ZEMENT GIESSEN

Marlene Haagen & Hannes Becker

Marlene Haagen und Hannes Becker hören einander zu, während sie selber reden. Im ZEMENT GIESSEN PODCAST sprechen die beiden Freundis über die Arbeit am Theater, das Schreiben von Texten, und das Leben in der Gegenwart. Und dabei – typisch gegenwärtiges Leben - platzt immer wieder die Frage „Und was macht man dann?“ in die schönste plüschige Unterhaltung hinein. Ja, was macht man dann? - Wenn aus Versehen Kaffeebohnen statt Kaffeepulver gekauft wurden, man das Theaterstück nicht verstanden hat und/oder das ok-cupid-Date nicht gehen will? Aber nur keine Sorge! Sie haben nützliche Tipps mitgebracht, und immer wenn eine*r nicht mehr weiter weiß, weist die andere den Weg. Niemand im Theater ist faul. Wie kommt das Tier in den Text? Im Alltag gibt es kein Zurück. Jeden Monat schöner Ohrentalk und befreundetes Gespräch! #Faultier #Zement Sound und Musik: Louisa Beck

  1. 23. JAN.

    Folge 33: Persönlich, nicht privat (I)

    Wie geht’s euch? Jetzt könnt ihr nicht antworten. Ich will’s aber trotzdem fragen: Wie geht’s euch? Und wie geht’s eigentlich mir? Diese Folge ist die PERSÖNLICHE Folge, die aber NICHT PRIVAT ist. Es geht um den Unterschied zwischen privat und persönlich im Leben und in der Literatur und den Unterschied zwischen Literatur und Leben Es gibt A, und es gibt B, und es gibt C  A ist die Person die B besser kennt, und B ist traurig gerade, und ich bin C und kenne B, die traurige Person, auch, bin mit B aber weniger eng verbunden als A A oder B oder C ist nicht da, und vielleicht bin ich das Die beiden anderen reden über den Unterschied zwischen Stream of Consciousness und Innerem Monolog, Erzählzeit und erzählter Zeit Dann erzählt Marlene von zwei Momenten aus ihrem Leben, einem Moment zwischen Traurigkeit und Trost und einem Moment zwischen Stress im Nacken und glücklichem Heraussingen von Druck Hannes dagegen erzählt nur, dass er bei einer Lesung mitmacht, deren Thema „Wann wird Literatur persönlich?“ ist (siehe unten) Was macht Literatur – das Schreiben von Literatur, das Lesen von Literatur – persönlich? Geht es darum, durch das Schreiben etwas sehr Privates zu offenbaren, oder eine bestimmte Lebenserfahrung in Literatur zu verwandeln? Oder geht es darum, sich als Leser*in in einem Text wiederzuerkennen? Und wie geht’s eigentlich dir, Hannes – oder nein: Sind unsere Fragen hier, wie es uns geht und so, eigentlich Quatsch, weil sie eine Authentizität vorgaukeln, die es eigentlich nicht gibt?  „I suppose the danger is the damn egotistical self“, schreibt Virginia Woolf in ihr Tagebuch „Wenn mich jemand nach meinem Beruf fragt, sage ich ‚privat’“, sagt Ilse Aichinger in einem Interview - Wir sind nicht in Gefahr - Wobei - Wir sind nicht in Gefahr - Wobei #privat #persönlich #authentisch #literatur #ich #feminismus Schreibt uns Wir sprechen eine Sprache der Lust und der Zerrissenheit  Der Podcast ist zutiefst persönlich, weil wir selber in jedem Moment entscheiden, wie wir was machen  Persönlich, aber nicht privat Weil wir gewisse Namen nicht nennen, weil wir gewisse Geräusche nicht machen die Privatsphäre wahren, unsere und die der Hörenden Namen nicht nennen und Schimpfwörter nicht sagen Das Tier in dieser Folge ist der Frosch im Hals Es ist engstirnig, deinen Mitmenschen zu sagen, sie sollten sich darauf zu beschränken, Pudding zu kochen und Strümpfe zu stricken, Klavier zu spielen und Beutel zu besticken sie werden töricht schreiben, wo sie klug schreiben sollten sie werden von sich selbst schreiben, wo sie von ihren Romanfiguren schreiben sollten sie werden im Zorn schreiben, wo sie gelassen schreiben sollten Wir haben Grund unfassbar wütend zu sein Und was persönlich ist, ändert sich mit der Zeit  Doch wir haben keine Zeit Wir machen weiter -- Lesung & Gespräch:  Sonntag, 25. Januar 2026, 18 Uhr Grüner Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz „Komm ich da drin vor“ – Wenn Literatur persönlich wird Hannes Becker und Henning Bochert Lesung & Talk -- Literatur: Virginia Woolf: A Room of one’s own / Ein eigenes Zimmer Charlotte Brontë: Jane Eyre -- Jeden Monat eine neue Folge ZEMENT GIESSEN zu machen, gefällt uns gut. Du kannst uns sehr gerne mit einem kleinen monatlichen Betrag auf STEADY unterstützen: https://steady.page/en/zement-giessen-podcast/about oder uns was über Paypal SPENDEN oder uns eine E-MAIL schreiben und für beides ist diese ADRESSE da: zementgiessenlovesyou@freenet.de  xx

