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In Handelsblatt Mindshift sprechen die Journalistinnen Tanja Kewes und Carina Kontio mit inspirierenden Leader:innen und Visionär:innen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik über deren Vorstellungen und Ideen zu Diversity und darüber, was gute Führung ausmacht.

Wir glauben: Die Arbeitswelt der Zukunft und damit auch das Leadership braucht ein Umdenken. Braucht Querdenken und Regelnbrechen und eine Neubelegung der Tasten im Kopf – kurz: einen Mindshift.

Unser Podcast ist für alle Führungskräfte, Manager:innen, Mitarbeiter:innen und Macher:innen interessant. Es erwarten Sie Erfolgsgeschichten inspirierender Personen, um aus deren Erfahrungen zu lernen. Praxiswissen und Insider-Tipps zu Leadership und Vielfalt, die Sie in keinem Buch finden.

Handelsblatt Mindshift finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen - und natürlich hier auf der Handelsblatt-Website. 

Jetzt reinhören: 14-tägig am Donnerstag mit den Handelsblatt Redakteurinnen Carina Kontio und Tanja Kewes.

Handelsblatt Mindshift Tanja Kewes und Carina Kontio, Handelsblatt

    • Economía y empresa

In Handelsblatt Mindshift sprechen die Journalistinnen Tanja Kewes und Carina Kontio mit inspirierenden Leader:innen und Visionär:innen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik über deren Vorstellungen und Ideen zu Diversity und darüber, was gute Führung ausmacht.

Wir glauben: Die Arbeitswelt der Zukunft und damit auch das Leadership braucht ein Umdenken. Braucht Querdenken und Regelnbrechen und eine Neubelegung der Tasten im Kopf – kurz: einen Mindshift.

Unser Podcast ist für alle Führungskräfte, Manager:innen, Mitarbeiter:innen und Macher:innen interessant. Es erwarten Sie Erfolgsgeschichten inspirierender Personen, um aus deren Erfahrungen zu lernen. Praxiswissen und Insider-Tipps zu Leadership und Vielfalt, die Sie in keinem Buch finden.

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Jetzt reinhören: 14-tägig am Donnerstag mit den Handelsblatt Redakteurinnen Carina Kontio und Tanja Kewes.

    Anastasia Umrik: "Risiko ist Leben, das hält uns lebendig"

    Anastasia Umrik: "Risiko ist Leben, das hält uns lebendig"

    Ein Jahr Homeoffice bringt viele Menschen zum Nachdenken. Die einen erleben plötzlich eine neue Freiheit im Job, während die Kollegen genervt sind, weil sie ihre Arbeit zu Hause auf beengtem Raum erledigen müssen und in Frage stellen, ob ihre Arbeit sie noch glücklich macht.

    Auf der anderen Seite gibt es durch die Coronakrise gerade auch massenhaft Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die um ihren Job bangen müssen, weil ihr Unternehmen sie in Kurzarbeit geschickt hat. Und zahlreiche Angestellte stehen schon auf der Straße, weil ihre Firmen die Belastungen nicht tragen können und ihnen gekündigt haben.

    Plötzlich arbeitslos – das versetzt einen erst einmal in Schockstarre. Wie können frisch Entlassene mit ihrer Situation am besten umgehen? Eignen sich Krisen grundsätzlich dazu, sich beruflich neu zu orientieren? Und woran erkenne ich eigentlich, ob es sich bei einer Unzufriedenheit im Job um eine kurzzeitige Krise handelt, oder ob es an der Zeit ist, sich beruflich neu zu orientieren?

