94 Folgen

Dr. Michael Gebert und Oliver Schwartz laden wöchentlich zu den Turtlezone Tiny Talks und einer frischen Zeitgeist-Debatte. In jeweils 20 Minuten -zum Start in die Woche- greifen Gebert und Schwartz aktuelle Debatten aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft auf. Und inspirieren in ihrem neuen Podcast mit einer gepflegten Gesprächskultur, die an Informationen, Perspektiven und Argumenten des Talkpartners interessiert ist.

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Turtlezone Tiny Talks - 20 Minuten Zeitgeist-Debatten mit Gebert und Schwartz Oliver Schwartz, Dr. Michael Gebert

    • Gesellschaft und Kultur
    • 3,0 • 2 Bewertungen

Dr. Michael Gebert und Oliver Schwartz laden wöchentlich zu den Turtlezone Tiny Talks und einer frischen Zeitgeist-Debatte. In jeweils 20 Minuten -zum Start in die Woche- greifen Gebert und Schwartz aktuelle Debatten aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft auf. Und inspirieren in ihrem neuen Podcast mit einer gepflegten Gesprächskultur, die an Informationen, Perspektiven und Argumenten des Talkpartners interessiert ist.

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    Turtlezone Tiny Talks - Feel Good vs. Business Outfit?

    Turtlezone Tiny Talks - Feel Good vs. Business Outfit?

    In der Episode 94 der Turtlezone Tiny Talks greifen Oliver Schwartz und Dr. Michael Gebert eine Debatte auf LinkedIn auf, die nicht neu ist und die man auch überflüssig finden kann. Aber sie bewegt viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Und das kann man nicht ignorieren. Es geht ganz konkret um die Frage, ob Jogginghose & Co. im Homeoffice den Feel Good Modus unterstützen und Bequemlichkeit -entgegen aller bisherigen Expertenstimmen- zu mehr Produktivität und Leistung führen.

    Nun mag man locker vom Hocker sagen, dass das sicher sehr individuell ist und es ja genug Studien gibt, die den allgemeinen Zusammenhang zwischen Kleidung und Auftreten belegen. Aber dies wird nun bestritten. Mehr noch, Kolleginnen und Kollegen, die im Office gerne Business-Fashion tragen und auch bei Teams- oder Zoom-Meetings nicht im Freizeit-Look vor der Kamera sitzen, wird vorgeworfen sich zu „verkleiden“.

    Da sind sie wieder die Vorurteile gegen „Business-Kasper“, „sprechende Anzüge“ oder Kolleginnen in Kostüm und Pumps. Und plötzlich bekommt die junge Liebe zum Homeoffice eine weitere Facette. Flexibilität und hybride Arbeitswelten sind gut und schön. Aber die Arbeit von zu Hause steht auch für die ersehnte Lockerheit beim Outfit. Das unterstreichen viele der Debattenbeiträge auf LinkedIn: „Wie konnte man früher bloß acht Stunden in Jeans auf einem Stuhl sitzen?“ wird gefragt und schon einmal der Knopf geöffnet um das flauschige Gefühl einer Jogginghose anzustreben. Dem Fashion-Item, dass Karl Lagerfeld stets verstörte.

    • 35 Min.
    Turtlezone Tiny Talks - Welche Zukunft hat das Büro?

    Turtlezone Tiny Talks - Welche Zukunft hat das Büro?

    Bewerbermarkt? Fachkräftemangel? Homeoffice und mehr Flexibilität? Die Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, auch mit den Learnings der letzten beiden Pandemie-Jahre, Arbeitswelten zu schaffen, die auf die veränderten Bedürfnisse ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingehen und gleichzeitig idealerweise positiv auf die unternehmerischen Ziele einzahlen. Experten sehen hybride Modelle, mit attraktiven Büros und gleichzeitig Flexibilität für das remote Arbeiten, als zukunftsweisend. Dies bedeutet aber weiterhin Investitionen in motivierende Büroflächen und kreative Arbeitsplatzkonzepte. Das Homeoffice als Kostensparmodell zu betrachten ist vielfach kurzsichtig. Doch welche Rolle spielt nun das „gute alte Büro“ in der Zukunft? Und wie gehen KMUs und der Mittelstand mit der Herausforderung um? Denn viele moderne Konzepte bedingen nicht unerhebliche Investitionen. Ein Obstkorb und ein Bürohund sind toll - genügen aber nicht.

    • 52 Min.
    Turtlezone Tiny Talks - Kennt Kunst (k)eine Krise?

    Turtlezone Tiny Talks - Kennt Kunst (k)eine Krise?

    Kunst und Kultur hatten es die letzten zweieinhalb Jahre coronabedingt nicht leicht. Nun laufen nicht nur wieder Tourneen der Musiker sondern auch Vernissagen und Kunst-Messen. Und die Kunst hat historisch schon viele Krisen überstanden und sich dabei vom Markt und der Nachfrageseite her immer wieder angepasst. Doch wie war das in Pandemie-Zeiten? Prof. Dr. Dirk Boll, Chef des Auktionshauses Christie’s, unterscheidet in der Krise zwischen Rezeption und Distribution. Für den Kontakt der Künstler mit dem Publikum war Corona katastrophal – für die Distribution an kapitalstarke professionelle Käufer dagegen nicht, da hier in der Krise eine Express-Digitalisierung im Profi-Vertrieb und bei den Auktionen stattgefunden habe. Zudem gab es mit NFTs eine ganz neue Sparte im Kunstmarkt, die -unbeeinträchtigt von der Pandemie und ihren Einschränkungen- bereits für einen Milliarden-Umsatz steht.

