Blick in die Bibel

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Die Bibel steckt voller spannender Erzählungen – gemeinsam mit wöchentlich wechselnden Expertinnen und Experten sprechen wir über das Evangelium des Tages und was das Buch der Bücher für uns heute bedeuten kann.

  1. 11時間前

    "Du bist geliebt!" - Gespräch mit Tobias Schrörs

    Tobias Schrörs ist Weihekandidat im Bistum Münster und wird im November 2025 zum Diakon mit Zivilberuf geweiht. In dieser Woche ist der Dipl. Theologe und Religionslehrer aus Xanten unser Gesprächspartner im Podcast "Blick in die Bibel".Im Gespräch über das Tagesevangelium aus Matthäus 23,13–22 betont Schrörs, dass Jesu scharfe Kritik an den Schriftgelehrten und Pharisäern auch heute aktuell bleibt. Menschen können sich selbst und anderen den Zugang zu Gott erschweren, wenn sie den Glauben zu eng auslegen und vorschnell über andere urteilen. Jesus hingegen stellt die Annahme des Menschen und die befreiende Botschaft des Reiches Gottes in den Mittelpunkt.Schrörs hebt hervor, wie wichtig Ehrlichkeit gegenüber den eigenen Fehlern ist. Christlicher Glaube bedeute nicht, sich moralisch über andere zu erheben, sondern die eigene Bedürftigkeit anzuerkennen und Gottes Barmherzigkeit anzunehmen. Wer sich selbst von Gott geliebt und getragen weiß, könne anderen Menschen glaubwürdig von diesem Glauben Zeugnis geben.Als Kern des christlichen Glaubens nennt er drei einfache Sätze: „Du bist gewollt. Du bist geliebt. Du bist begnadet.“ Darin sieht er die zentrale Botschaft des Evangeliums. Nicht die strenge Befolgung von Regeln stehe im Vordergrund, sondern die lebendige Beziehung zu Gott und die Erfahrung seiner Liebe und Barmherzigkeit.  EvangeliumIn jener Zeit sprach Jesus: Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr verschließt den Menschen das Himmelreich. Ihr selbst geht nicht hinein; aber ihr lasst auch die nicht hinein, die hineingehen wollen. Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler. Ihr zieht über Land und Meer, um einen einzigen Menschen für euren Glauben zu gewinnen; und wenn er gewonnen ist, dann macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, der doppelt so schlimm ist wie ihr selbst. Weh euch, ihr seid blinde Führer! Ihr sagt: Wenn einer beim Tempel schwört, so ist das kein Eid; wer aber beim Gold des Tempels schwört, der ist an seinen Eid gebunden. Ihr blinden Narren! Was ist wichtiger: das Gold oder der Tempel, der das Gold erst heilig macht? Auch sagt ihr: Wenn einer beim Altar schwört, so ist das kein Eid, wer aber bei dem Opfer schwört, das auf dem Altar liegt, der ist an seinen Eid gebunden. Ihr Blinden! Was ist wichtiger: das Opfer oder der Altar, der das Opfer erst heilig macht? Wer beim Altar schwört, der schwört bei ihm und bei allem, was darauf liegt. Und wer beim Tempel schwört, der schwört bei ihm und bei dem, der darin wohnt. Und wer beim Himmel schwört, der schwört beim Thron Gottes und bei dem, der darauf sitzt. (Mt 23,13-22)

  2. 11時間前

    "Du bist gewollt, geliebt, begnadet." - Tobias Schrörs im Gespräch

    Im Gespräch über das Tagesevangelium aus Matthäus 23,13–22 betont Tobias Schrörs, dass Jesu scharfe Kritik an den Schriftgelehrten und Pharisäern auch heute aktuell bleibt. Menschen können sich selbst und anderen den Zugang zu Gott erschweren, wenn sie den Glauben zu eng auslegen und vorschnell über andere urteilen. Jesus hingegen stellt die Annahme des Menschen und die befreiende Botschaft des Reiches Gottes in den Mittelpunkt. Schrörs hebt hervor, wie wichtig Ehrlichkeit gegenüber den eigenen Fehlern ist. Christlicher Glaube bedeute nicht, sich moralisch über andere zu erheben, sondern die eigene Bedürftigkeit anzuerkennen und Gottes Barmherzigkeit anzunehmen. Wer sich selbst von Gott geliebt und getragen weiß, könne anderen Menschen glaubwürdig von diesem Glauben Zeugnis geben. Als Kern des christlichen Glaubens nennt er drei einfache Sätze: „Du bist gewollt. Du bist geliebt. Du bist begnadet.“ Darin sieht er die zentrale Botschaft des Evangeliums. Nicht die strenge Befolgung von Regeln stehe im Vordergrund, sondern die lebendige Beziehung zu Gott und die Erfahrung seiner Liebe und Barmherzigkeit. EvangeliumIn jener Zeit sprach Jesus: Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr verschließt den Menschen das Himmelreich. Denn ihr selbst geht nicht hinein und lasst die nicht hinein, die hineingehen wollen. Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr zieht über Land und Meer, um einen einzigen Menschen für euren Glauben zu gewinnen; und wenn er gewonnen ist, dann macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr selbst. Weh euch, ihr seid blinde Führer! Ihr sagt: Wenn einer beim Tempel schwört, gilt es nicht, wenn er aber beim Gold des Tempels schwört, gilt es. Ihr blinden Narren! Was ist wichtiger: das Gold oder der Tempel, der das Gold erst heilig macht? Auch sagt ihr: Wenn einer beim Altar schwört, gilt es nicht, wenn er aber bei dem Opfer schwört, das auf dem Altar liegt, gilt es. Ihr Blinden! Was ist wichtiger: das Opfer oder der Altar, der das Opfer erst heilig macht? Wer beim Altar schwört, der schwört bei ihm und bei allem, was darauf liegt. Und wer beim Tempel schwört, der schwört bei ihm und bei dem, der darin wohnt. Und wer beim Himmel schwört, der schwört beim Thron Gottes und bei dem, der darauf sitzt. (Mt 23,13-22)

