47 Folgen

Mein Name ist John Bache und ich bin Geschäftsführer der VIM Group. Ich spreche mit Deutschlands führenden Vermarktern/ Kommunikatoren/ Markenexperten, die deutschen Marken lenken und beraten. In diesen Gesprächen – ein ca. 1h Interview pro Folge – möchte ich erfahren, wie sie zu Ihrer jetzigen Rolle gekommen sind, welche Kernwerte sie für Ihre Marken vermitteln wollen, was sie nachts wach hält, was momentan los ist, was sie für die Zukunft erhoffen und wohin ihre Marken mit großen Schritten gehen sollen.

Viele von Euch werden das BMW „Vierzylinder“-Gebäude als Podcast-Coverbild erkennen. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen: es ist ein tolles Foto von Paul Bergmeir; BMW war eine der ersten deutschen Marken, mit denen ich in Neuseeland Kontakt hatte (der Vater meines U12 Mixed Double Tennispartners war ein leidenschaftlicher BMW Fahrer); ich finde, es ist ein äußerst interessantes Gebäude aus architektonischer Sicht; es befindet sich in meiner Wahlheimat München, und vor allem ist es ein Beispiel für die frühe Erkenntnis (es wurde schon kurz vor den Olympischen Spielen 1972 fertiggestellt!), dass so etwas wie Architektur auch ein lebenswichtiger Marken-Touchpoint sein kann.

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    • Wirtschaft
    • 5,0 • 6 Bewertungen

Mein Name ist John Bache und ich bin Geschäftsführer der VIM Group. Ich spreche mit Deutschlands führenden Vermarktern/ Kommunikatoren/ Markenexperten, die deutschen Marken lenken und beraten. In diesen Gesprächen – ein ca. 1h Interview pro Folge – möchte ich erfahren, wie sie zu Ihrer jetzigen Rolle gekommen sind, welche Kernwerte sie für Ihre Marken vermitteln wollen, was sie nachts wach hält, was momentan los ist, was sie für die Zukunft erhoffen und wohin ihre Marken mit großen Schritten gehen sollen.

Viele von Euch werden das BMW „Vierzylinder“-Gebäude als Podcast-Coverbild erkennen. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen: es ist ein tolles Foto von Paul Bergmeir; BMW war eine der ersten deutschen Marken, mit denen ich in Neuseeland Kontakt hatte (der Vater meines U12 Mixed Double Tennispartners war ein leidenschaftlicher BMW Fahrer); ich finde, es ist ein äußerst interessantes Gebäude aus architektonischer Sicht; es befindet sich in meiner Wahlheimat München, und vor allem ist es ein Beispiel für die frühe Erkenntnis (es wurde schon kurz vor den Olympischen Spielen 1972 fertiggestellt!), dass so etwas wie Architektur auch ein lebenswichtiger Marken-Touchpoint sein kann.

    046: Lorenz Löbermann - KUKA

    046: Lorenz Löbermann - KUKA

    Lorenz Löbermann ist Head of Corporate Brands and Sponsoring beim Automatisierungs- und Robotikkonzern KUKA.

    Das Augsburger Unternehmen wurde 1898 gegründet und ist in Deutschland ein fester Begriff.
    KUKA beschäftigt weltweit rund 14.000 Mitarbeiter in den beiden Kernmarken KUKA und Swisslog. Seit 2017 ist der größte Anteilseigner die chinesische Midea Group.

    Obwohl ursprünglich eine Karriere im diplomatischen Dienst geplant war, wurde mein Gast stattdessen Markenbotschafter. Nach seinem Studium an der Fachhochschule Düsseldorf startete er im Jahr 2000 eine Design-Karriere auf Agenturseite bei Hartmann & Hartmann und später bei LIQUID Agentur für Gestaltung, bevor er 2012 bei Fendt/ AGCO in die Unternehmenswelt einstieg. 2016 wechselte er zu KUKA, 2017 übernahm er seine jetzige Position lehrt zudem an der Hochschule Augsburg.

    Wir sprechen über seine Kindheit in Tansania, die mehrjährige Partnerschaft von KUKA mit dem deutschen Tischtennis-GOAT Timo Boll, den Einfluss von Otl Aichers Designarbeit für die Olympischen Spiele 72 und die Bedeutung von "KUKA Orange" und Sonic Branding, um ein multisensorisches Erlebnis zu schaffen.

