Das Institut für freundlichen Zweifel bzw. der Autor Ullli Gerer erläutert anhand der Kalten Fusion, dass Menschen gern an Wunder glauben und sich täuschen lassen. Im Roman „Ware Hoffnung“ lernen wir einen solchen Täuscher kennen, der sich z.B. zunutze macht, dass eine Behauptung durch Bezug auf eine Autorität, begründet wird. Der Wechsel zwischen Hörspiel, eigenen Erläuterungen zur Technik und Gedanken, dass aufgrund der Bequemlichkeit und einfachen Antworten, nachdem unser Gehirn verlangt, lernt man sehr viel darüber, wie Täuschung beim Menschen funktioniert und lernt gleichzeitig, wie komplex, aber doch viel interessanter Physik und Chemie sind, wenn man sich damit beschäftigen möchte. Im Roman geht es, wie ich finde, vorallem um die Frage, wie leicht sich Menschen systematisch in die Irre führen lassen. Der Podcast erklärt, dass unser Verstand manchmal gegen uns arbeitet und entlarvt logische Fehlschlüsse. Sehr empfehlenswert, auch der Roman, der Einzige seiner Art.