Vom Wahn und Sinn

Christoph Kolb, Alexander Hachmann

Zwei Designer kommen vom Hölzchen aufs Stöckchen in Philosophie, Zeitgeist, Kultur und Design. **** Alex & Chris sind Gründer der Wahnsinn Design GmbH, sind ziemlich beste Freunde und reden über Alles. Ihre Freundschaft begann im Jahr 2005 mit einem solchen Gespräch und immer noch haben beide große Freude, Stunde um Stunde die Welt gemeinsam zu ergründen. Jetzt nehmen sie Dich mit, Ihrem manchmal klugen, machmal weniger klugen Gedankenaustausch zu folgen.

  1. 17. MÄRZ

    Die Zukunft war früher bunter

    Flop, Flop, Flop; Der Tresor-Klang der Floppy und warum Nostalgie manchmal lauter klingt als die Erinnerung selbst.    Chris drückt den Aufnahmeknopf und überfällt Alex mit einer Liebeserklärung an die 5,25-Zoll-Floppy. Dieses flimsige Stück Plastik, das sich anhörte wie ein Deadbolt, wenn man es reinschob. Ein Tresor-Mechanismus für einen Magnetscheibenfilm. Großartig. Die kleine 3,5-Zoll-Diskette? Hat nur geklickt. Kein Vergleich. Alex hält dagegen: Nostalgie ist die Erinnerung an ein Gefühl, nicht an die Sache selbst. Und vielleicht liebt Chris die große Floppy gerade deshalb, weil er sie nie wirklich benutzt hat.  Dann Minidisc. Opa Kolb in Hochform. Von der Sony Lissa mit gebürstetem Alu und Firewire-Kabeln, über das Überspielen von CDs in vierfacher Geschwindigkeit bis hin zu einem Panasonic-Player, der nicht viel größer war als die Disc selbst. Eine Technologie, die „never was" und vielleicht genau deshalb so schön. Fünf Jahre später kam der iPod Nano und die Minidisc wurde Geschichte. Ist nicht mal halb gegoogelt. Ist wirklich gefühlt. Kommen physische Medien zurück? Abo-Fatigue setzt ein, Lieblingsfilme verschwinden aus dem Streaming, Lizenzen wandern zum Höchstbietenden. Bei Musik existiert zumindest die Illusion des Gesamtkatalogs. Bei Filmen brauchst du 25 Services. Und dann hat sich auch die Art verändert, wie wir hören. Playlisten statt Alben. Singles statt Gesamtwerke. Chris erinnert sich daran, wie er sich Tools „10,000 Days" beim Saturn kaufte, im Opel Astra die CD einlegte, an einer Tankstelle anhielt und die Augen schloss. Eines seiner größten musikalischen Erlebnisse. Früher entwickelte man Geduld mit Songs, die einem erst beim dritten Hören gefielen. Acquired Taste. Heute: Skip. Alex bringt Hitster mit. Das Kartenspiel, bei dem man Songs per QR-Code hört und in einen Zeitstrahl einsortiert. 80er erkennt jeder, aber nach 2000? Schwierig. Warum fühlen sich die Epochen vor der Jahrtausendwende so klar an, während danach alles verschwimmt?  Alex hat ein Video gesehen: Mit dem Farbfernsehen entstand das Gefühl, Farbe sei Zukunft. Star Trek in Neon. Die 70er explodierten in Buntheit. Und irgendwann wurde die Zukunft weiß. Kubricks weißer Raum in „2001". Slick, glatt, organisch. Chris kontert mit dem iMac G3 von 1998: Ein Bonbon, das kein Computer sein durfte, aber dann doch alles veränderte.  Die Legendäre Grace Hopper und der Mythos des „Debugging“, COBOL und die Frage, ob die blinkenden Lichter an Mainframes jemals Nullen und Einsen dargestellt haben oder einfach nur Systemlichter waren.  Von der Nostalgie der Zukunft in bunt oder in weiß.   In der Folge erwähnt: Grace hopper: https://de.wikipedia.org/wiki/Grace_Hopper Floppy-Disks: https://de.wikipedia.org/wiki/Diskette MiniDisc: https://de.wikipedia.org/wiki/MiniDisc Spiel Hitster: https://hitstergame.com/de-de/ StarkTrek: https://www.imdb.com/de/title/tt0060028/ 2001: https://www.imdb.com/de/title/tt0062622 -------- Noch ein Podcast: Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex. www.bessermit.design  --------

