Alte Schule

Karsten Arndt

Alte Schule ist die Interviewreihe mit den prägenden Persönlichkeiten der Automobilgeschichte. Rennfahrer, Entwickler, Designer, Sammler und Tuner erzählen von ihren Karrieren, ihren Fahrzeugen und den Momenten, die eine ganze Ära definiert haben. Moderator Karsten Arndt spricht mit ihnen über technische Meilensteine, Motorsportgeschichte und persönliche Erinnerungen – aus erster Hand. Jeden Donnerstag eine neue Folge. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  1. Prof. Dr. Burkhard Göschel - ehem. Vorstandsmitglied der BMW AG Entwicklung und Einkauf (Teil 1)

    8 HR AGO

    Prof. Dr. Burkhard Göschel - ehem. Vorstandsmitglied der BMW AG Entwicklung und Einkauf (Teil 1)

    Burkhard Göschel gehört zu den prägenden Technikern der deutschen Automobilindustrie. In Teil 1 unseres Gesprächs geht es zurück an den Anfang: in eine Zeit, in der Motorenentwicklung noch echte Pionierarbeit war – und Entscheidungen nicht im Meetingraum, sondern am Prüfstand und auf der Straße getroffen wurden. Göschel wächst in einer Ingenieursfamilie auf – sein Vater arbeitet bei Daimler-Benz an Einspritzsystemen und bringt ihm früh bei, wie sich Technik „richtig“ anfühlen muss. Dieses Verständnis prägt seine gesamte Karriere. Nach Stationen in Forschung und Entwicklung bei Mercedes folgt ein entscheidender Schritt: der Wechsel zu BMW – damals ein echter Kulturbruch. Dort wird er zu einem der zentralen Treiber für: den ersten leistungsstarken BMW-Dieseldie Weiterentwicklung der Reihensechszylinderden Zwölfzylinder als Technologieträgerund die zunehmende Elektronifizierung des AntriebsDabei geht es nie nur um Technik – sondern immer auch um Überzeugungsarbeit im Unternehmen. Ausblick auf Teil 2 Im zweiten Teil geht es um die großen strategischen Entscheidungen: USA, Z3, Produktionsaufbau – und vor allem ein Projekt, das intern massiv umstritten war und BMW bis heute prägt. Stichwort: X5. Außerdem reden wir über Prof. Göschels "Seitenwechsel" zu Magna Steyr. *** Meine Partner der heutigen Folge: Saily: Erhaltet einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily-Datenpakete! Nutzt den Code schule beim Checkout. Downloadet die Saily App oder geht zu https://saily.com/schule NordVPN:  Hol dir jetzt den exklusiven NordVPN-Deal unter https://nordvpn.com/schule Es ist völlig risikofrei mit der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie! *** Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    1hr 2min
  2. Gerd Brauneiser – Vom Fliesenleger zum erfolgreichsten Escort-Tuner

    2 APR

    Gerd Brauneiser – Vom Fliesenleger zum erfolgreichsten Escort-Tuner

    Gerd Brauneiser ist einer, der nicht unbedingt den klassischen Weg gegangen ist – und vielleicht genau deshalb so erfolgreich wurde. Eigentlich Fliesenleger, hat er sich sein gesamtes technisches Wissen selbst angeeignet. Angefangen hat alles in den 60er-Jahren mit einer Kreidler, die er so lange bearbeitet hat, bis sie endlich 100 km/h lief. Der Startschuss für eine Karriere, die so nie für ihn vorgesehen war. Was folgt, ist eine der beeindruckendsten Underdog-Geschichten im deutschen Motorsport: Brauneiser baut Motoren nicht aus wirtschaftlichem Druck, sondern aus Ehrgeiz. Er experimentiert, testet, lernt – und entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem der gefragtesten Tuner im Escort-Motorsport. Gemeinsam mit Fahrern wie Jörg van Ommen oder Olaf Manthey entstehen Fahrzeuge, die die Konkurrenz dominieren. Drei Nordsee-Cup-Siege in Folge, zahlreiche Langstreckenerfolge und insgesamt 13 Gesamtsiege in nur fünf Jahren sprechen eine klare Sprache. Dabei arbeitet Brauneiser nie als klassischer Unternehmer. Für ihn ist alles Hobby – und genau das ist sein Vorteil, denn er baut Motoren, weil er gewinnen will. Nicht, weil er sie verkaufen muss. Im Gespräch erzählt er: wie er sich technisches Wissen komplett selbst erarbeitet hatwarum Nockenwellen, Vergaser und Prüfstand seine Welt wurdenweshalb viele seiner Lösungen gegen jede Lehrmeinung entstanden sindwie er mit begrenzten Mitteln gegen große Teams gewonnen hatund warum ihn der Erfolg fast süchtig gemacht hatEine Geschichte über Motorsport in einer Zeit, in der Kreativität oft wichtiger war als Budget – und in der ein Einzelner mit genug Ehrgeiz ganz vorne mitspielen konnte. Achtung: Diese Folge hat stellenweise starken kölschen Einschlag. Wer nicht alles versteht: einfach laufen lassen. Es lohnt sich. Mehr über die Rheinlandgarage, die Firma von Gerd Brauneisers Sohn findet ihr hier: https://rheinlandgarage.eu/ *** Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    1hr 25min
  3. Uwe Mahla vom Motorsport-Reporter zum BMW-Pressesprecher über F1, Krisen & Kommunikation

