Der Tag

hr

"Ein Thema, viele Perspektiven" - von Montag bis Donnerstag immer ein Thema, das Fragen aufwirft. "Der Tag" sucht Antworten, beleuchtet Hintergründe, ordnet ein. Und spricht mit Menschen, die zum Thema etwas zu sagen haben. So entsteht ein Bild aus vielen

  1. Alles zu seiner Zeit: Die schwierige Suche nach dem richtigen Timing

    FA 1 DIA

    Alles zu seiner Zeit: Die schwierige Suche nach dem richtigen Timing

    Manchmal wünscht man sich die Zeiten ohne Uhr zurück, wo man anhand des Sonnenstandes ungefähr berechnen konnte, wieviel Zeit des Tages schon hinter einem lag. Und wenn die Sonne untergegangen war, dann war halt Abend. Heute gibt es sogar Atomuhren, die gar keine Spielräume mehr zulassen. Pünktlichkeit ist zu einer Tugend geworden und jemanden warten zu lassen, ist ja auch unverschämt. Man raubt dem anderen Zeit. So wird es empfunden. Manchmal hat dieser kleine Zeitraub aber auch Vorteile. So manche Entdeckung wäre nicht gemacht worden, wenn man nicht zu lange gewartet oder die Zeit vergessen hätte. Sollten wir vielleicht manchmal weniger akkurat sein, für mehr Lebensfreude? Wir wollen das vertiefen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Knigge Gesellschaft, Clemens Graf von Hoyos, mit dem Zeitforscher Jonas Geissler, dem Sozialarbeiter Manfred Bolte, der Sterbebegleiterin Christiane zu Salm und mit Verena Kleinmann, Host des Podcasts “(K)ein Kinderwunsch”. Podcast-Tipp: hr2 - Dokumentation und Reportage Wie schön wäre es, wenn wir anstandslos das tun würden, was eigentlich gut für uns wäre, was wir immer schon in Angriff nehmen wollten oder sollten. Doch lieber schieben wir unsere Pläne auf die lange Bank. Disziplin genießt bei uns seit langem kein großes Ansehen. Zu stark haftet ihr das Stigma von Abrichtung und Drill an. Doch wie es schon bei Marc Aurel heißt: Der Mensch muss von innen mit Säulen und Bögen gestützt sein, sonst zerfällt der "Tempel" zu Staub. Das Feature wirft einen Blick auf die alte, aber nicht veraltete Tugend. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:b2790024bd05617a/

    55 min
  2. Schlechte Schule, armes Deutschland: Kein Wohlstand ohne Bildung!

    FA 2 DIES

    Schlechte Schule, armes Deutschland: Kein Wohlstand ohne Bildung!

    Lesen, Schreiben, Rechnen. Und vor allem: Denken. Begreifen. Zusammenhänge erkennen. Die Natur verstehen und Technologien durchdringen. All das gilt es zu lernen - in der Schule, für das Leben. Warum gelingt das in deutschen Schulen oft nicht gut genug? Was brauchen Kinder und Jugendliche, um gut zu lernen, was brauchen ihre Lehrkräfte, um gut lehren und was brauchen Schulen, um genau dafür Räume schaffen zu können? Diese Fragen kommen Ihnen bekannt vor? Kein Wunder! Schon seit Jahren und Jahrzehnten werden sie gestellt und beantwortet: Und doch ändert, verbessert sich viel zu wenig. Aber vielleicht hilft jetzt endlich das, was eigentlich immer hilft und aufrüttelt: Der Hinweis auf drohende Armut. Die Erkenntnis, dass es unser Land teuer zu stehen kommt, wenn es in Sachen Bildung seine Hausaufgaben nicht macht. Neue Berechnungen zeigen, wie stark der Wohlstand eines Landes von der Qualität seiner Bildung abhängt. Und Beispiele, wie es gehen könnte, gibt es auch. Also: Was hindert uns, unseren Kindern eine bessere Bildung und unserem Land mehr Wohlstand zu verschaffen? Und wie überwinden wir das, was uns hindert? Darüber spricht Oliver Glaap mit hr-Bildungsredakteurin Petra Boberg, mit Luca Dobrita, stellvertretender hessischer Landesschulsprecher, mit Katia Werkmeister vom ifo-Zentrum für Bildungsökonomik und Dr. Dirk Zorn, Direktor des Bereichs Bildung bei der Bertelsmann-Stiftung. Podcast-Tipp: ARD - Die Schule brennt - Der Bildungspodcast mit Bob Blume Der erneute Pisa-Schock ist ein klarer Hinweis: Im Bildungssystem herrscht Reformstau. Es fehlen in absehbarer Zeit tausende Lehrkräfte bei gleichzeitig wachsender Bildungsungerechtigkeit. Auch Klima, Krieg, KI und Antisemitismus fordern die Bildung massiv heraus. Um es kurz zu machen: Die Schule brennt. Bob Blume ist Lehrer und Bildungsinfluencer. Um zu verstehen, welche Brände gelöscht werden müssen, spricht er im SWR Podcast "Die Schule brennt" mit Fachleuten. Gemeinsam versuchen sie, die Bildungsmisere aus verschiedenen Perspektiven und Fachrichtungen zu beleuchten. Wo besteht akuter Handlungsbedarf? Welche Hindernisse gibt es? Aber auch: welche Lösungen? https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-schule-brennt-der-bildungspodcast-mit-bob-blume/urn:ard:show:0798e0e66b576457/

