscheidung, sondern durch mehrere Faktoren, die sich überlagern (Missverständnisse, Timing, Unachtsamkeiten). Das Problem mit der Schuldfrage: Sie blendet Komplexität aus und lenkt Energie in die Vergangenheit – statt in die gemeinsame Lösung. Die Folge: Wir verlieren den Lösungsfokus und stecken in der „Wer-war’s?“-Schleife fest. Verantwortung vs. Schuld: Schuld sucht Fehler in der Vergangenheit. Verantwortung fragt: „Wie reparieren wir das jetzt – und wie machen wir’s besser?“ Das bedeutet: ✅ Nach vorne schauen (ohne die Vergangenheit zu ignorieren), ✅ Lösungen suchen (statt Fehler zu bestrafen), ✅ Sich als Teil der Lösung sehen – auch wenn man nicht direkt beteiligt war. Warum Verantwortung wirkt: Sie schafft Klarheit, Handlungsfähigkeit und Vertrauen – und schützt vor der ewigen Schleife aus Vorwürfen und Misstrauen. Besonders wichtig für Führungskräfte und Teams: Verantwortung ist keine Erbsenzählerei, sondern handlungsrelevant – für gute Ergebnisse und ein funktionierendes Miteinander. Mal ausprobieren: Bei den nächsten Vorwürfen oder Krisen nicht fragen: „Wer hat’s verbockt?“ Sondern: „Was müssen wir jetzt tun, damit wir das gemeinsam lösen?“ Die Folge zum Nachlesen: Schuld war gestern. Verantwortung ist heute.   Schreibe mir: 📧 info@rodehack.de Mehr von, mit und über mich: * trellisterium.de * rodehack.de * teamworkblog.de   🎵 Musik & Sounds: © 2025 Sandro Stahlmann, Esting/Germany, stahlmann@email.de

    10 Min.

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