    54 Min.
  2. 17. FEB.

    Noch ein Loop

    Echte Live-Kunst; Musik als Gefühl und KI-generierte Töne.  Diesmal landen Alex und Chris bei dem schönen Thema Musik. Und bei der Frage, was eigentlich passiert, wenn Klänge wirklich im Moment entstehen. Ausgangspunkt ist ein Auftritt von Fred again.. beim Tiny Desk Concert von NPR. Ein DJ, der keiner sein will oder vielleicht gerade deshalb einer ist. Xylophon mit Geigenbogen, Beats auf dem Schreibtisch, Klavier, leiser Gesang, Loops, Samples, alles live, alles sichtbar. Und plötzlich kippt ein ganzes Set an Vorannahmen darüber, was elektronische Musik ist, wie sie entsteht und wie nah sie sein kann. Von dort aus öffnet sich ein weiter Raum: Tiny Desk als Format, Nähe ohne Show, Handwerk ohne Hochglanz. Es geht um Doechii, um Rap mit Band, um Bassistinnen und Drummerinnen, um Energie, Körperlichkeit und das Unbehagen gegenüber Musik, die so tut, als wäre sie live, es aber nicht ist. Playback, Autotune, Volksmusiksendungen, Triggerpunkte inklusive. Wir wandern weiter zurück zu den Anfängen elektronischer Musik. Bandmaschinen, geschnittene Loops, analoge Studios, Magnetband und Schere. Zu Erinnerungen an Tracker, frühe Internetforen, MIDI-Dateien, Moby, LAN-Partys und die Erkenntnis, dass vieles von dem, was heute digital selbstverständlich ist, einmal mühsam, haptisch und experimentell entstanden ist. Immer wieder geht es um Werkzeuge. Um Zufälle. Um kreative Impulse. Um die Frage, ob Musik jemals „fertig“ sein kann. Covers, Remixe, Kopien von Kopien, das erste Gehörte als persönliches Original und die kleine Überwindung, die es braucht, um sich davon zu lösen und Neues wirklich zuzulassen. Spätestens beim Thema KI wird klar: Auch das ist ein Werkzeug. Nicht mehr und nicht weniger. In kreativen Händen ein Verstärker von Ausdruck, im schlechtesten Fall liebloser Einhalts. Autotune, digitale Amps, virtuelle Drummer, perfekte Takte – alles schon da, alles schon diskutiert. Neu ist nur die Geschwindigkeit. Und vielleicht die Chance, schneller ins Spielen zu kommen. Am Ende bleibt ein erstaunlich optimistischer Blick: Musik wird nicht weniger. Sie wird mehr. Mehr Werkzeuge, mehr Wege, mehr Szenen, mehr Möglichkeiten, gehört zu werden oder einfach nur für sich zu entstehen. Live oder produziert, roh oder maximal poliert. Eine Folge über Musik als Prozess. Über Magie im Moment. Und über die Freude daran, sich inspirieren zu lassen oder selbst wieder anzufangen.   In der Folge erwähnt: Tiny Desk Konzerte: https://www.youtube.com/playlist?list=PL1B627337ED6F55F0Fred again Tiny Desk Concert: https://www.youtube.com/watch?v=4iQmPv_dTI0Doechii: Tiny Desk Concert: https://www.youtube.com/watch?v=-91vymvIH0cYoutube Channel „there I ruined it“: https://www.youtube.com/@ThereIRuinedIt -------- Noch ein Podcast: Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex. www.bessermit.design  --------