    55 min
  3. FA 3 DIES

    Waffen und was noch? Europa und der Ukraine-Krieg

    Seit vier Jahren wehrt sich die Ukraine gegen die russische Invasion. Dieser Angriff hat für ganz Europa vieles verändert. Vor allem, weil die USA sich als wenig verlässlicher Partner erweisen. Wir sprechen von Kriegstüchtigkeit, geben viel Geld für Rüstung aus und sind einer der größten Finanzierer der Ukrainehilfen. Aber reicht das? Üben wir genügend Druck auf Russland aus und tun alles, damit deren Kriegskasse austrocknet? Der Kanzler wird nicht müde zu betonen, dass wir uns in Europa zusammenraufen müssen, um den Bedrohungen standzuhalten. Das funktioniert aber nur mäßig und der Streit um den Kampfjet FCAS spricht Bände. Wie weit kommt man allein mit Waffenlieferungen? Was braucht es noch, um die Ukraine und Europa Zeitenwende-fest zu machen? Darüber wollen wir sprechen mit unserem Korrespondenten in Kiew, Florian Kellermann, mit Dr. Linn Selle, Leiterin Europa-Zentrum der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, mit der Politikwissenschaftlerin Dr. Jana Puglierin und mit Sebastian Hagen, Kommandeur der „Multinational Battlegroup Lithuania“. Podcast-Tipp: NDR Info - Streitkräfte und Strategien Das Update zum Krieg in der Ukraine - auch mit dem Blick in den Nahen Osten. Die langjährigen ARD-Korrespondent:innen Anna Engelke, Stefan Niemann, Kai Küstner und Astrid Corall sprechen mit sicherheitspolitischen Expert:innen. Was passiert zwischen den Fronten, wann kommt die Zeitenwende der Bundeswehr? Wen bedroht Russland als nächstes? https://www.ardaudiothek.de/sendung/streitkraefte-und-strategien/urn:ard:show:794d51bd58e1747c/

    55 min
  4. Schmerzmittel als Droge: Was tun gegen Fentanyl?

    FA 4 DIES

    Schmerzmittel als Droge: Was tun gegen Fentanyl?