    • 1 Std. 15 Min.
    045: Anna-Theresa Korbutt - hvv

    045: Anna-Theresa Korbutt - hvv

    Anna-Theresa Korbutt ist Geschäftsführerin beim Hamburger Verkehrsverbund, dem hvv.

    Geboren in Polen, aufgewachsen in Deutschland, führte nach ihrem BWL-Studium und einem Master-Abschluss in Internationaler Wirtschaft an der Universität Paderborn eine Weißbier-Dusche(!) in einem Bord-Bistro zum Start ihrer steilen ÖPNV-Karriere bei der Deutschen Bahn. Es folgten Stationen bei der BLS AG (Schweiz), den ÖBB (Österreich), Logistics (UK) und der BEXity GmbH, bevor sie Anfang 2021 ihre jetzige Position antrat.

    Der hvv wurde 1965 gegründet und ist ein Verkehrs- und Tarifverbund, der Hamburg und Teile Schleswig-Holsteins und Niedersachsens abdeckt. Mit einem flächendeckenden Netz von knapp 10.000 km² übernimmt der hvv das Management des öffentlichen Nahverkehrs für rund 4 Millionen Menschen im Großraum Hamburg und knapp 30 Verkehrsunternehmen im Verbund.

    Mit dem Levis-Fan spreche ich über ihren Hintergrund als Profitänzerin, die Herausforderungen beim Umbau einer so komplexen Organisation, warum der hvv für Amazon unverzichtbar ist, ihren Respekt vor Unternehmen wie Dachser, die Zielgruppe von Volkswagen, und warum Marken wie Lufthansa oder Mercedes als Benchmarks ungeeignet sind.

    • 1 Std. 28 Min.
    044: Simone Wastl & Ralf Reiter - DATEV

    044: Simone Wastl & Ralf Reiter - DATEV

    Simone Wastl ist Head of Corporate Communications und Ralf Reiter ist Leiter Markenführung bei DATEV.

    Das Nürnberger Unternehmen wurde 1966 als Genossenschaft gegründet, um IT-Dienstleistungen für Steuerberater, Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer anzubieten.

    Das Unternehmen ist den genossenschaftlichen Prinzipien seiner Gründer treu geblieben, stellt als Digitalisierungspartner dem steuerberatenden Berufsstand und ihren meist mittelständischen Unternehmenskunden Dienstleistungen und IT-Lösungen zur Verfügung, betreut heute über 440.000 Kunden und ist nach SAP und Microsoft das drittgrößte Softwareunternehmen in Deutschland.

    Nach ihrem Studium an der Universität Konstanz begann meine erste Gästin ihre Karriere als Beraterin bei Roland Berger, bevor sie zu BBDO wechselte und anschließend auf Kundenseite bei SEB und der Deutschen Post tätig war. Nach einer Rückkehr in die Beratung als Geschäftsführerin bei Kirchner & Robrecht Management Consultants ist sie seit 2019 bei DATEV.

    Mein zweiter Gesprächspartner ist ein Österreicher, der an der Universität Regensburg studiert hat. Er begann seine Karriere beim ÖRF und arbeitete in verschiedenen Werbeagenturen, wo er als ein Pionier der frühen digitalen Marktforschung Kunden wie Audi, Euro Baustoff und Conrad Electronics betreute. Seit 2003 ist er bei DATEV, in seiner jetzigen Funktion seit 2014, und ist zudem Dozent für Markenmanagement am Campus M21.

    Wir sprechen über die Vorteile und die Komplexität einer genossenschaftlichen Organisation, über Digitalisierung, Plattformmodelle, Datensilos, "Brand Holosphere" und die Bedeutung von Grün als eines der wichtigsten Markenzeichen der DATEV.

    • 1 Std. 19 Min.
    043: Philip Stangner - share

    043: Philip Stangner - share

    Philip Stangner ist CMO bei share, ein auf soziale Nachhaltigkeit ausgerichtetes B-Corp Unternehmen mit Produkten in den Bereichen Lebensmittel, Getränke, Körperpflege und Schreibwaren.

    Unter dem Leitmotiv „Teilen für eine bessere Welt“ hat das Berliner Startup schon im Gründungsjahr 2017 über 8 Millionen Produkte verkauft und dadurch den Bau oder die Reparatur von 51 Brunnen in Liberia, Kambodscha und Äthiopien, sowie die Verteilung von 2 Millionen Mahlzeiten und 550.000 Seifen in nationalen und internationalen Hilfsprogrammen finanziert.