  2. 02.11.2025

    Genuss normalisieren

    Jetzt ist ja Herbst, und während du dir langsam eine Decke zurechtruckelst, und dir von Marlene ein Liebesgedicht von Joe Ringelnatz vorlesen lässt, wird dir auf einmal ganz leicht zumute.  Alles wird vorstellbar: Eben noch ein paar Drohbriefe schreiben und eine Wiederaufnahme erzwingen, oder mal entschlossen die Voraussetzungen benennen, die es braucht, um Genuss zu empfinden. Etwas nachwirken lassen, ohne dass es eine*n gleich wieder in eine Orga versinken lässt, beginnen, auf das Kommende sich zu freuen, und sich zu sagen: Ich bin mit Zuversicht erfüllt. Marlene und Hannes führen ein ruhiges Gespräch und gehen langsam an einigen Fragen entlang, jetzt nicht direkt auf der Suche nach Antworten, die sich dann aber doch dort irgendwo herumtreiben, auf der Probebühne, auf der Stage am Abend, am Staubsauger in der Nacht. Ist es jetzt etwa schon Genuss, wenn man in Ruhe isst? Wie bitte? Ja, doch, auch die Pause, die Mahlzeit, die nötigen, sind Genuss. Spazieren einfach so, nicht, weil es dem Muskelaufbau dient, für den Boxfilm, den man dreht.  Was passiert, wenn wer (im Arbeitskontext) etwas will, aber nicht kann, aus Mangel und Not, und es trotzdem tut, aus Not und Mangel? Wie oft kann ich meine Möglichkeiten ignorieren und vor lauter Plänen ohne ordentliche Mittagspause mit Ratatouille und Nudeln im Bauch verklebt losrennen? Man gönnt sich selbst nicht, nicht im Stress zu sein, gesteht es sich nicht zu. Gleichzeitig kann hat man Lust auf vieles. Man steht im Leben unter der Herrschaft der heiligen Trinität von MÖGEN, WOLLEN, KÖNNEN. Wollen kann Können sein, wenn die Zukunft in Gegenwart verwandelt wird durch Begeisterung. Oder Können und Wollen werden eins im Nicht von Nicht-mehr-Können und Nichts-mehr-Wollen. Will ich jetzt hier sitzen hmmm Nein Will ich nach Hause gehen hmmm Nein Und dann? Wie machen es denn jetzt die anderen Leute? Ah, ok, dann geht der jetzt spazieren, aha, da geht der spazieren Wäre das was für mich? Nach der Show, um runterzukommen, eskalieren (H. P. Baxxter) Ich aber komme nicht in die Ruhe  Erstmal für sich abchecken Was hat heute gut getan, vielleicht mache ich das mal morgen wieder so ENTLASTUNG UND BELASTUNG Marlene probt mit dem Ensemble Moderne Was passiert, wenn ich mit dem spiele, was da ist? Was, wenn eine Person aus dem Publikum während der Vorstellung geht, gerade wenn ich im Begriff bin zu meinem Solo zu schreiten? Anpampen und bloßstellen, entehren und enterben und entlassen? Oder doch eher eine musikalische Pause setzen? Es ist gut, wenn man jeden Tag verschiedene Genüsse hat  Wir reden über Nacktheit auf der Bühne (die eigene und die der anderen) Wir suchen einen Umgang mit der Macht der Blicke Theater: Es kommt darauf an, wie wir uns im Publikum verhalten, selbst wenn wir im Dunkeln sitzen, und vielleicht gar nichts gesagt haben Und dann? Dann gehe ich mit den Kolleg*innen eine Runde, lege einen Ortswechsel hin und gehe ins Kino, zusammen oder allein Und dann? „Dann hatte ich eine Idee, und die hat nicht gestimmt, aber jetzt habe ich etwas anderes erfahren“ (MSH) Und da  Da wär’s gewesen Genuss on a daily Basis Genuss normalisiert „Ich habe dich so lieb“ (Joachim Ringelnatz) -- Jeden Monat eine neue Folge ZEMENT GIESSEN zu machen, ist uns ein Genuss und eine Freude! Du kannst uns sehr gerne mit einem kleinen monatlichen Betrag auf STEADY unterstützen: https://steady.page/en/zement-giessen-podcast/about oder uns was über Paypal SPENDEN oder uns eine E-MAIL schreiben und für beides ist diese ADRESSE da: zementgiessen_loves_you@freenet.de  xx