  3. 1日前

    "Den Glauben wirklich leben" - Tobias Schrörs im Gespräch

    Tobias Schrörs ist Weihekandidat im Bistum Münster und wird im November 2025 zum Diakon mit Zivilberuf geweiht. In dieser Woche ist der Dipl. Theologe und Religionslehrer aus Xanten unser Gesprächspartner im Podcast "Blick in die Bibel".Eine Glaubenskrise in seiner Jugend und die Erfahrung, wie wichtig der Glaube für sein Leben ist, motivierten ihn, Religion zu studieren und seinen Glauben an junge Menschen weiterzugeben. Er betont, dass Religionsunterricht mehr sei als reine Wissensvermittlung: Er beschäftige sich mit Sinnfragen und dem Menschen selbst.Im Mittelpunkt steht das Evangelium Johannes 1,45–51, in dem Nathanael zunächst skeptisch auf Jesus reagiert und fragt: „Kann aus Nazareth etwas Gutes kommen?“ Schrörs sieht in Nathanaels Aussage ein Beispiel für menschliche Vorurteile. Er berichtet von einer eigenen Erfahrung, bei der er einen asiatischen Mann vorschnell falsch einschätzte. Im Evangelium geht es auch um Philippus, der nicht versucht, Nathanaels Vorbehalte durch Argumente zu widerlegen, sondern ihn einlädt: „Komm und sieh.“ Schrörs deutet dies als Vorbild für Christen heute. Glauben werde oft überzeugender durch gelebtes Beispiel als durch theoretische Diskussionen vermittelt. Anhand einer Franziskus-Geschichte erläutert er, dass christliche Verkündigung nicht nur durch Worte geschieht. Entscheidend sei, wie Menschen miteinander umgehen und ihren Glauben im Alltag sichtbar machen. Besonders als Religionslehrer sei Glaubwürdigkeit wichtiger als reine Fachkenntnis. EvangeliumIn jener Zeit traf Philippus Natanaël und sagte zu ihm: Wir haben den gefunden, über den Mose im Gesetz und auch die Propheten geschrieben haben: Jesus aus Nazaret, den Sohn Josefs. Da sagte Natanaël zu ihm: Aus Nazaret? Kann von dort etwas Gutes kommen? Philippus antwortete: Komm und sieh! Jesus sah Natanaël auf sich zukommen und sagte über ihn: Da kommt ein echter Israelit, ein Mann ohne Falschheit. Natanaël fragte ihn: Woher kennst du mich? Jesus antwortete ihm: Schon bevor dich Philippus rief, habe ich dich unter dem Feigenbaum gesehen. Natanaël antwortete ihm: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König von Israel! Jesus antwortete ihm: Du glaubst, weil ich dir sagte, dass ich dich unter dem Feigenbaum sah? Du wirst noch Größeres sehen. Und er sprach zu ihm: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel geöffnet und die Engel Gottes auf- und niedersteigen sehen über dem Menschensohn. (Joh 1,45-51)

  4. 3日前

    "Wahre Größe zeigt sich im Dienst am Mitmenschen" - Georg Müller-Glunz im Gespräch

    Zum Abschluss der Woche blickt Georg Müller-Glunz auf seine persönlichen Vorbilder in der Bibel und spricht über die Bedeutung des Sonntags als Tag der Ruhe und Besinnung. Das Evangelium (Mt 23,1-12) thematisiert die Spannung zwischen Worten und Taten. Jesus kritisiert Menschen, die andere belehren, selbst aber nicht entsprechend handeln. Müller-Glunz überträgt diese Botschaft auf Kirche, Gesellschaft und Politik und unterstreicht die Bedeutung von Glaubwürdigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Selbstreflexion. Im Mittelpunkt steht die christliche Tugend der Demut: wahre Größe zeigt sich nicht in Macht oder Ansehen, sondern im Dienst am Mitmenschen.Aus dem Matthäus Evangelium:In jener Zeit wandte sich Jesus an das Volk und an seine Jünger und sagte: Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt. Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen. Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen. Alles, was sie tun, tun sie nur, damit die Menschen es sehen: Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang, bei jedem Festmahl möchten sie den Ehrenplatz und in der Synagoge die vordersten Sitze haben, und auf den Straßen und Plätzen lassen sie sich gern grüßen und von den Leuten Rabbi – Meister – nennen. Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus. Der Größte von euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden. (Mt 23,1-12)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)