    54 Min.
  3. 3. FEB.

    Nice, but not kind

    „Kindness“,  „Niceness“ und andere Formen von Nähe.  Ausgangspunkt ist ein Gesprächsausschnitt mit Trevor Noah und Simon Sinek und eine scheinbar einfache Unterscheidung: „Kindness“ vs. „Niceness“. Also: echte Herzlichkeit oder höfliche Oberfläche?Was zunächst wie ein amerikanisches Kulturthema wirkt, entfaltet schnell eine größere Frage:Wann sind wir wirklich zugewandt und wann folgen wir nur einer sozialen Norm? Alex und Chris tasten sich durch Höflichkeit als Schutzschild, Freundlichkeit als Verhaltensprotokoll und die Unsicherheit, die entsteht, wenn Formen wichtiger werden als das Eigentliche. Ist es nett, schwierige Dinge nicht anzusprechen? Ist es freundlich, jemanden anzulächeln, obwohl man innerlich ganz woanders ist? Und ab wann wird Nettigkeit zur Vermeidung von echter Begegnung? Es geht um kulturelle Unterschiede: Amerikaner und Deutsche, Umarmungen oder Distanz. Das berühmte „Wie geht’s?“, das oft gar keine Antwort hören will. Um Smalltalk im Treppenhaus, ehrliche Begegnungen an der Bäckertheke und die Frage, wie viel Wahrheit eine Situation eigentlich verträgt. Chris denkt laut über Authentizität nach, über das Unbehagen bei allem, was sich „fake“ anfühlt und darüber, wie schwer es ist, die Intention hinter dem Verhalten anderer wirklich zu erkennen. Dabei wird deutlich, wie schnell Gespräche kippen können, wenn Höflichkeit Distanz schafft und Routinen Nähe ersetzen. Wie schwer es ist, einzuschätzen, ob das Gegenüber gerade schützt, vermeidet, einlädt oder einfach nur funktioniert. Und ob Zurückhaltung in manchen Momenten nicht nur einfacher, sondern vielleicht sogar fürsorglicher ist. Was wäre, wenn Begegnungen mehr Wahlmöglichkeiten hätten? Wenn Nähe nicht vorausgesetzt, sondern jedes Mal neu ausgehandelt würde? Ein Nicken, ein Winken, ein kurzes Hallo oder eben ein Tanz. Nicht als Regel, sondern als Einladung. Vielleicht kein großes gesellschaftliches Modell. Aber ein Gedanke, der hängen bleibt.   In der Folge erwähnt: Niceness vs. Kindness: https://www.instagram.com/reel/DTAzpVcFCdT/?hl=deTrevor Noah: https://de.wikipedia.org/wiki/Trevor_NoahSimon Sinek – A bit of Optimism: https://simonsinek.com/podcast/„This is Water“  – Essay von David Foster Wallace: https://de.wikipedia.org/wiki/Das_hier_ist_Wasser -------- Noch ein Podcast: Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex. www.bessermit.design  --------