    Vom Medikament, das Menschen helfen soll, zur Droge, die Menschen tötet. Dieser Weg verläuft oft gefährlich schnell über fließende Grenzen. Gerade bei Fentanyl. Ein starkes Schmerzmittel, das immer wieder als Droge missbraucht wird. In den USA sterben daran im Schnitt jede Woche mehr als 20 Teenager. Auch deshalb, weil Drogen gezielt mit Fentanyl versetzt werden, was ihre Gefährlichkeit um ein Vielfaches erhöht. Wie lässt sich verhindern, dass Fentanyl in tödlicher Zusammensetzung und Dosierung auch bei uns weiter um sich greift? Welche Rolle spielt es schon jetzt in der Drogenszene? Wo kommt es her? Wer ist davon bedroht? Und steht zu befürchten, dass Fentanyl auch in Partydrogen landet? Darüber spricht Oliver Glaap mit Christiane Holze, deren Sohn an einer Überdosis Fentanyl gestorben ist und die sich in der Tilman-Holze-Stiftung für Aufklärung und Prävention gegen Drogenmissbrauch einsetzt. Außerdem mit Bernd Werse, Leiter des Instituts für Suchtforschung an der UAS Frankfurt, mit Oliver Hasenpflug vom Konsumraum Niddastraße in Frankfurt und Tino Igelmann, Leiter des Zollkriminalamts. Podcast-Tipp: hr1 Talk Prof. Dr. Bernd Werse leitet seit 2024 das Institut für Suchtforschung (ISFF) an der Frankfurt University of Applied Sciences. Davor war er lange Jahre Leiter des Centre for Drug Research an der Goethe Universität, wo er zahlreiche Projekte im Feld der Suchtforschung betreute. Im hr1 Talk mit Klaus Reichert berichtet er über den aktuellen Stand der Sucht- und Drogenforschung in Deutschland, der speziellen Situation in Frankfurt und begründet, warum er eine kontrollierte Legalisierung von Drogen befürwortet. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:407db9fb60922f60/

    55 min
  5. 20 DE FEBR.

    Fruchtbar und furchtbar: Moor is more!

    Ist das Moor besser als sein fürchterlicher Ruf? Irrt das berühmte Gedicht, das da ruft: „O schaurig ist's übers Moor zu gehn“? Ist womöglich im Schauergedicht eine tiefere Wahrheit verborgen? „Unter jedem Tritte ein Quellchen springt, wenn aus der Spalte es zischt und singt!“ Denn ein Moor kann Wasser speichern. Es kann Heimat für seltene Tier- und Pflanzenarten sein. Und es kann klimaschädliches CO2 binden. Ökologisch, als Feuchtgebiet, ist das Moor nicht nur besser als sein Ruf, sondern geradezu eine Wohltat für Tiere und Pflanzen. Schaurig dagegen ist es wohl eher, Moore trockenzulegen. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Aber Moore nicht trockenzulegen, ist wiederum eine gruselige Vorstellung für die Landwirtschaft. Denn sie tut sich schwer in der Nähe von Mooren. Wie also nutzen wir Moore so, dass sie für alle einen Mehrwert haben? Was geben und was nehmen uns Moore? In welchem Umfang können und müssen wir sie erhalten? Und: Haben Moore und Menschen womöglich etwas gemeinsam? Darüber spricht Oliver Glaap mit Franziska Tanneberger, Moorforscherin und Leiterin des Greifswald Moor Centrums, mit Thao Tran, Mitarbeiterin beim Projekt „MooReturn“ beim Deutschen Biomasseforschungszentrum, mit Swantje Furtak, Co-Autorin des Buchs: „Moore sind wie Menschen, nur nasser“ und mit dem hr-Wissenschaftsredakteur Stephan Hübner. Podcast-Tipp: ARD Klima Update Für die Landwirtschaft wurden viele Moore trockengelegt. Und das ist ein riesiges Problem. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen in der EU viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Dabei können Bauern auch mit nassen Böden arbeiten. Darüber sprechen wir mit der Reporterin Claudia Plaß, die schon lange zum Thema klimaschonende Landwirtschaft recherchiert. Sie hat einen Landwirt besucht, der Landwirtschaft und Klimaschutz vereinen will. Er hat mit anderen Bauern Konzepte entwickelt, wie Landwirte auch auf nassem Boden anbauen können. Über diese neuen Wege in der Landwirtschaft sprechen wir auch mit der Klima-Ökonomin Claudia Kemfert. Sie ist bekennender Moor-Fan. Damit eine moorschonende Landwirtschaft in Deutschland möglich sei, braucht es laut Kemfert staatliche Förderung. Den bisher fehlten die Absatzmärkte. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:3ffde478b5b03770/