    26 MAR

    Uwe Mahla vom Motorsport-Reporter zum BMW-Pressesprecher über F1, Krisen & Kommunikation

    Vom Brief als Kind an Stirling Moss bis in den 18. Stock des BMW-Vierzylinders – die Karriere von Uwe Mahla ist alles andere als gewöhnlich. Er beginnt als motorsportbegeisterter Jugendlicher, fährt während des Jurastudiums selbst Rennen im NSU TT und Mini und entdeckt seine wahre Berufung als Reporter bei „rallye racing“ und ist plötzlich mittendrin in der goldenen Ära des Motorsports. Namen wie Stuck, Heyer oder Stommelen sind für ihn keine Legenden, sondern Freunde. Dann der Perspektivwechsel: Mahla geht zu BMW – und erlebt eine der spektakulärsten Phasen der Unternehmensgeschichte hautnah. Formel 1, Turbo-Ära, Nelson Piquet, Bernie Ecclestone – und ein Weltmeistertitel nach nur 630 Tagen. Doch der Job als Pressesprecher bedeutet mehr als Motorsport und Erfolg. Es geht um Kommunikation in kritischen Momenten: Vorstandskrisen, Medienandrang, internationale Schlagzeilen – und die Herausforderung, dann die richtigen Worte zu finden, wenn eigentlich noch gar nichts gesagt werden kann. Ein Gespräch über Nähe und Distanz, über Motorsport und Macht – und über einen Job, den er selbst am besten zusammenfasst: 50 % Schweigegeld, 50 % Schmerzensgeld. Themen dieser FolgeKindheit zwischen Leipzig, Niederhein und MarburgStirling Moss, Zandvoort und der erste Kontakt zum MotorsportEigene Rennen im NSU TT und MiniEinstieg in den Journalismus bei „rallye racing“Nähe zu Fahrern wie Stuck, Heyer und StommelenLe Mans: Paul Newman und Jean RondeauZakspeed und die Arbeit im RennteamWechsel zu BMW und Einstieg in die PressearbeitBMW in der Formel 1: Turbo-Ära und Weltmeistertitel 1983Zusammenarbeit mit Nelson Piquet, Paul Rosche und Bernie EcclestoneMedienarbeit im Motorsport: erste „Funklösungen“ zur InformationsweitergabeWechsel in die Produkt- und Inlandspresse bei BMWKrisenkommunikation und Vorstandssitzung rund um RoverDer Mauerfall – ein persönlicher Moment mitten im GeschehenÖffentlichkeitsarbeit zwischen Strategie und TagesgeschäftBücher, Kolumnen und der Blick zurück auf eine außergewöhnliche Karriere Uwe Mahla ist Journalist, Autor und ehemaliger Pressesprecher von BMW. Nach seinen Anfängen im Motorsportjournalismus – unter anderem bei „rallye racing“ – wechselte er zu BMW und verantwortete dort unter anderem die Kommunikation rund um Motorsport, Formel 1 und später die Inlandspresse. Heute schreibt er Bücher und Kolumnen über Motorsport und die Menschen dahinter. Seine Kolumnen für Speedweek findet ihr hier: https://www.speedweek.com/p/uwe-mahla Das Buch "Geile Zeit" von Uwe Mahla könnt ihr hier kaufen (Affiliate-Link: ich bekomme eine kleine Provision, der Preis für euch bleibt gleich): Einfach eine geile Zeit: Deutsche Rennsport-Meisterschaft 1972 - 1985 *** Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    1hr 19min
  4. Christoph Flittner über den unterhaltsamen Alltag eines Fahrlehrers