    57 Min.
  4. 20. JAN.

    Tee, sei mit dir

    Teegießen auf Hügeln; Zugehörigkeit; Tradition und das Problem mit Alternativen.  Frohes neues Jahr ihr Lieben! Alex & Chris starten das neue Jahr standesgemäß ohne Vorsätze, dafür mit absurdem Theater, Tee auf Hügeln und der großen Frage: Warum werden aus Gewohnheiten schnell heilige Rituale? Ausgangspunkt ist ein Theaterabend. „Die Rechnung“ – ein absurd reduziertes Stück über einen Gast, einen Kellner und sehr viel Menschlichkeit dazwischen. Zwei Schauspieler, eine Situation, unzählige Emotionen. Es geht um Wiederholung, Eskalation, Kontrollverlust und darum, wie unglaublich viel Bedeutung selbst in scheinbar nichtssagenden Momenten stecken kann. Und auch darum, dass Kunst nicht für alle gleich funktioniert. Was passiert, wenn jemand im Publikum innerlich einschläft, während man selbst Tränen lacht? Von dort führt der Weg zu Ritualen. Zu Traditionen, die erstaunlich jung sind, aber verteidigt werden, als wären sie in Stein gemeißelt. Zu weißen Hochzeitskleidern, humpelnden Modeikonen, royalen Schönheits-OPs und der Frage, wie viele Wiederholungen es braucht, bis aus einer Schnapsidee ein Dogma wird. Spoiler: nicht viele. Gedankenexperiment: das Teegießen. Ein frei erfundenes Ritual, das langsam, aber sicher zur Staatsreligion eskaliert. Mit Rat der Ältesten, Häresien, heiligen Kriegen gegen Kaffeegießer und der Erkenntnis, dass Nähe, Zugehörigkeit und Bedeutung oft viel schneller kippen, als uns lieb ist. Es geht um Fußballstadien als moderne Kathedralen, um Schalwirbeln als kollektive Liturgie, um Weihnachtsoblaten und die stille Macht gemeinsamer Wiederholung. Und um die dunkle Seite davon: Wenn Vielfalt sich wie Verlust anfühlt. Wenn Alternativen als Bedrohung wahrgenommen werden. Wenn aus „wir machen das so“ ein „so macht man das“ wird. Am Ende bleibt keine Anleitung, aber ein Wunsch: Möge 2026 ein gutes Jahr werden, mit Ritualen oder ohne.

   In der Folge erwähnt: Schauspiel Köln - Theaterstück: Die Rechnung https://www.schauspiel.koeln/produktion/die-rechnungWeiß als Farbe für Brautkleider: https://en.wikipedia.org/wiki/Wedding_dress_of_Queen_VictoriaAlexandra limp: https://en.wiktionary.org/wiki/Alexandra_limpOblaten zu Weihnachten: https://en.wikipedia.org/wiki/Christmas_wafer  -------- Noch ein Podcast: Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex. www.bessermit.design  --------

    1 Std. 16 Min.
  5. 23.12.2025

    Keks der Offenbarung

    Frohes Fest; Trockene Kekse; Genuss, Geschmack & die Kunst, sich zu entscheiden.  Alex & Chris verabschieden sich in eine kleine Weihnachtspause. Heute gibt’s die letzte Folge für 2025, die nächste hört ihr am 20.01.2026. Zwischen Zimtduft, Geschenkestress und Kekskrümeln stellen wir uns die Frage: Wie feiern wir eigentlich, wenn wir uns selbst und anderen wirklich etwas Gutes tun wollen? Von der volkswirtschaftlichen „Wertvernichtung Weihnachten“ über Fehlkäufe, die im Schrank auf den nächsten Besuch warten, bis zu der Idee, teure Dinge einfach weiterzugeben, an Menschen, die sie wirklich brauchen. Alex verrät sein „Secret Weapon“ für gute Geschenke: radikales Zuhören und eine Notizliste für kleine Wünsche im Alltag.  Chris outet sich als Nicht-Kekstyp. Staubige, mehlige Kekse? Nein, danke. Shortbread mit guter Butter und Zitronenschale? Vielleicht. Alex schwärmt derweil von Cornflakes-Schoko-Keksen seiner Schwester und wir landen beim Grundsatz: Je weniger Zutaten, desto schwieriger wird es, wirklich gut zu backen.  Was tun, wenn wir zwischen zwei Optionen völlig indifferent sind? Brauchen wir dann Option C oder einfach weniger Auswahl? Wir reden über Restaurantkarten mit 380 Gerichten, Standard-Pizzen vs. Kürbis-Spezial, Serien, Theaterabende zwischen Genuss und intellektuellem Langeweile-Experiment und darüber, warum „Genügsamkeit“ und Qualitätsanspruch kein Widerspruch sein müssen. Wir wünschen euch ein Weihnachtsfest, das zu euch passt, mit oder ohne Geschenke, alleine oder mit Menschen, die ihr liebt (oder ertragt), mit perfekten oder völlig misslungenen Keksen. Hauptsache, ihr habt ein paar gute Momente und das Gefühl, dass jemand an euch denkt.  Frohe Weihnachten, gute Zeit und wir hören uns im neuen Jahr wieder. -------- Noch ein Podcast: Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex. www.bessermit.design  --------

