Der Tag

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"Ein Thema, viele Perspektiven" - von Montag bis Donnerstag immer ein Thema, das Fragen aufwirft. "Der Tag" sucht Antworten, beleuchtet Hintergründe, ordnet ein. Und spricht mit Menschen, die zum Thema etwas zu sagen haben. So entsteht ein Bild aus vielen

  1. -9 h

    Reich, mächtig, gebildet – wer ist die Elite?

    In Sachsen-Anhalt wählten fast die Hälfte der Wahlbeteiligten die AfD. Die Gründe dafür sind vielfältig, darunter auch einer, der die Ausrichtung unserer Gesellschaft betrifft. Man misstraut den Eliten, wendet sich gegen „die da oben“ und sucht nach einfachen Lösungen. Mit den Eliten wird pauschal abgelehnt, wen man in den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Führungsebenen wähnt. Dort wird über Gesetze entschieden, werden Milliarden verwaltet und wird letztlich die Zukunft unseres Landes geprägt. Doch wer sind diese Eliten überhaupt? Entscheidet Leistung oder Herkunft, wer dazu zählt? Und wie viel Substanz steckt hinter dem Vorwurf, sie hätten den Bezug zur Realität der Bürger verloren? Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit Prof. em. Michael Hartman, Soziologe und Elitenforscher an der TU Darmstadt, dem Schauspieler und Salem-Schüler Oliver Mommsen, dem Politikwissenschaftler Dr. Lars Vogel von der Uni Leipzig und mit Sabine Helling -Moegen, Geschäftsführerin der Helmholtz-Gemeinschaft in Berlin. Podcast-Tipp: Eliten in der DDR Auch die DDR wurde von Eliten getragen, die nicht in vorderster Parteifront standen, aber den Staat trotzdem am Laufen hielten und dafür auch mit Privilegien belohnt wurden. Als Betriebsdirektor, Schulleiter, Parteisekretär oder Richter gehörten sie zu den „oberen Zehntausend“, zur Elite des Landes. Über diese Menschen ist bisher wenig bekannt. Dieser Podcast stellt einige von ihnen vor. https://www.ardsounds.de/sendung/eliten-in-der-ddr-von-mdr-aktuell/urn:ard:show:dd806317111191c0/

    Reich, mächtig, gebildet – wer ist die Elite?
  2. -1 j

    Ausgezählt – wie weiter in Sachsen-Anhalt?

    Die Wahl in Sachsen-Anhalt ist gelaufen und das Ergebnis nicht überraschend: Die AfD hat mit 43,8 % mit Abstand die meisten Stimmen in Sachsen-Anhalt bekommen. Für die absolute Mehrheit der Sitze im Landtag reicht es allerdings nicht. Es zeichnet sich jetzt schon ab, dass die Regierungsbildung kompliziert werden wird. Wenn alle Stimmen ausgezählt sind, stellen sich viele weitere Fragen nach den Konsequenzen aus der Wahl. Welche Perspektive sehen junge Menschen in einem Bundesland, das immer mehr Einwohner verliert? Vor allem junge, gut ausgebildete Frauen ziehen weg. Wirtschaftsunternehmen wie auch soziale Einrichtungen sorgen sich um Fachkräfte, für die es Zuwanderung bräuchte. Wie gehen Kultureinrichtungen mit der Situation nach der Wahl um? Und wie kommt man wieder miteinander ins Gespräch, in einem Bundesland in dem es zwei Seiten zu geben scheint: Für oder Gegen die AfD. Darüber sprechen wir mit MDR-Landeskorrespondentin Doreen Jonas, mit Annegret Laabs, Sprecherin der Initiative „Kultur ist Vielfalt und Heimat“, mit Frank Richter, ehemaliger Direktor der Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen und mit dem Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk. Podcast-Tipp: Berlin Code "Berlin Code" ist der Politik-Podcast aus dem ARD-Hauptstadtstudio. Linda Zervakis schaut mit den ARD-Korrespondentinnen und -korrespondenten jede Woche hinter die Kulissen der Bundespolitik. https://www.ardsounds.de/sendung/berlin-code-mit-linda-zervakis/urn:ard:show:7d6b2a6353d8a1a6/

