Was jetzt?

Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

  1. 3時間前

    "Für Merz und seine Koalition ist das Ergebnis eine Belastung"

    In Baden-Württemberg haben die Menschen einen neuen Landtag gewählt. Laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis liegen die Grünen mit ihrem Spitzenkandidaten Cem Özdemir knapp vor der CDU mit ihrem Kandidaten Manuel Hagel – 30,2 Prozent für die Grünen, rund 29,7 Prozent für die CDU. Die AfD erreicht den dritten Platz mit 18,8 Prozent, während die SPD mit 5,5 Prozent das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte einfuhr. FDP und Linke scheiterten an der Fünf-Prozent-Hürde. Besonders auffällig: Gewonnen hat ein bekannter Politiker, der sich im Wahlkampf bewusst von seiner Partei distanziert und stark auf seine persönliche Popularität gesetzt hat. Baden-Württemberg wird seit 2011 von den Grünen regiert, zuletzt in einer Koalition mit der CDU unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der zu dieser Wahl nicht mehr angetreten ist. Welche politischen Folgen das Wahlergebnis für die Arbeit der schwarz-roten Koalition auf Bundesebene haben könnte, ordnet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast ein. In der Türkei beginnt der Hauptprozess gegen den ehemaligen Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu, einen der wichtigsten politischen Gegner von Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Die Staatsanwaltschaft fordert bis zu 2.430 Jahre Haft für den Oppositionspolitiker. Die Anklage wirft İmamoğlu unter anderem die Gründung und Leitung einer kriminellen Vereinigung sowie Bestechung und Geldwäsche vor. Kritiker sehen darin vor allem den Versuch, einen populären Rivalen politisch auszuschalten: İmamoğlu galt als einer der wenigen Oppositionspolitiker, die Erdoğan bei künftigen Präsidentschaftswahlen gefährlich werden könnten. Seit seiner Festnahme im März 2025 sitzt er im Gefängnis von Silivri bei Istanbul. Für die türkische Gesellschaft ist der Prozessbeginn kein großes Thema. Das liegt unter anderem daran, dass die Aufmerksamkeit der Menschen im Land gerade hauptsächlich auf den Krieg im Iran gerichtet ist. Erst vor wenigen Tagen hat die Nato-Luftabwehr eine vom Iran abgefeuerte ballistische Rakete abgefangen. Marion Sendker berichtet für DIE ZEIT aus der Türkei. Im Podcast erklärt sie, wie groß die Chancen sind, dass İmamoğlu zu Lebzeiten aus dem Gefängnis kommt. Außerdem analysiert sie die Gefahr, dass die Türkei als Nato-Mitglied in einen Krieg hineingezogen werden könnte. Und sonst so? Wenn Fußballfans dem Videoschiedsrichter den Stecker ziehen.   Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lisa Pausch, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.  Und hier noch der angekündigte Link zur "Alles gesagt?"-Folge mit Cem Özdemir   Weitere Links zur Folge: Landtagswahl in Baden-Württemberg: Die Ergebnisse aus allen Wahlkreisen live Wahlergebnisse in Baden-Württemberg: Das war die Wahl, die Merz nicht hätte verlieren dürfen Baden-Württemberg: Es ist der Sieg des Cem Özdemir – aber nicht der Grünen Türkei: Die einen am Tisch, die anderen im Knast Türkische Opposition: Lieber nicht mehr mit Erdoğan anlegen Krieg im Iran: Nato fängt Rakete aus dem Iran ab Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    13分
  2. Sonderfolge zur BaWü-Wahl: Wahllokale zu, Ausgang knapp

    13時間前

    Sonderfolge zur BaWü-Wahl: Wahllokale zu, Ausgang knapp

    Die Wählerinnen und Wähler in Baden-Württemberg haben abgestimmt – und es ist knapp. Nach den ersten Ergebnissen liegen die Grünen mit ihrem bundesweit bekannten Spitzenkandidaten Cem Özdemir knapp vor der CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Manuel Hagel. Die AfD kommt auf Platz drei, SPD, FDP und Linke müssen zittern, ob sie den Einzug in den Stuttgarter Landtag schaffen – für die Linke wäre es das erste Mal. Wie lief der Wahlkampf in einem Bundesland, das sich große Sorgen um seine Autoindustrie und seinen Wohlstand macht? Welche Rolle spielte die Bundespolitik für CDU und Grüne auf den letzten Metern? Macht es einen Unterschied, ob künftig Grün-Schwarz oder Schwarz-Grün regiert? Und was sagt das Ergebnis über Baden-Württemberg und die Bundespolitik aus? Wie stark wird die AfD und schafft es die Linke erstmals in den Stuttgarter Landtag? Darüber spricht Was-jetzt?-Host Rita Lauter in dieser Sonderfolge zur Wahl in Baden-Württemberg mit der ZEIT-Politikredakteurin und Podcasterin Lisa Caspari.   Moderation und Produktion: Rita Lauter Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: Landtagswahl in Baden-Württemberg: Nervös mit Ö Parteien in Baden-Württemberg: Rechts, links, Mitte: So positionieren sich die Parteien in BaWü Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    19分
  3. 1日前