    19 MAR

    Christoph Flittner über den unterhaltsamen Alltag eines Fahrlehrers

    Die Fahrschule ist der Ort, an dem für uns alle alles angefangen hat – und gleichzeitig hat sich genau dieser Ort in den letzten Jahren radikal verändert. Moderne Fahrschulautos sind vollgepackt mit Assistenzsystemen, Automatik, Displays und Elektronik. Da stelle ich mir unweigerlich die Frage: Wie lernt man heute Autofahren? Die Antwort darauf hat mein heutiger Gast: Christoph Flittner hat aus dem Nichts eine Fahrschule aufgebaut, beschäftigt heute 15 Mitarbeiter und erreicht mit seinem Tik-Tok-Kanal „Herr Fahrschule“ hunderttausende Menschen. Und vor allem: Er sitzt jeden Tag dort, wo Autofahren wirklich beginnt – auf dem Beifahrersitz. Wir sprechen darüber: wie sich Fahrschüler in den letzten 20 Jahren verändert habenwelche Rolle Assistenzsysteme heute in der Ausbildung spielenwarum Autofahren heute komplexer ist als früherund warum Fahrschule eigentlich viel mehr ist als nur das Bestehen einer PrüfungUnd natürlich geht es auch um die Geschichten, die nur ein Fahrlehrer erzählen kann: vom verschwundenen Motorradschüler, Helikoptereltern mit der Brotdose vor Überlandfahrten bis zu völlig eskalierenden Verkehrsteilnehmern – und allem dazwischen. Eine Folge über Technik, Verantwortung und den Moment, in dem aus Theorie plötzlich Realität wird. Mehr über Christoph Flittner findet ihr hier: TikTok: www.tiktok.com/@herrfahrschule Buch: https://amzn.to/4uCyxqu (Affiliate-Link: ich bekomme beim Kauf eine kleine Provision, der Preis bleibt für Dich gleich) Web: www.herrfahrschule.de *** Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    1hr 40min
  5. Martin Marx: vom Renningenieur zum HWA-CEO

    12 MAR

    Martin Marx: vom Renningenieur zum HWA-CEO

    Martin Marx kennt den Motorsport aus allen Perspektiven: als Schrauber, Renningenieur, Teammanager – und heute als CEO der HWA AG in Affalterbach. Seine Karriere begann ganz klassisch: im historischen Motorsport, mit Werkzeugkiste und öligen Händen. Über Studium und erste Jobs im Rennsport landete er Anfang der 2000er Jahre bei HWA, dem Einsatzteam von Mercedes in der DTM. Dort arbeitete er als Renningenieur mit Fahrern wie Bernd Schneider, Jamie Green oder Gary Paffett und erlebte die erfolgreichste Phase der modernen DTM aus nächster Nähe. Später folgten Stationen bei Persson Motorsport und Schnitzer Motorsport, bevor er wieder zu HWA zurückkehrte und zunehmend Führungsverantwortung übernahm. Als Mercedes 2018 seinen Ausstieg aus der DTM verkündete, stand HWA plötzlich vor einer völlig neuen Realität. Aus dem Werkseinsatzteam musste ein eigenständiges Technologieunternehmen werden. Martin Marx wurde zunächst Technikvorstand – und schließlich CEO. Heute verantwortet er nicht nur Motorsportprogramme, sondern auch Projekte wie den HWA EVO – eine moderne Neuinterpretation des legendären Mercedes-Benz 190E Evo. Wir sprechen über seine Anfänge im historischen Motorsport, über die großen DTM-Jahre mit Mercedes, über Persönlichkeiten wie Bernd Schneider oder Charlie Lamm – und darüber, wie sich ein Rennteam neu erfindet, wenn plötzlich das Werk im Rücken fehlt. Ein Gespräch über Technik, Teamgeist, Motorsportpolitik – und darüber, warum man auch als Vorstand die Zeit an der Boxenmauer manchmal vermisst. *** Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    1hr 55min
  6. Gordian von Schoening – Mit HWA von der DTM zur eigenen Automarke

