Think.Try.Transform.

Hochschulkommunikation des Ruhr Innovation Lab

Was heißt hier Exzellenz?! Die Ruhr-Universität Bochum und die Technische Universität Dortmund wollen es wissen: Sie bewerben sich gemeinsam in der Exzellenz-Strategie des Bundes und der Länder. Hier gibt es exklusive Einblicke bis im Herbst 2026 die Entscheidung fällt.

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  1. 14. Okt.

    Exzellenz - jetzt geht's los

    „Der Tag begann um Mitternacht – man wachte stündlich auf“, erinnert sich Prof. Dr. Manfred Bayer an den 2. Oktober. „Vom Gefühl her war das so: Wir warten aufs Christkind – oder auch nicht“, sagt Prof. Dr. Martin Paul. Die beiden Rektoren lassen im Podcast Think. Try. Transform. bei Moderator Sven-Daniell Gettys den Tag revuepassieren und geben einen Ausblick darauf, was nun weiter geschehen soll. Es war bis zur letzten Sekunde nichts durchgesickert: Niemand im Westfälischen Industrieklub in Dortmund wusste, ob der gemeinsame Antrag des Ruhr Innovation Lab in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder erfolgreich sein würde oder nicht. Umso größer war dann der Jubel, als die Verkündigung endlich kam. Und auch eine Woche danach ist die Euphorie noch spürbar. „Das ist nicht nur ein Erfolg für die beiden Universitäten, das wirft auch einen ganz anderen Blick aufs Ruhrgebiet“, ist Martin Paul sicher. Gemeinsam mit Manfred Bayer blickt er nun nach vorn: Der Aufbau eines Management Office für RIL steht an, die erste Ausschreibung steht in den Startlöchern. Die Governance soll sehr schlank sein. Agile Task Forces sollen Projekte bearbeiten. Ein ausführliches Gutachten des Antrags und der Begehung steht noch aus und wird mit Spannung Ende Oktober erwartet. Bis Weihnachten wollen die beiden Universitäten einen konkreten Plan schmieden, welche Maßnahmen zuerst umgesetzt werden sollen. Dabei wollen sie die Campusöffentlichkeit weiterhin mitnehmen und unter anderem ein zweites Townhall-Meeting am 21. Dezember anbieten.

  2. 17. Juli

    Matter in terrestrial and cosmic laboratories

    Was ist Dunkle Materie? Wie schafft es das Weltall, Teilchen hundertmal mehr zu beschleunigen als die Menschen im größten Labor der Welt? Diese und weitere grundsätzliche Fragen zum Aufbau des Universums beschäftigen Teilchen- und Astrophysiker*innen. Fast schon philosophische Fragen. Dabei haben sie bemerkenswert gute Laune und Spaß an der Arbeit, die sie mit Kolleginnen und Kollegen rund um den Globus gemeinsam leisten. Prof. Dr. Julia Tjus, Astrophysikerin an der Ruhr-Universität Bochum, und Prof. Dr. Johannes Albrecht, Teilchenphysiker an der Technischen Universität Dortmund, sind zu Gast bei Sven-Daniel Gettys im Podcast Think. Try. Transform. zur Bewerbung des Ruhr Innovation Lab in der Exzellenzstrategie. Sie stehen für die Focal Area „Matter in terrestrial and cosmic laboratories“. Kleine Teilchen und riesige Detektoren Bei ihnen geht es um die kleinsten Teilchen, aus denen die Materie aufgebaut ist. Dafür benötigen sie die größten Experimente, die die Welt je gebaut hat: Johannes Albrecht, Sprecher des Exzellenzclusters Color meets Flavor an der TU Dortmund, experimentiert mit seinem Team unter anderem am CERN in Genf. „Das ist die größte Maschine, die die Menschheit je gebaut hat“, schwärmt er. Hier lassen die Forschenden Teilchen mit hohen Geschwindigkeiten aufeinanderprallen, um zu verstehen, welche Energien sie enthalten und wie sie wechselwirken. Julia Tjus interessiert sich für ganz ähnliche Prozesse, nur dass diese im Weltall stattfinden, wo die Teilchen auf noch viel höhere Geschwindigkeiten beschleunigt werden. „Wir wollen wissen, woher die Teilchen kommen, die uns in Form von kosmischer Strahlung erreichen“, erklärt sie. Eine bestimmte Art von Teilchen, die Neutrinos, beobachten Physikerinnen und Physiker mittels eines riesigen Detektors im Eis der Antarktis, der jährlich rund 100 Spuren solcher Teilchen aufzeichnet. „Wir wollen verstehen: Wie funktioniert das Universum“, sagt Albrecht. „Wenn man die Dinge fundamental versteht, hat das langfristig auch immer einen Nutzen“, ergänzt Julia Tjus. Beide sind sicher, dass das Ruhrgebiet in der Weltcommunity der Physik einen substanziellen Beitrag leisten kann, um Antworten auf die grundlegenden Fragen zu finden. In dieser Folge erfahrt Ihr • Welche Kräfte im Universum wirken und ob es vielleicht mehr als die bekannten geben könnte • Wie es ist, am Südpol zu forschen • Welchen wirtschaftlichen Wert die Grundlagenforschung hat • Was die Physik heute noch nicht weiß • Welche Rolle Künstliche Intelligenz schon vor 20 Jahren gespielt hat RAPP-Center: https://rapp.uaruhr.de/ SFB Cosmic interacting Matters: https://www.sfb1491.ruhr-uni-bochum.de/ Exzellenzcluster Color meets Flavor: https://color-meets-flavor.de/ IceCube Neutrino Observatory: https://icecube.wisc.edu/ Astronomieshow “Unser exotisches Universum”: https://www.planetarium-bochum.de/de_DE/calendar/unser-exotisches-universum.1383744

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Was heißt hier Exzellenz?! Die Ruhr-Universität Bochum und die Technische Universität Dortmund wollen es wissen: Sie bewerben sich gemeinsam in der Exzellenz-Strategie des Bundes und der Länder. Hier gibt es exklusive Einblicke bis im Herbst 2026 die Entscheidung fällt.

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