    1 Std. 2 Min.
  3. 07.08.2025

    Elfriede Jelinek

    Endlich reden wir über ELFRIEDE JELINEK. Dafür ist diese Folge da. Und was folgt daraus? Wo kommen wir denn da hin? Und wie kommen wir da wieder raus? Wir fahren sofort los mit dem Deutschlandticket. Das dauert tagelang. Wir warten schon so lange. Ich war vor dieser Dame da „Ich schüchtern Reh, das jahrelang die Kugel sucht, und dann bloß an jemand andern weiterschickt“ Assoziationen, Wortspiele, Querbezüge bestimmen die Form der Texte von Elfriede Jelinek Brüche werden bewirkt, Richtungswechsel erfolgen, und eine große Sensibilität erfüllt die Texte Elfriede Jelineks, dass sie erfüllen und trösten unser Herz Es wird total toll und lecker und süß und witzig. Dann folgt ein Bruch. Veuve Clicquot fliegt in den Grill, oder auch in den Grill von jemanden. Dann folgt ein Bruch. Gebackene Emotionanen mit Patille-Eis werden gereicht. Reicht uns das?  Nein! Wir sind nicht reich. Uns reichts! „Ich bin keine SAU, sondern sauer“  sagt die Sau „Ich bin kein SCHWEIN, ich wein“ sagt das Schwein „Aber auch das REH fand ich jetzt für unsere Zeit passend“ Heftige Themen und gewaltvolle Sprache werden in den Texten Elfriede Jelineks  zu Befreiung und Veränderung genutzt Es gibt keine FIGUREN, darum kommt es auf die Schauspielerin selber an Was sollen wir machen? Wir stehen weinend vor dem Kreis der Lebenden. Oder wir drängen uns frech in ihn ein Die Toten kehren zurück Wir hassen die Stadt Finde ich das auch? Vielleicht, ja, nein, mal sehen, muss ich erstmal noch mit wem anderes drüber reden, und was findest du? „Ich gehör nur mir selbst allein“ sagt der kleine Rudolf „Ich bin so allein“ sagen Terry Better, Robert und Julien  In Stücken, in denen es Figuren gibt sagt die Figur sie ist allein dabei sind wir zusammen da Wir fahren los und schauen nach Danke Melina, Andi, Linda, Lara, Rahel für Stimmen und Gedanken und Herzen und Gehirn!  3 3 3  -- ZEMENT GIESSEN – „dort gibts was gratis“ (Elfriede Jelinek) Du kannst uns sehr gerne mit einem kleinen monatlichen Betrag auf STEADY unterstützen: https://steady.page/en/zement-giessen-podcast/about oder uns was über Paypal SPENDEN oder uns eine E-MAIL schreiben und für beides ist diese ADRESSE da: zementgiessen_loves_you@freenet.de  xxx