    Dazu habe ich mir Anastasia Umrik eingeladen. Sie ist Expertin für freiwillige und auch unfreiwillige Neuanfänge. Ihre Devise lautet: „Du bist in einer Krise. Herzlichen Glückwunsch. Jetzt wird alles gut!“

    Egal, aus welchen Gründen es für Arbeitnehmer oder in ihrem Unternehmen gerade bergab geht: Es gibt immer auch positive Seiten einer Krise. Und Anastasia kann davon gut reden: Seit sie beinahe auf tragische Weise ums Leben gekommen wäre, hat sie ihr Berufsleben nochmal komplett umgekrempelt und ist heute ihre eigene Chefin. „Ich bin fast an Fischstäbchen erstickt und dieser Moment hat vieles in meinem Leben verändert. Ein Freund hat mich wiederbelebt und ich bin aufgewacht und mein erster Gedanke war: Dein altes Leben ist jetzt vorbei, jetzt gibt es kein Zurück mehr und du wirst jetzt nur noch Dinge machen, die dir Spaß machen.“

    Lasse Rheingans: "Es arbeitet doch niemand acht Stunden im Büro"

    Lasse Rheingans: "Es arbeitet doch niemand acht Stunden im Büro"

    Wäre das nicht toll: jeden Tag um 13 Uhr schon Feierabend haben und das bei gleichem Gehalt und vollem Urlaub? Was schon fast zu schön klingt, um wahr zu sein, gibt es tatsächlich - in Bielefeld wagte der Unternehmer Lasse Rheingans als erstes deutsches Unternehmen diesen radikalen Schritt.

    Jahrelang hatte sich der zweifache Vater zwischen seinem Job als Geschäftsführer einer Werbeagentur und Familie bis zur Erschöpfung aufgerieben. 2017 zog er dann die Reißleine, kaufte sich selbst eine kleine IT-Consulting-Agentur und startete ein Experiment: die 25-Stunden-Arbeitswoche.

    Was erstmal verrückt klingt, funktionierte schon in kürzester Zeit so gut, dass er dabei blieb - bis heute gibt es bei Lasse Rheingans den 5-Stunden-Arbeitstag. Seine Mitarbeiter:innen sind jetzt nicht nur produktiver als früher, sondern auch noch kreativer und innovativer!

    Aber wie funktioniert das? Welche Regeln müssen eingehalten werden und wie schafft man in nur fünf Stunden dieselbe Arbeit wie sonst in acht Stunden? Das erklärt uns heute Lasse Rheingans im Gespräch. Und er erklärt, warum der 5-Stunden-Tag vor allem für den Mittelstand nötig ist, wo die Fallstricke liegen und wozu Lasse und seine Mitarbeiter jetzt die zusätzliche Freizeit nutzen.

    ***
    Lernen Sie die neuen Kompetenzen für die Führung der Zukunft kennen und sparen Sie mit dem Code „Mindshift“ 20%. Weitere Infos und die Anmeldung zur Transformation Journey findet ihr hier: https://change.handelsblattgroup.com/transformation-journey/

    Carmen Köhler: "Wenn man für etwas brennt, ist man darin auch gut"

    Carmen Köhler: "Wenn man für etwas brennt, ist man darin auch gut"

    One small step for a man - aber hierzulande immer noch ein Riesenschritt für eine Frau! Carmen Köhler will das ändern - sie erforscht als Analog-Astronautin von der Erde aus die Planeten und setzt sich dafür ein, endlich die erste deutsche Astronautin ins All zu schicken.

    Ihre Karriere ist beeindruckend: Obwohl die gebürtige Berlinerin schon als Kind nach den Sternen greifen will, macht sie nach dem Abi eine Ausbildung zur Friseurin - erst als eines Tages ein Wirtschaftsprofessor zum Haare schneiden in den Salon kommt und er beim Plaudern ihre Leidenschaft für Mathematik bemerkt, kommt der Stein ins Rollen. Carmen studiert Mathematik und Meteorologie, promoviert in Physik und ergattert einen Job beim Deutschen Wetterdienst.

    Wenn Dr. Carmen Köhler gerade nicht in der Wüste von Oman oder in einem Tiroler Gletscher im Raumanzug wochenlange Mars-Missionen simuliert, ist sie inzwischen Chefin ihrer eigenen Firma P3R, die sich mit Hilfe Künstlicher-Intelligenz um Wetter- und Erdbeobachtungsdaten kümmert.