    Schwarz-grünes Duell im Ländle

    In Baden-Württemberg wählen die Bürgerinnen und Bürger heute einen neuen Landtag. Es ist die erste Landtagswahl in dem Bundesland, bei der bereits 16-Jährige abstimmen können. Besonderer Fokus liegt auf CDU und Grünen. Noch vor wenigen Monaten lag die CDU in den Umfragen deutlich vorne. Inzwischen liegen beide Parteien in einigen Umfragen gleichauf. Wie stehen die Chancen, dass der Posten des Ministerpräsidenten die Seiten wechselt? Und welche Themen bestimmen den Wahlkampf? Diese und weitere Fragen beantwortet Eva Lautsch, Politikredakteurin der ZEIT und gebürtige Stuttgarterin. Weltweit demonstrieren Menschen am 8. März für die Gleichberechtigung von Frauen. In diesem und dem vergangenen Jahr haben besonders die Epstein-Files und der Prozess von Gisèle Pelicot gegen ihre Vergewaltiger die alltäglichen Gefahren für Frauen ins Bewusstsein der Öffentlichkeit geholt. ZEIT-Autorin Viktoria Morasch hat in einem Essay ihre Wut über Männer zusammengefasst. Im Podcast bespricht sie, ob sich seit MeToo überhaupt etwas in der Gesellschaft geändert hat, und überlegt, wie es zwischen Frauen und Männern trotzdem weitergehen kann. Und sonst so? Drei Bücher von Autorinnen zum Frauentag: - Dorothee Elmiger – Die Holländerinnen - Irmgard Keun – Nach Mitternacht - Carson McCullers – Das Herz ist ein einsamer Jäger Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.  Weitere Links zur Folge: Gewalt gegen Frauen: Bist du so einer? Hasst du Frauen? Baden-Württemberg: Von Schwarz zu Grün Plan D – Hagel oder Özdemir: Wer soll Baden-Württemberg regieren? Gastarbeiterinnen aus der Türkei: Der "Gastarbeiter" war auch eine Frau Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    12分
  4. 2日前

    Nach Irans Drohnen auf Zypern: Deutschland will sich weiter raus halten

    Seit einer Woche greifen Israel und die USA Ziele im Iran an. Teheran reagiert mit Gegenangriffen und beschießt auch andere Staaten am Golf, in denen die USA Militärstützpunkte unterhalten. Gleichzeitig hat sich eine weitere Front geöffnet: Zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon kommt es zu Gefechten. Unklar ist weiterhin, welche Strategie US-Präsident Donald Trump verfolgt. Bleibt es bei Luftangriffen oder könnten die USA auch Bodentruppen einsetzen? Der Konflikt hat inzwischen auch Europa erreicht. So kam es zu einem Drohnenangriff auf einen britischen Militärstützpunkt auf Zypern. Über der Türkei wurde zudem eine iranische Rakete abgefangen. Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) hält eine deutsche Beteiligung im Rahmen eines Nato-Mandats für denkbar. Wie realistisch ist dieses Szenario? Holger Stark, stellvertretender Chefredakteur der ZEIT, erklärt im Podcast, ob die Nato in den Konflikt hineingezogen werden könnte und was das für Deutschland bedeuten würde. Am Sonntag wird in Bayern gewählt: Bei den Kommunalwahlen werden Stadt- und Gemeinderäte, Bürgermeister und Oberbürgermeisterinnen, Kreistage und Landräte neu bestimmt. 2.065 Gemeinden und 71 Landkreise hat das Bundesland, entsprechend viele Mandate werden neu bestimmt. Bayern gilt traditionell als CSU-Land. Doch die Abstimmung ist auch ein wichtiger Stimmungstest für die bayerische Landesregierung unter Ministerpräsident Markus Söder sowie für die Bundesregierung. Eine Umfrage des Instituts Civey sieht die CSU derzeit bei rund 40 Prozent. Gleichzeitig erstarkt, wie in vielen anderen Teilen Deutschlands, die AfD. Sie käme demnach auf etwa 18 Prozent und läge damit auf Platz zwei. Auch in kleinen bayerischen Gemeinden wird der Wettbewerb größer. In Neuschönau im Bayerischen Wald tritt Bürgermeister Alfons Schinabeck nach zwölf Jahren erstmals gegen einen AfD-Herausforderer an: Norbert Wurm. Politikredakteurin Lisa Caspari war für die ZEIT vor Ort. Im Podcast erklärt sie, wie Schinabeck mit seinem Herausforderer umgeht und wie die CSU in Bayern versucht, ihre Vormachtstellung zu verteidigen.   Und sonst so? Wenn nicht mit Taxi, dann mit dem Gabelstapler   Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel, Philip-Johann Moser Mitarbeit: Lisa Pausch, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.  Weitere Links zur Folge: Liveblog: Iran-Krieg OK, America? / Donald Trump: Trumps Krieg ohne Ziel Krieg im Iran: Nato fängt Rakete aus dem Iran ab Nato: Omid Nouripour hält deutsche Nato-Beteiligung am Irankrieg für möglich Kommunalwahl in Bayern: Worum es bei der Kommunalwahl in Bayern geht Kommunalwahl im Bayerischen Wald: Sein Gegner? Ein Phantom Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    12分
  5. 2日前