    • 32 Min.
    Turtlezone Tiny Talks - Wirklich Mangel an Fachkräften?

    Turtlezone Tiny Talks - Wirklich Mangel an Fachkräften?

    Ein Fachkräftemangel ist keinesfalls neu und gerät seit Jahrzehnten zyklisch immer wieder in den Fokus. Dabei wird der Begriff etwas unscharf verwendet. Mal redet man vom Mangel an Spitzenkräften, im internationalen Vergleich. Mal geht es um den fehlenden Nachwuchs im Handwerk wegen einer sogenannten Überakademisierung. Und dann fehlt es an Digitalexperten oder Ingenieuren. Je nach Lesart könnte man gerade wieder den Eindruck bekommen, dass bald überall in Deutschland „die Bänder still stehen“, Firmen Aufträge ablehnen müssen und am Wachstum gehindert sind, weil sie die verzweifelt gesuchten Mitarbeiter nicht finden. Doch ist dem wirklich so?

    Rein demographisch gesehen spricht vieles dafür, dass mehr erfahrene und gut ausgebildete Menschen in Rente gehen oder sonst wie den Arbeitsmarkt verlassen, als in den geburtenschwachen Jahrgängen nachkommen. Auch das hatten wir schon. Aber was nicht dazu passt ist das Verhalten der Unternehmen und die Erfahrungen vieler Bewerber mit Bewerbungsprozessen.

    • 46 Min.
    Turtlezone Tiny Talks - Gleichzeitig Held und Staatsfeind?

    Turtlezone Tiny Talks - Gleichzeitig Held und Staatsfeind?

    Ende April hat der Oberste Gerichtshof Großbritanniens der Auslieferung des Wikileaks-Gründers Julian Assange an die USA beschlossen und vor wenigen Tagen hat -nicht überraschend- auch die englische Innenministerin Priti Patel dem zugestimmt. Die baldige Auslieferung wird nun gerade im Schatten des Ukraine-Kriegs immer wahrscheinlicher und Assange drohen in den Vereinigten Staaten 175 Jahre Haft sowie erneute Verhöre. Eigentlich können nur die beiden Elmau-Gäste Joe Biden und Boris Johnson dem jahrelangen Justiz-Drama ein Ende setzen und den ohnehin gesundheitlich massiv angeschlagenen Assange begnadigen. Eine solche Begnadigung erscheint allerdings sehr unwahrscheinlicher, denn wir sprechen von dem Staatsfeind Nr. 1 der USA. Der Fall Assange macht fassungslos und der Glaube an die Rechtsstaatlichkeit wird auf eine harte Probe gestellt. Dabei spielen auch die Regierungen in Schweden und England eine ominöse Rolle. Insbesondere Nils Melzer, bis vor kurzem der UNO-Sonderberichterstatter für Folter, klagt über einen hanebüchenden Justizskandal – im Namen staatlicher Interessen der Geheimhaltung eigener Verfehlungen.

    Viele von uns erinnern sich sicher noch an das Jahr 2010 als Wikileaks umfangreiche Medienpartnerschaften pflegte und regelmäßig brisante Unterlagen zu staatlichem Fehlverhalten, bis hin zu mutmaßlichen Kriegsverbrechen, auf seiner Plattform veröffentlichte. Die Quelle waren sogenannte Whistleblower. Geheimnisverrat ist in allen Ländern strafbar und damit war eine Plattform wie Wikileaks immer rechtlich auf dünnem Eis und im Spagat zwischen investigativem Journalismus und dem Vorwurf politisch motiviertem Handeln, der Gefährdung staatlicher Sicherheitsinteressen – bis hin zu angeblicher Spionage. Die Veröffentlichung von entlarvenden und anklagenden Dokumenten und Videos mit Kontext zum Irak-Krieg aus dem Jahr 2007, erschütterte damals die Menschen weltweit und machte Assange final zur Zielscheibe der Strafverfolgung.

    • 45 Min.
    Turtlezone Tiny Talks - Ein Soziales Jahr für Alle?

    Turtlezone Tiny Talks - Ein Soziales Jahr für Alle?

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich Gedanken über ein verpflichtendes Soziales Jahr für alle Bürgerinnen und Bürger gemacht und der Aufschrei war laut und schrill. Ein „Sahnehäubchen der Unverschämtheit“ urteilt Sascha Lobo und wähnt gar eine „Jugend-Diskriminierung“. Und das war nur eine der zahlreichen kritischen Stimmen im lautstarken Sirenen-Chor, die den präsidialen Debattenvorschlag am liebsten schnell wieder beerdigt sehen würden.

    Doch was hat Steinmeier überhaupt bewegt? Und wie realistisch, rechtlich und gesellschaftlich, ist die Einführung so eines Pflichtdiensts an der Gesellschaft? Für die neue Podcast-Episode der Turtlezone Tiny Talks lassen sich Dr. Michael Gebert und Oliver Schwartz auf die emotionale Debatte ein, die gleichwohl sehr theoretisch wie auch wertvoll erscheint.

    • 40 Min.

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