    Ausgezählt – wie weiter in Sachsen-Anhalt?
  3. -5 j

    In der Zwischenzeit – warten und warten lassen

    Warten aufs Christkind. Warten auf den Bus. Warten auf Godot. Und: Warten auf Gewissheit, sei sie erlösend oder niederschmetternd. Wenn wir warten, sind wir mit unseren Gedanken und Sinnen bei einem Ereignis, das noch nicht eingetreten ist. Einem Ereignis, das zwangsläufig, möglicherweise oder auch gar nicht eintreten wird. Warten ist ein Zustand, der vorübergeht - manchmal (unerwartet!) schnell, aber nach unserem Gefühl meist viel zu langsam. Die Zeit des Wartens kann uns dann vorkommen wie eine Ewigkeit. Und im äußersten Fall kann auch eine tatsächliche Ewigkeit daraus werden. Es sei denn, Godot kommt doch noch irgendwann. Unsere Gedanken und Sinne beschäftigen sich beim Warten aber nicht nur mit dem, worauf wir warten. Sondern unterbewusst auch mit dem Warten selbst. Wie erleben wir die Zeit des Wartens? Wie versuchen wir, sie zu gestalten oder zu vertreiben? Ist warten nur Not oder auch Tugend? Der Schlüssel zum Erfolg? Oder eine Form des Ausgeliefertseins? Warten lassen ist Macht - und warten können vielleicht auch. Aber warum ist warten oft so anstrengend? Und: Wann kann warten glücklich machen? Moderator Oliver Glaap spricht darüber mit der Psychologin Isabell Winkler, dem Philosophen Timo Reuter, dem Verhaltensökonomen Matthias Sutter und dem Soziologen Rainer Paris. Podcast-Tipp: Achtsamkeit von Deutschlandfunk Nova Viele haben das Warten verlernt. Schnell und einfach direkt auf alles Mögliche zugreifen zu können, hat dazu geführt, dass wir für vieles keine Geduld mehr haben. Dagegen ist Geduld Achtsamkeit. Wie wir Geduld lernen und achtsam Ungeduld in den Griff bekommen können, darum geht es in diesem Podcast. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:5b5c033682068867/

  4. 1 sept.

    Die Arbeitskraft von morgen: Woher kommt sie, wohin geht sie?

    Wie viel können und wollen, dürfen und müssen wir in Zukunft noch arbeiten? Unsere Arbeitswelt verändert sich gerade an vielen Stellen, auf vielfältige und oft auch widersprüchliche Weise: Künstliche Intelligenz nimmt uns viel Arbeit ab - und weg. Sie bedarf aber zugleich der menschlichen Kontrolle. Auf der einen Seite werden reihenweise Stellen gestrichen, aber auf der anderen Seite fehlt es an Fachkräften. Aus der Politik kommt die Botschaft, dass wir alle länger arbeiten sollen. Aber viele von uns sind schon jetzt überlastet. Arbeiten wir also zu viel, zu wenig oder einfach nur falsch? Arbeit gibt es genug. Aber sie wird oft nicht gerecht verteilt, nicht angemessen bezahlt und nicht ihrem Wert entsprechend anerkannt. Wo ist unsere menschliche Arbeitskraft weiterhin gefordert? Woher holen wir die Arbeitskräfte, die uns fehlen? Reichen unsere Kräfte, um länger als bisher zu arbeiten? Und woher nehmen wir die Kraft, um neben unserer bezahlten Arbeit auch noch Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen gerecht zu werden? Es gibt viel zu tun. Aber wie packen wir es an? Moderator Oliver Glaap spricht darüber mit Gästen, die an all diesen Fragen arbeiten: Mit Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, mit Nicole Beste-Fopma, Journalistin und Vorsitzende des Bundesverbands Vereinbarkeit, mit Andreas Werner, Projektleiter im Bereich Digitalisierung am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und mit Nils Backhaus von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Podcast-Tipp: WDR5 Neugier genügt Wie Arbeit glücklich macht Im Büro, auf dem Bau oder in der Bäckerei: Die meisten Menschen wünschen sich eine Arbeit, die glücklich macht. Wie kann das gelingen und was, wenn das Gegenteil der Fall ist? Der Arzt Claas Lahmann gibt Tipps https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:55286329e89a0581/

