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Heiko Maas, Sophie Passmann oder Robert Habeck – sie alle waren schon Gäste in der Veranstaltungsreihe SPIEGEL Live. Dabei diskutieren SPIEGEL-Redakteure regelmäßig mit interessanten Gästen aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft. Immer pointiert, oft überraschend und kontrovers. Hier können Sie diese Gespräche als Podcast hören.

SPIEGEL Live – Das Gespräch DER SPIEGEL

    • Gesellschaft und Kultur
    • 3,6 • 126 Bewertungen

Heiko Maas, Sophie Passmann oder Robert Habeck – sie alle waren schon Gäste in der Veranstaltungsreihe SPIEGEL Live. Dabei diskutieren SPIEGEL-Redakteure regelmäßig mit interessanten Gästen aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft. Immer pointiert, oft überraschend und kontrovers. Hier können Sie diese Gespräche als Podcast hören.

    Der verdrängte deutsche Kolonialismus

    Der verdrängte deutsche Kolonialismus

    Das Deutsche Reich war ab 1884 Kolonialmacht, doch das weiß heute kaum noch jemand. In Afrika, der Südsee und in China – zum Ende des 19. Jahrhunderts kontrollierte Deutschland das drittgrößte Kolonialreich der Welt. Es prägte das Selbstverständnis der deutschen Gesellschaft und die Lebensrealitäten der Opfer des Kolonialismus. In Deutschland herrsche eine »koloniale Amnesie«, kritisiert der Historiker Jürgen Zimmerer. 

    Wie konnte dieses Kapitel der deutschen Geschichte so in Vergessenheit geraten? War das Kolonialregime der Deutschen wirklich weniger brutal als das, anderer europäischer Staaten? Und wie wirkt die Kolonialvergangenheit bis in unsere Gegenwart weiter?

    Über diese Fragen spricht SPIEGEL-Redakteurin Eva-Maria Schnurr mit Jürgen Zimmerer anlässlich der neuen Ausgabe von SPIEGEL Geschichte mit dem Titel »Der Deutsche Kolonialismus« – das Heft ist überall im Handel erhältlich. 

    Das Gespräch ist in Kooperation mit dem Bucerius Kunst Forum entstanden. 

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    • 1 Std. 4 Min.
    Gibt es in Deutschland eine Cancel Culture?

    Gibt es in Deutschland eine Cancel Culture?

    Die Kabarettistin Lisa Eckhart provoziert in ihren Nummern mit antisemitischen Stereotypen, der Sozialaktivist Ali Can hat auf Twitter unter dem Hashtag #meTwo eine Rassismus-Debatte angestoßen und der Philosoph Philipp Hübl denkt in seinem jüngsten Buch über die vermeintliche Empörungskultur unserer Gesellschaft nach. Sprache kann verbinden, Sprache kann ausgrenzen. Sie verändert sich und sie verändert uns. 

    Was darf heute wie gesagt werden? Und was sagt das über unsere Gesellschaft aus? Was erlaubt freie Meinungsäußerung? Und wo braucht es einen sensibleren, reflektierteren Sprachgebrauch? Kann es dafür Regeln geben? Und sind wir heute einfach empfindlicher als früher?

    Über diese Fragen diskutieren Lisa Eckhart, Ali Can und Philipp Hübl mit SPIEGEL-Redakteur Philipp Oehmke im Podcast. 

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    • 1 Std. 16 Min.
    Wie Napoleon die deutschen Staaten veränderte

    Wie Napoleon die deutschen Staaten veränderte

    Napoleon Bonaparte: Der Feldherr, der sich selbst zum Kaiser krönte, reformierte die französische Gesellschaft grundlegend. Er führte unter anderem den Militärdienst für Staatsbürger ein und erließ den »Code Civil«, das erste bürgerliche Gesetzbuch. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gewann er schließlich immer mehr Einfluss auf die deutschen Staaten. 

    Wie wurde Napoleon im Rheinland, in Bayern oder Preußen wahrgenommen? Wie veränderte sich die gesellschaftliche Ordnung in dieser Zeit? Und welchen Einfluss hatte der französische Kaiser auf die spätere Gründung des deutschen Nationalstaates 1871?

    Darüber spricht SPIEGEL-Redakteurin Eva-Maria Schnurr mit der Historikerin Ute Planert anlässlich der Veröffentlichung des Heftes »SPIEGEL Geschichte – Napoleon und die Deutschen«. Das Heft ist am Kiosk und online erhältlich.

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    • 1 Std. 11 Min.
    Wie kommt die Kulturbranche durch die Coronakrise?

    Wie kommt die Kulturbranche durch die Coronakrise?

