Sterben & Trauern

Lea & Michael Reinhard

Willkommen zur dritten Staffel von „Sterben & Trauern". Sie heißt „Trau dich, hinzusehen – 10 Mutmacher-Impulse für ein bewusstes Leben mit dem Tod" und startet am 23. Juli 2025. Was uns motiviert, ist eigentlich eine einfache Beobachtung: Wer anfängt, offen über den Tod zu reden, verändert die Art, wie er lebt. Bewusster. Aufmerksamer. Oft auch dankbarer. Diese Staffel dreht sich genau darum – nicht um das Sterben selbst, sondern um das, was ein ehrlicher Blick auf die eigene Endlichkeit mit uns macht. Zehn Mutmacher-Impulse - Gespräche mit Menschen, die uns gezeigt haben, dass das möglich ist: mit dem Wissen um den Tod zu leben, ohne ihn zu verdrängen. Die Journalistin und TV-Moderatorin Lea Reinhard und ihr Vater, der Journalist Michael Reinhard, sprechen mit außergewöhnlichen Gesprächspartnern – und auch miteinander. Über das, was diese drei Jahre Podcast mit ihnen gemacht haben. Über Familiengeschichten, die lange unerzählt blieben. Und über die Frage, was wir tun können, solange wir noch da sind. Der Podcast erscheint jeden Donnerstag. Er will nicht erklären, wie man richtig trauert oder stirbt. Er will zeigen, was möglich wird, wenn man aufhört, das Thema zu umgehen. Abonniert den Podcast, um keine Folge zu verpassen. https://www.instagram.com/_sterben_trauern_der_podcast_?igsh=MXQxZnhxdzV0azZwbg%3D%3D&utm_source=qr

  1. 3 gg fa

    Mutmacher #5: "Ermögliche Versöhnung" - mit Chris Paul und Dr. Nele Stadtbäumer

    Chris Paul ist eine der Pionierinnen der Trauerbegleitung in Deutschland. Sie begleitet Trauernde, bildet Trauerbegleiterinnen aus und hat zahlreiche Bücher geschrieben. Doch sie kam nicht über die Theorie zu diesem Thema, sondern über einen eigenen, harten Verlust: 1985 nahm sich ihre damalige Partnerin das Leben. Chris war 22 – und jahrzehntelang lag über ihrer Trauer vor allem eines: die Schuld. Was habe ich falsch gemacht, wo habe ich versagt? Erst nach und nach, über eine Erzählung, erste Workshops und schließlich ein neues Studium, wurde daraus ihre Lebensaufgabe. Im Gespräch stellt Chris Paul einen verbreiteten Ratschlag auf den Kopf. Fast jeder Trauernde hört ihn irgendwann: Du musst jetzt loslassen. Chris Paul sagt: Nein! Wir müssen nicht loslassen – wir dürfen verbunden bleiben. Der Tod beendet die Beziehung nicht, er verwandelt sie. Sie erzählt von den Zeichen, die ihr ihre Verstorbenen schicken – ein Schmetterling, ein Rotkehlchen – und warum sich niemand für solche Momente schämen sollte. Für uns hat Versöhnung zwei Seiten, über die wir mit Chris gesprochen haben: die Versöhnung mit den Verstorbenen, also das Verbunden-Bleiben. Und die Versöhnung mit der eigenen Schuld – jenen quälenden Gedanken, man hätte etwas sehen oder verhindern müssen. Chris Paul weiß aus eigener Erfahrung, dass Schuldgefühle sogar einen Sinn haben können, und wie man dennoch Frieden schließt: mit den Toten und mit sich selbst. Neu in dieser Staffel: „Mutmacher konkret". Am Ende jeder Folge ordnet die Psychologin Dr. Nele Stadtbäumer den Mutmacher-Impuls ein und gibt konkrete Tipps für den Alltag. Nele ist Trauerbegleiterin und Gründerin von grievy. Am 7. Oktober erscheint ihr Buch „Shades of Grief" (EMF Verlag). Über „Sterben & Trauern" Wir sind kein Podcast über den Tod, sondern über das Leben. Lea und Michael Reinhard, Tochter und Vater, sprechen mit Menschen, die dem Tod begegnet sind – und fragen, was ihre Erfahrungen uns über das Leben verraten. 🌐 www.sterben-und-trauern.de · Instagram, TikTok, YouTube & Facebook: „Sterben und Trauern" 📖 Unsere Bücher (Herder): „Sterben ungeschminkt" und „Mit der Trauer weiterleben" ✉️ kontakt@sterben-und-trauern.de Ein Hinweis: In dieser Folge geht es auch um Suizid. Wenn dich das Thema belastet, wende dich an die Telefonseelsorge – rund um die Uhr, kostenlos und anonym: 0800 111 0 111. Folge direkt herunterladen

