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Neuigkeiten, Projekte und Lösungen rundum digitale Stadtentwicklung Gastgeber: Dimitri vom Informationsportal urban-digital.de

  1. #18 Stadtklima in Echtzeit: Wie meteoblue Städte misst, modelliert und in digitale Zwillinge bringt

    vor 3 Tagen

    #18 Stadtklima in Echtzeit: Wie meteoblue Städte misst, modelliert und in digitale Zwillinge bringt

    Stadtklima in Echtzeit: Wie meteoblue Städte misst, modelliert und in digitale Zwillinge bringt. Wenn Städte ihr Klima messen wollen, müssen sie zuerst entscheiden, welches Klima sie überhaupt vor der Tür haben. Genau zu diesem Punkt habe ich in der aktuellen Folge mit Nico Bader von meteoblue gesprochen. Nico kümmert sich seit über sechs Jahren um das Thema Stadtklima, von hochauflösenden Windsimulationen über Starkregen- und Hochwassermodellierung bis zur Luftqualität. Was die meisten unterschätzen: Welche Klimagefahr in einer Stadt dominiert, hängt stark von der Größe, der Lage und der Versiegelung ab. Hitze ist ein Großstadtthema, Starkregen trifft Mittelgebirgsgemeinden, Stürme sind eigentlich ein Herbstthema, nicht ein Sommerthema. Im Gespräch geht es um die Zusammenarbeit von meteoblue mit der Stadt Zürich, ein Messnetz, das ursprünglich als wissenschaftliches Innosuisse-Projekt mit der Hochschule Winterthur startete und heute als laufender Service mit dem städtischen Amt für Umwelt- und Gesundheitsschutz weiterläuft. Nico erklärt, warum das ursprüngliche Messnetz später bewusst ausgedünnt wurde, wie meteoblue Städte im Workshop-Format an die richtige Sensorplatzierung heranführt, und wie aus Mess- und Modelldaten am Ende eine Wärmeinselkarte für die Klimaanpassungsplanung wird. Außerdem reden wir über Datensouveränität: Bei meteoblue laufen die Messwerte alle zehn Minuten in eine eigene Datenbank, von der die Stadt sich bedient, oder umgekehrt holt meteoblue die Daten aus der städtischen Datenplattform. Beide Wege sind etabliert. Den Bogen schließt die Frage, wie diese Klimadaten in digitale Zwillinge einfließen: meteoblue versteht sich als Datenprovider, der stündliche Modelldaten als Schicht in 3D-Stadtmodelle und Smart-City-Dashboards liefert. Kapitelmarken werden nach Live-Schaltung aus dem Audio ergänzt. 🎧 Jetzt reinhören: SpotifyApple Podcasts

    19 Min.
  2. #16 Von der Stadtplanung zur IoT-Sensorik mit Jan-Philipp Exner, ZENNER International

    16. Juni

    #16 Von der Stadtplanung zur IoT-Sensorik mit Jan-Philipp Exner, ZENNER International

    In dieser Folge spreche ich mit Dr. Jan-Philipp Exner, Stadtplaner und bei ZENNER International für die strategische Projektentwicklung Smart City Strategie verantwortlich. Wir reden über das Selbstverständnis der Smart-City-Community, über das, was hängen bleibt, wenn die Modellprojekte Smart Cities (MPSC) auslaufen, und über die Frage, wie Smart City und Infrastrukturwirtschaft endlich zusammenfinden. Themen der Folge: Von der Raum- und Umweltplanung zu Zenner: Wie Jan-Philipps Weg in die Messsystem-Welt entstanden ist und warum er das als Stadtplaner spannend findet. Was die Firma Zenner heute leistet: 120 Jahre Messtechnik (Wasser-, Wärme-, Gaszähler) plus IoT-Plattform plus LoRaWAN-Konnektivität, vom Sensor bis zur Datenübergabe an kommunale Datenplattformen. Eindrücke vom Hessen-Kongress Digitale Städte und Digitale Regionen in Marburg und von der IPSC-Konferenz in Kaiserslautern (Fraunhofer IESE, DFKI, RPTU). Wie die Smart-City-Community nach dem MPSC-Förderende aussieht und wo die Verschränkung mit der Infrastrukturwirtschaft fehlt. Jan-Philipps Rolle bei der LoRa Alliance Smart Cities Working Group und die Übersichts-Infografik, die dort entstanden ist.Weiterführende Links: LinkedIn-Profil von Jan-Philipp Exner: linkedin.com/in/jan-philipp-exner Zenner IoT Solutions: zenner-iot.com LoRa Alliance Smart Cities Working Group – Use-Case-Infografik: 2023 Smart Cities Infographic IPSC – Interdisziplinäre Perspektiven auf die Smart City (Fraunhofer IESE, Kaiserslautern): iese.fraunhofer.de Hessen-Kongress Digitale Städte und Digitale Regionen – Programm: smarte-region-hessen.de Smart Country Convention 2026 (13.–15. Oktober, Berlin): smartcountry.berlin

