Und dann kam Punk

Jobst & Christopher

Gespräche über früher und heute. Christopher und Jobst sprechen mit Menschen, für die Punk und Hardcore irgendwie eine Rolle gespielt hat oder noch spielt. File under "Punk not perfect".

  1. 241: Sabrina (LÜGEN, I FEEL VIOLENT) - Und dann kam Punk

    6 GG FA

    241: Sabrina (LÜGEN, I FEEL VIOLENT) - Und dann kam Punk

    Christopher & Jobst im Gespräch mit Sabrina. Wir reden über Doktortitel in Ausweisen, Lügen, mögliche Begrenzung der Freedom of Speech nach wissenschaftlichen Vorgaben, bestimmte Begriffe als Beleidigung, hoffnungsvoller als vor 10 Jahren sein, Schnürsenkel, es schaffen, erste Lerneinheit: Frauen- und Geschlechterforschung, das Private ist politisch, Born a punk, Nina Hagen & Thomas Gottschalk, Deutschpunk von A bis Z durchspielen, "Lange, du bewegst Dich wie n Hammerwerfer", Urlaub im Sauerland, Traumlandpark, Vaters elf Geschwister, mit 13 Psychologie-Bücher lesen, große Fragen nach Vergebung, kritische Täterarbeit, das Projekt "Kein Täter werden", in Berlin mit Leuten ausm Ruhrgebiet abhängen, zu viele wilde Cousins, doch nicht ins Mädchen-Gymnasium passen, mit 14 rauchen anfangen, Affinität zur Love Parade, Plateau-Buffalos, Onkelz & Techno, das eigene Distinktionsverhalten, schon immer Geschichten schreiben, echte blaue Briefe, Hausarrest & Fernsehverbot, Gabber in 90ern, Gras von Schlumpf holen, erstmal n FSJ, Pädagogik-Studium, traumatisierende Erlebnisse im Altenheim, Intersektionalitätsfoschung, große Leidenschaft für Wissenschaftstheorie, ein ganzes Semester Hannah Arendt, Gruppenarbeit zu Incels, Punk & Arbeit gehören nicht zusammen, Vorlesungen halten können, potentielles Imposter-Syndrom, "Pädagogik der Vielfalt" von Annedore Prengel, "out of order - high quality trash", Lügen sehr sehr ernst nehmen, kann man Gedanken eigentlich heilen, Auseinandersetzung über Haltung, Berlin irgendwie immer scheiße, ziemlicher Wessi sein, Stiefel-Nazis an den Bahnhöfen, der küchenpsychologische Begriff "Toxische Männlichkeit", die Wichtigkeit von Begrifflichkeiten, Fleischkonsum & Männlichkeit, der vegane Weihnachtsmarkt im Duisburger Lokal-TV, "Hey, Guten Morgen, wie geht´s Dir", uvm Drei Songs für die Playlist 1) Ein richtig guter Gabber-Song: NEOPHYTE - Braincracking 2) Ein Lieblings-Lied der 25-jährigen Sabrina: BASH! - Selig 3) Ein aktuelles Lieblingslied: SITTENDEZERNAT - Kneipe