    Mutmacher #5: "Ermögliche Versöhnung" - mit Chris Paul und Dr. Nele Stadtbäumer
  2. 2 set

    Drei Wege, das Wichtige nicht aufzuschieben (#3): mit Katrin Seyfert und Dr. Nele Stadtbäumer

    Katrin Seyfert ist Journalistin und schreibt unter einem Pseudonym. Sechs Jahre lang hat sie ihren Mann Marc begleitet, der mit Anfang fünfzig die Diagnose Alzheimer bekam – ein Arzt, ein Vater von drei Kindern, mitten im Leben. Im September 2022 ist er gestorben. In ihrem Buch „Lückenleben. Mein Mann, der Alzheimer, die Konventionen und ich" erzählt sie von dieser Zeit: schonungslos offen, klar und mit einem Humor, der trägt. Mit der Diagnose zerbrach die Illusion, das Leben sei planbar. Katrin erzählt, wie es begann – mit Notizzetteln überall im Haus: „Fußballtraining 16 Uhr", „Brot kaufen" - bis zu dem Tag, an dem Marc ihren Geburtstag vergaß. Sie spricht über die prämortale Trauer, das Trauern um einen Menschen, der noch lebt. Über den Satz, der ihre Lage auf den Punkt bringt: Aus der Ehe auf Augenhöhe sei ein Versorgungsmodell geworden. Und über die überraschende Erkenntnis, dass die Diagnose für Marc auch eine Erleichterung war – weil er die Fassade nicht mehr halten musste. Was diese Folge besonders macht: Katrin überhöht den Mutmacher nicht. Sie widerspricht sogar dem verbreiteten Glauben, dass man nach so einer Erfahrung automatisch im Hier und Jetzt lebt und das Wichtige nie wieder aufschiebt. Und sie erzählt, dass Marc das wirklich Wichtige selbst geregelt hat – den Heimplatz, die Bankkarte –, sodass es keine großen Reiseträume brauchte, weil sie einander hatten. Ein Gespräch über den Verlust auf Raten, über gute Nachbarn und schräge Gesangsabende, über das Schnitzen ihres Mannes und den Familiensatz „Papa hätte es so gewollt". Katrins Buch 📖 Katrin Seyfert: „Lückenleben. Mein Mann, der Alzheimer, die Konventionen und ich" (DVA). Ein SPIEGEL-Bestseller – offen, klug und überraschend komisch. Neu in dieser Staffel: „Mutmacher konkret" Am Ende jeder Folge holen wir wieder das große Thema herunter in den Alltag. Die Psychologin Dr. Nele Stadtbäumer ordnet den jeweiligen Mutmacher-Impuls ein und gibt konkrete Tipps für dein eigenes Leben – klar, warm und praktisch. Nele ist promovierte Psychologin, Trauerbegleiterin und Gründerin von grievy, einem digitalen Begleiter für Trauernde. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters hat sie ihre Erfahrung und ihr Fachwissen zusammengebracht. Am 7. Oktober erscheint ihr Buch „Shades of Grief" (Edition Michael Fischer / EMF Verlag), in dem sie den vielen Facetten der Trauer nachgeht – einfühlsam und fern von richtig oder falsch. Über „Sterben & Trauern" „Sterben & Trauern" ist kein Podcast über den Tod. Es ist ein Podcast über das Leben. Lea und Michael Reinhard, Tochter und Vater, beide Journalisten, sprechen mit Menschen, die dem Tod begegnet sind – und fragen, was ihre Erfahrungen uns über das Leben verraten. Ohne Pathos, ohne schnelle Lösungen, ohne Floskeln. Mehr von uns 🌐 Website: www.sterben-und-trauern.de 📷 Instagram: @sterbentrauernderpodcast_ 🎵 TikTok: @sterben.trauern ▶️ YouTube: @SterbenTrauern 📘 Facebook: Sterben und Trauern Unsere Bücher (beide im Herder Verlag) 📖 „Sterben ungeschminkt" 📖 „Mit der Trauer weiterleben" Schreibt uns Habt ihr eigene Erfahrungen, Fragen oder Gedanken? Wir freuen uns über jede Nachricht – hier in den Kommentaren oder per Mail an kontakt@sterben-und-trauern.de. Folge direkt herunterladen