    Nach seinem Studium an der Universität Passau hat mein Ansprechpartner 2013
    seine Karriere als Brand Manager bei DriveNow gestartet und stieg dort zum Head of Brand & Communications auf. Nach dieser Station managte er als Head of Brand & Social den Merger der Carsharing Angebote von Daimler und BMW, Car2go und DriveNow, zu Share Now und damit wahrscheinlich einen der umstrittensten Rebrandings der jüngeren Geschichte in Deutschland. 2020 wechselte er in seine jetzige Position als CMO zu share.

    Dieses Jahr von Absatzwirtschaft zu einem der Top 20 Marketing-Talente Deutschlands gekürt, erklärt der leidenschaftliche Musiker, welche Learnings aus dem Rebranding gezogen werden konnten und warum es für die Führungsebene wichtig ist, auf ihre internen Fachleute zu hören und die Kundenorientierung in den Mittelpunkt zu stellen.

    Wir sprechen über Benchmark-Marken wie Product (RED), Nike, The Female Company, Bosch und Oatly, sozialen Konsum und darüber, warum die beste Kommunikation furchtlos und mutig ist und das Streben nach Perfektion der Feind des Guten sein kann.

    • 1 Std. 20 Min.
    042: Andreas Fritz - VARTA

    042: Andreas Fritz - VARTA

    Andreas Fritz ist Head of Group Marketing bei Varta AG. Der über 130 Jahre alte Batteriespezialist mit Sitz in Ellwangen lieferte 1969 die Kamerabatterien für die Mondlandung, ging 2017 erneut an die Börse und beschäftigt heute nahezu 4.800 Mitarbeiter. VARTA ist in den zwei Segmenten „Lithium-Ion Solutions & Microbatteries“ und „Household Batteries“ tätig.

    Nach einem BA in Mediendesign an der Fachhochschule Schwäbisch Hall absolvierte mein Gast einen berufsbegleitenden MBA an der IU University of Applied Sciences. Bereits während des Studiums begann er seine Karriere als Lasershow-Produzent beim Weltmarktführer für Lasershows LOBO electronic. Nachdem er 2012 die Eventbranche hinter sich gelassen hatte, um als Online Marketing Manager beim Ellwanger Softwarehersteller FNT zu arbeiten, kam er 2016 als Marketing Manager zu Varta, wurde 2017 schnell zum Global Head of Marketing befördert und trat 2018 seine aktuelle Position an.

    Wir sprechen über die Feinheiten der Entwicklung von Lasershows zur Musik von Bands wie Rammstein, die Rolle von Heritage in einem zukunftsorientierten, technologiegetriebenen Unternehmen, die Logik hinter Vartas FC Bayern-Sponsoring und die Herausforderungen eines kompletten Markenrelaunches.

    • 1 Std. 26 Min.
    041: Tim Alexander - Deutsche Bank

    041: Tim Alexander - Deutsche Bank

    Tim Alexander ist CMO und Chief Experience Officer bei der Deutschen Bank.

    Nach jahrelangen Negativschlagzeilen hat der Finanzriese mit 19 Millionen Kunden einen Turnaround eingeleitet und sich mit einer in Deutschland seltenen Intensität auf Marke, Kunde und Kundenerlebnis konzentriert.

    Nach seinem Studium an der Hochschule Pforzheim startete er seine Karriere bei Daimler, wo er für die internationale Markteinführung von SMART verantwortlich war. Danach wechselte er auf die Agenturseite mit Stationen bei Grey und Saatchi & Saatchi, bevor er das Brand Management bei Telefonica O2 leitete, daraufhin als Leiter Marketingkommunikation zur Swisscom in die Schweiz wechselte und schließlich 2017 zur Deutschen Bank kam.

    Sein Gestaltungsspielraum und der Spagat zwischen Deutscher Bank und Postbank lassen Marken wie Nike und BMW zu seinen Benchmarks werden.

    Wir sprechen darüber, warum er die große Herausforderung bei der Deutschen Bank angenommen hat und was seine Rolle als CXO mit sich bringt. Ich unterhalte mich mit ihm über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den drei Schlüsselbranchen, in denen er viel Erfahrung hat (Automobil, Telekommunikation und jetzt Finanzen), den konsensorientierten Führungsstil, den er aus der Schweiz mitgebracht hat, und das Sponsoring-Engagement der Deutschen Bank bei Eintracht Frankfurt.

    • 56 Min.

Kundenrezensionen

5,0 von 5
6 Bewertungen

6 Bewertungen

dgnddtjxjd ,

Super Podcast zum Thema Marken!

Es it super interessant und schön anzuhören!

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