    2 h 57 min
  2. 240: Kessy (apabiz, ASP) - Und dann kam Punk

    7 APR

    240: Kessy (apabiz, ASP) - Und dann kam Punk

    Christopher & Jobst im Gespräch mit Kessy. Wir reden über Turn it Down und das apabiz, die Frage ob die Antifa versagt, die linke verantwortlich wenn´s scheiße läuft, der Antifa-Sommer 2001, die Demokratie bewahren, zu Fasching als Nina Hagen, Glam Rock der großen Schwester, die Zauberberg-Klinik in Davos, der Euphemismus Hausfrau, totale Unterforderung, Kiffen & Äppler saufen, das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden, der frühe Tod der Schwester, sich sehr gut streiten können, die Schönheit von Friedhöfen, Werkzeug muss gut sein, Sommerloch-Konzerte in Limburg, mit nem Durchsteckschlüssel auf der Urbanstrasse, die Mitwohnzentrale, ein Bericht in der Abendschau, ebsch sein, eine Kleiderfabrik auf dem Kottbusser Damm, der 1. Mai 1987, der Umzug in die Görli 37 mit dem Circle Jerks-Dude, der Wende-Abend, mit Coffin Break & Leeway in die Niederlande, der Nazi-Kiez in Lichtenberg, der besetzte Abenteuer-Spielplatz in der Kreutziger, Mordred & N-Factor, die großartige Capital B-Dokuserie, Dial L for Liquidation, Antifa war immer dabei, Scherben-Demos waren immer anlassbezogen, lange keinen Lebensplan haben, unterwegs sein wollen, die ersten zwei ABM-Stellen im Antifa-Pressearchiv, die Versteckspiel-Broschüre, Papier ist schwer und braucht Platz, das White Noise-Buch, der Neukölln-Komplex, Orte für queere Jugendliche, Rechte werden nicht mehr zurückgedreht, die Kanarienvögel der Gesellschaft, keine große linke Erklärung, in die Räume gehen, Zuschauerreaktionen der Öffentlich-Rechtlichen, Glaubensätze zum Thema Geld, die rosa Luxenbörse, saubere ETFs, ein freakiges Investment-Tool, ein gutes Leben für mich und meine Leute, Drei Songs für die Playlist: 1) Ein Walkman-Lieblingssong: EXTRABREIT - Polizisten 2) Ein Discman-Lieblingssong: N-FACTOR - Burn Like Rome 3) Ein aktuelles Lied, das Kessy gern beim Pumpen hört: BAD COP / BAD COP - Womanarchist

    2 h 55 min
  3. Kein Gast, viele Themen – von jungen Szenen, Reunions und alten Platten über D-Beat bis Steam-Punk, inklusive verschwundener Twisted-Teens-Platte und dem Gefühl, dass die Zeit schneller vergeht

    24 MAR

    Kein Gast, viele Themen – von jungen Szenen, Reunions und alten Platten über D-Beat bis Steam-Punk, inklusive verschwundener Twisted-Teens-Platte und dem Gefühl, dass die Zeit schneller vergeht

    In dieser Folge setzen sich Christopher und Claude ohne Gäst*in zusammen und reden sich einmal quer durch das musikalische Universum, von Herford Hardcore bis Solar-Punk und zurück in den Keller nach Erfurt. Los geht’s mit euren Einsendungen (danke dafür 3), die uns u.a. in die liebevolle Umarmung von Herford Hardcore und ins sagenumwobene Fla Fla führen. Von dort aus wird’s schnell nostalgisch: Reunions, alte Helden und die ewige Frage, warum man eigentlich immer noch auf denselben Alben hängen bleibt. Wir stolpern durch Referenzen wie Texas Is the Reason, Jawbreaker, Gorilla Biscuits, Quicksand, Refused und Les Savy Fav, Converge, 77er Punk, große Buttons, enge Hosen. Dann wird’s persönlich: Wo ist eigentlich Claude’s Twisted-Teens-Platte hin?! Und warum hat Jobst heimlich einen Soft Spot für Folk Punk und näht sich bald eine Mönchskutte? Fragen über Fragen. Natürlich darf der Blick in verschiedene Subgenres nicht fehlen:Horror-Punk vs. Psychobilly (inkl. kurzer Verbeugung vor The Misfits, The Cramps & Demented Are Go), Ska-Punk und Ska (ja, wir differenzieren, keine Sorge) mit Operation Ivy, The Mighty Mighty Bosstones und der Erkenntnis: Offbeat ist Geschmackssache (Claude sagt ist scheiße), 77’ Punk, Horror-Punk, Psychobilly, Ska-Punk, Ska, Melodic Core, Steam-Punk, Solar-Punk, Goth Punk, Cyber Punk, Teslapunk, Folk Punk, Raw Hardcore Punk, Crust, Köln-Hardcore, Chain Punk, D-Beat, Pillow Punk, NDW (Neue Deutsche Welle), Melodic Core. Und wir landen bei der wichtigen Frage: Wie kann Punk eigentlich eine optimistische Zukunft mitdenken? Zurück in die Realität: Raw Hardcore, Crust, Köln-Szene, Bands wie Dogs Out, Passed Out, Wonderful World, Glow und Rhineline – plus die Feststellung, dass kulturelle Codes von Hip-Hop und Black-Metal zitiert werden. Außerdem:– Viele FLINTA*-Bands in euren Einsendungen 3– Antifeministischer Backlash? Können wir nicht gebrauchen.– Incels? Sollen aussterben.– Und wir philosophieren über Zeit und wie der Tod uns vielleicht mutiger macht. Unvollständige Liste von besprochenenen Bands: Refused, Les Savy Fav, Converge, The Damned, The Shocks, The Briefs, Twisted Teens, Nick Cave, The Melmacs, The Misfits, Demented Are Go, The Cramps, The Mighty Mighty Bosstones, Operation Ivy, NOFX, No Use for a Name, Bad Religion, Abney Park, Drachenflug, Tales of Nebelheym, The Specials, Pisuar, Dogs Out, Passed Out, Wonderful World, Glow, Fear of Sin, Hatebomb, Die Knöpfe uvm.