    Drei Wege, das Wichtige nicht aufzuschieben (#3): mit Katrin Seyfert und Dr. Nele Stadtbäumer
  3. 27 ago

    Drei Wege, das Wichtige nicht aufzuschieben (#2) – mit Julia Stumpf mit Dr. Nele Stadtbäumer

    Julia Stumpf ist 29 Jahre alt und hat etwas getan, wovon viele nur reden: Sie hat ihr Leben umgebaut. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und einem Studium der Wirtschaftspsychologie schien ihr Weg vorgezeichnet – Personalberatung, Karriere, das Bekannte. Heute begleitet sie sterbende Menschen und sitzt im Vorstand des Würzburger Hospizvereins. Auslöser war ein Moment im Jahr 2022. Julia kam als Ersthelferin zu einem Verkehrsunfall; die verunglückte Frau war gerade 25 Jahre alt, kaum jünger als sie selbst. Auf einmal war da die Erkenntnis: Das Leben kann auch in meinem Alter schnell vorbei sein. Julia beschreibt diesen Moment als ein Aufwachen. Sie sagt, oft habe man zwei Optionen und entscheide sich immer wieder für den gleichen Weg – einfach, weil er bequem ist. Nach dem Unfall hat sie sich gefragt: Ist mein Leben so, wie ich es mir wünsche, wenn es morgen zu Ende wäre? Sie hat aufgeräumt mit dem, was offen war, den Menschen gesagt, was sie ihr bedeuten, die Reisen gemacht, die sie sich vorgenommen hatte – und schließlich den Beruf gewechselt. Im Gespräch erzählt Julia, wie ein Flyer des Hospizvereins im Briefkasten den nächsten Schritt anstieß, wie sie ihre erste Begleitung erlebte und warum es dabei vor allem ums Aushalten geht, nicht um großes Wissen. Und sie teilt eine überraschende Erkenntnis: Bei ihren Begegnungen mit Sterbenden geht es meistens gar nicht um den Tod – sondern um das Leben. Ein Gespräch über den Mut, den bequemen Weg zu verlassen, und darüber, was wirklich zählt, wenn man die Zeit nicht mehr für selbstverständlich hält. Neu in dieser Staffel: „Mutmacher konkret" Am Ende jeder Folge holen wir das große Thema herunter in den Alltag. Die Psychologin Dr. Nele Stadtbäumer ordnet den jeweiligen Mutmacher-Impuls ein und gibt konkrete Tipps für dein eigenes Leben – klar, warm und praktisch. Nele ist promovierte Psychologin, Trauerbegleiterin und Gründerin von grievy, einem digitalen Begleiter für Trauernde. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters hat sie ihre Erfahrung und ihr Fachwissen zusammengebracht. Am 7. Oktober erscheint ihr Buch „Shades of Grief" (Edition Michael Fischer / EMF Verlag), in dem sie den vielen Facetten der Trauer nachgeht – einfühlsam und fern von richtig oder falsch. Über „Sterben & Trauern" „Sterben & Trauern" ist kein Podcast über den Tod. Es ist ein Podcast über das Leben. Lea und Michael Reinhard, Tochter und Vater, beide Journalisten, sprechen mit Menschen, die dem Tod begegnet sind – und fragen, was ihre Erfahrungen uns über das Leben verraten. Ohne Pathos, ohne schnelle Lösungen, ohne Floskeln. Mehr von uns 🌐 Website: www.sterben-und-trauern.de 📷 Instagram: @sterbentrauernderpodcast_ 🎵 TikTok: @sterben.trauern ▶️ YouTube: @SterbenTrauern 📘 Facebook: Sterben und Trauern Unsere Bücher (beide im Herder Verlag) 📖 „Sterben ungeschminkt" 📖 „Mit der Trauer weiterleben" Schreibt uns Habt ihr eigene Erfahrungen, Fragen oder Gedanken? Wir freuen uns über jede Nachricht – hier in den Kommentaren oder per Mail an kontakt@sterben-und-trauern.de. Folge direkt herunterladen