    53 Min.
  3. #13 Digitalbriefing für kommunale Entscheider – Digitale Zwillinge, KI und Cybersicherheit

    8. Juni

    #13 Digitalbriefing für kommunale Entscheider – Digitale Zwillinge, KI und Cybersicherheit

    Donnerstag war der inhaltliche Höhepunkt der Urban Digital Rheinland Workation 2026: Das Rheinland Digitalbriefing für kommunale Entscheiderinnen und Entscheider fand im Innovation Space im 18. Stockwerk des TÜV Rheinland Hochhauses in Köln-Kalk statt. Teilnehmer aus ganz NRW arbeiteten vor Ort in drei Breakout-Sessions zu den kommunalen Kernthemen Digitale Zwillinge, Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz. Dr. Ing. Stefan Ostrau vom Kreis Lippe beleuchtete die strategische Rolle digitaler Zwillinge in der kommunalen Praxis und ihre Verankerung im aktuellen Koalitionsvertrag;Michael Silvan von TÜV Rheinland übernahm die Cybersicherheitsperspektive.Britta Jansen, Carolin Krebs (TÜV Rheinland) und Ass. iur. Cornelia Löbhard-Mann (Kommunal Agentur NRW) diskutierten gemeinsam mit den Teilnehmern die Potenziale und Grenzen von KI in der Verwaltung – gestützt auf eine Umfrage unter 143 Verwaltungsmitarbeitenden. Ab 16 Uhr wurden die Ergebnisse aller drei Sessions auch online vorgestellt und fließen in ein kompaktes Policy Paper ein, das kommunalpolitische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger bei der strategischen Einordnung digitaler Technologien unterstützen soll. Vertretene Institutionen: Städte- und Gemeindebund NRW, TÜV Rheinland, Kommunal Agentur NRW, Kreis Lippe, DDGI, Stadt Bielefeld, Polizei Köln, Kreis Unna, Stadt Troisdorf, MOBIDROM.

    18 Min.
  4. #12 KI-Kompetenz als neue Schlüsselqualifikation - Marvin Grote über generative KI in der Verwaltung

    3. Juni

    #12 KI-Kompetenz als neue Schlüsselqualifikation - Marvin Grote über generative KI in der Verwaltung

    KI-Kompetenz ist die neue Schlüsselqualifikation in der Verwaltung. Genau zu diesem Punkt habe ich in der aktuellen Folge mit Marvin Grote gesprochen. Marvin besetzt eine Doppelrolle: hauptberuflich Jugendhilfeplaner im Landkreis Stendal, parallel als KI-Trainer und Speaker bundesweit unterwegs. Diese Mischung aus Verwaltungspraxis und KI-Expertise prägt das Gespräch. Wir reden darüber, wie generative KI heute schon konkret in der Jugendhilfeplanung eingesetzt wird, von der Arbeit am Sozialraum über Bedarfsanalysen bis zur Bearbeitung von Beschwerden. Marvin erklärt sein eigenes Modell für den KI-Einsatz in der Verwaltung, warum KI-Kompetenz sowohl auf Sachbearbeiter- als auch auf Führungsebene gebraucht wird, und wo die menschliche Expertise unverzichtbar bleibt (Stichwort Human-in-the-Loop). Außerdem teilt Marvin Einblicke aus seinen KI-Basis-, Aufbau-, Update- und Führungskursen und stellt einen Workflow zum datenschutzkonformen KI-gestützten Beschwerdemanagement vor, den er auf dem KGSt-Forum am 17. September präsentiert. Themen der Folge Marvins Doppelrolle: Jugendhilfeplaner im Landkreis Stendal und KI-TrainerGenerative KI in der Jugendhilfeplanung: Sozialraum, Bedarfsanalysen, PrognosenDrei Ebenen des KI-Einsatzes: technisch-systemisch, Bürger- und Beteiligung, operativ-fachlichWarum KI-Kompetenz für Sachbearbeitende und Führungskräfte gleichermaßen wichtig istTransparenz als Grundprinzip im Umgang mit generativer KIDie Frage „Werde ich in Zukunft noch gebraucht?“ und Marvins Appell zur SelbstaneignungHuman-in-the-Loop: wo menschliche Expertise unverzichtbar bleibtMarvins Kursangebot: KI-Basis-, Aufbau-, Update- und FührungskurseKGSt-Forum am 17. September: datenschutzkonformer Workflow für Beschwerdemanagement

    38 Min.

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