  5. 5日前

    "Ruf Gottes bewusst annehmen" - Georg Müller-Glunz im Gespräch

    In dieser Ausgabe erzählt Georg Müller-Glunz von den Erfahrungen, die ihn geprägt haben, und von seiner Motivation, Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen. Anschließend steht das Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl (Mt 22,1-14) im Mittelpunkt. Er deutet die Einladung zur Hochzeit als Bild für Gottes Ruf an alle Menschen. Die entscheidende Frage sei, wie jeder Einzelne auf diese Einladung reagiert. Das Hochzeitsgewand versteht er als Symbol für Glauben, Umkehr und die Bereitschaft, das eigene Leben von Christus prägen zu lassen. Die Folge betont Gottes Offenheit gegenüber allen Menschen und die Verantwortung, den Ruf Gottes bewusst anzunehmen.Aus dem Matthäus Evangelium:In jener Zeit erzählte Jesus den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete. Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen. Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Mein Mahl ist fertig, die Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit! Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden, wieder andere fielen über seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um. Da wurde der König zornig; er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen. Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren es nicht wert eingeladen zu werden. Geht also hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein. Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten alle zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen. Als sie sich gesetzt hatten und der König eintrat, um sich die Gäste anzusehen, bemerkte er unter ihnen einen Mann, der kein Hochzeitsgewand anhatte. Er sagte zu ihm: Mein Freund, wie konntest du hier ohne Hochzeitsgewand erscheinen? Darauf wusste der Mann nichts zu sagen. Da befahl der König seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße, und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen. Denn viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt. (Mt 22,1-14) (© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)

  6. 6日前

    "Neid überwinden" - Georg Müller-Glunz im Gespräch

    Georg Müller-Glunz spricht im "Blick in die Bibel" heute über seine bevorstehende Diakonenweihe und persönliche Wege, mit Nervosität umzugehen. Zudem gewährt er Einblicke in Freizeit, Familie und prägende Lebenserfahrungen. Im Zentrum steht das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt 20,1-16a). Dabei geht es um Gottes Gerechtigkeit, die sich nicht an menschlichen Leistungsmaßstäben orientiert. Er ist überzeugt, dass Gottes Gnade allen offensteht, unabhängig vom Zeitpunkt der Berufung. Das Evangelium lädt dazu ein, Neid zu überwinden, dankbar auf das eigene Leben zu schauen und sich über das Gute zu freuen, das anderen geschenkt wird.Aus dem Matthäus Evangelium:In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg. Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten. Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist. Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso. Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort herumstanden. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in  meinen Weinberg! Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den Letzten, bis hin zu den Ersten. Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar. Als dann die Ersten an der Reihe waren, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten nur einen Denar. Da begannen sie, über den Gutsherrn zu murren, und sagen: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag über die Last der Arbeit und die Hitze ertragen. Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart? Nimm dein Geld und geh! Ich will dem Letzten ebenso viel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich zu anderen gütig bin? So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten. (Mt 20,1-16a) (© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)

  7. 8月18日

    "Der Mensch kann sich nicht selbst erlösen." - Georg Müller-Glunz im Gespräch

    In dieser Folge von „Blick in die Bibel" spricht Georg Müller-Glunz aus Münster über seinen Weg zum Diakonat mit Zivilberuf. Er erzählt von seiner Berufung, seinem kirchlichen Engagement und seinen Vorstellungen vom künftigen Dienst, insbesondere in der Begleitung von Menschen am Lebensende. Im Mittelpunkt der Bibelauslegung steht das Evangelium vom Kamel und dem Nadelöhr (Mt 19,23-30). Müller-Glunz erläutert, warum Besitz nicht das Problem ist, wohl aber die Gefahr, sein Vertrauen auf Reichtum statt auf Gott zu setzen. Die Botschaft: Der Mensch kann sich nicht selbst erlösen, doch Gottes Gnade macht möglich, was menschlich unmöglich erscheint.Aus dem Matthäus Evangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, das sage ich euch: Ein Reicher wird nur schwer in das Himmelreich kommen. Nochmals sage ich euch: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. Als die Jünger das hörten, erschraken sie sehr und sagten: Wer kann dann noch gerettet werden? Jesus sah sie an und sagte zu ihnen: Für Menschen ist das unmöglich, für Gott aber ist alles möglich. Da antwortete Petrus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was werden wir dafür bekommen? Jesus erwiderte ihnen: Amen, ich sage euch: Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder, Schwestern, Vater, Mutter, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben gewinnen. Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein. (Mt 19,23-30) (© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)

番組について

Die Bibel steckt voller spannender Erzählungen – gemeinsam mit wöchentlich wechselnden Expertinnen und Experten sprechen wir über das Evangelium des Tages und was das Buch der Bücher für uns heute bedeuten kann.

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