    Mit “Astro-Carmen” haben wir in der neuen Folge von Handelsblatt Mindshift darüber gesprochen, was man auf dem Mars alles können muss, wie sie in Extremsituationen die Nerven behält, warum wir auch Frauen im Weltraum brauchen und wie familienfreundlich ein Job ist, bei dem man zwei Jahre lang 400 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist.

    Abo-Angebot für Mindshift HörerInnen: https://www.handelsblatt.com/lesen

    Anna Yona: „Wenn ich kontrollieren muss, dass die Leute arbeiten, ist grundsätzlich was falsch“

    Anna Yona: „Wenn ich kontrollieren muss, dass die Leute arbeiten, ist grundsätzlich was falsch“

    Heute zu Gast im Handelsblatt-Podcast Mindshift: Anna Yona. Die Gründerin der Minimalschuhfirma Wildling Shoes hat nicht nur die Mission, Menschen für gesunde Füße mit den richtigen Schuhen auszustatten, sondern auch noch eine starke Vision für eine neue Arbeitswelt.

    Statt in einem hippen Wohlfühl-Büro mit Tischkicker und Bällebad sitzen sie und ihr Mann und Mitgründer Ran gemeinsam mit ihren drei Kindern in Engelskirchen, einem idyllischen Vorort von Köln, im Homeoffice – seit sechs Jahren. Im Gegensatz zu vielen anderen, die erst im Zuge der Corona-Pandemie ins Homeoffice wechselten, war die Arbeit von zu Hause aus für Yona schon am ersten Tag der Gründung eine bewusste Entscheidung.
    Auch die 200 Mitarbeiter:innen, die für das inzwischen mittelständische Unternehmen arbeiten, tun das in ihren eigenen vier Wänden.
    Yonas Mindshift für eine funktionierende Zusammenarbeit: Vertrauen und loslassen, statt Kontrolle. „Ich habe mich schon immer gefragt, wie man kontrollieren will, dass die Leute arbeiten. Also dadurch, dass jemand im Büro auf einem Stuhl sitzt und ich genau weiß, wo ich ihn finde, hat er noch lange keinen produktiven Beitrag zur Arbeit geleistet“, findet die Gründerin.
    Gerade in der Pandemie hätten viele Firmen positive Erfahrungen mit dem Homeoffice gemacht.

    Das funktioniert allerdings nicht bei jedem Menschen. „Wir geben sehr viele Freiheiten in der Gestaltung der Arbeit, aber damit muss man natürlich auch klarkommen“, erzählt die Gründerin. „Man muss eher aufpassen, dass die Leute nicht zu viel arbeiten“, so Yona.
    Auch Yona muss darauf achten, dass sich Berufliches und Privates nicht zu sehr vermischt und sich ganz bewusst Auszeiten und Pausen gönnen. „Das muss ich auch noch lernen und auf jeden Fall üben“, gesteht sie. Die schöne neue Arbeitswelt hat also nicht nur für die Mitarbeiter:innen ihre Tücken, sondern auch für die Vorgesetzten. Welche Risiken bringt die Arbeit im Homeoffice sonst noch mit sich? Ist es sinnvoll für alle oder kann es auch ein Karrierekiller sein? Wie sorgt man als Chef:in dafür, dass die Mitarbeiter:innen gesund bleiben und sich nicht selbst ausbeuten? Darüber sprechen wir mit Anna Yona in der neuen Podcast-Folge von Handelsblatt Mindshift.

    Außerdem wollten wir von der Wildling-Shoes-Chefin wissen:

    Wie funktioniert das, ein Unternehmen mit seinem Partner:in zu gründen und wie hält man die Firma aus dem Schlafzimmer raus?

    Wieso zahlen Sie Eltern mitten in der Corona-Pandemie zwei Stunden tägliche Kinderbetreuung und ermöglichen eine Arbeitszeitreduzierung von 20 Prozent bei gleichem Gehalt?