    Update: Was will Israel mit der Offensive im Libanon?

    Nach Raketen- und Drohnenangriffen der Hisbollah auf Israel hat die israelische Armee mit Luftangriffen auf den Libanon reagiert und eine Bodenoffensive gestartet. Am Donnerstagnachmittag forderte Israel etwa 500.000 Bewohner im Süden des Landes und in Dahieh, den südlichen Vororten Beiruts, auf, ihre Häuser sofort zu verlassen. In der Nacht folgten die ersten Luftangriffe auf diese zumeist schiitisch geprägten Orte. Viele Menschen flohen Richtung Norden oder nach Syrien. Wie die Lage in Beirut seit der Evakuierungsaufforderung des israelischen Militärs ist, ordnet ZEIT-Korrespondentin Stella Männer im Podcast ein. Mit einer feierlichen Zeremonie in der Arena di Verona beginnen heute Abend um 20 Uhr die Paralympischen Winterspiele 2026. Sie finden vom 6. bis 15. März in Mailand, Cortina d'Ampezzo und weiteren Orten in Norditalien statt. Überschattet wird der Auftakt von einer Kontroverse: Mehrere Nationen – darunter Deutschland – boykottieren die Eröffnungsfeier, nachdem das Internationale Paralympische Komitee russischen und belarussischen Athleten die Teilnahme erlaubt hat. Diese dürfen, anders als bei den Olympischen Spielen, unter eigener Flagge antreten und bei einem Sieg ihre Nationalhymne hören. Warum das so ist, analysiert Christian Spiller, Leiter im Sportressort der ZEIT.  Außerdem im Update: Der Bundestag hat die Neuerung der Krankenhausreform 2026 beschlossen. Die Länder erhalten mehr Mitspracherecht, kleinere Kliniken profitieren von Ausnahmeregelungen, und der Bund stellt bis zu 29 Milliarden Euro bereit. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken betonte, die Reform schaffe "Planungssicherheit mit realistischen Fristen". Kritiker sehen sie als verwässert an und warnen vor höheren Kosten und möglichen Klinikschließungen.   Und sonst so? Ist Empathie eine Frage des Äquators?     Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Moses Fendel, Philip-Johann Moser Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp.   Weitere Links zur Folge:  Paralympische Spiele: Deutsche Parasportler wollen an Medaillenerfolg anknüpfen Olympia-Liveticker: Die Olympischen Spiele live Olympische Winterspiele 2026: Cas lässt Russland und Belarus zur Olympiaqualifikation zu Krankenhausreform: Bundestag beschließt Neuerung der Krankenhausreform Irankrieg: "Wir werden die Hisbollah nie ganz loswerden" Iran-Überblick: Israel attackiert Hisbollah-Stellungen, Iran greift Kurden im Irak an Libanon: Noch einmal zwischen den Fronten Hisbollah: Das Problem mit der Entwaffnung Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    11分
  6. 3日前

    Steigt jetzt die Terrorgefahr in Deutschland?