    2 h 46 min
  4. 237: Hollow Skai (No Fun Records) - Und dann kam Punk

    10 MAR

    237: Hollow Skai (No Fun Records) - Und dann kam Punk

    Christopher & Jobst im Gespräch mit Hollow Skai. Wir reden über Daily Terror, Lesungen zum Buch, sich an Prosa versuchen, der Mainstream hat sich so ergeben, lieber Gala als Stern beim Zahnarzt lesen, der Widerspruch von Punk & Coffee Table Books, im Arbeiterkampf über faschistische Punks gelesen haben, Vibrators in der UJZ Glocksee, fast Hans-a-Plast-Sänger geworden sein, die hannoversche Alternativ-Presse, selbst was machen stundenlang mit anderen diskutieren zu müssen, freiwillig bei der Leibstandarte melden, Jane & Scorpions, der 5-Uhr-Club, Live-Aufnahmen vom Vietnam-Krieg in der Tagesschau, schon immer Sponti, mit allen gut klar kommen, Michael Schenkers Fußball-Künste, bizarre Privatparties mit Musik, es gab auch auf die Fresse, Liliput & Kleenex, ganz entscheidend war die Korn, das Zeit verging schneller, die Schlattersche Krankheit, der Schneeball-Vertrieb, 100 Platten mit Katzenmusik auf Zick Zack Records, "Liebe im Funkhaus" von Mythen in Tüten, freier Mitarbeit bei der HAZ, Dinner mit Roland Gift von den Fine Young Cannibals, die Manchester Rave Szene, mit Marlene Jaschke verheiratet, Panzerkreuzer Rotkäppchen & Techno Treuhand, Fotos am Ortschild von Portishead, gern öfter mit Conny Lesch zusammenarbeiten, der Soßenfleck auf Joschka Fischers Krawatte, Hüsker Dü in Hannover, Deutscher Meister im FKK-Tischtennis, Christophers Tischtennis-Erlebnisse in Nord-Korea, die vierte Staffel von Lincoln Lawyer, "Schaut, wie wir tanzen" von Leila Slimani, Leonardo Padura, das letzte Solo-Album von Rio Reiser, Stone Roses auf Spike Island, uvm. Drei Songs für die Playlist: 1) Ein Lieblingslied vom 15-jährigen Hollow: JANE - Hang on to your dreams 2) Der beste No Fun Records-Song ever: HANS-A-PLAST - Es brennt 3) Ein aktueller Song, den Hollow richtig gut findet: BADCHIEFF x MIKKA x SIRA - Gut aus

    2 h 28 min
  5. 236: Izzy (DESPAIR ETERNAL, MIMESIS, STERBEN, WÜT) - Und dann kam Punk