    1 Std. 19 Min.
  6. 09.12.2025

    Stereotype und andere Geschichten

    Stereotype; Seriensuchten; Spoilerangst & die Sache mit dem blauen Himmel.    Chris hat diesmal tatsächlich ein Thema mitgebracht. Sogar eins, das gleichzeitig banal, brisant und alltäglich ist: Stereotype. Warum wir sie brauchen, warum sie nerven und warum es so schwer ist, über sie zu sprechen, ohne sie größer zu machen. Doch bevor es philosophisch wird, streiten Alex & Chris erstmal darüber, ob die neue Serie Pluribus gespoilert werden darf, ob man Serien „staffelweise“ oder „wochenweise“ würdigt und warum Streamingdienste uns vielleicht doch nicht nur ärgern wollen. Und wer entscheidet eigentlich, wann eine Serie „kaputt optimiert“ wird? Dann geht’s tief rein in die Psychologie: Warum unser Gehirn ohne Schemata komplett überfordert wäre. Wie Stereotype entstehen. Und weshalb es so verdammt schwer ist, negative Stereotype zu widerlegen, ohne sie beim Namen zu nennen. Chris ringt hörbar mit dem Thema, nicht nur wissenschaftlich, sondern emotional: Wie redet man über ungerechte Zuschreibungen, ohne sie versehentlich weiter zu füttern? Alex öffnet die große Meta-Schublade: In-Group versus Out-Group, warum Individuen plötzlich als „Ausnahme“ gelten, und wieso wir alle mit unzähligen unbemerkten Stereotypen herumlaufen. Manche harmlos („Germanisten vs. Linguisten“), andere gesellschaftlich hochproblematisch. Es geht um Wahrnehmung, Attribution, Frust, Verantwortung und um die Frage, wie wir als Gesellschaft wieder mehr echte Begegnung hinbekommen, die Stereotype langsam aufweichen kann. Zwischendurch: Preußische Vorfahren, Köln-Bergheim-Mythen, Baptisten, eine Moschee im Kölner Dom, Matheunterricht, schwarze Schwäne, der Kopf ist rund, damit man seine Meinung ändern kann, und der Moment, in dem ein harmloser Autofahrer plötzlich zur Projektionsfläche wird. Am Ende bleibt vielleicht keine endgültige Antwort, aber ein Gefühl dafür, warum diese Gespräche wichtig sind, selbst wenn sie sich manchmal im Kreis drehen. Viel Freude beim Hören und beim neugierigen Hinterfragen der eigenen Stereotypen.   In der Folge erwähnt: Stereotyp: https://de.wikipedia.org/wiki/StereotypSerie Pluribus: https://de.wikipedia.org/wiki/Pluribus_%E2%80%93_Gl%C3%BCck_ist_ansteckendSerie Lost: https://de.wikipedia.org/wiki/Lost_(Fernsehserie)Serie Breaking Bad: https://de.wikipedia.org/wiki/Breaking_BadTerry Pratchett: https://de.wikipedia.org/wiki/Terry_Pratchett -------- Noch ein Podcast: Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex. www.bessermit.design  --------

    1 Std. 19 Min.
  7. 25.11.2025

    Ist das ein Spoiler oder kann das weg?