    51 Min.
  4. 27.06.2025

    Marlene leiht sich einen Badeanzug von Carolin Emcke und geht ins Prinzenbad

    Mina Hagen und Henrik Boll vertreten uns in dieser sommerlichen Themenfolge und diskutieren über die Schönheit von Gerechtigkeit und Recht. Allerdings können sie der Versuchung nicht widerstehen, zuerst über ihre Weltkarrieren zu reden. Die beiden Stars sprechen über die deutschsprachigen Hits, mit denen sie bis heute assoziiert werden, ihre zahlreichen Versuche, sich neu zu erfinden (erfolgreiche, aber auch erfolglose), und tun dann das, was Marlene und Hannes immer versuchen zu vermeiden: Namedropping und Zitate bringen, ohne zu sagen, woher sie kommen. Auf dem Weg ins Prinzenbad kommt ihnen MSH entgegen, die soeben von der Veranstaltung „Streitraum“ mit Carolin Emcke unter dem Titel Quo vadis, Amerika? zurückkommt. Beflügelt von der klugen und beeindruckenden Gesprächsführung Emckes, bringt MSH Klarheit und Perspektive in das Gespräch von Mina und Henrik. Während die beiden an der Pommesbude vor dem Schwimmbad zwei Green Matcha Latte bestellen, diskutieren sie nun auf Anregung von MSH über dieses Zitat von Heinrich Böll:  „Ein Bereich der Ästhetik, den wir noch nicht entdeckt haben, ist die Schönheit des Rechts; über die Schönheit der Künste, eines Menschen, der Natur können wir uns halbwegs einigen. Aber – Recht und Gerechtigkeit sind auch schön, und sie haben ihre Poesie, wenn sie vollzogen werden.“ Die Menge der Wartenden teilt sich. Die Autorin, Publizistin, Moderatorin und Trägerin des Friedenspreises des deutschen Buchhandels Carolin Emcke überwindet das Drehkreuz des Schwimmbads, indem sie auf einem Skateboard einen zwei Meter hohen Ollie ausführt. Hier wird erklärt wie. Am Ende gibt es noch eine neue Folge von „Lena and the Phenomenons“. Lena Hilsdorf beantwortet diesmal die Frage: WARUM GÄHNEN WIR? Während Mina Hagen und Henrik Boll Lena zuhören, trinken die beiden Weltstars ihr leckeres Getränk, die Sonne durchbricht die Wolken, ein einzelner Socken treibt im glitzernden Wasser des Beckens, Becker und Haagen sind zurück, völlig von der Rolle, und merken: Sie haben den Sunscreen gegessen. Wir fordern eine Rücknahme der Kürzungen im Kulturbereich. -- Wir brauchen mehr Geld. Du kannst uns sehr gerne mit einem kleinen monatlichen Betrag auf STEADY unterstützen: https://steady.page/en/zement-giessen-podcast/about oder uns was über Paypal SPENDEN oder uns eine E-MAIL schreiben und für beides ist diese ADRESSE da: zementgiessen_loves_you@freenet.de  xxx