    5 MAR

    Gordian von Schoening – Mit HWA von der DTM zur eigenen Automarke

    Vom Hamburger Schrauber zum CTO eines eigenständigen Automobilherstellers. In dieser Folge ist Gordian von Schoening zu Gast – heute Technikvorstand bei HWA und verantwortlich für eines der spannendsten deutschen Automobilprojekte der Gegenwart: den HWA EVO. Sein Weg führt von der freien Werkstatt in Hamburg und den Dragstrip mit einem aufgeblasenen Golf VR6 über die Motorenentwicklung bei Mercedes, viele Jahre DTM-Fahrzeugentwicklung bei HWA, den Wechsel zu BMW in der Class-1-Ära und schließlich zur ITR an die Seite von Gerhard Berger – mitten in der Umbruchphase der DTM. Wir sprechen über: Turbomotoren am Limit und Wirkungsgrade jenseits moderner Dieselwarum die Class-1-DTM technisch brillant – aber vielleicht zu perfekt warMotorsport zwischen Herstellerinteressen und Entertainmentden Perspektivwechsel vom Rennwagenentwickler zum Reglement-Mitgestalterund die Entscheidung, mit HWA ein eigenes Auto zu bauenUnd dieser HWA EVO ist kein Restomod. Er ist ein komplett neu entwickeltes Fahrzeug mit eigener Kleinserien-Typgenehmigung, Transaxle-Layout, V6-Biturbo, Handschaltgetriebe (!!!), Doppelquerlenker-Fahrwerk und moderner Elektronikarchitektur – entwickelt aus der DNA eines Unternehmens, das jahrzehntelang im Spitzenmotorsport gearbeitet hat. Ein Gespräch über Technik, Verantwortung, Mut – und darüber, warum Motorsport am Ende immer vom Menschen lebt. *** Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    1hr 59min
  7. Dr. Klaus Böttcher – 23 Jahre Bosch Motorsport, Diesel-Revolution & die Technik hinter Le Mans

    26 FEB

    Dr. Klaus Böttcher – 23 Jahre Bosch Motorsport, Diesel-Revolution & die Technik hinter Le Mans

    23 Jahre lang stand er an einer der unsichtbarsten, aber entscheidendsten Schnittstellen des Motorsports: Dr. Klaus Böttcher, ehemaliger Leiter von Bosch Motorsport. Er war dabei, als Audi mit dem Direkteinspritzer Le Mans revolutionierte. Er entwickelte gemeinsam mit den Herstellern das Diesel-System, das mit über 3.000 Bar Einspritzdruck Rennsportgeschichte schrieb. Er verantwortete Einheitssysteme in der DTM, baute Bosch Motorsport als eigene Marke im Konzern auf – und musste Ferdinand Piëch erklären, warum ein Injektor kaputtgeht. In dieser Folge sprechen wir über: den Weg vom Maschinenbau-Studenten in Aachen zur Bosch-Motorsport-SpitzeMotronik, ABS, Datenlogging und die „schwarze Box“ im RennwagenAudi TFSI und die Diesel-Revolution in Le Manspolitische Balanceakte zwischen Audi und PeugeotMentalitätsunterschiede in Japan, Frankreich und den USAwarum Einheitssysteme in Rennserien extremen Druck bedeutenund weshalb Vertrauen im Motorsport wichtiger ist als jedes ReglementAußerdem geht es um emotionale Momente – vom Testen auf einem Flugplatz in Le Mans bis zu tragischen Ereignissen wie dem Tod von Bob Wollek. Ein Gespräch über Technologie, Verantwortung, internationale Kulturunterschiede – und darüber, wie es sich anfühlt, nach 23 Jahren Vollgas plötzlich in den Ruhestand zu gehen. Wenn euch diese Folge gefällt, lasst gerne eine Bewertung da und empfehlt „Alte Schule“ weiter. Viel Freude beim Hören. *** Alle Links rund um die Alte Schule findet ihr hier: https://www.alteschule.tv/linkinbio Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    1hr 40min

Trailers

About

Alte Schule ist die Interviewreihe mit den prägenden Persönlichkeiten der Automobilgeschichte. Rennfahrer, Entwickler, Designer, Sammler und Tuner erzählen von ihren Karrieren, ihren Fahrzeugen und den Momenten, die eine ganze Ära definiert haben. Moderator Karsten Arndt spricht mit ihnen über technische Meilensteine, Motorsportgeschichte und persönliche Erinnerungen – aus erster Hand. Jeden Donnerstag eine neue Folge. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

More From lautgut

You Might Also Like