    Wie kommt es zu einem Frauenanteil von 70 Prozent – brauchen Sie eine Männerquote?
    Warum ist es Ihnen so wichtig, ökologisch und moralisch betrachtet, den besten Schuh der Welt zu produzieren?

    Was denken Sie über Purpose und wieso ist Wildling Shoes keine GmbH in Verantwortungseigentum?

    Mit dem Wissen von heute, was würden Sie anders machen, wenn Sie mit Wildling nochmal neu anfangen könnten?

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    Über folgenden Link gelangen Sie gleich zu unserem neuen Podcast Handelsblatt Green: https://handelsblatt.com/green

    Ana-Cristina Grohnert: „Vielfalt ist kein Charity-Programm“

    Ana-Cristina Grohnert: „Vielfalt ist kein Charity-Programm“

    Heute zu Gast bei Handelsblatt Mindshift: Ana-Cristina Grohnert. Die ehemalige Personalvorständin der Allianz Deutschland ist eine der wenigen deutschen Top-Managerinnen und Vordenkerin in Sachen Führungskultur und Diversity. Als Vorstandsvorsitzende des Vereins „Charta der Vielfalt“ engagiert sie sich leidenschaftlich seit 15 Jahren für Gleichberechtigung und ein neues Verständnis von wertschöpfendem und wertschätzendem Wirtschaften.
    In dieser Folge spricht die Hamburgerin mit uns über menschliche Unzulänglichkeiten im Management, systemische Schwächen in der Wirtschaft und die Coronakrise als Chance für Vielfalt.
    Außerdem haben wir mit ihr über ihr neues Buch „Das verborgene Kapital“ gesprochen. Darin beschäftigt sie sich intensiv mit der Frage, wie die Wirtschaft zukunftsfähig bleiben und angesichts einer komplexen Realität dauerhaft gutes Geld machen kann. Grohnert: „Indem wir alte Muster hinter uns lassen: weg vom kurzfristigen Gewinndenken, vom reflexhaften Personalabbau zur Kostensenkung, von Monokulturen in der Führungsetage.“
    Wir sprechen auch mit der Top-Managerin darüber, warum wir in Deutschland so wenige Frauen in Führungspositionen haben, wo sie im Personalbereich die größten Herausforderungen der Zukunft sieht, welche Kennzahlen sie ins Auge fasst, wenn sie als Geldgeberin in Start-ups investiert und was sie anders machen würde, wenn sie mit ihrem Wissen von heute nochmal neu starten dürfte.

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    Mehr Informationen zu unserem Panel finden Sie hier:
    handelsblatt.com/panel

    Hauke Schwiezer fordert ein radikales Umdenken

    Hauke Schwiezer fordert ein radikales Umdenken

    Die Zukunft ist schon lange sein Thema. Hauke Schwiezer ist Mitgründer und Geschäftsführer von „Startup Teens“, der eigenen Angaben zufolge reichweitenstärksten digitalen Bildungsplattform für Unternehmertum und Coding in Deutschland. Zielgruppe sind 14- bis 19-jährige Schüler. Doch damit nicht genug. Nun hat Schwiezer ein Buch veröffentlicht, über das er in der neuen Folge spricht. Es trägt den programmatischen Titel: „Zukunftsrepublik“ und beschreibt vielfältige Visionen für das Jahr 2030.
    Schwiezers Herzensthema ist die Bildung. Der 43-Jährige fordert ein radikales Umdenken im und für das Bildungssystem. Im dieser Folge erklärt er: „Wir waren mal ein Land, was sich durch Innovationen hervorgetan hat. Das tun wir schon lange nicht mehr im großen Stil.“ Die Ausbildung junger Menschen werde daher immer wichtiger, um Wohlstand, Demokratie und Frieden zu sichern.
    Wie werden wir 2030 in Deutschland arbeiten? Welches Gesundheitssystem werden wir haben? Wie wird unser politisches System 2030 aussehen? Auf welche Arten und Weisen wird unsere Wirtschaft funktionieren? Das alles erfahrt Ihr in dieser Folge.

    https://www.handelsblatt.com/morningbriefing

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