    Die angeklebte Banane; 70-jährige Linguisten; Spoiler-Alarm und warum Kunst uns wachküsst.    Ein Jubiläum, das keins sein will: Alex & Chris feiern Folge 70, mit einer Entschuldigung, die vermutlich nur Linguisten glücklich macht. Denn: Der See und die See sind nicht polysem, sondern homonym, zumindest laut Chris & Wikipedia. Ob das nächste Woche wieder anders aussieht, übernehmen wir keine Garantie. Chris kämpft tapfer, nicht zu spoilern. Eigentlich will er über eine neue Science-Fiction-Serie reden, doch viele haben sie noch nicht gesehen. Spoilern? Geht gar nicht. Also wenden wir uns lieber der Kunst zu. Genauer: Der gemeinsame Besuch auf der Art Cologne. 45 Minuten Zeit. Verkehrschaos in Deutz. Völlige Reizüberflutung; im besten Sinne. Chris erzählt, wie ihn Kunst augenblicklich runterbringt. Alex erinnert sich an seinen Aha-Moment im Studium mit einem Picasso-Druck aus einem Kalender und wie sein Gehirn wieder zum Leben zurück kommt. Es geht um moderne Kunst, alte Kunst, konzeptuelle Kunst und um die Frage, ob eine angeklebte Banane Kunst sein darf. Warum Kinder manchmal die besseren Kunstkritiker sind. Und warum ein Kunstwerk nichts können muss, um uns etwas zu geben. Schlenker zur Musik: Warum Sia früher schon Sia war, bevor sie berühmt wurde.Warum manche Künstler einen Kern behalten, auch wenn sie Genres wechseln. Beatles hören. Und wie Joe Cocker in Woodstock eine Naturgewalt war, obwohl aufgewachsen mit der Werbung man eher an Bierwerbung dachte, weil wir die Version von ihm nicht kannten.  Eine Episode über Kunst und Können, über Geschmack und Geschichte und darüber, warum wir manchmal erst spät verstehen, was wirklich groß ist. Viel Freude beim Hören und beim Entdecken der Kunst, die dein Herz höher schlagen lässt.   In der Folge erwähnt: Art Cologne: https://www.artcologne.de/Homonym: https://de.wikipedia.org/wiki/HomonymPolysem: https://de.wikipedia.org/wiki/PolysemieJoe Cocker - Woodstock 1969 https://www.youtube.com/watch?v=rUVEFkjqiEE&list=RDrUVEFkjqiEE&start_radio=1Joe Cocker- With A Little Help From My Friends (Live From Mad Dogs & Englishmen) https://www.youtube.com/watch?v=rr0X1wJ7lx8&list=RDrr0X1wJ7lx8&start_radio=1Beatles 1964: https://www.youtube.com/watch?v=jenWdylTtzsBeatles 1968:  https://www.youtube.com/watch?v=BGLGzRXY5Bw&list=RDBGLGzRXY5Bw&start_radio=1Beatles 1969: https://www.youtube.com/watch?v=UelDrZ1aFeY&list=RDUelDrZ1aFeY&start_radio=1 -------- Noch ein Podcast: Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex. www.bessermit.design  --------

    1 Std. 5 Min.

Bewertungen und Rezensionen

5
von 5
10 Bewertungen

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Zwei Designer kommen vom Hölzchen aufs Stöckchen in Philosophie, Zeitgeist, Kultur und Design. **** Alex & Chris sind Gründer der Wahnsinn Design GmbH, sind ziemlich beste Freunde und reden über Alles. Ihre Freundschaft begann im Jahr 2005 mit einem solchen Gespräch und immer noch haben beide große Freude, Stunde um Stunde die Welt gemeinsam zu ergründen. Jetzt nehmen sie Dich mit, Ihrem manchmal klugen, machmal weniger klugen Gedankenaustausch zu folgen.