    Seitdem am Samstagmorgen der Krieg gegen den Iran begonnen hat, wachsen in Deutschland Sorgen vor möglichen Anschlägen. In der Bundesrepublik leben mehrere Hunderttausend Menschen mit iranischen Wurzeln. Viele reagierten erleichtert auf den Tod von Ajatollah Ali Chamenei, dem obersten Führer des Regimes, am Samstag. Innenbehörden in Deutschland aber rechnen damit, dass sich unter Salafisten und anderen Radikalen der Hass auf die USA und ihre strategischen Partner verstärkt. Sicherheitsexperten halten Anschläge für möglich, antisemitische Anfeindungen und Übergriffe, aber auch Cyberattacken. Wie sehr radikalisieren die gemeinsamen Angriffe der USA und Israels auf den Iran die islamistische Szene in Deutschland? Dazu hat Politikredakteur Christoph Heinemann mit einem Team der ZEIT recherchiert.  Im Bundestag soll am Freitag das sogenannte Krankenhausreformanpassungsgesetz beschlossen werden. Dabei handelt es sich um eine Änderung der umstrittenen Krankenhausreform, die der ehemalige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) auf den Weg gebracht hatte. Mit der Reform sollten die Kliniken in Deutschland einen Teil ihres Geldes unabhängig davon erhalten, wie viele Operationen sie machen. Die Reform dieser Reform verantwortet die jetzige Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Diese beinhaltet, wie auch die ihres Vorgängers, die Spezialisierung der Kliniken, die Vorhaltevergütung und die verpflichtenden Qualitätsstandards. Kritiker befürchten dennoch eine Rückabwicklung der Lauterbachschen Krankenhausreform. Was ist dran an dieser Befürchtung? Diese und weitere Fragen beantwortet Carla Neuhaus, Expertin für Gesundheitspolitik im Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Auf Bahnverspätungen wetten – als Teil eines sozialen Experiments   Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Sicherheitslage in Deutschland: Wie Salafisten den Irankrieg für sich nutzen Nahostkonflikt: "Ich freue mich", sagt einer leise Al-Azhari-Institut in Hamburg: Institut des Hasses Krankenhausreform: Und wieder keine Revolution Karl Lauterbach: Das könnte jetzt wehtun Krankenhausreform: Bund und Länder einigen sich auf angepasste Krankenhausreform Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    12分
  7. 3日前

    Update: Bye-bye, Bürgergeld

    Der Deutsche Bundestag hat die Reform des Bürgergelds verabschiedet. Somit wird das Bürgergeld durch die neue Grundsicherung ersetzt. Ziel der Reform ist es, den Druck auf Arbeitslose zu erhöhen und mehr Menschen schneller in Arbeit zu bringen. Die Höhe der Leistung bleibt unverändert. Künftig gelten jedoch strengere Mitwirkungspflichten: Empfänger müssen aktiv nach Arbeit suchen und Angebote annehmen. Wer Termine beim Jobcenter ohne wichtigen Grund versäumt oder die Annahme eines Jobs verweigert, muss mit Kürzungen rechnen bis hin zum vollständigen Wegfall der Zahlungen. Was sich mit der Reform konkret ändert, ordnet Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter im Politikressort der ZEIT, ein.  Im Nordwesten des Iran leben über neun Millionen Kurden, die überwiegend sunnitisch sind und sich von der schiitischen Mehrheit des Landes unterscheiden. Dabei ist die kurdische Gemeinschaft im Iran in mehrere Gruppen unterteilt, die unterschiedliche politische Ziele verfolgen, darunter Autonomie, Menschenrechte und kulturelle Selbstbestimmung. US-Medien berichten, dass die CIA einigen kurdischen Kräften leichte Waffen zur Verfügung gestellt haben soll, um das iranische Regime zu destabilisieren. Konkrete Informationen über Umfang und Einsatz der Waffen gibt es bislang nicht. Welche Rolle die kurdischen Gruppen im aktuellen Krieg spielen, analysiert ZEIT-Volontär Omid Rezaee im Podcast. Außerdem im Update: Viele Jugendliche fühlen sich beim neuen Wehrdienst laut der Bundesschülerkonferenz übergangen. Bundesweit sind daher Schülerproteste unter dem Motto "Schulstreik gegen Wehrpflicht" angekündigt. Das neue Wehrdienstgesetz, das seit Jahresbeginn gilt, sieht vor, dass alle 18-Jährigen einen Fragebogen zur möglichen Eignung für die Bundeswehr ausfüllen. Nach einem Messerangriff auf einen Touristen am Holocaust-Mahnmal in Berlin ist der Täter zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Der damals 19-jährige syrische Staatsbürger hatte im Februar 2025 einen spanischen Besucher von hinten angegriffen und ihm eine schwere Halsverletzung zugefügt. Das Opfer überlebte nach einer Notoperation.    Und sonst so? Warum wir grenzenlos Chips und Popcorn essen   Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.   Weitere Links zur Folge:  Grundsicherung: Wer Bürgergeld bekommt, muss arbeiten? Das ist nicht falsch Abschaffung des Bürgergelds: Das ändert sich mit der neuen Grundsicherung Arbeitslosigkeit: Zahl der Arbeitslosen steigt zum Jahresende erneut Sozialleistungen: Linnemann fordert nach Bürgergeldreform weitere Verschärfungen Jobcenter Mannheim: Wer sich nicht beim Jobcenter meldet, wird zu Hause besucht Bürgergeld: Kürzungen des Bürgergelds betreffen Tausende Kinder Debatte im Bundestag: Geplante Grundsicherung sorgt für Streit im Bundestag Grundsicherung: Verbände fordern Rücknahme geplanter Verschärfungen beim Bürgergeld Was jetzt? / Grundsicherung: Bürgergeld heißt bald Grundsicherung. Was ändert sich? Angriffe auf den Iran: USA und Israel beginnen mit Großangriff gegen den Iran Machtwechsel im Iran: Vier Szenarien für die Zukunft des Iran Kurdische Protestbewegung: Der Schmerz hat sich in einen Aufstand verwandelt Angriff der USA auf den Iran: Dieser Angriff ist ein großes Unrecht Protest gegen Wehrdienst: Jugendliche sehen sich bei Wehrdienst übergangen Wehrdienst: Bundestag beschließt neues Wehrdienstgesetz Boris Pistorius: "Schülern sage ich: Denk daran, wie du hier lebst" Messerangriff am Holocaust-Mahnmal: Angreifer nach Messerattacke am Holocaust-Mahnmal verurteilt Mali: Sie wollen die Scharia Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    10分
  8. 4日前