    Die Shutdown-Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie muten Kulturschaffenden und ihrem Publikum viel zu, denn für den Kulturbetrieb sind Austausch und persönliche Begegnung unverzichtbar. Die Einnahmen sind eingebrochen, es fehlt an Inspiration, Diskussion und schönen, sinnstiftenden Erlebnissen.

    Wie hat sich die Kulturbranche durch die Krise schon jetzt verändert? Welche Perspektiven eröffnen sich? Und sind Kunst und Kultur systemrelevant – oder eher der Luxus einer Gesellschaft, die es sich leisten kann?

    Über diese Fragen spricht SPIEGEL-Redakteur Markus Deggerich mit der Intendantin des Maxim-Gorki-Theathers Shermin Langhoff, dem Berliner Kultur-Senator Klaus Lederer, der Berlinale-Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek und Christine Koschmieder, die als Autorin, Literaturagentin und Übersetzerin arbeitet. 

    Das Gespräch wurde in Kooperation mit der Urania Berlin aufgezeichnet. 

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    • 1 Std. 21 Min.
    Gute Ernährung: Warum es nicht allein auf gesunde Zutaten ankommt

    Gute Ernährung: Warum es nicht allein auf gesunde Zutaten ankommt

    Essen ist viel mehr als reine Nahrungsaufnahme – es ist auch Genuss, Gemeinschaft und entscheidet über unsere Gesundheit. In Theorie haben wir deswegen meist die besten Absichten. Wir wollen auf regionale, saisonale Bio-Lebensmittel achten. Doch der Alltag sieht oft anders aus: Das Kind will Gummibärchen, die Salatgurke ist in Plastik eingeschweißt und ab und an gibt’s Sushi vom Lieferdienst. 

    Wie gelingt also gutes Essen? Wie kommen wir wieder zu mehr Wertschätzung für die Lebensmittel auf unserem Teller? Und wie geht es eigentlich den kleinen Gastronomiebetrieben in diesen Zeiten?

    Über diese Fragen spricht SPIEGEL-Redakteur Markus Deggerich mit der Gärtnerin und Familienköchin Maria Bögge, dem Koch und Künstler CC Gambeex, dem Gastro-Startup-Gründer André Göbel und dem Spitzenkoch Markus Wältring.

    Das Gespräch wurde in Kooperation mit der Urania Berlin aufgezeichnet.

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    • 1 Std. 3 Min.
    Das Kaiserreich - Zwischen Pickelhaube und Aufbruch

    Das Kaiserreich - Zwischen Pickelhaube und Aufbruch

    Das Deutsche Kaiserreich gilt als düstere Epoche: streng, bieder, undemokratisch. Warum dieses Bild zu kurz greift und wieso das Kaiserreich auch für Modernisierung steht, erzählt die Historikerin Hedwig Richter im Podcast.

    Wie war das Leben zwischen Pickelhaube und Aufbruch? Wie blicken wir heute, 150 Jahre nach Reichsgründung, auf diese Zeit? Und was können wir aus ihren Widersprüchen für unsere Gegenwart lernen? 

    Darüber spricht SPIEGEL-Redakteurin Eva-Maria Schnurr mit Hedwig Richter. Anlass ist eine neue Ausgabe des Magazins SPIEGEL Geschichte. Thema ist das »Leben im Kaiserreich«. Das Heft gibt es aktuell am Kiosk.

    Das Gespräch ist in Kooperation mit dem Bucerius Kunst Forum entstanden.

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    • 1 Std. 2 Min.

Kundenrezensionen

3,6 von 5
126 Bewertungen

126 Bewertungen

Färro ,

Interview mit Bodo Ramelow

Extrem schwacher Beitrag der Moderatoren, die sich nur auf die „Aktenlage“ zurückziehen können.
Umso stärker ist aber Ramelow, der als Zeitzeuge berichte, einordnend und für den Osten kämpft. Wie wohltuend.
Ramelows Beitrag entspricht i
weiten Teilen auch meiner (westdeutschen) Wahrnehmung der damaligen Zeit. Wie oft habe ich mich für meine Landleute und die Kohlsche CDU geschämt.
Bischofferode war ein Skandal und ist bis heute eine Wunde.
Bildung, Kitas,... auch bei vielen Westdeutschen gab es große Hoffnungen, etwas davon zu übernehmen. Bis heute.

Sprachlis ,

Gottschalk

Manchmal sind Gottschalks langen Reden ja anstrengend. Hier war es von Vorteil, denn dann musste man sich nicht ständig das nervige „Ääh“ des Moderators anhören. Man merkt schnell wer der Profi ist.

TobBln ,

Gespräch über Krisen der Vergangenheit

Eine halbe Stunde habe ich durchgehalten, dann konnte ich das Stocken und die Ääh‘s der Moderatorin nicht mehr aushalten:(

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