    3 MAR

    236: Izzy (DESPAIR ETERNAL, MIMESIS, STERBEN, WÜT) - Und dann kam Punk

    Christopher & Jobst im Gespräch mit Izzy. Wir sprechen über den Vöner, der weiblichste Dönerladen Berlins, keine Scham vor Kreativität, beim Zuspätkommen leiden, sich auf Google Maps verlassen, eigentlich ausm Metal kommen, extra zwei Stunden früher für die Frisur aufstehen, 8-saitige Gitarren in Neon-Grün, zu schüchtern für Emo-Treffs, übelster Twilight-Fan, "Denim & Leather", Metal-Punk-Parties im Underground, das Kult in Rockenhausen, SOAD auf Klassenfahrt in der Waldbühne, Reitsport, Klavier zugewiesen bekommen, gern Tenacious D spielen, Dudelsack mögen, über Subkulturen forschen können, erstmal zwei Jahre Therapie verschreiben, Montagskonzerte, jeden Tag am Schlachthof in Wiesbaden, Wrust aus Botswana im Haus Mainusch, Erfahrungen junger Menschen mit vietnamesischem Background, eine richtig schlechter Stoner-Coverband, 24/7 Diva Heaven & ihr Grrrl Noisy Kollektiv, Gesangsunterricht, das Magic Voice Spray, Vocal-DVDs von Melissa Cross, das erste Mal auf der Bühne, in einer Motörhead-Coverband vorspielen wollen, Ole in der Nähe vom Flufffest aufgelesen, Klopausen in den Pyräneen, eigentlich nicht die einzige Flinta-Person in der Band sein wollen, Texte in Öffis schreiben, sich nach jeder Wendo Session gut fühlen, richtig gern in die Sauna gehen, shitty German Version von vietnamesischem Essen, Attila Hildmann, uvm. Drei Songs für die Playlist: 1) Ein Lieblingslied der 13-jährigen Izzy: MY CHEMICAL ROMANCE - The Black Parade 2) Ein richtig guter Black Metal Song: HYEMS - Nazi Black Metal Fuck Off 3) Ein aktueller Rap-Song, den Izzy richtig gut findet: BABSI TOLLWUT - Lächeln, Lachen, Zähne zeigen

    2 h 54 min
  6. 235: Steffen Rose (Navigator Productions, Save The Core Festival) - Und dann kam Punk

    24 FEB

    235: Steffen Rose (Navigator Productions, Save The Core Festival) - Und dann kam Punk

    Christopher & Jobst im Gespräch mit Steffen. Wir reden über potentielle Lifetime / State of the Nation-Tour, Spiegeleier für Walter Schreifels, die Geburt der Tochter, 1983 Bad Brains in Tübingen, Queen Ende der 70er, ein Internat in Königsfeld, nicht um Normahl rumkommen, Spiky Hair & Lederjacke, die amerikanische Base in Wertheim, Wertheim gibt´s quasi erst seit 1945, Blutmisch-Pipetten, das geile Jugendzentrum in Wertheim, Bluttat für 4DM, ein Anruf der Tourmanagerin von Toxic Reasons, SLapshot & Skeezicks, Auftrittsverbot im gesamten Main-Tauber-Kreis, Jingo de Lunch im AKW, Born Against & Rorschach, Sid von Cheetah Chrome Motherfuckers, heimlich Papas Faxrollen leerfaxen, First Strike Records & Jailcell Recipes, die erste SFA-Tour, abgezogen von Comin Correct, RadDev bei Don Fury, Live-Konzerte waren immer die Basis, eine schwache Gewerkschaft, Riesen-Respekt vor Berlin, das Frontkino in Berlin, das Abwickeln von Vaters Firma, die ganzen Plattensammlung verkaufen, beim Handstandlaufen die Schulter brechen, JFA in den USA, Bands per Soundcharts analysieren, Wolle ist die Excel-Tabelle, Catering ist das A & O, Walls of Jericho erfüllen die Quote nicht, Schwierigkeiten mit Johnny Rotten, ayurvedische Morgenroutinen, zwei Tassen heißes Wasser, eine der zehn schönsten Weitwanderwege Deutschlands, eine Clash-Hologram-Show, "Mein Vater ist Punker von Beruf", ein Punkrock-Damenchor, ein Tattoo von Henk Schiffmacher, uvm. Drei Songs für die Playlist: 1) Ein Lieblingslied vom 15-jährigen Steffen: QUEEN - We Will Rock You 2) Der beste Song NYHC-Song aller Zeiten: CRO-MAGS - Hard Times 3) Ein Lied, das Steffen über seine Tochter kennengelernt hat: WALK OFF THE EARTH - Somebody That I Used To Know

    2 h 42 min

Descrizione

Gespräche über früher und heute. Christopher und Jobst sprechen mit Menschen, für die Punk und Hardcore irgendwie eine Rolle gespielt hat oder noch spielt. File under "Punk not perfect".

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