8 épisodes

Drage im Sommer 2015: In dem kleinen norddeutschen Ort verschwindet von einem Tag auf den anderen die dreiköpfige Familie Schulze. Zuerst bleiben die Suchmaßnahmen erfolglos, dann findet die Polizei den Familienvater – tot, in der Elbe. Fremdeinwirkung ausgeschlossen. Doch die Leichen von Ehefrau und Tochter werden nicht gefunden – bis heute. Diese mehrteilige Podcast-Serie spürt vor Ort dem Verschwinden nach, lässt Angehörige, Ermittler*innen und Reporter*innen zu Wort kommen und macht spannend und einfühlsam die Lücke erfahrbar, die ein solcher Verlust hinterlässt. Dabei rekonstruiert die Serie nicht nur den Fall und die Ermittlungen, sondern richtet den Blick auf die Gefühlswelt der Hinterbliebenen: die Ohnmacht, die Trauer, die Fragen.

Eine Podcast-Serie von Johanna Steiner
In Zusammenarbeit mit Hannah Rau
Eine Produktion des Hörspielstudios XBerg im Auftrag von argon.lab

Drag‪e‬ argon.lab

    • Criminologie

Drage im Sommer 2015: In dem kleinen norddeutschen Ort verschwindet von einem Tag auf den anderen die dreiköpfige Familie Schulze. Zuerst bleiben die Suchmaßnahmen erfolglos, dann findet die Polizei den Familienvater – tot, in der Elbe. Fremdeinwirkung ausgeschlossen. Doch die Leichen von Ehefrau und Tochter werden nicht gefunden – bis heute. Diese mehrteilige Podcast-Serie spürt vor Ort dem Verschwinden nach, lässt Angehörige, Ermittler*innen und Reporter*innen zu Wort kommen und macht spannend und einfühlsam die Lücke erfahrbar, die ein solcher Verlust hinterlässt. Dabei rekonstruiert die Serie nicht nur den Fall und die Ermittlungen, sondern richtet den Blick auf die Gefühlswelt der Hinterbliebenen: die Ohnmacht, die Trauer, die Fragen.

Eine Podcast-Serie von Johanna Steiner
In Zusammenarbeit mit Hannah Rau
Eine Produktion des Hörspielstudios XBerg im Auftrag von argon.lab

    Neue Podcast-Serie: Die falsche Gräfin und die Auschwitz-Tagebücher

    Neue Podcast-Serie: Die falsche Gräfin und die Auschwitz-Tagebücher

    Im Dezember 2013 ist der Historiker Bogdan Musial auf einer privaten Weihnachtsfeier im Kreise der Münchner High Society zu Gast. Neben einflussreichen Geschäftsfrauen und altadeligen Prinzen wird ihm dort eine besonders schillernde Persönlichkeit vorgestellt: Nicole – ungarische Gräfin, Virologin, vatikanische Leibärztin. Sie vertraut sich Musial mit einer unglaublichen Geschichte an: Ihr verstorbener Großvater habe in Auschwitz unter dem berüchtigten SS-Arzt Dr. Josef Mengele als Häftlingsarzt arbeiten müssen und über diese Zeit Tagebuch geführt. Die Gräfin bietet Musial diese Tagebücher für seine Forschungen an. Doch das ist nicht alles: Im Nachlass ihres Großvaters sollen sich vielleicht sogar verschollene Unterlagen von Mengele selbst befinden. Der Historiker ist begeistert. Ein solcher Fund wäre eine Sensation. Musial beginnt mit seinen Recherchen zum Großvater und der Rolle der Häftlingsärzt*innen in Auschwitz. Doch beim Studium der Tagebücher stößt er auf immer mehr Unstimmigkeiten. Sind die Aufzeichnungen echt oder doch eine Fälschung? Und wer ist die rätselhafte Gräfin wirklich? Aus dem Historiker wird ein Ermittler, aus der Sensation ein abenteuerlicher Kriminalfall. Eine Produktion von Viertausendhertz Studio für argon.lab.

    • 2 min
    Nirgendwo

    Nirgendwo

    Inzwischen liegt das Verbrechen vier Jahre zurück. Noch immer sind unzählige Fragen offen. Hat Marco Schulze seine Familie umgebracht? Wo sind Sylvia und Miriam Schulze? So unwahrscheinlich es ist: Theoretisch könnten die beiden noch immer am Leben sein. Ihre Leichen wurden nie gefunden. Sie hinterlassen eine Lücke. Eine, die es schwer macht, mit der Vergangenheit abzuschließen. Die Trauer der Hinterbliebenen von Familie Schulze hat keinen Ort. Kein Grab, keinen Leichenfundort, keinen Tatort. Ihre Wunden können nicht heilen.

    • 34 min
    Der Reiterhof

    Der Reiterhof

    Die Ermittlungen verlaufen ergebnislos. Die Leichen von Sylvia und Miriam Schulze werden nicht gefunden, die Sonderkommission wird aufgelöst. Erst viele Monate später offenbart sich eine Ermittlungslücke der Polizei. Die Behörden haben einen zentralen Ort übersehen: einen weiteren Reiterhof, den die 12-jährige Miriam Schulze regelmäßig besuchte. Hier will die Reitlehrerin Stefanie Meyer-Oelker Vater und Tochter noch am Tag des Verschwindens begegnet sein. Warum hat die Polizei dort nicht ermittelt?

    • 42 min
    Der Mühlenteich

    Der Mühlenteich

    Gut einen Monat nach dem Verschwinden von Familie Schulze tritt eine neue Zeugin in Erscheinung. Sie will die Familie am Tag ihres Verschwindens gesehen haben. An einem Teich. Es soll Streit gegeben haben. Und tatsächlich finden die Personenspürhunde Spuren von Marco, Sylvia und Miriam Schulze. Die Spuren von allen dreien führen zum See, doch nur eine Spur führt auch wieder zurück.

    • 22 min
    Die Brücke

    Die Brücke

    Nach einer Woche Suche findet die Polizei endlich etwas: Im 30 Kilometer entfernten Lauenburg wird die Leiche von Marco Schulze angeschwemmt. Mit einem Baustellen-Betonklotz beschwert. Die Polizei schließt Fremdeinwirkung aus. Erstmalig gibt es etwas Gewissheit: Der Familienvater ist tot. Kurz entsteht der Eindruck von Klarheit. Doch dahinter verbirgt sich ein Bild von Gewalt und Verzweiflung.

    • 24 min
    Das Haus

    Das Haus

    Das Haus der Schulzes scheint unberührt. Als die Polizei es erstmalig betritt, findet sie Handys, Ausweise und Reisepässe der Familie. Ein spontaner Urlaub wird zunehmend unwahrscheinlicher. Es gibt keinerlei Hinweise auf eine Gewalttat, auf einen Streit oder eine überstürzte Abreise. Und doch waren Marco, Sylvia und Miriam am Tag ihres Verschwindens hier. Ihr Zuhause wird zu einem Mysterium. Hier konzentrieren sich die Ungereimtheiten.

    • 34 min

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