    55 Min.
  5. 30.05.2025

    Cannes Becker

    Hannes Becker, das bin ich, und Marlene Haagen, das bin ich, sind ein bisschen aus der Übung, nicht ganz in der Spur, der Druck der Situation erzeugt Stress beim Sprechen. Über die erste Verlegenheit hinweg hilft ein neues Musikinstrument, das Marlene mitgebracht hat und das gleich zu Beginn zu hören ist. Und dann reden sie wieder, als wäre nichts gewesen, über Schenkelsüppchen, Mainz ist besser als Wiesbaden, und dann ist da auf einmal, als käme sie aus dem Nichts, die Frage: Ist der Podcast das „Rohr der Übertragung“? Na?  Nein. Marlene hat einen Workshop zum öffentlichen Sprechen gegeben und hat Tipps verraten, was beim öffentlichen Reden hilft: Bellen, Gibberisch. Ein Vortrag zum Thema BODEN, ein Vortrag zum Thema BLAU. Schwätzen, Boxen und Kitzeln. Tanzen, Singen, Spielen. Marlene kennt fünf Fußballerinnen: Michael Balack, Philipp Lahm, Toni Kroos, Lukas Podolski, Bastian Schweinsteiger. Außerdem gibt es noch Robin Gosens, weil Hannes ihn im Gespräch mit Paula Hartmann gehört hat. Auffällig war dabei, dass die Sängerin und der Fußballer nach Gemeinsamkeiten gesucht haben, dabei vor allem aber Unterschiede in den Anforderungen festgestellt haben, die ihre Berufe an sie stellen. Die Unterschiede festzustellen, hat sie verbunden. Und alle finden etwas anderes normal, je nachdem, was sie für einen Beruf haben. In Schauspielkreisen ist es peinlicher, wenn die anderen merken, dass man vor einem Auftritt die Stimme aufwärmt, als wenn sie nur glauben, dass man halt bellt wie ein Hund. Das ist sehr langweilig, interessiert uns aber sehr, unerträglich wie es ist, erzählen wir uns alles davon. Das ist nicht viel, so dass wir gleich weiterkönnen zum Thema: Was bedeutet es wenn Menschen außerhalb ihres beruflichen Umfelds wie Tiere sprechen? Wir reden drüber, was man im Frühling machen kann. Einfach so, weil wir es können. Und dann gehen wir rüber zu den Filmfestspielen nach CANNES Bericht vom Roten Rettich Premiere DIE SCHLAUE MAUS Laura Tonke Mascha Schilinski  Lisa Hagmeister Fatih Akın Es sei schwer, sagt irgendwer auf der Croisette das ist der große Boulevard in Cannes, eine Person zu finden, mit der man „seine Auster teilen“ kann... Jetzt mal piano Hannes erzählt von einem Traum von einem Wiedersehen mit einer Person, in die er früher verliebt war, in Boston, Massachusetts, zu dem es nicht kam Dafür waren Snacks da, Teeküchen, und nice alte Leute , die zu Hannes sagten: Hey, junger Mann, Sie sind voll im Stress Jetzt mal piano Da muss ich ja niemanden von überzeugen, weil ich selbst davon eigentlich so überzeugt bin Deswegen fordern wir eine Rücknahme der Kürzungen im Kulturbereich Wir reden über Petitionen, und was sie bewirken Wir haben einen neuen Bundeskanzler Über eine seiner schlechten Entscheidungen reden wir  Ich liebe ja Volkshochschulen, richtig geile Institutionen Deswegen fordern wir eine Rücknahme der Kürzungen im Kulturbereich Wie soll man sich hier eine Auster leisten? Sich die Welt erschließen, was über sich selbst erfahren und dann macht es auch noch Spaß anscheinend Mich hast du überzeugt Das genieße ich jetzt mal kurz für einen Moment -- Du kannst uns sehr gerne mit einem kleinen monatlichen Betrag auf STEADY unterstützen: https://steadyhq.com/en/zement-giessen-podcast/about  oder uns was über Paypal SPENDEN  oder uns eine E-MAIL schreiben und für beides ist diese ADRESSE da: zementgiessen_loves_you@freenet.de   xxx

    39 Min.
  6. 04.04.2025

    Huibui - Die Folge, in der es um's Ghosten geht

    Da sind sie wieder, die zwei Städter:innen Hannes und Marlene, unterwegs auf leichtem Fuß in schweren Weiten! Heute machen sie einen Stadtspaziergang und unterhalten sich über Gespenster, Makrelen, Polyzei, Buchdruck und Blutdruck. Von der Brücke zwischen Mainz und Mainz-Kastel flanieren sie zum Fuchstanz und zum Keplerplatz. Auf dem Karlsplatz schließlich lungern zufällig Lena und ihre phänomenale Kategorie "Lena and the Phenomenons" herum. Und da laden Hannes und Marlene sie erst ein und dann auf den Gepäckträger vom Fahrrad drauf. Lena sagt endlich, wie es ist, mit dem Phänomen der PFLANZENBEWEGUNGEN. Weiter geht's! Das Fahrrad hat Hannes zum Stadtspaziergang mitgenommen, damit das Mikro auf dem Lenker Platz nehmen kann. 'Platz ist in der kleinsten Stube' - das sagt man ja so. Keinen Platz (und kein Verständnis!) aber hat Marlene für das Phänomen des Geisterns, sprich des GHOSTINGS. Das macht sie ganz fieberig - um nicht zu sagen kieberig! Was sonst noch so passiert - zwischen Wien, Berlin und Mainz? Gutenberg backt Streuselkuchen. Die rheinischen Krokodile lassen sich die Bäuche trocknen. Und wenn man im 10. Bezirk einen Koffer findet, dann lässt man ihn besser zu. x Folgt uns gerne – das ist einfach gut für den Podcast, und uns, und euch  Du kannst uns auch sehr gerne mit einem kleinen monatlichen Betrag auf STEADY unterstützen: https://steadyhq.com/en/zement-giessen-podcast/about oder uns was über Paypal SPENDEN oder uns eine E-MAIL schreiben und für beides ist diese ADRESSE da: zementgiessen_loves_you@freenet.de  xxx

