Taiwan entdecken

Redaktion,Rti

In „Taiwan entdecken“ dürfen sich unsere talentierten Praktikannten und Praktikantinnen verwirklichen. Sie gehen auf Entdeckungsreise und widmen sich den kleinsten Kuriositäten, interessanten Porträts, Veranstaltungen oder Orte, aktuelle Themen bis hin zu großen geschichtlichen Fragestellungen. Entdecken Sie verschiedene Facetten Taiwans mittels verschiedenen Entdeckeraugen!

  1. vor 6 Tagen

    De facto, de jure, de Taiwan (4): Was jetzt?

    In der 4. und letzten Folge von „De facto, de jure, de Taiwan? – Die Taiwanfrage zwischen Recht, Politik und Identität“ richtet Diplomjuristin und Visiting Researcher Vivienne Essig den Blick auf die Frage, wie sich Taiwans politische, rechtliche und internationale Rahmenbedingungen im konkreten Leben auf der Insel widerspiegeln und einordnen lassen. Nachdem in den vergangenen Folgen vor allem Taiwans rechtlicher Status, seine politische Entwicklung und seine internationalen Beziehungen im Mittelpunkt standen, kommen zum Abschluss der Reihe Menschen zu Wort, die Taiwan aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erleben: die Chefredakteurin von RTI Deutsch, Bihui Chiu, RTI-Redakteur Ilon Huang, Prof. Heng-Da Hsu, Strafrechtsprofessor an der National Taiwan University, die Rechtsberaterin und Wirtschaftsexpertin Ellie Kan sowie Masterstudentin Charlotte Cheng. Mit Bihui Chiu und Ilon Huang geht es um journalistisches Arbeiten in Taiwan, um die Wahrnehmung der Insel in der Berichterstattung, mögliche Einflussnahmen und die Rolle einer lebendigen Zivilgesellschaft. Prof. Hsu spricht über die Zukunft des wissenschaftlichen Austauschs zwischen Taiwan und Deutschland und darüber, warum Taiwan auch für deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interessant sein kann. Charlotte Cheng schildert ihre Perspektive auf das Leben in Taiwan und darauf, wie die Insel im Ausland wahrgenommen wird. Mit Ellie Kan geht es um das Arbeitsleben in Taiwan und um die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Taiwan und Deutschland. So verbindet die letzte Folge noch einmal die zentralen Themen der Reihe – Recht, Politik und internationale Beziehungen – mit persönlichen Erfahrungen und unterschiedlichen Blickwinkeln auf Taiwan. Dabei wird deutlich, wie eng politische und rechtliche Rahmenbedingungen mit gesellschaftlicher Realität, beruflichem Alltag und internationaler Wahrnehmung verknüpft sind. Zum Abschluss richtet sich der Blick nach vorn: Was wünschen sich die Gäste für Taiwan in den kommenden zehn Jahren?

  2. 30. Aug.

    De facto, de jure, de Taiwan (3): Sichtbar unsichtbar

    In der 3. Folge von "De facto, de jure, de Taiwan? – Die Taiwanfrage zwischen Recht, Politik und Identität" richtet Diplomjuristin und Visiting Researcher Vivienne Essig den Blick auf Taiwans besondere Stellung in der internationalen Gemeinschaft: Wie kann eine demokratisch regierte Insel mit eigener Verfassung, eigener Währung und mehr als 23 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern international zugleich so präsent und doch politisch nahezu unsichtbar sein? Ausgehend von den völkerrechtlichen Kriterien der Staatlichkeit zeichnet die Folge nach, wie Taiwan 1971 seinen Sitz in den Vereinten Nationen verlor und wie sich seine internationale Position seitdem entwickelt hat. Im Mittelpunkt stehen die UN-Resolution 2758, das Verhältnis zur Volksrepublik China, die Rolle der USA und die Frage, was eigentlich gemeint ist, wenn in der Taiwanstraße immer wieder vom Erhalt des Status quo gesprochen wird. Gleichzeitig zeigt die Folge, wie Taiwan trotz fehlender diplomatischer Anerkennung ein dichtes Netz internationaler Beziehungen aufgebaut hat und durch seine wirtschaftliche und technologische Bedeutung weltweit Einfluss ausübt. Zu Gast in dieser Folge ist Prof. Yu-Jie Chen, Völkerrechtlerin an der Academia Sinica. Im Gespräch gibt sie Einblicke in die aktuelle Krise des Völkerrechts, Taiwans völkerrechtlichen Status, den wachsenden militärischen und politischen Druck durch China sowie die Bedeutung der USA für Taiwans internationale Sicherheit. Dabei geht es auch um die Frage, wie lange der fragile Status quo Bestand haben kann – und wie Taiwan versucht, auf der internationalen Bühne sichtbar zu bleiben, obwohl es von vielen ihrer wichtigsten Institutionen ausgeschlossen ist. Wer noch mehr über zukünftige Projekte zwischen Deutschland und Taiwan erfahren möchte, findet das Interview von Ilon Huang zum Amtsantritt mit Karsten Tietz, dem Generaldirektor des Deutschen Instituts in Taipei, hier: https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&pid=87299

  3. 28. Juni

    Auslandsaufenthalt in Taipei (1): Planung und Vorbereitung in Deutschland

    In dieser Folge von "Taiwan Entdecken" geht es um die Vorbereitungen, die in Deutschland gemacht werden müssen, um sich auf einen längeren Studien- oder Praktikumsaufenthalt in Taipei vorzubereiten. Im Gespräch mit Samira Schulte, Studentin der Ruhr-Universität Bochum und Auslandsstudentin der NTNU Taipei, haben wir Tipps gesammelt, die diesen Prozess erleichtern und unterstützen sollen. Dabei decken wir wichtige Themen ab, wie die Beantragung des Visums und die Suche nach einer Unterkunft. Weiterführende Informationen haben wir Euch außerdem in den Shownotes zusammengestellt. Shownotes: Homepage der Taipei Vertretung in Berlin: https://www.roc-taiwan.org/de_de/post/1939.html Folgende Dokumente werden für die Beantragung des Visitor Visums (Single und Multiple Entry) benötigt: - Reisepass, Gültigkeit von mindestens 6 Monaten - Ausgefülltes Visa Antragsformular (auf der Website der zuständigen Vertretung zu finden) - Zwei aktuelle Passfotos - Ein- und Ausreisedatum (Bestätigung der gebuchten Flüge) - Mittel der Finanzierung (bei Bürgschaft: unterschriebener Brief der bürgenden Person, Kopie des Personalausweises, sowie Kontoauszug des letzten Monats mit mindestens 2.000-3.000 Euro Kontostand) - Bei Praktika: Genehmigung des zuständigen Ministeriums (zum Beispiel Kulturministerium), Genehmigung der Praktikumsstelle - Bei Auslandssemester: Bestätigung der Zieluniversität - Auslandskrankenversicherung (mit Auskunft darüber, welche Leistungen erbracht werden) - Aktuelle Immatrikulationsbescheinigung Zudem gibt es noch das Resident Visa für alle Aufenthalte, die eine Dauer von 6 Monaten überschreiten. Websites der Shared Houses: Home Sweet Home Shared House: https://en.hshsharehouse.com/coworkingspace/ My Room Abroad: https://myroomabroad.com/

Info

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