    Drei Wege, das Wichtige nicht aufzuschieben (#2) – mit Julia Stumpf mit Dr. Nele Stadtbäumer
  4. 20 ago

    Mutmacher #4: „Schiebe das Wichtige nicht auf“ – mit Nadja Seipel und Dr. Nele Stadtbäumer

    Nadja Seipel ist Mutter, Ehefrau, Tierliebhaberin – und palliative Patientin. 2015 bekam sie die Diagnose Brustkrebs, überstand Behandlungen und Operationen und schöpfte Hoffnung. 2021 kam die zweite Diagnose: Der Krebs war zurück, hatte gestreut, war nicht mehr heilbar. Die Ärzte sprachen von wenigen Monaten, die sie noch zu leben habe. Aus diesen Monaten sind bis heute Jahre geworden. Dieses Gespräch hat Lea gemeinsam mit Meike Schmid aus dem Team von „Sterben & Trauern" geführt. Nadja nimmt die beiden mit in den Moment der zweiten Diagnose – ein älterer Professor, der ihr mit feuchten Augen sagte, dass er selbst in Pension geht, weil er so viele Rückkehrerinnen nicht mehr ertragen könne. Und sie erzählt, was seither anders ist. Wie vieles, das früher wichtig schien – das Auto, das Haus, die Handtasche –, in den Hintergrund gerückt ist. Und wie das Eigentliche in den Vordergrund trat: die Familie, die Freunde, die Zeit. Nadja ist nach der Diagnose 600 Kilometer gepilgert, um sich über ihr Leben klar zu werden. Sie hat sich mit ihrer Familie einen Camper gekauft, statt lange zu sparen. Sie schenkt ihrer Mutter Städtereisen – jetzt, nicht irgendwann. Und sie macht unzählige Fotos, damit sie eines Tages, wie sie sagt, auf ihrer letzten Liege in diesen Erinnerungen sein kann und nicht im Schmerz. Für ihre Tochter, die sie kaum anders kennt als mit der Erkrankung, will sie ein Vorbild sein: dass man auch mit einer schweren Diagnose das Leben genießen kann. Ein Gespräch über die Endlichkeit, die Hoffnung – und darüber, was bleibt, wenn man das Wichtige nicht mehr aufschiebt. Neu in dieser Staffel: „Mutmacher konkret" Am Ende jeder Folge holen wir künftig das große Thema herunter in den Alltag. Die Psychologin Dr. Nele Stadtbäumer ordnet den jeweiligen Mutmacher-Impuls ein und gibt konkrete Tipps für dein eigenes Leben – klar, warm und praktisch. Nele ist promovierte Psychologin, Trauerbegleiterin und Gründerin von grievy, einem digitalen Begleiter für Trauernde. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters hat sie ihre Erfahrung und ihr Fachwissen zusammengebracht. Am 7. Oktober erscheint ihr Buch „Shades of Grief" (Edition Michael Fischer / EMF Verlag), in dem sie den vielen Facetten der Trauer nachgeht – einfühlsam und fern von richtig oder falsch. Über „Sterben & Trauern" „Sterben & Trauern" ist kein Podcast über den Tod. Es ist ein Podcast über das Leben. Lea und Michael Reinhard, Tochter und Vater, beide Journalisten, sprechen mit Menschen, die dem Tod begegnet sind – und fragen, was ihre Erfahrungen uns über das Leben verraten. Ohne Pathos, ohne schnelle Lösungen, ohne Floskeln. Mehr von uns 🌐 Website: www.sterben-und-trauern.de 📷 Instagram: @sterbentrauernderpodcast_ 🎵 TikTok: @sterben.trauern ▶️ YouTube: @SterbenTrauern 📘 Facebook: Sterben und Trauern Unsere Bücher (beide im Herder Verlag) 📖 „Sterben ungeschminkt" 📖 „Mit der Trauer weiterleben" Schreibt uns Habt ihr eigene Erfahrungen, Fragen oder Gedanken? Wir freuen uns über jede Nachricht – hier in den Kommentaren oder per Mail an kontakt@sterben-und-trauern.de. Folge direkt herunterladen