    58 Min.
  7. 21.02.2025

    Freundis können Eltern sein

    Was macht man dann, wenn die Freundis Kinder bekommen, man selber aber keine hat? Das sollen in dieser großen Freundschaftsfolge doch gefälligst die Freundis mit den Kindern uns erklären. Mit dabei sind diesmal Judith Keller, freie Autorin, und Kim Schönborn, Projektmanagerin im Bereich Female Finance – zwei prächtige Personen, die unsere Freundis und im Podcast aber auch deswegen sind, weil sie Kinder haben, und wir nicht. Was das alles bewirkt in Freundschaften und im Leben, darüber sprechen wir – und durch das Sprechen gerät einiges in Bewegung, Sätze fallen, die ich jedenfalls so noch nie gehört habe „Ich habe das Gefühl, dass ein Teil meines Herzens durch die Welt läuft“ „Ich habe ihn gewickelt, während er ein Lama gesichtet hat“ „Das ganze Paradigma von Lesbarkeiten fliegt über ihr Gesicht“ „Du hast nur 10 Cent im Monat zur Verfügung? Das macht nichts!“ „Ich bin keine Mutti, ich bin eine fucking MUM“ Außerdem kommt Lena Hilsdorf vorbei und bringt eine neue Kategorie mit – in „Lena & the Phenomenons“, erklärt Lena – die hoffentlich bald eine Band haben wird, die so heißt wie diese Kategorie –, ab sofort Phänomene, die zwar alle kennen, die wenigsten sich aber erklären können. Lehn dich zurück, dreh dem Internet den Hahn zu (oder dem Hahn das Internet?), und leg dir die neue Folge ins Gehör! --  Folgt uns gerne – das ist einfach gut für den Podcast, und uns, und euch  Du kannst uns auch sehr gerne mit einem kleinen monatlichen Betrag auf STEADY unterstützen: https://steadyhq.com/en/zement-giessen-podcast/about oder uns was über Paypal SPENDEN oder uns eine E-MAIL schreiben und für beides ist diese ADRESSE da: zementgiessen_loves_you@freenet.de  xxx

    1 Std. 32 Min.

Bewertungen und Rezensionen

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Marlene Haagen und Hannes Becker hören einander zu, während sie selber reden. Im ZEMENT GIESSEN PODCAST sprechen die beiden Freundis über die Arbeit am Theater, das Schreiben von Texten, und das Leben in der Gegenwart. Und dabei – typisch gegenwärtiges Leben - platzt immer wieder die Frage „Und was macht man dann?“ in die schönste plüschige Unterhaltung hinein. Ja, was macht man dann? - Wenn aus Versehen Kaffeebohnen statt Kaffeepulver gekauft wurden, man das Theaterstück nicht verstanden hat und/oder das ok-cupid-Date nicht gehen will? Aber nur keine Sorge! Sie haben nützliche Tipps mitgebracht, und immer wenn eine*r nicht mehr weiter weiß, weist die andere den Weg. Niemand im Theater ist faul. Wie kommt das Tier in den Text? Im Alltag gibt es kein Zurück. Jeden Monat schöner Ohrentalk und befreundetes Gespräch! #Faultier #Zement Sound und Musik: Louisa Beck