    53 min
  6. Die Kraft des Erinnerns: Sechs Jahre nach dem Anschlag von Hanau

    19 DE FEBR.

    Die Kraft des Erinnerns: Sechs Jahre nach dem Anschlag von Hanau

    Neun Namen. Neun Leben. Neun Geschichten. Alle wurden am 19. Februar 2020 in Hanau von einem Attentäter aus rassistischen Motiven erschossen. Sechs Jahre nach dem Anschlag sind die Namen der Ermordeten für viele mehr als eine Erinnerung - sie stehen für offene Fragen, für Trauer, für Wut und für den Kampf um Aufklärung und Gerechtigkeit. „Say their names“ ist mehr als ein Satz. Es ist der Versuch, die neun Ermordeten sichtbar zu halten - Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin. Wie verändert ein solcher Anschlag den Alltag, das Zusammenleben, das Vertrauen in Staat und Behörden? Wie geht es den Familien heute und was entsteht aus der Erinnerung zwischen Trauer, politischem Streit und dem Wunsch, nach vorn zu schauen? Darüber sprechen wir mit Newroz Duman, der Sprecherin der „Initiative 19. Februar Hanau“. Wir hören Stimmen aus Hanau, blicken auf geplante Erinnerungsorte und fragen die Terrorismusforscherin und Expertin für Rechtsextremismus, Dr. Carolin Görzig, wie die Aufarbeitung von rassistischen Anschlägen in Deutschland vorankommt. Außerdem erzählt Andreas Goerke vom Verein ‚Fulda stellt sich quer‘ über die Ausstellung „Rechter Terror in Hessen“. Podcast-Tipp: Deutschland3000 mit Eva Schulz Said Etris Hashemi war 23, als er das Attentat von Hanau schwer verletzt überlebte. Sein Bruder Nesar wurde ermordet, sowie 8 weitere Menschen. Seitdem ist viel über die Tatnacht recherchiert und berichtet worden, es gab einen Untersuchungsausschuss im hessischen Landtag - und doch sind noch so viele Fragen offen. Etris hat erzählt, was in der Nacht damals alles schiefgelaufen ist: verschlossene Notausgänge, überlastete Notrufstellen, überforderte Einsatzkräfte. Und am nächsten Morgen war es mit den Verfehlungen noch längst nicht vorbei. Heute kämpfen er und weitere Angehörige für Aufklärung und vor allem dafür, dass so etwas nicht wieder passiert. Dass Nesars Tod kein sinnloser Tod war. Zu erinnern, sagt Etris, heißt, zu verändern. Und was sich verändern muss, darum geht es in dieser Podcastfolge. Deutschland3000 mit Eva Schulz · Er überlebte Hanau 2020: Was haben wir gelernt, Said Etris Hashemi? · Podcast in der ARD Audiothek

    52 min
  7. Fruchtbar und furchtbar: Moor is more!

    18 DE FEBR.

    Fruchtbar und furchtbar: Moor is more!

    Ist das Moor besser als sein fürchterlicher Ruf? Irrt das berühmte Gedicht, das da ruft: „O schaurig ist's übers Moor zu gehn“? Ist womöglich im Schauergedicht eine tiefere Wahrheit verborgen? „Unter jedem Tritte ein Quellchen springt, wenn aus der Spalte es zischt und singt!“ Denn ein Moor kann Wasser speichern. Es kann Heimat für seltene Tier- und Pflanzenarten sein. Und es kann klimaschädliches CO2 binden. Ökologisch, als Feuchtgebiet, ist das Moor nicht nur besser als sein Ruf, sondern geradezu eine Wohltat für Tiere und Pflanzen. Schaurig dagegen ist es wohl eher, Moore trockenzulegen. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Aber Moore nicht trockenzulegen, ist wiederum eine gruselige Vorstellung für die Landwirtschaft. Denn sie tut sich schwer in der Nähe von Mooren. Wie also nutzen wir Moore so, dass sie für alle einen Mehrwert haben? Was geben und was nehmen uns Moore? In welchem Umfang können und müssen wir sie erhalten? Und: Haben Moore und Menschen womöglich etwas gemeinsam? Darüber spricht Oliver Glaap mit Franziska Tanneberger, Moorforscherin und Leiterin des Greifswald Moor Centrums, mit Thao Tran, Mitarbeiterin beim Projekt „MooReturn“ beim Deutschen Biomasseforschungszentrum, mit Swantje Furtak, Co-Autorin des Buchs: „Moore sind wie Menschen, nur nasser“ und mit dem hr-Wissenschaftsredakteur Stephan Hübner. Podcast-Tipp: ARD Klima Update Für die Landwirtschaft wurden viele Moore trockengelegt. Und das ist ein riesiges Problem. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen in der EU viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Dabei können Bauern auch mit nassen Böden arbeiten. Darüber sprechen wir mit der Reporterin Claudia Plaß, die schon lange zum Thema klimaschonende Landwirtschaft recherchiert. Sie hat einen Landwirt besucht, der Landwirtschaft und Klimaschutz vereinen will. Er hat mit anderen Bauern Konzepte entwickelt, wie Landwirte auch auf nassem Boden anbauen können. Über diese neuen Wege in der Landwirtschaft sprechen wir auch mit der Klima-Ökonomin Claudia Kemfert. Sie ist bekennender Moor-Fan. Damit eine moorschonende Landwirtschaft in Deutschland möglich sei, braucht es laut Kemfert staatliche Förderung. Den bisher fehlten die Absatzmärkte. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:3ffde478b5b03770/