    Mutmacher #4: „Schiebe das Wichtige nicht auf“ – mit Nadja Seipel und Dr. Nele Stadtbäumer
  5. 13 ago

    Mutmacher #3: „Schaue der Sterblichkeit in die Augen" – mit Johanna Klug und Dr. Nele Stadtbäumer

    Johanna Klug ist Anfang dreißig und tut, was die meisten ein Leben lang meiden: Sie sucht die Nähe zu sterbenden Menschen. Aufgewachsen ist sie mit einem klaren Karriereweg vor Augen – sie studierte Medienmanagement in Würzburg und ging danach in die Niederlande, nach Groningen. Und dort, mitten im Studium, kam ein Impuls, den sie selbst als magnetisch beschreibt: Sie wusste plötzlich, dass sie Sterbende begleiten will. Obwohl in ihrer Familie und ihrem Umfeld niemand gestorben war. Obwohl nichts in ihrem Leben darauf hindeutete. Sie ist diesem Ruf gefolgt. Johanna hat in Hospizen und auf Palliativstationen gearbeitet – in Deutschland, aber auch in Südafrika, wo der Tod selbstverständlicher zum Alltag gehört. Sie hat viele Menschen bis zuletzt begleitet, hat gelernt, auch dort Zugang zu finden, wo andere sich abwenden. Über all das hat sie ein bemerkenswertes Buch geschrieben: „Mehr vom Leben. Was uns die Begegnung mit dem Tod über das Leben lehrt" (Kösel-Verlag). Im Gespräch sagt Johanna einen Satz, der viele erst einmal stutzen lässt: Die Beschäftigung mit dem Tod mache sie glücklicher. Für sie ist das kein Widerspruch, sondern der Kern ihrer Erfahrung. Sie erzählt von Südafrika, wo Menschen trotz weniger Möglichkeiten eine tiefe Erdung ausstrahlten. Und von dem, was am Sterbebett wirklich zählt: nie die materiellen Dinge, immer die Beziehungen – zu anderen und zu sich selbst. Es ist ein Gespräch darüber geworden, warum der Blick auf die eigene Endlichkeit das Leben nicht verdunkelt, sondern heller macht. Nicht düsterer, sondern klarer. Nicht ängstlicher, sondern freier. Neu in dieser Staffel: „Mutmacher konkret" Am Ende der Folge holen wir das große Thema dann wieder herunter in den Alltag. Die Psychologin Dr. Nele Stadtbäumer ordnet den jeweiligen Mutmacher-Impuls ein und gibt konkrete Tipps für dein eigenes Leben – klar, warm und praktisch. Nele ist promovierte Psychologin, Trauerbegleiterin und Gründerin von grievy, einem digitalen Begleiter für Trauernde. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters hat sie ihre Erfahrung und ihr Fachwissen zusammengebracht. Am 7. Oktober erscheint ihr Buch „Shades of Grief" (Edition Michael Fischer / EMF Verlag), in dem sie den vielen Facetten der Trauer nachgeht – einfühlsam und fern von richtig oder falsch. Über „Sterben & Trauern" „Sterben & Trauern" ist kein Podcast über den Tod. Es ist ein Podcast über das Leben. Lea und Michael Reinhard, Tochter und Vater, beide Journalisten, sprechen mit Menschen, die dem Tod begegnet sind – und fragen, was ihre Erfahrungen uns über das Leben verraten. Ohne Pathos, ohne schnelle Lösungen, ohne Floskeln. Mehr von uns 🌐 Website: www.sterben-und-trauern.de 📷 Instagram: @sterbentrauernderpodcast_ 🎵 TikTok: @sterben.trauern ▶️ YouTube: @SterbenTrauern 📘 Facebook: Sterben und Trauern Unsere Bücher (beide im Herder Verlag) 📖 „Sterben ungeschminkt" 📖 „Mit der Trauer weiterleben" Schreibt uns Habt ihr eigene Erfahrungen, Fragen oder Gedanken? Wir freuen uns über jede Nachricht – hier in den Kommentaren oder per Mail an kontakt@sterben-und-trauern.de. Folge direkt herunterladen