    Wie Israels Agenten im Iran spionierten

    Israelische Geheimdienste haben das iranische Machtzentrum über Jahre intensiv überwacht. Nach Angaben eines israelischen Geheimdienstmitarbeiters verfügte der Auslandsgeheimdienst Mossad über detaillierte Informationen zu Aufenthaltsorten und Abläufen der iranischen Führung. Sie ermöglichten es Israel, am Samstag innerhalb weniger Stunden den Obersten Führer Ali Chamenei und weitere ranghohe Vertreter des Regimes zu töten. Warum der Mossad nicht früher eingriff – und welche völkerrechtlichen Fragen der Angriff aufwirft –, ordnet Holger Stark ein, stellvertretender Leiter im Ressort Investigative Recherche und Daten der ZEIT.   Die Berliner Hochschulmitarbeiterin Liv Heide verlor ihren Job, nachdem sie vom Verfassungsschutz fälschlich mit einer rechtsextremen Aktivistin verwechselt worden war. Hintergrund ist das Neonazi-Datingportal WhiteDate.net, das nach Recherchen der ZEIT von einer Frau unter dem Pseudonym „Liv Heide“ betrieben wurde. Der Verfassungsschutz ging irrtümlich davon aus, dass beide Frauen identisch seien – und gab diese Einschätzung an die Hochschule weiter, die Liv Heide daraufhin ohne Anhörung kündigte. Erst Monate später räumte der Verfassungsschutz den Fehler ein. Wie es zu dieser Verwechslung kommen konnte, schildert Christian Fuchs aus dem Investigativressort der ZEIT.   Und sonst so? Schmetterling nach Borussia Dortmund benannt   Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp.   Weitere Links zur Folge:  Gerhard Conrad: "Der Mossad arbeitet strikt ergebnisorientiert" Mossad im Iran: Sie wissen sogar, wer wo schläft Angriff auf den Iran: Mossad soll vor Großangriff Sprengsätze im Iran deponiert haben Iranisches Regime: Wer übernimmt jetzt die Macht im Iran? Ali Chamenei: Nur nicht weichen Ajatollah Ali Chamenei: Darf man sich über einen Tyrannenmord freuen? Verfassungsschutz und AfD: Das war's dann wohl mit dem Verbotsverfahren WhiteDate: Dinkel88 sucht nach Liebe Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

    13分

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評価とレビュー

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番組について

Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

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