    54 min
  8. Blut, Schweiß und Tränen – Alles für den Leistungssport?

    17 DE FEBR.

    Blut, Schweiß und Tränen – Alles für den Leistungssport?

    Medaillen, Jubel, Freudentränen: Es sind solche Szenen, die uns emotional berühren und begeistern. Momente, in denen der Druck abfällt von Athletinnen und Athleten, die alles für den Erfolg geben und oft über ihre Belastungsgrenzen gehen. So werden auch bei den olympischen Winterspielen in Cortina d’Ampezzo aktuell Sportlerinnen und Sportler wieder für ihre Leistungen gefeiert und geehrt. Doch oft entscheiden nur Sekunden über Triumph oder Enttäuschung, über Sichtbarkeit oder Vergessen. Dabei besteht der Weg an die Spitze aus Jahren der Vorbereitung, einem Alltag aus Disziplin, Kontrolle und Verzicht und einem permanenten Leistungsdruck. Die Athletinnen und Athleten riskieren ihre Gesundheit und ordnen ihr Leben einem Ziel unter, das oft nur für einen kurzen Augenblick sichtbar wird. Leistungssport verlangt Hingabe. Aber wie viel darf er wirklich fordern? Und wer trägt die Verantwortung für den wachsenden Druck? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit dem Sportökonomen Prof. Dr. Christoph Breuer, der früheren Profi-Fußballerin Johanna Kaiser und dem Sportmediziner und ehemaligen Olympia-Arzt Prof. Heinz Lohrer. Außerdem gibt Alicja Feltens vom Damen Volleyballverein VC Wiesbaden Einblicke in achtsamere Trainingsansätze. Podcast-Tipp: Sportschau F - Inspirierende Frauen aus dem Sport Der Podcast Sportschau F rückt inspirierende Frauen aus dem Sport ins Rampenlicht - ihre Geschichten, ihre Leistungen, ihre Perspektiven. Freddie Schürheck und Kerstin von Kalckreuth machen sich dafür auf den Weg zu den Frauen und stellen Fragen, die tiefer gehen als gewöhnlich, für ehrliche und persönliche Gespräche. Dabei geht es um Erfolge und Misserfolge, Qual und Glücksgefühle, Konkurrenz und Freundschaft. All das, was der Sport den Frauen abverlangt, was er ihnen gibt und was er sie lehrt. Ein Podcast, der motiviert und inspiriert. https://www.ardaudiothek.de/sendung/sportschau-f-inspirierende-frauen-aus-dem-sport/urn:ard:show:d694e266bb3efcc0/

    56 min

Informació

"Ein Thema, viele Perspektiven" - von Montag bis Donnerstag immer ein Thema, das Fragen aufwirft. "Der Tag" sucht Antworten, beleuchtet Hintergründe, ordnet ein. Und spricht mit Menschen, die zum Thema etwas zu sagen haben. So entsteht ein Bild aus vielen

Més de: HR

També et pot agradar