#03 – Wachstumsraum statt Wohlfühlraum. Nicole Frenken über Community & NetzwerkenIn der dritten Folge von THE OTHER NETWORK – Female Success Stories in the Hidden Job Market spricht Patricia Rennecke mit Nicole Frenken, Unternehmerin, Mitgründerin von UP-Lift und Mentorin, über eine Form von Netzwerken, die nichts mit Lautstärke, Politik oder Taktieren zu tun hat.Nicole beschreibt Netzwerken als etwas Tragendes. Als ein Gewebe, das Menschen hält, statt sie durchfallen zu lassen. Diese Episode ist eine Einladung, Netzwerken neu zu denken: nicht als Wohlfühlraum, sondern als Wachstumsraum.1. Warum Community mehr ist als VerbindungNicole grenzt sich bewusst vom klassischen Networking ab. Sie spricht offen darüber, dass sie sich nie als typische Netzwerkerin verstanden hat. Politisches Verbinden, strategisches Kontaktesammeln oder „eine Hand wäscht die andere“ gehören nicht zu ihrem Bild von Beziehung.Stattdessen bringt sie einen anderen Begriff ins Spiel: Wachstumsgemeinschaft. Eine Community, in der Menschen sich gegenseitig erinnern, größer zu denken, mutiger zu werden und das eigene Licht nicht länger kleinzuhalten. Für Nicole entsteht nachhaltiges Wachstum dort, wo Frauen sich gegenseitig spiegeln, ermutigen und auch herausfordern.2. Wachstum als Voraussetzung für wirksames NetzwerkenEin zentrales Motiv des Gesprächs ist Nicoles Überzeugung, dass Netzwerken ohne inneres Wachstum nicht trägt. Viele hochqualifizierte Frauen seien hervorragend darin, andere nach vorne zu stellen, sich selbst jedoch zurückzunehmen. Genau hier setzt ihre Arbeit an.Nicole beschreibt Community als eine Art Gewächshaus. Einen geschützten Raum, in dem Frauen sich ausprobieren dürfen, ihre Stimme finden und Schritt für Schritt in die Sichtbarkeit gehen. Nicht laut, nicht schrill, sondern aus innerer Klarheit heraus.3. Positionierung, Wertgefühl und SichtbarkeitIm Gespräch wird deutlich, wie eng Positionierung, Wertgefühl und Netzwerken miteinander verbunden sind. Nicole erklärt, warum Frauen häufig fachlich zu breit angelegt oder zu unscharf denken, wenn sie sich positionieren, und dadurch ins Wackeln kommen. Wirkliche Stärke entsteht für sie dort, wo jemand einen klaren, relevanten Punkt findet, von dem aus sie spricht.Sichtbarkeit muss dabei nicht extrovertiert sein. Sie braucht kein Marktschreien. Entscheidend ist das innere Recht zu sprechen – das „right to speak“. Wer weiß, wofür er steht und welchen Nutzen er stiftet, darf sichtbar werden. Nicht aus Ego, sondern aus Verantwortung für die eigene Botschaft.4. Netzwerken, Mission und wirtschaftlicher ErfolgNicole spricht offen darüber, dass wirtschaftlicher Erfolg für sie nie Selbstzweck war. Umsätze, Wachstum und Reichweite folgen aus einer gelebten Mission, nicht umgekehrt. Ihre treibende Kraft ist die Wirkung: Frauen in ihre Eigenständigkeit zu begleiten, sie an größere Tische zu bringen und kollektive Muster von Bescheidenheit und Anpassung zu hinterfragen.Ihr Fazit ist klar: Wenn Mission und inneres Wachstum stimmen, wird Netzwerken zur natürlichen Folge. Beziehungen entstehen dann aus Resonanz.5. Zwei zentrale Reflexionsfragen aus dem GesprächNicole gibt den Zuhörerinnen zwei Fragen mit, die tiefer gehen als jeder Karrieretipp:Wie möchte ich eigentlich leben?Und: Wer werde ich sein, wenn ich meinen Traumjob oder meine wahre Mission lebe?Diese Fragen öffnen den Blick auf die eigene nächste Version – und darauf, welche Kompromisse, Rollen oder Begrenzungen dann nicht mehr passen.6. Wichtige Links zur EpisodePatricia Rennecke auf LinkedInhttps://www.linkedin.com/in/patricia-rennecke/Nicole Frenken auf LinkedInhttps://www.linkedin.com/in/nicole-frenken/THE OTHER NETWORK – Kanalhttps://www.youtube.com/@The-Other-Network/Dreamjob Hunting:www.dreamjobhunting.comUp-Lift:https://up-lift.de/Post auf LinkedIn zur Episode: https://www.linkedin.com/posts/patricia-rennecke_was-diese-erfolgreiche-frau-nicole-frenken-activity-7410649231427899392-F5qe