    Mutmacher #3: „Schaue der Sterblichkeit in die Augen" – mit Johanna Klug und Dr. Nele Stadtbäumer
  6. 5 ago

    Mutmacher #2: „Nenne den Tod beim Namen" – mit Burkhard Hose und Dr. Nele Stadtbäumer

    Burkhard Hose ist katholischer Hochschulpfarrer in Würzburg, Autor mehrerer Bücher und eine streitbare Stimme, wenn es um ehrliche Sprache in Kirche und Gesellschaft geht. Er engagiert sich in der Initiative „Out in Church" und hält nichts von frommen Floskeln – gerade dann nicht, wenn es ums Sterben geht. Warum fällt es uns so schwer, den Tod beim Namen zu nennen? Burkhard Hose beginnt ganz persönlich – mit einer engen Freundin, die er bis zuletzt begleitet hat und mit der offen über das Sterben zu sprechen möglich war. Er erzählt von Angehörigen, die am Krankenbett jede klare Formulierung vermeiden, während die Sterbenden selbst die Dinge längst benennen. Und er macht eine überraschende Beobachtung: Nicht die jungen Menschen tun sich schwer mit klaren Worten – oft sind es ausgerechnet die Profis, die sich hinter Ritualen und Formeln verstecken. Ein Gespräch darüber, warum ehrliche Worte mehr trösten als schöne, und warum gerade der Glaube klare Sprache braucht. Neu in dieser Staffel: „Mutmacher konkret" Am Ende jeder Folge holen wir künftig das große Thema herunter in den Alltag. Die Psychologin Dr. Nele Stadtbäumer ordnet den jeweiligen Mutmacher-Impuls ein und gibt konkrete Tipps für dein eigenes Leben – klar, warm und praktisch. Nele ist promovierte Psychologin, Trauerbegleiterin und Gründerin von grievy, einem digitalen Begleiter für Trauernde. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters hat sie ihre Erfahrung und ihr Fachwissen zusammengebracht. Am 7. Oktober erscheint ihr Buch „Shades of Grief" (Edition Michael Fischer / EMF Verlag), in dem sie den vielen Facetten der Trauer nachgeht – einfühlsam und fern von richtig oder falsch. Über „Sterben & Trauern" „Sterben & Trauern" ist kein Podcast über den Tod. Es ist ein Podcast über das Leben. Lea und Michael Reinhard, Tochter und Vater, beide Journalisten, sprechen mit Menschen, die dem Tod begegnet sind – und fragen, was ihre Erfahrungen uns über das Leben verraten. Ohne Pathos, ohne schnelle Lösungen, ohne Floskeln. Mehr von uns 🌐 Website: www.sterben-und-trauern.de 📷 Instagram: @sterbentrauernderpodcast_ 🎵 TikTok: @sterben.trauern ▶️ YouTube: @SterbenTrauern 📘 Facebook: Sterben und Trauern Unsere Bücher (beide im Herder Verlag) 📖 „Sterben ungeschminkt" 📖 „Mit der Trauer weiterleben" Schreibt uns Habt ihr eigene Erfahrungen, Fragen oder Gedanken? Wir freuen uns über jede Nachricht – hier in den Kommentaren oder per Mail an kontakt@sterben-und-trauern.de. Folge direkt herunterladen

    Mutmacher #2: „Nenne den Tod beim Namen" – mit Burkhard Hose und Dr. Nele Stadtbäumer
  7. 30 lug