    Die Arbeitskraft von morgen: Woher kommt sie, wohin geht sie?
  5. 27 août

    Und die anderen? Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt

    Die Wahl in Sachsen-Anhalt steht bevor und alle Umfragen deuten auf ein starkes Ergebnis der AfD hin. Bei einer absoluten Mehrheit könnte die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestufte Partei die Regierung übernehmen. Was würde das bedeuten für Sachsen-Anhalt, aber auch für ganz Deutschland? Diese Frage wird heiß diskutiert und die Sorge ist groß, dass die AfD auch bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ein starkes Ergebnis einfahren könnte. Es werden Erklärungen gesucht, die mit unserem Verständnis von Ost- und Westdeutschland zu tun haben. Aber müssen wir immer noch von einer Spaltung des Landes in Ost- und West sprechen? Und wenn ja, wie können wir sie überwinden? Neben der Sorge steht die Hoffnung. Auch in ostdeutschen Ländern gibt es starke Bewegungen gegen die rechtsextreme Partei: Vereine, Gemeinden, Unternehmen, Menschen, die sich politisch engagieren, Kampagnen starten. Wie stark ist die Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt und wie kann sie noch gestärkt werden? Darüber spricht Moderatorin Karen Fuhrmann mit Annemarie Rosenstock von „Mehr als uns trennt e.V.“, dem Landesjugendpfarrer Peter Herrfurth, der Journalistin und Buchautorin Marieke Reimann („Zweite Wende“) und Albrecht von Lucke, Blätter für deutsche und internationale Politik. Podcast-Tipp: Wahlkreis Ost - der Politik-Podcast aus Leipzig Was bewegt den Osten und was sagt das über Deutschland aus? Warum tickt er anders, warum wählt er anders? Was bedeutet es wiederum für die Menschen zwischen Rügen und Erzgebirge, was in der Hauptstadt ausgehandelt und beschlossen wird. Dieser Podcast erklärt politische und gesellschaftliche Ereignisse, ordnet Debatten ein und sucht nach den Geschichten hinter den Schlagzeilen. https://www.ardsounds.de/sendung/wahlkreis-ost-der-politik-podcast-aus-leipzig/urn:ard:show:f7b12b052fc9a039/

    Und die anderen? Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt
  6. 26 août

    Demokratie im Spiel – Vom Zocken zum Zusammenleben

    Konsole an, Spiel rein, abtauchen - so sah Gaming lange aus. Heute stecken die Spiele in fast jeder Hosentasche auf dem Smartphone. Games wie Fortnite oder Roblox sind mehr als ein Zeitvertreib: Sie gelten als soziale Räume, in denen Menschen Freundschaften pflegen, miteinander konkurrieren, Geld ausgeben. Auf Plattformen wie Discord werden auch gesellschaftliche Konflikte ausgetragen. Gaming ist Alltag. Wie wichtig diese Welt auch für die Politik geworden ist, zeigt die diesjährige Gamescom. Zum ersten Mal besucht mit Frank-Walter Steinmeier ein Bundespräsident die Spielemesse; Demokratie ist ein Schwerpunkt in diesem Jahr. Denn wo Millionen Menschen zusammenkommen, stellt sich auch die Frage nach den Regeln des Zusammenseins: Wer bestimmt sie in digitalen Spielwelten? Wer verdient an unserer Aufmerksamkeit? Warum interessieren sich rechtsextreme Kräfte für Gaming-Communitys? Und kann man durch Computerspiele lernen, wie Demokratie funktioniert? Darüber spricht Tag-Moderatorin Hadija Haruna-Oelker mit hr-Reporter Stefan Kiske live von der Gamescom, dem Medienwissenschaftler und Games-Forscher Hanns Christian Schmidt, Maik Fielitz vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena und Felix Zimmermann von der Bundeszentrale für politische Bildung. Podcast-Tipp: Quarks Daily GAMING - Was macht es mit Körper, Psyche und Beziehungen? Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland spielen regelmäßig auf Konsolen, dem PC oder auf dem Smartphone. Gaming gehört zu uns. Trotzdem halten sich viele Klischees hartnäckig: Gamer seien übergewichtig, sozial isoliert oder gar süchtig. Aber was ist wirklich dran? Und was wissen wir aus der Wissenschaft über die Auswirkungen des Spielens auf Körper, Psyche und Beziehungen? https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:9168f9a173bac893/

    Demokratie im Spiel – Vom Zocken zum Zusammenleben

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