14 episodi

Wir stellen die Grossen des Jazz und verwandter Musiksparten in exemplarischen Aufnahmen vor – im Gespräch mit Gästen, die sich bestens auskennen im weiten Feld von Blues bis World. Analysen haben hier ebenso Platz wie Anekdoten.

Jazz Collection Schweizer Radio und Fernsehen

    • Musica

Wir stellen die Grossen des Jazz und verwandter Musiksparten in exemplarischen Aufnahmen vor – im Gespräch mit Gästen, die sich bestens auskennen im weiten Feld von Blues bis World. Analysen haben hier ebenso Platz wie Anekdoten.

    Lizz Wright - sanfte Kraft

    Lizz Wright - sanfte Kraft

    Lizz Wrights Stimme ist ein einzigartiges Instrument: sanft und einschmeichelnd, aber auch unüberhörbar kraftvoll. Der zweite Trumpf der Jazz-Sängerin ist ein Musikgehör ohne Scheuklappen; sie bedient sich dort, wo es gute Songs gibt.  So umfasst ihr Repertoire Standards wie «Afro Blue», aber auch Material der Bee Gees oder des Edel-Folkers Nick Drake. 

    Nun feiert die Sängerin aus dem winzigen Ort Hahira im Bundesstaat Georgia ihren 40. Geburtstag. Eric Facon hat zwei Gäste zum Gespräch geladen; zum einen die US-Amerikanerin Lilly Martin, die in der Schweiz wohnt, und Hanspeter Stamm vom Salzhaus in Brugg, der Lizz Wright gut kennt.

    • 1h
    Rod Stewart - Hauptsache, er singt!

    Rod Stewart - Hauptsache, er singt!

    So früh war er schon mit einer überaus durchsetzungsfähigen Reibeisen-Stimme gesegnet, dass sich die Frage nach dem Was und Warum meist erst hinterher stellte: Wo Rod Stewart singt, ist die Umgebung zweitrangig. Eine kitschige Ballade wie «Sailing» wird geschmackvoll, ein potentiell peinlicher Disco-Song wie «Da Ya Think Im Sexy» wird hipp, wenn nur Sir Rod zum Mikrophon greift – und diese Zauberkraft hat der widerborstige Londoner mit den schottischen Wurzeln meistens zu seinem sehr grossen Vorteil einsetzen können. Als Blues-Rocker in den 1960ern, danach als Superstar mit Band (Faces) - und später sowieso. Wo Rod Stewart sein Hitpotential am elegantesten ausgeschöpft und wo er haarscharf am musikalischen Absturz vorbeigesegelt ist, das diskutiert Eric Facon in der Jazz Collection mit Jodok Hess.

    • 1h
    John Patitucci– ein Traum von einer Karriere

    John Patitucci– ein Traum von einer Karriere

    Am Anfang steht eine Flucht. Der Kontrabass-Lehrer von John Patitucci sieht seinen Zögling eindeutig als Ersten Bassisten in einem grossen Orchester. Aber John Patitucci ist zu diesem Zeitpunkt schon so verliebt in all diese Musik ausserhalb der Klassik – vom jazzigen Wes Montgomery über den wunderbaren Songwriter Stevie Wonder bis zum rockigen Jimi Hendrix – dass er vor der Klassik wegläuft und sich in unzählige Projekte stürzt.

    Eine Flucht, die sich lohnt: Patitucci ist bald zu 150% beschäftigt für Bandleader wie den Überpianisten Chick Corea. Und schafft es trotzdem, im 21. Jahrhundert eine ernsthafte eigene Band zu gründen.

    Warum die noch wichtigere Band für ihn das Wayne-Shorter-Quartett ist und wie die klassische Musik durch die Hintertür wieder hereingekommen ist, das diskutiert die Bassistin Karoline Höfler in der Jazz Collection mit Jodok Hess.

    • 1h
    Mercedes Sosa - Die Stimme Argentiniens

    Mercedes Sosa - Die Stimme Argentiniens

    Von ihren Fans wurde sie «La Negra» genannt, die Schwarze. Aber man könnte sie genauso gut die Stimme Argentiniens, wenn nicht gar ganz Lateinamerikas nennen. Die 1935 geborene Argentinierin begleitete mit ihren folkloristischen Liedern die wechselvolle Geschichte ihres Heimatlandes – von der eigenen Verhaftung durch die Militärregierung über das Exil bis zur triumphalen Rückkehr. Für ihr Repertoire an Protestliedern griff die Interpretin immer wieder auf wichtige Autoren wie Pablo Neruda oder Victor Jara zurück. Ein Stück soziale und politische Geschichte Argentiniens, verkörpert von einer selten eindringlichen Stimme. Zum zehnten Todestag der grossen Sängerin unterhält sich Eric Facon mit Rahel Giger, der Weltmusikspezialistin von SRF 3.

    Erstausstrahlung: 29.10.19

    • 1h
    Was es heisst, zu leben - Cécile McLorin Salvant

    Was es heisst, zu leben - Cécile McLorin Salvant

    Erst zehn Jahre ist die Sängerin Cécile McLorin Salvant auf der Szene präsent – aber in diesen zehn Jahren ist sie dermassen durchgestartet, dass es einem schwindelig werden könnte. Und das erstaunlichste dabei: Ihre gesanglichen Fähigkeiten, ihr Ausdruck, ihre künstlerische Kompetenz können noch so in den Himmel gehoben werden von Kritikern und Fans, Cécile McLorin Salvant bleibt mit beiden Füssen jederzeit auf dem Boden. Bescheiden, humorvoll und klug auf der Bühne und im Gespräch steht sie für eine neue Generation von Jazzmusikerinnen und -musikern, die der verrückten neuen digitalen Welt das entgegenhalten, was uns ausmacht: Menschlichkeit. Jazzredaktorin Annina Salis verfolgt die Karriere von Cécile McLorin Salvant seit den Anfängen und hat sie auch getroffen – sie ist Gast in der Jazz Collection von Jodok Hess.

    Erstausstrahlung: 03.09.19

    • 1h
    Tango DJing, mit Massimo Aliotta

    Tango DJing, mit Massimo Aliotta

    Tango ist Leidenschaft pur. Tango tanzen nichts weniger als das. Diejenigen, die diese Leidenschaft befeuern, sind die DJs, die an den Milongas die Musik auflegen. Dass dabei jede Menge Regeln einzuhalten sind, würde man vielleicht nicht sofort vermuten. Davon, und natürlich von seiner Leidenschaft für diese unglaubliche Musik erzählt der Tango-DJ Massimo Aliotta. Er ist Gast in der Jazz Collection von Peter Bürli.

    • 1h

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