    Mutmacher #1: „Finde raus, was dir wichtig ist" – zu Gast ist Henning Scherf

    Henning Scherf, Jahrgang 1938, war von 1995 bis 2005 Bürgermeister von Bremen und über Jahrzehnte eine der markantesten Stimmen der deutschen Sozialdemokratie. Bekannt wurde er weit über die Politik hinaus: als jemand, der offen über das Alter und das Sterben spricht, der seit fast vierzig Jahren in einer Wohngemeinschaft lebt und in Büchern wie „Das letzte Tabu" für einen ehrlichen Umgang mit dem Lebensende wirbt. Was zählt am Ende eines langen Lebens? Henning Scherfist heute 87 Jahre alt. Im vergangenen Dezember ist Luise gestorben, seine Frau. Das Paar war über sechzig Jahre zusammen. Luise hat leidenschaftlich Klavier gespielt. An ihrem Flügel im Wohnzimmer haben wir mit Henning Scherf gesprochen. Henning erzählt, wie ihn schon als Jugendlicher der Tod seiner Großmutter geprägt hat, die er im Arm hielt, als sie sagte: die schönste Zeit ihres Lebens sei mit den Kindern gewesen. Er erzählt, warum er sein Alter nicht dem Heim und der Anonymität überlassen wollte, sondern seit 1987 in einer Wohngemeinschaft lebt – lange bevor jemand das Wort Mehrgenerationen-WG kannte. Und er spricht darüber, was ihm heute nicht mehr wichtig ist: öffentlicher Erfolg, Resonanz, recht zu behalten. Ein Gespräch über die Liebe, das Loslassen und die Frage, was bleibt. Neu in dieser Staffel: „Mutmacher konkret" Am Ende jeder Folge holen wir künftig idas große Thema herunter in den Alltag. Die Psychologin Dr. Nele Stadtbäumer ordnet den jeweiligen Mutmacher-Impuls ein und gibt konkrete Tipps für dein eigenes Leben – klar, warm und praktisch. Nele ist promovierte Psychologin, Trauerbegleiterin und Gründerin von grievy, einem digitalen Begleiter für Trauernde. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters hat sie ihre Erfahrung und ihr Fachwissen zusammengebracht. Am 7. Oktober erscheint ihr Buch „Shades of Grief" (Edition Michael Fischer / EMF Verlag), in dem sie den vielen Facetten der Trauer nachgeht – einfühlsam und fern von richtig oder falsch. Über „Sterben & Trauern" „Sterben & Trauern" ist kein Podcast über den Tod. Es ist ein Podcast über das Leben. Lea und Michael Reinhard, Tochter und Vater, beide Journalisten, sprechen mit Menschen, die dem Tod begegnet sind – und fragen, was ihre Erfahrungen uns über das Leben verraten. Ohne Pathos, ohne schnelle Lösungen, ohne Floskeln. Mehr von uns 🌐 Website: www.sterben-und-trauern.de 📷 Instagram: @sterbentrauernderpodcast_ 🎵 TikTok: @sterben.trauern ▶️ YouTube: @SterbenTrauern 📘 Facebook: Sterben und Trauern Unsere Bücher (beide im Herder Verlag) Folge direkt herunterladen

    Mutmacher #1: „Finde raus, was dir wichtig ist" – zu Gast ist Henning Scherf
  8. 22 lug

    Staffel 3: Zugunglück und Herzstillstand - was uns prägte

    Bevor wir in dieser Staffel unsere Gäste vorstellen, sprechen wir miteinander. Über unsere eigene Geschichte mit dem Tod. Über Erfahrungen, die uns geprägt haben – manche davon tragen wir schon sehr lange mit uns. Das hat nichts damit zu tun, dass wir unsere Geschichte für wichtiger hielten als eure. Sondern damit, dass dieses Thema vor allem eines ist: sehr persönlich. Und wer andere einlädt, sich damit auseinanderzusetzen, sollte selbst bereit sein hinzusehen. Was ihr in dieser Folge hört Mamas Krebsdiagnose – und warum Offenheit das Richtige war Lea war sieben, als ihre Mutter – Michaels Frau – mit 37 Jahren eine schwere Krebsdiagnose bekam. Die Ärzte gaben ihr maximal drei Jahre. Wie redet man als Eltern über so etwas mit seinen Kindern? Michael und seine Frau haben sich für Offenheit entschieden. Lea ist heute, fast drei Jahrzehnte später, dankbar dafür. Ostern 1993: Das Zugunglück in Berlin-Wannsee Die Familie sitzt im Zug nach Frankfurt. Kurz hinter Wannsee prallt ihr Zug frontal auf einen entgegenkommenden. Drei Menschen sterben, viele werden verletzt, Michael erleidet selbst schwere Kopfverletzungen. Was kaum jemand weiß: Die Familie saß nicht in ihrem reservierten Abteil. Eine spontane, völlig unbedeutend scheinende Entscheidung. Im Nachhinein eine lebensrettende. Feuerwehr: Der Unterschied zwischen Wissen und Sehen Bis zu seinem 20. Lebensjahr war Michael aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr. Was er dort gesehen hat, hat sich tief eingegraben – besonders ein Einsatz nach einem schweren Verkehrsunfall, bei dem er eine vierköpfige Familie, darunter zwei Kinder, tot bergen musste. Es war sein letzter Einsatz. Als Leas Herz aufhörte zu schlagen Bei der Geburt ihrer Tochter hörte ihr Herz auf zu schlagen. Das OP-Team reagierte sofort. Was Lea kurz davor getan hatte: Sie hatte aufgeschrieben, was ihre Familie wissen sollte, wenn sie nicht mehr da wäre. Vorsorge – plötzlich kein trockenes Wort mehr, sondern ein Ausdruck der Liebe. Angst vor dem Tod – und was tröstet Lea und Michael sprechen offen darüber, was ihnen Angst macht und was nicht. Über den Unterschied zwischen Sterben und Tod. Über Glauben, Spiritualität und den „Sozialrebellen-Jesus". Und darüber, was im Alltag wirklich hilft – für Michael zum Beispiel das abendliche Dankgebet für fünf kleine Dinge des Tages. Über „Sterben & Trauern" „Sterben & Trauern" ist kein Podcast über den Tod. Es ist ein Podcast über das Leben. Lea und Michael Reinhard, Tochter und Vater, beide Journalisten, sprechen mit Menschen, die dem Tod begegnet sind – und fragen, was ihre Erfahrungen uns über das Leben verraten. Ohne Pathos, ohne schnelle Lösungen, ohne Floskeln. Mehr von uns Website: https://sterben-und-trauern.de Instagram: https://www.instagram.com/_sterben_trauern_der_podcast_ TikTok: https://www.tiktok.com/@sterben.trauern YouTube: https://www.youtube.com/@SterbenTrauern-zz9wl Facebook: https://www.facebook.com/profile.php?id=61591999824632 Unsere Bücher (beide im Herder Verlag) „Sterben ungeschminkt" „Mit der Trauer weiterleben" Folge direkt herunterladen

    Staffel 3: Zugunglück und Herzstillstand - was uns prägte

Descrizione

Willkommen zur dritten Staffel von „Sterben & Trauern". Sie heißt „Trau dich, hinzusehen – 10 Mutmacher-Impulse für ein bewusstes Leben mit dem Tod" und startet am 23. Juli 2025. Was uns motiviert, ist eigentlich eine einfache Beobachtung: Wer anfängt, offen über den Tod zu reden, verändert die Art, wie er lebt. Bewusster. Aufmerksamer. Oft auch dankbarer. Diese Staffel dreht sich genau darum – nicht um das Sterben selbst, sondern um das, was ein ehrlicher Blick auf die eigene Endlichkeit mit uns macht. Zehn Mutmacher-Impulse - Gespräche mit Menschen, die uns gezeigt haben, dass das möglich ist: mit dem Wissen um den Tod zu leben, ohne ihn zu verdrängen. Die Journalistin und TV-Moderatorin Lea Reinhard und ihr Vater, der Journalist Michael Reinhard, sprechen mit außergewöhnlichen Gesprächspartnern – und auch miteinander. Über das, was diese drei Jahre Podcast mit ihnen gemacht haben. Über Familiengeschichten, die lange unerzählt blieben. Und über die Frage, was wir tun können, solange wir noch da sind. Der Podcast erscheint jeden Donnerstag. Er will nicht erklären, wie man richtig trauert oder stirbt. Er will zeigen, was möglich wird, wenn man aufhört, das Thema zu umgehen. Abonniert den Podcast, um keine Folge zu verpassen. https://www.instagram.com/_sterben_trauern_der_podcast_?igsh=MXQxZnhxdzV0azZwbg%3D%3D&utm_source=qr

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